Spoiler 2987: Schlacht ums Gondunat, von Michael Marcus Thur

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Verkutzon
Oxtorner
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Ahja, Monkeys Kopf... Mann, hat der einen dicken Schädel...! :D
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Oceanlover
Terraner
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Da hat Perry mal wieder in letzter Tausendstelsekunde Glück gehabt und wurde gerettet. Aber sehr schade um den Posbi Samstag, auch wenn er einmal seine wöchentliche Ölung vergessen hatte. :D Er, die Erläuterungen zu ihm und seine Abenteuer in dem Roman haben mir sehr viel Spass gemacht. Ich hätte gerne öfter Posbis in der Story. :)

In dem Roman war ab und zu von der "Zone Null" die Rede. Hat wohl nichts damit zu tun, der Begriff erinnerte mich aber an den gleichnamigen SF Roman von Herbert W. Franke. :)

Irgendwie fand ich den Band 2987 viel zu kurz, hätte gern noch länger gelesen. Auch ein gutes Zeichen für Kurzweiligkeit. Und ja, Monkey muss einen Eisenschädel haben. :D
Nette Grüße
Oceanlover
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ByOtherMeans
Marsianer
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Fragen die sich mir stellen:

-Hat Samstag am Anfang wirklich gesagt das Gas hätte ihn beeinflusst? Äh was?

-Die ganze Gravitationsfalle für Monkey ist sehr seltsam. Zum einen ist er Oxtorner, 30 g sind also "nur" das 6fache seiner Normschwerkraft. Gut, unangenehm aber so völlig plattmachen sollte ihn das nicht. (Hier mag es aber physikalische Grenzen geben die auch ein Oxtorner nicht überwinden kann)
Aber warum gab diese Falle nicht Alarm das sie was gefangen hatte?

-Ich kapiere immer noch nicht wie die Sonnen Zerstörung jetzt dem Zentralplasma, das sich explizit in Behältern befindet, schaden sollte?

Ansonsten hat mir das konsequente durchgreifen in diesem Roman seitens Perry und Co gut gefallen :D

Oceanlover hat geschrieben:Aber sehr schade um den Posbi Samstag, auch wenn er einmal seine wöchentliche Ölung vergessen hatte. :D Er, die Erläuterungen zu ihm und seine Abenteuer in dem Roman haben mir sehr viel Spass gemacht. Ich hätte gerne öfter Posbis in der Story. :)


Kann ich nur zustimmen. (Aber dann kommt halt wieder die Frage auf: warum organische Protagonisten?)
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Arthur Dent
Terraner
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Für eine wissenschaftliche Abhandlung enthält das aktuelle Heft von MMT aus meiner Sicht zu viele Fehler. Der Autor schafft es zu keiner Zeit seine Beobachtungen, seine Messungen und seine Analysen wissenschaftlich aufzubereiten. Insbesondere seine Methoden sind mangelhaft oder erst gar nicht vorhanden. Der Autor setzt weder Metaphysische noch erkenntnistheoretische Prämissen. Empirie und Experiment scheinen ihm nicht geläufig. Und auch die Induktion ist für MMT ein Fremdwort. Von der Deduktion will ich erst gar nicht reden. Seine Verifikation und Falsifikation ist lachhaft. Und seine Mathematische Beschreibung. Seufz, reden wir nicht davon. Allenfalls in der Hypothesen- und Theoriebildung zeigt seine Arbeit zarte Ansätze.

Als Roman hingegen hat mir das Werk sehr gut gefallen. Ich fühlte mich gut unterhalten.
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Heu
Siganese
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Der Roman hat mich enttäuscht.

Die Raumschiffkarambolage fand ich alles andere als überzeugend geschildert und logisch nur schwer nachvollziehbar. Gerade bei großen Beschleunigungswerten müssen Triebwerke erst hochgefahren werden und es vergeht messbare Zeit, bis eine entsprechende Geschwindigkeit erreicht ist, die die Schäden an den Schiffen erklärt.
Warum nähern sich die Flaggschiffe überhaupt so dicht an, statt die Gipfelteilnehmer mit Fähren zu transportieren? Selbst die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls wäre hoch genug, um von solch einem Manöver Abstand zu nehmen.

