Spoiler 2985: Die kupferfarbene Kreatur, von Hubert Haensel

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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AARN MUNRO
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Perry Rhodan Band 2985: Hubert Haensel, Die kupferfarbene Kreatur


Hauptpersonen:

Perry Rhodan - Der Unsterbliche lernt den Unterschied zwischen einem Traktor und einer Fähre
Tryopos Jünjyz - Der zweite Offizier der BELLÖRCY lernt den Unterscheid zwischen Propaganda und Realität
Salinech – Der Posbi lernt eine gleichartige Wesenheit kennen
Shlynder – Der Matten-Willy lernt nicht, mit einem Verlust umzugehen.





Perry Rhodan erfährt an Bord der GALBRAITH DEIGHTON von dem verletzten, aber geretteten zweiten Offizier Tryopoz Jünjyz der BELLÖRCY, dem Jülziishschiff, dass Perry Rhodan entführt hatte, dass dieses Schiff an einen Ort im intergalaktischen Leerraum fliegen sollte, der nicht einmal dem Kommandanten bekannt war.Der zweite Offizier weiß dies, weil er der Astrogator der BELLÖRCY war.Die Entfernung, die zurückzulegen war, betrug etwa 660 000Lichtjahre.Nur die Positronik des Schiffes kannte das Ziel, selbst der nun tote Kommandant nicht.Das riesige Objekt hingegen, das unbekannterweise ebenfalls in den Leerraum fliegt, konnte bisher nicht erneut angemessen werden. Perry Rhodan beschließt dennoch, dem Projektil mit Hilfe der onryonischen Linearraum-Ortungstechnik zu folgen. Der Suchbereich umfasst zunächst etwa zehntausend Lichtjahre im galaktischen Halo.Das unbekannte Objekt wird nach einer Weile entdeckt: es ähnelt einer riesigen Hantel, allerdings mit nur gering ausgebildeten Enden.Die Größe beträgt etwa dreißig Kilometer.Die Hantel reagiert nicht auf Kontaktversuche.Robotsonden werden zu dem fremden Schiff geschickt.Eine Annäherung der drei galaktischen Schiffe bis auf zehn Millionen Kilometer an den Fremden bringt auch nichts Konstruktives herein.Inzwischen wird erkannt, dass das Objekt diskusförmig verdickte Ende von ca. dreieinhalb Kilometer Länge besitzt.Die Farbe ist weiß, also nimmt man an, dass das fremde Schiff aus Pedgondit besteht, dass also die Thoogondu damit zu tun haben. Die fünf Raumsonden, die ins Innere eindringen, werden abgeschossen.Es wird aber festgestellt, dass das Schiff strahlenverseucht ist, und zwar von Hooris-Kristallen.
Rhodan beschliesst, das fremde Schiff mit einer Korvette, der GAL-P 14 anzufliegen. Der zweite Offizier der geretteten Jülziish. Jünjyz, ist mit an Bord. Die Hantel hüllt sich in ein Schirmfeld, das die Korvette nicht durchdringen kann. Die GD hilft mit Punktbeschuss auf den vermuteten Ort des Schirmgenerators.Der Schirm bricht zusammen, die Korvette kann anlegen bzw. in einen gewaltsam geöffneten Hangar einfliegen. TARAS und Kommandosoldaten begleiten Rhodan, den Posbi und den Blue.Feindliche Kampfroboter greifen an. Die TARAS kämpfen gegen sie.Vorerst wird der Angriff abgeschlagen. Rhodan lässt einen der Multi-TARAS X-T aktivieren, um die riesige Hantel besser und schneller durchsuchen zu können.Eins Komma drei Millionen flugfähige Einheiten erkunden die fremde Hantel.Das Schiff ist definitiv verlassen, zumindest der Bugdiskus.
Die Hantel wird als ein, allerdings leeres Trägerschiff erkannt, dass sowohl großen als auch kleineren Pentasphären der Thoogondu Andockraum bietet.Etwa dreißig bis fünfzig Schiffe sind als Tragekapazität möglich.Rhodan schätzt, dass etwa hundert dieser Träger in der Milchstraße agieren.Das ergibt drei-bis fünftausend Raumschiffe. Hinzu kommen die dreitausend Raumer der Thoogondu, die über den Sonnen-Transmitter kamen und die Schiffe der schweigsamen Werften.
Es werden Kampfspuren an Bord festgestellt, die nicht von den Terranern stammen. Außerdem gibt es wandernde Hochenergiefelder, welche TARAS ohne Schutzschirm zerstören können.

