Spoiler 2972: Invasion der Geister, von Verena Themsen

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Richard
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Nun, mich wunderts, dass man die HaLems nicht verschrottet hat. Spätestens seit dem Angriff der von den verstorbenen Thogus in den netten Hoorisstatuen auf QuintoCenter - als man eigentlich schon davon ausging, dass diese Invasion erfolgreich abgewehrt sei - sollte man das Solare System entsprechend informiert haben. Entweder zerstoert man dann solche tickenden Zeitbomben wie die Halems oder entfernt sie aus dem eigenen Heimatsystem... Oder man steckt diese Statuen in das innere eines mehrfach gestaffelten Paratronschirm und baut auch einen Sprengsatz ein mit denen diese Statuen nötigenfalls vernichtet werden können.
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Nun, mich wunderts, dass man die HaLems nicht verschrottet hat. Spätestens seit dem Angriff der von den verstorbenen Thogus in den netten Hoorisstatuen auf QuintoCenter - als man eigentlich schon davon ausging, dass diese Invasion erfolgreich abgewehrt sei - sollte man das Solare System entsprechend informiert haben. Entweder zerstoert man dann solche tickenden Zeitbomben wie die Halems oder entfernt sie aus dem eigenen Heimatsystem... Oder man steckt diese Statuen in das innere eines mehrfach gestaffelten Paratronschirm und baut auch einen Sprengsatz ein mit denen diese Statuen nötigenfalls vernichtet werden können.

Die bekannten HaLems sind ja durch Schutzschirme gesichert. Und die unbekannten kann man nicht sichern oder wegtransportieren. Eine Zerstörung der bekannten Statuen hätte also nichts geändert.
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nanograinger
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Ziemlich genialer Roman von Verena Themsen. Das ist ja fast wie die Quadratur des Kreises, was sie hier abliefert. Einerseits die Rückkehr Atlans mit Begrüßungen aller Art, Infoupdates in alle Richtungen und dazu noch parallel die Durchdringung des TERRANOVA-Schirms in der wildesten Kombination ever. Wirklich toll gemacht bis fast ins kleinste Detail.
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Lebo Axton
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Ich fand den Roman so gut, dass ich zweimal eine 1 vergeben habe, für die Story und den Schreibstil.
Hat mr großen Spaß gemacht! :st:

Es ist das eingetreten, worauf ich heimlich gehofft habe: Atlan landet, auf welchem Wege auch immer, innerhalb des Terranova-Schirms und räumt erst mal im Sol-System auf, mit HaLems, Techno-Mahdi etc.. :D
Bin gespannt, wie es weitergeht!
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jogo
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nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Nun, mich wunderts, dass man die HaLems nicht verschrottet hat. Spätestens seit dem Angriff der von den verstorbenen Thogus in den netten Hoorisstatuen auf QuintoCenter - als man eigentlich schon davon ausging, dass diese Invasion erfolgreich abgewehrt sei - sollte man das Solare System entsprechend informiert haben. Entweder zerstoert man dann solche tickenden Zeitbomben wie die Halems oder entfernt sie aus dem eigenen Heimatsystem... Oder man steckt diese Statuen in das innere eines mehrfach gestaffelten Paratronschirm und baut auch einen Sprengsatz ein mit denen diese Statuen nötigenfalls vernichtet werden können.

Die bekannten HaLems sind ja durch Schutzschirme gesichert. Und die unbekannten kann man nicht sichern oder wegtransportieren. Eine Zerstörung der bekannten Statuen hätte also nichts geändert.

Richards Einwand ist möglicherweise nicht ganz unbegründet. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei der Einführung der Statuen thematisiert wurde. Wenn nicht, warum wurde damals tatsächlich nicht so verfahren. Ich meine mich aber dunkel (fast in völliger Abwesenheit von Licht) daran zu erinnern, dass man darüber diskutiert hatte.

Vielleicht kann sich jemand besser erinnern als ich.

Ändert aber nichts an der Qualität dieses Romans.

