Spoiler 2874: Thez, von Vandemaan und Montillon

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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marafritsch2705
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apropro richterin saesquer...ihre heimat scheint ja eher die "echsenlandzysterne" zu sein.


hab da noch eine frage:"wieso hatte die colpcor 236 so eine starke strangeness in matans falscher welt?- und atlan und co kamen aus demselben/ähnlichem universum-wie das raumschiff

2.
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abraxas35
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Ein phantastischer Roman, der mich mit den Ungereimtheiten des Zyklus einigermaßen versöhnt hat. Freiheit siegt über Bevormundung - was will man mehr? Ich frage mich aber, wie Atlan die Tatsache bewältigen wird, Schöpfer des/eines Universums zu sein ?!

Re: Spoiler 2874: Thez, von Vandemaan und Montillon

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 27. September 2016, 23:06

Trevor Casalle 839
abraxas35 hat geschrieben:Ein phantastischer Roman, der mich mit den Ungereimtheiten des Zyklus einigermaßen versöhnt hat. Freiheit siegt über Bevormundung - was will man mehr? Ich frage mich aber, wie Atlan die Tatsache bewältigen wird, Schöpfer des/eines Universums zu sein ?!

Gar nicht. All die gehörnten SIs werden ihn jagen.

Übrigens ist noch nicht klar, ob die Scherung überhaupt kommen wird. Ich glaubs erst, wenn sie vollzogen ist.
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Elena
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Warum sollte sie denn nicht vollzogen werden? Warum sollte Thez Atlan anlügen?
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


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marafritsch2705
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Vielleicht weil thez weich in der Birne ist und vergessen hat, dass thez nur in den JZL um und erdenken kann dank seiner maschinen:-)

Nur weil thez die synchrone Scherung nicht aufhalten will-heisst das ja noch lange nicht,dass nicht jemand anderes diese Scherung verhindert.
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PJoppen
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marafritsch2705 hat geschrieben:Vielleicht weil thez weich in der Birne ist und vergessen hat, dass thez nur in den JZL um und erdenken kann dank seiner maschinen:-)

Nur weil thez die synchrone Scherung nicht aufhalten will-heisst das ja noch lange nicht,dass nicht jemand anderes diese Scherung verhindert.


Jau.. ich kann mich immer noch nicht damit anfreunden das die anderen HM in dem Spiel (aktuelle PR Zeit) die Füße still halten.
Atlans Gesuch hat ja nicht nur für die Ameisen Folgen sondern auch für alles an HM. Das die das nicht mitbekommen sollten und kein bisserl Fragebedürfnis haben.. ne, das kann ich einfach nicht glauben.
Ausserdem.. wie schon von Trevor angemerkt, Atlan dürfte für die HM in nächster Zeit ein gefragter Mann sein.. wäre ich einer des Clubs, würde es mich brennend interessieren was der Ameise einfällt da so ein Terz zu machen.

Aber ich denke mal das wird einfach ausgeblendet. Der Degrader hat mal wieder nach bewährter Manier zugeschlagen.. auf geht es zu weiteren Abenteuern.
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..

Re: Spoiler 2874: Thez, von Vandemaan und Montillon

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 28. September 2016, 13:05

Trevor Casalle 839
PJoppen hat geschrieben:Aber ich denke mal das wird einfach ausgeblendet. Der Degrader hat mal wieder nach bewährter Manier zugeschlagen.. auf geht es zu weiteren Abenteuern.

Abwarten - diesen Expotarchen traue ich es zu, dass sie einen "Degrader" für unter ihrer Würde halten.

Abgesehen davon fehlt Atlan ja noch - da kommt noch was in Verbindung mit der Scherung...
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Matthias Rose
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So nachdem ich nun dem Roman zum Zweiten Mal komplett durchgelesen habe, muss auch ich sagen "Hut ab!".

Meine Wertung 1 - 1 - 2- Warum die 2-? Es blieben mir zum Zyklusende doch noch ein paar Fragen offen, die auch der Nachfolgeband nicht haben lösen können. Für was stehen die Sphragis/Sonnensiegel? Warum ist der EIRIS-Kehrenbereich mit 100Mio LJ so groß und umfasst nicht nur die MB von ES? Wo war Bostich?

