Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröhlich

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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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Harzzach
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Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben.

Keine Frage, es wäre natürlich besser alle Rätsel und offenen Fragen sofort zu lösen und zu beantworten ...

:muede:
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cdroescher
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Harzzach hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben.

Keine Frage, es wäre natürlich besser alle Rätsel und offenen Fragen sofort zu lösen und zu beantworten ...

:muede:

Das ins Lächerliche zu ziehen erscheint mir wenig konstruktiv.
Es geht weder um ein Rätsel noch um irgendetwas, dessen Geheimhaltung dem Spannungsbogen diente.
Die jetzt nachgelieferte Erklärung, warum Perry (imho entgegen seiner bisherigen Charakterzeichnung, aber da sind wir uns ja offenbar uneinig und dürfen das auch gerne bleiben) den Gondu ganz bewusst nicht zu den Kollateralschäden der Einladung befragte, hätte man genauso gut damals geben können.
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Kritikaster
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Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Anders formuliert: "es wird eine Offenlegung der bestehenden Hintergründe vorgenommen." 8-)
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nanograinger
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Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das ist, was für mich bleibt....

Per Definition ist eine "Erklärung" immer "nachgeschoben", weil sie ein Geschehen oder eine Beobachtung erklärt, die sich nicht selbst erklärt. B-)

Weniger "fundamentalistisch" argumentiert (um deinen Sprachgebrauch zu verwenden), ist die ganze PR-Serie eine Reihe von Rätseln, die typischerweise am Anfang eines Zyklus aufgeworfen werden und dann im Laufe und bevorzugt am Ende des Zyklus aufgeklärt oder "erklärt" werden.

Das Besondere am Thoogondu-Plot dieses Zyklus ist unter anderem, dass bereits sehr früh eine Erklärung gegeben wird (nämlich in den Romanen bis PR 2905) was "die Thoogondu" antreibt und wie sie (als monolithsches "Volk" gesehen) ticken. Selbst die Erinnerungsmanipulationen werden sehr früh beschrieben (PR 2902 und 2910 ff). Dann aber kommt PR 2937 und plötzlich stellen sich "die Thoogondu" nicht mehr als monolitisch dar, sondern als ein eigentlich ganz normales Volk mit Licht und Schatten, das aber von einer im Hintergrund agierend Gilde nahezu ins Verderben geführt wurde ("Vertreibung" und "Goldene Karawane" etc.). Nochmals später (halbwegs sicher erst in diesem Roman) stellt sich heraus, dass das aktuelle monarchische Oberhaupt aber gar nicht zu dieser Gilde gehört und dieser dann auch zum Opfer fällt, weil seine Politik mit den Plänen der Gilde über Kreuz liegt.

Diese Entwicklungen und die Aufklärung dieses Sachverhalts brauchen Platz und Zeit. Natürlich hätte sich auch am Anfang des Zyklus ein Mitglied der Gilde Perry gegenüber outen können und ihm freiwillig diese Dinge erzählen. Dann hätte sich der Zyklus vermutlich 20 Romane lang mit Kämpfen gegen die Gilde in Sevcooris oder Ähnlichem beschäftigt. Das wäre ein Szenario ähnlich wie die RT in Orpleyd gegen die Gyanli/Maschinisten gewesen. Wäre bestimmt auf Riesenzustimmung unter den hiesigen Foristen gestoßen.... B-)
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Dunkle Geburt
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nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das ist, was für mich bleibt....

Per Definition ist eine "Erklärung" immer "nachgeschoben", weil sie ein Geschehen oder eine Beobachtung erklärt, die sich nicht selbst erklärt.


