Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröhlich

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Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröhlich

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 21. Juli 2018, 06:35

Frank Chmorl Pamo
Jetztzeit:

Über dem Nordpol des Hooris-Sterns öffnet sich ein Transmitterring und es kommen drei sichtlich beschädigte Pentasphären zum Vorschein - direkt aus Sevcooris. Die Bange Frage aller: ist dies, nachdem man bereits jetzt heillos unterlegen ist, das Fanal für die endgültige Invasion?
Man entscheidet sich erstmal fürs Abwarten und die Kontaktaufnahme mit dem gondischen Befehlshaber.

Puorengir, Tochter des Gondus Narashim, und angeblich neue Gonda, nimmt verschlüsselt Kontakt mit Rhodan auf - und fragt bei Rhodan um Asyl an. Perry kann ihr und vier Begleitern nur Asyl auf Zeit anbieten, bis offizielle Stellen darüber entscheiden - die dummerweise derzeit unterm Terranovaschirm sind, dem sie zustimmt.

Während Puorengir in einem kleinen Konferenzraum aus ihren Erinnerungen berichtet, treten ihre Verfolger, elf Pentasphären, aus dem Transmitterring. Deren Befehlshaber Tuklaish fordert die Überstellung der angeblichen Verbrecherin Puorengir. Man einigt sich auf eine Frist von 36 Stunden, in denen Perry die Stichhaltigkeit der Vorwürfe prüfen will - dass Puorengir ihren Vater ermordet habe.


Puorengirs Erzählung:

Puoshoor, ihr Zwillingsbruder, war wie bekannt garnicht angetan von seinem Amt als Ghuogondu. Man einigt sich mit Nashirim, dass erst Puoshoor 31 Jahre Ghuogondu ist, und danach Puorengir. Aller Erwartung nach und angesicht der Langlebigkeit eines Gondus würden sowieso keiner von ihnen dieses Amt bekleiden.

Entgegen dem Gondischen Schwur, der Verpflichtung zur Rückkehr in die Milchstraße, strebt Nashirim aber keine Rückkehr in die Milchstraße mehr an, sondern ein Bündnis, was etliche Thoogondu mit wenig Begeisterung aufnehmen, vor allem einige seiner Berater.

Puoshoor, als Ghuogondu dafür prädestiniert, will nicht als Botschafter in die Milchstraße, da ihn seine Repräsentationsaufgaben in Sevcooris voll auslasten würden. So wird die Beraterin Zeshira in die Milchstraße entsandt, zum Unterbreiten eines Bündnisangebots

In ihrer Begleitung befinden sich Mitglieder der Neuen Gilde, so wie sie, die durch die Zerstörung eines Planeten mitsamt vieler Intelligenzen die Pläne des Gondus hintertreiben und ihn für die Galaktiker diskreditieren wollen. Dies erfährt Puorengir durch eine Gedächtnissondierung der seit einigen Jahren mit gefälschten Erinnerungen lebenden Zeshira.

Die Indizien gegen Puoshoor als Mitglied der Neuen Gilde häuften sich, und so will der Gondu in einer öffentlichen Proklamation Puorengir zur Ghuogonda ernennen. Trotz tödlichem Anschlag kann Nashirim mit dem letzten Atemzug Puorengir zur Ghuogonda ernennen, was sie umgehend zur Gonda macht.

