Spoiler 2855:Der Linearraum-Dieb, von Michelle Stern

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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die aktuelle Entwicklung des Zyklus? - Note 1
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Casaloki
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Teumessia hat geschrieben:Mir hat der Roman gut gefallen mit nur zwei Punkten, die mir am Rande ein wenig sauer aufstossen.
1. Die Aarus-Wurme wurden mal nebenbei enutsorgt. Nicht dass sie entsorgt wurden, damit kann ich leben (wie einiges im letzten Zyklus), aber es ist (für mich) wieder mal das wie.
Das ist nicht richtig. Kam vielleicht aus dem Spoiler falsch rüber. Im Roman wird im Dialog explizit sogar darauf hingewiesen und auch die Namen der Wurme genannt. Aber es sind nicht alle. Kannst also den Blutdruck wieder senken. Ich nehm das als falsche oder ungenaue Wiedergabe auf meine Kappe. Mea culpa. :o)
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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jogo
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Ein Spoiler sollte ja nicht alles bringen. Kann nicht alles erzählen. Alles gut, Casa!!!
Denken ist wie googeln - nur krasser.
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Elena
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Da haben wir den besten Beweis, dass auch der beste Spoiler nicht das Lesen eines kompletten Romans ersetzen kann! :o)
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
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Skörld
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Zu lesen war das Heft ja ganz nett, aber es waren auch ein paar ordentliche Böcke drin...

Bei einem experimentellen Gerät, an dem vielleicht sogar noch gearbeitet wird, die Doku wegzusperren ist eine wirklich glorreiche Idee. Effektiver kann man ein Projekt nicht behindern. :o)
Naja, Im Endeffekt waren "die Pläne" ja auch nur das Plotdevice, das es zu finden galt.

Das Solsystem evakuieren? Na viel Spass damit.

Seit wann sind die Onryonen eigentlich so "friedliebend", dass sogar einfache Wettkämpfe "barbarisch" sind?
Andererseits rösten sie ihre eigen Leute mit nur moderaten Gewissensbissen auf kleiner Flamme
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ovaron29
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Raktajino hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:Dass nur ein Datenträger existiert ist doch Nebensache. Ich lese die Romane um mich zu unterhalten und nicht um Unlogik zu suchen.
Fehler finde ich auch in Wissens-Magazinen.


Wir behalten das mal ganz liebevoll im Hinterkopf. :D

:st:
Ich sehe einen Unterschied, zw. monatelangem Zeitgeschwurbel oder ob in einem Roman eine Szene unlogisch ist.
In derAtlanebene hat mich nur 2850 gut unterhalten. Die beiden anderen die ich gelesen habe, .........Schwamm drüber.
Lese meinen Beitrag im NEO-Thread, dann weißt du vielleich was ich meine.
Einige "Unmöglichkeiten" bei NEO sehe ich wie Rüdiger.
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Raktajino
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Neo lese ich nicht und von daher auch nicht den Neo-Faden. Eine interessante Sicht. Wenn man mehr oder weniger zufrieden ist, "überliest" man derartige Stellen oder schmunzelt darüber....
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Teumessia
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Casaloki hat geschrieben:
Teumessia hat geschrieben:Mir hat der Roman gut gefallen mit nur zwei Punkten, die mir am Rande ein wenig sauer aufstossen.
1. Die Aarus-Wurme wurden mal nebenbei enutsorgt. Nicht dass sie entsorgt wurden, damit kann ich leben (wie einiges im letzten Zyklus), aber es ist (für mich) wieder mal das wie.
Das ist nicht richtig. Kam vielleicht aus dem Spoiler falsch rüber. Im Roman wird im Dialog explizit sogar darauf hingewiesen und auch die Namen der Wurme genannt. Aber es sind nicht alle. Kannst also den Blutdruck wieder senken. Ich nehm das als falsche oder ungenaue Wiedergabe auf meine Kappe. Mea culpa. :o)

Mein Fehler, 5 der 10 Wurme wurden zerstört.
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ovaron29
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Atlantis hat geschrieben:
mastersmili hat geschrieben:Wenn die Onryonen ihre Truppen sammeln würden könnten sie die Invasionstreitmacht am Zeitriss überrennen. Ich dachte die Ressourcen des Tribunals wären unbegrenzt?