Man kann etwas auch mit Absicht falsch verstehen. Bei dieser Diskussion geht es nicht darum Rätsel oder offene Fragen sofort zu lösen sondern (in diesem Beispiel) darum, dem Leser zu vermitteln, warum Rhodan das eine oder andere nicht sofort fragte, wie es einige Foristen damals forderten. Es erschien einfach unlogisch die wichtigsten Fragen auszusparen. Wenn Rhodan damals nachvollziehbare Überlegungen angestellt hätte, warum er diese Fragen eben nicht stellte, dann hätte sich niemand beschwert. So wie nun wirkt es einfach nachgeschoben und dem Kopfschütteln der Leser geschuldet, da beisst die Maus kein Faden ab.
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Raktajino
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Meine Rede. Staatsdiener müsste man sein . Also in der Privatwirtschaft ginge das nicht durch. Da macht einer eine weite Reise beinahe ans andere Ende der Welt und konfrontiert das Gegenüber nicht mit den Fakten. Und gibt ihm keine Chance, etwas klarzustellen. <seufz seufz>
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cdroescher
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nanograinger hat geschrieben:Diese Entwicklungen und die Aufklärung dieses Sachverhalts brauchen Platz und Zeit. Natürlich hätte sich auch am Anfang des Zyklus ein Mitglied der Gilde Perry gegenüber outen können und ihm freiwillig diese Dinge erzählen. Dann hätte sich der Zyklus vermutlich 20 Romane lang mit Kämpfen gegen die Gilde in Sevcooris oder Ähnlichem beschäftigt.

Also nochmal: Es geht doch gar nicht (mehr) darum, dass Perry hätte fragen - und damit den Zyklusverlauf ändern - sollen, sondern darum, dass es ja wohl passender gewesen wäre, DAMALS schon zu beschreiben: Perry (oder die Führunsebene) würde den Kollateralschaden natürlich gerne beklagen, denkt aber nochmal drüber noch und entscheidet sich dann, ganz diplomatisch auf das Ansprechen des heiklen Themas zu verzichten.
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Oceanlover
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Normalerweise gefallen mir diese Erklärromane, verknüpft mit Lebensgeschichten oder Visionen überhaupt nicht, da (für mich) langweilig bzw. wie es Mr. Frost treffend ausgedrückt hat, "staubtrocken". Dieser Roman war aber dennoch sehr gut lesbar und hat mir mit seinen Formulierungen Spaß gemacht. Andere Erklärromane habe ich schon nur "angelesen" beiseite gelegt. Dass ich diesen sogar mit Vergnügen fertiglesen konnte, ist das Verdienst von Oliver Fröhlich. Deshalb sehe ich auch dem nächsten Roman interessiert entgegen. :)
Nette Grüße
Oceanlover

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 26. Juli 2018, 09:06

Frank Chmorl Pamo
cdroescher hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Diese Entwicklungen und die Aufklärung dieses Sachverhalts brauchen Platz und Zeit. Natürlich hätte sich auch am Anfang des Zyklus ein Mitglied der Gilde Perry gegenüber outen können und ihm freiwillig diese Dinge erzählen. Dann hätte sich der Zyklus vermutlich 20 Romane lang mit Kämpfen gegen die Gilde in Sevcooris oder Ähnlichem beschäftigt.

Also nochmal: Es geht doch gar nicht (mehr) darum, dass Perry hätte fragen - und damit den Zyklusverlauf ändern - sollen, sondern darum, dass es ja wohl passender gewesen wäre, DAMALS schon zu beschreiben: Perry (oder die Führunsebene) würde den Kollateralschaden natürlich gerne beklagen, denkt aber nochmal drüber noch und entscheidet sich dann, ganz diplomatisch auf das Ansprechen des heiklen Themas zu verzichten.


Ein bischen mehr Schilderung von Perrys Innenleben wäre zumindest hilfreich gewesen und hätte mir die Entscheidung (noch?) nicht zu fragen deutlich plausibler gemacht. Zwischen gerechtfertigtem Vertrauen und vertrauensselig ist ein großer Unterschied. Ich denke nicht, dass Perry sich bislang gedankenlos allen Gefahren des Multiversums aussetzte. Ein, zwei Sätze wären doch drin gewesen.
Wie ich schon schrieb, wäre der Zyklus kein Jota von dem uns bekannten Verlauf abgewichen, wenn Perry gefragt hätte. Ein überzeugendes Nein, und Perry hätte trotzdem die Möglichkeit gelassen, dass er die Mentalaufzeichnung vorgespielt bekomm.
Aber seis wie sei, mir wurde gesagt Perry handle so wie er handle, und dann solls eben sein.
Doch niemand kann mir sagen, Perry wäre ein tumber Tor, der sich keinerlei Gedanken über mögliche Gefahren und die Wesen, die diese ihm kredenzen, macht.