To be continued/Fortsetzung folgt
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Toll geschrieben und einige Aha-Erlebnisse.
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Kritikaster
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Sehr schöne Zusammenfassung dessen, was gerade bei den Thoogondu so Sache ist. Flüssig und unterhaltsam dargeboten. Bin gespannt auf den Nachfolgeroman, in dem es hoffentlich um die Hintergründe der Vertreibung vor 35 T Jahren geht.
Möglichst kein Beitrag von mir ohne ein witziges Detail: Die gelgepolsterten Sessel ließen mich doch ein wenig schmunzeln. Offenbar wird die RAS TSCHUBAI gerade für die nächste Superhyperimpedanz fit gemacht. 8-)
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Eigentlich kennen wir die Hintergründe der Vertreibung der Thoogondu ja (Manipulatuion von "ES" durch von Vernichtung bedrohte Planetenbevölkerungen, deren Erinnerung mit H-Kristallen verändert wurde).
Oder gehst du davon aus, dass es noch einen weiterführenden Grund für die Vertreibung gibt?
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Kennen wir die Hintergründe wirklich? Das Zerwürfnisprotokoll auf Thoo sind im Grunde nur die persönlichen Erinnerungen des Khuulespiu und seine Interpretation der Ereignisse. Also höchst subjektiv aus seiner Sicht und mit seinem beschränkten Wissen. Wenn man den Wanderer fragen könnte würde er die Sache aus seiner Sicht vielleicht ganz anders darstellen. Ich sehe da durchaus noch sehr viel Raum für weiterführendes.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 21. Juli 2018, 15:03

Frank Chmorl Pamo
Ich hatte zeitliche Probleme, weshalb dieser Spoiler ziemlich kurz ausfiel. Er ist also mehr ein Teaser. Irgendwas zwischen diesem und meinen ersten beiden Spoilern würde ich gerne verfassen. Ich hoffe, er ist trotzdem informativ genug geworden.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 21. Juli 2018, 15:16

Frank Chmorl Pamo
Kritikaster hat geschrieben:Sehr schöne Zusammenfassung dessen, was gerade bei den Thoogondu so Sache ist. Flüssig und unterhaltsam dargeboten. Bin gespannt auf den Nachfolgeroman, in dem es hoffentlich um die Hintergründe der Vertreibung vor 35 T Jahren geht.
Möglichst kein Beitrag von mir ohne ein witziges Detail: Die gelgepolsterten Sessel ließen mich doch ein wenig schmunzeln. Offenbar wird die RAS TSCHUBAI gerade für die nächste Superhyperimpedanz fit gemacht. 8-)


Ich denke auch, dass zur Vertreibung noch etwas kommen wird, sonst bräuchte es keine zwei Teile.
Schon die Verbindung mit dem Gemeni zumindest in der Milchstraße wirft Fragen auf.
Interessant dürfte auch werden, wie Puoshoor zur Neuen Gilde kam - mehr als nur der unverarbeitete Tod der Mutter?
Ist er der thoogondische Roi Danton, nach außen verweichlichter Stutzer, aber mit eigeninteressengetriebener Agenda?
Wer wird die Hand auf die Robotflotte legen können? Die Gonda mir offenbaren Legitimationsproblemen dort, oder die Neue Gilde, die schon seit Jahrzehnten und länger vor Ort ist?
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@FCP, der Spoiler/Teaser reicht aus kurz und knackig. :st:

Ja, der Roman ist gut geschrieben. Nun bin ich auf den nächsten gespannt. Ob es wieder ein Spiel mit der Wahrheit wird oder so langsam der Zeitpunkt da ist Butter bei die Fisch zu geben. 28 Hefte noch, mal sehen was noch an Handlung úber den Jubelband mitgenommen wird.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:...Ich hoffe, er ist trotzdem informativ genug geworden.

Mehr muss gar nicht sein. :st:
Wenn ich den Roman gelesen habe, ist das genau die richtige Zusammenfassung zum rekapitulieren. Und wenn, was in der letzten Zeit kaum noch vorkommt, ich ihn nicht gelesen habe, reicht das für den groben Überblick.
Man muss ja nicht jede Handbewegung und jede Kleidung nacherzählen. :D
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Schöner Roman von Oliver Fröhlich. Gerade am Anfang spielt er sehr schön mit den Erwartungen der Leser. Und auch, wenn die Geschichte Puorengirs plausibel scheint, so ist die letzte Unsicherheit noch nicht ausgeräumt, dass nicht sie das Mitglied der Gilde ist (glaube ich aber nicht, dafür passt Puoshoors Verhalten bei den Soprassiden zu gut in die Geschichte). Lediglich am Ende hätte er den Satz mit dem Stein, der aus dem Weg geräumt werden muss, sparsamer sein können, da ja klar war, dass der Gondu ermordet worden ist.