Leicht hinterhältig ist das mit der EIRIS-Absaugung ja schon. Atlan wusste gar nicht auf was er sich da einließ. Auf der anderen Seite hat er erreicht, was Perry nicht konnte. Die Kosmokraten und Chaortarchen langfristig aus der MB draußenzulassen. Das kann natürlich auch Nachteile haben, aber tja es war genau das was unsere ZA-Träger wollten.

Dennoch finde ich den Roman einer der besten in der PR-Historie!
Es ist nicht möglich die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen!
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Lumpazie
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marafritsch2705 hat geschrieben: hab da noch eine frage:"wieso hatte die colpcor 236 so eine starke strangeness in matans falscher welt?- und atlan und co kamen aus demselben/ähnlichem universum-wie das raumschiff 2.


Eine gute Frage - die ich mir auch schon gestellt habe. Die Strangness wurde ja nicht nur als abweichend (als größer als 0 wie unser Universum) sondern als NEGATIV bezeichnet. Bei einer NEGATIVEN STRANGNESS gibt es ja zwei Möglichkeiten:

Die Strangness der Zeit - das Doppelkörperphänomen

Die wurde in den 1500er Bänden eingeführt. Hier wurde der ausgeglühte ZA von Ras Tschubai gefunden, welcher durch eine Zeitmanipulation gute 20 000 Jahre doppelt exiestierte. Daher war seine Strangness NEGATIV (PR-Roman Nr. 1570; 1580).

Arresum/Parresum

Diese Theorie wurde dann aber durch die Arresum/Parresum Geschichte ersetzt (ab Heft Nr. 1628 ff). Hier hat das Arresum als andere Seite des Universums eine negative Strangness.

Das sind mal die bisherigen Fakten.

Also könnte man bei der 236-Colpor annehmen das sie eine Umweg über das Arresum nahm und dort ihre negative Strangness bekam (sehr unwahrscheinlich) oder aber das Doppelkörperphänomen zum tragen kommt. Zum einen ist die 236-Colpor auf dem Grund des See´s - zum anderen aktiv unterwegs als Zeitweide im SOL-System (also doppelt vorhanden).

Im Roman wird ja folgendes ausgesagt:

Als Atlan während seines Fluges mit der ATLANC durch die Synchronie in eine potentielle Zukunft des Jahres 2577 NGZ gelangte, stellte er dort bei der 236-COLPCOR, dem Raumschiff des Atopen Matan Addaru Jabarim, eine erhebliche negative Strangeness fest. Da die Zeitlinie in der er sich befand, vom Atopischen Tribunal massiv gegen alle Wahrscheinlichkeiten manipuliert worden war, stützte dies nach Atlans Ansicht Sato Ambushs Theorie der Strangeness der Zeit. Seiner Meinung nach war die negative Strangeness der 236-COLPCOR dadurch zustande gekommen, dass das Schiff aufgrund seiner anorganischen Beschaffenheit seinen Strangenesswert nicht an den der manipulierten Zeitlinie hatte anpassen können.

Quelle: Perrypedia

Geht man von diesem Text aus, wäre das sogar eine eigenständige dritte Möglichkeit, um an eine negative Strangness zu kommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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wepe
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zephydia hat geschrieben: ... Das Problem ist nur, das gerade Wim unheimlich viel mit literarischen Anspielungen und Symbolik arbeitet, die nicht leicht zu entschlüsseln sind. Zumindestens nicht für mich. Für jede Anspielung die ich erkenne übersehe ich mindestens drei andere, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Anspielung auf "Das Schiff des Theseus" gab mir nebenbei eine Erklärung warum viele Leser mit diesem Zyklus so wenig anfangen können. Bei diesem Titel handelt es sich um ein absolut faszinierendes Buch (oder doch vielleicht eher Spiel? ) nur wer da ohne Vorwarnung sich dran macht es zu lesen, wird nur verwirrt den Kopf schütteln und sich möglicherweise ärgern. Wohingegen, wenn man die Intention des Autors kennt (dass man es mehr mit einem gigantischen Rätselspiel anstelle eines normalen Romans zu tun hat) man für sehr lange Zeit Spaß dabei haben kann, obwohl die meisten Geheimnisse und Anspielungen darin nie geklärt werden. Ich fürchte nur das so eine Rätselstruktur für eine Heftserie wie Perry Rhodan eher ungeeignet ist. Das ist aber nur meine Meinung es gab ja auch sehr wohl Leser die den Zyklus toll fanden.
...

