Spoiler 2951 Die Dynastie der Verlorenen, von Michelle Stern

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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lichtman
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Hathorian hat geschrieben:Als sie gegangen sind, findet Lorina ein kleines blaues Korn und sticht sich daran. Sie behält es als ihren Schatz. Schon bald wird das Korn größer und sie bekommen das erste Mal Besuch von einem ihrer Retter. Es ist Lorina, die den Namen für sie prägt – Cucullaten. Sie möchte ihren stetig wachsenden Schatz an sie zurückgeben, da sie ahnt, dass die Cucullaten es erschaffen haben. Doch sie soll ihn vorerst behalten und behüten, den Spross LORINA.

Lorina ist wie der die modernen Obhüter zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt. Nur Täller fällt aus dem Rahmen - aber vielleicht hatte man auf der RAS TSCHUBAI keine bessere Wahl?

Stellt sich die Frage, worum es sich bei dem Rettungshabitat handelt? Um keinen Spross? Ist es in der Milchstrasse im Solsystem zurückgeblieben?
... Den Menschen wird offenbart, dass es sich bei dem Spross um ein Raumschiff handelt und das sie bald darauf umsiedeln müssen. Sie werden dann an einen Ort gebracht werden, der von den Cucullaten Sashpanu genannt wird. Sie wurden gerettet, um erhalten zu werden. Jener der über die Menschen wacht hat sie in Verwahrung gegeben, für den Fall des Verlustes von allen.

Atlan vermutet gleich, das hinter diesem Wächter ES steckt. Sogleich bringt sein Extrasinn mehrere Ereignisse ein, bei denen teile der Menschheit über das Univerums verteilt wurden. Der alte Arkonide vermutet einen Plan der Superintelligenz dahinter und das er von Tifflor daher zu dieser Zeit zu den Menes gebracht wurde.

Das ist sehr anthropozentrisch :(

ES hat möglicherweise für ein backup der Motana, Suwashen, Hathor und Barkoniden als Ana, Ashen, Ator und Arki in Anthurestha gesorgt.
Ich vermute das alles sind auf die Motana zurückgehende homo sapiens Völker im weiteren Sinne.

Immerhin haben es auch die Shoziden, als Sha'zor geschafft, dort zu überleben. In Gestalt der Shoor'zai waren sie schon in ARCHETIMs Zeit wichtig.

Eigentlich sollte es auch aus Gründen der Reziprozität anthurianische Völker in der Lokalen Gruppe geben :(
...
Atlan kommt das Verhalten der Cucullaten merkwürdig vor. So als ob sie alles bewusst provozieren würden. Dazu würden die vielen Katastrophen auf dieser Welt auch passen. Er vermutet, dass die Menschen von ihnen in erheblichen Stresssituationen getestet werden. Die Menes sind Forschungsobjekte.

Es wären auch andere Gründe denkbar, z.B.
  • um eine Degemeration analog der verwandten Arkoniden zu verhindern
  • eine Art Auslese/Qualifizierungsprozess
  • eine Verlangsam der Entwicklung im Vergleich zu den Terranern
... dort trifft Lorina auf Niemandssohn. Dieser eröffnet ihr, dass sein Herr, der Wanderer möchte, dass sich das ganze Universum vermenschlicht.

Ich hoffe ESW hält mehr von diversity.

Immerhin wurden Maahks/Gharrer zum bevorzugten Hilfsvolk der im Rahmen der Koalition Thoregon(*) verbündeten SI Nisaaru.

Die Maahks sind sicher ein Pluspunkt der lokalen MB und mindestens über Andromeda, Pinwheel und Milchstrasse verteilt. Ausserdem gibt es Körper- und Schattenmaahks - letzter wohl über das Polypoertnetz in diversen Galaxien verteilt.

Mittlerweise betreiben sie selbst die Dezentralisierung.

Eine Posbizivilisation gibt es auch in Ambriador. Ich vermute es gibt auch eine im Mahlstrom der Sterne - auch wenn wir wenig von den 8000 Fragmentraumern wissen, die damals mit Terra-Luna dort materialisierten.

Haluter gibt es mittlerweile auch in DaGlausch.

