Spoiler 2855:Der Linearraum-Dieb, von Michelle Stern

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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nanograinger
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Skörld hat geschrieben:Was man nicht vergessen sollte: dies ist nicht die erste (experimentelle) Anti-Tiuphorenwaffe.

z.B. die Swoon hatten das Conmentum ganz simpel aber erfolgreich mit Stroboskopen gestört.
Was ist damit passiert? War das den Galaktikern zu wenig HyperHyper?
Technisch etwas hochwertiger, aber mit ähnlichem Ergebnis: die Strahlung, die Phascens Roboter abgeben konnte.

Wirkt vielleicht gegen Tiuphoren im Infanterieeinsatz, aber gegen Indoktrinatoren nicht.
Skörld hat geschrieben:Wenn es etwas mehr Wums haben soll: der Impuls, den die modifizierte Purpur-Teufe abgestrahlt hat.

Warum muss es jetzt unbedingt der der geistigen Gesundheit nicht unbedingt zuträgliche Verwirbler sein? :???:

Wieviele Purpur-Teufen stehen gerade zur Verfügung? Wer hat die Baupläne dazu?

Die gesundheitsschädliche Nebenwirkung des Verwirblers wird ja wahrscheinlich noch stark gemindert werden, ansonsten wäre er nur
für EPPRIK-Raumer interessant.

Was ich mich frage: Mit was bringen die Onryonen eine Sextadim-Impuls zusammen? Haben die Sextagonium oder ähnliches? Salkrit werden sie wohl keines haben...
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nanograinger
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Taufik Shahab hat geschrieben:Tja, die Onryonen machen einem schon zu schaffen!
ZUallererst vernichten sie eine ganze terranische Flotte, dann, soweit ich mich erinnern kann, sprengen sie einen bewohnten Planeten.
Jetzt sind sie beinahe zuckersüss und so hilfreich!

"Die Onryonen" gibt es sowenig wie "die Terraner" und "die Tefroder" (oder auch "die Deutschen")...
Bei den Onryonen gibt es Hardliner wie Shekval Genneryc, aber auch ganz andere Charaktere. Das wurde bspw. in den Romanen zu den Rebellen auf Luna sehr deutlich. In Larhatoon gab es sogar eine Onryonin, die bei den Proto-Hetosten mitgemacht hat.

Jetzt gibt es "Isolierer" und "Teiler" in der onryonischen Oberschicht in der On-Vakuole. Macht angesichts der Tiuphoren-Bedrohung absolut Sinn.
Taufik Shahab hat geschrieben:....
Ist mir allerdings schon einige Zeit ein Rätsel, wie die Onryonen schon Hunderte oder tausende Jahre in der MS sein können, ohne Kontakt mit anderen bekannten Zivilisationen haben zu können! Zumal rein aus volkswirtschaftlicher Perspektive es mir irgendwie unmöglich erscheint, dass eine vesteckte Onryonenzivilisation ohne Handel in der Galaxis über tausende von Jahren die finanziellen Mittel zur Produktion ihrer gewaltigen Flotte aufbringen kann!
Von der Materialbeschaffung für ihre Raumschiffe ganz zu schweigen!

Wie viele Welten sind in der On-Vakuole eingebracht worden? Ist noch nicht bekannt, oder? Es könnten ziemlich viele sein. Wir wissen ja noch nicht, wann diese Vakuole geschaffen worden ist. Wir wissen nur, dass zur Zeit des "Planeten der Phantome" On-Ryo noch nicht gefunden war.

Die Posbis scheinen übrigens keine Probleme mit der Materialbeschaffung zu haben, die ja in einer ähnlichen Situation sind (wobei deren Dunkelplaneten ja meistens Tausende LJ Abstand haben). Was das alles mit "finanziellen Mitteln" zu tun hat, erschließt sich mir sowieso nicht. Glaubst du, dass die Onryonen den Galax eingeführt haben? :rolleyes:
Taufik Shahab hat geschrieben:Ähnlich geht es mir mit den Tiuphoren. Wie kann eine reine Kriegerkaste so lange existieren? Wieso degeneriert sie nicht? Gibt es keinen Inzest?Es sind doch mehr oder weniger abgeschlossene Zivilisationen auf den Sternengewerken! Wie kann eine solche Gesellschaft bestehen?

Sag mal: Liest du die Romane überhaupt?

