Spoiler 2824: Ein Stern in der Dunkelheit von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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ganerc
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2824: Ein Stern in der Dunkelheit von Robert Corvus

Die Hauptpersonen des Romans


Viccor Bughassidow – Der russischstämmige Multimilliardär steht kurz vor der Entdeckung einer Dunkelwelt.
Marian Yonder – Der menschliche Kommandant der KRUSENSTERN bekommt eine Tochter.
ADAM – Der Plasmakommandant der KRUSENSTERN verliert und gewinnt.
Madame Ratgeber – Eine Posbi wird von Paranoia infiziert.
SonAr – Der Händler wägt Gewinn und Verlust ab.


Die KRUSENSTERN ist im Leerraum unterwegs. Viccor Bughassidow will unbedingt den Planeten Eyyo finden. Heimat der Eyleshioni und ein Dunkelplanet. Letztere zu finden war ja schon lange seine Passion, jetzt kommen erstere noch dazu. Denn von den Eyleshioni erhofft er sich Hilfe. Hilfe um die Posbi-Paranoia zu besiegen. Diese sind mit Balpirol-Proteindirigenten verseucht und haben panische Furcht vor den Terranern. Die Infizierung der Posbis geschah unter der Überwachung des Eyleshioni Monanjo Shatabad. Weshalb Viccor sich auch Hilfe von diesen holen will.
An Bord der KRUSENSTERN spielen sich immer mehr bizarre Begebenheiten ab. Die Posbis drehen langsam durch. Doch während die schon vorhandenen Posbis langsam aber sicher immer paranoider werden, bastelt der Kommandant der KRUSENSTERN an seinem, bzw. seiner eigenen Posbi. Als dann die Posbi Madame Ratgeber auf Terraner schießt, droht die Situation außer Kontrolle zu geraten. Die Posbi kann isoliert werden. Aber die anderen drehen mehr oder weniger durch. Die Triebwerke der KRUSENSTERN werden attackiert. Die Hyperfunksender der KRUSENSTERN werden blockiert. Und die Lebensverhältnisse an Bord von Bughassidows Raumer werden auf Maahkniveau verändert. Was natürlich nicht nur die Luft, sondern auch die Schwerkraft betrifft. Besatzungsmitglieder sterben. Das Schiff droht zu stranden. Marian Yonder aktiviert als Hilfe ADAM, den Plasmakommandanten. Dieser war aus Furcht vor einer Infektion desselben stillgelegt worden. Nun ist er wieder in Aktion. Ziemlich hochnäsig und schnippisch.
Yonders Posbi ist zum Leben erwacht und sieht sehr menschlich aus. Sie ist als einzige Posbi sicher nicht infiziert, da ihr Plasma bisher immer geschützt wurde. Er nennt sie Amaya. Sie hilft nun mit um die Krankheit der Posbis zu finden und zu bekämpfen. Dabei arbeitet sie mit Jatin, Bughassidows Leibärztin, zusammen. Beide entdecken den Infektionsweg, müssen aber erkennen, dass sie nichts gegen die Seuche an sich unternehmen können. Die Balpirol-Proteindirigenten sind einfach zu abgefahren um sie mit Bordmitteln bekämpfen zu können. Hilfe tut also dringend Not und die wird auf dem Planeten Eyyo vermutet.
Bis dahin müssen sie aber die KRUSENSTERN wieder flugbereit machen. Das gelingt mit den Resten von Madame Ratgeber, die sich selbst teilweise stillgelegt hat, und der Hilfe von Amaya. Sie kann gut mit den Posbis kommunizieren, ist ja selbst eine, und dabei den organischen Besatzungsmitgliedern helfen. Man schafft es, dass die infizierten Posbis zusammen in ein Beiboot einsteigen, das nun isoliert wird. Die restlichen Posbis sammeln sich in der alten Oblast.
Da bekannt ist wo sich Eyyo ungefähr befindet, fliegt die KRUSENSTERN das Gebiet an und findet eine Dunkelwolke. Und einen cheborparnischen Handelsraumer. Die Cheborparner stehen scheinbar in Handelskontakt mit den Eyleshioni. Viccor verhandelt mit dem Händler, der ihn und eine Begleitperson auf seinen Raumer einlädt. Eine Falle wie sich schnell herausstellt. Viccor und Jatin, seine Begleitung, werden dort gefangen genommen und auf Fälveym, dem Kontaktmond der Eyleshioni, diesen übergeben. Ihr Empfangskomitee besteht aus Mola’uds, Technoskorpione und Lieblinge von Vetris-Molaud, dem tefrodischen Obergurus, und dem Eyleshioni Voyc Lutreccer. Dieser ist ein Syntharch, von denen es nur sieben gibt. Was das bedeutet gibt er aber nicht preis.
Viccor und seine hübsche Jatin sind auch auf Fälveym Gefangene. Sie wollen ausbrechen, ist ja klar. Das gelingt auch. Gerade zu der Zeit als die Posbis im Beiboot der KRUSENSTERN die Kontrollen überwinden und sich den Weg freischießen können. Im Anflug auf die KRUSENSTERN befinden sich drei cheborparnische Raumschiffe. Die Posbis wollen diese angreifen. Was nur noch zusätzlichen Ärger bringt, denn die Cheborparner sind unterwegs im Auftrag von Fälveym. Scheinbar will man nicht nur verhindern, dass die Position des Dunkelplaneten Eyyo bekannt wird, sondern auch den Verdacht, dass Eyleshioni ursächlich für die Posbiseuche verantwortlich sind, nicht noch weiter reifen lassen. Es hat den Anschein, dass die KRUSENSTERN wohl daran gehindert werden soll über den Dunkelplaneten berichten zu können, und dabei natürlich auch über die Posbi-Paranoia. Die irren Posbis verschärfen jetzt die Situation nur noch.

