Spoiler 2885: Der Leidbringer, von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
Oxtorner
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Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan - Der Terraner will Gefangene machen.

Attilar Leccore - Der Gestaltwandler blickt auf seinen Urgrund.

Mixandrac - Der Tiuphore will seinen Bruder retten.

Lutoo - Der Gyanli begegnet einem Gestaltwandler.

An Bord der ODYSSEUS: Perry muss sich mit dem panischen Tiu Mixandrac auseinandersetzen. Und einem Gyanli-Raumer, der ihnen auf den Fersen ist. Während Perry die Ruhe selbst und Zweimechanikerin Jurukao die Fachfrau par excellance ist, nimmt an Bord der SHADRUUS, jenem Gyanliraumer, Sek-Exekutorin Lutoo zur Kenntnis, die ODYSSEUS abgeschossen zu haben. Aber sie ist dem Trugwerfer aufgesessen, der den Gyanli ein explodiertes Raumschiff vorgaukelt. Also kann die unsichtbare ODYSSEUS auf Tiu landen.

Unsere Freunde, darunter die als Tiu maskierte Pey-Ceyan, nehmen sich die Stadt Baxrotas vor, ein von Umweltschäden geplagter Moloch, in dem der Bruder von Mixandrac wohnt. Die armen dort lebenden Tius haben es nicht leicht und ringen Perry Respekt ab. Doch was ist das Leben in einer nicht gerade angenehmen Stadt im Vergleich zur Gefahr, dass Orpleyd wohl auf dem besten Wege ist, eine Materiesenke zu werden!? Als Gyanli verkleidet, gepaart mit dem Selbstbewusstsein eines Dreitausendjährigen, schüttelt Perry aufkommende Probleme lässig ab. Das soll Mixandracs Bruder Jellroc zugute kommen, der aus dem Moloch Baxrotas herausgeholt werden soll. Was auch gelingt.

Kaum vereint, beginnen die beiden Tius zu streiten über die Zukunft ihres Volkes. Perry kann nur mit dem Kopf schütteln, als er erfährt, dass die Tius durch das Leid zur Erlösung kommen wollen. Das sei schon einmal gelungen, doziert Mixandrac. Damals vor zwei Jahrtausenden sei dadurch das Unbegrenzte Imperium gegründet worden. Zwischendurch, nachdem sie das Mütchen von allzu eifrigen Tiu-Rebellen gekühlt haben, offenbaren Perry und Pey, dass sie schon mal im Catiuphat waren und rausgekommen sind. Das beeindruckt die Tius.

Zurück an Bord der ODYSSEUS zeigt sich Attilar Leccore skeptisch über die Schilderungen der Tiu-Brüder. Viel wichtiger ist der Plan, einflussreiche Gyanli in die Gewalt zu bekommen. Lutoo schart derweil 50 Elitesoldaten um sich und tritt dabei auf wie der Drillsergeant aus "Full Metal Jacket". Auf Tiu will sie herausfinden, was die Rebellen dazu bringt, gegen die Kohäsion aufzubegehren. Dabei bezweifelt sie, dass die ODYSSEUS tatsächlich abgeschossen worden war.

Als Pey und Jurukao in die aufflammenden Kämpfe zwischen Tiu-Rebellen und Gyanli eingreifen, wird die Zweitmechanikerin schwer verletzt. Perry ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch, einzelne Individuen zu retten und dem Gedanken, eine ganze Galaxie davor zu bewahren, zur Materiesenke zu werden. Jurukao stirbt. Und Perry setzt alles daran, Klavtaud in die Hände zu bekommen. In den Augen von Jellroc ist Perry der echte Leidbringer. Und in den Augen von Pey hat Perry sich verändert, ist kalt geworden. Und bei diesem Gedanken sinken sie und Attilar gegenseitig in die Arme. Beim nächsten Einsatz ist der Gestaltwandler mit dabei, ungeachtet der schlechten Erfahrungen, die er bereits mit Klavtaud gemacht hat.

