Spoiler 2967: Das zweite Terra, von Michael Marcus Thurmer

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Lebo Axton
Siganese
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Ich bin noch nicht sehr weit im Roman fortgeschritten.

Worüber ich aber gleich auf Seite 10 gestolpert bin:

"Petitmort, jene Insel, die streng von den anderen abgegrenzt war und den Besatzungsmitgliedern der PIÈ BONMARCHAL exklusiv zur Verfügung stand."
Also, aufgrund des Namens der Insel interessiert mich jetzt aber schon, was die Besatzungsmitglieder da so treiben! :saus:
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Richard
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Es kann auch sein, dass es da mal viele kleine, recht agressive bis todbringende Tiere und Pflanzen gab/gibt ...
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Kritikaster
Superintelligenz
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Richard hat geschrieben:Es kann auch sein, dass es da mal viele kleine, recht agressive bis todbringende Tiere und Pflanzen gab/gibt ...

Sehr gute Erklärung.
Oder sie geben sich dort auch nur der wohligen Erschöpfung hin, am Ziel ihrer Urlaubswünsche zu sein.
Viel nachdenklicher hat mich da doch der Name Petitfou für die Nachbarinsel gemacht. Ein weites Feld für Interpretationen. 8-)
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ByOtherMeans
Marsianer
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Registriert: 1. März 2015, 12:15
Das war meiner Meinung nach einer der besten Romane seit langem.

Der Ort, die spannende, gut geplante Auseinandersetzung, die Professionalität der Akteure. Es tut so gut mal einen Roman zu lesen wo die Terraner alles mehr oder weniger richtig machen.

Auch hat mir persönlich gefallen wie sehr diesmal KIs mit ins geschehen einbezogen wurden und diese sich auch tatsächlich intelligent verhalten. Schade um Radi :(

Von mir 1/1/1
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Lebo Axton
Siganese
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Kritikaster hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Es kann auch sein, dass es da mal viele kleine, recht agressive bis todbringende Tiere und Pflanzen gab/gibt ...

Sehr gute Erklärung.
Oder sie geben sich dort auch nur der wohligen Erschöpfung hin, am Ziel ihrer Urlaubswünsche zu sein.


Nette Ideen.
Meine Spekulationen gehen eher in diese Richtung:
https://en.wikipedia.org/wiki/La_petite_mort :D

Mal sehen ob MMT uns da erhellt....
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Kritikaster
Superintelligenz
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Lebo Axton hat geschrieben:
Meine Spekulationen gehen eher in diese Richtung:

Schon klar. Aber wir wollen MMT doch nicht Oberflächlichkeit unterstellen. 8-)
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Michel Van
Oxtorner
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Das Konzept des Zweiten Terra will mir nicht ganz einleuchten.

Braucht man im Notfall wirklich eine 1:1-Kopie?
Soll man wirklich seinen Positronikchip von der Workstation auf Terra 1 ziehen, dann in seinen identischen Arbeitsplatz auf Terra 2 stecken und weiterarbeiten können wie zuvor?
Auf der Straße flackern dieselben Werbeholos, und das Lokal für den Junggesellenabschied hat die vor Monaten gebuchten Tische reserviert, und der persönliche Robotkellner kennt wie auf Terra 1 die eigenen Vorlieben?

Seamless relocating, sozusagen?

Drei Jahrtausende sind ins Land gegangen, und Terra 2 ist weiterhin unfertig. Inzwischen hätte die Erde gut und gerne fünfmal evakuiert werden können/müssen.
Das erinnert mich doch an GESHOD, für den die Stellvertreterrolle nun auch zu früh käme.

Eigentlich sollte doch im Fall des Falls von Terra die Menschheit möglichst dezentral verteilt werden, um das Risiko im Fall der Entdeckung von Terra 2 niedrig zu halten.
Der Fall der Lemurer sollte doch lehrreich sein.


Gibts eigentlich schon eine Mondpositronik wie auf Luna?
So ein dichtbesiedelter, durchtechnisierter Planet wie Terra kommt ja ohne Zentralgehirn nichtmehr aus.