Als Viccor und Jatin gerade ihre Freiheit genießen, werden sie gestellt. Voyc Lutreccer will sie wieder festsetzen. Wird aber daran gehindert. Eine Anoree kommt ins Spiel. Sie hat wohl mehr zu sagen als Voyc. Und nimmt Viccor Bughassidow und seine Leibärztin kurzer Hand mit auf den geheimen Dunkelplaneten Eyyo, zur Syntharchin Tammal Zeygast.
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Rainer1803
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Für mich ein sehr schöner Roman. PR-SciFi pur und das von einem "gelernten" Fantasyautor. Der Roman zeigt es geht auch ohne Tuis und Zeitverschwurbelungen. Am Anfang musste ich etwas in alten Heften blättern da der "Beginn" der Handlung doch schon etliche Realmonate zurückliegt. Da es sich um einen Doppler handelt erwarte ich nächste Woche noch eine Steigerung, deshalb werte ich mit einer 2 in allen Kategorien. Das Auftauchen der Anoree am Ende ist eine Überraschung, da bin ich auf die Lösung gespannt, vor allem das sie sich in einer führenden Position darstellt. Ob die auch mit den Atopen zu tun haben ? Ein Zusammenhang wären die schwarzen Sternstraßen via Poliportnetzt/Sonnentransmitter.Gelegentliche Zeitsprünge im Roman sind logisch. Ich finde ein super Einstand für Robert in die EA.
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ganerc
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Mir hat der Roman auch gefallen. Robert hat prima geliefert :st:
wie man heutzutage so sagt. :D

Die ganze Geschichte beginnt erst und ich bin sehr auf nächste Woche gespannt. Tolle Unterhaltung!

Einzig der Ausbruch, bzw. dessen Versuch am Ende des Romans war aus meiner Sicht ein wenig blauäugig. Aber was solls! Das gehört eben einfach dazu. Und einen Versuch war der Ausbruch auf jeden Fall wert. Mit dem abschließenden Erscheinen der Anoree hat er seine absolute Berechtigung erhalten. Mit der hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Kommen die schwarzen Sternenstraßen wieder? Und warum hat die so viel Macht? Was geht da vor sich?
Und wie lange ist Eyyo schon ein Dunkelplanet? Kommt der auch aus der Vergangenheit?
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Richard
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Ich gehe eigentlich davon aus, dass Eyyo aus der Vergangenheit stammt und mittels einer Purpur-Teufe einige Jahrmillionen uebertauchte.
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Robert Corvus
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Vielen Dank für den ausführlichen Spoiler, ganerc. :)

Rainer1803 hat geschrieben:Für mich ein sehr schöner Roman. PR-SciFi pur ...

Genau das hat mir auch am Exposé besonders gefallen: Ich durfte mit der Reise eines Raumschiffs in den Tiefen des Alls, abgeschieden von allem, und den Posbis als künstlichen Lebensformen zwei klassische SF-Themen behandeln. Da konnte ich viel von der Stimmung und den Motiven einbringen, die mich als Science-Fiction-Fan schon seit meiner Jugend faszinieren.

Rainer1803 hat geschrieben:... und das von einem "gelernten" Fantasyautor.

