Spoiler 2967: Das zweite Terra, von Michael Marcus Thurmer

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Kritikaster
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Merkosh hat geschrieben: Ich hätte es eher für nachvollziehbar gehalten wenn man einfach Datenbanken der Genome angelegt hätte, aus denem man dann im Fall der Fälle klonen kann,

Ja, das wäre in jedem Fall logischer gewesen.
Aber der Roman ging doch anders: Hunderte Thoogondu-Raumer werden aktiviert und machen sich bereit für ihre Aufgabe. Damit das nicht unbemerkt geschieht und man dann ja gar nicht drüber berichten könnte, müssen die Galaktiker irgendwas in dem Sonnensystem zu tun haben.
Und da war die Idee mit dem Faunasilo doch ganz gut. Dass der in der Praxis Riesenprobleme aufwerfen dürfte und so gar nciht handhabbar wäre, steht auf einem anderen Blatt, weshalb dies Experiment mit dem Ende des Romans ja auch beendet sein dürfte, bevor man da mal richtig in Ruhe drüber nachzudenken beginnt. 8-)
Cetero censeo: Ys'Terra Tos'syrn
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Kritikaster
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Kritikaster hat geschrieben: Turnefort, der eine ganz besondere Bedeutung bei der Gegenwehr zukam, so dass sie extra auf dem Rücken der Meerjungfrau die Insel wechseln musste, um dann.....aber lest doch selbst (und erklärt mir dann den Sinn). 8-)

Habe mal meinen eigenen Rat befolgt und jetzt (hoffentlich) verstanden, was die Rolle der Frau Tournefort sein sollte. Insofern nehme ich meine Kritik an diesem Punkt zurück. Lag's an meiner Unaufmerksamkeit oder hätte das deutlicher dargestellt werden können? Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. 8-)
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nanograinger
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Raktajino hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:In der Tat. Wirklich sehr merkwürdig.
Vielleicht aber Teil einer bitterbösen Selbstreflexion. Allerdings ohne Kenntnis des offiziellen Drehbuchs Spekulation.
Oder man braucht ihn noch für irgendetwas anderes.
:D

Ist doch offensichtlich: Der Weltenbrand wird ausgelöst und gestoppt, aber nicht bevor er Terra "niedergebrannt" hat. Dann Zeitsprung, Terraforming des Schlackeplaneten mit der Fauna und Flora des "Zweiten Terra", und dann auf zu neuen Gefilden ab PR 3000. B-)
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nanograinger
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Kritikaster hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben: Turnefort, der eine ganz besondere Bedeutung bei der Gegenwehr zukam, so dass sie extra auf dem Rücken der Meerjungfrau die Insel wechseln musste, um dann.....aber lest doch selbst (und erklärt mir dann den Sinn). 8-)

Habe mal meinen eigenen Rat befolgt und jetzt (hoffentlich) verstanden, was die Rolle der Frau Tournefort sein sollte. Insofern nehme ich meine Kritik an diesem Punkt zurück. Lag's an meiner Unaufmerksamkeit oder hätte das deutlicher dargestellt werden können? Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. 8-)

Mir war an der Szene nur nicht klar, warum sie nicht mit ihrem Kampfanzug flog, sondern auf dem Rücken der "Sirene" fliegen musste. Kann man aber vielleicht durch Vermeidung von Ortung erklären, denn warum sollte sich Eins-das-Ganze um fliegende Fische kümmern?
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Raktajino
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nanograinger hat geschrieben:Ist doch offensichtlich: Der Weltenbrand wird ausgelöst und gestoppt, aber nicht bevor er Terra "niedergebrannt" hat. Dann Zeitsprung, Terraforming des Schlackeplaneten mit der Fauna und Flora des "Zweiten Terra", und dann auf zu neuen Gefilden ab PR 3000. B-)
Danke für die wohlwollende Aufnahme.
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ParaMag
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nanograinger hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben: Turnefort, der eine ganz besondere Bedeutung bei der Gegenwehr zukam, so dass sie extra auf dem Rücken der Meerjungfrau die Insel wechseln musste, um dann.....aber lest doch selbst (und erklärt mir dann den Sinn). 8-)