Und... falls alle Erklärschritte versagen:
In den Perry Romanen wurden schon immer im Solsystem Dinge hinein gebracht oder belassen, die Gefahren heraufbeschworen haben. Das war schon immer so. Warum also sollten die Exposé Autoren ausgerechnet mit einer solch fundamentalen PR Historie brechen? :saus:
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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R.B.
Terraner
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Tolles Teil, dass VT hier abgeliefert hat. Von dem Narr auf der ersten Seiten bis hin zur Erkenntnis, dass Atlans erste Heimat das Solsystem ist, gute Story, gut geschrieben.

Atlans Rückkehr? Endlich ist er also wieder da, wo er hingehört. Und sofort macht er sich ohne Perry weiter zu fragen auf die Socken, um zu klären, was zu klären ist. So gefällt mir das. Sicherlich hat grade Atlan sich von uns Perry nie allzu viel erzählen lassen, aber es macht mir in diesem und auch schon in den letzten Zyklen Spaß, zu lesen, das auch die anderen Handlungsträger sich aus dem Schatten unseren größten aller großen Meister lösen können und auf eigenen Füßen stehen.

Kritikaster hat geschrieben:Und Atlans Rückkehr langweilte mich. (…) Siebenhundert Jahre und ein Besuch am Ende der Zeit sind nun mal etwas anderes als das Wiedersehen mit Klassenkameraden nach zwanzig Jahren bei relativ vergleichbaren Biographien.

Na ja, ich hatte die Heimkehr nicht anders erwartet. Wenn Gucky vor Ehrfurcht umgefallen wäre, hätte ich ihm das nicht geglaubt. Und Perry daselbst sieht einen uralten Freund, aber auch einen Konkurrenten wieder. Rhodan weiß, dass er jetzt nicht mehr alleine die Richtung vorgibt. Ich bin gespannt, wie das Thema weiter behandelt wird. Und wie Reginald Bull da noch reinpasst. Nun: Atlan wirkte mir in der Tat zu normal. Das war aber schon so, als er 700 Jahre mit der ATLANC unterwegs war. 700 Jahre! Das dürfte auch für den alten Beuteterraner eine ziemliche Zeitspanne gewesen sein. Sicherlich kann man sagen, dass er auf der Erde ja 10.000 Jahre verbracht hat, aber davon hat er die meiste Zeit verschlafen. Aber 700 Jahre am Stück mehr oder weniger durchs Nichts gondeln? Und dann kommt er vom Ende des Universums zurück und tut so, als wäre nichts gewesen. Glaub ich nicht. Nach einer solchen Zeitspanne sollte der Blick eines relativ Unsterblichen bei aller Freude ein anderer sein.

Aber der Zyklus nimmt Fahrt auf. Gefällt mir. Scheint so, als würde diesmal nicht alles erst in Band 2999 erklärt werden.

Lebo Axton hat geschrieben:Bin gespannt, wie es weitergeht!

Ich auch!
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Richard
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jogo hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Nun, mich wunderts, dass man die HaLems nicht verschrottet hat. Spätestens seit dem Angriff der von den verstorbenen Thogus in den netten Hoorisstatuen auf QuintoCenter - als man eigentlich schon davon ausging, dass diese Invasion erfolgreich abgewehrt sei - sollte man das Solare System entsprechend informiert haben. Entweder zerstoert man dann solche tickenden Zeitbomben wie die Halems oder entfernt sie aus dem eigenen Heimatsystem... Oder man steckt diese Statuen in das innere eines mehrfach gestaffelten Paratronschirm und baut auch einen Sprengsatz ein mit denen diese Statuen nötigenfalls vernichtet werden können.

Die bekannten HaLems sind ja durch Schutzschirme gesichert. Und die unbekannten kann man nicht sichern oder wegtransportieren. Eine Zerstörung der bekannten Statuen hätte also nichts geändert.

Richards Einwand ist möglicherweise nicht ganz unbegründet. Ich bin mir nicht sicher, ob das bei der Einführung der Statuen thematisiert wurde. Wenn nicht, warum wurde damals tatsächlich nicht so verfahren. Ich meine mich aber dunkel (fast in völliger Abwesenheit von Licht) daran zu erinnern, dass man darüber diskutiert hatte.

Vielleicht kann sich jemand besser erinnern als ich.

Ändert aber nichts an der Qualität dieses Romans.