Ich habe früher unter dem Pseudonym Bernard Craw veröffentlicht. Mein Erstling war ein apokalyptischer Vampirthriller namens SANGUIS B., aus dem ich auf einigen Science-Fiction-Conventions vortragen durfte, weil die dort eingenommene medizinische Sichtweise (Vampirismus als Seuche) als SF-würdig angesehen wurde.
Danach folgte KARMA, ein Military-SF-Roman im BattleTech-Universum. Zwischenzeitlich sind drei weitere BattleTech-Romane von mir erschienen.
Mein längstes Manuskript überhaupt ist ein SF-Titel. Ich habe es aber bislang nicht veröffentlicht bekommen.

ganerc hat geschrieben:Einzig der Ausbruch, bzw. dessen Versuch am Ende des Romans war aus meiner Sicht ein wenig blauäugig.

Es ist vielleicht ein etwas verdrehter Gedanke, aber mich freut, dass Du diese Aktion als etwas blauäugig empfindest. Ich wollte Viccor Bughassidow und Jatin als Figuren porträtieren, die eben keine Militärs sind, erst recht keine Angehörigen eines Sondereinsatzkommandos, die auf solche Ausbruchssituationen gedrillt wären. Deswegen hat Viccor auch, als es darauf ankommt und alles schnell gehen muss, Probleme mit den Waffensystemen des SERUNs. Sie überlegen sich einen Plan, wie sie entkommen könnten, und agieren am Maximum ihres Erfahrungsschatzes und ihrer Möglichkeiten - aber die sind eben begrenzt, weil sie sich weder zuvor in einer solchen Situation befunden haben, noch dafür ausgebildet wurden.

ganerc hat geschrieben:Und warum hat die [Anoree] so viel Macht? Was geht da vor sich?
Und wie lange ist Eyyo schon ein Dunkelplanet? Kommt der auch aus der Vergangenheit?

Da freue ich mich, dass ich darauf geachtet habe, diese Fragen in PERRY RHODAN 2825 UNTER DEM STERNENBALDACHIN zu beantworten - und noch ein paar mehr. ;)

Rainer1803 hat geschrieben:Ich finde ein super Einstand für Robert in die EA.

ganerc hat geschrieben:Mir hat der Roman auch gefallen. Robert hat prima geliefert

Vielen Dank. :)
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AARN MUNRO
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Ich bin gerade am Lesen...und bis jetzt gefällt er mir ganz gut, aber ich bin noch nicht vollständig durch...(aber der Bruck-Report in der Mitte ist interessant...).Ein ganz guter Einstand, denke ich. Bin gespannt, wie sich dieses Thema fortsetzt. Wahr ist: Man mußte erst einmal zurückrecherchieren, was wann und wo mit der Krusenstern geschah...ist ja eine Weile her...
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Maneki-Neko
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Danke für den klasse Spoiler, ganerc !
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AARN MUNRO
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Ebenfalls danke noch mal für den Spoiler.Habe den Band jetzt ausgelesen. In einem Rutsch durch, in aller Ruhe (im Büro!!! Von 9-11). Schön geschrieben, spannend, flüssig, gut. Die Anoree war wirklich eine Überraschung. Guter Cliffhanger zum Schluss...das macht frohe Erwartung und Neugierde auf den nächsten Band...im Gegensatz zu einem Vorredner hier fand ich den Ausbruch zum Schluss gar nicht überflüssig sondern notwendig...alle Posbis sind auch gut in die Handlung eingebunden...die "neue" Posbi kommt sehr gut herüber, ihr Verhalten, ihre Persönlichkeit, ihr Verhältnis zu Marian Yonder...und sein Verhalten.Deshalb dreimal die 2 als Wertung. Sehr lustig die Verwendung des Namens "Andurien" bei der Planetenaufzählung....
(Einer der mathematischen Sätze kann übrigens nach dem Satz von Bayes auch anders interpretiert werden, das "Ziegen"-Problem. Aber Verbalsprache ist eben nie präzise und eindeutig genug für mathematische Ansätze, deshalb gibt es hier mehrdeutige Lösungen).
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Casaloki
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Robert Corvus hat geschrieben:
Rainer1803 hat geschrieben:Ich finde ein super Einstand für Robert in die EA.

ganerc hat geschrieben:Mir hat der Roman auch gefallen. Robert hat prima geliefert

Vielen Dank. :)

Dem kann ich mich nur anschließen. Der Roman hat mir gut unterhalten. Und danke für den prima Spoiler, Krieger. Ich stand hier schon in den Startlöchern. Wenns knapp wird und du es zeitlich nicht hinbekommst, einfach nur kurz anfunken. :st:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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ganerc
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Casaloki hat geschrieben:Und danke für den prima Spoiler, Krieger. Ich stand hier schon in den Startlöchern. Wenns knapp wird und du es zeitlich nicht hinbekommst, einfach nur kurz anfunken. :st:
Danke danke!