Feinde und unbekannte Gegner sollen immer differnzierter gezeichnet werden, nur Perry soll Perry sein und einfach tun was ein Perry tun muss? Naja ... <_<
Zuletzt geändert von Frank Chmorl Pamo am 26. Juli 2018, 09:18, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 26. Juli 2018, 09:10

Frank Chmorl Pamo
nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das ist, was für mich bleibt....

Per Definition ist eine "Erklärung" immer "nachgeschoben", weil sie ein Geschehen oder eine Beobachtung erklärt, die sich nicht selbst erklärt. B-)

Weniger "fundamentalistisch" argumentiert (um deinen Sprachgebrauch zu verwenden), ist die ganze PR-Serie eine Reihe von Rätseln, die typischerweise am Anfang eines Zyklus aufgeworfen werden und dann im Laufe und bevorzugt am Ende des Zyklus aufgeklärt oder "erklärt" werden.


Ich unterscheide zwischen im Sinne der Spannung und Zyklusgestaltung nochnicht auflösbaren Rätseln und den augenblicklichen Beweggründen der handelnden Personen.
In Computerspielen wäre Perry ein geskripteter NPC/NSC (non player character/Nichtspieler Charakter)
Zuletzt geändert von Frank Chmorl Pamo am 26. Juli 2018, 09:20, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 26. Juli 2018, 09:12

Frank Chmorl Pamo
Raktajino hat geschrieben:Meine Rede. Staatsdiener müsste man sein . Also in der Privatwirtschaft ginge das nicht durch. Da macht einer eine weite Reise beinahe ans andere Ende der Welt und konfrontiert das Gegenüber nicht mit den Fakten. Und gibt ihm keine Chance, etwas klarzustellen. <seufz seufz>
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Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 26. Juli 2018, 09:16

Frank Chmorl Pamo
gelöscht
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nanograinger
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Dunkle Geburt hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das ist, was für mich bleibt....

Per Definition ist eine "Erklärung" immer "nachgeschoben", weil sie ein Geschehen oder eine Beobachtung erklärt, die sich nicht selbst erklärt.

Man kann etwas auch mit Absicht falsch verstehen. ....

Das kann man, aber ich tue das nicht. Ist überhaupt nicht meine Art....
Dunkle Geburt hat geschrieben:Bei dieser Diskussion geht es nicht darum Rätsel oder offene Fragen sofort zu lösen sondern (in diesem Beispiel) darum, dem Leser zu vermitteln, warum Rhodan das eine oder andere nicht sofort fragte, wie es einige Foristen damals forderten. ...

Das "Warum" wurde längst gegeben und zwar in den Romanen PR 2901-2905. Das wurde auch in den Threads dazu diskutert. Ich zitiere mal Kritikaster, der das unabhängig von mir auf der vorigen Seite so zusammengefasst hat.
Kritikaster hat geschrieben:...
Irgendwie habe ich das Gefühl, hier einer Geisterdiskussion beizuwohnen. Perry hat immer wieder überlegt, dass er die Frage keinen Subalternen stellen kann, da die möglicherweise nicht eingeweiht sind. Er hat sie sich für sein Treffen mit dem Ghondu aufbewahrt. Dies Treffen hat er zügig angestrebt, es fand statt und bevor er auf das Thema eingehen konnte, wurde ein Attentat verübt, das das Gespräch beendete. So what? Hätte (hätte, hätte) er sofort auf einem weiteren Gespräch bestehen sollen oder übherhaupt können? So weit ich mich dunkel erinnere, kam da zu viel dazwischen. 8-)

