Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröhlich

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Grauleben
Plophoser
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nanograinger hat geschrieben:Ich meine du liest hier nicht richtig und verallgemeinerst unzulässig. Der vorliegende Roman macht klar, dass jeder Gondu seit Tootholar von der Gilde wusste, da jeder zumindest Zugriff auf die Erinnerung hatte, die wir nun erzählt bekommen (vorausgesetzt die Erzählung stimmt, wovon ich ausgehe). Da nicht klar ist, wann die Erinnerung an die Manipulation von ES gelöscht worden ist, kann es sogar sein, dass noch der Vater Narashims die ganze Geschichte kannte.



Das ist so nicht klar. Wenn du geschrieben hättest "...jeder Gondu seit Tootholar hätte von der damaligen Existenz einer Gilde wissen können..." würde ich dir zustimmen. Die Frage ist, ob es einen vor Narashim überhaupt interessiert hat und er also bewusst nach dieser Erinnerung suchte. Das ist letztlich lediglich ein winziges Fragment in einem unendlichen Meer an Erinnerungen und ich zumindest gehe davon aus dass es schon ein ziemlicher Zufall ist wenn man ausgerechnet darüber stolpert. Ohne konkteten Anlass der Recherche, des Wühlens in uralten Erinnerungen, wird das wohl eher nicht der Fall sein.

Das Argument, im Prinzip könne die Löschung auch Narashims Vater vorgenommen haben ist formal zwar korrekt, allerdings müsste er dann nicht nur Tothoolars Erinnerungen manipuliert haben sondern die Erinnerungen aller auf Tothoolar folgenden Gondi (die ja Tothoolars Erinnerungen übernommen haben und somit von Gilde und wahrem Grund des Verweises wüssten). Während man bei der Gilde noch darüber streiten könnte ob das die Gondels interessierte kann man das beim Grund des Verweises nicht, der ist schliesslich der zentrale Punkt ihres Opferkultes. Und schon bei der Manipulation der Gedächtnisaufzeichnung des Tothoolar ist ja ziemlich stümperhaft vorgegangen worden und es wurden Spuren breit wie Autobahnen hinterlassen. Wenn man die Erinnerungen gleich vieler Gondi entsprechend behandelt hätte, man mag sich kaum vorstellen wie viele Fehler in der Matrix dabei entstanden wären. Und Narashim hat mit Sicherheit intensivst danach gesucht, nachdem er Lunte gerochen hatte, offenbar aber nichts weiter gefunden.

Letztlich müssen wir auch fragen, wem nützt es am meisten? Tothoolar war der Gondu der die sogenannte Goldene Karawane auf den Weg brachte und den Opferkult der Thoogondu begründete. Mit Tootholar steht und fällt der gesamte "Verlorenes Volk" Mythos. Das Selbstverständnis eines gesamten, gebeutelten Volkes. Und nun kommt da einer daher und behauptet es war gar nicht so wie Tootholar glaubt, die Thoogondu haben sich schwerster Verbrechen schuldig gemacht und der Verweis war sogar noch gnädig? Was hätte diese Nachricht in der goldenen Karawane ausgelöst, die ihr Ziel nur unter enormen Verlusten überhaupt erreichte? Was hätte das für die Psyche eines ganzen Volkes bedeutet? Das durfte nicht bekannt werden. Niemals. Unter gar keinen Umständen. Tootholar war es der die Löschung vornahm, da bin ich aus den genannten Gründen eigentlich sicher.