Als tiuphorischer Müllmann getarnt provoziert Attilar einen Zwischenfall, der es ihm ermöglicht, die Gestalt von Gyanli anzunehmen. Doch Klavtaud und Lutoo sind nicht von gestern und holen zum Gegenschlag aus, was die Tius als das Fanal des Leids ansehen, was wiederum Perry nicht juckt. Sollen sie doch, schließlich geht es ihm um mehr. Da wird Pey getroffen und schwer verletzt. Als er sich um sie kümmert, erhält er einen Funkspruch: Attilar hat Klavtaud aufgespürt- oder umgekehrt.

Dieser Zweikampf hat es in sich. Und er zwingt Attilar, sein tiefstes Inneres zu ergründen, seinen Ursprung: TRAITOR. Und als einer von TRAITOR macht er mit Klavtaud kurzen Prozess. Perry handelt mit Lutoo einen Deal aus: Freier Abzug für ihn und seine Freunde mit der Odysseus, freier Abzug für Klavtaud. In diesem Moment zollen beide einander Respekt.

Inzwischen schreibt man den 16. September 1522, wenige Tage nach den Ereignissen auf Tiu, wo noch immer gekämpft wird. Attilar berichtet von einer sechsdimensionalen Spule, die er in Klavtaud erkannt hat. Bevor sie weiter darauf eingehen können, kommt eine Nachricht. Ein Raumschiff hat sich aus dem Ortungsschatten der Sonne von Tiu gelöst: Drei Kilometer im Durchmesser, Ringwulst, angedockte Kreuzer. Wie das Schiff wohl heißen mag?
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Elena
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Danke für den Spoiler! Ich tippe mal auf die RAS TSCHUBAI! :lol:
Mit Adleraugen sehen wir die Fehler anderer, mit Maulwurfsaugen unsere eigenen.
- Franz von Sales -
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Macca
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Bingo! Du hast eine Exklusivführung durch das Schiff mit Flug zur Hundertsonnenwelt gewonnen, sobald sie wieder in die Milchstraße zurückgekehrt ist.
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Alexandra
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Mittwoch Abend ist es. Woher bekommst du das Heft so schnell?
Danke für den Spoiler!
DORGON http://www.dorgon.net/
BLÄTTERFLUG GEDANKENSCHNUPPEN - https://blaetterfluggedankenschnuppendo ... press.com/
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Macca
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Dass wir, Rainer und ich, schon mittwochs spoilern, ist doch schon immer so. Ich bekomme das Heft mittwochs am Bahnhof einer normalen (naja) Kleinstadt. Als ich um 18.30 Uhr raus aus der Buchhandlung bin, kam mir übrigens ein bekannter Mitforist entgegen, der sein Heft ebenfalls holte. Der hat vielleicht geguckt, als ich ihn ansprach.
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Trevor Casalle 839
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18:30 auf der Straße, mit Heft in der Hand, ungelesen, noch den Weg nachhause vor sich;
22:14 am heimischen PC, den fertigen Spoiler abgeschickt.

Respekt, würde ich mal sagen. Da ich selber auch schon so etwas wie Spoiler geschrieben habe, weiss ich, dass diese Zeitspanne SEHR KNAPP bemessen ist...

Danke für den Spoiler!
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Robert Corvus
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Ich schließe mich an: Vielen Dank für den sehr unterhaltsamen Spoiler. :)
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Faktor10
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Danke für den Spoiler
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Kardec
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Die Spoilerschreiber genießen auch meine Aerkennung - das gilt für die aktuellen Macca (ts, ts - mit einem Lennon-Avatar :D ) u. Rainer 1803, wie auch für die vormaligen Casaloki u. Ganerc.

Da ich ja, bevor die aktuellen Spoileranten einsetzten, regelmäßig Teaser geschrieben habe, war es für mich schon eine Option mich als Spoilerant zu bewerben. Hab mich aber dann weggeduckt, weil ich schon beim teasern gemerkt habe, dass dies meine Art zu lesen verändert hat.
Das Opfer wollte ich dann nicht bringen.
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Trevor Casalle 839
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Kardec hat geschrieben:weil ich schon beim teasern gemerkt habe, dass dies meine Art zu lesen verändert hat.
Das Opfer wollte ich dann nicht bringen.

