Spoiler 3013: Zielpunkt Ephelegon, von Uwe Anton

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
Forumsregeln
Link

Wie gefällt dir ...

die Story des Romans? - Note 1
8
5%
Note 2
8
5%
Note 3
11
7%
Note 4
8
5%
Note 5
10
6%
Note 6
8
5%
Keine Bewertung
1
1%
der Schreibstil des Autors? - Note 1
7
4%
Note 2
21
13%
Note 3
11
7%
Note 4
10
6%
Note 5
1
1%
Note 6
4
2%
Keine Bewertung
1
1%
die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
8
5%
Note 2
8
5%
Note 3
6
4%
Note 4
9
5%
Note 5
13
8%
Note 6
7
4%
Keine Bewertung
4
2%
 
Abstimmungen insgesamt : 164
Benutzeravatar
Offline
ovaron29
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2103
Registriert: 20. Mai 2013, 12:20
Wohnort: Wien
astroGK hat geschrieben:
Rebecca hat geschrieben:Kann ich so leider nur teilen. Ich war sehr enttäuscht. Ich hätte erwartet, dass Rhodan sich einen kurzen Abriss geben lässt (statt nach SAN zu fragen). Ungefähr so:
...."
Ich finde deinen Text sehr gut, nur komprimiert er die nächsten Bände in einer Seite zusammen.

Dann hast du sicher auch eine Erklärung zur Atlan-Triology "Der lange Weg zur Werkstatt." Drei Romane um eine Werkstatt zu finden und das in den ersten 10 Romanen. Ich lese die Serie seit dem Jahr 1961 und das gab es sicher noch nie. Aber falls doch, informiere mich bitte.


Was ich dich noch fragen wollte. Wie meinst du das hier.
Wird sich zeigen. Bei NEO haben sich die Neulesenden über 200 Bände zu Dauerlesenden entwickelt, obwohl aufgrund der neuen Art der Erzählung viele Altlesende bei jeder Staffel ihr Ende heraufbeschworen haben.
Ich habe alle 200 gelesen. Viele waren es nicht die das Ende heraufbeschworen haben. Und ob es Neulesende oder Altlesende waren weißt du nicht. Das vermutest du wieder nur.

PS: Aber mir gefällt wie du deine Serie verteidigst. Aber du weißt "de gustibus non est disputandum"
Viel Spaß noch beim Lesen.
Zuletzt geändert von ovaron29 am 19. Mai 2019, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
Seit 1961 Fan.
Offline
astroGK
Plophoser
Beiträge: 441
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
ovaron29 hat geschrieben:Dann hast du sicher auch eine Erklärung zur Atlan-Triology "Der lange Weg zur Werkstatt." Drei Romane um eine Werkstatt zu finden und das in den ersten 10 Romanen. Ich lese die Serie seit dem Jahr 1961 und das gab es sicher noch nie. Aber falls doch, informiere mich bitte.

Gern.
2863: Die Finale Stadt: Unten
2864: Die Finale Stadt: Oben
2865: Die Finale Stadt: Hof
2866: Die Finale Stadt: Turm
Noch Fragen?
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 3&p=484080
Allexx hat geschrieben:Für mich steht jetzt fest, daß die Serie, die ich seit 55 Jahren lese, gründlich und unumkehrbar den Bach hinunter geschrieben wurde. Mit den beiden verantwortlichen Autoren wurde ich aus diversen Gründen schon von deren Anfängen vor einigen Jahren an nicht wirklich warm. Das hatte viel mit Gewalt und Gemetzel und last not least Fäkalorgien zu tun, aber was die Jungs hier in ein paar Hundert Bänden aus meiner lebensbegleitenden SciFi-Welt gemacht haben, gleicht dem berüchtigten totgeborenen Kind, das sich im Sande verlaufen hat.

