Spoiler 2947: Rhodans letzte Hoffnung,von Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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nanograinger
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Casaloki hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Dass sich Rhodan hier emanzipiert, halte ich für eine gewagte Behauptung. Gerade die letzten zwei Seiten des Romans zeigen doch, dass er weiterhin vollkommen von AvA und seinen Verbindungen abhängig ist, und bisher hat er keine Anstalten gemacht, das zu ändern. Er hätte sich ja auch einfach sich den LFG-Raumern ergeben können und um Hilfe bitten (klar, passt nicht zu seinem Charakter).

Vielleicht kommt das mit der Emanzipation ja noch, wenn Rhodan mal klar wird, wer AvA ist, und was er eigentlich will. Teil des Romans ist das aber eigentlich nicht.

Das kann man so oder so sehen. Ist es denn nicht vielleicht eine emanzipierte Entscheidung die Umstände abzuwägen und festzustellen, dass der gemeinsame Weg mit AvA noch nicht beendet ist? Eine selbstgewählte Abhängigkeit, um seine eigenen Ziele zu erreichen? :gruebel:

"Emanzipiert" und "selbstgewählte Abhängigkeit" gehen nur dann zusammen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unabhängkeit bestand. Das war bei Enceladus-Rhodan aber bisher noch nicht der Fall, zumindest finde ich keinen Punkt in diesem Roman, in dem Unabhängigkeit demonstriert wird (dass er den Fluchtkurs über Sumurdh selbst wählt, ist keine Demonstration von Unabhängigkeit im Sinne von Emanzipation).

Eine Demonstration der Unabhängigkeit wäre bspw., wenn Enceladus-Rhodan sich um unabhängige Quellen zur Situation bemühen würde, und damit meine ich mehr, als das galaktischen Internet abhören. Er stellt im Laufe des Romans ja durchaus Überlegungen über die Glaubwürdigkeit von AvA an, und weiß, dass er von ihm manipuliert wird. Aber die Konsequenz daraus hat er noch nicht gezogen, deshalb hat er sich in meinen Augen auch noch nicht emanzipiert.
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Kritikaster
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nanograinger hat geschrieben:Danke für's Einspringen, B-)

Tatsächlich habe ich aber auch einen (oder ein einhalb) Logikfehler zu vermelden.
"Könnte sein, nur zu alt." Umso überraschender für mich als Leser dann die Eröffnung, dass das Irrlicht Rhodan verjüngt hat, was der Aussage des Arkoniden widerspricht.

Nebenwirkungen der Verjüngung durch die Physiotrone in PR 2916, dass die Erinnerungen an die "verjüngten" (16?) Jahre so weit verblasst waren, dass die emotionale Verbindung weg war. Für Rhodan müsste das die gesamte Zeit
AvA... Ich bin mal gespannt, wann wir den ersten Roman lesen werden, der aus seiner Sicht geschrieben wird.

Jetzt soll ich hier weiter den Erklärbär spielen? Na, sei's drum.
Deine Logikfehler sind nur welche, wenn ein Irrlicht das Gleiche wie ein Physiotron wäre. Ist es aber ganz offensichtlich nicht. Es kann ähnliche Verjüngungseffekte bewirken, wenn auch wohl nur manchmal und aus Versehen (aufgrund göttlicher oder expokratischer Entschlüsse). Andere kamen ja auch mit solchen Teilen in Kontakt ohne diesen Effekt.
Beim Irrlicht ist die Verjüngung offensichtlich ein Prozess, der einen gewissen Zeitraum beansprucht oder erst nach einer gewissen Dauer der schmerzhaften Phase eintritt. (Wie man im Heft lesen konnte :P )
Auch tritt kein Erinnerungsverlust ein, wie du treffend bemerkst. So sind sie eben die Irrlichter. Noch Fragen?
Ein Roman aus AvAs Perspektive kommt wie das Amen in der Kirche. 8-)
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marafritsch2705
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Auch ist mir nicht bekannt, dass die atopischen Richter in verschiedenen Universen agieren. Was wäre auch der Grund dafür? THEZ will ein Universum retten, nicht fünfzig.