Von daher, ich lese durchaus richtig. Dass ich möglicherweise aus dem Gelesenen andere Schlüsse ziehe als du ist nun mal so.
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Raktajino
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nanograinger hat geschrieben:Da schaun an. Wusste gar nicht, dass du eine Vorliebe für Schmonzetten ala Goldenes Blatt, Bild der Frau usw. usf. hast. :muede: :muede: :muede:
2 Profis - okay. :D
Mein Zahnarzt ist diesbezüglich sehr gut bestückt. :D
Ich gebe die Hoffnung nicht auf - "die Hoffnung stirbt zuletzt" - dass dieser Ausflug in den Hoch- und Höchstadel mit all seinen rührenden Sentiments uns auf eine falsche Spur locken sollen. Allerdings ist unser Held - Perry Rhodan - selber gerade nicht als Fachmann in Sachen Erziehung - ein durchaus lukratives Objekt für solche Geschichten.
:o)
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Kritikaster
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Eine Bitte. Ich habe zufällig die Poll-Balken gesehen und dabei die zwei Sechsen für die Story und die 5 und 6 für den Schreibstil wahrgenommen. Mich würden die Gründe sehr interessieren, die zu solch einer stark von meiner Sichtweise abweichenden Betrachtung führen. Ich weiß, dass das viel "verlangt" ist, sich dazu inhaltlich zu äußern und die reflexhaften Gegenreaktionen der FanBoys zu ertragen. Wäre aber schön, wenn sich jemand trauen könnte (und evtl.Antworten sachlich bleiben würden). Geht das? 8-)
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Richard
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Nun, mir hat - wie die meisten Bände von OF bisher - auch der aktuelle band gut gefallen. :)
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Arthur Dent
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Kritikaster hat geschrieben:Eine Bitte. Ich habe zufällig die Poll-Balken gesehen und dabei die zwei Sechsen für die Story und die 5 und 6 für den Schreibstil wahrgenommen. Mich würden die Gründe sehr interessieren, die zu solch einer stark von meiner Sichtweise abweichenden Betrachtung führen. Ich weiß, dass das viel "verlangt" ist, sich dazu inhaltlich zu äußern und die reflexhaften Gegenreaktionen der FanBoys zu ertragen. Wäre aber schön, wenn sich jemand trauen könnte (und evtl.Antworten sachlich bleiben würden). Geht das? 8-)

Persönlich bezweifle ich, dass derjenige, der beim Schreibstil einen Sechser gibt, überhaupt weiß, was er damit ausdrückt. Nämlich, dass der Autor nicht schreiben kann. Dass das Blödsinn ist, ist allen anderen klar. Nur eben diesem einen nicht. Ich kann verstehen, wenn einem ein Stil nicht liegt. Dafür gibt’s als Ausweg keine Bewertung für den Stil abzugeben. Dann aber eine Sechs zu geben verschafft dem Abgeber wohl das Gefühl es allen gezeigt zu haben. Diese armselige und beschränkte Auffassung wird von uns nicht durchbrochen werden können.
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Lebo Axton
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Schöner Roman, gut geschrieben, kurzweilig und wir erfahren mal wieder etwas mehr und neues und wissen doch wieder nicht, ob das jetzt wirklich "die wahre Geschichte" ist, bei diesen Thoogondu. ;)
2/2/2
Ich freue mich schon auf den nächsten Band! :st:
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Arthur Dent
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Aprpos Schreibstil. Mir hat der Roman weniger vom Inhalt, als eben vielmehr vom Stil und vom Aufbau her angesprochen. Die Erzählung der Geschichte durch die Gonda noch bevor sie Perry Rhodan trifft und die persönliche Anrede Rhodans, stellvertretend für den Leser. Das hat mir gefallen.
Der verschachtelte Zyklusaufbau, bei dem unterschiedliche Gruppierungen unterschiedliche Wissensstände haben, macht es notwendig, im fortgeschrittenen Teil des Zyklus hin und wieder auch solche Romane einzuschieben und die Figuren auf den gleichen Stand zu bringen. Ob nun alte oder neue Gilde spielt aus meiner Sicht keine Rolle. Sie intrigiert heute wie ehedem. Spannend ist für mich die Frage auf die Antwort, ob die "wahre" Version des Zerwürfnisses die ist, die Opiter Quint erfahren hat. Nämlich der Versuch der Gilde, ES mit manipulierten Bewusstseinen zu übernehmen. Oder ob es gar noch eine dritte Version gibt.
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nanograinger
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Grauleben hat geschrieben:Ist jetzt ne interessante Situation. Alle Tootholar nachfolgenden Gondi wussten nichts mehr von der Gilde und der versuchten Manipulation am Wanderer incl. der immensen Schuld, die die Thoos damit auf sich geladen hatten.

Nun wusste lt. diesem Roman der Gondu Narashim von der (alten) Gilde und vermutete die Existenz einer neuen Gilde. Deine Aussage stimmt also so nicht und deshalb meinte ich, dass du nicht richtig gelesen hast. Okay?

