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lichtman
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Glossar 2889

Die Eiris-Kehre ist ein Phänomen, das dazu führt, dass sich die Anker von Superintelligenzen in ihrem Wirkungsbereich lösen. Die Eiris »kehrt sich gegen« die Superintelligenz.

Das Glossar wird anscheinend von den Lektoren zusammengestellt, die nicht in alle Geheimnisse eingeweiht sind.

Bisher war der Anker von ES Wanderer. Andere SIs verfügten über ähnliche im astronomischen Massstab eher kleine materielle Anker im Normalraum.

Aber was soll es heissen, dass sich Wanderer löst?

ES war auch unabhängig von seinem Anker Wanderer intergalaktisch ausserhalb seiner MB mobil.

manfred
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Kritikaster
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lichtman hat geschrieben:
Aber was soll es heissen, dass sich Wanderer löst?

ES war auch unabhängig von seinem Anker Wanderer intergalaktisch ausserhalb seiner MB mobil.

manfred

Das bleibt dem Alten auch weiterhin unbenommen. Aber zurück geht's nicht mehr, denn da wartet die verkehrte Eiris mit dem Nudelholz. Oder so ähnlich. 8-)
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lichtman
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Kritikaster hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben:
Aber was soll es heissen, dass sich Wanderer löst?

ES war auch unabhängig von seinem Anker Wanderer intergalaktisch ausserhalb seiner MB mobil.

manfred

Das bleibt dem Alten auch weiterhin unbenommen. Aber zurück geht's nicht mehr, denn da wartet die verkehrte Eiris mit dem Nudelholz. Oder so ähnlich. 8-)


Das hat aber mit der Eiris und nicht mit einem losen Anker zu tun.

Komischerweise wird ja die Eiris von ES in Perrys-Zeitlinie abgepumpt: Eiris-Kehre ohne Eiris

manfred
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Kritikaster
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lichtman hat geschrieben: Eiris-Kehre ohne Eiris
manfred

Von Logik im Zusammenhang mit Eiris habe ich mich eigentlich schon bei den Stardust-Geschichten verabschiedet. Wie viel logischer soll da eine fehlende Eiris sein? 8-)
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Kardec
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Kritikaster hat geschrieben:........ - wie oben nanograinger - bemängelt, dass der Begriff der Dimensionen überstrapaziert wird, aber er ist nun mal ein wesentlicher Bestandteil der Serie.......

Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.
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Skörld
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Kardec hat geschrieben:Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.

Die "Standarddimensionen" sind nicht das Problem: 3x Raum, 1x Zeit und der Rest "irgendwie Hyper".

Das ärgerliche sind die seit jeher gern genutzten "Zwischenräume", wie Linearraum (irgendwo zwischen 3/4D und dem 5D-Hyperraum,) und Dakkarraum (zwischen 5D und 6D).
Mag mir mal wer erklären, wie das gehen soll? Sägt jemand vom Hyperraum eine Ecke ab?

Dimensionen sind keine Küche, wo zwischen Arbeitsfläche und Hängeschrank noch ein halber Meter Platz ist.
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lichtman
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Skörld hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.

Die "Standarddimensionen" sind nicht das Problem: 3x Raum, 1x Zeit und der Rest "irgendwie Hyper".

Das ärgerliche sind die seit jeher gern genutzten "Zwischenräume", wie Linearraum (irgendwo zwischen 3/4D und dem 5D-Hyperraum,) und Dakkarraum (zwischen 5D und 6D).

RC wollte diese halben Dimensionen 4.5 bzw 5.5 wohl als Fraktale interpretieren.

Einen anderen Ansatz liefert die TIEFE zweidimensional aber zumindestens im Tiefenland mit einer endlichen Ausdehnung in die Höhe.

Wenn man das als 2.5-dimensional interpretiert, hat man ein Modell für die 4.5 und 5.5 Halbräume
Mag mir mal wer erklären, wie das gehen soll? Sägt jemand vom Hyperraum eine Ecke ab?