Ich frage mich wie groß sollte der Aufwand "Zweiten Terra" sein ?
solle nur die Ökologie nachgebildet werden oder auch die Kontinenten ?!
Letzter wurde die lange des Projekt erklären

aber da sind noch andere Faktoren die das Projekt verzögern:
nach Dolan Krise hatte das Solare Imperium andere wichtigere Probleme als Terra Zwei,
so das Projekt sicherlich bis Jahr 3000 auf Sparflame lief,
und als gut lief für 450 Jahre, dan kamen die Cappin, der Schwarm und die Laren invasion in 35 Jahrhundert.
das könnte erklären warum Terra Zwei nicht als ausweicht Ort für Solare Imperium oder NEI genutzt worden ist.
als dan die erste LFT anstand hatte die andere wichtigere Probleme als Terra Zwei Restaurierung,
und als gut lief für 500 Jahre, dan kamen die Cantaro, Blitzer, Hundertjährige Krieg und Monos System Herrschaft
die Zweite LFT hatte andere wichtigere Probleme als Terra Zwei Restaurierung in 1150 NGZ
und wahren folgenden 400 jähren gaben sich die Invasoren die Klinke in die hand, klaue, tentakel oder Greifer...

das wurde erklären warum nach 3000 jähre das noch nicht fertig ist
und mit der Entwicklung vor Ort könnte durch aus sein, das Terra zwei niemals fertig wird...
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Elena
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Lebo Axton hat geschrieben:Ich bin noch nicht sehr weit im Roman fortgeschritten.

Worüber ich aber gleich auf Seite 10 gestolpert bin:

"Petitmort, jene Insel, die streng von den anderen abgegrenzt war und den Besatzungsmitgliedern der PIÈ BONMARCHAL exklusiv zur Verfügung stand."
Also, aufgrund des Namens der Insel interessiert mich jetzt aber schon, was die Besatzungsmitglieder da so treiben! :saus:


Ja ja, eben, ausgerechnet dieser Name. Und wer schaltet jetzt mein Kopfkino wieder aus? :devil:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Elena
Forums-KI
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Wohnort: Ein kuscheliges Körbchen
Kritikaster hat geschrieben:
Lebo Axton hat geschrieben:
Meine Spekulationen gehen eher in diese Richtung:

Schon klar. Aber wir wollen MMT doch nicht Oberflächlichkeit unterstellen. 8-)

Warum nicht? Vielleicht hat der ja auch Spaß an so was. :saus:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Arthur Dent
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Michel Van hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Das Konzept des Zweiten Terra will mir nicht ganz einleuchten.

Braucht man im Notfall wirklich eine 1:1-Kopie?
...


Ich frage mich wie groß sollte der Aufwand "Zweiten Terra" sein ?
solle nur die Ökologie nachgebildet werden oder auch die Kontinenten ?!
Letzter wurde die lange des Projekt erklären
...

Nichts von alledem ist hier geplant. Trowno ist ein Backup der Flora und Fauna der Erde. Es geht nicht darum, der Menschheit ein Ausweichquartier zu schaffen, sondern den Pool der Tiere und Pflanzen der Erde zu schützen. So stehts im Roman.

Nebenbei bemerkt sind im Zuge der Tiuphorenkrise Ausweichplaneten genannt worden, wohin Menschen Terras im Fall der Fälle evakuiert werden.
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George
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Der Autor hat sich bemüht, technisch-wissenschaftliches Wissen in den Roman einzubauen. Dafür möchte ich MMT ausdrücklich danken. Einiges hat mich zum Nachdenken angeregt. :st:

Ein Planet, so groß, dass er zu einer Sonne (Brauner Zwerg) werden könnte, würde in diesem Fall die Systemstabilität gefährden. Warum eigentlich? Ob der Planet eine Fusion betreibt oder nicht, sollte die Stabilität nicht beeinflussen. Maßgeblich ist doch einfach nur die Masse. Da wäre die Frage, ob unser Sonnensystem bestehen könnte, wenn Jupiter zur Sonne anwachsen würde. Aber da hatten wir ja schon andere Kaliber (s. Kobold). :D