Die Terraner gelangen, getrieben von gegnerischen Balkenrobotern, ohne Kampf zu einer Teilzentrale. Hier treffen sie auf einen aus Pedgondit bestehenden, Roboter mit einem weißen Kopf in Form eines Gatasers, der sich als „Kupferfarbene Kreatur des Zufalls“ bezeichnet.Der Roboter trägt einen kupferfarbenen Umhang und will nur mit dem Jülziish Tryopos Jünjyz reden, nicht mit dem Posbi oder Perry Rhodan. Der Roboter redet dann doch mit allen Beteiligten und erweist sich als Identbotschafter der Neurotronik KERRUSGOND, die das Schiff PARRASTURD steuert.Das Hantelschiff war im Halo der Milchstraße havariert, weil das Triebwerk in Phasen explodierte.Die Neurotronik wurde dabei beschädigt, nämlich der Hoorispiegel. Das Triebwerk ist irreparabel zerstört. Die Neurotronik glaubt nun, sie sei die Bluessche Kreatur des Zufalls, weil sie die Hyperfunksprüche der BELLÖRCY abgehört hatte.
Rhodan glaubt, das Schiff hätte auf eine Leeraumwelt oder eine Satellitengalaxis zugehalten.
Es stellt sich heraus, dass das Thoogonduschiff die Navigationspositronik der BELLÖRCY manipuliert hatte. Der Kurs, den die ursprünglichen Jülziish an Bord des Diskusschiffes in den Leerraum geplant hatten, war also durch die Neurotronik verändert worden. An Bord des Schiffes wird aber nun die Sequenz einer aktivierten Selbstzerstörungsanlage von der GD angemessen. Die Neurotronik befindet sich gestört im Konflikt mit den Richtlinien des Gondunats und will das Schiff daher zerstören. Rhodan gibt sich nun als gäonischen Beauftragten des Gondunats aus um die Neurotronik zu überreden, das Schiff nicht aufzulösen. Er appelliert an die Richtlinien des Gondunats und behauptet, von Puoshoor, dem neuen Gondu dazu beauftragt worden zu sein. Die Terraner retten sich per Transmitter auf die GD.
Das fremde Schiff explodiert dennoch, weil die Neurotronik sich nicht überzeugen lässt.Dabei verliert Rhodan den Posbi Sallnech, der mit dem fremden Raumgehirn in Kontakt gestanden hatte, den Matten-Willy, der wegen des Posbi an Bord geblieben war … und den Jülziish, der sich der Existenz der kuferfarbenen Kreatur des Zufalls unterwarf und wohl freiwillig an Bord blieb.
Nachträglich erweist sich, dass die Hundertsonnenwelt das ursprüngliche Angriffsziel des Gonduschiffsträgers gewesen war. Das hatte Sallnech, der Posbi, noch durch einen Funkspruch durchgeben können, bevior die Hantel explodierte.
Rhodan lässt deshalb Kurs auf die Hundertsonnenwelt setzen, die in einigen Tagen erreicht werden wird.
Zuletzt geändert von jogo am 3. November 2018, 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Umfrage eingefügt
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AARN MUNRO
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Soweit der Inhalt in Kürze. Für genauere Kritik muss ich den Band noch einmal lesen.
Verflixt, man geht doch ganz anders an ein Heft heran, wenn man es spoilern will. :D
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Macca
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Glückwunsch zur Spoiler-Premiere!
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AARN MUNRO
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Macca hat geschrieben:Glückwunsch zur Spoiler-Premiere!



Danke!
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Raktajino
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Fein gemacht. :D
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nanograinger
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Der Poll fehlt. Kann man das noch beheben?
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lichtman
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AARN MUNRO hat geschrieben:...
Das unbekannte Objekt wird nach einer Weile entdeckt: es ähnelt einer riesigen Hantel, allerdings mit nur gering ausgebildeten Enden.Die Größe beträgt etwa dreißig Kilometer. ... Inzwischen wird erkannt, dass das Objekt diskusförmig verdickte Ende von ca. dreieinhalb Kilometer Länge besitzt.