In das Startdust-System wurden auch "Extraterrestrier" aus der multiethnischen Bevölkerung des Solsystem evakuiert - z.B. Blues und Naats
Damit die Menschheit nicht ausstirbt, sollte ihr etwas auf der Erde geschehen. Daher hat er seine Zustimmung dazu gegeben, dass sie gerettet worden seien.

D.h. dass GESHOD tatsächlich ein Verbündeter von ES ist/war.
Er eröffnet ihr zudem noch, das sie eine eigene Heimat haben werden. Doch die Reise dorthin wird länger als zwei, drei Menschenleben dauern.

Ziemlich langsam dieser Spross trotz niedriger Hyperimpedanz.

Das klingt nach einem Überlichtfaktor von ungefähr 1 Million für die 165 Mio LJ nach Sashpanu.

Es könnte natürlich auch eine Art Quarantäne sein.

Das Volk Israel musste auch 40 Jahre in der Wüste herumwandern bis es ins Gelobte Land gelassen wurden.
Atlan erfährt von Skadi, dass die Cucullaten sich selber Nodhkaris nennen.

Hm 2 offensichtlich verwandte Gruppen
  • die größeren Gemeni
  • die kleineren Nodhkaris
Sind die Gemeni eine neue Generation? Besondere Beauftragte von GESHOD?
Die Menes selber besiedelten erfolgreich Cassairs Welt und gründeten fünf Dynastien.

Sind die 5 Dynastien eine Herrscherklasse?

manfred

(*) keine Ahnung ob Nisaaru das Ende von THOREGON überlebt hat und noch gut auf den Doppelagenten ES zu sprechen ist.
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Kritikaster
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lichtman hat geschrieben:Lorina ist wie der die modernen Obhüter zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt. Nur Täller fällt aus dem Rahmen - aber vielleicht hatte man auf der RAS TSCHUBAI keine bessere Wahl?

Da ich weiß, dass du auf Detailgenauigkeit Wert legst: Nach meinem Lesestand war Lorina beim Sprossstich sechs Jahre alt. (Beim Schiffbruch zwei Jahre jünger als ihr siebenjähriger Bruder.) Das fiel mir besonders auf, da die ominöse Zahl 7 hier ja gerne breitgetreten wurde. 8-)
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lichtman
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Kritikaster hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:Lorina ist wie der die modernen Obhüter zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt. Nur Täller fällt aus dem Rahmen - aber vielleicht hatte man auf der RAS TSCHUBAI keine bessere Wahl?

Da ich weiß, dass du auf Detailgenauigkeit Wert legst: Nach meinem Lesestand war Lorina beim Sprossstich sechs Jahre alt. (Beim Schiffbruch zwei Jahre jünger als ihr siebenjähriger Bruder.) Das fiel mir besonders auf, da die ominöse Zahl 7 hier ja gerne breitgetreten wurde. 8-)


So pingelig bin ich nicht :)

Zugegeben - Lorina schreibt: Ich war sechs Jahre alt, bald sieben.

Einigen wir uns auf ungefähr 7.

Wäre ja überraschend wenn das sensible Altersintervall für Obhüterinnen exakt mit dem 7. Geburtstag gemessen mit dem Umlauf eines unbedeutenden Planeten einer unbedeutenden Sonne eine unbedeutenden Galaxie ... beginnen würde.

manfred
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Kritikaster
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lichtman hat geschrieben:Wäre ja überraschend wenn das sensible Altersintervall für Obhüterinnen exakt mit dem 7. Geburtstag gemessen mit dem Umlauf eines unbedeutenden Planeten einer unbedeutenden Sonne eine unbedeutenden Galaxie ... beginnen würde.
manfred

Wie wahr, wie wahr. 8-)
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jogo
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Richard hat geschrieben:Mich wundert hier in dem Band auch, dass immer noch das Unterscheidungsmerkmal Rippen/Brustplatte sofort als Identifikation des "Fremd seins" verwendet wird und man dem identifizierten Fremden nicht nach dem Grund fuer diesen deutlichen Unterschied im Knochengerüst fragt. Ein getarnter Spion der Echsenwesen sollte da schon eher "perfekter" sein - nehme ich zumindest an - speziell da doch auch schon Menes in Hände dieser Wesen gefallen sind.
...