Und... falls alle Erklärschritte versagen:
In den Perry Romanen wurden schon immer im Solsystem Dinge hinein gebracht oder belassen, die Gefahren heraufbeschworen haben. Das war schon immer so. Warum also sollten die Exposé Autoren ausgerechnet mit einer solch fundamentalen PR Historie brechen? :saus:


Es macht mE aber schon einen Unterschied ob man davon ausgeht, dass man Statuen absichert wenn man befürchtet, dass diese quasi von sich aus aktiv werden können und dies aufgrund gewisser Aktivitäten ähnlicher Statuen ein deutlich erhöhter Verdacht gegeben ist oder man diese Statuen mal "eben so" absichert.
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jogo
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Das wiederum wurde im Roman allerdings gut geschildert. In einer Zusammenfassung der Ereignisse im Solsystem, in deren Zusammenhang das Militär wegen akuterer Probleme abgezogen wurde.
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Zukunft1
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Bin auch begeistert von Atlans Rückkehr und vermisse weiter Dao Lin Hay, schade irgendwie
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Verkutzon
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Ein Hammerheft! Dem Arkoniden hätte ich am liebsten eine geknallt! Jedesmal wenn jemand neue Erkenntnisse offenbaren wollte, hob er die Hand und schrie: "Halt", weil er diese erst hören wollte, wenn alle zusammen sind. Kleiner aber feiner Trick von Verena, um die Spannung zu steigern (Atlan zu schlagen wäre möglicherweise keine so gute Idee :o)). Von mir aus kann es bis Zyklusende so weitergehen...
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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Richard
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jogo hat geschrieben:Das wiederum wurde im Roman allerdings gut geschildert. In einer Zusammenfassung der Ereignisse im Solsystem, in deren Zusammenhang das Militär wegen akuterer Probleme abgezogen wurde.


Ich hätte dann die HaLems in so einem Fall zusammegepackt, mit einem von aussen kontrollierbaren Paratron gesteckt und Richtung Sonne geschickt bis sie dort vergluehen.
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christianf
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Richard hat geschrieben:
jogo hat geschrieben:Das wiederum wurde im Roman allerdings gut geschildert. In einer Zusammenfassung der Ereignisse im Solsystem, in deren Zusammenhang das Militär wegen akuterer Probleme abgezogen wurde.


Ich hätte dann die HaLems in so einem Fall zusammegepackt, mit einem von aussen kontrollierbaren Paratron gesteckt und Richtung Sonne geschickt bis sie dort vergluehen.

Banause, das sind wertvolle archäologische Artefakte!
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Elena
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Wenn die mich umbringen wollen, finde ich die aber nicht mehr wertvoll.
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Kritikaster
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jogo hat geschrieben: akuterer

Das könnte mein "Wort des Monats" werden. 8-)
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ParaMag
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Eins noch zu den HaLem, was mich doch etwas verwundert ist die partielle Amnesie die Terraner und ihre künstlichen Intelligenzen immer wieder befällt. Es gehört zur Serie und ist irgendwie auch der Dramaturgie geschuldet.
Es gibt noch unentdeckte HaLem?
Von den HaLem ist bekannt das Sie mit Strahlern schießen, Energieerzeuger (auch deaktiviert) können nicht geortet werden? Die Körper sind mit Hyperkristallen dotiert, diese können ebenfalls nicht aufgespührt werden? Zumal im Vorfeld einige HaLem aktiv wurden und diese als sehr gefährlich beschrieben wurden.
NaJa!
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)

Re: Spoiler 2972: Invasion der Geister, von Verena Themsen

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 6. August 2018, 07:58

Frank Chmorl Pamo
R.B. hat geschrieben:Nun: Atlan wirkte mir in der Tat zu normal. Das war aber schon so, als er 700 Jahre mit der ATLANC unterwegs war. 700 Jahre! Das dürfte auch für den alten Beuteterraner eine ziemliche Zeitspanne gewesen sein. Sicherlich kann man sagen, dass er auf der Erde ja 10.000 Jahre verbracht hat, aber davon hat er die meiste Zeit verschlafen. Aber 700 Jahre am Stück mehr oder weniger durchs Nichts gondeln? Und dann kommt er vom Ende des Universums zurück und tut so, als wäre nichts gewesen. Glaub ich nicht. Nach einer solchen Zeitspanne sollte der Blick eines relativ Unsterblichen bei aller Freude ein anderer sein.!