Beide Diskuselemente durchmaßen etwa dreieinhalb Kilometer, und mit tausendfünfhundert Metern entsprach ihre maximale Höhe dem Durchmesser des röhrenförmigen Mittelstücks.

Zudem galt es, die Verbindungsröhre, das eigentlich größte Teil der Hantel, zu erforschen. Über dreißig Kilometer Länge, bei einem Durchmesser von 1500 Metern,

Gibt als Gesamtlänge über 33 km.
...
Die Hantel wird als ein, allerdings leeres Trägerschiff erkannt, dass sowohl großen als auch kleineren Pentasphären der Thoogondu Andockraum bietet.Etwa dreißig bis fünfzig Schiffe sind als Tragekapazität möglich.

Die Diskushantel ist die Leerraumfähre PARRASTURD.

Der Bugdiskus der Missionsnavigator?

Das röhrenförmigen Mittelstück wird als Dock bezeichnet. Andere Leerraumfähren haben zum Teil kürzere Docks

Der Heck-Diskus ist der Halbraum-Traktor, das Überlichttriebwerk der PARRASTURD.

Das Design wirkt als wie wenn der Hooris-gedopte Halbraum-Traktor - ein Speziallangstreckenantrieb auf Halbraumbasis und nicht ein Lokator-Antrieb auf Transitionsbasis? - auch im Normalbetrieb unangenehme Strahlung emittiert.

Ähnlich wie die Discovery in Odysee 2001 mit dem Kernreaktor am Heck :)

Aber dann könnte man hinten keine Pentasphären andocken?

Irgendwie fehlen mir Andock-Aufbauten.

Es gibt Andeutungen: In dem Bereich war erbittert gekämpft worden.

Anhänger der Gonda gegen Anhänger des Gondus?
Rhodan schätzt, dass etwa hundert dieser Träger in der Milchstraße agieren.Das ergibt drei-bis fünftausend Raumschiffe.


Die HARUURID-Mission laut 2944: hatte das Goldene Reich einen Pulk von einhundert Halbraum-Traktoren mit insgesamt 4000 Raumschiffen, darunter 2000 der schwersten Einheiten, auf den Weg in die Milchstraße geschickt.

Ohne Wissen des alten Gondus??? Die Gilde des Gondus gebietet über viele Resourcen.

Der Plot warum BELLÖRCY und PARRASTURD die gleichen Zielkoordinaten anfliegen, ist nicht sehr überzeugend.

Plausibler wäre es gewesen, wenn Anüyü-Trü-Zyr ein Holzkästchen gehabt hätte.

Tryopos Jünjyz: Ich neige zu der Behauptung, dass der Kommandant und die Erste Offizierin fremden Weisungen folgen. Da bin ich mir sogar ziemlich sicher. Woher kamen eigentlich unsere drei Passagiere, die den unsterblichen Terraner entführt haben?
Ys'Terra Tös'syrn – Von Terra alles Übel.


manfred
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ByOtherMeans
Marsianer
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Der Roman hat mir sehr gut gefallen...bis zu dem Punkt wo die verrückte Neurotronik sich als Kreatur des Zufalls ausgab.

Selbst für PR Verhältnisse war das zu konstruiert.

In diesem Roman erhalten wir zum zweiten Mal die Andeutung das Neurotroniken durchaus eigenmächtig handeln könn(t)en.
Und diese Wiederholten Betonungen der Entscheidugnsheirarchie...

Ist das foreshadowing wie die Thogondu Krise ausgeht? Mit einer Machtübernahme der Neurotroniken?

Und jetzt sind also die Posbis in Gefahr? :(

Mir ist der Titel "Union Positronisch-Biologischer Zivilisationen" aufgefallen: heißt das es gibt noch andere Maschinenzivilisationen in der Milchstraße?
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AARN MUNRO
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Dank an Jogo für das Einfügen der Umfrage.
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Raktajino
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Das Heft habe ich noch nicht gelesen - wiewohl es schon seit Tagen vorliegt :D - aber ein Dreifaches Hoch auf die Kupferfarbene Kreatur des Glücklichen Zufalls!