Dann höre dir die 2 ausschnitte mal an.
Dass sie tolocesten aus eunem anderen universum kommen muss ich nochmal recherchieren....

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Und:
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Arthur Dent
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Carfesch hat geschrieben:Ich denke und verzeih mir bitte, Du hast die Grundzüge nicht verstanden. THEZ agiert in einer weiteren Dimension, welche normalen Lebewesen nicht oder nur begrenzt zugänglich ist, der Zeit. Mit seinem Zeitfahrstuhl neben dem Universum kann er vom frühen Morgen des Universums bis in die Götterdämmerung am Ende des Universums und zurück fahren. Er will nicht verschiedene Universen verwalten, sondern sucht nach der ersten Superintelligenz, von der er sich Erkenntnisse darüber erhofft, wie man den Untergang eines Universums und den Big Bang überlebt und in ein neues Universum übertreten kann. Was seine Motivation dafür ist, kann man nur ahnen. Es gibt da nach meiner Auffassung mehrere Möglichkeiten. Die naheliegendste wäre die kreatürliche Angst vor dem Tod. Aber ob dieser Grund bei einem solch langlebigen Lebewesen, noch über den Kosmokraten angesiedelt, stichhaltig ist? Ein Grund wäre auch, dass er alle Fehler verhindern will, welche in diesem Universum vom Anfang bis zum Ende passiert sind, er also ein Superuniversum nach seiner Fasson schaffen will. Aber über das Motiv haben sich die Autoren ja ausgeschwiegen. Wir vermuten nur.


Ich kann mir immernoch nicht vorstellen, dass Thez bzw. die Atopen Erstie nochnicht fanden.
Wieviele Äonen ist Thez bereits im Blubb?
Wie oft gondelten die Atopen die Zeitschiene rauf und runter?
Wenn für Thez 301 Quintilliarden Jahre nicht reichten, dann vielleicht 302 Quitilliarden Jahre.
Für dieses Szenario gibt es eigentlich keine Lösung, denn der "ewig" im Blubb dümpelnde Thez scheint Erstie nie zu finden.
Die Atopen wuseln im Zeitstrom auf und ab, ihr Aufenthalt an einem bestimmten Zeitpunkt und Ort ist ähnlich wenig lokalisiert wie die von Elektronen um einen Atomkern. Sobald Erstie gefunden wurde, erübrigt sich die weitere Tätigkeit der Atopen.

Die Geschichte, wie die Erste Superintelligenz gefunden wurde und was mit dem Korpus geschah, lässt sich in Heft 2850 nachlesen.
Zusammengefasst, Erstie wurde gefunden, bzw. sein Korpus. Thez hat lange gebraucht, bis er mit dem Korpus kommunizieren konnte. Dann wurde aus dem Korpus die Synchronie geformt.
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nanograinger
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Carfesch hat geschrieben:...
Ich denke und verzeih mir bitte, Du hast die Grundzüge nicht verstanden. THEZ agiert in einer weiteren Dimension, welche normalen Lebewesen nicht oder nur begrenzt zugänglich ist, der Zeit. Mit seinem Zeitfahrstuhl neben dem Universum kann er vom frühen Morgen des Universums bis in die Götterdämmerung am Ende des Universums und zurück fahren. Er will nicht verschiedene Universen verwalten, sondern sucht nach der ersten Superintelligenz, von der er sich Erkenntnisse darüber erhofft, wie man den Untergang eines Universums und den Big Bang überlebt und in ein neues Universum übertreten kann...

Ähh, Thez und seine Vögte suchten ERSTIE und fanden seinen Korpus, den sie in die Synchronie umwandelten (PR 2850). ERSTIE hatte da unser Universum bereits wieder verlassen (offensichtlich zumindest teilentleibt). Wie Thez nun von ERSTIE lernen könnte, wie man "den Untergang eines Universums und den Big Bang überlebt", erschließt sich mir nicht. :gruebel:

Außerdem wüsste ich nicht einmal, wo denn stehen soll, dass Thez das will. Den Untergang des Universums überleben könnte es einfach durch Flucht in ein anderes Universum, wie die anderen Hohen Mächte das machten. Das macht Thez ganz bewusst nicht, aus verschiedenen Gründen, die in PR 2850 und 2874 angedeutet werden.

