Spoiler 2912: Der letzte Galakt-Transferer, v. Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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jemo
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So, jetzt bin ich auch endlich zum Lesen gekommen...
Ich fand den Roman sehr gut, insbesondere die differenzierte Darstellung von Gi Barr. Man darf nicht vergessen, er ist Soldat, hat einen Auftrag und ist natürlich im Gondulat sozialisiert, sieht also ES naturgemäß eher negativ.
Womit ich ein wenig Probleme habe, das sind die geschilderten Zeiträume. Das Raumschiff ist z.B. mehr als zwanzigtausend Jahre alt, zur Vordeutlichung, das ist in etwa der Zeitraum von der Altsteinzeit bis heute. In diesen zwanzigtausend Jahren hat sich anscheinend weder die Technik geändert, noch ist das Raumschiff sonderlich verschlissen.
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Harzzach
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nanograinger hat geschrieben:Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.
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Frank Chmorl Pamo
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Harzzach hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.


Daran, das Schiff rotieren zu lassen, kann ich mich nicht erinnern; allerdings daran, dass der Schirm rotiert, damit konzentriertes Punktfeuer diesen nicht durchschlagen kann.
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Arthur Dent
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.


Daran, das Schiff rotieren zu lassen, kann ich mich nicht erinnern; allerdings daran, dass der Schirm rotiert, damit konzentriertes Punktfeuer diesen nicht durchschlagen kann.

Ich erinnere mich an beide Szenarien. Und sogar daran, dass Offiziere rotierten. Aber das ist dann wohl ein anderes Thema. :D
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Frank Chmorl Pamo
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nanograinger hat geschrieben:
marafritsch2705 hat geschrieben:Hmm- ich sehe das atm mit gemischten gefühlen.... wieviel jahre polituscher erfahrung besitzt ein perry rhodan? Und was macht er dort im goldenen reich?

Ich mein,,,er ist doch dazu da-mit den thogondu über ein Bündnis zu verhandeln!!!
....

Perry ist mitnichten in Sevcooris, um mit den Thoogondu über ein Bündnis zu verhandeln. Er ist dort, weil die Thoogondu offensichtlich in der Lage sind, aus 111 Mio LJ Entfernung Sonnen zu zünden und im Sol-System ganze Planetenbevölkerungen psionisch zu beeinflussen. Der Gedanke an ein Bündnis ist weit unten in der Prioritätsliste, diplomatisch ausgedrückt. B-)


Mit welchem Ziel? Gerade noch sinnierte Rhodan über Moral und ob er das Recht hat, in fremden Einflussphären einzugreifen, und jetzt mischt er sich im Hinterhof der Thoogondu ein.
War dieser kurze moralphilosophische Exkurs doch nur eine Wunderkerze? Heißts am Ende, der Zweck heilige die Mittel? Statt Gondu und Ghuogondu direkt zu fragen, sie zu konfrontieren, und ihnen klar zu sagen, dass man sich ungefragte Aktionen von deren Seite verbietet, wird deren Hinterhof aufgemischt. Wenn dann das Regime der Thoogondu als Folge fallen sollte, steht dies zwar der reinen Lehre entgegen, doch besser sie als wir. Letztlich heiligt dann der Zweck doch eben die Mittel.

Das mit dem moralischen Handeln Rhodans, wenn schon diese Fass aufgemacht wird, sollte schon noch besser begründet werden - oder man lässts zukünftig. Moral und Philosophie waren schon immer ein heißes Eisen, damals mit der Losung "Der Einzelne ist soviel Wert wie das Kollektiv", die jeglichen Einsatz von Soldaten und Agenten verboten hätte. Umkommen kann einer immer, und seis dass der gegnerische Geheimdienst den eigenen Mann auf deren Gebiet tötet.
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Trevor Casalle 839
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Arthur Dent hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.

Daran, das Schiff rotieren zu lassen, kann ich mich nicht erinnern; allerdings daran, dass der Schirm rotiert, damit konzentriertes Punktfeuer diesen nicht durchschlagen kann.

Ich erinnere mich an beide Szenarien. Und sogar daran, dass Offiziere rotierten. Aber das ist dann wohl ein anderes Thema. :D

Ich muss dann immer bei solchen Schilderungen immer an Schlachtgemälde ("Salventakt") auf See denken, mit krängenden Kugelraumern und einem "Commodore Horatio Hornblower" in der Hauptrolle (wer zum Teufel übernahm damals so etwas wie die Rolle des Hornblower?).
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Frank Chmorl Pamo
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Arthur Dent hat geschrieben:
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Harzzach hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.


Daran, das Schiff rotieren zu lassen, kann ich mich nicht erinnern; allerdings daran, dass der Schirm rotiert, damit konzentriertes Punktfeuer diesen nicht durchschlagen kann.