Trotzdem kaufe ich wohl noch die letzten paar Bände bis zum Zyklusende, obwohl bei mir im Grunde keine Hoffnung mehr da ist, die zuletzt sterben könnte. Es gibt eigentlich so gut wie keine Möglichkeit mehr, das Perryversum noch einmal die Kurve kriegen zu lassen - wenn man mal von der Traumlösung à la Bobby Ewing absieht. Und mit einer Lösung dieser Klasse käme ich mir, mit Verlaub gesagt, wirklich nur noch verarscht vor.

Wen interessieren denn noch irgendwelche Geschichten von einer Welt, deren Ende aus erdachten und jederzeit beliebig umdenkbaren Realitäten besteht, belebt nur noch von einer Art Avataren oder Kopien und irgendwelchen höheren Wesen, die alles, was immer irgendwann einmal geschah, nicht nur verändern können, sondern das auch reichlich tun. Das ist wie ein Maler, der sein Bild immer wieder übermalt - dabei kann keine große Kunst herauskommen. Das ist an sich schon eine irrwitzige und vor allem völlig kausalitäts- und sinnfreie Vorstellung und macht jede Entwicklung absolut beliebig - der Tod der bei vielen Lesern so beliebten Spekulationen. Irgendwie hat das auch etwas von einer selbsterfüllenden Prophezeihung.

Vielleicht ist das ja auch der Zeitgeist. Dann dürfte es ja bald auch Krimiserien geben, bei denen erstmal der Mörder genannt wird, dann die Tat genauer beschrieben wird und letztendlich auch die Vorbereitungen und ganz zum Ende hin die Entwicklung des Vorsatzes beim Täters, den Mord zu begehen, geschildert werden.

Im Folgeband geht es dann um den gleichen Mord, nur diesmal mit einer abweichenden Durchführung und Vorbereitung. Ob so etwas aber auch das geneigte Hirn des Lesers befriedigen kann, wage ich doch stark zu bezweifeln. Wenn eine Erzählung ihr zeitliches Ende und bei Perry Rhodan sogar das Ende des Universums erreicht hat, gibt es halt nichts mehr Neues, Spannendes und Unerwartetes zu erzählen - selbst wenn man dem Autor alle Reichtümer dieser Nicht-mehr-Welt für neue Erlebnisse bieten würde.

Früher hießen die Werke der Science Fiction einmal Zukunftsromane, nicht Vergangenheitsromane. Und die Zukunft der Menschheit ist jetzt im Perryversum leider unwiederbringlich Geschichte geworden. Meinen persönlichen Dank dafür an die Herren Expokraten! :(


Das Murmeltier läßt grüßen :devil:
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 6358
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Einige der Dinge, die hier kritisiert wurden, sind sicherlich dem Expose geschuldet (zb. dass Perry den Verräter stellen wollte und Bully dem Vorhaben zustimmt). Ob das auch für die Nichtverwendung des Slenderseruns zutrifft ist schon schwieriger zu beantworten.
Benutzeravatar
Offline
ovaron29
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2103
Registriert: 20. Mai 2013, 12:20
Wohnort: Wien
astroGK hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:Dann hast du sicher auch eine Erklärung zur Atlan-Triology "Der lange Weg zur Werkstatt." Drei Romane um eine Werkstatt zu finden und das in den ersten 10 Romanen. Ich lese die Serie seit dem Jahr 1961 und das gab es sicher noch nie. Aber falls doch, informiere mich bitte.

Gern.
2863: Die Finale Stadt: Unten
2864: Die Finale Stadt: Oben
2865: Die Finale Stadt: Hof
2866: Die Finale Stadt: Turm
Noch Fragen?
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 3&p=484080


Da muß ich dich berichtigen. Nr: 2863 bis 2866 war nicht unter den ersten 10 Romanen. Die Suche nach einer Werkstatt würde mich in den Romanen 3163 bis 3165 auch nicht aufregen. Aber ich steige ja aus und bin erst bei Band 3200 wieder dabei.
Manche Aussteiger jetzt, waren im Zyklus 2700 lobende Leser. Warum kritisieren sie jetzt?
Zuletzt geändert von ovaron29 am 19. Mai 2019, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
Seit 1961 Fan.
Offline
Merkosh
Marsianer
Beiträge: 291
Registriert: 1. November 2013, 16:11
R.B. hat geschrieben:Ich kann auch nachvollziehen, dass der Zyklus langsam aufgebaut werden soll, damit Neuleser das alles auf die Reihe kriegen.