Dimensionen sind keine Küche, wo zwischen Arbeitsfläche und Hängeschrank noch ein halber Meter Platz ist.


wir wissen jetzt sogar dass noch ein höherer Linearraum Platz hat :)

generell haben in der n-dimensionalen Küche in dem halben Meter beliebig viele n-1-dimensionale Flächen Platz.

Bei n-0.5-dimensionen bin ich mir nicht so sicher.

Ob wir je wieder von der onryonischen Linearraumkartierung hören werden

Die On-Enklaven werden uns doch erhalten bleiben.

manfred
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lichtman
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Kritikaster hat geschrieben:
lichtman hat geschrieben: Eiris-Kehre ohne Eiris
manfred

Von Logik im Zusammenhang mit Eiris habe ich mich eigentlich schon bei den Stardust-Geschichten verabschiedet. Wie viel logischer soll da eine fehlende Eiris sein? 8-)


In dem Sinne wäre doch keine Eiris besser als Eiris :)

Im Stardust-Zyklus gab es die Lokalen Stätten und diec Fernen Stätten und man brauchte eine Brücke dazwischen.

Das Abfließen der Eiris zu THEZ erfolgt vielleicht unvollständig.

Das Problem mit der Anker-Metapher ist, dass viele SIs ohne Anker/Eiris ausserhalb ihrer MB mobil sind.

2870: Im Wirkungsbereich einer solchen Meta-Krümmung lösen sich die hyper- und paraphysikalischen Anker aller jeweiligen Superintelligenzen.«

Besser wäre eine biologische Metapher:

Die Eiris als Immunsystem für eine Mächtigkeitsballung, das sich gegen die eigene SI wenden kann.

Die Eiris-Kehre als Autoimmunreaktion - ggf. mit besonderer Durchlagskraft gegen eigene SI, weil die Eiris sie so gut kennt?

Aber wieso wirkt das ganze auf 100 oder 1000 verschiedene Eiris-Zonen in der 100 Mio LJ Sphäre der Eiris-Kehre?

manfred
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nanograinger
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Skörld hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.

Die "Standarddimensionen" sind nicht das Problem: 3x Raum, 1x Zeit und der Rest "irgendwie Hyper".

Das ärgerliche sind die seit jeher gern genutzten "Zwischenräume", wie Linearraum (irgendwo zwischen 3/4D und dem 5D-Hyperraum,) und Dakkarraum (zwischen 5D und 6D).
Mag mir mal wer erklären, wie das gehen soll? Sägt jemand vom Hyperraum eine Ecke ab?
...

Mit den "Halbräumen" (Linear- und Dakkarraum) habe ich keine Probleme. Die strikte Unterscheidung zwischen einer Fläche und dem Raum darüber ist scharf nur in der Mathematik. In der physischen Realität gibt es dagegen immer einen "kontinuierlichen" Übergang (auch wenn der quantisiert daherkommt). Deshalb fand ich die Idee des On-Raums in verschiedenen "Höhen" sehr gelungen.

Beim "Katoraum" störe ich mich an der Begrifflichkeit. Der Katoraum ist definitiv nicht ein-dimensional, deshalb ist er keine "Dimension". Und er passt auch in kein bisheriges Schema, dass in PR etabliert ist. Ich kann mir vorstellen, dass er ein "lokal" (um Orpleyd) ausgebildeter Raum von "zusammengerollten" Dimensionen ist, wie man im Rahmen der Stringtheorie von 4 Dimensionen auf die notwendigen 11 Dimensionen kommt, (die Gefängniskugel wäre beispielsweise ein solches Konstrukt) aber dann ist es eben nicht eine andere Dimension.

Die Begrifflichkeit stimmt einfach nicht (oder nicht genau), und das stört mich. Denn ohne korrekte Begrifflichkeiten lässt sich weder verstehen, was denn genau passiert in den Romanen, noch lässt sich darüber diskutieren. Bei der Synchronie fand ich das nicht schlimm, weil die Synchronie sowieso nur mit ganz speziellen Mitteln bereist werden konnte und die Veranschaulichung als Reisemedium recht klar war. Beim Katoraum sind wir noch am Anfang der Beschreibung, insofern ist es zu früh, sich groß zu beklagen, aber ich hätte erwartet,, dass gerade Verena Themsen sich mit genaueren Begriffen ausdrückt.
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nanograinger
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lichtman hat geschrieben:...
Komischerweise wird ja die Eiris von ES in Perrys-Zeitlinie abgepumpt: Eiris-Kehre ohne Eiris

Soweit ich es versanden habe, fließt nicht sämtliche Eiris in die Synchronie ab. Es bleibt vermutlich genug übrig, um die Kehre wirksam zu machen.
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Kritikaster
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lichtman hat geschrieben:Bei n-0.5-dimensionen bin ich mir nicht so sicher.