Wie dem auch sei, die Idee, die Kollision als eine Art Actioneinstieg ( wie in Filmen) vorzuziehen, hat zumindest bei mir den Spannungsbogen zerstört. Richtige Spannung ist nicht mehr aufgekommen. Die endlosen Kämpfe, Monkeys ungeschicktes Tapsen in die Gravofalle usw. habe ich nur als Füllmenge empfunden, um den Roman auf die notwendige Länge zu trimmen.

Schade.
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nanograinger
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Heu hat geschrieben:Die Raumschiffkarambolage fand ich alles andere als überzeugend geschildert und logisch nur schwer nachvollziehbar. Gerade bei großen Beschleunigungswerten müssen Triebwerke erst hochgefahren werden und es vergeht messbare Zeit, bis eine entsprechende Geschwindigkeit erreicht ist, die die Schäden an den Schiffen erklärt.

Die Pentasphären waren 45 km auseinander als sie stoppten. Die Emissionen der Triebwerksvorbereitung waren getarnt. Dann beschleunigte die DAAIDEM, "nutzte dabei Höchstbeschleuniggungswerte. 300 Sekundenkilometer." Steht alles auf Seite 6.
(NB: Der eigentliche "Fehler" hier liegt meiner Meinung nach darin, dass hier eine Angabe der Höchstbeschleunigung gemacht werden soll, Beschleunigung aber in km/s2 gemessen wird.)
Bei einer "Höchstbeschleunigung" von 300 km/s2 werden die 45 km in 0,54 Sekunden überbrückt, wobei eine Geschwindigkeit von 164 km/s erreicht wird. Das entspricht knapp 600.000 Stundenkilometer. B-)
Ich meine schon, dass bei den Massen, die hier dahinterstehen, die Deformationen gewaltig sein dürften.
Heu hat geschrieben:Warum nähern sich die Flaggschiffe überhaupt so dicht an, statt die Gipfelteilnehmer mit Fähren zu transportieren? Selbst die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls wäre hoch genug, um von solch einem Manöver Abstand zu nehmen.

Die Gründe für die Annäherung werden nicht mehr erzählt, weil die Geschichte ja dann anders weiterläuft. Aber warum 45 km Entfernung im Raum so nah sein soll, bei 7km langen Schiffen, musst du schon näher erklären. Ich weiß ja nicht, ob du dich im Autoverkehr bewegst, aber da gibt es deutlich nähere Manöver ohne Unfall, und da bewegt sich alles im quasi zwei-dimensionalen Raum. B-)
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Richard
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lichtman hat geschrieben:Puoshoor: »Ich habe den Befehl zur Auslösung der Haluter-Pest gegeben. Und ich sage dir auch, warum: Diese Riesen sind Fremde innerhalb der Völkerfamilie von Poshcooris. Sie sind gekommen, um zu zerstören und zu bleiben.«

Pikant xenophobe Revisionisten die in eine fremd gewordene Ex-Heimat heimkehren wollen.

Ich denke, dass es Puoshoor nur um die Eroberung der Milchstrasse geht, nicht etwa um eine Heimkehr. Vermutlich würden die Thoogus bemannte Stützpunkte anlegen aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre aktuelle Heimat mit Sack und Pack verlassen würden.


lichtman hat geschrieben:In dem Roman ist wieder - aus für mich unerfindlichen Gründen - die Rede von der Neuen(!) Gilde.

Der Keim der Haluter-Pest wurde vor 12.000 Jahren gelegt.

War das die Alte oder die neue Gilde?

Gibt es eine Mittlere Gilde? :)

Aber es war damals auch en Gemeni n Bord des calurischen Schiffes.

manfred

Vielleicht wurde die Neue Gilde zur damaligen Zeit gegründet und man beschloss, die Haluter als potentiell gefährliche Gegner auszuschalten bzw. eine biologische Waffe gegen die Haluter zu entwickeln und sie einsatzbereit zu machen.
Wie die Gemeni da reinpasst .. gute Frage - aber vielleicht steckt GESHOD als treibende Kraft sowohl hinter den Bemühungen der Gemini als auch hinter den Angriff der Thoogus auf die Milchstrasse.
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nanograinger
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Schöner Roman von MMT, erinnerte mich manchmal an seinen "Schwarzen Sternensturm" vom letzten Zyklus. Alle Protagonisten kommen an ihre Grenzen, im Falle von Samstag gehen sie darüber hinaus. Alles sehr intensiv geschildert, ohne dass er seinen berüchtigten Splatteranfällen verfällt. Sehr gut auch der Kniff, Monkeys "Kopfmorsen" in der Rückschau zu erzählen.