Das Vorgehen der Tiuphoren bzgl. Ressourcenplaneten wurde schon in PR 2800 geschildert. Die Sterngewerke haben Millionen von Tiuphoren an Bord und bei weitem die meisten davon sind keine Krieger. Die Gentechnik in dieser Zeit solltein der Lage sein, evtl. Probleme von "kleinen" Populationen zu beheben, falls das bei den Tiuphoren überhaupt jemals ein Thema ist (soviel wissen wir ja nicht über ihre Biologie).
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Skörld
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nanograinger hat geschrieben:
Skörld hat geschrieben:...

Wirkt vielleicht gegen Tiuphoren im Infanterieeinsatz, aber gegen Indoktrinatoren nicht.

Was ja schon mal ein guter Anfang ist. Warum nur auf ein Pferd setzen?
Noch dazu wenn es Stroboskop Bausätze für kleines Geld bei Conrad gibt :rolleyes:

Skörld hat geschrieben:...

Wieviele Purpur-Teufen stehen gerade zur Verfügung? Wer hat die Baupläne dazu?

Ich hoffe mal die RT hat fleißig Messungen veranstaltet. Daher sollte ziemlich klar sein, was dahinter steckt. Wenns wegen der Impedanz nicht mehr geht ist es natürlich Pech...

Die gesundheitsschädliche Nebenwirkung des Verwirblers wird ja wahrscheinlich noch stark gemindert werden, ansonsten wäre er nur
für EPPRIK-Raumer interessant.

und das wär nicht Deus-Ex-Machina?
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nanograinger
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Skörld hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Skörld hat geschrieben:...

Wirkt vielleicht gegen Tiuphoren im Infanterieeinsatz, aber gegen Indoktrinatoren nicht.

Was ja schon mal ein guter Anfang ist. Warum nur auf ein Pferd setzen?
Noch dazu wenn es Stroboskop Bausätze für kleines Geld bei Conrad gibt :rolleyes:

Du erinnerst dich sicher auch, dass es nicht lange geholfen hat.
Skörld hat geschrieben:...
nanograinger hat geschrieben:Wieviele Purpur-Teufen stehen gerade zur Verfügung? Wer hat die Baupläne dazu?

Ich hoffe mal die RT hat fleißig Messungen veranstaltet. Daher sollte ziemlich klar sein, was dahinter steckt. Wenns wegen der Impedanz nicht mehr geht ist es natürlich Pech...

Du glaubst im Ernst, dass durch die Messung eines einzigen Teufenvorgangs die Terraner innerhalb weniger Monate (denn mehr Zeit bleibt ja nicht mehr) nicht nur das Wirkungsprinzip der Teufen durchschauen, sondern auch noch in entsprechender Anzahl bauen können?
Hältst du Sichu und ihre Leute für Zauberer?
Skörld hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Die gesundheitsschädliche Nebenwirkung des Verwirblers wird ja wahrscheinlich noch stark gemindert werden, ansonsten wäre er nur für EPPRIK-Raumer interessant.

und das wär nicht Deus-Ex-Machina?

Was wäre Deus-Ex-Machina? Die Anwendung für EPPRIK-Raumer? Oder dass man nach der Testreihe an lebenden Probanden in der Lage sein könnte, die Nebenwirkung einzuschränken?

Ich habe ein ganz anderes Problem: Der Verwirbler hatte ja eine relativ klare beschriebene Wirkungsweise. Ganz anders sieht es mit den angeblich gegen Indoktrinatoren gerichteten "Posbiviren" aus. Wie sollen die denn (in entsprechender Modifikation ) gegen die Indoktrinatoren wirken? Sollen sie die Teile infizieren und somit unter Kontrolle bringen? Das sieht dann nach einer Szenario wie bei KorraVir aus, denn dann haben bald alle Mächte ihre eigenen Indoktrinatoren, um sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen...
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Skörld
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Ich bin ja nicht bös, wenn wir (endlich) die Tius los werden und wenns jetzt die Wirbelmethode ist solls mir auch recht sein, aber mich wundert, dass nix aufgegriffen wurde, was schon mal funktioniert hat

.


nanograinger hat geschrieben:Du glaubst im Ernst, dass durch die Messung eines einzigen Teufenvorgangs die Terraner innerhalb weniger Monate (denn mehr Zeit bleibt ja nicht mehr) nicht nur das Wirkungsprinzip der Teufen durchschauen, sondern auch noch in entsprechender Anzahl bauen können?