Weiter schreibst du "und die also schon praktisch ewig rummanipulieren und die eigentliche Regierung an der Nase durch den Ring führen. Und keiner hat je etwas davon gemerkt, all die tausende von Jahren, all die Operationen, all die Massen an involvierten Thoos. "
Das halte ich für eine unzuverlässige Verallgemeinerung, da a) keineswegs klar ist, ob nicht irgendeiner (oder gar die meisten) der 30+ Gondus in ihrer Zeit der jeweiligen Gilde nicht vorstand, bspw. als der Kontakt mit den Gemeni zustandekam oder die Schweigsamen Werften angelegt wurden, oder die HaLems platziert wurden; b) es sogar sein könnte, dass jahrtausendelang die Existenz der Gilde öffentlich bekannt war, zumindest als Gerücht, so wie immer wieder über Freimaurerlogen spekuliert wurde und wird. Durch die Re-Engramierung von Erinerungen kann das alles wieder gelöscht werden.

Grauleben hat geschrieben: Wenn du geschrieben hättest "...jeder Gondu seit Tootholar hätte von der damaligen Existenz einer Gilde wissen können..." würde ich dir zustimmen. Die Frage ist, ob es einen vor Narashim überhaupt interessiert hat und er also bewusst nach dieser Erinnerung suchte. Das ist letztlich lediglich ein winziges Fragment in einem unendlichen Meer an Erinnerungen und ich zumindest gehe davon aus dass es schon ein ziemlicher Zufall ist wenn man ausgerechnet darüber stolpert. Ohne konkteten Anlass der Recherche, des Wühlens in uralten Erinnerungen, wird das wohl eher nicht der Fall sein.

Die Erinnerungen Tootholars sind meiner Meinung nach von höchstem Interesse für jeden nachfolgenden Gondu, und ich würde es für unplausibel halten, wenn Narashim der Erste gewesen wäre, der diesen bewusst zurückgelassenen Hinweis auf die Gilde und ein viel schwerwiegenderes Vergehen der Gilde/Baphoors gefunden hätte.

Bzgl. der Löschung der Details der Vertreibungsgründe: Ich nehme auch an, dass es bereits Tootholar war, aber ganz schlüssig ist das nicht für mich. Denn es besteht ja keine Gefahr, dass diese Erinnerungen von Paparazzi veröffentlicht werden. Und Tootholar war sich nicht zu fein, die für ihn recht unvorteilhafte Geschichte, die in PR2905 erzählt wird, im Speicher zu belassen. Wäre es da nicht angebracht, auch die Details des Zerwürfnisses zu dokumentieren, selbst wenn es nur darum geht, nicht noch einmal der gleichen Fehleinschätzung bzgl. möglicher Manipulationen von SIs zu unterliegen? Ich halte es durchaus für denkbar, dass diese Erinnerung erst deutlich später gelöscht wurde.
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nanograinger
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Arthur Dent hat geschrieben:Spannend ist für mich die Frage auf die Antwort, ob die "wahre" Version des Zerwürfnisses die ist, die Opiter Quint erfahren hat. Nämlich der Versuch der Gilde, ES mit manipulierten Bewusstseinen zu übernehmen. Oder ob es gar noch eine dritte Version gibt.

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Möglicherweise gibt es noch einige Details, wie die Manipulation von ES nach der "Bewusstseinsdotierung" eigentlich von statten gehen sollte. Aber wer soll das erzählen können? Eine Uralt-Neurotronik, die das Archiv der Gilde darstellt?
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Raktajino
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So. Fertig. Ein Schmankerl aus der Welt der Reichen und Schönen; wobei das Schlitzohr von Autor für die Tribüne alles in der Ich-Form darstellen lässt, sprich, sein Produkt sprechen lässt und das wäre ein Kniff, um sich selbst sozusagen herauszuhalten.
:P
Ansonsten bewerte ich das als Fake, dessen Motive und Absichten dem Leser unklar sind. Wissen die Thoos vom aktivierten Kristallschirm, so dass sie nicht zu ihrem trojanischen Pferd auf dem Merkur gelangen können? Warum Fake? Es kommen keine Gemeni drin vor, die ja als Lieblingsvolk/Bewahrer von GESHOD gelten und auch ein enger Zusammenhang mit den Thoos besteht. Der jetzt wahrscheinlich verblichene Gondu hat mit keinem Wort bei der Übergabe auf die Anwesenheit und Bedeutung der Gemeni hingewiesen.
Oder sollte nur die Neue Gilde via Gemeni mit GESHOD verknüpft sein und alle früheren Gondus ahnungslos?
Die Aussagen der Gonda sollten einen Perry Rhodan doch sehr rühren - wie für ihn gemacht. :o)
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Merkosh
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nanograinger hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Spannend ist für mich die Frage auf die Antwort, ob die "wahre" Version des Zerwürfnisses die ist, die Opiter Quint erfahren hat. Nämlich der Versuch der Gilde, ES mit manipulierten Bewusstseinen zu übernehmen. Oder ob es gar noch eine dritte Version gibt.