Was mich überascht hat: Scheinbar kennt Perry die Geschichte aus PR 2937 "Das Zerwürfnis" nicht. Bisher ging ich davon aus, dass Hekener Sharoun Monkey die Geschichte erzählt hat und sie Perry weitererzählt hat. Und in PR 2956 wird das Gespräch zwar abgebrochen, bevor es zu Ernst Ellert etc. kommt, aber die wichtigsten Daten sollten doch ausgetauscht sein. Nun steht aber auf S. 38, dass Perry nichts von einem "tiefer gehenden Grund" weiß, der über die Geschichte aus PR 2905 hinausgeht. Nun ja, offenbar wurden solche Details nicht kommuniziert.... B-)

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 22. Juli 2018, 07:14

Frank Chmorl Pamo
Mich würde interessieren, ob diese Transmittertechnologie mit der uns bekannten identisch ist, oder total anders.
Auf mich macht die Schilderung der Rematerialisation (?) eher den Eindruck einer Tunneltechnologie, z.B. wie Polyport: Keine Strukturerschütterung geschildert und die Besatzungen sind ab dem Moment der Ankunft voll einsatzfähig, d.h. kein Transmitterschock.
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Ein schöner Roman, wobei sich für mich das Ende etwas zog.
Der eigentliche Grund für die Vertreibung der Gondels war doch deren Plan, ES mittels einer Flutung von falschen Erinnerungen quasi zu übernehmen. Oder verwechsele ich da jetzt etwas?

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 22. Juli 2018, 07:27

Frank Chmorl Pamo
jemo hat geschrieben:Ein schöner Roman, wobei sich für mich das Ende etwas zog.
Der eigentliche Grund für die Vertreibung der Gondels war doch deren Plan, ES mittels einer Flutung von falschen Erinnerungen quasi zu übernehmen. Oder verwechsele ich da jetzt etwas?


Das stimmt - falls nicht auch diese Erinnerung künstlich ist.
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Raktajino
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nanograinger hat geschrieben:Schöner Roman von Oliver Fröhlich. Gerade am Anfang spielt er sehr schön mit den Erwartungen der Leser. Und auch, wenn die Geschichte Puorengirs plausibel scheint, so ist die letzte Unsicherheit noch nicht ausgeräumt, dass nicht sie das Mitglied der Gilde ist (glaube ich aber nicht, dafür passt Puoshoors Verhalten bei den Soprassiden zu gut in die Geschichte). Lediglich am Ende hätte er den Satz mit dem Stein, der aus dem Weg geräumt werden muss, sparsamer sein können, da ja klar war, dass der Gondu ermordet worden ist.

Da schaun an. Wusste gar nicht, dass du eine Vorliebe für Schmonzetten ala Goldenes Blatt, Bild der Frau usw. usf. hast. :muede: :muede: :muede:
Nimm mir doch nicht die letzte Hoffnung, dass alles ein auf PR zugeschnittes Intrigenspiel darstellt. :o
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ParaMag
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Mich würde interessieren, ob diese Transmittertechnologie mit der uns bekannten identisch ist, oder total anders.
Auf mich macht die Schilderung der Rematerialisation (?) eher den Eindruck einer Tunneltechnologie, z.B. wie Polyport: Keine Strukturerschütterung geschildert und die Besatzungen sind ab dem Moment der Ankunft voll einsatzfähig, d.h. kein Transmitterschock.