Habe mal meinen eigenen Rat befolgt und jetzt (hoffentlich) verstanden, was die Rolle der Frau Tournefort sein sollte. Insofern nehme ich meine Kritik an diesem Punkt zurück. Lag's an meiner Unaufmerksamkeit oder hätte das deutlicher dargestellt werden können? Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. 8-)

Mir war an der Szene nur nicht klar, warum sie nicht mit ihrem Kampfanzug flog, sondern auf dem Rücken der "Sirene" fliegen musste. Kann man aber vielleicht durch Vermeidung von Ortung erklären, denn warum sollte sich Eins-das-Ganze um fliegende Fische kümmern?


Wenn diese Sirene nicht als metallen und künstlich Beschrieben wäre könnte es passen. :unschuldig:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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Elena
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nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:In der Tat. Wirklich sehr merkwürdig.
Vielleicht aber Teil einer bitterbösen Selbstreflexion. Allerdings ohne Kenntnis des offiziellen Drehbuchs Spekulation.
Oder man braucht ihn noch für irgendetwas anderes.
:D

Ist doch offensichtlich: Der Weltenbrand wird ausgelöst und gestoppt, aber nicht bevor er Terra "niedergebrannt" hat. Dann Zeitsprung, Terraforming des Schlackeplaneten mit der Fauna und Flora des "Zweiten Terra", und dann auf zu neuen Gefilden ab PR 3000. B-)


Keine schlechte Idee! Es könnte aber auch sein, dass das Zweite Terra dran glauben muss. Ist ja auch in gewisser Weise Terra.
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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Oceanlover
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Schriftstellerisch und inhaltlich hat mich der Roman in seinen Bann gezogen. Danke fuer die gute Lesezeit.
Nette Grüße
Oceanlover
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Kritikaster
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nanograinger hat geschrieben: warum sollte sich Eins-das-Ganze um fliegende Fische kümmern?

Beschaffenheit und Antrieb der Nixe wurden ja hier schon erwähnt. Auch, dass die Große Eins in ihrem Handeln nicht viel Logik verrät.
Aber ich weiß jetzt auch, warum ich die Handlungen von Tournefort überlesen habe. Erstens, weil sie gar nicht explizit erwähnt wurde (fiel möglicherweise der Schere beim Kürzen des Romans zum Opfer). Zum anderen aber, weil ich bei der im letzten Kapitel beschriebenen Handlung mit meiner Fassungslosigkeit vollauf beschäftigt war. Nämlich: Die Admiralin wird informiert, dass in einem 700 Lichtjahre von Sol entfernten System Pentasphärenraumer auftauchen und die dort tätigen Galaktiker erschießen. Reaktion: Wir schicken eine Schutzflotte, kann aber ein paar Stunden dauern. Okay, soweit noch verständlich. Was aber passiert dann wirklich? Es kommt gar keine Schutzflotte. Nur Perry langweilt sich in seiner Warteposition vor dem Terranovaschirm und denkt sich, schau ich halt mal nach, habe ja sonst nichts zu tun. Dann markiert er den dicken Max, verbietet dem Pentasphärenraumer weiter dumme Fragen zu stellen und schleust jede Menge Beiboote für Rettungsmissionen aus. Beiboote wie sie gerade eben noch beschossen und vernichtet wurden, was die Große Eins aber nun unterlässt, obwohl sie doch angeblich unterwegs ist, um die Schlagkraft der Terraner zu testen.
Das fand ich alles so wenig nachvollziehbar, dass ich nur froh über das Ende des Romans war. 8-)
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Lebo Axton
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Kritikaster hat geschrieben:......
Die Admiralin wird informiert, dass in einem 700 Lichtjahre von Sol entfernten System Pentasphärenraumer auftauchen und die dort tätigen Galaktiker erschießen. Reaktion: Wir schicken eine Schutzflotte, kann aber ein paar Stunden dauern. Okay, soweit noch verständlich. Was aber passiert dann wirklich? Es kommt gar keine Schutzflotte. Nur Perry langweilt sich in seiner Warteposition vor dem Terranovaschirm und denkt sich, schau ich halt mal nach, habe ja sonst nichts zu tun. Dann markiert er den dicken Max, verbietet dem Pentasphärenraumer weiter dumme Fragen zu stellen und schleust jede Menge Beiboote für Rettungsmissionen aus. Beiboote wie sie gerade eben noch beschossen und vernichtet wurden, was die Große Eins aber nun unterlässt, obwohl sie doch angeblich unterwegs ist, um die Schlagkraft der Terraner zu testen.
.......