Ja, das Lesen funktioniert ganz anders. Man liest doppelgleisig - und das kann den Lesegenuss zeitweise doch arg beeinträchtigen - man kommt da einfach nicht in den Stoff rein, sondern liest immer nur von Satz zu Satz.

Insofern bedauere ich auch ein wenig die Testleser und Klaus Frick. Die müssen den Roman "professionell" lesen - und das könnte einem doch einiges von der Lesefreude nehmen.

Aber vielleicht hat Klaus ja einen Weg gefunden, einen Roman 2x zu lesen: erst wie ein normaler Leser und als Fan (der er auch ist) eintauchen in eine bunte Welt - und anschließend ein weiteres Mal - kritisch - als Redakteur...
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Macca
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:weil ich schon beim teasern gemerkt habe, dass dies meine Art zu lesen verändert hat.
Das Opfer wollte ich dann nicht bringen.

Ja, das Lesen funktioniert ganz anders. Man liest doppelgleisig - und das kann den Lesegenuss zeitweise doch arg beeinträchtigen - man kommt da einfach nicht in den Stoff rein, sondern liest immer nur von Satz zu Satz.


Stimmt absolut. Ich empfand das Lesen dieses Romans für das Spoilern als sehr, sehr anstrengend. Später beim nochmaligen Lesen habe ich einen "ganz anderen" Roman vorgefunden, der dann auch wirklich richtig Spaß gemacht hat.
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Klaus N. Frick
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Aber vielleicht hat Klaus ja einen Weg gefunden, einen Roman 2x zu lesen: erst wie ein normaler Leser und als Fan (der er auch ist) eintauchen in eine bunte Welt - und anschließend ein weiteres Mal - kritisch - als Redakteur...



Leider nein. Ich lese das Manuskript immer mit den kritischen Augen des Redakteurs. Vielleicht kann ich den Roman dann zwanzig Jahre später genießen ... ich könnte ja jetzt mal in die Bände ab 1640 reinschauen. Aber ich fürchte, dass ich die auch nicht »normal« lesen kann.

Sorry. Das war jetzt weg vom Thema.
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Scrooge
Siganese
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Aber vielleicht hat Klaus ja einen Weg gefunden, einen Roman 2x zu lesen: erst wie ein normaler Leser und als Fan (der er auch ist) eintauchen in eine bunte Welt - und anschließend ein weiteres Mal - kritisch - als Redakteur...



Leider nein. Ich lese das Manuskript immer mit den kritischen Augen des Redakteurs. Vielleicht kann ich den Roman dann zwanzig Jahre später genießen ... ich könnte ja jetzt mal in die Bände ab 1640 reinschauen. Aber ich fürchte, dass ich die auch nicht »normal« lesen kann.

Sorry. Das war jetzt weg vom Thema.


Ich glaube Ernst Vlcek hatte einmal sinngemäß geschrieben, dass er die Leser beneidet, die aus Ihrer Außenperspektive die PR-Serie einfach genießen können, dass die Autoren auf der anderen Seite aber den Vorteil haben, den PR-Kosmos mitzugestalten. Hm, das bringt mich zu der Vermutung, dass Gastautoren eigentlich das beste beider Welten kombinieren können: Sie sind weit genug weg, um PR-Romane auch einfach "nur so" lesen und genießen zu können, ohne z.B. genau zu wissen, wie ein Zyklus ausgeht (es sei denn, diese Lektüre wird notwendig aufgrund von Recherchen etc.), auf der anderen Seite aber ihren Beitrag zum Perryversum leisten... wie ist denn bei Dir, Robert (Corvus)? Liest Du auch mal PR-Romane einfach so und kannst Dich hier "nur" als Leser fühlen, oder ist diese Unoreingenommenheit verloren gegangen? :)
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Robert Corvus
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Scrooge hat geschrieben: wie ist denn bei Dir, Robert (Corvus)? Liest Du auch mal PR-Romane einfach so und kannst Dich hier "nur" als Leser fühlen, oder ist diese Unoreingenommenheit verloren gegangen? :)