Eine Wurmlochtechnologie (Ren Dhark - Weg ins Weltall) auf 6D getrimmt?
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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Grauleben
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Vielen Dank für den Spoiler, mich störts nicht wenn er erst am Freitag oder Samstag reingestellt wird. Der Umfang passt auch, ist doch kein Wettbewerb wer den längsten usw.. Mit Sorge betrachte ich eher die immer geringer werdende Zahl der Beiträge in den Spoilerthreads. Was ist los, seid ihr alle in Urlaub oder hat niemand mehr Lust?

Äh, ja, zum Roman, im Grunde ist es nun also so gekommen wie der Alte es schon dem Khuulespiu orakelte, die unauslöschliche Schmach war gar nicht so unauslöschlich sondern wurde umgehend wieder aus dem Chefsesselgedächtnis getilgt. War es Tootholar selbst, der das veranlasste? Der Chefkonstrukteur des Sessels, der ihm die Schuld der Gilde offenbarte, war in der manipulierten Version der Geschichte nicht mehr dabei, könnte also einer Säuberungsaktion gegen die Gilde zum Opfer gefallen sein. Ob alle erwischt wurden? Es könnte aber auch sein dass die Gilde die Löschung selbst veranlasste weil sie sich entdeckt sah und um ihr Leben kämpfte, das wäre dann die Geburtsstunde der "neuen Gilde", dem Moment also, in dem sie sich von einem Werkzeug des Gondu zu dessen Manipulator und den eigentlichen Herrschern im Gondunat aufschwang.

Ist jetzt ne interessante Situation. Alle Tootholar nachfolgenden Gondi wussten nichts mehr von der Gilde und der versuchten Manipulation am Wanderer incl. der immensen Schuld, die die Thoos damit auf sich geladen hatten. Sie wissen zwar dass es mehr geben muss als die offizielle Version, aber nicht was. Wenn es noch Wissen darüber bei den Thoos gibt, dann wurde das irgendwie innerhalb der Gilde von Generation zu Generation weitergegeben. Was wiederum dafür spricht dass es von alter Gilde zu neuer Gilde keinen grösseren Zeitabstand gab und die also schon praktisch ewig rummanipulieren und die eigentliche Regierung an der Nase durch den Ring führen. Und keiner hat je etwas davon gemerkt, all die tausende von Jahren, all die Operationen, all die Massen an involvierten Thoos. Für wie wahrscheinlich ich so ein Szenario halte habe ich ja schon oft genug geschrieben und wiederhole es besser nicht, sonst werde ich wieder des Haare in der Suppe suchens bezichtigt. Jedenfalls kann man auch spekulieren was aus der eigentlichen Geschichte um das Zerwürfnis in dieser langen Zeit in der Gilde geworden ist. Mit Manipulationen haben sie es ja irgendwie, wäre erstaunlich wenn nicht auch hier optimiert wurde.

Ich bin gespannt was die Gonda unserem Perry da im nächsten Heft erzählen wird, ich denke nicht dass es nur eine Wiederholung der uns längst bekannten Geschichte um das Zerwürfnis ist, und irgendwie fehlt ja auch noch das Bindeglied zu den Gemeni/GESHOD.

3/2/4

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 22. Juli 2018, 10:21

Frank Chmorl Pamo
Grauleben hat geschrieben:Vielen Dank für den Spoiler, mich störts nicht wenn er erst am Freitag oder Samstag reingestellt wird. Der Umfang passt auch, ist doch kein Wettbewerb wer den längsten usw.. Mit Sorge betrachte ich eher die immer geringer werdende Zahl der Beiträge in den Spoilerthreads. Was ist los, seid ihr alle in Urlaub oder hat niemand mehr Lust?


Ich denke, der Teaser saugt da schon viel auf. Offenbar sind schon viele Leute so auf Donnerstagnachmittagspoiler konditioniert, dass man es nicht bis zum Spoiler abwarten kann.
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Harzzach
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Grauleben hat geschrieben:Mit Sorge betrachte ich eher die immer geringer werdende Zahl der Beiträge in den Spoilerthreads. Was ist los, seid ihr alle in Urlaub oder hat niemand mehr Lust?