Lebten denn nicht alle ZA-Träger bislang mehr als 700 Jahre am Stück?
Eigentlich müssten sie inzwischen allesamt der Menschheit ein Stück entrückt sein, ob Perry, Bully, Gucky, oder Atlan, oder ...

Mir ist aber ein "normal" gebliebener Atlan lieber als wenn er den Tekener gemacht hätte - der erstmal geparkt wurde, weil man wohl nicht wusste, was man mit dem Schweigeschlumpf nun anfangen soll.

Ein entrückter Atlan wäre wohl sehr schlecht in die zukünftige Handlung integrierbar, höchstens noch als über den Wassern schwebender Geist der geistreiche Antworten gibt.
Letztlich müsste man ihn entsorgen.

Re: Spoiler 2972: Invasion der Geister, von Verena Themsen

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 6. August 2018, 09:24

Frank Chmorl Pamo
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
R.B. hat geschrieben:Nun: Atlan wirkte mir in der Tat zu normal. Das war aber schon so, als er 700 Jahre mit der ATLANC unterwegs war. 700 Jahre! Das dürfte auch für den alten Beuteterraner eine ziemliche Zeitspanne gewesen sein. Sicherlich kann man sagen, dass er auf der Erde ja 10.000 Jahre verbracht hat, aber davon hat er die meiste Zeit verschlafen. Aber 700 Jahre am Stück mehr oder weniger durchs Nichts gondeln? Und dann kommt er vom Ende des Universums zurück und tut so, als wäre nichts gewesen. Glaub ich nicht. Nach einer solchen Zeitspanne sollte der Blick eines relativ Unsterblichen bei aller Freude ein anderer sein.!


Lebten denn nicht alle ZA-Träger bislang mehr als 700 Jahre am Stück?
Eigentlich müssten sie inzwischen allesamt der Menschheit ein Stück entrückt sein, ob Perry, Bully, Gucky, oder Atlan, oder ...

Mir ist aber ein "normal" gebliebener Atlan lieber als wenn er den Tekener gemacht hätte - der erstmal geparkt wurde, weil man wohl nicht wusste, was man mit dem Schweigeschlumpf nun anfangen soll.

Ein entrückter Atlan wäre wohl sehr schlecht in die zukünftige Handlung integrierbar, höchstens noch als über den Wassern schwebender Geist der geistreiche Antworten gibt.
Letztlich müsste man ihn entsorgen.


Korrektur: ... als wenn er den Tifflor gemacht hätte ...
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R.B.
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Eigentlich müssten sie inzwischen allesamt der Menschheit ein Stück entrückt sein, ob Perry, Bully, Gucky, oder Atlan, oder ...
Mir ist aber ein "normal" gebliebener Atlan lieber als wenn er den Tekener gemacht hätte - der erstmal geparkt wurde, weil man wohl nicht wusste, was man mit dem Schweigeschlumpf nun anfangen soll. Ein entrückter Atlan wäre wohl sehr schlecht in die zukünftige Handlung integrierbar, höchstens noch als über den Wassern schwebender Geist der geistreiche Antworten gibt. Letztlich müsste man ihn entsorgen.



Ich gebe dir völlig Recht. Die ersten drei sind gut 3.000 Jahre alt (mal abgesehen von dem Zeitsprung nach der Rückkehr aus Tarkan) und können eigentlich keine "normalen" Menschen mehr sein. Und über Atlans Alter streiten die Auguren noch.
Ja. Aber wenn diese vier Hauptpersonen wirklich entrückt wären, würde die Serie nicht funktionieren. Deswegen sind sie normal geblieben. Sie achten ihre Mitmenschen, poltern ab und zu herum, streiten sich mit Superintelligenzen oder befördern sie im Vorbeigehen ins Jenseits und begeben sich ans Ende des Universums.