Sehr schön zusammengefasst! :st: :devil:

Noch hoffe ich auf den nächsten Roman, der mich vielleicht wieder mit dieser Handlungsebene versöhnt.
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Kardec
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Kritikaster hat geschrieben:.... Das fand ich alles so wenig nachvollziehbar, dass ich nur froh über das Ende des Romans war. 8-)

Na ja - ich stell mir grad vor die USA riegeln sich mit allem was sie haben kommentarlos ab, so wie das Sol-System hinter dem TerraNovaschirm. Alarmstufe Rot auf allen Stützpunkten der USA.
Parallel dazu trifft auf einem USA-Marine- bzw. Luftwaffenstützpunkt die Meldung ein, dass von der Insel Wieauchimmer im Südpazifik, auf der ein biologisches Langzeitprojekt läuft, die Meldung über die Sichtung eines seltsamen Schiffes kommt.

Da ist dann völlig klar das "Wieauchimmer" erste Prio genießt. USA, Heimat - pfeif drauf :P
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Kritikaster
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Kardec hat geschrieben:Da ist dann völlig klar das "Wieauchimmer" erste Prio genießt. USA, Heimat - pfeif drauf :P

Ääh, ja. Dir ist schon klar, dass das nicht mein Punkt war? 8-)
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Kardec
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Den anderen Punkt, nämlich deine Kritik an der Taktik wie die RT samt Beibootflotte agiert, hab ich nicht aufgenommen. Mach ich aber gerne :D

Da die Beiboote der offensichtlich kampftechnisch potenten RT, dank des Rückhalts derselben, überzeugenden Rückhalt genießen, ist die Situation für den Pentasphärenraumer völlig anders.
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Raktajino
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Meintest du, die RT bände sich mit den Beibooten einen Klotz ans Bein? :D
Könnte man so sehen.
Okay. Die Marsraumer-Klasse könnte selbständig behandelt werden. :D
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lichtman
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George hat geschrieben:Ein Planet, so groß, dass er zu einer Sonne (Brauner Zwerg) werden könnte, würde in diesem Fall die Systemstabilität gefährden. Warum eigentlich? Ob der Planet eine Fusion betreibt oder nicht, sollte die Stabilität nicht beeinflussen. Maßgeblich ist doch einfach nur die Masse. Da wäre die Frage, ob unser Sonnensystem bestehen könnte, wenn Jupiter zur Sonne anwachsen würde. Aber da hatten wir ja schon andere Kaliber (s. Kobold). :D

Ja

Solange sich die Masse nicht erhöht wird auch die Deuteriumfusion nicht starten.

Der Gravitationseinfluß ist bedeutsam - aber das Planetensystem hat Jahrmilliarden damit existiert.

Ein erstaunliches Versteck für eine Schweigsamen Werft. Keine verräterischen Schutzschirm usw Emissionen?

Wenn man bedenkt, dass im Scimorsystem OLD MAN in 20.000 Jahren gebaut wurde.

Da können die Schweigsamen Werften schon gewaltige Flotten in 30.000 Jahren schaffen.

Die Rohstofflage könnte natürlich prekär sein auf einem Gasriesen.

Gut dass sie keine Neutroniken verwendet haben - die wäre wahrscheinlich verdummt.

manfred

Kobold hatte nur eine Erdmasse! Ein Weisser Mikro-Zwerg!
Meine Vermutung Kobold wurde künstlich schon in lemurischer Zeit geschaffen.
Von RC bzw Nevus Mercova-Ban wissen wir ja, dass schon die Lemurer einen Sol-Kobold-Sonnentransmitter bauen wollten
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Verkutzon
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Beste Unterhaltung! Ein echter Page-Turner/Thurner :lol:
Sogar das 2. Terra hat ein Pentagon (Die Station Point Bonmarchal...)
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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AARN MUNRO
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Wohnort: Berlin, Terra und die Weiten des Kosmos
Harzzach hat geschrieben:
jemo hat geschrieben:Was will man eigentlich noch mehr?