Hi Zephydia,
ich habe auf deine Anmerkung hin extra nochmal im Roman (S. 21) nachgelesen - es scheint mir aber nicht so, als würde sich Wim auf das Buch "S - Das Schiff des Theseus" (von Straka :devil: ) beziehen. Das philosophische Grundproblem ist ja bereits im ollen Athen exzessiv durchdiskutiert worden: Ist das Schiff des Theseus, nachdem es 1000 Jahre lang immer wieder repariert und erneuert wurde, wo längst alle Planken und Masten ausgetauscht sind, überhaupt noch das "richtige" Schiff, mit dem die geretteten Athener Geiseln zurückgebracht wurden? - Also: Was macht Identität aus? Was kann man alles an einem Objekt verändern und es trotzdem mit demselben Namen kennzeichnen? Hier wird ja sogar gesagt, das Gefährt werde extra an Atlans Verständnis angepasst - und dafür werde das überall herumtreibende Material, "Trümmer", beliebig verändert und verwendet.
Ich nehme eher an, dass sich der Hinweis auf die allgemeinere Fragestellung bezieht, die ja auch gerne in Philosophiekursen behandelt wird.
Passt ja auch gut ins Romanthema von zwei sich bald scherenden Realitäten: Woran macht man fest, welches die "wahre" Realität sein wird? Das atopische Perryversum mit der doppelten Eiris oder das "freie", jetzt ohne Eiris und ES?

Ist ja auf anderer Ebene auch spannend für die Leser und ihre Bindung zur Serie: Wie lange empfinden sie das Perryversum als das ihnen bekannte bzw. ab welchem Herausschreib-Level bei Personen, Technik, Strukturen, usw. wird es nicht mehr als "vertraut" akzeptiert? Wie viele Wanten und Spanten lassen sich folgenlos durch anderes Material ersetzen, wenn nur der Schiffsname weiterhin am Bug prangt? :D
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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Richard
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Tja ... weil hier "Schiffsname" angesprochen wird:
Meiner Ansicht nach war der "Umbau" der SOL durch Shabazzas Auftraggeber zu weitreichend - sprich fuer mich ist diese SOL emotional betrachtet laengst nicht mehr jene SOL, die im Aphiliezyklus eingefuehrt wurde und dann in Band 1269 auf Grosse Fahrt geschickt wurde.
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Mike Marvel
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Tja, was soll ich sagen?
Nach fast einem Jahr Lesepause nur unterbrochen von 2850 und diversen Quersichtungen nun den Zieleinlauf verfolgt....

Es ist schwere Kost, die ihr auf dem Feld der leichten Unterhaltung serviert. Das ist an sich nichts Verwerfliches!

Auch wenn ich viele Dinge der neuen (sagen wir mal Post-Feldhoff-Ära (da war auch nicht alles toll!)) Serienhandlung nicht wirklich mag, so nimmt zumindest dieser Roman sicher eine besondere Stellung in Sachen Stil und Sprache ein. Die Schilderungen der unglaublichen Unwirklichkeiten von Thez gehören sicher auf den Präsentierteller der modernen SF- und Fantasyliteratur. Was das Team hier vorlegt, ist besonders, einmalig, fast unverdaulich, schrill, bahnbrechend, anders...

Klar, dass alle die, die den goldenen Zeiten des Solaren Imperiums nachtrauern und spätestens nach dem (unterschätzten) Tiefenland resigniert Adieu gesagt haben, damit rein Garnichts mehr anfangen können.

Ich weiß noch nicht so genau, wo ich mich hier als Leser sehe und frage mich, wieviel Substanz in der Leserschaft noch da ist, um solche sehr anspruchsvolle Denkmodelle in Zukunft weiter zu verfolgen. Eine Gratwanderung der Redaktion mit den Expokraten auf der einen und dem Verlag (verkaufte Auflage) auf der anderen Seite.