Figuren, die unseren Vorstellungen nicht mehr entsprechen, haben wir in der Serie ja auch einige: In stark abgeschwächter Form ist das als graue Eminenz im Hintergrund Homer G. Adams, dann natürlich die Härtefälle Alaska Saedelaere und Julian Tifflor. Ein Atlan, der den Tifflor macht, passt nicht. Der müsste wirklich entsorgt werden.
Nein. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist einfach die Tatsache, das Atlan, nachdem er 700 Jahre auf seinem Raumschiff eingesperrt war (das ist von 1318 bis heute - nix anderes als ein wenig Blech um ihn herum) sofort wieder umschalten konnte und seine Heldengeschichte weiter wie früher pflegte. Für Rhodan waren es keine 40 Jahre, also für einen relativ Unsterblichen nichts. Aber 700 Jahre sind schon ein paar mehr.

Übrigens: Am 30. Juni 1318 hat es in Köln geschneit (kein Witz). Dieses Jahr hätte das nicht geklappt.

Nein. Es ist gut, dass Atlan wieder da ist und dass er so ist, wie er ist.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
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John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

Re: Spoiler 2972: Invasion der Geister, von Verena Themsen

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 6. August 2018, 17:40

Frank Chmorl Pamo
R.B. hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Eigentlich müssten sie inzwischen allesamt der Menschheit ein Stück entrückt sein, ob Perry, Bully, Gucky, oder Atlan, oder ...
Mir ist aber ein "normal" gebliebener Atlan lieber als wenn er den Tekener gemacht hätte - der erstmal geparkt wurde, weil man wohl nicht wusste, was man mit dem Schweigeschlumpf nun anfangen soll. Ein entrückter Atlan wäre wohl sehr schlecht in die zukünftige Handlung integrierbar, höchstens noch als über den Wassern schwebender Geist der geistreiche Antworten gibt. Letztlich müsste man ihn entsorgen.



Ich gebe dir völlig Recht. Die ersten drei sind gut 3.000 Jahre alt (mal abgesehen von dem Zeitsprung nach der Rückkehr aus Tarkan) und können eigentlich keine "normalen" Menschen mehr sein. Und über Atlans Alter streiten die Auguren noch.
Ja. Aber wenn diese vier Hauptpersonen wirklich entrückt wären, würde die Serie nicht funktionieren. Deswegen sind sie normal geblieben. Sie achten ihre Mitmenschen, poltern ab und zu herum, streiten sich mit Superintelligenzen oder befördern sie im Vorbeigehen ins Jenseits und begeben sich ans Ende des Universums.

Figuren, die unseren Vorstellungen nicht mehr entsprechen, haben wir in der Serie ja auch einige: In stark abgeschwächter Form ist das als graue Eminenz im Hintergrund Homer G. Adams, dann natürlich die Härtefälle Alaska Saedelaere und Julian Tifflor. Ein Atlan, der den Tifflor macht, passt nicht. Der müsste wirklich entsorgt werden.
Nein. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist einfach die Tatsache, das Atlan, nachdem er 700 Jahre auf seinem Raumschiff eingesperrt war (das ist von 1318 bis heute - nix anderes als ein wenig Blech um ihn herum) sofort wieder umschalten konnte und seine Heldengeschichte weiter wie früher pflegte. Für Rhodan waren es keine 40 Jahre, also für einen relativ Unsterblichen nichts. Aber 700 Jahre sind schon ein paar mehr.

Übrigens: Am 30. Juni 1318 hat es in Köln geschneit (kein Witz). Dieses Jahr hätte das nicht geklappt.

Nein. Es ist gut, dass Atlan wieder da ist und dass er so ist, wie er ist.


Ok, gut das wir uns soweit einig sind.
Das letzte Mal dass sich Perry und Atlan wirklich entfremdet haben, ist mittlerweile 44 oder 45 Jahre her, als Perry mit der SOL zurückkam und Uneinigkeit bis zum Zerwürfnis zwischen beiden hinsichtlich des Vorgehens gegen die Laren bestand.
Das gab dem Zyklus zusätzliche Würze.
Für sowas ist leider kein Platz mehr in der Serie, auch wenn man sich ansonsten Mühe mit der Psychologisierung von Fremden gab und gibt.
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zephydia
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Das letzte Mal dass sich Perry und Atlan wirklich entfremdet haben, ist mittlerweile 44 oder 45 Jahre her, als Perry mit der SOL zurückkam und Uneinigkeit bis zum Zerwürfnis zwischen beiden hinsichtlich des Vorgehens gegen die Laren bestand.
Das gab dem Zyklus zusätzliche Würze.
Für sowas ist leider kein Platz mehr in der Serie, auch wenn man sich ansonsten Mühe mit der Psychologisierung von Fremden gab und gibt.