Aber dieses Thema gehört sicher nicht in diesen Thread (nur, falls das keiner bemerkt B-) )
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nanograinger
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Kritikaster hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Danke für's Einspringen, B-)

Tatsächlich habe ich aber auch einen (oder ein einhalb) Logikfehler zu vermelden.
"Könnte sein, nur zu alt." Umso überraschender für mich als Leser dann die Eröffnung, dass das Irrlicht Rhodan verjüngt hat, was der Aussage des Arkoniden widerspricht.

Nebenwirkungen der Verjüngung durch die Physiotrone in PR 2916, dass die Erinnerungen an die "verjüngten" (16?) Jahre so weit verblasst waren, dass die emotionale Verbindung weg war. Für Rhodan müsste das die gesamte Zeit
AvA... Ich bin mal gespannt, wann wir den ersten Roman lesen werden, der aus seiner Sicht geschrieben wird.

Jetzt soll ich hier weiter den Erklärbär spielen? Na, sei's drum.

Macht doch spaß, oder?
Kritikaster hat geschrieben:Deine Logikfehler sind nur welche, wenn ein Irrlicht das Gleiche wie ein Physiotron wäre. Ist es aber ganz offensichtlich nicht. Es kann ähnliche Verjüngungseffekte bewirken, wenn auch wohl nur manchmal und aus Versehen (aufgrund göttlicher oder expokratischer Entschlüsse). Andere kamen ja auch mit solchen Teilen in Kontakt ohne diesen Effekt.
Beim Irrlicht ist die Verjüngung offensichtlich ein Prozess, der einen gewissen Zeitraum beansprucht oder erst nach einer gewissen Dauer der schmerzhaften Phase eintritt. (Wie man im Heft lesen konnte :P )
Auch tritt kein Erinnerungsverlust ein, wie du treffend bemerkst. So sind sie eben die Irrlichter. Noch Fragen?..

Nee, das ist noch nicht ganz auf meinem Level. B-)

Natürlich hast du recht, dass die Irrlichter kein Physiotron sind, aber sie arbeiten zumindest ähnlich, sonst hätte Kai Hirdt nicht die "schmerzhafte Phase" beschrieben. Und dass sich der Verjüngungseffekt erst nach einiger Zeit (Stunden?) einstellt, scheint mir in diesem Zusammenhang nicht plausibel. Dass kein Verlust der Erinnerungsintensität eintritt, könnte ich eher akzeptieren, da mir dieser Aspekt sowieso als eine Art Preis für die Verjüngung vorkam, der zusätzlich implemetiert wurde, und der durch die Unvollständigkeit des Prozesses (es wurden ja keine 62 Jahre verjüngt) wegfiel.

Re: Spoiler 2947: Rhodans letzte Hoffnung,von Kai Hirdt

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 14. Februar 2018, 18:42

Frank Chmorl Pamo
Arthur Dent hat geschrieben:Die Geschichte, wie die Erste Superintelligenz gefunden wurde und was mit dem Korpus geschah, lässt sich in Heft 2850 nachlesen.
Zusammengefasst, Erstie wurde gefunden, bzw. sein Korpus. Thez hat lange gebraucht, bis er mit dem Korpus kommunizieren konnte. Dann wurde aus dem Korpus die Synchronie geformt.