Allerdings frage ich mich nun, ob Monkey den Folgeroman überleben wird, oder ob er sich zur Ausschaltung der "Geheimwaffe" (die vermutlich was mit Hooris-Kristallen zu tun hat B-) ) opfern muss.
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ByOtherMeans
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Richard hat geschrieben:aber vielleicht steckt GESHOD als treibende Kraft sowohl hinter den Bemühungen der Gemini als auch hinter den Angriff der Thoogus auf die Milchstrasse.


Ha, das wär doch mal was.

"Wir sind hier um euch vor eine bösen, manipulativen Superintelligenz zu retten!" :unschuldig:

"Oh Mist, wir wurden die ganze Zeit von einer bösen manipulativen Superintelligenz benutzt!" :o
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jogo
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nanograinger hat geschrieben:...
Allerdings frage ich mich nun, ob Monkey den Folgeroman überleben wird, oder ob er sich zur Ausschaltung der "Geheimwaffe" (die vermutlich was mit Hooris-Kristallen zu tun hat B-) ) opfern muss.

Willst du mir indirekt sagen, ich solle einen Thread eröffnen: Rettet Monkey oder wahlweise: Wir wollen Monkey zurück.
Oder war das nun der Montags-Aufruf zu: Dr Monkey muss weg. Der Monkey muss weg.

Ich glaube allerdings nicht an einen Monkey-Ersatz. Einen braucht man noch fürs Grobe. Ich denke nicht, dass Quincy ein Ersatz für Monkey sein kann.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Verkutzon
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Für das nächste Heft habe ich mir auf jeden Fall die passende Begleitmusik herausgesucht: Shock the Monkey von Peter Gabriel B-)
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
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Pan Greystat
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jogo hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:...
Allerdings frage ich mich nun, ob Monkey den Folgeroman überleben wird, oder ob er sich zur Ausschaltung der "Geheimwaffe" (die vermutlich was mit Hooris-Kristallen zu tun hat B-) ) opfern muss.

Willst du mir indirekt sagen, ich solle einen Thread eröffnen: Rettet Monkey oder wahlweise: Wir wollen Monkey zurück.
Oder war das nun der Montags-Aufruf zu: Dr Monkey muss weg. Der Monkey muss weg.

Ich glaube allerdings nicht an einen Monkey-Ersatz. Einen braucht man noch fürs Grobe. Ich denke nicht, dass Quincy ein Ersatz für Monkey sein kann.




Ich bin dafür das wir aus Monkey einfach ein Tek schnitzen XD dann sind alle Grlücklich Unsterblichen Recyeling
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Tiberius
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nanograinger hat geschrieben:Allerdings frage ich mich nun, ob Monkey den Folgeroman überleben wird, oder ob er sich zur Ausschaltung der "Geheimwaffe" (die vermutlich was mit Hooris-Kristallen zu tun hat B-) ) opfern muss.

Immer nur ein Zellaktivatorträger alle 300 Hefte. ;)
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Haywood Floyd
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Heu
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nanograinger hat geschrieben:
Heu hat geschrieben:Die Raumschiffkarambolage fand ich alles andere als überzeugend geschildert und logisch nur schwer nachvollziehbar. Gerade bei großen Beschleunigungswerten müssen Triebwerke erst hochgefahren werden und es vergeht messbare Zeit, bis eine entsprechende Geschwindigkeit erreicht ist, die die Schäden an den Schiffen erklärt.

Die Pentasphären waren 45 km auseinander als sie stoppten. Die Emissionen der Triebwerksvorbereitung waren getarnt. Dann beschleunigte die DAAIDEM, "nutzte dabei Höchstbeschleuniggungswerte. 300 Sekundenkilometer." Steht alles auf Seite 6.
(NB: Der eigentliche "Fehler" hier liegt meiner Meinung nach darin, dass hier eine Angabe der Höchstbeschleunigung gemacht werden soll, Beschleunigung aber in km/s2 gemessen wird.)
Bei einer "Höchstbeschleunigung" von 300 km/s2 werden die 45 km in 0,54 Sekunden überbrückt, wobei eine Geschwindigkeit von 164 km/s erreicht wird. Das entspricht knapp 600.000 Stundenkilometer. B-)
Ich meine schon, dass bei den Massen, die hier dahinterstehen, die Deformationen gewaltig sein dürften.