Bin Deiner Meinung, 45.000 Sterngewerke , je 1000 Onryonen Raumschiffe dagegen , die 45 Millionen Onryonen Schiffe losschicken, machen
doch Sicherlich keine Probleme für das Atopische Tribunal.
Wenn die aus den unbegrenzten Ressouren nicht kommen , das sagt doch alles über die Exprokraten aus. :nein: :nein:
Oder Thez denkt einfach einmal alles um. :devil:

Die unbegrenzten Ressourcen des AT haben die Expos doch nur als Erklärung verwendet, weshalb die MS-Völker nicht zurückschlagen können.
Jetzt wo die Tius da sind ist keine Rede mehr davon.
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Elena
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Spoiler:
Plotdriven! :devil:

:P
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Richard
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ovaron29 hat geschrieben:Ich sehe einen Unterschied, zw. monatelangem Zeitgeschwurbel oder ob in einem Roman eine Szene unlogisch ist.


Schon klar. Aber beim aktuellen Band ist eine der wesentlichen Komponenten des Plots unlogisch (eben, dass die Daten des Forschungsergebnis nur auf einem Exemplar existieren).

Aus meiner Sicht ist das durchaus ein Unterschied v.w. "nur eine Szene" oder eben eine der Plotgrundlagen.
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R.B.
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ovaron29 hat geschrieben:Die unbegrenzten Ressourcen des AT haben die Expos doch nur als Erklärung verwendet, weshalb die MS-Völker nicht zurückschlagen können.
Jetzt wo die Tius da sind ist keine Rede mehr davon.


Da bin ich auch drüber gestolpert. Wenn ich mich recht entsinne, gab es Onryonen wie Sand am Meer. Jetzt redet da niemand mehr von. Dann walzen die Tiuphoren in Vergangenheit und zunächst auch in der PR Gegenwart alles nieder, was ihnen vor die Flinte kommt. Jetzt halten sie hauptsächlich Ruhe (von ein paar niedergemetzelten Planeten mal abgesehen). Wenn die Tius mit der jetzt entwickelten/geklauten Waffe dahin geschickt werden, wo sie hingehören (zum Teufel) und das wars dann, waren die Kerle überflüssig. Da sollte also noch ein einigermaßen begründetes Ende kommen.
Naja, vielleicht werden die Kerle noch für den Weltenbrand gebraucht.

Und das Solsystem wird evakuiert. Ich glaube, wenn ich da lebte, würde ich freiwillig auswandern. Entweder wird das ganze System entführt, ab und zu wird es auch mal in Zukünfte versetzt, man findet undefinierbare Leichen von Superintelligenzen und jetzt also die Evakuierung wegen sich näherndem Zeitriss.
Wo sollen die denn alle hin? Ich wünsche bei dieser Aktion ebenfalls viel Spaß. Da werden schon ein paar Milliarden auszufliegen sein. Wenn die Tius das mitkriegen, dann aber Nacht Mattes.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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ovaron29
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Raktajino hat geschrieben:Neo lese ich nicht und von daher auch nicht den Neo-Faden. Eine interessante Sicht. Wenn man mehr oder weniger zufrieden ist, "überliest" man derartige Stellen oder schmunzelt darüber....

Ja ganz genau, ist wahrscheinlich auch nicht logisch. :rolleyes:
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ovaron29
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Richard hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:Ich sehe einen Unterschied, zw. monatelangem Zeitgeschwurbel oder ob in einem Roman eine Szene unlogisch ist.


Schon klar. Aber beim aktuellen Band ist eine der wesentlichen Komponenten des Plots unlogisch (eben, dass die Daten des Forschungsergebnis nur auf einem Exemplar existieren).

Aus meiner Sicht ist das durchaus ein Unterschied v.w. "nur eine Szene" oder eben eine der Plotgrundlagen.

Stimmt schon. Ich habe Fotos und Videos meiner Enkelin am Laptop und 2 externen Festplatten. :rolleyes:
Aber bei diesem Zyklus reicht es schon, wenn mich der Roman gut unterhält.
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nanograinger
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Nach dem Feuerwerk der letzten beiden Romane fällt dieser Roman etwas ab, auch wenn es Michelle Stern gelingt, das Tempo hoch zu halten, ungeachtet der retardierenden Germo Jobst-Episoden (die den nächsten Roman vorbereiten). Attilar Leccore ist sowieso einer meiner Lieblingscharaktere, auch wenn er hier fast nur den Superman gibt.