Obwohl ich das hier immer lese, dieses Mantra, so recht glauben kann ich daran nicht. Ich weiss ja nicht wie es bei dir war, bei mir, in meiner Jugend, bin ich einfach mitten in die laufenden Zyklen gestartet. Und damals habe ich glaube 3 Auflagen PR parallel gelesen, plus zeitweise noch Atlan dazu. Natürlich am Anfang nahezu nix verstanden aber die Geschichten waren fesselnd und da ging die Post so richtig ab. Das Verständnis der Zusammenhänge kam dann im Laufe der Zeit mit dem Lesen praktisch automatisch. Es waren die packenden Geschichten, die mich damals fesselten, und nicht irgendwelche vorgekauten "Neuleser Einsteiger nur-nicht-so-schnell-aber-bitte-mit-Stützrädern Langweiler". Und den Freunden in der Schule, die ebenfalls infiziert waren, ging es ganz genauso.

Um es mit den Worten eines berühmten Österreichers zu formulieren: Gerade für Neueinsteiger (und Seniorenleser sowieso) muss das zu Beginn gleich richtig Zack-Zack-Zack gehen, wenn man den Leser fesseln und ihn zum dranbleiben motivieren will.
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3155
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
Richard hat geschrieben:Einige der Dinge, die hier kritisiert wurden, sind sicherlich dem Expose geschuldet (zb. dass Perry den Verräter stellen wollte und Bully dem Vorhaben zustimmt). Ob das auch für die Nichtverwendung des Slenderseruns zutrifft ist schon schwieriger zu beantworten.

Nun, wenn nicht wir das herausfinden ... wer dann?
Inspektor Columbo würde vor Neid erblassen. B-)

Spoiler:
@ Papageorgiu und alle anderen Foristen ohne Ironieerkennung: Bazinga! :rolleyes:
Benutzeravatar
Offline
Papageorgiu
Superintelligenz
Beiträge: 2842
Registriert: 25. Juni 2012, 21:44
Spoiler:
Ironie ist eine feine Klinge, die längst nicht jeder beherrscht.
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3155
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
Papageorgiu hat geschrieben:
Spoiler:
Ironie ist eine feine Klinge, die längst nicht jeder beherrscht.


Spoiler:
Deswegen übe ich ja so fleißig. ;)
Offline
Pfeil
Oxtorner
Beiträge: 640
Registriert: 30. Juni 2012, 17:59
Die Gesamtleistung 3000-3013 ist unterirdisch. Das Urteil erlaube ich mir, obwohl nur einen Geringstteil der 14 Hefte gekauft und gelesen. Die Leseprobe (3013), wie Vorablauf, lies 3013 erwarten wie gekommen. Kauf zurückgestellt und letztlich gestrichen.

Anstatt spannende fesselnde Geschichten um die neue Lage zu erzählen (ohne Kernelemente verraten zu müssen) wird mittels erzählten Unfugs versucht an den Kerngeheimnissen vorbeischrammen zu können. Wer so handelt hat nicht wirklich was zu erzählen. Spannung durch Nichterzählung begünstigt Leseverweigerung. Warum sollte ich Nichterzählung kaufen.


"Boah das will ich lesen (KNF)", ist das für mich nicht, nichtmal ansatzweise.


Hätten wir statt Abo "Einschaltquoten", schnell wärs vorbei mit dem Spuk. Fesselnderere Geschichten oder Tod.
Benutzeravatar
Offline
Askosan
Plophoser
Beiträge: 469
Registriert: 12. Februar 2016, 11:49
Dieser Spoiler ist symptomatisch für die gegenwärtige Lage in Sachen PR-Serie.