Wer interessiert sich denn für die Teufe und wie sie funktioniert?

Der Sextadings-Asynchron Impuls war ein zusätzlicher Effekt, den Rayonen, die ja bekanntlich mit der Teufe selbst auch überfordert waren, quasi außen dran gebastelt haben. Das könnte eine Sichu durchaus verstehen und nachahmen - wenn es Energie- und Hyperkristalltechnisch noch möglich sein sollte (woran ich wegen der "sexta"-Silbe meine Zweifel habe).

Was wäre Deus-Ex-Machina? Die Anwendung für EPPRIK-Raumer? Oder dass man nach der Testreihe an lebenden Probanden in der Lage sein könnte, die Nebenwirkung einzuschränken?

Ja, es wäre Deus-Ex-Machina, wenn der große terranische Wissenschaftler mal eben die schädlichen Auswirkungen hinwegwedelt, ohne die Wirkung zu verringern.

Außerdem ist der Verwirbler auch kein Allheilmittel, weil er nur die Inoktrinatoren neutralisiert - und zwar auch nur wenn sie gerade aufs Schiff treffen. Der schon länger infizierten RT hilft er wohl nicht und den "konventionell" beschossen Schiffen auch nicht.

BTW...
Die Epprik Raumer haben doch eine BIOPositronik. Wird die auch gaga von den Strahlen?
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Richard
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Skörld hat geschrieben:Was man nicht vergessen sollte: dies ist nicht die erste (experimentelle) Anti-Tiuphorenwaffe.

z.B. die Swoon hatten das Conmentum ganz simpel aber erfolgreich mit Stroboskopen gestört.
Was ist damit passiert? War das den Galaktikern zu wenig HyperHyper?
Technisch etwas hochwertiger, aber mit ähnlichem Ergebnis: die Strahlung, die Phascens Roboter abgeben konnte.

Wenn es etwas mehr Wums haben soll: der Impuls, den die modifizierte Purpur-Teufe abgestrahlt hat.

Warum muss es jetzt unbedingt der der geistigen Gesundheit nicht unbedingt zuträgliche Verwirbler sein? :???:


Diese Waffe der Swoon eignet sich im Nahkampf. Jene der Onryonen kann man einsetzten, wenn Raumschiffe mit Indoktrinatoren befallen sind.

Sprich man sollte schon auch schauen wofuer/wogegen bestimmte Waffensysteme bzw. Abwehrmechanismen geeignet sind.

Purpur-Teufen bzw. Plaene davon existieren in der aktuellen Handlungsgegenwart ziemlich sicher nicht mehr. Und diesen Umbau in ein Waffensystem hat man erst einmal angewendet. Ok, die Sternengewerke der Tius wurden da zerstoert/schwer beschaedigt aber diese Nebenwirkung mit dem doch sehr heftigen Sextadimimpuls ist jedenfalls etwas, dass ich nicht ganz unproblematisch sehe. Es koennte durchaus sein, dass durch solche Impulse vermehrt Fremdintelligenzen auf die Milchstrasse hingewiesen werden und damit koennte man sich einmal mehr irgendwelche Invasoren vor die Haustuer "locken".
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Langschläfer
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Bezüglich Populationsgröße:
ich habe mich mal ein wenig umgesehen, und man findet diverse Ansätze bezüglich dieser Frage. Die Zahlen reichen von wenigen 1000 bis etwa 20.000. Dabei muss man aber bedenken, dass es sich hier um Zahlen handelt, die für Populationen von Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum berechnet sind. Es gibt also keinerlei technische Unterstützung, und diese Populationen sind auch den üblichen Drücken ausgesetzt – also Raubtieren, Unfällen, Paarungskämpfen und ähnlichem.

Interessant war, dass bei technischer Zuchtwahl viel viel kleinere Populationen ausreichen sollen. Wenn die Paarungen vorgegeben werden, reichen teilweise – zumindest in der Simulation im Computer – unter 100 Exemplare aus. Allerdings ist dann später durchaus mit genetischen Problemen zu rechnen.