Will sagen, das gibt Abzüge bei "Wie gefällt dir die Entwicklung des aktuellen Zyklus" oder so. Beinahe eine Sollbruchstelle. :gruebel:

Also nicht darüber nachdenken und einfach weiterlesen. :unschuldig:
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halut
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Man merkt, dass HuHae die alten Romane überarbeitet. Sein Schreibstil ist mehr von den 1970ern geprägt, als man sich bemühte, auch Kleinigkeiten zu beschreiben. Gefällt mir.
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Harzzach
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halut hat geschrieben:Man merkt, dass HuHae die alten Romane überarbeitet. Sein Schreibstil ist mehr von den 1970ern geprägt, als man sich bemühte, auch Kleinigkeiten zu beschreiben. Gefällt mir.

Werden heute keine Kleinigkeiten mehr beschrieben? Kannste mal bitte ein Beispiel geben, ich steht gerade auf dem Schlauch, danke :)
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Kritikaster
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Ja, ich habe den Roman mit einem gewissen Vergnügen gelesen. Ich fand ihn irgendwie angenehm retro.
Hinterher über die Sinnhaftigkeit nachzudenken, sollte man allerdings schön bleiben lassen. Wie war das mit den Jülziish? Wer gehörte nun plötzlich noch zu den Eingeweihten der Selbstmordmission? Was sollten uns die Hitzewallungen des 2. Offiziers sagen? Wieso soll Monkey bei dem räumlichen und zeitlichen Vorsprung der GD möglicherweise gleichzeitig bei der Hundertsonnenwelt ankommen können? Egal.
Die durchgeknallte Neurotronik war definitiv lustig und erinnerte mich stark an Hoffmann oder Darlton aus Zeiten, als man auch skurrile Szenen ohne Rücksicht auf Logik aufbaute und gleich wieder beseitigte. Wie gesagt, ich hatte meinen Spaß.
Und sprachlich? Auch okay, nur eine Romanstelle ließ mich stutzen: S.19 "diese Diskussionen säten häufig Zwiespalt" Na ja, im Perryversum kann bekanntlich Vieles gesät werden. 8-)
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Clark Flipper
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Kritikaster hat geschrieben:Die durchgeknallte Neurotronik war definitiv lustig und erinnerte mich stark an Hoffmann oder Darlton aus Zeiten, als man auch skurrile Szenen ohne Rücksicht auf Logik aufbaute und gleich wieder beseitigte. Wie gesagt, ich hatte meinen Spaß.


:st:
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Verkutzon
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Seite 22, rechte Spalte: „Wir schaffen es!“ (die Evakuierung der Milchstrasse)
Eine uralte Politikeraussage, die Eingang in den Volkswortschatz gefunden hat - aktuell auch im Jahr 1552 NGZ :lol:
Zeidik wartete das Ende der DYKE ab, dann lud er den Leichnam auf seine Schultern und trug ihn in den Schatten eines weitausladenden Baumes. Mit seiner Last kletterte er auf den Baum. Er band Armadan von Harpoon auf einem starken Ast fest, so dass der Tote jeden Morgen in Richtung der aufgehenden Sonne blicken würde. Diese Handlung hatte einen tiefen symbolischen Sinn. Armadan von Harpoon sollte sehen, dass die Sterne nicht erloschen waren.
William Voltz - Das Ende der Wächter
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halut
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Kritikaster hat geschrieben:Na ja, im Perryversum kann bekanntlich Vieles gesät werden. 8-)

Ging es um Atlan? :unschuldig:
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nanograinger
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Kritikaster hat geschrieben:...
Hinterher über die Sinnhaftigkeit nachzudenken, sollte man allerdings schön bleiben lassen. Wie war das mit den Jülziish? Wer gehörte nun plötzlich noch zu den Eingeweihten der Selbstmordmission?
Das kann Tryopos ja gar nicht wissen. Außerdem geht es im Roman nicht um mögliche Eingeweihte, sondern um die Unterstützer der Aktion, die es ja durchaus auch unter den Geretteten geben wird.
Kritikaster hat geschrieben:Was sollten uns die Hitzewallungen des 2. Offiziers sagen?