Ich hab mal deinen Beitrag aus dem Spam gefischt, Richard. Das ist halt echt schwierig, wenn du die Hälfte deines Beitrags als OT bezeichnest...

Ich halte das für eine interessante Frage, die ich mir während des Lesens des Romans gar nicht gestellt hatte. Aber würdest du es auch nicht seltsam finden, wenn dir ein Röntgenbild mit einer Brustplatte anstelle von Rippen in die Hände fiele?
Natürlich ist es der Spannung geschuldet und Michelle Stern musste sich sicherlich etwas einfallen lassen, warum man Atlan auf dem Kieker haben sollte.
Eine andere Alternative wäre gewesen, die Menes Gesellschaft als korruptes System darzustellen und Atlan sollte demgemäß überführt, was aber so sicherlich nicht dem Konzept im Zyklus entsprochen hätte.
Was wäre denn für dich eine bessere Variante gewesen an Atlan zweifeln zu lassen?
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Frank Chmorl Pamo
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lichtman hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:Lorina ist wie der die modernen Obhüter zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt. Nur Täller fällt aus dem Rahmen - aber vielleicht hatte man auf der RAS TSCHUBAI keine bessere Wahl?

Da ich weiß, dass du auf Detailgenauigkeit Wert legst: Nach meinem Lesestand war Lorina beim Sprossstich sechs Jahre alt. (Beim Schiffbruch zwei Jahre jünger als ihr siebenjähriger Bruder.) Das fiel mir besonders auf, da die ominöse Zahl 7 hier ja gerne breitgetreten wurde. 8-)


So pingelig bin ich nicht :)

Zugegeben - Lorina schreibt: Ich war sechs Jahre alt, bald sieben.

Einigen wir uns auf ungefähr 7.

Wäre ja überraschend wenn das sensible Altersintervall für Obhüterinnen exakt mit dem 7. Geburtstag gemessen mit dem Umlauf eines unbedeutenden Planeten einer unbedeutenden Sonne eine unbedeutenden Galaxie ... beginnen würde.

manfred


Wenn schon 62 Jahre (Auffrischung der Zelldusche) und 62 Stunden (bis zum Exitus, wenn die Frist verstrichen ist) universelle Zeiteinheiten sind, warum dann nicht auch 7 Erdjahre?
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Kritikaster
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Wenn schon 62 Jahre (Auffrischung der Zelldusche) und 62 Stunden (bis zum Exitus, wenn die Frist verstrichen ist) universelle Zeiteinheiten sind, warum dann nicht auch 7 Erdjahre?

So gesehen. Aber dann müssten wir die 7-Jahre-Spinnerei der Stichkinder endgültig begraben. Das will doch wohl keiner. 8-)
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Richard
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jogo hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Mich wundert hier in dem Band auch, dass immer noch das Unterscheidungsmerkmal Rippen/Brustplatte sofort als Identifikation des "Fremd seins" verwendet wird und man dem identifizierten Fremden nicht nach dem Grund fuer diesen deutlichen Unterschied im Knochengerüst fragt. Ein getarnter Spion der Echsenwesen sollte da schon eher "perfekter" sein - nehme ich zumindest an - speziell da doch auch schon Menes in Hände dieser Wesen gefallen sind.
...

Ich hab mal deinen Beitrag aus dem Spam gefischt, Richard. Das ist halt echt schwierig, wenn du die Hälfte deines Beitrags als OT bezeichnest...

Ich halte das für eine interessante Frage, die ich mir während des Lesens des Romans gar nicht gestellt hatte. Aber würdest du es auch nicht seltsam finden, wenn dir ein Röntgenbild mit einer Brustplatte anstelle von Rippen in die Hände fiele?
Natürlich ist es der Spannung geschuldet und Michelle Stern musste sich sicherlich etwas einfallen lassen, warum man Atlan auf dem Kieker haben sollte.
Eine andere Alternative wäre gewesen, die Menes Gesellschaft als korruptes System darzustellen und Atlan sollte demgemäß überführt, was aber so sicherlich nicht dem Konzept im Zyklus entsprochen hätte.
Was wäre denn für dich eine bessere Variante gewesen an Atlan zweifeln zu lassen?