Der Plot hat leider einige eklantante Schwächen, die hier auch schon teilweise benannt wurden. Natürlich ist es Unsinn, keine Kopie der Verwirbler-Daten im Entwicklungszentrum zu belassen. (Denn wie hätten denn die Jaj an die Daten dort herankommen können, sie erschaffen ja im Gegensatz zu einem Koda Aratier keine Gedächtniskopie). Wäre das so beschrieben worden, dann hätte auch der Abschussversuch des Lineartorpedos Sinn gemacht und wäre nicht nur aus dramaturgischen Gründen eingebaut worden. Und natürlich ist es sinnlos, bei Jaj-Alarm ausgerechnet den obersten Kontrolleur sich selbst kontrollieren zu lassen.

Die Idee mit der Flucht im Linearraumtorpedo fand ich zumindest originell, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass das Aufbringen des Teils besser geschildert worden wäre, denn der Zusammenhang von Bilder schauen von Germo Jobst und der Idee den LT mal per Telepathen scannen zu lassen fand ich auch sehr konstruiert. Viel schöner wäre gewesen, wenn sich Onryonen und LFT beim Aufbringen gezänkt hätten. Aber das wäre dann ein anderer Roman geworden.

Noch eine Bemerkung zu den "unbegrenzten Ressourcen": Jedem Menschen mit gesunden Menschenverstand sollte klar sein, dass es so etwas nicht geben kann, also eine Behauptung ist, die zur Entmutigung des jeweiligen Gegners aufgestellt wird. Weder das AT noch TRAITOR haben/hatten "unbegrenzte" Ressourcen. Es ist aber auch vollkommen egal, solange die Ressourcen groß genug sind und die jeweiligen Basen der Gegner nicht angegriffen werden können (was sowohl beim AT als auch bei TRAITOR der Fall ist/war).

Die Gründe dafür, sich nicht auf eine Materialschlacht mit dem AT einzulassen, sind spätestens nach PR2729 "In eine neue Ära" klar. Bei den Tiuphoren sieht die Situation noch schwieriger aus, weil man bei ihnen definitv nicht auf Rücksichtnahme von Nicht-Kombattanten rechen kann.
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Teumessia
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ovaron29 hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:
ovaron29 hat geschrieben:Ich sehe einen Unterschied, zw. monatelangem Zeitgeschwurbel oder ob in einem Roman eine Szene unlogisch ist.

Schon klar. Aber beim aktuellen Band ist eine der wesentlichen Komponenten des Plots unlogisch (eben, dass die Daten des Forschungsergebnis nur auf einem Exemplar existieren).

Aus meiner Sicht ist das durchaus ein Unterschied v.w. "nur eine Szene" oder eben eine der Plotgrundlagen.

Stimmt schon. Ich habe Fotos und Videos meiner Enkelin am Laptop und 2 externen Festplatten. :rolleyes:
Aber bei diesem Zyklus reicht es schon, wenn mich der Roman gut unterhält.

Auf der anderen Seite kann Paranoia zusammen mit dem Glauben, das perfekte Sicherheitssystem zu haben, zu dummen Entscheidungen führen.
Nebenbei hat man ja noch die Wissenschaftler, die die Waffe entwickelt haben wie auch die Maschinen, die nach den Plänen gebaut wurden. Es dürfte recht schwierig werden, die Pläne zu klauen, jeden Wissenschaftler zu beseitigen der beteiligt war und die Maschinen zu zerstören ohne aufzufallen.
Ja, die einzige Aufzeichnung der Pläne zu stehlen würde die Entwicklung zurückwerfen, aber nicht auf null zurücksetzen.
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Mr Frost
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Nun also ein weiterer Attilar Leccore-Roman...
Über die (nennen wir sie euphemistisch) "Schwächen" des Plots ist hier im Spoilerbereich schon genug geschrieben worden. Glaubwürdig fand ich hier ebenfalls vieles nicht.