Ob wir je wieder von der onryonischen Linearraumkartierung hören werden

Ganz sicher, denn die 3/4 Räume liegen doch gerade den österreichischen Autoren im Blut. Sollte es Klaus auch noch gelingen, einen karibischen Autor zu requirieren, würde ich sogar 7/8 Räume erwarten. 8-)
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George
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Skörld hat geschrieben:Das ärgerliche sind die seit jeher gern genutzten "Zwischenräume", wie Linearraum (irgendwo zwischen 3/4D und dem 5D-Hyperraum,) und Dakkarraum (zwischen 5D und 6D).
Mag mir mal wer erklären, wie das gehen soll? Sägt jemand vom Hyperraum eine Ecke ab?

Dimensionen sind keine Küche, wo zwischen Arbeitsfläche und Hängeschrank noch ein halber Meter Platz ist.

Wie wäre dieses Modell: See = Normalraum, Luft = Hyperraum. Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht; also ein Boot, das auf Kufen über das Wasser gleitet, oder ein Flugzeug, das den Bodeneffekt nutzt.
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AARN MUNRO
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Skörld hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.

Die "Standarddimensionen" sind nicht das Problem: 3x Raum, 1x Zeit und der Rest "irgendwie Hyper".

Das ärgerliche sind die seit jeher gern genutzten "Zwischenräume", wie Linearraum (irgendwo zwischen 3/4D und dem 5D-Hyperraum,) und Dakkarraum (zwischen 5D und 6D).
Mag mir mal wer erklären, wie das gehen soll? Sägt jemand vom Hyperraum eine Ecke ab?

Dimensionen sind keine Küche, wo zwischen Arbeitsfläche und Hängeschrank noch ein halber Meter Platz ist.




halbe Dimensionen gibts in Fraktalräumen...
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AARN MUNRO
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nanograinger schreibt:
Spoiler:
.. aber ich hätte erwartet,, dass gerade Verena Themsen sich mit genaueren Begriffen ausdrückt.....



Hier stimme ich zu. Da Gucky agieren kann in einem 3-dim. Ortsraum mit Zeit...ist der Katoraum keine einzelne Dimension im phys. Sinne.Es sei denn die Dims sind eingebettet in einen normalen dim. Unterraum z.B. durch Einrollen/Einfalten wie in der Sustringtheo.
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Skörld
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George hat geschrieben:Wie wäre dieses Modell: See = Normalraum, Luft = Hyperraum. Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht; also ein Boot, das auf Kufen über das Wasser gleitet, oder ein Flugzeug, das den Bodeneffekt nutzt.

Eben genau so nicht. Das ist nur die eine Variation der z-Koordinate. Man verlässt ja nicht den "Raum" wenn man schwimmen geht.

Durch hinzufügen von Dimensionen zur "normalen" (3+1D)-Raumzeit erhält man zusätzliche Freiheitsgrade.
Das muss nicht notwendigerweise eine 4. Raumrichtung sein, ein "(Hyper-)energiegehalt" oder eine "Ladung" gehen auch.
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Skörld
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AARN MUNRO hat geschrieben:halbe Dimensionen gibts in Fraktalräumen...


Wird die halbe Dimension wirklich dem Raum zugeschrieben? Hausdorff&Co "messen" doch immer irgendwelche Objekte im Raum.
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AARN MUNRO
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Skörld hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:halbe Dimensionen gibts in Fraktalräumen...