Klar, eine Brustplatte würde mich wohl auch stutzig machen aber das könnte auch eine Mutation sein.
Ich würde das jetzt nicht sofort als Erklärung heranziehen, dass dies auf jeden Fall ein Spion der Feinde (Echsenwesen, wohlgemerkt) ist.

Meine Annahme ist, dass ein Volk, dass die überlichtschnelle Raumfahrt entwickelt hat, wohl auch nur eine "perfekte" Kopie eines Menes als Spion auf die Reise zu schicken.

Ein Grund Atlan zu misstrauen wäre wohl allein schon die ziemlich unerklärbare Herkunft, da muss man sich nicht erst auf die Brustplatte stürzen.
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jogo
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Ich weiß, was du meinst. Aber ich glaube es hätte einige aufgeregte Beiträge gegeben, wäre die Brustplatte nicht erwähnt wurde. So manchesmal ist die Last der „Sünden“ aus der Vergangenheit schon etwas hinderlich.
Ich jedenfalls bin froh Rippen zu haben und mich einfach beweglich fühle.
Es wirkte in der Tat im Roman etwas aufgesetzt. Absolut nicht schlimm. Aber letztlich war Michelle Stern gezwungen dies zu thematisieren. Ach... hätte man es damals nur nicht umgesetzt.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Frank Chmorl Pamo
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Richard hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Mich wundert hier in dem Band auch, dass immer noch das Unterscheidungsmerkmal Rippen/Brustplatte sofort als Identifikation des "Fremd seins" verwendet wird und man dem identifizierten Fremden nicht nach dem Grund fuer diesen deutlichen Unterschied im Knochengerüst fragt. Ein getarnter Spion der Echsenwesen sollte da schon eher "perfekter" sein - nehme ich zumindest an - speziell da doch auch schon Menes in Hände dieser Wesen gefallen sind.
...

Ich hab mal deinen Beitrag aus dem Spam gefischt, Richard. Das ist halt echt schwierig, wenn du die Hälfte deines Beitrags als OT bezeichnest...

Ich halte das für eine interessante Frage, die ich mir während des Lesens des Romans gar nicht gestellt hatte. Aber würdest du es auch nicht seltsam finden, wenn dir ein Röntgenbild mit einer Brustplatte anstelle von Rippen in die Hände fiele?
Natürlich ist es der Spannung geschuldet und Michelle Stern musste sich sicherlich etwas einfallen lassen, warum man Atlan auf dem Kieker haben sollte.
Eine andere Alternative wäre gewesen, die Menes Gesellschaft als korruptes System darzustellen und Atlan sollte demgemäß überführt, was aber so sicherlich nicht dem Konzept im Zyklus entsprochen hätte.
Was wäre denn für dich eine bessere Variante gewesen an Atlan zweifeln zu lassen?


Klar, eine Brustplatte würde mich wohl auch stutzig machen aber das könnte auch eine Mutation sein.
Ich würde das jetzt nicht sofort als Erklärung heranziehen, dass dies auf jeden Fall ein Spion der Feinde (Echsenwesen, wohlgemerkt) ist.

Meine Annahme ist, dass ein Volk, dass die überlichtschnelle Raumfahrt entwickelt hat, wohl auch nur eine "perfekte" Kopie eines Menes als Spion auf die Reise zu schicken.

Ein Grund Atlan zu misstrauen wäre wohl allein schon die ziemlich unerklärbare Herkunft, da muss man sich nicht erst auf die Brustplatte stürzen.


Warum hat Atlan nicht Fitz während ihrer Überlandfahrt über seine Brustplatten aufgeklärt, dass die Menschen von den Lemurern abstammen, mit der Folge heutiger "normaler" Terraner und mutierter Arkoniden?
Seltsamerweise werden Atlans Brustplatten beargwöhnt, doch seine weißen Haare und rötlichen Augäpfel garnicht. Dabei kennen die Menes nur wohl nur Weiße. Jemand mit rötlichen Augen muss doch der sprichwörtliche Bunte Hund sein. Wenn mich so jemand ansähe, fühlte ich mich erstmal unwohl. Von einem vorherigen Kontakt mit nicht-menischen Humanoiden, der sie eine gewissen Toleranz und Akzeptanz von Fremden üben ließ, habe ich auch nichts gelesen.
In 2950 war es wohl so, dass sein Äußeres nicht das geringste Befremden auslöst bzw. nichtmal die Frage nach einer Krankeheit, die auf einem Schiff auch eine Katastrophe sein könnte, doch als man Atlan dann durchleuchtete, gingen sofort alle Warnlichter an.
"Haben Sie diesen Mann beobachtet: auffallend weiße Haare und brauner Teint, stechende rote Augen. Sachdienliche Hinweise an ..."
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nanograinger
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Warum hat Atlan nicht Fitz während ihrer Überlandfahrt über seine Brustplatten aufgeklärt, dass die Menschen von den Lemurern abstammen, mit der Folge heutiger "normaler" Terraner und mutierter Arkoniden?