Habe in den letzten Wochen das PR-Kompakt mit den Willi-Voltz-Highlights gelesen. Da war ein ganz interessanter Aspekt seiner Arbeit ganz deutlich. Und zwar z.B. die Entwicklung der Figur des Gannerc Calibso, beginnend mit der Gehirn-Odyssee, kurze Gastspiele in den Folgezyklen, bis hin zum Burgen-Zyklus. Sprich ...lange Handlungsbögen und viele kleine Puzzelteile. Auch an dieser Rezeptur versuchen sich Wim und Christian. Nur leider bewegen wir uns in einer exorbitant vergrößerten Dimension des Perryversums. Die kuschelige Beschaulichkeit der Zyklen bis Band 1000 ist lange vorbei; und damit auch die Chance des Lesers manchen komplexen Entwicklungen im Gesamtzusammenhang noch zu folgen.

Lange Rede....: Der Roman war WOW! Für sich gesehen, ein Meisterwerk. Was aus der Perry-Rhodan-Reihe werden wird....????? Mal sehen
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Kritikaster
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marafritsch2705 hat geschrieben:Nur weil thez die synchrone Scherung nicht aufhalten will-heisst das ja noch lange nicht,dass nicht jemand anderes diese Scherung verhindert.

Ich weiss nicht, was du in diesem Zusammenhang mit "synchron" meinst oder ob das nur wieder eine Verschlimmbesserung des Taschengeräts ist, die das Lesen manchmal so schwierig macht.
Aber für eine Verhinderung der Scherung ist es längst zu spät. Diese hat schon vor vielen Monaten in meinem Kopf stattgefunden und ist irreversibel, so dass ich seither von der "chronischen Scherung" spreche. Ich hoffe nur, dass zukünftig keine dys-chronen Effekte chronifizieren, das würde mich nämlich überfordern. 8-)
Cetero censeo: Ys'Terra Tos'syrn
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zephydia
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wepe hat geschrieben:
Hi Zephydia,
ich habe auf deine Anmerkung hin extra nochmal im Roman (S. 21) nachgelesen - es scheint mir aber nicht so, als würde sich Wim auf das Buch "S - Das Schiff des Theseus" (von Straka :devil: ) beziehen. Das philosophische Grundproblem ist ja bereits im ollen Athen exzessiv durchdiskutiert worden: Ist das Schiff des Theseus, nachdem es 1000 Jahre lang immer wieder repariert und erneuert wurde, wo längst alle Planken und Masten ausgetauscht sind, überhaupt noch das "richtige" Schiff, mit dem die geretteten Athener Geiseln zurückgebracht wurden? - Also: Was macht Identität aus? Was kann man alles an einem Objekt verändern und es trotzdem mit demselben Namen kennzeichnen? Hier wird ja sogar gesagt, das Gefährt werde extra an Atlans Verständnis angepasst - und dafür werde das überall herumtreibende Material, "Trümmer", beliebig verändert und verwendet.
Ich nehme eher an, dass sich der Hinweis auf die allgemeinere Fragestellung bezieht, die ja auch gerne in Philosophiekursen behandelt wird.
Passt ja auch gut ins Romanthema von zwei sich bald scherenden Realitäten: Woran macht man fest, welches die "wahre" Realität sein wird? Das atopische Perryversum mit der doppelten Eiris oder das "freie", jetzt ohne Eiris und ES?

Ist ja auf anderer Ebene auch spannend für die Leser und ihre Bindung zur Serie: Wie lange empfinden sie das Perryversum als das ihnen bekannte bzw. ab welchem Herausschreib-Level bei Personen, Technik, Strukturen, usw. wird es nicht mehr als "vertraut" akzeptiert? Wie viele Wanten und Spanten lassen sich folgenlos durch anderes Material ersetzen, wenn nur der Schiffsname weiterhin am Bug prangt? :D


Ich habe nochmal im Heft nachgeschaut und Du hast vermutlich recht. Es geht in dem Text um das Gleichnis und nicht um den Roman. Es waren wahrscheinlich einfach nur die vielen ins Leere führenden Rätsel im JZL Zyklus die mich an das Buch des gleichen Titels haben denken lassen.
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Vishna
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Was war das bitte? Eine Notbremse? Hat Rastatt endlich eingesehen, daß es so nicht mehr weiter geht? Auch um den Preis eines Kurzzyklus, den man nun einschieben muß?