Ah danke. Ich habs zwar gelesen, aber irgendwie vergessen.
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Waringer
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Guter, unterhaltsam geschriebener Roman, der aber vielleicht manchmal etwas inhaltsleer und spannungsarm ist, was aber wohl der Vorgabe, den Nanogenten Adams und der Erwartung des Lesers geschuldet sein dürfte. Enceladus Rhodan und Adam von Aures stolpern über die Oberfläche von Sumurdh auf der Suche nach einem Physiotron zur Verjüngung, wobei dieser Rhodan von einem Irrlicht berührt wird, sich zu verjüngen beginnt und nun eine Biophore zur Stabilisierung benötigt. Hmmmm. Die Geschichte ist anscheinend nur eine Episode im Rahmen einer längeren Schnitzeljagd und niemand erwartet, dass dem Enceladus Rhodan zu diesem Zeitpunkt etwas Ernsthaftes zustösst. Mit Ernsthaft meine ich, dass er stirbt. B-)

Der Roman ist hin und wieder ein Resümee, ein innerer Monolog, eine Reflektion Enceladus-Rhodans der vorangegangenen Ereignisse. Das ist auch bitter nötig, da die letzten Ereignisse um den Enceladus Rhodan einige Monate zurückliegen. Die Vergleiche zwischen Perryversum und Enceladus-Rhodans Universum sind immer amüsant und unterhaltsam (S. 6 „Ich war ein Mann des zwanzigsten Jahrhunderts. Das hieß, ich vertraute nicht darauf, dass irgendein Kontrollcomputer absturzfrei seinen Dienst tat. Schließlich wußte man nie, mit welchem unzulänglich mit Updates versorgten Betriebsprogramm die Kiste lief.“) Haben die wirklich keine abstürzenden Betriebssysteme im Perryversum mehr? :D Den Gedankengängen eines körperlich älteren Rhodans ohne Zellaktivator oder jahrtausendlange Erfahrung und übergroßer Bedeutung, zu folgen, fand ich überwiegend interessant und amüsant, wie schon in den vorangegangenen Romanen. Ein normal gealterter Rhodan halt. Einen Moment fand ich die im eher flapsigen Ton erzählte Ich-Perspektive wieder etwas gewöhnungsbedürftig und irritierend, aber dieser Figur kann man alle Fehler und Eigenheiten zugestehen. Es ist ein vollkommen anderer Rhodan, außerdem knüpft der Autor damit nahtlos an die vorangegangenen Beschreibungen an. Diese Figur, als Wanderer zwischen den Welten bzw. Universen wohnt natürlich eine gewisse Tragik inne und ähnelt in gewisser Weise dem John Carter aus Edgar Rice Burroughs „Princess of Mars“, der sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfindet. Die Story erinnert auch ein wenig an Robert A. Henleins „Stranger in a Strange Land“, in der ein ehemaliger Expeditionsteilnehmer wieder zurück auf die Erde geschickt wird. Von der Motivation würde ich erwarten, dass der Enceladus-Rhodan alles daran setzt, zu seiner Familie und in seine Welt, die eigentlich verloren ist, zurück zu finden. Meine große Befürchtung wäre, dass er nur eine billige, willige Marionette im Ränkespiel der Mächte darstellt. Der Roman hat sicherlich durch die nichtlineare Schreibweise an Spannung gewonnen, auch wenn es dadurch keine so dramatischen Erkenntnisse oder Spannungswechsel gab. Niemand erwartet, dass dieser Rhodan jetzt stirbt oder verschwindet. Vielleicht wäre der Roman mit einer weiteren Nebenfigur, mit der Enceladus-Rhodan sich hätte unterhalten können, noch interessanter gewesen. Adam von Aures als geheimnisvoller Intrigant taugt eher weniger dazu. Aber die inneren Monologe verstärken auch noch sehr schön das Gefühl der Einsamkeit dieser Figur. Die Action-Szenen fand ich unterhaltsam, spannend und plausibel beschrieben.