Schreiben könnte man vieles aber würde es Sinn machen? Ich meine damit sowas eine erzählerische Wirkung erzielen könnte, müsste man sie erst mal für ein Weilchen als nicht-entfremdet zeigen. Und Entfremdung nehme ich (trotzt der Begrüssungsszenen hier) in gewissen Grade zwischen allen Unsterblichen war. Oder genauer gesagt vor allem zwischen Perry Rhodan und... naja eigentlich jedem... egal ob Unsterblich oder nicht. Und Atlan ist ja bereits wieder davongebraust (bei dem Tempo hat er in Band 2999 bereits Tamareil wieder in Gruelfin abgeliefert). ^_^
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sffan
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Ich schenke Dir ein 'h'. :st:
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Raktajino
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Schenk mir auch was. :-=
Wer diesen Roman ausgelassen hat, versteht die Welt nicht mehr.
Und wer ihn gelesen hat, reibt sich die Augen und muss beinahe noch einmal lesen.
Einen derart wilden Plot, der sich nur mit 180 in einer 30iger Zone/Spielstraße vergleichen lässt, überrollt einen gnadenlos.
Atlan zurück, im Express zu Perry, per Express - und das heimlich - wieder zurück und gleich mit dem Retter des Universums durch den Kristallschirm und pöse Pupen ausgeschaltet.
Dafür gabs früher 4er oder 3er Blöcke als 4er Ersatz. Und jetzt all-in-one.
:gruebel:
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Harzzach
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Das letzte Mal dass sich Perry und Atlan wirklich entfremdet haben, ist mittlerweile 44 oder 45 Jahre her, als Perry mit der SOL zurückkam und Uneinigkeit bis zum Zerwürfnis zwischen beiden hinsichtlich des Vorgehens gegen die Laren bestand.
Das gab dem Zyklus zusätzliche Würze.
Für sowas ist leider kein Platz mehr in der Serie, auch wenn man sich ansonsten Mühe mit der Psychologisierung von Fremden gab und gibt.

Ach, Platz in der Serie ist da schon. Bereits vor seinem Treppenstieg wurde der zunehmenden Distanz bis zu fast offener Feindschaft zwischen Tifflor und Rhodan einiges an Seiten und Serien (Ara-Toxin) gewidmet. Kommt halt nicht so oft vor, weil man so ein Handungselement eher vorsichtig bis sehr selten einsetzen sollte.

Die jetzt noch in der Lokalen Gruppe herumfleuchenden Unsterblichen kommen mir mittlerweile vor wie ein seit Ewigkeiten verheiratetes Ehepaar. Vielleicht hat man sich nicht mehr viel zu sagen, aber man bleibt dennoch zusammen, arbeitet zusammen. Sie alle verbindet so viel an gemeinsamen Tagen und Erinnerungen, guten wie schlechten, dass man es wohl nicht mehr erträgt ständig aufeinander zu hocken und sich rund um den Goshun-See herum zu beglucken, wie damals im SI. Deswegen auch keine überschwenglichen Begrüßungsarien. Der Beuteterraner ist zurück! Hallo Atlan! Und tschö, muss weiter. Man sieht sich. Ja, man sieht sich.
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Oceanlover
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Registriert: 29. Juni 2012, 17:05
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Ein faszinierender Roman, der anhand der durchdachten Gestaltung und Schreibstil überzeugt. Hat viel Lesespaß gemacht!

Und ja!
R.B. hat geschrieben:Es ist gut, dass Atlan wieder da ist und dass er so ist, wie er ist.


Ich habe ja noch die leichte Hoffnung, dass sich auch unser guter alter Perry eines Tages ein Beispiel an der zupackenden Art von Atlan nimmt. Aber es heißt ja leider, Menschen so ab 40 würden sich nicht mehr entscheidend ändern. Und wie alt ist eigentlich Perry Rhodan?
Nette Grüße
Oceanlover
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Raktajino
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Mich machte das Tempo schon schleudern. :P
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