Weitgehend kann ich PERRY RHODAN so lesen wie jede andere Lektüre.
"Wie jede andere Lektüre" bedeutet, dass ich als Schriftsteller bei jedem Roman, den ich Lese, automatisch nach den Drähten Ausschau halte, die im Verborgenen laufen. Wenn mich eine Stelle besonders packt, frage ich mich oft: "Wie hat die Autorin/ der Autor das jetzt gemacht?", oder im umgekehrten Fall: "Wieso funktioniert das (für mich) nicht?".
"Weitgehend" bedeutet, dass ich inzwischen durchaus im Hinterkopf habe, dass ich irgendwann wieder einen Beitrag für PERRY RHODAN verfassen dürfen könnte. Wenn mir dann ein interessantes Detail über den Weg läuft (zum Beispiel speziell gezüchtete, eckige Eier, die als Verpflegung auf Raumschiffen mitgenommen werden), mache ich mir eine mentale Notiz. Wenn ich dann später daran denke, kann ich diese Dinge in eines meiner Manuskripte einbauen.
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Excalibur
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Robert Corvus hat geschrieben:Wenn mir dann ein interessantes Detail über den Weg läuft (zum Beispiel speziell gezüchtete, eckige Eier, die als Verpflegung auf Raumschiffen mitgenommen werden), mache ich mir eine mentale Notiz.

Öha! Hierzu gibt's bereits best recherchierte Bildungs-Lektüre :D :D :unschuldig: :unschuldig:
http://www.don-mcduck.de/storys/viereckig.php

Übrigens Gratulation zu dem Roman. Ich komme momentan selten zum Lesen. Aber den habe ich mir geholt. Die Zitate von Payne Hamiller: grandios passend.
Wahrscheinlich gerät der PR-Kosmos nun weiter ins Wanken. Die zwangsläufige Entwicklung einer SI in Richtung M-Senke/M-Quelle wurde ja bereits von ES massiv unterbunden, einmal als Taurec ES dazu zwingen wollte, das andere Mal als ES die Teilung einleitete, um diesem Schicksal zu entgehen. Ich vermute, daß diese uns nun bekannte Evolution eine ziemliche Verfälschung der "natürlichen Evolution" einer SI darstellt. Die Materie hinter sich zu lassen und zur Quelle/Senke zu werden, wirkte in meiner Empfindung stets wie "Weltflucht". Bedeutet aber: daß die bekannten Hohen Mächte dann das Ergebnis von Fehl-Entwicklungen darstellen.
Die wahrhaftige Evolution einer SI müßte anders, besser, gezielter vonstatten gehen.
Wie heißt es so schön: der breite, leichte Weg führt stets in den Abgrund, während der Pfad ins Licht schwer und steinig ist und erkämpft werden muß. Auch Wesenheiten im Range einer SI können offenbar dem leichten Entwicklungspfad frönen, der sie dann zu Senken/Quellen werden läßt, stets auf Kosten vieler Leben und funktionierender Strukturen im Universum.
Ich bin sehr gespannt, wie diese Senken-Thematik gelöst werden wird, denn das Oberziel scheint ja das Erreichen des 3. Weges in eigener Verantwortung zu sein.
Doch Schweigen ist dann angebracht,
fatal die Plapperei.
Die ritterliche Hohe Wacht,
ist keine Narretei,

sondern sei damit getarnt,
daß keine Augen ruh'n
auf des Narren Wahrheits-Pfad
und seinem stillen Tun.
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Robert Corvus
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Excalibur hat geschrieben:Die Zitate von Payne Hamiller: grandios passend.