Die Menschen auf der Raumstation können die Weite eines Planetenlebens nicht ertragen. Da frage ich mich, wie groß muss eigentlich ein Raum sein, dass man das Gefühl bekommt, man sei draußen? Normalerweise kann man auf einem Planeten nur einige Kilometer weit sehen, selbst wenn man z.B. am Strand über das Meer schaut. Der Bereich des dreidimensionalen Sehens scheint mir nicht sehr weit zu reichen. Ein kilometergroßer Raum mit guten Wand- und Deckenprojektionen sollte ein Gefühl von endloser Weite ermöglichen. Von Holo-Projektionen und dergleichen ganz zu schweigen. :rolleyes:

Der fremde Raumer hat die Kommunikation mit Störsignalen blockiert. Bei Funksendern kann ich das nachvollziehen. Aber wie ist es mit so etwas wie z.B. Laser-Kommunikation? Kann man die aufhalten? Da müsste die Raumkrümmung schon komplett geschlossen sein, wie bei einem Schwarzen Loch - oder diesen Glockenfeldern, die die BASIS mal erzeugen konnte. ^_^
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Lebo Axton
Siganese
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Kritikaster hat geschrieben:Ach wie schön, dass es zu jedem Roman so herrlich unterschiedliche Ansichten gibt. Lange habe ich versucht, mich mit der Handlung und dem Stil anzufreunden, aber letztlich hat dieser Roman mich von seinem Nashornrücken geschüttelt......


MMT's Romane lese ich in letzter Zeit eigentlich sehr gern, weil ich seinen Schreibstil mag.
Beim Lesen dieses Hefts ging es mir allerdings wie Kritikaster, der in seinem Beitrag vieles aufgeführt hat, worüber ich auch den Kopf schütteln musste.
Schade. :(
Ich hoffe auf einen besseren Folgeroman.
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beautifulmind
Siganese
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Toller Roman. Ein paar Mal musste ich laut lachen. Und die Spannung blieb bis zum Schluss.
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Mr Frost
Superintelligenz
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MMT kann richtig, richtig gut schreiben. Wie gerne würde ich (noch mehr) Eigenständiges von ihm lesen. Gerade Action-Passagen, die mir bei sehr vielen seiner Kolleginnen und Kollegen nur selten gefallen, kann er richtig gut schreiben bzw. ausschmücken. Insbesondere wirken die Blut-Schweiß-Tränen-Passagen sehr authentisch. Da bekommt man das Gefühl ungeschönte "Wahrheiten" zum Thema Krieg serviert zu bekommen. MMT scheut sich auch selten, die häßlichen Seiten von Gewalt zu zeigen.

Zudem brilliert der Autor meist bei Beschreibungen von Fremdwesen und Fremdwelten. Ersteres kam diesmal allerdings kaum vor. MMT bemüht sich, eine spannende Geschichte, inklusive Vater-Sohn-Ver"söhnung" (? ;-)) mit vielen Details zum Terra II-Projekt zu schreiben.

WENN MMT nicht so gut schreiben würde, hätte ich den Roman wahrscheinlich weniger gut konnotiert, denn die eigentliche Story war eher weniger interessant und durchaus etwas langgezogen. Die Vater-Sohn-Geschichte wirkte zudem etwas aufgesetzt und ein wenig rührselig.

Dass man von diesem Projekt bislang nichts gehört hat, wundert mich (oder ich habe es überlesen). Und nun scheint sie also loszugehen, die eigentliche Invasion innerhalb des Zyklus, so kann man mutmaßen.

Nein. Sonderlich interessant und spannend empfinde ich die Hintergrundhandlung weiterhin nicht. Ich würde so gerne am Ende des Zyklus sagen: "Wow, was für eine tolle Story!".

Meine Wertung: 4/2/4 (mit der positiven Gewichtung auf den Autor).
Schön, dass das PR-Team solch gute Autoren hat!
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R.B.
Terraner
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Ich mag grundsätzlich Romane von MMT. Wirklich. Und als ich auf der ersten Seite diesen widerborstigen Sparzierstock kennen lernte, dachte ich, das könnte ja was werden.

Wurde es für mich aber leider nicht. Wie Kai kommt Terra zwei aus der Kiste, tut mir Leid, aber schon damit konnte ich nichts anfangen. Eine sehr zähe Handlung wurde erwartungsgemäß von PR höchstdaselbst zum Schluss aufgelöst. Ich freu mich für jeden, dems gefallen hat, und bin fasziniert, dass bei dem Meinungen ein so großes Spektrum vorhanden ist. Wie gesagt, für mich war das nix. Ich hoffe auf bessere Zeiten ab nächste Woche...