Als dieser Zyklus angekündigt wurde, hatte man uns "bodenständigere" Science-Fiction versprochen.

Das Gegenteil haben wir bekommen. Die Jenseitigen Lande, aber auch alle anderen Handlungsebenen waren noch viel schlimmeres "Geschwurbsel" als dies das gute alte PSI jemals erzeugen konnte.

Als dann letztens offenbar wurde, daß ES und alle MBs im Umkreis von 100 Mio LJ entsorgt werden könnten, keimte Hoffnung auf. Aber warum zum Teufel musste man uns erst fast 4 Jahre lang mit vollkommen abgehobener und durchgeknallter SciFi quälen, nur um die Voraussetzungen für "bodenständigere" SciFi zu schaffen?

Ich befürchte aber weder die Redaktion noch diese beiden schrägen Expose Autoren haben verstanden, was wirklich erfolgreich sein kann.
Es würde mich doch sehr wundern, wenn irgendjemand in Rastatt verstanden hat, was "bodenständige" Science Fiction eigentlich ist. Bissle K.H Scheer oder David Weber lesen könnte aufschlußreich sein.

PS: Was war das überhaupt für ein sinnloser Zyklus? Wir sind es ja gewohnt, daß die Terraner 70 Hefte lang auf die Schnauze bekommen, nur um dann in 30 Heften das Heft wundersamerweise rumzureissen. Aber 73 Romane auf die Glocke und Alles bereinigen in 1 Heft war schon selten rotzfrech. Wie blöd glaubt ihr eigentlich sind eure Leser? Könnten wir bitte die guten alten Zyklen wiederhaben? Als die Terraner nur 30 Hefte auf den Sack bekamen aber 70 Hefte lang mit mehr oder weniger kleinen Erfolgserlebnissen zurückschlugen? Wisst ihr in Rastatt eigentlich noch, was diese Serie einmal erfolgreich gemacht hat? Erfolgserlebnisse, Identifikationspotential und eine positive Vision???

PS: Das Einzige, was mich noch am Lesen hält, ist die Frage, wie ihr Perry seinen Körper wieder beschaffen wollt, ohne euch vollkommen lächerlich zu machen.
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Klaus N. Frick
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Vishna hat geschrieben:Was war das bitte? Eine Notbremse? Hat Rastatt endlich eingesehen, daß es so nicht mehr weiter geht? Auch um den Preis eines Kurzzyklus, den man nun einschieben muß?

Als dieser Zyklus angekündigt wurde, hatte man uns "bodenständigere" Science-Fiction versprochen.

Das Gegenteil haben wir bekommen. Die Jenseitigen Lande, aber auch alle anderen Handlungsebenen waren noch viel schlimmeres "Geschwurbsel" als dies das gute alte PSI jemals erzeugen konnte.

Als dann letztens offenbar wurde, daß ES und alle MBs im Umkreis von 100 Mio LJ entsorgt werden könnten, keimte Hoffnung auf. Aber warum zum Teufel musste man uns erst fast 4 Jahre lang mit vollkommen abgehobener und durchgeknallter SciFi quälen, nur um die Voraussetzungen für "bodenständigere" SciFi zu schaffen?

Ich befürchte aber weder die Redaktion noch diese beiden schrägen Expose Autoren haben verstanden, was wirklich erfolgreich sein kann.
Es würde mich doch sehr wundern, wenn irgendjemand in Rastatt verstanden hat, was "bodenständige" Science Fiction eigentlich ist. Bissle K.H Scheer oder David Weber lesen könnte aufschlußreich sein.

PS: Was war das überhaupt für ein sinnloser Zyklus? Wir sind es ja gewohnt, daß die Terraner 70 Hefte lang auf die Schnauze bekommen, nur um dann in 30 Heften das Heft wundersamerweise rumzureissen. Aber 73 Romane auf die Glocke und Alles bereinigen in 1 Heft war schon selten rotzfrech. Wie blöd glaubt ihr eigentlich sind eure Leser? Könnten wir bitte die guten alten Zyklen wiederhaben? Als die Terraner nur 30 Hefte auf den Sack bekamen aber 70 Hefte lang mit mehr oder weniger kleinen Erfolgserlebnissen zurückschlugen? Wisst ihr in Rastatt eigentlich noch, was diese Serie einmal erfolgreich gemacht hat? Erfolgserlebnisse, Identifikationspotential und eine positive Vision???