Wird die halbe Dimension wirklich dem Raum zugeschrieben? Hausdorff&Co "messen" doch immer irgendwelche Objekte im Raum.




das ist eben eine Frage des Maßes, richtig. Ich weiß auch jetzt grad' nicht auswendig, ob die Räume der Fraktalgeo hausdorffsch sind...da bin ich nicht so drin thematisch...aber als Gegenbeispiel nimm'mal die klasische Vierergeo des TM der RZ. Auch hier liegt ja im Lorentzraum keine echte, sondern nur eingeschränkte 4-Dimensionalität vor, wegen des nichteuklidischen Linienelementes. Eigentlich ist die TM-RZ also nur 3,5 dimensional oder zumindest 3,x. wegen der Beschränkung durch zeitartige Zustände der Weltlinien im Lichtkegel. Eine Beschränkung eines Freiheitsgrades könnte also durchaus als halbe Dim gelten, etwa ein non-abelscher Raum, der in einer (halben) Dimension nur Bewegung von links nach rechts zuläßt, nicht zurück.
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AARN MUNRO
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Skörld hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:halbe Dimensionen gibts in Fraktalräumen...


Wird die halbe Dimension wirklich dem Raum zugeschrieben? Hausdorff&Co "messen" doch immer irgendwelche Objekte im Raum.



...hier hast Du recht, nach meiner Erinnerung...die halbe Dim wird dem Objekt im Raum zugeschrieben, nicht der zugrundeliegenden Topo oder Metrik des Grundraumes, in den das Objekt eingebettet ist selbst...,
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ovaron29
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Skörld hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Ich versteh nanograinger so - und da stimme ich ihm zu - dass die Anzahl der Dimensionen im Perryversum klar definiert sind (8 lt. Than, THEZ oder so) und nicht ständig neue dazuhalunkiniert werden sollen.

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Dimensionen sind keine Küche, wo zwischen Arbeitsfläche und Hängeschrank noch ein halber Meter Platz ist.

Der war gut. :lol:
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George
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Skörld hat geschrieben:
George hat geschrieben:Wie wäre dieses Modell: See = Normalraum, Luft = Hyperraum. Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht; also ein Boot, das auf Kufen über das Wasser gleitet, oder ein Flugzeug, das den Bodeneffekt nutzt.

Eben genau so nicht. Das ist nur die eine Variation der z-Koordinate. Man verlässt ja nicht den "Raum" wenn man schwimmen geht.

Durch hinzufügen von Dimensionen zur "normalen" (3+1D)-Raumzeit erhält man zusätzliche Freiheitsgrade.
Das muss nicht notwendigerweise eine 4. Raumrichtung sein, ein "(Hyper-)energiegehalt" oder eine "Ladung" gehen auch.

Reden wir hier aneinander vorbei? Das Beispiel diente nur zur Veranschaulichung. Anders ausgedrückt: Der Normalraum (x,y,z) ist Teil des Hyperraums (x,y,z,h). Bei h = 0 unterliegt man dem Einfluss des Normalraums. Bei kleinen Werten für h verliert der Normalraum seine Wirkung, man ist aber noch nicht im ungestörten Hyperraum. Man kann also von einer Grenzschicht - einem "Zwischenraum" sprechen.
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AARN MUNRO
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Dimensionen sind definiert als die Anzahl linear unabhängiger Vektoren mit vollständigem Orientierungsfreiheitsgrad. (Vulgo: man kann den Vektor invertieren...also mit - 1 multiplizieren). Einen Halbraum stelle ich mir dann so vor, dass die Orientierung dort eingeschränkt ist...d.h. man kann z.B. von A nach B gehen aber nicht mehr direkt zurück...).der Linearaum ist also eher ein eingeschränkter Hyperraum als eine Grenzfläche...er besitzt weniger Freiheitsgrade aber eigentlich die gleiche Dimension wie der Hyperraum.
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Richard
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Dazu gibts in der Perrypedia auch einen Artikel, ich stelle hier einen Link rein, der direkt auf die Stelle mit dem Linearraum zeigt.
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Mr Frost
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Dieser Roman gibt mir (abgesehen vom irritierenden Titelbild (Kopf, Schwanz)/ Rest ok) etwas Hoffnung für die Serie.