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Möglicherweise gibt es noch einige Details, wie die Manipulation von ES nach der "Bewusstseinsdotierung" eigentlich von statten gehen sollte. Aber wer soll das erzählen können? Eine Uralt-Neurotronik, die das Archiv der Gilde darstellt?


Naja, immerhin könnte es sein dass es gar nicht die eigene Idee der Thoos war mit der Manipulation. Weils ja schon recht eigenartig ist dass die Thoos innerhalb kurzer Zeit all die Mosaiksteinchen zusammenhatten, die es ihnen ermöglichten, die Waffe zu konstruieren, mit der der Angriff geführt wurde. Also das Wissen um die Struktur des Wanderes, die Gravsuspensoren zum Zünden der Sonnen, die Entdeckung des Hooris Kristalls und dessen Anwendung zur Mentalbeeinflussung, wie man das grossmaßstäblich einsetzt usw.. GESHOD wurde doch als sehr manipulativ beschrieben und es fehlt noch die Verbindung. Wenn es also tatsächlich GESHOD war, der die Thoos erst dazu brachte, so ändert dies sicher nicht viel am Ablauf, aber gewaltig viel an der Schuldfrage. Nur so ein Gedanke.
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Kritikaster
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Arthur Dent hat geschrieben: Diese armselige und beschränkte Auffassung

Du sagst es. :(
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Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 23. Juli 2018, 16:12

Frank Chmorl Pamo
Arthur Dent hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Eine Bitte. Ich habe zufällig die Poll-Balken gesehen und dabei die zwei Sechsen für die Story und die 5 und 6 für den Schreibstil wahrgenommen. Mich würden die Gründe sehr interessieren, die zu solch einer stark von meiner Sichtweise abweichenden Betrachtung führen. Ich weiß, dass das viel "verlangt" ist, sich dazu inhaltlich zu äußern und die reflexhaften Gegenreaktionen der FanBoys zu ertragen. Wäre aber schön, wenn sich jemand trauen könnte (und evtl.Antworten sachlich bleiben würden). Geht das? 8-)

Persönlich bezweifle ich, dass derjenige, der beim Schreibstil einen Sechser gibt, überhaupt weiß, was er damit ausdrückt. Nämlich, dass der Autor nicht schreiben kann. Dass das Blödsinn ist, ist allen anderen klar. Nur eben diesem einen nicht. Ich kann verstehen, wenn einem ein Stil nicht liegt. Dafür gibt’s als Ausweg keine Bewertung für den Stil abzugeben. Dann aber eine Sechs zu geben verschafft dem Abgeber wohl das Gefühl es allen gezeigt zu haben. Diese armselige und beschränkte Auffassung wird von uns nicht durchbrochen werden können.


Ich schlug ja beim Reboot der Bewertung eine 5er-Abstufung vor, konnte aber nicht damit durchdringen.
Eine Sechs hat etwas schulmeisterliches, ungenügend, vorrücken gefährdet.
Auch kann man mit einer 3 (bei 5er Wertung) eine richtig neutrale Wertun abgeben.
Wenn jetzt gesagt wird, das wären keine Noten im Sinn von Schule, warum heißts denn dann Note?
Letztlich sind wir uns ja nichtmal darüber einig, ob eine Sechs nun "letzter Dreck" bedeutet oder "der Autor hat die Basics geliefert mit viel Luft nach oben".
Deshalb enthalte ich mich ja jeglichen Notengedaddels hier, ich vergebe höchstens mal "keine Wertung", so als Statement aus dem Off.
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Verkutzon
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Ein hervorragend komponierter Roman, der neue Offenbarungen mit sich bringt! Er ist etwas Gesprächslastig, aber die Spannung wird durch die Erzählung und die Enthüllungen von Puorengir erzeugt. Ich könnte mir vorstellen, dass Oliver Fröhlich recht lange am Manuskript mit dieser komplexen Struktur gefeilt hat, bis es für ihn stimmte. Meiner Meinung nach zeigt dieses Heft exemplarisch, welchen Aufwand die Autoren (auch für einen „billigen“ Heftroman) betreiben, um eine gute Geschichte aufs Papier zu bringen. Kompliment!
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
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Clark Flipper
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Die Sechs und die Aufregung darüber ist hier so alt bei die Benotung selber.