PS: Das Einzige, was mich noch am Lesen hält, ist die Frage, wie ihr Perry seinen Körper wieder beschaffen wollt, ohne euch vollkommen lächerlich zu machen.


So sehr ich verstehen kann, dass man eine Romanserie auch mal blöd findet, so wenig verstehe ich, warum in diesem Ton getobt werden muss. Ganz ehrlich: In jedem anderen Forum wäre das hier schlichtweg gestrichen worden.
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marafritsch2705
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Den Körper..oh wen wundertsie..Hat atillar schon besorgt..Und mit tiutechnik und dakkarspanne geht das:-) der Körper..oh wen wunderte...Wurde auf die cipcotNase gebracht mithilfe eines neoliberalen tiuphoren-weil andere Tips die Körper vernichten wollten:-)
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Alexandra
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Und noch mein Blogeintrag. https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... vandemaan/
Weil wir die Diskussion um Bloglinks anderswo hatten: In die Diskussion an sich passt er nicht rein. Und er ist auch nicht für die Hardcore-Insider geschrieben.
DORGON http://www.dorgon.net/

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Re: Spoiler 2874: Thez, von Vandemaan und Montillon

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 12. November 2016, 15:13

Vivian-von-Avalon
Alexandra hat geschrieben:Und noch mein Blogeintrag. https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... vandemaan/
Weil wir die Diskussion um Bloglinks anderswo hatten: In die Diskussion an sich passt er nicht rein. Und er ist auch nicht für die Hardcore-Insider geschrieben.


Super Rezension! Du sprichst mir aus der Seele! Bin genau Deiner Meinung! Wobei ich von Anfang an gelesen und nicht gehört habe.
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Alexandra
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@Vivian
Dann fiel dir der Zugang vielleicht leichter. Ich fand die Einzelteile ja nicht mal schlecht. Die Zusammenstellung war nicht meins - wie im Zyklus, in dem mir ebenfalls eine Menge einzelner Romane gut gefielen. .
Insofern spiegelt dieses „Wimmelbild“ 2874 genau den Aspekt, der mir nicht gefallen hat, und schließt den Zyklus dann tatsächlich adäquat ab.
Für meine Blogbesprechung suchte ich den Glossberc auf Perrypedia, fand nichts, legte ein bisschen an Artikel an und dabei fand ich schon schöne Eindrücke http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Glossberc. Aber der Roman ist so knallvoll, dass ich mich nicht mal aufraffen kann, das gründlicher zu machen. Bisschen ist ja immerhin besser als nichts. (falls jetzt jemand Lust hat, mich über weitere Eigenschaften Glossbercs zu belehren, tue er sich keinen Zwang an - aber bitte mit Seitenangabe!).
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nanograinger
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Alexandra hat geschrieben:....
Für meine Blogbesprechung suchte ich den Glossberc auf Perrypedia, fand nichts, ...

Das wundert mich nicht, denn er taucht auch nur in diesem Roman auf. Er ist angeblich der Vorsteher des Magistrats der Finalen Stadt (PR 2864), aber dieses Magistrat ist nie in Erscheinung getreten.

Was deine Rezension angeht, so glaube ich dir sofort, dass der Roman als Hörbuch schwer zu genießen ist.

In der Rezension schreibst du übrigens, "Tefroderführer Vetris-Molaut kommt mit einer Hilfsflotte und rettet unter schwersten Verlusten Rhodas Leben." Abgesehen von den Tippfehlern ist das eine eigentümliche Interpretation des Geschriebenen. In der Szene ist Rhodans Leben nicht unmittelbar bedroht und VM nutzt das Gespräch von Rhodan und Accoshai, um Accoshais Sterngewerk zu orten und in einem Kamikazeeinsatz zu zerstören. Wobei das Kamikaze sich auf VMs Raumschiffe und deren Besatzungen bezieht und natürlich nicht auf VM selbst....
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Alexandra
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nanograinger hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:....
Für meine Blogbesprechung suchte ich den Glossberc auf Perrypedia, fand nichts, ...