Eben, das meine ich. Schon das kleinste falsche Manöver kann zur Katastrophe führen. Selbst bei Autos gilt die zwei Sekundenregel als Abstand, Flugzeuge müssen schon rund 10 Kilometer Abstand halten. 7 km große Raumschiffe mit derartigen Beschleunigungswerten sollten eher 1.000 Km von einander entfernt sein. Ok, ist Ansichtssache. Mich hat es gestört und da Rhodan und die Anderen diesen Sachverhalt auch kannten, war es leichtsinnig dieses Risiko einzugehen.
Zuletzt geändert von Tiberius am 19. November 2018, 21:15, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Quoting angepasst.
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Pan Greystat
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Können Raumschiffe denn aus dem Stand von jetzt auf bääm ihre Vollen Beschleunigungswerte abrufen ?
Wenn irgendwas mit 600 000 km auf etwas anderes Trifft und beide Etwase nicht grade Planeten sind dürfte nicht mehr viel von was auch immer übrig sein. Zumindest nach meinem Verständniss.

Aber 45 km ist eine Seltsame Entfernung. Zugegeben. Niemand würde wohl mit schweren Waffen auf den anderen Feuern weil die Wirkungsfelder meist deutlich größer ausfallen. Aber für dicht bei einander ist es immer noch sehr weit weg. Wenn man also beim Gas geben nicht direkt auf das andere Objekt zielt ist die Wahrscheinlichkeit nicht auf deiner Seite wenn es doch knallt ^^

Aber wie immer heißt es wohl auch Hier. Logik wird von Story Drive ausgestochen.
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nanograinger
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Heu hat geschrieben:...
Eben, das meine ich. Schon das kleinste falsche Manöver kann zur Katastrophe führen. Selbst bei Autos gilt die zwei Sekundenregel als Abstand, Flugzeuge müssen schon rund 10 Kilometer Abstand halten. 7 km große Raumschiffe mit derartigen Beschleunigungswerten sollten eher 1.000 Km von einander entfernt sein. Ok, ist Ansichtssache. Mich hat es gestört und da Rhodan und die Anderen diesen Sachverhalt auch kannten, war es leichtsinnig dieses Risiko einzugehen.

Die Vergleiche mit Autos und Flugzeugen kannst du vergessen. Autos fahren in 2D und typischerweise hintereinander her. Bei Flugzeugen soll der Abstand groß sein wegen der Windschleppe. Die gibt's im Weltraum offensichtlich nicht.

Bei 45 km Entfernung deckt die Zentralekugel der TAYLITTIR gerade mal 2 Grad ab. Die gesamte Länge der GARANT-Pentasphäre schafft es auf immerhin 10 Grad, aber das ist immer noch relativ wenig. Eine zufällige Kollision wäre selbst bei Blindflug unwahrscheinlich. Das heißt auch, dass die DAAIDEM schon gut zielen muss, um die Zentralekugel zu treffen, insbesondere, weil die TAYLITTIR ja mit der gleichen Beschleunigung ausweichen kann. Deshalb muss die DAAIDEM ja ihre Emissionen verbergen.
Pan Greystat hat geschrieben:...
Wenn irgendwas mit 600 000 km auf etwas anderes Trifft und beide Etwase nicht grade Planeten sind dürfte nicht mehr viel von was auch immer übrig sein. Zumindest nach meinem Verständniss.

Schutzschirme, Andruckabsorber .... schwer abzuschätzen, was da genau durchkommt. Und die beschriebene plastische Deformartion der Kontaktzone (Zone Null) nimmt die verbliebene kinetische Energie auf.
Pan Greystat hat geschrieben:...
Aber 45 km ist eine Seltsame Entfernung. Zugegeben. Niemand würde wohl mit schweren Waffen auf den anderen Feuern weil die Wirkungsfelder meist deutlich größer ausfallen. Aber für dicht bei einander ist es immer noch sehr weit weg. Wenn man also beim Gas geben nicht direkt auf das andere Objekt zielt ist die Wahrscheinlichkeit nicht auf deiner Seite wenn es doch knallt ^^

Nun, zielen werden sie schon können. B-)
Was die Entfernung von 45km angeht: Es ist ja nicht gesagt, dass es dabei bleiben sollte. Es könnte ja sein, dass man sich noch so weit an das Schiff X annähern wollte, dass man von beiden Pentasphären in das Schiff X überwechseln könnte, ohne dass die anderen Schiffe die Transferstrecke unter Feuer nehmen können.