Sich darüber Gedanken zu machen führt zu nix, für niemanden.

Eine Sechs ist möglich, also erlaubt.
Und wenn sich damit jemand besser fühlt,
dann hat es doch zumindest einen Sinn.
Die Ultimativen Antworten des SF:
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Kritikaster
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Mal ganz was anderes: Warum wird ein Ghondu ohne männliche Geschlechtsmerkmale eigentlich Ghonda genannt? Müssten dann nicht auch weibliche Thoogondae existieren? Und sollte eine Frau Herrscherin nicht doch auch besser Ghundi oder Ghundel heißen? Nur mal so, damit wir uns endlich den wichtigen Fragen zuwenden statt auf Andersdenkenden rumzuhacken. 8-)
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Troh.Klaus
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Kritikaster hat geschrieben:Mal ganz was anderes: Warum wird ein Ghondu ohne männliche Geschlechtsmerkmale eigentlich Ghonda genannt?

Weil das Thooghondusische eine Frühform des Lateinischen ist.
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Troh.Klaus
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Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, Stil, Story, Inhalt.

Was die Ghonda erzählt, klingt plausibel. Aber bei den Thoos muss man immer auf der Hut sein. Die sind einfach zu manipulativ.

Und welche Verbindung besteht zu den Gemeni? Hat Atlan da nicht auch eine, genauer zwei Geschichten in der Dakkar-Station aufgeschnappt, die Geshod und seine Hilfstruppen recht janus-köpfig erscheinen liessen? Vielleicht hat Geshod das Potential der Thoos erkannt und nutzt es für eigene Zwecke, weil er genauso ein Schlawiner und Taschenspieler ist. Und eigentlich auch nur ES die Mächtigkeitsballung unterm Hintern wegluchsen wollte.
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Merkosh
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Wenn ich den Thread so Revue passieren lasse ist glaube ich Raktajino der einzige, der an einen miesen Bluff der Thoos glaubt. Warum eigentlich so wenige, den Thoos ist doch jede Schandtat zuzutrauen? Am Anfang war ich im "sagt die Wahrheit" Lager aber inzwischen bin ich nicht mehr so sicher. Hmmm.
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Schöner Roman, meine Wertung: 2-2-2

Ich glaube der Geschichte der Ghonda, nur so macht die Nova im Nachhinein Sinn. Wenn der Ghondu von vorneherein falsches Spiel betrieben hätte, hätte er tunlichst drauf geachtet, Perry nicht misstrauisch zu machen. Andersherum, wenn er es ehrlich gemeint hat, macht Massenmord auch wenig Sinn.

Allerdings ... wer jetzt der Gute und wer der Böse Erbe ist, das lässt sich nicht sagen. Hier lassen sich problemlos noch Tochter und Sohn austauschen :)

Gruß
Oliverius "Olli" Einauge
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Oliverius Einauge hat geschrieben:Ich glaube der Geschichte der Ghonda, nur so macht die Nova im Nachhinein Sinn. Wenn der Ghondu von vorneherein falsches Spiel betrieben hätte, hätte er tunlichst drauf geachtet, Perry nicht misstrauisch zu machen. Andersherum, wenn er es ehrlich gemeint hat, macht Massenmord auch wenig Sinn.