Es gab auch eine Simulation für Menschen, dabei ging es um die minimale Besatzungsgröße, die ein Kolonieschiff bei der Ankunft auf dem Zielplaneten haben muss. Dabei gab es allerdings die Voraussetzung, dass eventuelle Erbkrankheiten durch ein vorheriges Screening der Besatzung minimiert werden. Außerdem wird in der Population bei den Nachkommen davon ausgegangen, dass man durchaus genetische Manipulationen vornimmt bzw. eine Partnerwahl durchführt. Dann sollen etwa 160 Personen ausreichen.

Vor einigen Jahren habe ich im Spiegel einen Artikel gelesen, der sich mit dieser Frage beschäftigte. In einer Studie bezüglich des Erhaltes von Tierrassen bzw. der Nachzucht nach einer Katastrophe kann die Autoren zu dem Schluss, dass eine Population von 1000 Tieren ausreicht. Allerdings erfordert dies zwei wichtige Eingriffe: zum einen benötigt man hier die volle Kontrolle über die Paarungen, und zum anderen muss diese Population am Anfang ein extremes Ungleichgewicht aufweisen – nur 10 % Männchen. In der Simulation reichten dann 3-4 Generationen, um einen Punkt zu erreichen, an dem eine Vorgabe der Paarungen nicht mehr nötig war. Der Einsatz von Gentechnik war nicht notwendig.

Bei den Tiuphoren kann man nach dem bisher Geschilderten wohl davon ausgehen, dass auch bei ihnen nur zwei Gensets kombiniert werden, wie beim Menschen und den meisten uns bekannten Lebewesen. Der dritte Partner, der das Kind dann in der Tasche austrägt, fügt ja nichts mehr zum Gensets des Kindes hinzu. Es dürften also ähnliche Bedingungen gelten.

Und da auf den Schiffen, wie schon erwähnt, mehrere Millionen Tiuphoren leben (pro Schiff!), sollte sich das Problem einer zu kleinen Population überhaupt nicht erst stellen. Nicht einmal, wenn nur eins dieser Schiffe übrig bliebe, oder man die Population eines einzelnen Schiffes auf einem Planeten ansiedeln würde. Selbst ohne Technik.
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heppen shemir
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möglicherweise löst sich das problem mit den nebenwirkungen des verwirblers "von selbst" , weil terraner/lemurer aufgrund ihrer entstehungsgeschichte besser mit 6D effekten klarkommen:

perrypedia zum sextadimensional-asynchronen impuls:
Außerdem wirkte der asynchrone Impuls längerfristig mutagen. Perry Rhodan vermutete, dass durch die mutagene Wirkung des Impulses auf Terra die Kerouten ausstarben, und die Primaten einen Entwicklungsschub durchmachten, der letztendlich zur Entwicklung der Terraner führte. (PR 2817)

ist allerdings noch nicht gesagt, dass die terraner den verwirbler auch nachbauen könnten... vielleicht fehlt da ja ein bestimmter 6D schwingquarz.

das würde dann gut zum "zeitgeist" in der milchstrasse passen, wenn onryonen und terraner feststellen dass es ohne einander nicht geht.
onryonen haben ein abwehrmittel, können es aber nicht einsetzen, terraner können es einsetzen, aber nicht herstellen.

(und perry, der routinierte zeitschleifer, hätte mal wieder in der vergangenheit alles richtig gemacht )
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Baptist Ziergiebel
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heppen shemir hat geschrieben:das würde dann gut zum "zeitgeist" in der milchstrasse passen, wenn onryonen und terraner feststellen dass es ohne einander nicht geht.
onryonen haben ein abwehrmittel, können es aber nicht einsetzen, terraner können es einsetzen, aber nicht herstellen.

(und perry, der routinierte zeitschleifer, hätte mal wieder in der vergangenheit alles richtig gemacht )

So, wie du das da schreibst, würde mir das sogar gefallen. :)

Nach den JZL wird es nun wieder etwas "bodenständiger", zumindest so bodenständig, wie ein Aufenthalt im, dem normalen Universum entrückten, On-Raum halt sein kann, mit etwas Licht und Schatten im Roman. Einiges Kritikwürdige ist im Thread schon angesprochen worden. Zusätzlich hat mich gewundert, dass ein simpler Servoroboter fähiger zu sein scheint, als alle Geheimdienste des Kosmos zusammen, wenn er Leccore zwar nicht enttarnt, ihn aber zumindest durchschaut. Wie er das gemacht hat, blieb allerdings sein Geheimnis.