Die meiner Meinung nach berechtigte Kritik an diesem Roman und dem bisherigen Zyklusverlauf, wird aufgrund eines hohen Frustpotenzials sehr deftig ausformuliert und da will ich mich selbst gar nicht ausschließen.

Andere Foristen versuchen dem entgegenzuwirken und richten die „Halogenscheinwerfer“ auf die positiven Aspekte.

Die schärfsten Kritiker sind allerdings oft diejenigen, denen die Serie am meisten am Herzen liegt. Sie können die sich abzeichnende Entwicklung niemals akzeptieren.

Ich komme immer mehr zu der Meinung, dass die Serienmacher dieses Forum als „digitale Kloake“ betrachten, in die diverse Foristen ihren „geistigen Dünnpfiff“ einleiten. Die Serienmacher scheinen mit ihren Qualitätsanforderungen zufrieden zu sein. Dass ist mir persönlich zwar schleierhaft, bei alleine drei fetten Patzern in diesem Roman, aber es ist, wie es ist.

Die Gräben scheinen unüberbrückbar und man könnte nun sagen: sind doch nur „Groschenhefte“ und weg damit, denn da draußen gibt es genügend anderen medialen „Stoff“.

Aber ist das die richtige Lösung?
Offline
astroGK
Plophoser
Beiträge: 441
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
ovaron29 hat geschrieben:Da muß ich dich berichtigen. Nr: 2863 bis 2866 war nicht unter den ersten 10 Romanen. Die Suche nach einer Werkstatt würde mich in den Romanen 3163 bis 3165 auch nicht aufregen. Aber ich steige ja aus und bin erst bei Band 3200 wieder dabei.
Manche Aussteiger jetzt, waren im Zyklus 2700 lobende Leser. Warum kritisieren sie jetzt?

Wie wäre es dann mit dem 4-Teiler "Die falsche Welt"
2812 - Willkommen im Tamanium!
2813 - An Rhodans Grab
2814 - Im Netz der Kyberspinne
2815 - Der letzte Kampf der Haluter

Definitiv 0 Handlungsfortschritt bei Beginn des Zyklus "Die jenseitigen Lande" (2800-2899) Oder?
Offline
KielFM
Siganese
Beiträge: 36
Registriert: 4. Dezember 2013, 21:52
Wohnort: Köln / Kiel
"Die falsche Welt" bestand allerdings nicht aus 13 Romanen inhaltsleerer Langeweile, sondern aus 4 Romanen, die eine packende Story erzählten.
Benutzeravatar
Online
Kardec
Kosmokrat
Beiträge: 6105
Registriert: 14. August 2013, 19:18
Wohnort: Aerthan-System/ Galaxis Oberfranken
......und was mit der Menschheit passiert wenn sich das "Atopische Tribunal" durchsetzt und es Atlan nicht gelingt die Dinge zu wenden.
War sehr wohl Handlungsfortschritt.
Offline
astroGK
Plophoser
Beiträge: 441
Registriert: 29. Juni 2012, 20:45
Kardec hat geschrieben:......und was mit der Menschheit passiert wenn sich das "Atopische Tribunal" durchsetzt und es Atlan nicht gelingt die Dinge zu wenden.
War sehr wohl Handlungsfortschritt.
Und 3000 bis 3013 hat keinen Fortschritt gebracht?