Kritikaster bringt zwar die Reihenfolge von Attentat und Gespräch durcheinander, aber die Überlegungen Rhodans, wie er sich zu "den Thoogondu" verhalten soll, ziehen sich durch die ganzen erwähnten Romane (und auch noch danach, als es zu den Soprassiden geht). Meiner Meinung nach war das Problem, dass das Verhältnis zum Gondu zum Zeitpunkt des eigentlichen Treffens durch eine Mischung von Unkenntnis, Misstrauen, Vorurteilen und der gezielten Torpedierung durch die Gilde zerstört war, bevor es überhaupt eines geben konnte. Da aber beide Seiten von den Aktionen der Gilde nichts wussten (Perry nicht einmal etwas von der Gilde ahnen konnte) kam es in PR 2905 eben nicht zur Aussprache.
Dunkle Geburt hat geschrieben:...
Es erschien einfach unlogisch die wichtigsten Fragen auszusparen. Wenn Rhodan damals nachvollziehbare Überlegungen angestellt hätte, warum er diese Fragen eben nicht stellte, dann hätte sich niemand beschwert. So wie nun wirkt es einfach nachgeschoben und dem Kopfschütteln der Leser geschuldet, da beisst die Maus kein Faden ab.

Es ist keinesfalls unlogisch, Fragen auszusparen, auf die man sich keine vernünftige Antwort erwartet oder deren Antwort man bereits zu kennen glaubt. Diese Sichtweise Rhodans ergiebt sich meiner Meinung nach durchaus in den "nachvollziehbaren Überlegungen" der oben erwähnten Romane, deshalb ist das ja eine "Geisterdiskussion" in Kritikasters Worten.

Und auch was das "Nachschieben" angeht, würde ich gerne wissen, wo das im vorliegenden Roman geschieht. Ich erinnere nur eine Stelle, in der Narashim darüber Vermutungen anstellt, warum sich Rhodan verhalten hat, wie er sich verhalten hat. Ist das gemeint?

Um was es übrigens wirklich in dieser Diskussion geht, kann man hier erahnen:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:...
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nanograinger
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:....
PS: Für das "Beschönige" bitte ich um Entschuldigung. Ich habe nur den Eindruck, dass Du die Argumente Anderer nicht zur Kenntnis nimmst.

Zuerst entschuldigst du dich, das finde ich gut. Doch dann kommt sofort der nächste Vorwurf. Na toll.

Da wir ja beide "auf Bewährung" sind, werde ich mich öffentlich nicht weiter dazu äußern.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 26. Juli 2018, 13:10

Frank Chmorl Pamo
nanograinger hat geschrieben:
Dunkle Geburt hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:Wie auch immer - nach circa 70 Heften wird eine Erklärung nachgeschoben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Das ist, was für mich bleibt....

Per Definition ist eine "Erklärung" immer "nachgeschoben", weil sie ein Geschehen oder eine Beobachtung erklärt, die sich nicht selbst erklärt.

Man kann etwas auch mit Absicht falsch verstehen. ....

Das kann man, aber ich tue das nicht. Ist überhaupt nicht meine Art....


*räusper*

Dunkle Geburt hat geschrieben:Bei dieser Diskussion geht es nicht darum Rätsel oder offene Fragen sofort zu lösen sondern (in diesem Beispiel) darum, dem Leser zu vermitteln, warum Rhodan das eine oder andere nicht sofort fragte, wie es einige Foristen damals forderten. ...

Das "Warum" wurde längst gegeben und zwar in den Romanen PR 2901-2905. Das wurde auch in den Threads dazu diskutert. Ich zitiere mal Kritikaster, der das unabhängig von mir auf der vorigen Seite so zusammengefasst hat.


Aber warum er, als er dem Gondu gegenüberstand, diese Frage nicht stellte, das wird in 2905 nicht ausgesagt.
Es war kein Subalterner, Zeit war auch. Mittlerweile hat sich mit den Schutzgeistern und der Falschbeschuldigungen einiger Besatzungsmitglieder einiges angestaut.
Kein Gedanke an Vertrauensbildung durch Nichtfragen, kein kurzes Zögern, keine innere Zwiesprache?