Noch bessere Romane!!einself1! Gemäß dem Grundsatz, dass das Bessere der stete Feind des Guten ist :)

Deswegen ist konstruktive Kritik auch so wichtig. Ich würde meinen, dass die im Vergleich zu früher massiven Qualitätssteigerungen der "Schreibe" nicht einfach so von alleine passiert sind, sondern auch eine Folge steter Kritik an Stil und Handlung sind. Das mag für die Autoren hin und wieder unglaublich nervtötend sein, wenn da jemand auf scheinbar miniskulen Details herumreitet, aber der Kritiker meint es doch nur gut. Manchmal zumindest :lol:

Andererseits sollte der Kritiker idealerweise wissen, wie man Kritik verpackt ohne die Autoren vor den Kopf zu stoßen. Bringt ja nix, wenn man nur Unflätigkeiten austauscht.



Hinzu kommt die wachsende Routine des Autors/in/Schreibers, wenn er/sie viele, viele Hefte abliefert. Man kann durchaus manchmal die stilistischen Fortschritte im Laufe der Zeit bei einigen Autoren erkennen (die ja im allgemeinen lernfähige Menschen sind ...). Auch verschiedene Serien kann man hier zum Vergleich heranziehen. Ohne jetzt Namen nennen zu wollen/müssen, habe ich schon sehr viele frühe, grottenschlechte Heft-Romane gelesen (nicht im Perry!!!) von Autoren, die erstaunlicherweise trotz ihrer akademischen Richtung bei recht "niedrigem" Niveau anfingen ... in anderen Serien allerdings.
(Nicht berücksichtigt bleibt jetzt, dass serienabhängig der Stil durchaus qualitativ variiert werden kann/darf. Es scheint mitunter so, als ob nicht jeder Autor in jeder Serie sein Bestes geben muss ...) das gilt übrigens alles nicht für den Perry! Hier ist der Stil eigentlich immer sehr gut und für Heftromane doch qualitativ hochwertig.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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christianf
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Registriert: 30. Juni 2012, 16:16
Das schwache literarische Niveau der meisten "Groschenhefte" liegt aber typischerweise nicht am mangelnden Können der Autoren, sondern an den Vorgaben der Verlage. Insofern können wir uns glücklich schätzen, dass die Autoren in PR so gut schreiben dürfen, wie sie (in der beschränkten Zeit für ein Heft) können
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nanograinger
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Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
lichtman hat geschrieben:
George hat geschrieben:Ein Planet, so groß, dass er zu einer Sonne (Brauner Zwerg) werden könnte, würde in diesem Fall die Systemstabilität gefährden. Warum eigentlich? Ob der Planet eine Fusion betreibt oder nicht, sollte die Stabilität nicht beeinflussen. Maßgeblich ist doch einfach nur die Masse. Da wäre die Frage, ob unser Sonnensystem bestehen könnte, wenn Jupiter zur Sonne anwachsen würde. Aber da hatten wir ja schon andere Kaliber (s. Kobold). :D

Ja

Solange sich die Masse nicht erhöht wird auch die Deuteriumfusion nicht starten.

Der Gravitationseinfluß ist bedeutsam - aber das Planetensystem hat Jahrmilliarden damit existiert.
...

Der Gravitationseinfluss ändert sich natürlich nicht, aber "Stabilität" kann sich auch auf die Strahlungsbilanz beziehen. Das Zünden der Deuteriumsfusion bei einem braunen Zwerg ist zwar nicht mit einer Nova zu vergleichen, aber evtl. schon genug um die mühsam gebaute Ökosphäre auf Trowno zu zerstören.
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RolfK
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Registriert: 30. März 2014, 19:01
Bin im großen und ganzen zufrieden, und ganz gegen meine sonstigen Lese- und Kommentierungsrgewohnheiten haben mich die Implausibilitäten in der Story nicht weiter gestört.
Ebenfalls gegen meine sonstigen Gewohnheiten fühle ich mich zu einer sprachkritischen Anmerkung motiviert: Anscheinend muss der Autor seine Präzision beim Einsatz der Worte "scheinbar" und "anscheinend" noch nachschärfen.
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Troh.Klaus
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Das Beste an dem Roman war meiner Meinung der Wechsel der Handlungsebene.