3000 Perry und Schiff finden sich in neuer Zeit wieder. Cairaner beherrschen die Milchstraße, sie betreiben eigenartige Straflager.
3001 Man erfährt erstes über die Ladhonen.
3002 Man erfährt mehr über die Ladhonen
3003 Es wird geschildert, was aus den Gemeni-Zellaktivator geworden ist, anhand des Beispiels Gewitterstadt, Zudem dass das Ende des Weltenbrands länger gedauert hat als gedacht.
3004 Perry und Team erbeuten VitalSuppresor im cairanischen Straflager
3005 Offenbar ist Terrania auf einen anderen Planeten verbracht worden,
3006 Onryonen treiben sich als On-Piraten im Halbraum herum-
3007 Die Pospis haben sich verändert und ihre Reperatur-Welt woandershin verfrachtet. Atlan und Schiff folgen der Spur.
3008 Pospis haben sich in den Untergrund begeben.
3009 Sie haben sich entzweit aus Mega-Angst vor den Cairaner
3010 Das Habitat von Gongolis wird vorgestellt, der Treffpunkt sein soll für Perry und Bully.. Eine weitere Auswirkung nach dem Weltenbrand.
3011 Weitere Details zur Situation auf Gongolis.
3012 Eine von einem VitalSupressor ausgelaugte Welt wird vorgestellt
3013 Perry erhält erste genauere Infos von Bully zur Gesamtlage in der Milchstrasse und zu den verlorenen Jahrhunderten.

Das ist doch nicht viel anders als beim Cantaro-Zyklus, auch damals hellte sich das Bild nur langsam auf. Und der war bei vielen sehr beliebt.

P.S: Ich fiebere 3015 entgegen.
Benutzeravatar
Offline
R.B.
Terraner
Beiträge: 1572
Registriert: 28. August 2013, 11:19
Wohnort: Köln
ovaron29 hat geschrieben:Dann hast du sicher auch eine Erklärung zur Atlan-Triology "Der lange Weg zur Werkstatt." Drei Romane um eine Werkstatt zu finden und das in den ersten 10 Romanen. Ich lese die Serie seit dem Jahr 1961 und das gab es sicher noch nie. Aber falls doch, informiere mich bitte.


Gehen wir doch mal zurück in selige Zeiten zu Anbeginn des Zyklus, der nach Meinung vieler Leser immer noch der Zyklus überhaupt ist und begeben uns nach Horror:

Band 206 - Die Schrecken der Hohlwelt von Kurt Mahr
Band 207 - Die 73. Eiszeit von William Voltz
Band 208 - Die blauen Herrscher von Kurt Brand
Band 209 - Im Banne der Scheintöter von Clark Darlton

Und jetzt kommt wieder der Unterschied der Geschmäcker: Grade die Atlan - Teile waren für mich lesbar. Dem Rest fehlt abgesehen von Band 3012 der Biss. Das ist leider bei 3013 nicht anders. Es ist uns doch völlig klar, dass wir in diesem Band nicht alles, was uns bewegt, erfahren. Dafür ist der Zyklus noch zu neu und wir könnten ihn mit Band 3020 beenden. Aber wir haben einen Roman in der Ich-Form, das heißt, der Leser erfährt PR's Position und seine Gedanken. Und auf diesen Gedanken Rhodans fußen nun mal etliche der Kritikpunkte, die weiter oben genannt werden und die ich hier nicht zu wiederholen brauche.

RolfK hat geschrieben:Und noch meine Meinung zum Zyklus: Gegen die verzögerte Enthüllung der Hintergründe und Geheimnisse hätte ich nichts, wenn mich die in der Story gegebenen Gründe hierfür überzeugen würden. Die Zylusentwicklung nervt insofern, weil die mögliche Informationsquelle für die vordergründigen offenen Fragen (Bully) mit _Namen und Aufenthaltsort schon im Bang 3000 offenbart wurden, so dass die nachfolgenden Verzögerungen gewillkürt erscheinen.


Ja.

Es kann natürlich alles ganz anders sein:
Carrasco hat geschrieben:Es ist ein Spiel mit doppeltem Boden. Die Personen und/oder der Handlungsort Milchstraße sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Wenn es so wäre, würde ich meinen Hut ziehen vor der Expokratur, denn das wäre genau nach meinem Geschmack.