Aber das ist alles Makulatur. Die Erzählung nimmt einen anderen Verlauf.
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Baptist Ziergiebel
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Tach zusammen, von mir diesmal 3/2/3+.

Bei Samstag hatte ich für einen kurzen Moment zu Beginn den Verdacht, er wäre der Posbi aus dem Vorgängerroman gewesen, was sich aber schnell zerstreut hat. Ansonsten hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er stellvertretend für den "früheren", zaudernden und mitfühlenden Rhodan stand, welcher ja so beklagt wurde. Der echte Rhodan stattdessen trat hier sehr zielstrebig, bestimmend und hart durchgreifend auf, welcher der Zögerlichkeit Samstags mit Unverständnis begegnet. Interessant.

Was der Romannote Abzüge beschert, ist die geballte Unwahrscheinlichkeit, auf der die Handlung aufbaut. Wie wundert sich Samstag, als Rhodan ihm grinsend seinen Plotdrive erklärt, mit dem er Monkey nachspürt:
Rhodan: " Ich brauche bloß auf mein Gefühl zu hören. Immer, wenn ich denke, dass hier und in diesem Augenblick kein weiterer Brotkrumen auf uns wartet, finden wir ganz gewiss einen. Er ist in seinem unrythmischen Verhalten so gut, dass er schon wieder schlecht ist."
Samstag: "Er grinst mich an, ich habe kaum ein Wort verstanden. ...
... wie kann etwas derart unregelmäßig sein, dass es in seiner Regelmäßigkeit vorhersagbar erscheint? Meine Positronik rebelliert gegen eine derart widersinnige Behauptung."

Joa, konnte ich seiner Positronik nachempfinden. Hatte Monkey ja Glück, dass uns Rhodan wieder selbst an die Front geht und gerade einen Kontracomputer verschluckt hat.

Besonders hanebüchen war allerdings Monkeys Morsenachricht. In einem viele hundert Meter durchmessenden Raumschiff, dessen Wände und Böden idR. aus Terkonit, verdichteter Metallplastik usw. bestehen, in dem gekämpft wird und Roboter, Thoogondu und wer weiß was noch ständig unterwegs sind, vermittelt sich Monkey mit seinem Kopf auf dem Boden durch Morsezeichen. Die dann dank Rhodans erstaunlicher Pfadfinderfähigkeit und Samstags Seismographen auch noch irgendwie empfangen werden...

Gruß.
Das ist ... TERRA!
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jemo
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Baptist Ziergiebel hat geschrieben: Ansonsten hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er stellvertretend für den "früheren", zaudernden und mitfühlenden Rhodan stand, welcher ja so beklagt wurde. Der echte Rhodan stattdessen trat hier sehr zielstrebig, bestimmend und hart durchgreifend auf, welcher der Zögerlichkeit Samstags mit Unverständnis begegnet. Interessant.


Ist mir auch aufgefallen, Perry war nicht die weichgespülte Lusche, als die er sonst geschildert wird. Fand ich gut und hätte ich gerne öfter.
Den Roman fand ich prima, er war flüssig zu lesen und ein schöner Cliffhanger zum nächsten Roman ist auch da.
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Truktan
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Was der Romannote Abzüge beschert, ist die geballte Unwahrscheinlichkeit, auf der die Handlung aufbaut. Wie wundert sich Samstag, als Rhodan ihm grinsend seinen Plotdrive erklärt, mit dem er Monkey nachspürt:


Das funktioniert halt bei Unsterblichen. Monkey ist zwar erst ein "junger" Unsterblicher, ist aber auch schon seit 300 Jahren dabei und hat eine Erfahrung, die sich "Normalsterbliche" kaum vorstellen können. Von Perry mit seinen 3000 Jahren und hunderten von Kommandoeinsätzen mal ganz zu schweigen. Perry erkennt hier durch dieses enorme Mass an Erfahrung durch Beobachtung und auch intuitiv, wie Monkey handelt und kann ihm dadurch folgen.