Gestern war halt wieder typischer Spoiler-Donnerstag bei mir. Eigentlich war ich kurz nach 12 schon fertig mit dem Spoiler. Aber die haben hier den Stromverteiler erneuert und wir hatten keinen Strom. Der sollte eigentlich bis um 16.30 Uhr spätestens wieder da sein. Haha :rofl: Es wurde ein wenig, ein klein wenig später.
War ja vorauszusehen. :burn:


@ AARN MUNRO:
Also ich fand den Ausbruchsversuch nicht überflüssig, sondern blauäugig. Zudem hat er ja Handlungstechnisch seine Berechtigung bekommen durch das Auftauchen der Anoree. Ich glaube nicht, dass die so schnell gekommen wäre, wenn da nicht der Aufruhr wegen Viccors und Jatins Ausbruch gewesen wäre.
So kann man sich das auf jeden Fall denken.

Überflüssig ist ein Ausbruchsversuch wohl nie. Die wenigsten sitzen aus eigener Überzeugung und voller Freude im Gefängnis. :D
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AARN MUNRO
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@ganerc: ich stimme hier zu, was die naive Blauäugigkeit des Ausbruchsversuchs betraf...meines Erachtens sollte er ja auch nur provozieren und andere aufmerksam machen, er war gar nicht als" echter" Ausbruch geplant...hatte ja auch Erfolg, als die Anoree auftrat...
PS: hat die Hyperpenetranz nicht auch die Sternenstraßen blockiert...? Ist die Anoree gestrandet...das Schiff scheint ja ein Wrack zu sein...
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Raumkapitän Nelson
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Ein sehr guter Roman! Robert Corvus hat meine, aufgrund seiner Leistungen beim Stardust-Minizyklus, sowieso schon hohen Erwartungen mit seinem Erstling in der EA noch übertroffen. Ich mag seine Schreibe. Er ist präzise in Beschreibungen und pflegt einen unaufdringlichen gepflegten Humor (u.a. "...viele Einrichtungsgegenstände wurden nur von den Reinigungsrobotern gewürdigt"; "...aber mich fragt ja keiner der oberschlauen biologischen Lebensformen"). Er hat auch viele originelle Ideen, die ich bei der Beschreibung der KRUSENSTERN so noch nicht wahrgenommen habe, z.B. die simulierten Aufzugskabinen in Antigravschächten oder den Rhytmus beim Öffnen einer Irisblende. Auch Kapitel 9 halte ich für sehr gelungen, nachdem es mich beim Anlesen zuerst etwas abgeschreckt hat. Keiner der bisherigen Autoren hat die Ara-Medizinerin Jatin bislang auch so gelungen beschrieben und mit Leben erfüllt. Robert schafft es aus dem Stand in meine Top 3 der Autorenriege. Gerne mehr!
Nach der Lektüre des Haftes übrigens auch eine klare "1" für das Titelbild!
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marafritsch2705
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Battletech habe ich alles bis zum finale gelesen... Auch dark age alles was uebersetzt wurde.

@robert corbus... Haben sie für cbt geschrieben?diese sind doch eher als fanfiction zu sehen..oder habe ich das falsch verstanden. Habe nur die offizielle romane gelesen...und bin bisher auch dabei geblieben..zumal cbt ja nicht die 3060iger schiene u.a. mit den clans fortgefuehrt hat-und auch nicht den werdegang von katherine steiner davion-nachdem mein lieblingskhan wlad sie mitgenommen hat- da ja dann der sprung zum jihad kam... ..naja... Soviel zum thema offtopic:-)