Problematisch finde ich nur die Tatsache, dass jemand der als lieb u. nett geschildert wird, sich Sorgen darüber macht, jemanden verletzt zu haben, seiner Familie hinterher trauert und sonst zuvor keinerlei großartige Ambitionen offenbart hat, sich nun an einem kriminellen Plot zwecks „Ersatz“ des alten Rhodans beteiligt. Vielleicht hat Enceladus-Rhodan aber später noch seinen Darth Vader Moment, kann „einen Unterschied machen“ und stürzt Imperator Adam von Aures in einen Reaktor. Sein entscheidender Moment. Wenn Adam von Aures behauptet, dass der hiesige Rhodan sich zu sehr kosmischen Problemen widmet, von ES gelenkt wurde und dadurch neue Probleme aufwirft, wieso hat ES dann einen alternativen Rhodan konserviert und warum will Adam genau diesen benutzen? Ist der alte Rhodan in irgendeiner Weise dazu gezwungen wurden so zu handeln wie er es tat? Von den Hohen Mächten oder wem auch immer? Handelt es sich dabei um diese merkwürdige Hieroglyphe? Kann er sich ändern? Handelt es sich doch wieder um einen Plan von ES (und/oder NATHAN/Techno-Mahdi)? Meine Spekulation geht mittlerweile in die Richtung, dass am Ende vielleicht das Perryversum „kalbt“ bzw. sich teilt und je einer der Rhodans in einem Universum verbleibt. Dabei muß gleichzeitig verhindert werden, dass es zu einer Ekpyrosis kommt. Projekt GENESIS: Was um Himmels willen erwarten sich die Wissenschaftler davon? Sieht so aus als könnte das ein Plan im Sinne von „gut gemeint, ist nicht gut gemacht“ werden...
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Clark Flipper
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Waringer hat geschrieben:Meine Spekulation geht mittlerweile in die Richtung, dass am Ende vielleicht das Perryversum „kalbt“ bzw. sich teilt und je einer der Rhodans in einem Universum verbleibt.


Wie jetzt? :unsure:
Noch eine Scherung? :???:
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marafritsch2705
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Eher kalbt das spraghis bzw das siegel
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Kai Hirdt
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nanograinger hat geschrieben:"Emanzipiert" und "selbstgewählte Abhängigkeit" gehen nur dann zusammen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unabhängkeit bestand. Das war bei Enceladus-Rhodan aber bisher noch nicht der Fall, zumindest finde ich keinen Punkt in diesem Roman, in dem Unabhängigkeit demonstriert wird (dass er den Fluchtkurs über Sumurdh selbst wählt, ist keine Demonstration von Unabhängigkeit im Sinne von Emanzipation).


Das ist der Moment, wo er bei seinen Laufrunden im Ringwulst-Korridor der SARAH CONSTANT II auf einmal stehenbleibt und beschließt, nicht wieder nach Wanderer zurückzukehren. Dass er eher sterben wird beim Versuch, in diesem Universum etwas zu bewegen, als in einer Art Terrarium friedlich an Altersschwäche zu sterben. Das ist m. E. der wichtigste Augenblick in diesem Roman, und da bin ich wirklich noch mit Furor durch die E-Mail-Leitung nach Rastatt gefahren, als ich gesehen habe, dass der Lektor diese Passage glätten wollte.
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Raktajino
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Kai Hirdt hat geschrieben: Mit Anfang (Rhodan folgt Adams Vorschlägen, weil er keine andere Möglichkeit hat), Mitte (die Partnerschaft bewährt sich scheinbar, führt dann jedoch in die Katastrophe) und Schluss (Rhodan emanzipiert sich und trifft seine Entscheidung zur Selbstaufopferung – und bekommt dafür die Chance zur Auferstehung).
Hauptsache, das wird nicht zur Regel. :unsure:
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Raktajino
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marafritsch2705 hat geschrieben:
Auch ist mir nicht bekannt, dass die atopischen Richter in verschiedenen Universen agieren. Was wäre auch der Grund dafür? THEZ will ein Universum retten, nicht fünfzig.


Dann höre dir die 2 ausschnitte mal an.
Dass sie tolocesten aus eunem anderen universum kommen muss ich nochmal recherchieren....