Kritikaster hat geschrieben:...
Irgendwie habe ich das Gefühl, hier einer Geisterdiskussion beizuwohnen. Perry hat immer wieder überlegt, dass er die Frage keinen Subalternen stellen kann, da die möglicherweise nicht eingeweiht sind. Er hat sie sich für sein Treffen mit dem Ghondu aufbewahrt. Dies Treffen hat er zügig angestrebt, es fand statt und bevor er auf das Thema eingehen konnte, wurde ein Attentat verübt, das das Gespräch beendete. So what? Hätte (hätte, hätte) er sofort auf einem weiteren Gespräch bestehen sollen oder übherhaupt können? So weit ich mich dunkel erinnere, kam da zu viel dazwischen. 8-)

Kritikaster bringt zwar die Reihenfolge von Attentat und Gespräch durcheinander, aber die Überlegungen Rhodans, wie er sich zu "den Thoogondu" verhalten soll, ziehen sich durch die ganzen erwähnten Romane (und auch noch danach, als es zu den Soprassiden geht). Meiner Meinung nach war das Problem, dass das Verhältnis zum Gondu zum Zeitpunkt des eigentlichen Treffens durch eine Mischung von Unkenntnis, Misstrauen, Vorurteilen und der gezielten Torpedierung durch die Gilde zerstört war, bevor es überhaupt eines geben konnte. Da aber beide Seiten von den Aktionen der Gilde nichts wussten (Perry nicht einmal etwas von der Gilde ahnen konnte) kam es in PR 2905 eben nicht zur Aussprache.
Dunkle Geburt hat geschrieben:...
Es erschien einfach unlogisch die wichtigsten Fragen auszusparen. Wenn Rhodan damals nachvollziehbare Überlegungen angestellt hätte, warum er diese Fragen eben nicht stellte, dann hätte sich niemand beschwert. So wie nun wirkt es einfach nachgeschoben und dem Kopfschütteln der Leser geschuldet, da beisst die Maus kein Faden ab.

Es ist keinesfalls unlogisch, Fragen auszusparen, auf die man sich keine vernünftige Antwort erwartet oder deren Antwort man bereits zu kennen glaubt. Diese Sichtweise Rhodans ergiebt sich meiner Meinung nach durchaus in den "nachvollziehbaren Überlegungen" der oben erwähnten Romane, deshalb ist das ja eine "Geisterdiskussion" in Kritikasters Worten.


Um Perry nich Dawidoff dastehen zu lassen, lässt man ihn erst garkeine Fragen stellen, oder wie?
Perry soll an sich zweifeln, doch ganz selbstverständliche Fragen soll er, ohne dass wir es erfahren warum, fallen lassen?

Und auch was das "Nachschieben" angeht, würde ich gerne wissen, wo das im vorliegenden Roman geschieht. Ich erinnere nur eine Stelle, in der Narashim darüber Vermutungen anstellt, warum sich Rhodan verhalten hat, wie er sich verhalten hat. Ist das gemeint?

Um was es übrigens wirklich in dieser Diskussion geht, kann man hier erahnen:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Raktajino hat geschrieben:...
Aber das ehrenwerte Forum hat frühzeitig die Finger in die Wunden gelegt. Wie es sich nun weist - zu Recht. Unser Forum.
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Genau, dreh' uns nur aus einem Scherz einen Strick. Chapeau! :st:
Ich versuche immer ernsthaft zu diskutieren, was ich eigentlich auch von allen Foristen hier annahm ...
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Kritikaster
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Ich versuche immer ernsthaft zu diskutieren, was ich eigentlich auch von allen Foristen hier annahm ...

Wenn du mich da liebenswürdigerweise bitte ausnehmen würdest?
Ich halte es für ein wachsendes Problem des Forums, dass hier zu Lasten von Humor, Leichtigkeit und geistiger Beweglichkeit eine vermeintliche Ernsthaftigkeit Raum greift, die ich für mich je nach Einzelfall und Diskussionsstand ganz anders bezeichnen würde. 8-)
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Clark Flipper
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Und das bei einen Forum bei dem das Thema eine Groschenromanserie ist.