Das wundert mich nicht, denn er taucht auch nur in diesem Roman auf. Er ist angeblich der Vorsteher des Magistrats der Finalen Stadt (PR 2864), aber dieses Magistrat ist nie in Erscheinung getreten.

Also - die Perrypedia ist ein Wiki, das so zügig ergänzt wird, wie Leute sich dort engagieren.
Danke für den Hinweis auf den Tippfehler!
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marafritsch2705
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Was deine Rezension angeht, so glaube ich dir sofort, dass der Roman als Hörbuch schwer zu genießen ist.



also ich als hörbuchleser/hörer muss sagen...der roman war wunderbar als hörbuch zu geniessen.

naja...wie sagte tifflor noch zu atlan..irgendwie in etwa so,dass thez verblasst sei..er aber bei einer zusammenkunft vei glossberc vorsprechen könne-.p.s. bei jener konferenz wurde auf matan addaru angekündigt---leider haben wir jene konferenz nicht erlebt...sonst wüssten wir vllt mehr.

aber so oft..wie über und in der atopie nnicht die wahrheit gesagt worden scheint(siehe atopischer hof-wo die richter bestellt werden....atopisches archiv-aehm ja:-)...siehe unten.oben..mitte rechts? ein bote von Es...jahrmillionen gewartet...wozu?nur zum sterben(lol!!!).fast sinnlos..eher sinnfrei.

veste tau-schwule peitschenschwinger-perigrinologen???die über ein..zuminest in matan addarus zeitlinie NIE DAGEWESENES neues arkonoiden reiches??? woher die info?woher das geschwurvel über arkonoiden..die einen schwarm bauen? da war in matans welt nichtd von zu sehen.



zu Vetris molaud!!!und die opferung eines teils seiner flotte um den caradoc zu töten..ich fand die tat gut-und da ein krieg herrschte;vollkommen in ordnung.ob man nun 1000schiffe in den kampf schickt..die über ein paar stunden auch vernichtet sind(bei so einer schlacht sind hundertausende von schiffe sowieso als verlust eingeplant) ..oder mann 1000schiffe kamikaze machen lässt...vleibt doch im endeffekt das gleiche...die schiffe samt besatzung sind verloren...so hat man der schlange aber den kopf abgeschlagen...alao eine tat..die einen vorteil bringt mit geringem einsatz.
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nanograinger
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marafritsch2705 hat geschrieben:...
zu Vetris molaud!!!und die opferung eines teils seiner flotte um den caradoc zu töten..ich fand die tat gut-und da ein krieg herrschte;vollkommen in ordnung.ob man nun 1000schiffe in den kampf schickt..die über ein paar stunden auch vernichtet sind(bei so einer schlacht sind hundertausende von schiffe sowieso als verlust eingeplant) ..oder mann 1000schiffe kamikaze machen lässt...vleibt doch im endeffekt das gleiche...die schiffe samt besatzung sind verloren...so hat man der schlange aber den kopf abgeschlagen...alao eine tat..die einen vorteil bringt mit geringem einsatz.

Meine Bemerkung zu VM zielte eigentlich darauf ab, dass VM keineswegs Rhodan vor dem Tod rettete mit seiner Aktion. Aber wenn du schon das Thema "Opfer gibt es sowieso, deshalb sollen sie etwas bewirken" aufbringst:

Es ist ein Riesenunterschied, ob jemand wie VM seine Soldaten bewusst in eine Kamikazeaktion schickt, während er selbst geschützt im Feuerlee rumdümpelt, oder ob man wie Perry Rhodan seine eigene Haut nicht schont, und sich zum Schluss sogar ganz persönlich als Opfer anbietet und gibt. Deshalb ist Perry Rhodan der Held und Namensgeber der Serie und VM nur ein größenwahnsinniger Schlächter.
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Richard
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Frueher haette man wohl die Posbi etliche 1000 "reine Roboterschiffe" in solche Einsaetze schicken lassen.

Ich nehme an, dass man mit der Szene durchaus auch den Charakter von VM und seiner Tefroder herausstreichen wollte.
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