Aber da sie in der materie stecken?gibt es infos ueber die tote gdl?ob alex carlyle sie wieder aufgebaut hat? Was ist aus den black thorns geworden? Was ist mit clan wolverine? Wird suntzu liao nachm dark age wieder aufgetaut?
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Kritikaster
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Bin mit dem Roman gut zufrieden. Schöne Beschreibungen, schöne Charakterisierungen. Ob man das mit Jatins fehlender Empathie wirklich durchhalten kann als Persönlichkeitsmerkmal? Ich lasse mich überraschen und hoffe, sie driftet nicht irgendwann in Richtung unausstehliche Barbiepuppe ab. Marginale Kritik: Im Perryversum (und nur dort gibt es Seruns) wird bei Beschuss in Belastungsprozenten gerechnet, nicht in Leistungsreserven. (Aber das dürfte Bughassidov auch nicht gewusst haben :P .) 8-)
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Robert Corvus
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Raumkapitän Nelson hat geschrieben:Ein sehr guter Roman! Robert Corvus hat meine, aufgrund seiner Leistungen beim Stardust-Minizyklus, sowieso schon hohen Erwartungen mit seinem Erstling in der EA noch übertroffen. ... Robert schafft es aus dem Stand in meine Top 3 der Autorenriege.

Das freut mich, vielen Dank. :)

Raumkapitän Nelson hat geschrieben:Er hat auch viele originelle Ideen, die ich bei der Beschreibung der KRUSENSTERN so noch nicht wahrgenommen habe, z.B. die simulierten Aufzugskabinen in Antigravschächten ...

Dieses Lob muss ich abtreten an Andreas Eschbach, der diese Aufzugkabinen in den Antigravschächten der KRUSENSTERN in PR 2700 eingeführt hat. Ich habe mich ohnehin bemüht, möglichst viele der vorhandenen Schilderungen auzunehmen, weil ich finde, dass ein fiktives Universum dadurch dichter wird.

Raumkapitän Nelson hat geschrieben:... oder den Rhytmus beim Öffnen einer Irisblende.

Der ist tatsächlich von mir. :)

marafritsch2705 hat geschrieben:@robert corbus... Haben sie für cbt geschrieben?diese sind doch eher als fanfiction zu sehen.

Sie sind von Lizenznehmern des BattleTech-Franchises veröffentlicht worden und daher "im Prinzip" kanonisch. "Im Prinzip" deshalb, weil man Zweifel an der Rückkopplung haben darf. Es gab zwar ein Fact Checking der deutschsprachigen Romane, aber der Rücklauf, also das integrieren der dort vorgenommenen neuen Setzungen in die US-amerikanischen Produkte, hat vermutlich kaum oder gar nicht stattgefunden.
In Deutschland wurde die Reihe zunächst von Fanpro, dann von Ulisses weitergeführt. Bei Ulisses war eine Anforderung, englischsprachige Exposés einzureichen, die in USA freigegeben wurden. Auch die fertigen Manuskripte wurden in USA zur Freigabe vorgelegt, allerdings auf Deutsch - ich weiß nicht, in welcher Form die geprüft wurden, aber es hat immer mehrere Wochen gedauert, bis das Okay kam.
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ganerc
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Raumkapitän Nelson hat geschrieben:... ist präzise in Beschreibungen ... pflegt einen unaufdringlichen gepflegten Humor ... viele originelle Ideen... Gerne mehr!...
Meine vollste Zustimmung!
Ganz besonders hat mir ADAM gefallen - Beispiele:
»Nach deiner Meinung hat niemand gefragt!«, wies ADAM ihn zurecht. »Falls ich Wert darauf lege, werde ich es dich wissen lassen.«

Wenn jemand der hohen Herren meine Meinung hören will: Wir sollten es abschalten, dann würden die Posbis ebenso wenig sehen.«
»Das geht?«, fragte Bughassidow.
»Natürlich. Aber mich fragt ja keine der oberschlauen biologischen Lebensformen.«
»Abschalten!«, befahl Bughassidow. »Sofort!«
»Ja, ja, jetzt kann es nicht schnell genug gehen.«


Von mir eine glasklare Kauf- und Leseempfehlung! :st: :st: :st: :st: :st:
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ganerc
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AARN MUNRO hat geschrieben:... hat die Hyperpenetranz nicht auch die Sternenstraßen blockiert...? Ist die Anoree gestrandet...das Schiff scheint ja ein Wrack zu sein...
Davon ist nichts bekannt. Zumindest in der PP steht nichts darüber. Und RC können wir, leider leider, nicht mehr fragen. :(
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Haywood Floyd
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Schöner, gut geschriebener Roman, der mir wirklich sehr gut gefallen hat! Die Beschreibungen waren glaubwürdig und nachvollziehbar und der Stil ist für mich sehr schön. Alleine warum die PGM (Posbis-gone-mad... :unschuldig: ) sich erst im Beiboot einschließen lassen, dort Monate mow brav verharren um dann plötzlich auszubrechen konnte ich jetzt net so wirklich nachvollziehen - aber bei Psychs weiß man ja nie... :devil:

Die Eleyshion (heißen sie so? :o( ( ) sind fremdartig und mysteriös geschildert und ich freu' mich auf nächsten Donnerstag, wenn der zweite Teil erscheint - bin gespannt, welches Geheimnis sie verbergen.
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.

Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!

Volksmund

Was aber, wenn c keine Konstante, sondern eine Funktion der Vakuumenergiedichte wäre?
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perry-fan
Siganese
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Auch ich finde den Roman klasse, es war mein erster Corvus-Roman, da ich bei NEO hoffnungslos im Rückstand bin, und Stardust nicht gelesen habe. Das Kapitel 9 war für mich nach zweimaligem Lesen ein echtes Highlight. Ich mag solche experimentellen (oder wie man es auch immer nennen will) Passagen.
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Robert Corvus
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Kritikaster hat geschrieben:Bin mit dem Roman gut zufrieden. Schöne Beschreibungen, schöne Charakterisierungen.

Haywood Floyd hat geschrieben:Schöner, gut geschriebener Roman, der mir wirklich sehr gut gefallen hat! Die Beschreibungen waren glaubwürdig und nachvollziehbar und der Stil ist für mich sehr schön.

Vielen Dank. :)

Haywood Floyd hat geschrieben:Alleine warum die PGM (Posbis-gone-mad... :unschuldig: ) sich erst im Beiboot einschließen lassen, dort Monate mow brav verharren um dann plötzlich auszubrechen konnte ich jetzt net so wirklich nachvollziehen ...

Sie kommen ja nicht von allein raus, sondern werden befreit ... Dazu müssen zunächst von außerhalb der BRUSSILOW I die Sicherungsmaßnahmen desaktiviert werden (Kapitel 30). ;)

Haywood Floyd hat geschrieben:Die Eleyshion (heißen sie so? :o( ( )

Eyleshion (Einzahl) / Eyleshioni (Mehrzahl). Wenn man erst mal so weit ist, Balpirol-Proteindirigenten ohne Blinzeln in einem Rutsch runterzutippen, ist die Bezeichnung für diese Spezies keine Herausforderung mehr. ;)
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ganerc
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Wohnort: neabadra auf dr Alb
Robert Corvus hat geschrieben:...Eyleshion (Einzahl) / Eyleshioni (Mehrzahl). Wenn man erst mal so weit ist, Balpirol-Proteindirigenten ohne Blinzeln in einem Rutsch runterzutippen, ist die Bezeichnung für diese Spezies keine Herausforderung mehr. ;)
Das kann ich bestätigen :pfeif:
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Alraska
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Wohnort: LEUCHTKRAFT
Sehr schöner Roman, flüssig geschrieben. In einem Rutsch durchgelesen, den konnte ich nicht aus der Hand legen :st:
Schön gezeichnete Charaktere, besonders Amaya (und ihr Erwachen) und ADAM mit seinem köstlichen Humor.
Nur das Ende ist Mist - weil's das Ende ist ^_^
Da kommt mal wieder das schöne alte Rhodan-Feeling auf, dass man den nächsten Band kaum erwarten kann. Wie geht's weiter?
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Vlisson
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Extrem langweiliger Lückenfüller :(

habe mich wirklich zwingen müssen weiterzulesen, sorry :(

Auch die neue KI konnte nichts retten, es war einfach langweilig. Nervige Handlung ohne Sinn. Es sterben Menschen aber das ist auch ohne wirklicher Emotion. Auch die Konflikte auf dem Schiff waren zäh

Das Entführen der Zwei und dann Transport um zMond war dann wenigstens besser, aber auch ohne Spannung

Ich freue mich auf 2825, das wird sicher interessant und trägt was zur Handlung bei.

Sorry für meinen Rant aber das war jetzt echt gestohlene Lebenszeit :(
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Robert Corvus
Oxtorner
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Registriert: 19. September 2013, 14:38
Wohnort: Köln
Alraska hat geschrieben:Sehr schöner Roman, flüssig geschrieben. In einem Rutsch durchgelesen, den konnte ich nicht aus der Hand legen

Das freut mich. :)

Vlisson hat geschrieben:Extrem langweiliger Lückenfüller :(
habe mich wirklich zwingen müssen weiterzulesen, sorry :(

Schade, dass Dir dieser Heftroman nicht zugesagt hat.
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