Ich erinnere mich an beide Szenarien. Und sogar daran, dass Offiziere rotierten. Aber das ist dann wohl ein anderes Thema. :D


Das, also das Schiff, war dann aber ein Manöver des letzten Augenblicks. Gezieltes Feuer kann man da vergessen, oder nur mit etlichem Koordinierungsaufwand, wenn das Ziel überm Horizont Horizont der Schiffshülle erscheint und in Sekundenbruchteilen wieder dahinter verschwindet. Eigentlich taugts nur dazu, wie ein Brummkreisel flüchten und in den Linearraum überzugehen.
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jemo
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Ein Gedankengang kam mir noch:
Zum Aufbau eines Imperiums wird eine entsprechende Manpower benötigt, mit der Mannstärke eines Raumers wird es wohl nicht klappen. Deshalb müssen die Menschen wohl schon sehr lange dort sein, weil die müssen sich ja erst einmal entsprechend vermehren...
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Kritikaster
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marafritsch2705 hat geschrieben:Ich stelle mir vor;deutschland würde ein BND mit russland anstreben wollen
Aber das sieht alles so shema F wie in orpleyd aus

Den BND mit dem russischen Geheimdienst verschmelzen? Das wäre spaßig zu beobachten, welche Kulturen da aufeinanderprallen.
Das mit dem Schema F solltest du als wesentlichen Erkenntnisgewinn für die Serieninterpretation verbuchen.
8-)
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Harzzach
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Edit: hnghnn ... jetzt habe ich meinen post kaputteditiert ... bitte ignorieren, danke
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Harzzach
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:Daran, das Schiff rotieren zu lassen, kann ich mich nicht erinnern; allerdings daran, dass der Schirm rotiert, damit konzentriertes Punktfeuer diesen nicht durchschlagen kann.

Stümmd, das gab es auch.
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Harzzach
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Ich muss dann immer bei solchen Schilderungen immer an Schlachtgemälde ("Salventakt") auf See denken, mit krängenden Kugelraumern und einem "Commodore Horatio Hornblower" in der Hauptrolle (wer zum Teufel übernahm damals so etwas wie die Rolle des Hornblower?).

Scheer hat ja auch keine SF, sondern höchst atmossphärische Maritim-Folklore mit Transformkanonen und Lineartriebwerken geschrieben. Romane wie z.B. 350 - Robot-Patrouille "funktionieren" für mich teilweise immer noch. Das Wortgeplänkel geht mir zwar mittlerweile auf den Sack, aber sobald die Raumschlacht startet, wird es zeitlos gut!
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Frank Chmorl Pamo
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jemo hat geschrieben:Ein Gedankengang kam mir noch:
Zum Aufbau eines Imperiums wird eine entsprechende Manpower benötigt, mit der Mannstärke eines Raumers wird es wohl nicht klappen. Deshalb müssen die Menschen wohl schon sehr lange dort sein, weil die müssen sich ja erst einmal entsprechend vermehren...


Da gibts doch schnellere Wege:
- Multiduplikator mit Varianz
- In Vitro-Züchtungen
- Zellwachstumbeschleuniger
- etc.

Außerdem kann man sich gezielt Exemplare züchten und ihnen künstliche Erinnerungen einpflanzen.

Das SI 2.0 scheint mir explizit für die Konfrontation mit Rhodan aufgebaut zu sein.
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Kardec
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Clark Flipper
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben: "Commodore Horatio Hornblower" in der Hauptrolle (wer zum Teufel übernahm damals so etwas wie die Rolle des Hornblower?).


Also eigentlich kann man hier nur Gregory Peck nennen, aber mit Ioan Gruffudd konnte ich auch leben... ;)
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Ahnungslos
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Harzzach hat geschrieben:Scheer hat schon detailliert beschrieben, wie sich Kugelraumer während des Kampfes in Rotation versetzen, um die Belastung durch einseitigen Beschuss gleichmäßiger auf die gesamte Projektionsfläche des Schutzschirms zu verteilen. Was auch ein schönes Stilmittel war, denn wenn der kommandierende Offizier eine Zentralachsenrotation befahl, wusste man, dass die Kacke gerade zu dampfen begonnen hatte.


Also ich hab's so in Erinnerung, dass der RUMPF gedreht wurde, um die Ladezeiten zu verkürzen (vor allem bei den Transformkanonen... obwohl das zwischendurch mal abkühlen dürfen sicher auch bei Impulsstrahlern und ähnlichen "munitionslosen" Waffen einen Effekt hatte), weil so alle großen Kanonen gleichermaßen benutzt werden konnten, den Schaden musste überwiegend sowieso der Schirm auffangen und der drehte sich eh mit, wenn der Rest den Gyros mimte... Wenn erstmal die schützenden Kraftfeld-schalen weggeballert waren, sah es düster um so ein Schiffchen aus.