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Und:
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Was immer du auch mit den Links beweisen willst - Tolocesten??? - das, was in den Links abgeht, ist im Licht der aktuellen Entwicklung hochinteressant. Reizbegriffe wie Dakkar, Spraghis, Wehen werden jongliert, dass einem schwindelig werden könnte.
Anders ausgedrückt: zurecht können die Expokraten behaupten, sie haben nie ein Geheimnis darum gemacht. :o)
Anders ausgedrückt: die Unterlagen für die Hyperraumschnellstraße lagen jederzeit offen in Alpha Centauri aus.... :P
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Kai Hirdt
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Raktajino hat geschrieben:
Kai Hirdt hat geschrieben: Mit Anfang (Rhodan folgt Adams Vorschlägen, weil er keine andere Möglichkeit hat), Mitte (die Partnerschaft bewährt sich scheinbar, führt dann jedoch in die Katastrophe) und Schluss (Rhodan emanzipiert sich und trifft seine Entscheidung zur Selbstaufopferung – und bekommt dafür die Chance zur Auferstehung).
Hauptsache, das wird nicht zur Regel. :unsure:


Was jetzt? Die Sache mit der Auferstehung? Das findest Du – real oder metaphorisch – in fast jeder Geschichte, die sich an breites Publikum richtet. Von ausgesprochen platt bis richtig subtil-clever. Aber in irgendeiner Form ist es fast immer drin.
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Raktajino
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Genau. Das mit der Wiederauferstehung. :unsure:
Okay. Jetzt durften die diversen Rhodans wiederauferstehen. Das mag genug sein - für ne ganze Weile. Bevor es auf das Gemüt geht.
:D
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ParaMag
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Warum muß ich jetzt an The Walking Dead und an den Walk of Fame (aller verblichenen auch die die nicht genannt werden dürfen Figuren der Serie) denken? :unschuldig:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)
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nanograinger
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Kai Hirdt hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:"Emanzipiert" und "selbstgewählte Abhängigkeit" gehen nur dann zusammen, wenn zu irgendeinem Zeitpunkt eine Unabhängkeit bestand. Das war bei Enceladus-Rhodan aber bisher noch nicht der Fall, zumindest finde ich keinen Punkt in diesem Roman, in dem Unabhängigkeit demonstriert wird (dass er den Fluchtkurs über Sumurdh selbst wählt, ist keine Demonstration von Unabhängigkeit im Sinne von Emanzipation).


Das ist der Moment, wo er bei seinen Laufrunden im Ringwulst-Korridor der SARAH CONSTANT II auf einmal stehenbleibt und beschließt, nicht wieder nach Wanderer zurückzukehren. Dass er eher sterben wird beim Versuch, in diesem Universum etwas zu bewegen, als in einer Art Terrarium friedlich an Altersschwäche zu sterben. Das ist m. E. der wichtigste Augenblick in diesem Roman, und da bin ich wirklich noch mit Furor durch die E-Mail-Leitung nach Rastatt gefahren, als ich gesehen habe, dass der Lektor diese Passage glätten wollte.

Hmm, war die "lieber dabei sterben und vorher etwas bewegen"-Überlegung nicht beim Anblick des sterbenden Marschiere-Viels? Habe den Roman gerade nicht zur Hand...

Ich gebe dir recht, dass jemand, der solche Überzeugungen hegt, sich gewissermaßen von allem emanzipiert hat. Aber wenn er jetzt schon nicht mehr nach Wanderer zurück will, um Frau und Kind und "sein" Universum zu retten, was ist dann jetzt seine Motivation? Was will er denn "bewegen"? Und warum hat er eine Abneigung gegenüber ES, ohne den es ihn selbst gar nicht gäbe? Und da es ihn ohne ES nicht gäbe, überlegt er vielleicht auch einmal, ob er nicht genau deshalb zum Instrument von ES wird, gerade weil er jetzt im "echten" Universum herumläuft?