Und zur Beruhigung: Trotz alledem geraten beide in prekäre Situationen, aus denen sie nur von aussen wieder befreit werden können, Monkey durch Perrys Team und Perry durch einen Posbi, der sich noch ein letztes Mal in die Kampfmaschine der alten Tage verwandelt ....

Schade, dass Samstag nicht überlebt hat!


Bei Posbis gibt es da immer noch Hoffnung! Irgendwo im frühen Atopenzyklus wurde auch ein Posbi vernichtet, der aber in weiser Voraussicht seinen Bewusstseinszustand vor dem Einsatz in einen Speicher ausserhalb seines Körpers kopiert hatte. Später wurde ein neuer Körper für ihn konstruiert, in den dann die gespeicherten Daten übertragen wurden. Er war so gut wie neu, hatte natürlich aber keine eigenen Erinnerungen an alles, was sich nach der Erstellung der "Sicherungskopie" ereignet hatte .....
Zuletzt geändert von Tiberius am 21. November 2018, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zwei hintereinanderliegende Beiträge zusammengefügt
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lichtman
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Truktan hat geschrieben:...
Bei Posbis gibt es da immer noch Hoffnung! Irgendwo im frühen Atopenzyklus wurde auch ein Posbi vernichtet, der aber in weiser Voraussicht seinen Bewusstseinszustand vor dem Einsatz in einen Speicher ausserhalb seines Körpers kopiert hatte. Später wurde ein neuer Körper für ihn konstruiert, in den dann die gespeicherten Daten übertragen wurden. Er war so gut wie neu, hatte natürlich aber keine eigenen Erinnerungen an alles, was sich nach der Erstellung der "Sicherungskopie" ereignet hatte .....


ich habe das eher als einmaligen Ausrutscher gesehen

das passtenicht so recht zur Serie

der Plasmateil ist eigentlich Sitz der Seele eines Posbis

das Hochladen des Gedächtnis, d.h. der Struktur des Plasmateils - ala neuronalem netz - in der das Gedächtnis gepspeichert ist, wäre recht kompliziert

manfred
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lichtman
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Johannes Kreis hat geschrieben:
Eben noch hatte die DAAIDEM auf dem ihr zugewiesenen Platz verharrt. Bruchteile einer Sekunde später hatte sie Schiff X gerammt, um gleich darauf mit der Bugkugel voran in die zentrale Kugel der TAYLITTIR zu rasen.

schwer vorstellbar ein Rammmanöver in den Weiten des Alls


Wenn ich es richtig verstanden habe, haben sich die beiden Pentasphären einander vereinbarungsgemäß auf 45 km genähert (warum das gemacht wurde, erschließt sich mir allerdings auch nicht), dann kam das überraschende Rammmanöver.


Ein Ausweg wäre eventuell der Lokator-Antrieb gewesen.

perrypedia: Das Triebwerk kann ein Raumschiff aus dem Stand, also ohne vorherigen Geschwindigkeitsaufbau, über große Entfernungen versetzen.

Wenn es Präzisionskurzstreckensprünge bis auf einen Genauigkeit von 45 km erlaubt.

Für einen interstellaren Antrieb wäre eine geringere Präzision tolerierbar: 450.000 km oder viel mehr.

manfred
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Mr Frost
Superintelligenz
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Ich verstehe ja die teilweise geäußerte Kritik an der Action und der Karambolage.

Aber ich bin auch wieder mal begeistert, wie gut dies MMT alles schildert. Wenn Action, dann (für mich) bitte von MMT. Ich finde, keiner beschreibt (auch) Action und Gefechte so plastisch, wie MMT (-mal von den exotischen Fremdwesen abgesehen-). Ich kann die Dinge/ Handlungselemente fast "sehen" und spüren, wenn er schreibt. Währenddessen ich bei anderen Autoren in ähnlichen Szenen nur "Blitzen, Krachen und Strahlerschüsse" als Wörter lese.

Aber MMT macht wie immer noch mehr: Er läßt den Leser teilhaben am Innenleben eines unsicheren und emotionalen Posbis. Hat mir sehr gut gefallen. Auch, dass Perry bei aller Kampfroutine als ein Mensch geschildert wird, der vor dem Kampf Angst hat, der auch kleinere Anpassungsschwierigkeiten beim Schwerkraftwechsel hat, etc., finde ich einfach gut.