1. Urlaub
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3. So gut wie kein sinnloses Mäandrieren durch Themen mehr, die nichts dem Threadthema oder gar PR im weitesten Sinne zu tun haben. Man reisst sich am Riemen oder ist gar nicht menr im Forum vertreten.
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R.B.
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Genau. Sommerhitze. Und die richtige kommt ja erst noch....

Zum Spoiler: Kurz, knackig, alles drin.
:st:

Zum Roman:
Ja, so langsam aber sicher klären sich Teilbereiche auf. Ja, der Roman macht Lust auf mehr, ich freue mich auf nächste Woche und bin neugierig, was wir noch zu hören (bzw. zu lesen) bekommen.
Zu Beginn war ich mir nicht so ganz sicher, ob mir der Band gefallen wird. Unser größter aller großen Meister erschien mir, wie soll ich sagen, ein wenig phlegmatisch, als ob ihn das alles nicht unbedingt interessieren würde. Es kamen zwar ständig Hinweise, wie nah man an der Explosion stehen würde, aber so ganz ist das zumindest bei mir nicht angekommen. Spannung? Null.

Das änderte sich dann mit zunehmendem Blick auf Puorengirs Geschichte. Die zog mich in ihren Bann und hat mich fasziniert und interessiert. Und gegen Ende kam für mich die Spannung auf, die ich zu Beginn vermisste.

jemo hat geschrieben:Ein schöner Roman, wobei sich für mich das Ende etwas zog.

Da kann man wieder sehen, wie unterschiedlich die Meinungen sind. Ich hätte gegen Ende noch 20 Seiten weiter lesen können. Aber mit dem schönen Roman sind wir uns einig.

Zwei Fragen bleiben übrig: Warum sind die Thoogondu denn nun tatsächlich von ES verjagt worden? Und: Wer ist denn die Person, die Sishu denn innerhalb der 30 Stunden oder ein paar mehr aufzutreiben hat? Lassen wir uns mal überraschen. Ich hoffe, nächste Woche wissen wir mehr.
Es bleibt spannend, interessant und auf jeden Fall deutlich besser, als ich zu Beginn dieser Ebene befürchtet hatte.

Daumen rauf.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Tothoolar als Passwort. Ist das nicht die Gondische Entsprechung des 123456 bei uns? Ich meine, wenn ich versuche mich bei eBäh damit zu registrieren zeigt die Ampel rot und es gibt Mecker dass dies zu kurz und unsicher ist, lol...
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Pucky
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Merkosh hat geschrieben:Tothoolar als Passwort. Ist das nicht die Gondische Entsprechung des 123456 bei uns? Ich meine, wenn ich versuche mich bei eBäh damit zu registrieren zeigt die Ampel rot und es gibt Mecker dass dies zu kurz und unsicher ist, lol...


Ich formuliere das 'mal möglichst höflich: Als Paßwort ist Deratiges ebenso "sicher" wie ein Kaugummi als "Hochsicherheitsverschluß".
Allerdings habe ich mich daran gewöhnt, daß "Autoren aller Art" (Literatur, Film) nur Witz-Paßwörter verwenden.

Wäre allerdings wirklich schön, wenn zumindest SF-Autoren sich in dieser Hinsicht zumindest ein klein wenig mehr Mühe geben würden:
Angeblich sind die Hyper-Duper-Puttitroniken der Serie den heutigen PCs "billionenfach überlegen".
Ok, nehme ich 'mal so hin.
Ich vermute stark, ein heutiger PC braucht, um "Tothoolar" als Pw zu knacken, ca 2 Sekunden. Na gut, sagen wir 1 Minute. Ein hochwertiger Computer der PR-Serie dürfte somit beim Knacken im Bereich der Planckzeit liegen ...