Seine Abhängigkeit von AvA hat er in jedem Fall noch nicht beendet. Aber mal schauen, das mag sich in den nächsten beiden Romanen ändern.
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Raktajino
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Wahrscheinlich sind beide karmisch inter/transkosmisch verknotet. :o)
Okay. Der Eine weiß, wassa tut und macht; der Andere fühlt sich berufen. :o
Oder Wahn oder Wirklichkeit. :D

Mal schaun, ob man ihnen einen Auftritt bei den Marx-Brothern (Spiegelszene) gönnt. MB Ducksoup :D
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Raktajino
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Vor allem wenn der Spiegel bricht ......
Guckst du hier :D
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Raktajino
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Raktajino hat geschrieben:
marafritsch2705 hat geschrieben:Dass sie tolocesten aus eunem anderen universum kommen muss ich nochmal recherchieren....

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Was immer du auch mit den Links beweisen willst - Tolocesten??? - das, was in den Links abgeht, ist im Licht der aktuellen Entwicklung hochinteressant.
Wie? Was? Erlebe ich eine Halunkination? Bin ich der Einzige, der die hingestreuten Brosamen hier hört (also nicht liest)?
Verdammt. :D
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Kritikaster
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Raktajino hat geschrieben:was in den Links abgeht, ist im Licht der aktuellen Entwicklung hochinteressant. Bin ich der Einzige, der die hingestreuten Brosamen hier hört
Verdammt. :D

Weiß beim besten Willen nicht, was dein Interesse so hochschwappen lässt oder welche Brosamen du nahrhaft findest. 8-)
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Raktajino
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Habe ich doch oben benannt. Spraghis, Dakkar, Wehen.... :D
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nanograinger
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Raktajino hat geschrieben:Habe ich doch oben benannt. Spraghis, Dakkar, Wehen.... :D

Das ist doch alles längst bekannt und x-fach diskutiert. :rolleyes:

Was marafritsch übrigens mit den clips zeigen wollte: In der Tat agieren die Atopischen Richter in verschiedenen Universen, was von Carfesch bezweifelt wurde. Warum auch nicht: Selbst wenn Thez nur sein Universum gestalten will, so ist es doch Teil des Mulitversums, und da macht es Sinn, über den Tellerrand hinauszublicken.
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Raktajino
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Really? Awful! :o

Auch, dass die Spraghis nicht nur ein Siegel ist, sondern auch Bewusstsein hat; und eine eigene Kategorie neben KK, CK und THEZ? Und andere Lösungen gebieren kann wie die genannten Entitäten?!

Asche auf mein Haupt. :o(
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Raktajino
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Sorry, Kai.
Mir hat sich das angewandte Mittel der Zeitspringerei nicht erschlossen. Anders herum, es ist mir nicht nachvollziehbar, warum linear irgendetwas getötet hätte. Das Mittel der Rückschau ist schon okay und dient der Spannung. Dies kam aber für mich hier nicht sichtbar heraus. Man/ich fühlte mich vom Autor zwangsvorgeführt und nicht gefesselt zum nächsten Höhepunkt.
Und der "ältere" Rhodan wird immer unsympathischer. Habe ich schon einmal angerissen hier im Faden. Der eine Perry Rhodan hat sich über tausende von Jahren (seufz seufz) gebildet - er weiß, was er tut; er hat Erfahrung. Der andere ist nur ein wahnhaftes Gebilde, das irgendwelche Ambitionen entwickelt und meint, Perry Rhodan sei eine äußere Form.
Nicht dass der Erste nicht nur seine Umwelt, sondern mit seinem Gehabe auch die Leser zu nerven vermag; aber ihm kann man das noch abnehmen, auch wenn die Autoren endlich endlich mal ihm einen faustdicken "Fehler" zugestehen sollten und nicht immer nur als wandelnde Wundertüte behandeln.
Der Roman, das wurde schon geschrieben, ist lesbar, wenn man den Resist gegen die Rück- und Vorblenden so weit kontrollieren kann, dass man zumindest geschehen lassen kann. Und es trägt auch deswegen, weil der vermutete Inhalt stärker ist als die Form.
Aber gut, dass dieses Stilmittel ausgiebig angewandt wurde!

Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU : ich habe den Roman nach dem Spoiler und der Diskussion dazu gelesen. :o)
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