Aber wie war das noch, Humor ist wenn man trotzdem lacht? :D
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Mod-Team
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Wir möchten alle Foristen mit dieser Nachricht ein bisschen sensibilisieren.

Einerseits driftet die Diskussion hier in diesem Spoilerthread mit den Beiträgen zur Spoilerbewertung sehr weit ins OT ab. OT heißt, wie jeder weiß, off topic. Also nicht im Thema (das beim Thread drüber steht). Das ist zwar die Bewertung der Spoiler, die diskutiert wird. Aber eben nicht dieser Spoiler.
Ein, zwei kurze Bemerkungen dazu fallen nicht ins Gewicht. Aber ausführliche Beiträge gehören dann in einen extra Thread. Den man neu eröffnen kann, oder den man (speziell bei diesem Thema) auch wieder aus der Versenkung holen kann. Auswahl wäre genügend vorhanden.

Und andererseits solltet ihr euch mal fragen, ob das lang und breite Auswalzen von Beweggründen und Interpretationen anderer Foristen in einer solchen Diskussion dem Forum besonders förderlich ist. Eine direkte Frage, z.Bsp. „du siehst das so und so, ich ganz anders. Mich interessiert wie du zu deiner Meinung kommst.“ wäre da wesentlich höflicher und würde so manche wilde Spekulation und die nachfolgenden Rechtfertigungen beider Seiten gar nicht entstehen lassen. Und wenn dann keine Reaktion kommt, na dann muss man das einfach akzeptieren.
Jeder hat seine Sicht der Dinge und gerade bei Literatur gibt es nicht nur eine gültige Meinung. Da können die Ansichten gehörig auseinander gehen. Lasst euch doch bitte diese gegenseitig, akzeptiert sie und nehmt es als Grundlage für eine lebendige und respektvolle Diskussion miteinander. Und nicht gegeneinander.



Der Thread bleibt heute, Samstag 28.7.18, wegen möglicher "Aufräumaktionen" geschlossen. ist erledigt, Thread ist wieder geöffnet.
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Gut gemacht, Oliver!
Den Personen hast du wunderbar Leben eingehaucht. Die Machtlosigkeit des Gondu und nun der Gonda ist faszinierend. Bin gespannt auf den Nachfolgeband.
Die Handlung ist nicht nur in diesem Roman, sondern im bisherigen Zyklus wohldurchdacht.
Vielleicht sind die Thoogondu etwas zu menschlich dargestellt. Aber ich verstehe, dass die große Mehrheit der Leser eine fremdartige Handlung schnell als unlogisch beurteilt und die Gefahr Leser zu verlieren doch zu groß.
Denken ist wie googeln - nur krasser.

Re: Spoiler 2970 - Der Gondu und die Neue Gilde, Oliver Fröh

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 31. Juli 2018, 14:43

Frank Chmorl Pamo
jogo hat geschrieben:Gut gemacht, Oliver!
Den Personen hast du wunderbar Leben eingehaucht. Die Machtlosigkeit des Gondu und nun der Gonda ist faszinierend. Bin gespannt auf den Nachfolgeband.
Die Handlung ist nicht nur in diesem Roman, sondern im bisherigen Zyklus wohldurchdacht.
Vielleicht sind die Thoogondu etwas zu menschlich dargestellt. Aber ich verstehe, dass die große Mehrheit der Leser eine fremdartige Handlung schnell als unlogisch beurteilt und die Gefahr Leser zu verlieren doch zu groß.