Michelle Sterns Arbeit erreichte diesmal zwar nicht ganz die Klasse, die sie in ihren letzten Beiträgen bewiesen hat, war aber dennoch für eine durchweg positive Leseerfahrung gut. Eine zuvor angesprochene, zu detailverliebte Darstellung konnte ich nun nicht feststellen. Allerdings lese ich gerade die Neuromancer-Trilogie... kann sein, dass mir dadurch so gut wie jedes andere Werk als geradezu kurz und knapp geschildert vorkommt. :)

Insgesamt ein ordentlicher Roman, von mir diesmal: 2-/2-/2-.

Zu den zuvor bemängelten "unendlichen Ressourcen" der Onryonen, die auf einmal nicht da seien: schauen wir dochmal auf die jeweiligen Verhältnisse. Die Onryonen haben nicht unbedingt mehr Schiffe als die Galaktiker. Allerdings konnten sie aus dem Unsichtbaren heraus agieren, konnten also all ihre Flotten einsetzen, ohne substanziell viel zum Heimatschutz abzustellen. Durch ihre fortgeschrittene Linearraumtechnik sind sie zügig vor Ort, was den Eindruck größerer Anzahl verstärken mochte. Sie trafen auf ein anscheinend erheblich geschwächtes Arkon, ein Galaktikum, welches nach einer Periode der Stärke ebenfalls anscheinend verfällt, generell auf Gegner, die ihnen nicht ihre geballte Kraft entgegen werfen konnten. Nicht falsch verstehen, ich bin selber Kritiker dieser herbeigeschriebenen Schwächung, aber es ist, wie es ist.

Nun haben wir die Tiuphoren. Die müßen sich nicht für den Heimatschutz verzetteln, was ein großer strategischer Vorteil ist. Weiterhin sind es viele. Sehr viele, mit ebenbürtiger Technik. Bei 45000 Gewerken sind es etwa 1,2 Millionen Großkampfschiffe, Hz... hat es mal irgendwo vorgerechnet. Keine Kreuzer oder Korvetten oder Frachter, sondern nur große Pötte. Alleine um das auszugleichen, bräuchte man mindestens dieselbe Zahl an BOXEN, GWALONS oder Raumvätern. Und sowas schüttelt man nicht so einfach aus dem Hut. Dazu die Indoktrinatoren. Solange die nicht ausgeschaltet werden können, geht sowieso kaum was. Was sollen die Onryonen denn da machen? Welle auf Welle ihrer Schiffe in den Untergang schicken, in der Hoffnung, dass die Tiuphoren ein eingebautes Tötungslimit haben, nach dessen Erreichen sie einfach abschalten? Um mal Futurama zu zitieren. :)

Gruß.
Das ist ... TERRA!
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kingfisher
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Baptist Ziergiebel hat geschrieben:...Bei 45000 Gewerken sind es etwa 1,2 Millionen Großkampfschiffe, Hz... hat es mal irgendwo vorgerechnet. Keine Kreuzer oder Korvetten oder Frachter, sondern nur große Pötte. Alleine um das auszugleichen, bräuchte man mindestens dieselbe Zahl an BOXEN, GWALONS oder Raumvätern. Und sowas schüttelt man nicht so einfach aus dem Hut...

Könnte man da nicht wieder so ne Riesenkröte a la "Old Man" in der Vergangenheit bauen lassen...? :devil:

Vielleicht anders benennen ("Young Man") und x-mal so groß (Halbkugelausrichtung nach unten, damits
niemand merkt)
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zephydia
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nanograinger hat geschrieben:Wer hat die Baupläne dazu?



Das Atopische Tribunal bestimmt, und wahrscheinlich noch viel bessere Sachen...

Aber wenn ich den aktuellen Spoiler lese, scheinen die Expokraten entschieden zu haben, dass gegen die Tius nur Selbstmordattentate eine Wirkung haben dürfen. Erhöht wohl die Dramatik.

Re: Spoiler 2855:Der Linearraum-Dieb, von Michelle Stern

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 9. Mai 2016, 17:07

Trevor Casalle 839
zephydia hat geschrieben:Aber wenn ich den aktuellen Spoiler lese, scheinen die Expokraten entschieden zu haben, dass gegen die Tius nur Selbstmordattentate eine Wirkung haben dürfen. Erhöht wohl die Dramatik.