Fazit: Liebe Autoren, bitte zukünftig Paßwörter verwenden oder gar nichts Derartiges. Aber bitte bitte keine "Pretendingtobeapassword" mehr.
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Naja, ich fands eher lustig *g*

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 22. Juli 2018, 13:09

Frank Chmorl Pamo
Pucky hat geschrieben:
Merkosh hat geschrieben:Tothoolar als Passwort. Ist das nicht die Gondische Entsprechung des 123456 bei uns? Ich meine, wenn ich versuche mich bei eBäh damit zu registrieren zeigt die Ampel rot und es gibt Mecker dass dies zu kurz und unsicher ist, lol...


Ich formuliere das 'mal möglichst höflich: Als Paßwort ist Deratiges ebenso "sicher" wie ein Kaugummi als "Hochsicherheitsverschluß".
Allerdings habe ich mich daran gewöhnt, daß "Autoren aller Art" (Literatur, Film) nur Witz-Paßwörter verwenden.

Wäre allerdings wirklich schön, wenn zumindest SF-Autoren sich in dieser Hinsicht zumindest ein klein wenig mehr Mühe geben würden:
Angeblich sind die Hyper-Duper-Puttitroniken der Serie den heutigen PCs "billionenfach überlegen".
Ok, nehme ich 'mal so hin.
Ich vermute stark, ein heutiger PC braucht, um "Tothoolar" als Pw zu knacken, ca 2 Sekunden. Na gut, sagen wir 1 Minute. Ein hochwertiger Computer der PR-Serie dürfte somit beim Knacken im Bereich der Planckzeit liegen ...

Fazit: Liebe Autoren, bitte zukünftig Paßwörter verwenden oder gar nichts Derartiges. Aber bitte bitte keine "Pretendingtobeapassword" mehr.


Ich denke, da hatte Rhodan nur einen Schuss frei. Deshalb sehe ich das nicht so kritisch.
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nanograinger
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Raktajino hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Schöner Roman von Oliver Fröhlich. Gerade am Anfang spielt er sehr schön mit den Erwartungen der Leser. Und auch, wenn die Geschichte Puorengirs plausibel scheint, so ist die letzte Unsicherheit noch nicht ausgeräumt, dass nicht sie das Mitglied der Gilde ist (glaube ich aber nicht, dafür passt Puoshoors Verhalten bei den Soprassiden zu gut in die Geschichte). Lediglich am Ende hätte er den Satz mit dem Stein, der aus dem Weg geräumt werden muss, sparsamer sein können, da ja klar war, dass der Gondu ermordet worden ist.

Da schaun an. Wusste gar nicht, dass du eine Vorliebe für Schmonzetten ala Goldenes Blatt, Bild der Frau usw. usf. hast. :muede: :muede: :muede:
Nimm mir doch nicht die letzte Hoffnung, dass alles ein auf PR zugeschnittes Intrigenspiel darstellt. :o

Wusste gar nicht, dass du dich mit "Schmonzetten ala Goldenes Blatt, Bild der Frau usw..." so gut auskennst. B-)

Ernsthaft: Auch wenn du den Roman und meine Meinung dazu nicht magst, ist das kein Grund mir eine Vorliebe für "Schmonzetten" zu unterstellen.

P.S. Das "Goldene Blatt" ist vermutlich Pflichtlektüre im "Goldenen Reich".
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Grauleben hat geschrieben:Vielen Dank für den Spoiler, mich störts nicht wenn er erst am Freitag oder Samstag reingestellt wird. Der Umfang passt auch, ist doch kein Wettbewerb wer den längsten usw.. Mit Sorge betrachte ich eher die immer geringer werdende Zahl der Beiträge in den Spoilerthreads. Was ist los, seid ihr alle in Urlaub oder hat niemand mehr Lust?