Wenns nach mir geht, dürften die "Xenos" ruhig fremdartiger handeln. Da war man früher teils weiter, z.B. die Feinsprecher oder die Loower.
Ob ich deshalb schon durchs Große-Mehrheit-Sieb gefallen bin?
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jogo
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Warum Sieb?
Nun ein wenig anders werden sie ja geschildert: Streckung des Körpers als Ehrerbietung.
Das hatte sogar Perry irritiert als die Gonda ihre Aufwartung machte. Hier muss ich allerdings anmerken, dass Perry solche Dinge bei seiner Reise hätte mitbringen können.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Merkosh
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Naja, das sind doch eher unwesentliche Kleinigkeiten und keine wirklochen Unterschiede im Wesen. Das ist in etwa so der Unterschied zwischen Klingonen und Romaduranern, die einen haben das Horn an der linken Schläfe welches grün ist und die anderen an der rechten Schläfe in blauer Farbe. Also so in etwa, in Star Wars kenne ich micht nicht so gut aus.

Wobei ich hier Oliver Fröhlich doch gerne auch ein Kompliment machen würde, er hat das jedenfalls deutlich besser gelöst als WV, bei dem die Thoogondu wirklich nur als Terraner mit Schuppen beschrieben wurden.
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lichtman
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nanograinger hat geschrieben:
Grauleben hat geschrieben:... und irgendwie fehlt ja auch noch das Bindeglied zu den Gemeni/GESHOD.

... Aber ob das schon im nächsten Roman beschrieben wird? Da habe ich meine Zweifel.


Immerhin haben wir in 2971 erfahren dass Puoshoor mit der Bhal-Rispe in Kontakt steht.

Schon um 7600 v.Chr. befanden sich ein Thoogundu und ein Gemen im Zshg mit der halutischen Krankheit auf einem calurischem Schiff (PR 2958)

Wir wissen nicht wie lange ein Gemen Teil der Neutronik(*) in der Hooris-Stern-Station.

Ich hätte erwartet, dass die Thoogondu Hooris-Stern-Station und Schweigende Werften beim Abzug aus der Milchstrasse zurückgelassen haben.

Die Transmitterverbindung - von Hooris-Stern zu Hooris-Stern? - ist wohl neuer.

Sichu: Der Kubus insgesamt ist eine hochkomplexe Hyperfunkanlage mit fünf- und sechsdimensionalen Komponenten.

Ein Hinweis auf Shod bzw. Dakkartechnik oder der Verwendung von Hooris-Kristallen geschuldet?

manfred

(*) Erstaunlich dass Sharibakeph so rigide den 3 neutronischen Gesetzen des Gondunats unterworfen ist.
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jogo
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@ Merkosh: den guten Roman von Oliver will ich ganz bestimmt nicht schlecht machen. Es ist eher so ein hach... das wäre dann das Prinzenkrönchen auf der Sahne.
Und natürlich ist auch die gleichgeschlechtliche Beziehung nichts, was jetzt so anders wäre. Falls meine Anmerkung als Meckern wahrgenommen würde, dann bitte auf sehr hohem Niveau.
Die Romane sind fast durchweg gut, die Planung dahinter scheint stringent.
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Grauleben hat geschrieben:... und irgendwie fehlt ja auch noch das Bindeglied zu den Gemeni/GESHOD.

... Aber ob das schon im nächsten Roman beschrieben wird? Da habe ich meine Zweifel.


Immerhin haben wir in 2971 erfahren dass Puoshoor mit der Bhal-Rispe in Kontakt steht..

Das ist erst einmal nur eine Aussage der Attentäterin Aleranaa, die explizit sagt, dass sie irgendetwas anbieten musste, um in die Nähe von Puorengir vorzudringen. Und dieser Kontakt (wenn er denn stimmt) ist ja sicher nicht der erste Kontakt mit den Gemeni, wie PR 2958 klar macht (hattest du ja auch geschrieben).
lichtman hat geschrieben:(*) Erstaunlich dass Sharibakeph so rigide den 3 neutronischen Gesetzen des Gondunats unterworfen ist.

Naja, irgendwelchen Gesetzen muss eine Neurotronik ja folgen, und er hat sich als ordentliche KI ja durchaus eine eigene Meinung gebildet, was der Situation angemessen wäre. Von den wirklich rigiden Strukturen hat er sich schon im Vorgängerroman befreit...
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