Nicht unbedingt. Mit PEW mag es sein, dass Wesen (Kerouten?) helfen können, ohne dabei hopps zu gehen.

Re: Spoiler 2855:Der Linearraum-Dieb, von Michelle Stern

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 9. Mai 2016, 17:08

Trevor Casalle 839
kingfisher hat geschrieben:
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:...Bei 45000 Gewerken sind es etwa 1,2 Millionen Großkampfschiffe
Könnte man da nicht wieder so ne Riesenkröte a la "Old Man" in der Vergangenheit bauen lassen...?

So schlecht ist die Idee nicht ... ist aber wohl nicht zu erwarten. Das hieße dann auch nicht "Old Man", sondern "Super-Posbi" (oder so ähnlich...)
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mastersmili
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ich bin der festen Überzeugung das die Ressourcen der Onryonen grenzenlos sind.

1. waren die Onryonen in unzähligen Galaxien aktiv (wegen dem AT) und haben da bestimmt noch einige Werften.

2. Die Onryonen sind schon mehrere Jahrhunderte in der Milchstraße und hatten die Möglichkeit in Ruhe eine Flotte aufzubauen ich könnte mir da schon so eine Flotte von Hunderttausenden Schiffen vorstellen.

3. Larhatoon die Onryonen sind auch in Larhatoon aktiv und haben da auch nocht Stützpunkte und Werften.

4. Eine Organisation wie das AT denen die Zeit wortwörtlich zur Verfügung steht, könnte locker die Onryonen zu verschiedenen Zeiten in unzähligen Galaxien ansiedeln. Nehmen wir mal an die Onryonen werden in 2 Galaxien im Abstand von mehreren Jahrmillionen ansiedeln, die hätten doch alle Zeit der Welt Flotten aufzustellen.

die USA hatten vor dem zweiten Weltkrieg auch nur eine kleine Armee und zu Endes des Krieges eine Armee von 12 Millionen Soldaten.
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Skörld
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mastersmili hat geschrieben:2. Die Onryonen sind schon mehrere Jahrhunderte in der Milchstraße und hatten die Möglichkeit in Ruhe eine Flotte aufzubauen ich könnte mir da schon so eine Flotte von Hunderttausenden Schiffen vorstellen.


Die Frage ist doch, ob die Onryonen (bzw. das Tribunal generell) gewillt ist, irgendetwas zu unternehmen.
Auf On-Vennbacc eiern doch die Isolierer herum, die sich gern verstecken würden um das Problem (wiedermal) auszusitzen. Klingt nicht danach, dass wir demnächst eine onryonische Riesenflotte sehen. (man erinnere sich an Matans vollmundige "wir sind die neue Schutzmacht" Ansage :rolleyes: )

Außerdem wirst du sicher bald lesen, dass man selbst mit 17 Quadrilliarden Schiffen die 50k Gewerke nicht besiegen kann, weil...

3. Larhatoon die Onryonen sind auch in Larhatoon aktiv und haben da auch nocht Stützpunkte und Werften.

Wurde die Aikkaud Station nicht abgeschaltet/vernichtet?
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Langschläfer
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Nur beschädigt, so dass die Transferfunktion temporär außer Funktion ist. Aber niemand weiß, wie lange das dauert, da die Tolocesten an Bord das wohl in Ordnung bringen können.
(2751, Handlungszeit am Schluss 10. Januar 1517 NGZ)
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heppen shemir
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Skörld hat geschrieben:Außerdem wirst du sicher bald lesen, dass man selbst mit 17 Quadrilliarden Schiffen die 50k Gewerke nicht besiegen kann, weil...


... schon bald der rasch entwickelte tiuphorische zwirbelverschwurbler den onryonischen verwirbler wirblungslos macht.
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Raktajino
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Ist PEW eigentlich nicht potentiell sexdimensional?! :D
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Langschläfer
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Raktajino hat geschrieben:Ist PEW eigentlich nicht potentiell sexdimensional?! :D

Wie es sich auf den Paarungstrieb auswirkt wurde iirc nie geklärt.