Michelle Stern neigt auch diesmal zu einer Beschreibung bis ins Detail, ja sie arbeitet sich regelrecht ab, um Feinheiten und Details genauestens zu schildern: Gersch, Tirr-Tücher, Heilgerüche (die nach frisch gekochtem Gemüse mit Nuancen von Pferdeäpfeln riechen), Anuupi-Lichtfärbungen und auch das gesamte Farbspektrum der Emots kommt breit zum Einsatz.
Allein, mich persönlich interessieren diese Details keinen Deut (mehr), was die Onryonen einschließt.

Wahrlich, die Planer des Zyklus lassen sich Zeit. Zeit hat man auch ganz offensichtlich für ein erneutes Leccore-Wechsle-Dich-Spielchen. Meine Herren, dieser Koda Aratier kann ja nun wirklich alles. Hier wird gewandelt und getäuscht, was das Zeug hält. "Austauschbar" im wahrsten Sinne des Wortes und ermüdend. Und ein Blick reicht für ein "Templat"? Interessant Nach Gys-Voolbeerha, Koda Aratier, Koda Ariel und Jaj ist mein Bedarf an Gestaltwandler-Geschichtchen gedeckt.
Auch die Germo Jobst- Episoden waren leider nicht sonderlich interessant, da redundant.
Ich bin vermutlich daher auch ingesamt dreimal bei der Lektüre eingeschlafen.
Nun ja, vielleicht dient diese "Entspannung" ja auch der "Unterhaltung".

Michelle Stern ist eine Autorin, die ich schätze, aber dieser Roman fiel aus meiner Sicht ziemlich ab. Und teilweise schien mir diesmal einiges sprachlich nicht ganz so gut gelungen:
- "Bei vielen (...) Einbuchtungen lag die Schwerkraft zu einer Seite hin, dass je nach Gang die entsprechende Seite mit dem Unten wechselte" und direkt danach "Am deutlichsten machten es die zahlreichen Pflanzen und Gebäude, die auf völlig verrückte Weise verdreht erschienen (S. 27) [??]
- (...) hielt eine Tasse mit Kakao in beiden Händen, die schon lange leer war." (S.58) [?? Dann ist es eine Tasse "ohne", nicht mit...].

Schade finde ich, daß man die neue "Waffe" von den Onryonen klauen muss, die doch über sich selbst aussagen: "Wir haben zu wenige Daten über den Gegner" (S.26). Terraner sollten inzwischen durchaus über genügend Daten verfügen. Hätte man mal nicht wieder Terraner etwas entwickeln lassen können?

Meine Gesamtwertung: 4/3/4.
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Kardec
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Mr Frost hat geschrieben:...................................Schade finde ich, daß man die neue "Waffe" von den Onryonen klauen muss, die doch über sich selbst aussagen: "Wir haben zu wenige Daten über den Gegner" (S.26). Terraner sollten inzwischen durchaus über genügend Daten verfügen. Hätte man mal nicht wieder Terraner etwas entwickeln lassen können? ....

Find ich auch! Zudem käme die "erworbene" Waffe in einer wirklichen Wirklichkeit viel zu spät.

.

Nicht wirklich nachvollziehen kann ich den Vorwurf an die Autorin wenn sie mit Detailfreude Atmosphäre schaffen will.
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Müllmann
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Wohnort: Meine Müllkippe
Man merkt, dass sich das Autorenkollektiv überwiegend aus Germanisten, möglicherweise auch aus anderen Geisteswissenschaftlern zusammensetzen. Leute mit einer technisch / naturwissenschaftlichen Ausbildung scheinen kaum eine Rolle zu spielen, und falls sie überhaupt vorkommen, sich unauffällig im Hintergrund zu halten. Wirklich technikaffin scheint keiner zu sein. Das merkt man zum Beispiel am grob fahrlässigen Umgang mit Daten, etwa den fehlenden Backups. Kryptotrojaner scheinen unbekannt zu sein – wenn das die Tius wüssten.
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Richard
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Verena Themsen ist jedenfalls Physikerin - aber sie verfasst nur relativ wenig Romane pro Jahr da sie einen anderen Vollzeitjob hat.
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ovaron29
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Kardec hat geschrieben:
Nicht wirklich nachvollziehen kann ich den Vorwurf an die Autorin wenn sie mit Detailfreude Atmosphäre schaffen will.