Das freut mich.
Im Exposé wird Hamiller nur am Rande erwähnt, als derjenige, der den Begriff der Barys eingeführt hat. Die Zitate habe ich daraufhin zusammengebastelt. Einmal habe ich mich dabei verhauen, nämlich in dem Zitat, das von den Chaotarchen handelt. Das habe ich ursprünglich ebenfalls Hamiller zugeordnet, aber dann kam von Michael Thiesen der Hinweis, dass man zu Hamillers Lebzeiten noch nichts von Chaotarchen wusste. Das ist ein Beispiel für ein Element, das in der Überarbeitung geändert wurde: Der Inhalt des Zitats blieb weitgehend unverändert, aber es ist jetzt einer anderen Sprecherin zugeschrieben.
In den Vorüberlegungen zu DER LEIDBRINGER haben wir erwogen, diese Methodik der vorgeschalteten Zitate für die Inhalte des Kalyptischen Katalogs zu verwenden und die Spekulationen zu Materiesenken im Fließtext unterzubringen. Ich fand dann aber, dass man die Enthüllungen zum Kalyptischen Katalog mittels der Handlung um Mixandrac und seinen Bruder besser einbinden konnte und habe das deswegen umgekehrt.
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AARN MUNRO
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Macca hat geschrieben:Dass wir, Rainer und ich, schon mittwochs spoilern, ist doch schon immer so. Ich bekomme das Heft mittwochs am Bahnhof einer normalen (naja) Kleinstadt. Als ich um 18.30 Uhr raus aus der Buchhandlung bin, kam mir übrigens ein bekannter Mitforist entgegen, der sein Heft ebenfalls holte. Der hat vielleicht geguckt, als ich ihn ansprach.




...sehr lustig...

...da bei uns der Band erst am Freitag erscheint, lese ich ihn gerade...beurteilt wird dann morgen...aber der Anfang klingt schon vielversprechend...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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spaceman spiff
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Registriert: 2. Juli 2012, 11:02
Im nächsten Heft geht es weiter mit den Tschubai-Chroniken. Wohlgemerkt: Tschubai- nicht TSCHUBAI-Chroniken.....
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ParaMag
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Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
DANKE! :wub:

Für diesen tollen Roman. Der gefühlt erste seit zig PR-Romanen der mich wirklich fesseln konnte. :st:
Den muss ich Ruhe nochmals lesen, es gab genug Input und Aufklärung/Hinweise.

Ein Dankeschön auch an unsere fleißigen Spoilerschreiber.
Wir haben zurzeit die Technologie, den Planeten, auf dem wir leben, zu zerstören, wir haben aber noch nicht die Fähigkeit, von ihm zu entkommen.
Stephen Hawking, 2016
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Raumkapitän Nelson
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Wieder ein sehr gut geschriebener Roman. Danke. Die Erläuterungen zum Thema Materiesenke als Zitate zu verpacken ist geschickt gemacht. Auch die gewählten Formulierungen, wie die Analogie von Materie und Energie zu Physis und Psyche, sind ausgesprochen gelungen. Damit wird für mich das Thema besser behandelt als es noch so gelungene Datenblätter vermögen. Vor allem die Figur Lutoo ist sehr gut dargestellt. Man entwickelt durchaus Sympathie für diese Person. Wären die Tiuphoren zu Beginn des 28er-Zyklus in ähnlicher Qualität geschildert worden, hätte man sich manchen verständlichen Ärger der Leser ersparen können. Auch der Blick ins "Innenleben" von Attilar Leccoore war ein Highlight des Heftes. Ansonsten hat es für meinen Geschmack ein wenig zuviel Geballer gegeben. Aber bei der ansonsten gebotenen Qualität kein echter Makel.
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Harzzach
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Excalibur hat geschrieben:Ich vermute, daß diese uns nun bekannte Evolution eine ziemliche Verfälschung der "natürlichen Evolution" einer SI darstellt. Die Materie hinter sich zu lassen und zur Quelle/Senke zu werden, wirkte in meiner Empfindung stets wie "Weltflucht". Bedeutet aber: daß die bekannten Hohen Mächte dann das Ergebnis von Fehl-Entwicklungen darstellen.

Wurde das nicht schon im letzten/vorletzten Zyklus kurz angerissen? Die sog. Hohen Mächte als ein Sonderweg der Evolution und nicht der Normalfall? Die sich immer weiter vom Multiversum wegentwickeln und jezt schon Mühe haben das Geschehen darin überhaupt noch vernünftig verfolgen zu können, nicht, weil sie so hochentwickelt sind, sondern weil sie so wegentwickelt sind? Während das LEBEN AN SICH in seiner unglaublichen Vielfalt der Erscheinungsformen auf allen geistigen Ebenen den eigentlichen Normalfall des Multiversums darstellt.