Ein kurzer Schwenk zu unserem Spoiler: Der war wie immer sehr gut und hat mir zweimal geholfen: Zum Einen konnte ich vorige Woche im Urlaub schon mal lesen, was auf mich zukommt und zum Zweiten hab ich nach diesem Roman über den Spoiler nochmal nachvollzogen, ob die Handlung denn zumindest in den wichtigen Punkten bei mir angekommen ist.
Vielen Dank für deine Arbeit!!!

:st:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Arthur Dent
Terraner
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Registriert: 27. Juni 2012, 13:52
Mr Frost hat geschrieben:...
Dass man von diesem Projekt bislang nichts gehört hat, wundert mich (oder ich habe es überlesen)....


R.B. hat geschrieben:... Wie Kai kommt Terra zwei aus der Kiste, tut mir Leid, aber schon damit konnte ich nichts anfangen...


Na ja, gewundert hats mich auch. Aber andererseits, wie sollen die Autoren neue Geschichten schreiben? Langzeitprojekte sind dann entweder verboten oder dürfen nur nach sehr langen Zeitsprüngen aufgegriffen werden. So geschehen bei Band 400 Projekt Laurin. Dort störten wir uns nicht daran, davon noch nichts gehört oder gelesen zu haben, weil das Geschehen zwischen 399 und 400 versteckt wurde.

Da größere Zeitsprünge wohl nicht mehr zu erwarten sind, sollte die jetzige Autorengeneration in den nächsten 50-100 Heften einige Langzeitprojekte für zukünftige Autorengenerationen in die Geschichten einbauen, damit ebenso ferne Foristengenerationen nicht so verblüfft sind.
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Merkosh
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Naja, an dem Geheimprojekt hat mich im Grunde gar nichts gestört, im Gegentum erwarte ich sogar dass da noch zig andere Geheimprojekte im Laufe der Jahre gestartet wurden, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Weil sie eben, äh, geheim sind. Und irgendwie passt es ja auch als Motiv in den Zyklus. Der Wanderer bereitet sich auf den Verlust von allem vor und legt Sicherheitskopien an, die Menschheit tut es auch, in ihrem Rahmen.

Allerhöchstens hat mich die Methode leicht irritiert, dass man da gleich einen ganzen Planeten terraformiert und Duplikate der Lebewesen ansiedelt. Ob das so recht funktioniert? In ein paar Zehntausend Jahren hat doch die natürliche (zufällige) Mutation schon dafür gesorgt dass die dann aktuelle FLora und Fauna nicht mehr unbedingt etwas mit der ursprünglich geplanten zu tun hat. Man müsste also andauernd korrektiv eingreifen? Ich hätte es eher für nachvollziehbar gehalten wenn man einfach Datenbanken der Genome angelegt hätte, aus denem man dann im Fall der Fälle klonen kann, ähnlich wie in Jurassic Park. Hätte auch den Vorteil dass man problemlos mehrere identische Archive an mehreren Orten des Universums bunkern könnte. Eine Sicherheitskopie ist schliesslich keine Sicherheitskopie, je mehr desto besser. Oder so.

3/3/4
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Raktajino
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Glücklicherweise gab es keinen Trappenalarm. Sonst hätte man das Projekt korrekterweise gar nicht durchführen dürfen. :o
Und so wurstelte man Hand in Hand mit unbekannten Nachbarn an Terra II herum. B-)
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R.B.
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Wohnort: Köln
Arthur Dent hat geschrieben:Na ja, gewundert hats mich auch. Aber andererseits, wie sollen die Autoren neue Geschichten schreiben? Langzeitprojekte sind dann entweder verboten oder dürfen nur nach sehr langen Zeitsprüngen aufgegriffen werden. d.


Merkosh hat geschrieben:Naja, an dem Geheimprojekt hat mich im Grunde gar nichts gestört, im Gegentum erwarte ich sogar dass da noch zig andere Geheimprojekte im Laufe der Jahre gestartet wurden, von denen wir noch nie etwas gehört haben. Weil sie eben, äh, geheim sind.