Interessant fand ich die Idee eines biologischen Archivplaneten schon, allerdings, wie andere hier schon anmerkten, mit den gentechnischen Möglichkeiten sollte eine passende Genom-Datenbank das gleiche bewirken.

Was ist eigentlich mit evolutionären Prozessen? Mit den paar Hanseln, die dieses Langzeit-Projekt begleiten, dürfte das kaum zu verhindern sein. Dann hätten wir a la Long kein zweites Terra mehr.

So, so, die Thoogondu haben da in nächster Nähe zu Sol eine Werft plaziert und mittlerweile Hunderte Pentaspärenraumer. Und der alte Lachsack, der die Thoos vor Jahrtausenden vom Platz gestellt hatte, hat nicht mitbekommen, dass die wieder aufgelaufen sind?
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Grauleben
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Troh.Klaus hat geschrieben:So, so, die Thoogondu haben da in nächster Nähe zu Sol eine Werft plaziert und mittlerweile Hunderte Pentaspärenraumer. Und der alte Lachsack, der die Thoos vor Jahrtausenden vom Platz gestellt hatte, hat nicht mitbekommen, dass die wieder aufgelaufen sind?


Es hat ES vermutlich nicht die Bohne interessiert. Immerhin wusste der Alte ja auch von der Verschwörung gegen die Haluter an der Thoos mit beteiligt waren oder hat sogar aktiv daran mitgewirkt oder es zumindest billigend in Kauf genommen. Meine Lieblingsthese ist ja immer noch dass die angebliche Verbannung nur ein willkommenes Alibi dafür war, sein damaliges Lieblingsvolk nach Ganz Weit Weg in Sicherheit zu bringen, für den Fall des Verlustes von Allem.

Lests euch nochmal #2937, Das Zerwürfnis durch und achtet dabei besonders auf die Beschreibung der Thoogondu. Im Prinzip verhalten sie sich genauso wie Menschen. Man kann ein Fremdvolk eigentlich nicht noch vermenschlichter darstellen als in diesem Band. Ja, sie haben einen Schuppenpanzer und so. Aber von der Psyche, der Handlungs- und Verhaltensweise könnten das zu 99.9% auch Terraner sein. Kein Wunder dass der Alte vom Wanderer später die Terraner zu seinen neuen oder Parallellieblingen auserkor, das ist wie bei der Partnerwahl, man fährt immer wieder auf den selben Typus ab.
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Soulprayer
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Wohnort: Bergisches Land
Der größte Schwachpunkt war (mal wieder) die Fachkenntnis der "IT-Infrastruktur".
Ich fand es seltsam, dass aus einem Roboter alles herausgefunden wurde.
Dabei wäre es so einfach gewesen :)
Zum Beispiel, dass der Balkenroboter komplett mit dem Schiff vernetzt ist, und man so durch seinen Zugriff "autorisiert" eine Kopie der Datenbank im Schiff zur Auswertung heruntergeladen hatte. Diese wurde dann von den Positronikern nach langwieriger Übersetzung nach und nach analysiert. Und die Informationen konnten sodann aus den Protokollen zusammengefasst werden.

Aber ansonsten recht solider Roman.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 591/2874 (<21 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen
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Julian
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Registriert: 28. August 2012, 13:46
Wohnort: Darmstadt
Das war ein echter Rhodan Roman.

Da war so vieles was mir gefiel.

Meine Hochachtung vor dem Schreiber.

Gr J

Ich springe momentan zu den bisher leider noch nicht gelesenen Romanen.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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Atlantis
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Wohnort: Krs.Heilbronn
Schnell vergessen.
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