Gute Frage. Tryopos stellt ja Überlegungen an, ob er nicht doch unter der Hypersensibilisierung des Weltenbrands leidet. Vielleicht sind die Hitzewallungen nur Zeichen, dass Tryopos langsam den Verstand verliert, vielleicht ist das aber auch die erste Erwähnung eines weiteren Ausbreitungsweges der Hypersensibilisierung.
Kritikaster hat geschrieben:Wieso soll Monkey bei dem räumlichen und zeitlichen Vorsprung der GD möglicherweise gleichzeitig bei der Hundertsonnenwelt ankommen können? Egal.

Der entsprechende Satz beginnt mit "Je nachdem, wo er sich gerade befindet, ...", also drückt der Satz lediglich aus, dass Perry nicht weiß, wo Monkey sich Ende Mai 1551 befindet.
Kritikaster hat geschrieben:Die durchgeknallte Neurotronik war definitiv lustig und erinnerte mich stark an Hoffmann oder Darlton aus Zeiten, als man auch skurrile Szenen ohne Rücksicht auf Logik aufbaute und gleich wieder beseitigte. Wie gesagt, ich hatte meinen Spaß.
Und sprachlich? Auch okay, nur eine Romanstelle ließ mich stutzen: S.19 "diese Diskussionen säten häufig Zwiespalt" Na ja, im Perryversum kann bekanntlich Vieles gesät werden. 8-)

Ja, die Idee, dass sich eine schizophrene Neurotronik sich mit der kuperfarbenen Kreatur der Jülziish identifiziert, das ist doch sehr amüsant.

Aber wenn man Zwietracht säen kann, warum nicht auch Zwiespalt? Vielleicht geht das sogar mit Zwieback? B-)

@Tiberius: Eine Hyperfunkrelaiskette Sevcooris-Poshcooris wurde ab 1520 NGZ von der ersten Gäonenexpedition aufgebaut (S. 29)
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Clark Flipper
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Man erntet was man sät, aber ob das bei Zwieback etwas wird... :unsure:
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Oceanlover
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Klassisches Setting - unbekanntes Raumschiff wird erforscht. Da macht das Lesen Spaß. Und wieder etwas dazugelernt. Bei Neurotroniken kann es zur neurotronischen Paralyse kommen. Z. B. indem der ausdrückliche Befehl an KERRUSGOND, sich auf Eis legen zu lassen ebenso gegen die gondunale Tendenz verstiess wie gegen den gondunalen Glanz, der klar verlangte, dass die Leerraumfähre ihr Ziel erreichen müsse. Interessant und wie ich annehme, mit einem Augenzwinkern formuliert. :D Sowas gibt es nur bei Perry Rhodan. :) Aber lange geht das mit ihm nicht mehr gut. Es war mal wieder die allerletzte Sekunde, als Perry sich retten konnte. Muss er alles selber machen? Vielleicht sollte er endlich anfangen, etwas mehr zu delegieren. :unschuldig: Mir hat der Roman Spaß gemacht! Weiter so.
Nette Grüße
Oceanlover
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Arthur Dent
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nanograinger hat geschrieben:
Kritikaster hat geschrieben:Was sollten uns die Hitzewallungen des 2. Offiziers sagen?

Gute Frage. Tryopos stellt ja Überlegungen an, ob er nicht doch unter der Hypersensibilisierung des Weltenbrands leidet. Vielleicht sind die Hitzewallungen nur Zeichen, dass Tryopos langsam den Verstand verliert, vielleicht ist das aber auch die erste Erwähnung eines weiteren Ausbreitungsweges der Hypersensibilisierung.