Weil er ganz allgemein so wenig wie möglich von sich erzählen will, solange nicht klar ist, auf welchen "Boden" solche Informationen fallen.

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Seltsamerweise werden Atlans Brustplatten beargwöhnt, doch seine weißen Haare und rötlichen Augäpfel garnicht. Dabei kennen die Menes nur wohl nur Weiße. Jemand mit rötlichen Augen muss doch der sprichwörtliche Bunte Hund sein. Wenn mich so jemand ansähe, fühlte ich mich erstmal unwohl.

Hmm, das sagt vielleicht mehr über dich aus als über den Roman und die Menes. Albinos gibt es auch bei den "Weißen" und dass bei den Menes das Färben von Haaren unbekannt ist, würde ich mal nicht vermuten, von weißen Haaren bei älteren Leuten ganz abgesehen. Eine Brustplatte ist ein ganz anderes Merkmal als eine rote Iris und langes weißes Haar.
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Von einem vorherigen Kontakt mit nicht-menischen Humanoiden, der sie eine gewissen Toleranz und Akzeptanz von Fremden üben ließ, habe ich auch nichts gelesen.

Du unterschätzt die Variabililtät von Phänotypen, die sich aus den Genen der vorwiegend (west-) europäischen Besatzung der CITY OF GLASGOW ergeben kann, selbst wenn keine Personen vom afrikanischem oder asiatischen Kontinent an Bord waren (was wir nicht wissen). Es sind über 3000 Jahre vergangen seit die Menes auf Cessair ankamen.
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jogo
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Wobei Frank nicht ganz unrecht hat... auf andere Art... ich hörte, dass Ehefrauen ihre Männer auch argwöhnisch beäugen, wenn diese erst am nächsten Morgen mit roten Augen auftauchen.
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Frank Chmorl Pamo
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jogo hat geschrieben:Wobei Frank nicht ganz unrecht hat... auf andere Art... ich hörte, dass Ehefrauen ihre Männer auch argwöhnisch beäugen, wenn diese erst am nächsten Morgen mit roten Augen auftauchen.


In der Kaschemme wurde er gefragt "Du kommst wohl nicht von hier?". Also aussehen kann jemand egal wie, aber er darf keine "komischen" Fragen stellen oder Sachen sagen?
Einen besonders tiefen Einblick ins GAM haben wir nochnicht erhalten, doch scheint mir anhand der bisherigen Romane die genetische Varianz nicht sonderlich hoch zu sein.
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Hofnarr
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Wobei Frank nicht ganz unrecht hat... auf andere Art... ich hörte, dass Ehefrauen ihre Männer auch argwöhnisch beäugen, wenn diese erst am nächsten Morgen mit roten Augen auftauchen.


In der Kaschemme wurde er gefragt "Du kommst wohl nicht von hier?". Also aussehen kann jemand egal wie, aber er darf keine "komischen" Fragen stellen oder Sachen sagen?
Einen besonders tiefen Einblick ins GAM haben wir nochnicht erhalten, doch scheint mir anhand der bisherigen Romane die genetische Varianz nicht sonderlich hoch zu sein.
Bei der Ausgangsmenge ist das auch nicht zu erwarten, denk ich mir.
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Julian
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So jetzt bin ich auf den letzten Seiten dieses Roman angekommen.

Meine Hochachtung für den Schreibstil. Dafür eine 1

Die 6 gab es von mir für die Entwicklung des Zyklus.

Ich habe irgendwie Angst davor das diese bereits bekannte SI von den Rettern der kleinen Auswahl an Menschheit nichts wirklich Neues bringt.