Äh, ja, zum Roman, im Grunde ist es nun also so gekommen wie der Alte es schon dem Khuulespiu orakelte, die unauslöschliche Schmach war gar nicht so unauslöschlich sondern wurde umgehend wieder aus dem Chefsesselgedächtnis getilgt. War es Tootholar selbst, der das veranlasste? Der Chefkonstrukteur des Sessels, der ihm die Schuld der Gilde offenbarte, war in der manipulierten Version der Geschichte nicht mehr dabei, könnte also einer Säuberungsaktion gegen die Gilde zum Opfer gefallen sein. Ob alle erwischt wurden? Es könnte aber auch sein dass die Gilde die Löschung selbst veranlasste weil sie sich entdeckt sah und um ihr Leben kämpfte, das wäre dann die Geburtsstunde der "neuen Gilde", dem Moment also, in dem sie sich von einem Werkzeug des Gondu zu dessen Manipulator und den eigentlichen Herrschern im Gondunat aufschwang.

Ist jetzt ne interessante Situation. Alle Tootholar nachfolgenden Gondi wussten nichts mehr von der Gilde und der versuchten Manipulation am Wanderer incl. der immensen Schuld, die die Thoos damit auf sich geladen hatten. Sie wissen zwar dass es mehr geben muss als die offizielle Version, aber nicht was. Wenn es noch Wissen darüber bei den Thoos gibt, dann wurde das irgendwie innerhalb der Gilde von Generation zu Generation weitergegeben. Was wiederum dafür spricht dass es von alter Gilde zu neuer Gilde keinen grösseren Zeitabstand gab und die also schon praktisch ewig rummanipulieren und die eigentliche Regierung an der Nase durch den Ring führen. Und keiner hat je etwas davon gemerkt, all die tausende von Jahren, all die Operationen, all die Massen an involvierten Thoos. Für wie wahrscheinlich ich so ein Szenario halte habe ich ja schon oft genug geschrieben und wiederhole es besser nicht, sonst werde ich wieder des Haare in der Suppe suchens bezichtigt. Jedenfalls kann man auch spekulieren was aus der eigentlichen Geschichte um das Zerwürfnis in dieser langen Zeit in der Gilde geworden ist. Mit Manipulationen haben sie es ja irgendwie, wäre erstaunlich wenn nicht auch hier optimiert wurde.

Ich bin gespannt was die Gonda unserem Perry da im nächsten Heft erzählen wird, ich denke nicht dass es nur eine Wiederholung der uns längst bekannten Geschichte um das Zerwürfnis ist, und irgendwie fehlt ja auch noch das Bindeglied zu den Gemeni/GESHOD.

3/2/4

Ich meine du liest hier nicht richtig und verallgemeinerst unzulässig. Der vorliegende Roman macht klar, dass jeder Gondu seit Tootholar von der Gilde wusste, da jeder zumindest Zugriff auf die Erinnerung hatte, die wir nun erzählt bekommen (vorausgesetzt die Erzählung stimmt, wovon ich ausgehe). Da nicht klar ist, wann die Erinnerung an die Manipulation von ES gelöscht worden ist, kann es sogar sein, dass noch der Vater Narashims die ganze Geschichte kannte.

Aufgrund der 1240 Jahre Lebemszeit eines Gondus gab es mindestens etwa 30 Gondus seit der Goldenen Karawane. Es ist völlig offen, ob in dieser Zeit die Gilde immer existierte. Es ist offen, ob nicht wie Baphoor der jeweilige Gondu von der Gilde wusste und ihre Aktivitäten förderte. Durch die Re-Engrammatik ist auch unklar, ob die Mitglieder der Gilde überhaupt selbst die Geschichte noch kennen.

Soll heißen: Wir sehen jetzt das Resultat von 35000 Jahren Geschichte, aber diese Geschichte selbst könnte mehrere Serien wie PR mit Stoff versorgen. Deshalb werden wir höchstens stroboskopartige Auschnitte davon lesen. Der wichtigste noch ausstehende Ausschnitt ist der Kontakt und die Beziehung zu den Gemeni bzw. GESHOD, wie du auch sagst. Aber ob das schon im nächsten Roman beschrieben wird? Da habe ich meine Zweifel.
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