;)

:saus:




(Aber ein Sextadim-orientiertes Material ist es. Hatten die Kerouten da nicht noch irgendwo einen Brocken als Vorrat rumschweben? Vielleicht kann man ja damit ordentlich Wirbel machen. ;) )
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Raktajino
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Ich war heute länger an der Sonne gewesen.... :D

Nee, aber mal ernsthaft. :D

Irgendwie stört mich, dass ich den Eindruck habe, dass die Tius irgendwie als Lückenfüller daherkommen und mal bis 2774 ausdiskutiert sein sollen?!
:rolleyes:
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wepe
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Die Tiuphoren sind seit 2800 als die grundbösen Massenmetzler mit Spaß am Job eingeführt worden, die ihr Tun gerne mit der Selfiekamera dokumentieren und sich an gequälten Seelen abgemurkster Planetenbewohner weiden, während sie dem wehenden Banner zuschauen.

So eine Vorarbeit macht man sich doch nicht kaputt, indem man mit 2874 die Tius aus der Handlung rausschreibt. Vielmehr sollten wir uns fragen, zu welchem Zweck die 45.000 Sterngewerke in die Gegenwart der Milchstraße geholt wurden. Ich sehe da nur eine schlüssige Antwort: Hier ist eben noch viel abzuarbeiten!
Etwa das Galaktikum, die LFT, die USO, die arkonidischen Flotten und deren Robotraumer, die Posbis und Haluter. Die Reihe kann "beliebig" fortgesetzt werden ... bislang ist ja jede Entwicklung möglich.
Unsicher könnte es nun auch für die Onryonen werden, die ja alleine über ihrer Geheinwelt On-Vennbaccc (1,2 Milliarden Bewohner) als Schutz ein Raumrudel mit 37.000 Schiffen stehen haben. (PR 2855) Solch eine Machtfülle nimmt man doch nicht mit in einen neuen Zyklus, wenn es sich vermeiden lässt. :devil:

Außer "Kaputtmachen" fällt mir nichts an Gründen ein, warum die Tiuphoren in die NGZ-Milchstraße geholt wurden. Außerdem fehlt noch die geschichtliche Erklärung, welch schreckliche Kindheit die Jungs hatten und wie sie von ihrem Planeten vertrieben wurden - es wurde uns doch mehr Tiefgang angekündigt ... :unschuldig:
Zudem dürften die Tiuphoren die Gefahr sein, die die Milchstraßenvölker zu einer Zusammenarbeit mit den Onryonen bringt zwingt, das wurde ja schon mit den Geschehnissen auf Luna gedanklich vorbereitet.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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hz3cdv
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mastersmili hat geschrieben:Wenn die Onryonen ihre Truppen sammeln würden könnten sie die Invasionstreitmacht am Zeitriss überrennen. Ich dachte die Ressourcen des Tribunals wären unbegrenzt?


Und wo steht das?

Als nachgewiesene Wahrheit und nicht als Propaganda des AT.
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hz3cdv
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Rainer1803 hat geschrieben: ...
ich fand den Roman ganz schwach , aber wenn ich mir so die Bewertungen anseh ist jeder PR-Autor wohl Anwärter für den nächsten Literaturnobelpreis


Man kann die Meinung der Anderen aber auch einfach stehen lassen. :lol:
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hz3cdv
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Taufik Shahab hat geschrieben:
...
Ähnlich geht es mir mit den Tiuphoren. Wie kann eine reine Kriegerkaste so lange existieren? Wieso degeneriert sie nicht? Gibt es keinen Inzest?Es sind doch mehr oder weniger abgeschlossene Zivilisationen auf den Sternengewerken! Wie kann eine solche Gesellschaft bestehen?
...


In einem Sterngewerke leben Hunderttausende bis Millionen Tiuphoren. Bei Menschen reicht diese Zahl dicke um Inzest zu vermeiden. In der Altsteinzeit zum Beispiel lebten in Deutschland nur wenige hundert Menschen. Viel weniger also und noch voneinander isolierter als die Bevölkerung eines Sternengewerks. Trotzdem gibt es noch heute Menschen.
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heppen shemir
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hz3cdv hat geschrieben:
Rainer1803 hat geschrieben: ...
ich fand den Roman ganz schwach , aber wenn ich mir so die Bewertungen anseh ist jeder PR-Autor wohl Anwärter für den nächsten Literaturnobelpreis


Man kann die Meinung der Anderen aber auch einfach stehen lassen. :lol:


... sagte der bock zum gärtner :D
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