Ganz fies wäre natürlich, wenn der Weltenbrand nicht nur die Sonnen beeinflusst, sondern die Lebewesen, die sich länger dem Einfluss aussetzen auch noch dergestalt, dass sie die Milchstraße nicht mehr verlassen können, ohne innerlich zu verbrennen. "Das" wäre mal ein apokalyptisches Szenario. Alle leiden unter dem Weltenbrand, aber eine Flucht ist nicht möglich, weil das umprogrammierte Licht der Sonnen auch eine Abhängigkeit verursacht hat.
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Alexandra
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AARN MUNRO hat geschrieben:Soweit der Inhalt in Kürze. Für genauere Kritik muss ich den Band noch einmal lesen.
Verflixt, man geht doch ganz anders an ein Heft heran, wenn man es spoilern will. :D

Hihi, genau das habe ich mir gedacht ...
:D :D :D
Aber da geht doch gut so!
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Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
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R.B.
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Vielen Dank für den Spoiler, der mir die Zeit bis zum Auftauchen meines wöchentlichen Umschlages im Briefkasten gut überbrückt hat.
:respect:

nanograinger hat geschrieben:Ja, die Idee, dass sich eine schizophrene Neurotronik sich mit der kuperfarbenen Kreatur der Jülziish identifiziert, das ist doch sehr amüsant.


Ja, das ging mir genauso, bei der Goldenen Kreatur des vollen Kölschglases.

Hubert schreibt gute und vor allem gut lesbare Romane, so wie diesen hier. Und warum soll es bei derartig fortgeschrittener Technologie keinen mittelschwer bekloppten Rechner geben? Ich and die Idee hierzu gut.
Ebenfalls gefiel mir der "Blick von außen" auf Rhodan und die Terraner. Jünjyz zeigt Respekt, fragt sich aber auch, ob es ohne die Terraner nicht allen Beteiligten besser gegangen wäre und nimmt so durchaus auch mal die Position des Lesers ein. Er denkt zudem darüber nach, ob Rhodan sich danach sehnt, den Weltenbrand für eine Weile aus dem Kopf kriegen zu können. Wobei ich diesen Gedanken erweitern möchte: Sehnt sich ein Perry Rhodan (oder ein Reginald Bull) mal nach Ruhe und Frieden für eine Zeit? Wollen unsere Helden auch mal eine fünf grade sein lassen, ohne immer wieder Galaxien und Universen retten zu müssen? Atlan klammere ich mal aus, der war 700 Jahre nach Thezien unterwegs, da hatte er Zeit genug zum Nachdenken.


Letztlich diente dieser Roman genau wie sein Vorgänger m.E. dazu, die Kurve zur Hundertsonnenwelt und wahrscheinlich danach zu den streitenden Geschwistern zu kriegen. Ich hoffe, dass die paar verbleibenden Romane ausreichen, um alles zu einem befriedigenden Ende zu führen. Genug offene Fragen gibt's ja noch. Und nicht nur Tryopos Jünjyz ist voll im Griff der Buntgescheckten Kreatur der Neugierde. Ich leider auch....
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Arthur Dent
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In der Beurteilung des Romans berufe ich mich auf die braune Kreatur der Vorwitzigkeit. Und die ebenfalls braune Kreatur der Höflichkeit lässt mich diese Worte wählen. Die gelbe Kreatur des Großen Zaubers wohnte der Geschichte aus meiner Wahrnehmung nicht inne. Und auch die muurtblaue Kreatur der Begeisterung stellte sich nicht ein. Womöglich entstand der Roman unter dem Einfluss der grauen Kreatur des Zeitdrucks. Die grüngepunktete Kreatur der Rätsel stellte mich nicht vor Herausforderungen. Keinesfalls will ich jedoch den Anschein erwecken, die durchsichtige Kreatur der Anspruchslosigkeit hätte sich hier gezeigt. Und somit konnte ich mich am Ende der Lektüre auch nicht auf die goldene Kreatur der Zufriedenheit berufen.
:D
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Richard
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Registriert: 3. Mai 2013, 14:21
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Ich empfand es mal interessant, dass ein Grossteil des Romans aus der Sicht des Blues beschrieben wurde.

Aber dass sich dann eine schizophrene Neurotronik auch noch einen metallenen Blue zur Kontoaktaufnahme baut ... ich fand das schon etwas übetrieben.
Davon abgesehen hat mir der Band gut gefallen und ich fand es schade, dass Tryopos Jünjyz auf dem "Traktor" zurückblieb...
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Ich empfand es mal interessant, dass ein Grossteil des Romans aus der Sicht des Blues beschrieben wurde...

Und das sogar in Ich-Form. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir deshalb eine verfremdetere Darstellung der Wahrnehmung gewünscht hätte.
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