Für mich gingen einige der Gedanken Rhodans in Richtung Chaos - ZAC. Dem Teil traut unser lieber Perry nicht so ganz, fürchte ich. Und die aus unserer Sicht schrägen Fragen und das seltsame Verhalten Rhodans kommt genau aus dieser Richtung..
:gruebel:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7180
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Askosan hat geschrieben:
astroGK hat geschrieben:Was genau ist daran unverständlich? Genauso kennen wir Perry. Blos selten aus der Ich-Perspektive.

Das passt nicht zu Perrys Intelligenz und mehrtausendjährige Erfahrung.

Ich wiederhole mich:
Uwe Anton hat sich offensichtlich für Action statt Plausibilität entschieden. Das ist es, was ich ihm ankreide.



Wo man doch Beides beschreiben kann ...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
Offline
Skaarganis
Siganese
Beiträge: 69
Registriert: 14. Februar 2019, 14:06
Moin moin,

zuerst mal meine Bewertung vom Roman: 6/4/6, wobei ich beim Zyklusfortschritt gerne noch was Schlechteres gegeben hätte.

Mal ganz ehrlich, außer dass man den Roman recht flüssig lesen konnte, war es ansonsten ein ganz tiefer Griff ins Klo!
Perry - mal wieder - als Depp der Woche! Was soll das?
Bully hat sich mit seinen vollkommen wertlosen "Erklärungen" zu den vergangenen Jahrhunderten als ZAC-Träger disqualifiziert!
Perry mit seinen dümmlichen Fragen zu völlig sinnlosen Themen übrigens genauso!
Für welche Zielgruppe schreibt ihr da eigentlich? Für Sechsjährige und Vollsenile?

Ich frage mich ernsthaft, was für diese Heftnummer wohl im Exposé gestanden hat: Das Perry so einen ZAC-Dämpfer bekommt und ansonsten mit völligem Schwachsinn zu unwichtigen Themen vertröstet wird? Bully weiß auch nicht genau, was so passiert ist, und ansonsten sind ja der Posizid und der Datentsunami an allem Schuld. Kennt man in der NGZ eigentlich kein Papier mehr?????? Ach ja, die Aarus sollen irgendwas damit zu tun haben..... will man dieses Volk jetzt auf diese Weise entsorgen, weil man nichts mehr mit denen anzufangen weiß?

Lieber Verlag, ihr wolltet mit diesem Zyklus und dem extra langsam gewählten Start neue Leser gewinnen. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich Leute veräppeln lassen? Was ist eigentlich das Ziel des Exposéteams? Die Serie ins Grab tragen?????

Ich bin mächtig sauer, wie ihr es schafft, Woche für Woche die Serie weiter herunterzuwirtschaften!

Grüße von Skaarganis
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3155
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
astroGK hat geschrieben:Das ist doch nicht viel anders als beim Cantaro-Zyklus, auch damals hellte sich das Bild nur langsam auf. Und der war bei vielen sehr beliebt.

Ja, aber damals hatten wir noch ... wie hieß diese menschliche Schwäche doch gleich ... Geduld!
Und heute lesen wir bei Büchern die letzte Seite, um zu wissen, ob sich die Lektüre überhaupt lohnen wird.

Eigentlich "Bazinga!", aber sicher bin ich mir nicht ... :unsure:
Benutzeravatar
Offline
LaLe
Superintelligenz
Beiträge: 2350
Registriert: 26. Juni 2012, 12:42
Wohnort: Lübeck
astroGK hat geschrieben:Das ist doch nicht viel anders als beim Cantaro-Zyklus, auch damals hellte sich das Bild nur langsam auf. Und der war bei vielen sehr beliebt.