Da waren zu dieser SI bereits Schlagworte zu lesen, die ich lächerlich finde.


gr Julius, aber durchhalten ist wohl die Parole

Wim Vandeman meinte ja damals vor einigen Jahren es ginge darum auch Platz zu haben um eine Geschichte zu schreiben.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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nanograinger
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Julian hat geschrieben:...
Ich habe irgendwie Angst davor das diese bereits bekannte SI von den Rettern der kleinen Auswahl an Menschheit nichts wirklich Neues bringt.

Da waren zu dieser SI bereits Schlagworte zu lesen, die ich lächerlich finde.
...

Den ersten zitierten Satz verstehe ich nicht. Würdest du erläutern, was bei dir hier Angst auslöst?

Und welche "Schlagworte" findest du lächerlich?
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Julian
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Wohnort: Darmstadt
Du willst das immer genau wissen. Meine Band 2907 Zeitliche Eskorte

Zu der SI von den pflanzlich angelegten Lebewesen, die als Retter bereits im ersten Teil des Zyklus auftraten, wurden bereits einige Hinweise gegeben.

Mir ist das zu müßig diese jetzt wieder aus dem damaligen Roman zu entnehmen.

So ähnliche Bezeichnungen wie damals zur endlosen Armada. Wo nachher dann auch Begrifflichkeiten einfach getauscht bzw. Neu gesetzt wurden bis zum Moralischen Code.

So ähnliche Anspielungen wie in dem einem Roman bei Altan als Handlungstraeger zur Zeit des THEZ Zyklus zum Schluss hin. Also die letzten Romane eher.
Schlagwort: Die Galaxie der Unsterblichen

Angst deshalb..weil wenn es nur noch lächerlich für mich wird..dann werde ich wohl nach Band 3000 auch nicht mehr die Romane kaufen.

Ist so ähnlich bei mir zur Romanserie NEO. Gut geschrieben..einige neue Ideen usw. Aber wirklich fesseln bis zum Kaufanreiz konnte mich die Serie nur am Anfang. Das ist nicht mein Rhodan der da agiert.

Zwei Romane hatte ich die letzten Wochen von NEO gekauft aus Verlegenheit weil kein anderer Stoff da war. Spielte wohl alles auf die Meister der Insel-Handlung an.

Aber beschäftigte Dich bitte nicht zu sehr mit mir. Ich bin ein Suechtiger.

Mit so klarem Verstand wie Du fast wissenschaftlich hier bei der Sache bleibst aus meiner Sicht ganz subjektiv gesehen ist nicht mein Ding.

Gr Julius

Ad Astra
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
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Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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nanograinger
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Sorry, dass ich gefragt habe. Ich verstehe nun eher noch weniger als zuvor. Die Endlose Armada schien anfangs die Riesenwächterflotte, die in PR 1100 auftaucht, war aber in der zweiten Ultimaten Frage der Moralische Kode. Was daran lächerlich sein soll, erschließt sich mir leider nicht. Was das alles mit dem Begriff der "Zeitlichen Eskorte" GESHODs zu tun hat, noch viel weniger.

Das einzige, was ich glaube verstanden zu haben: Du hast Angst, dass wenn dir die Serie nicht gefällt (du sie lächerlich findest), sie nach Band 3000 nicht mehr kaufen wirst. Okay.... Also mir würde das jetzt keine Angst machen.
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Sardonyx1
Siganese
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Registriert: 14. Juli 2017, 09:59
Ein kleines Mädchen, ihr Hund und das ganz große Abenteuer. Ungewöhnlicher Roman, manchmal vergaß ich fast das ich PR lese. Aber nicht schlecht. Immerhin war es das erste mal das ich mich für das Thema Sprosshüter interessierte, vermutlich weil ich Lorina so sympatisch fand. Der Anfang mit der Reise von Atlan und Fitz Klem hat mir aber doch besser gefallen, mal schauen was sie in dem Wald finden werden. Alles zusammengenommen 3 mal eine 2 von mir.

Aber daß ES nicht nur Menschen überall im Weltraum verteilt damit bei einer Katastrophe einige überleben sondern das Universum vermenschlichen will klingt größenwahnsinnig. Was soll das überhaupt bedeuten "vermenschlichen"? Das die Menschen die anderen Wesen verdrängen sollen?
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