Wenn ich die Hintergrundgeschichte (Bruder-Schwester-Konflikt, Griff zur Macht) nicht inzwischen als eher langweilig empfinden würde, würde ich den Roman höher bewerten.

Daher meine Gesamtwertung (erneut mit positiver Gewichtung auf den Autor): 3/2/3.

P.S. Nur dass die Handlung mutmaßlich auch im Folgeband mit Action befüllt wird (Spoiler Titelbild), gefällt mir vorerst nicht so recht...
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Goedda
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Ein Monkey, der Anzeichen von Emotionen zeigt. Wie lange mussten wir darauf warten? Mehr als 1000 Hefte oder umgerechnet 20 Jahre… Das war es allerdings wert, er hat nichts von seiner strategischen Denkweise, seiner Effizienz und Kaltblütigkeit verloren, nur war seine ganze Motivation halt emotional gefärbt. Auch wenn man (und PR im Roman) die Art und Weise, wie Monkey seine Gegner niedergemacht hat, nicht gutheissen kann, so macht dieses Gefühle Zeigen die Figur Monkey doch für uns Leser interessanter, menschlicher, nachvollziehbarer. Diese Gratwanderung zwischen dem (k)alten, uns bekannten Monkey und dem von Rachegelüsten getriebenen Monkey ist MMT ganz gut gelungen. Mir hat es gefallen.
Samstag: Dieses mal kein neurotischer Posbi, sondern ein Posbi mit einer Vergangenheit. Das fand ich auch sehr interessant. Und besonders interessant waren die Gedanken dieses Posbis zu den Worten und Taten von PR. So stimmte der positronische Teil des Posbis den Taten von PR meist zu, wohingegen der Plasmateil meist damit nicht einverstanden war. Müssen wir daraus schlussfolgern, dass Rhodan immer positronischer handelt und seine Menschlichkeit verliert…? Wäre wahrscheinlich übertrieben, dies aus diesem Roman herauszulesen. Aber irgendwie waren die Rollen in diesem Roman schon verkehrt: Monkey handelte emotional, PR handelte kaltblütig wie eine Positronik, Samstag der friedensliebende Diplomat rettete die Situation, indem er sich in eine tollwütige, bis zum wahrlich Letzten agierende Kampfmaschine verwandelte. Schade, dass Samstag diesen Roman nicht überlebte, ich hätte gerne mehr von ihm gelesen. Aber es war die Auflösung des inneren Konfliktes von Samstag und eine Möglichkeit, wie er seine Vergangenheit bewältigen konnte. Dies hat MMT auch schön geschrieben, wenn auch mMn ein wenig übertrieben, was die Kampfstärke dieses einen Posbis angeht. Nun ja, der Posbi könnte ja eine mächtige Waffe in der Vergangenheit gewesen sein, so genau wurde seine Vergangenheit nicht beschrieben.
Puorengir: Hm, diese Thoogondu erscheint vertrauenswürdiger mit jedem Roman, den ich lese. Höre ich da die SAN-Glocken läuten in Sevcooris? Mit einem Hooris-Transmitter und einer Funkrelais-Kette, welche die beiden Galaxien verbindet.

Fazit: Der Roman beginnt mit einer kalten Eröffnung, d.h. er beginnt mit einer Handlungsszene, die weiter vorne in der Zukunft liegt und bereits das Ende suggeriert. MMT ist danach zurückgegangen und hat schön geschrieben, wie es zu dieser "Endsequenz" gekommen ist. Ich kenne diese Technik aus Filmen, es war mir aber nicht bewusst, dass sie auch bei Romanen angewendet und so gut funktionieren kann. Mein Kompliment an MMT! Und meine Entschuldigung an Autoren, die dies bereits früher in PR gemacht haben, ich es aber nicht gemerkt oder wieder vergessen habe... das PR-Universum ist gross.
Gefallen hat mir der Roman auch, weil er die Figuren Monkey und PR interessanter machte, sowie den äusserst interessanten Posbi Samstag eingeführt hat.
Ich fand den Roman klasse und kann nur empfehlen, ihn zu kaufen bzw. zu lesen. :st:
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