Da gab es einen für mich entscheidenden Unterschied:
LaLe hat geschrieben:Um jetzt mal den unpopulären Vergleich mit dem Cantarozyklus zu ziehen, da wusste man zum vergleichbaren Zeitpunkt ebenfalls nicht viel mehr über die Verhältnisse innerhalb der Milchstraße. Korrekt. Da war die Handlung anfangs aber von der nachvollziehbaren Suche nach der BASIS und dem Abklappern bekannter Orte/Völker geprägt. Da kam das Gefühl auf, die damals nicht erreichbare Heimat sei einem fremd geworden. Aktuell fliegt man munter in der Milchstraße rum, aber über die bekannten Schauplätze und Völker weiß man kaum etwas.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
Benutzeravatar
Offline
Verkutzon
Ertruser
Beiträge: 875
Registriert: 22. März 2017, 20:41
Wohnort: Grundamoar
Dalaimoc hat geschrieben:Positiv finde ich, dass sich die literarische Qualität der Romane im Vergleich zu den alten Zeiten deutlich verbessert hat. Aber dafür hat sich das 'Herzblut' der Autoren an der Serie aus meiner Sicht verringert - vielleicht ist dies ein Preis, der dem professionellen Schriftstellertum geschuldet ist...


Diesen Eindruck hatten die Leser schon vor über dreissig Jahren. Leser Thomas Heisig schrieb über den Qualitätssprung in der Serie (August 1980) auf der LKS von Heft 991:

...weil es einfach ganz logisch ist, dass die Autoren nach 12 bis 13 Jahren und 600 Heften Übung auch einmal etwas anständiges zuwege bringen.

Das ist natürlich ziemlich frech und überspitzt formuliert; Routine und Erfahrung sind jedoch in jedem Beruf von Vorteil. In einer Heftserie wie Perry Rhodan spielt ziemlich sicher noch Termindruck eine bedeutende Rolle. Auch für den Verlag, der jede Woche ein Heft rausknallen muss. Schriftsteller sind Künstler und Künstler hassen Termine.
Für eine „Heftchenserie“, die mich jede Woche unterhalten und fesseln soll, leistet das ganze Team hinter dem Produkt PerryRhodan hervorragendes.
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7180
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
"Schriftsteller sind Künstler." Danke! :st:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
Benutzeravatar
Offline
AARN MUNRO
Kosmokrat
Beiträge: 7180
Registriert: 16. September 2013, 12:43
Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
LaLe hat geschrieben:
astroGK hat geschrieben:Das ist doch nicht viel anders als beim Cantaro-Zyklus, auch damals hellte sich das Bild nur langsam auf. Und der war bei vielen sehr beliebt.

Da gab es einen für mich entscheidenden Unterschied:
LaLe hat geschrieben:Um jetzt mal den unpopulären Vergleich mit dem Cantarozyklus zu ziehen, da wusste man zum vergleichbaren Zeitpunkt ebenfalls nicht viel mehr über die Verhältnisse innerhalb der Milchstraße. Korrekt. Da war die Handlung anfangs aber von der nachvollziehbaren Suche nach der BASIS und dem Abklappern bekannter Orte/Völker geprägt. Da kam das Gefühl auf, die damals nicht erreichbare Heimat sei einem fremd geworden. Aktuell fliegt man munter in der Milchstraße rum, aber über die bekannten Schauplätze und Völker weiß man kaum etwas.



Dös trifft ja auch eben so zu!
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
Benutzeravatar
Offline
LaLe
Superintelligenz
Beiträge: 2350
Registriert: 26. Juni 2012, 12:42
Wohnort: Lübeck
Wie meinen?
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
Offline
buhrlos
Siganese
Beiträge: 41
Registriert: 9. September 2016, 22:04
liest astoGK statt PR vieleicht eine andere Serie
Benutzeravatar
Offline
Ce Rhioton
Postingquelle
Beiträge: 3155
Registriert: 12. Februar 2017, 17:29
buhrlos hat geschrieben:liest astroGK statt PR vieleicht eine andere Serie

Ich glaube, astroGK ist einer der Leser, für die ein Glas halb voll ist.
Waren wir früher nicht alle so? :unsure:
VorherigeNächste

Zurück zu Spoiler EA

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bully-2045, Kardec und 9 Gäste