Äh, ja. Ihr habt natürlich beide vollkommen recht. Wir haben schließlich einen Handlungszeitrahmen in der Serie, der beachtlich ist. Und da wird man gottweiß was alles veranlasst oder in die Wege geleitet haben, wo niemand oder nicht jeder etwas von mitgekriegt hat. Und wenn die Autoren sich mit Blick in die Vergangenheit nichts neues ausdenken dürften (wie z.B. die Menes), würde viel, ja zu viel fehlen.

Also werde ich das nächste Mal erst nachdenken, bevor ich was auch immer über einen Band, der nix für mich war, von mir gebe....
:unschuldig:

Vielleicht wars auch nur die vermeintliche Tatsache, dass schon wieder eine neue Tür aufgemacht wurde, es in der Haupthandlung augenscheinlich nicht viel weitergegangen ist und mir die Atlan Ebene besser gefallen hat.
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jemo
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Für mich war das der bisher beste Band der Milchstraßenebene. Klar, man kann sich jetzt an Kleinigkeiten hochziehen, warum z.B. ein Plaet in einem System ausgesucht wurde, wo immer die Gefahr besteht, daß ein anderer Planet zum Brauen Zwerg wird, aber alles in allem war der Roman spitzenmäßig.
Ordentlich Action, Vater-Sohn-Drama und interessante Schauplätze, dazu noch wirklich gut geschrieben. Was will man eigentlich noch mehr?
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Harzzach
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Registriert: 19. Juli 2013, 14:59
jemo hat geschrieben:Was will man eigentlich noch mehr?

Noch bessere Romane!!einself1! Gemäß dem Grundsatz, dass das Bessere der stete Feind des Guten ist :)

Deswegen ist konstruktive Kritik auch so wichtig. Ich würde meinen, dass die im Vergleich zu früher massiven Qualitätssteigerungen der "Schreibe" nicht einfach so von alleine passiert sind, sondern auch eine Folge steter Kritik an Stil und Handlung sind. Das mag für die Autoren hin und wieder unglaublich nervtötend sein, wenn da jemand auf scheinbar miniskulen Details herumreitet, aber der Kritiker meint es doch nur gut. Manchmal zumindest :lol:

Andererseits sollte der Kritiker idealerweise wissen, wie man Kritik verpackt ohne die Autoren vor den Kopf zu stoßen. Bringt ja nix, wenn man nur Unflätigkeiten austauscht.
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Kardec
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Registriert: 14. August 2013, 18:18
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Harzzach hat geschrieben:......wenn da jemand auf scheinbar miniskulen Details herumreitet........

Was ist ein miniskules Detail?
Sorry, dass ich auf diesem Detail herumreite :D , aber ich verstehe den Satz nicht - vermute aber, dass es was mit klein zu tun hat.
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Raktajino
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jemo hat geschrieben:Für mich war das der bisher beste Band der Milchstraßenebene. Klar, man kann sich jetzt an Kleinigkeiten hochziehen, warum z.B. ein Plaet in einem System ausgesucht wurde, wo immer die Gefahr besteht, daß ein anderer Planet zum Braunen Zwerg wird, aber alles in allem war der Roman spitzenmäßig.
In der Tat. Wirklich sehr merkwürdig.
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Harzzach
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Registriert: 19. Juli 2013, 14:59
Kardec hat geschrieben:Was ist ein miniskules Detail?
Sorry, dass ich auf diesem Detail herumreite :D , aber ich verstehe den Satz nicht - vermute aber, dass es was mit klein zu tun hat.

Korrekt. Das ist das grob fahrlässig verdeutschte, englische "miniscule". Bedeutet "sehr klein, winzig". Würde ich als Lektor einem Autor sofort rot anstreichen, wenn dieser keine gute Erklärung dafür hat, warum das so und nicht anders lauten muss :P
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Raktajino
Kosmokrat
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Registriert: 17. Januar 2013, 16:05
Raktajino hat geschrieben:In der Tat. Wirklich sehr merkwürdig.
Vielleicht aber Teil einer bitterbösen Selbstreflexion. Allerdings ohne Kenntnis des offiziellen Drehbuchs Spekulation.
Oder man braucht ihn noch für irgendetwas anderes.
:D
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