Die wahrhaftige Evolution einer SI müßte anders, besser, gezielter vonstatten gehen.
Wie heißt es so schön: der breite, leichte Weg führt stets in den Abgrund, während der Pfad ins Licht schwer und steinig ist und erkämpft werden muß. Auch Wesenheiten im Range einer SI können offenbar dem leichten Entwicklungspfad frönen, der sie dann zu Senken/Quellen werden läßt, stets auf Kosten vieler Leben und funktionierender Strukturen im Universum.

I knew it!!! Die Hohen Mächte sind die Sith des Multiversums!!! :)

Ich bin sehr gespannt, wie diese Senken-Thematik gelöst werden wird, denn das Oberziel scheint ja das Erreichen des 3. Weges in eigener Verantwortung zu sein.

Jepp. Dies scheint alles auf 3000 hinzuführen.
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Rainer1803
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Der Roman war gut, hatte aber nicht ganz die Klasse des Vorgängers. Bei manchen Passagen hatte ich das Gefühl die wurden von jemand anderem geschrieben bzw. um geschrieben
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R.B.
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Robert Corvus hat geschrieben:Wenn mich eine Stelle besonders packt, frage ich mich oft: "Wie hat die Autorin/ der Autor das jetzt gemacht?", oder im umgekehrten Fall: "Wieso funktioniert das (für mich) nicht?".


Leider muss ich aus der Reihe ausscheren. Seit voriger Woche Donnerstag frage ich mich, warum die zwei Bände für mich nicht funktionieren. Vielleicht hätte ich Andreas Eschbachs Quest nicht unmittelbar vorher lesen sollen (ich hatte Schwierigkeiten, da wieder raus zu kommen), vielleicht hat es andere Gründe. Beide Romane haben mich nicht gepackt. Lag es an der Handlung? Eher nicht, denn den Müllplaneten hatten wir ja schon mal und da war alles o.k.

Ich bin einfach mit der Schreibe nicht zurecht gekommen. Was nun meine Achtung vor den Spoileranten wieder steigert, sowohl den aktuellen als auch den ehemaligen. Ich hätte hierzu nichts schreiben können. Daher:
:respect:

Excalibur hat geschrieben:Die Zitate von Payne Hamiller: grandios passend.


Das stimmt allerdings vorbehaltslos. Das hat mir gefallen. Ansonsten: Schade, aber nicht zu ändern.
Wahrheiten, die die Welt erklären - Auszug aus dem Kölschen Grundgesetz:
§ 5: Et bliev nix, wie et wor: Sei offen für Neuerungen
§ 4: Watt fott es, es fott: Jammere den Dingen nicht nach
§ 3: Et hätt noch immer joot jejange: Wahlspruch der Fans des 1. FC Köln
§ 2: Et kütt, wie et kütt: Füge Dich in das Unabwendbare
§ 1: Et es wie et es: Sieh den Tatsachen ins Auge
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Samkar
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Registriert: 18. Dezember 2015, 18:48
Mich hat der Roman nicht so sehr überzeugt. Den Vorgängerroman fand ich besser, war flüssiger zu lesen und irgendwie stimmiger. Am Schreibstil ist nichts auszusetzen, gefällt mir ganz gut wie Robert Corvus schreibt, insbesondere wie er Lutoo und Klavtaud in die Handlung einführt,... aber bei diesem Roman wirkten die einzelnen Handlungsabschnitte auf mich irgendwie sprunghaft, hatte das Gefühl, als ob sie nicht richtig zueinander passen... trotzdem insgesamt kein schlechter Roman.
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Excalibur
Plophoser
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Wohnort: ( stecke fest im Felsen... )
Harzzach hat geschrieben:I knew it!!! Die Hohen Mächte sind die Sith des Multiversums!!! :)


Spannendes Thema. Ich habe dazu mal einen extra Faden aufgemacht... sonst sind wir o.T.
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