Sicherlich einer der besten VT-Romane seit langem. Flüssig zu lesen, humorig und eine Reminiszenz an alte Gucky-Romane.
Hat mir gefallen. Neben den aktuellen MMT-Romanen sicherlich ein Highlight des bisher bekannten Orpleyd-Zyklus.

SO kann PR "Spaß" machen. Die leichten kosmischen Einschübe und das Cyberpunk-Feeling im "Kerker des Maschinisten": Well done!

Meine Wertung: 2/2/2.
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halut
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Absolut super geschrieben. VT schafft es mit Bravour, Gucky auf dem schmalen Grat zwischen gereift und komisch balancieren zu lassen.

Insgesamt gefällt mir der Zyklus, da er mit ein bis zwei Handlungssträngen sowie Spots auf einzelne Nebenschauplätze eine deutlich höhere Erzähldichte hat und letztlich mehr Unterhaltungswert. Er erinnert damit an den MdI-Zyklus.

Die bisher praktizierten fünf Handlungsstränge mit epischen Anläufen bis zum Plot sind etwas für Leute, die sich Vollzeit mit PR beschäftigen. Bei mir sorgten sie dafür, dass ich die Handlung zur Kenntnis nahm. Jetzt reißt sie mich wieder mit. :D

Auch ein Kompliment für das Team: Der Einbau der Science in die Fiction ist, nach anfänglich holperigen Versuchen, gelungen, nicht nur bei VT. :st:
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Skörld
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George hat geschrieben:
Skörld hat geschrieben:
George hat geschrieben:Wie wäre dieses Modell: See = Normalraum, Luft = Hyperraum. Dann wäre der Linearraum die Grenzschicht; also ein Boot, das auf Kufen über das Wasser gleitet, oder ein Flugzeug, das den Bodeneffekt nutzt.

Eben genau so nicht. Das ist nur die eine Variation der z-Koordinate. Man verlässt ja nicht den "Raum" wenn man schwimmen geht.

Durch hinzufügen von Dimensionen zur "normalen" (3+1D)-Raumzeit erhält man zusätzliche Freiheitsgrade.
Das muss nicht notwendigerweise eine 4. Raumrichtung sein, ein "(Hyper-)energiegehalt" oder eine "Ladung" gehen auch.

Reden wir hier aneinander vorbei? Das Beispiel diente nur zur Veranschaulichung. Anders ausgedrückt: Der Normalraum (x,y,z) ist Teil des Hyperraums (x,y,z,h). Bei h = 0 unterliegt man dem Einfluss des Normalraums. Bei kleinen Werten für h verliert der Normalraum seine Wirkung, man ist aber noch nicht im ungestörten Hyperraum. Man kann also von einer Grenzschicht - einem "Zwischenraum" sprechen.

Schon möglich, das wir aneinander vorbei reden...

Das was du da beschreibst ist in der Tat ein Halbraum - allerdings hat der nichts mit krummen Dimensionen zu tun.
Es handelt sich dabei um einen (beliebig dimensionalen Vektor-)Raum, der in 2 "Bereiche" geteilt ist (halbiert, geviertelt, Kugel oder Würfel ausgeschnitten, whatever), die unterschiedliche Eigenschaften haben (z.B. von unterschiedlichen Materialien ausgefüllt werden). Das benutzt man als Denk/Rechengrundlage, um in guter Näherung reale Probleme zu modellieren.
Anwendungen wären unter Anderen: Magnetfelder um und in Leitern, Führung von Wellen an und in Objekten, Wärmeleitung, Brechnung von Licht,...

Aber dieser Halbraum hat überall die selbe, ganzzahlige Anzahl Dimensionen. Alle "komischen Effekte" entstehen aus den 2 verschiedenen Eigenschaften der Raumhälften.

Verbiegt man den Raum selbst - also das infinitesimales Wegelement - so wie von AARN MUNRO angedeutet, bin ich nicht sicher, ob das noch als "Raum" durch geht (die Inversen der Operationen sind ja per Definition nicht vorhanden). Jedenfalls würde ich mich darin sicher nicht gern - und wohl auch im lebenden Zustand nicht lange - aufhalten wollen :devil:
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