Ganz meine Meinung, Kompliment Michele. :st:
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Mr Frost
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Kardec hat geschrieben:Nicht wirklich nachvollziehen kann ich den Vorwurf an die Autorin wenn sie mit Detailfreude Atmosphäre schaffen will.

Kein Vorwurf, daß sie es so versucht. Ich für mich würde sagen: Trotz der Detailfülle ist für mich kein Funke rübergesprungen. Kein Vorwurf an die Autorin, nur eine Beschreibung, von dem, was ich empfunden habe. Noch mal anders formuliert: Sie gibt sich sehr viel Mühe, aber die Details interessieren mich persönlich bei den Onryonen nicht mehr. Keine Sorge, Michelle bekommt hier (auch bei anderen Romanen) ansonsten genügend Lob ab - auch von mir.
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Skörld
Terraner
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Registriert: 29. Juni 2012, 21:44
Wohnort: Mal hier, mal da.... ;)
Was man nicht vergessen sollte: dies ist nicht die erste (experimentelle) Anti-Tiuphorenwaffe.

z.B. die Swoon hatten das Conmentum ganz simpel aber erfolgreich mit Stroboskopen gestört.
Was ist damit passiert? War das den Galaktikern zu wenig HyperHyper?
Technisch etwas hochwertiger, aber mit ähnlichem Ergebnis: die Strahlung, die Phascens Roboter abgeben konnte.

Wenn es etwas mehr Wums haben soll: der Impuls, den die modifizierte Purpur-Teufe abgestrahlt hat.

Warum muss es jetzt unbedingt der der geistigen Gesundheit nicht unbedingt zuträgliche Verwirbler sein? :???:
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Kritikaster
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Registriert: 26. Juni 2012, 07:34
Skörld hat geschrieben:Warum muss es jetzt unbedingt der der geistigen Gesundheit nicht unbedingt zuträgliche Verwirbler sein? :???:

Damit die Onions auch als wichtige Verbündete in den zukünftigen Romanen dargestellt werden können? Nur als friedfertige On-Vakuolen-Bewohner würden sie in der Auseinandersetzung mit den Tius keine erwähnenswerte Rolle spielen können. 8-)
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Taufik Shahab
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Registriert: 24. Juli 2014, 19:47
Tja, die Onryonen machen einem schon zu schaffen!
ZUallererst vernichten sie eine ganze terranische Flotte, dann, soweit ich mich erinnern kann, sprengen sie einen bewohnten Planeten.
Jetzt sind sie beinahe zuckersüss und so hilfreich!
Nur bei den Tiuphoren machen sie nicht auf dicke Hose!
Zu Beginn sollten sie ja unendliche Ressourcen haben, jetzt muss man sie ja beinahe suchen!
Ist mir allerdings schon einige Zeit ein Rätsel, wie die Onryonen schon Hunderte oder tausende Jahre in der MS sein können, ohne Kontakt mit anderen bekannten Zivilisationen haben zu können! Zumal rein aus volkswirtschaftlicher Perspektive es mir irgendwie unmöglich erscheint, dass eine vesteckte Onryonenzivilisation ohne Handel in der Galaxis über tausende von Jahren die finanziellen Mittel zur Produktion ihrer gewaltigen Flotte aufbringen kann!
Von der Materialbeschaffung für ihre Raumschiffe ganz zu schweigen!
Ähnlich geht es mir mit den Tiuphoren. Wie kann eine reine Kriegerkaste so lange existieren? Wieso degeneriert sie nicht? Gibt es keinen Inzest?Es sind doch mehr oder weniger abgeschlossene Zivilisationen auf den Sternengewerken! Wie kann eine solche Gesellschaft bestehen?
In der Armada gab es ja unterschiedliche Völker , um den Tross am funktionieren zu halten!
Über Thez, die HM, oder das Ende aller Zeiten zu spekulieren mag ja zu PR gehören, aber es gibt auch mal etwas Handfesteres zu erklären!
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Troh.Klaus
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Registriert: 5. Juli 2012, 22:13
Wohnort: Hochheim
So ab der Mitte des Romans, als mir der Zusammenhang einigermassen klar war, habe ich nur noch quer gelesen. Mehr Interesse konnte die Story bei mir nicht wecken.
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