Volle Zustimmung. Und nun wissen wir auch, warum Perry damals nicht nachgefragt hat (was haben wir uns darüber den Kopf zerbrochen): Weil sonst das böse Spiel der Gilde viel zu früh rausgekommen wäre.
(Und wie vorausschauend, dass die Gilde sich so auf Perrys "Höflichkeit" verlassen hat und konnte.)
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Raktajino
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Kritikaster hat geschrieben:Mal ganz was anderes: Warum wird ein Ghondu ohne männliche Geschlechtsmerkmale eigentlich Ghonda genannt? Müssten dann nicht auch weibliche Thoogondae existieren? Und sollte eine Frau Herrscherin nicht doch auch besser Ghundi oder Ghundel heißen? Nur mal so, damit wir uns endlich den wichtigen Fragen zuwenden statt auf Andersdenkenden rumzuhacken. 8-)
Das ist einfach verklärt. :D
Gondus - Gonda. :P
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Raktajino
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Merkosh hat geschrieben:Wenn ich den Thread so Revue passieren lasse ist glaube ich Raktajino der einzige, der an einen miesen Bluff der Thoos glaubt. Warum eigentlich so wenige, den Thoos ist doch jede Schandtat zuzutrauen? Am Anfang war ich im "sagt die Wahrheit" Lager aber inzwischen bin ich nicht mehr so sicher. Hmmm.
So was von Gemei/GESHOD ausblend ausblend - geht doch nicht?! Oder doch!? :devil:
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Allexx
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Arthur Dent hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Eine Bitte. Ich habe zufällig die Poll-Balken gesehen und dabei die zwei Sechsen für die Story und die 5 und 6 für den Schreibstil wahrgenommen. Mich würden die Gründe sehr interessieren, die zu solch einer stark von meiner Sichtweise abweichenden Betrachtung führen. Ich weiß, dass das viel "verlangt" ist, sich dazu inhaltlich zu äußern und die reflexhaften Gegenreaktionen der FanBoys zu ertragen. Wäre aber schön, wenn sich jemand trauen könnte (und evtl.Antworten sachlich bleiben würden). Geht das? 8-)

Persönlich bezweifle ich, dass derjenige, der beim Schreibstil einen Sechser gibt, überhaupt weiß, was er damit ausdrückt. Nämlich, dass der Autor nicht schreiben kann. Dass das Blödsinn ist, ist allen anderen klar. Nur eben diesem einen nicht. Ich kann verstehen, wenn einem ein Stil nicht liegt. Dafür gibt’s als Ausweg keine Bewertung für den Stil abzugeben. Dann aber eine Sechs zu geben verschafft dem Abgeber wohl das Gefühl es allen gezeigt zu haben. Diese armselige und beschränkte Auffassung wird von uns nicht durchbrochen werden können.

Ich will vorausschicken, dass ich keine 6 zum Schreibstil vergeben habe. Ich möchte Dich aber darauf aufmerksam machen, dass Dein präventiver (und nicht weniger armseliger und beschränkter) Rundumschlag ganz sicher kontraproduktiv für Kritikasters Anliegen ist. Kannst Du mir denn verraten, warum da eine Option angeboten wird, die man aber auf keinen Fall ankreuzen darf, wenn man sich nicht als armselig und beschränkt outen will? Das ist doch wirklich schon fast hirnrissig.

Auch das Weglassen der Option "6" dürfte nur dazu führen, dass dann die 5er Voter diskriminiert würden - die Fanboys sterben offensichtlich nie aus!

Um zu Kritikasters Frage etwas zu sagen: Ich hatte auch schwere Probleme mit diesem Roman. Irgendwie kam ich bei der Reihenfolge der Geschehnisse und den handelnden bzw. erzählenden oder miteinander sprechenden Handlungsträgern mehrfach derbe ins Stolpern und habe auch ein paarmal versucht, durch Zurückblättern den Faden der Ereignisse im Kopf auf die Reihe zu kriegen. Das habe ich dann nicht etwa wegen Erfolges, sondern weil es nicht klappte, sein gelassen und den Rest einfach linear durchgelesen. Dabei bildet sich aber leider kein so schönes und vollständiges Bild zu der erzählten Geschichte im Kopf wie bei einem Roman, der diesbezüglich nicht so irritiert.

Meine Erklärung dafür: Der Autor hatte beim Schreiben des Romans schon die komplette Struktur im Kopf, so dass ihm nicht auffiel, dass man sich in dem Teil gerade zu Anfang irgendwie leicht verlaufen kann. Da es schon ein paar Tage her ist, dass ich das Heft gelesen habe, kann ich das auswendig nicht mehr genauer festmachen. Dazu müsste ich da nochmal einsteigen - und das verspricht weder Lustgewinn noch ist es als Reaktion auf eine pauschale Diskriminierung angemessen.

Ich habe zwar die Sechs nicht vergeben, aber sehr weit weg davon war ich nicht. Wenn ich es aber getan hätte, würde ich dem Autor damit nicht sagen wollen, er könne generell nicht schreiben, sondern nur, dass ich speziell diesen Roman nicht goutieren konnte.

Lieber Arthur Dent, denk doch bitte auch mal darüber nach, ob Du bei Deiner Begründung vielleicht zu sehr von Dir auf alle anderen geschlossen hast - das geht schnell mal ins Auge!
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Raktajino
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Absolut not my Schreibstil. :o(
Aber - ich benote nicht. In der Regel. Und konkret.
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