Frank Chmorl Pano hat geschrieben:Da gibts doch schnellere Wege:
- Multiduplikator mit Varianz
- In Vitro-Züchtungen
- Zellwachstumbeschleuniger
- etc.

Außerdem kann man sich gezielt Exemplare züchten und ihnen künstliche Erinnerungen einpflanzen.


Die MuCys bitte nicht vergessen (Multicyborgs, von Atlan für das NEI kreiierte Kunstmenschen als Ablenkung für eventuelle Angriffe der Laren... ) die waren ohne weiteres auch nicht von normalen Terranern zu unterscheiden und haben ein halbes Dutzend Planeten erfolgreich als besiedelt "simuliert"...
"Those who don't believe in magic will never find it." — Roald Dahl
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George
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nanograinger hat geschrieben:
ByOtherMeans hat geschrieben:Vielleicht hat es ja schon jemand erwähnt: Ich fand es sehr seltsam das Schilde plötzlich potential verlieren und wieder aufbauen. Bis jetzt musste in der Perry Rhodan serie ein Schirm immer überladen werden, nicht abgebaut.

Mit dem "Bis jetzt" liegst du daneben, denke ich. Ohne jetzt konkrete Beispiele zitieren zu können, erinnere ich mich an genügend Romanstellen in der von nur noch schwachen Schirmen nach Beschuss derselben die Rede ist.

Grundsätzlich ist das sowieso Jacke wie Hose, Die "Stärke" eines Schirms wird von der Leistung des erzeugenden Schirmaggregats bestimmt (sofern wir nur eine Sorte von Schirmen betrachten). Die nominale Leistung des Aggregats definiert 100% "Schirmstärke". Ob man nun schreibt "Der Schirm ist zu 80% belastet" oder schreibt "Der Schirm hat nur noch 20% Stärke" ist eine Frage des Geschmacks.

Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Also ich dachte bei den Schirmbeschreibungen auch: Nanu, sind wir jetzt bei Star Trek? In meiner Erinnerung sind die Schirme im Perryversum sogar kurzzeitig über 100% belastbar. Ich glaube, es war Kurt Mahr, der ausführte, dass 100% die mögliche Dauerbelastung ist. Ein Schirm bricht zusammen. wenn er kurzfristig stark oder dauerhaft über 100% belastet wird. Es mag sein, dass der ein oder andere Autor mal was anderes geschrieben hat, was von mir aber nicht gelesen oder ernst genommen wurde.
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Moonbiker
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George hat geschrieben: In meiner Erinnerung sind die Schirme im Perryversum sogar kurzzeitig über 100% belastbar. Ich glaube, es war Kurt Mahr, der ausführte, dass 100% die mögliche Dauerbelastung ist. Ein Schirm bricht zusammen. wenn er kurzfristig stark oder dauerhaft über 100% belastet wird.

Genau so!

Günther
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nanograinger
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George hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
ByOtherMeans hat geschrieben:Vielleicht hat es ja schon jemand erwähnt: Ich fand es sehr seltsam das Schilde plötzlich potential verlieren und wieder aufbauen. Bis jetzt musste in der Perry Rhodan serie ein Schirm immer überladen werden, nicht abgebaut.

Mit dem "Bis jetzt" liegst du daneben, denke ich. Ohne jetzt konkrete Beispiele zitieren zu können, erinnere ich mich an genügend Romanstellen in der von nur noch schwachen Schirmen nach Beschuss derselben die Rede ist.

Grundsätzlich ist das sowieso Jacke wie Hose, Die "Stärke" eines Schirms wird von der Leistung des erzeugenden Schirmaggregats bestimmt (sofern wir nur eine Sorte von Schirmen betrachten). Die nominale Leistung des Aggregats definiert 100% "Schirmstärke". Ob man nun schreibt "Der Schirm ist zu 80% belastet" oder schreibt "Der Schirm hat nur noch 20% Stärke" ist eine Frage des Geschmacks.

Meines Erachtens ist die Beschreibung von Robert Corvus hier vollkommen in Linie mit der Serie seit Anno Tobak. Auch die Erholung der Schirme, wenn man sich dem gegnerischen Feuer entzieht, entspricht der üblichen Beschreibung.

Also ich dachte bei den Schirmbeschreibungen auch: Nanu, sind wir jetzt bei Star Trek? In meiner Erinnerung sind die Schirme im Perryversum sogar kurzzeitig über 100% belastbar. Ich glaube, es war Kurt Mahr, der ausführte, dass 100% die mögliche Dauerbelastung ist. Ein Schirm bricht zusammen. wenn er kurzfristig stark oder dauerhaft über 100% belastet wird. Es mag sein, dass der ein oder andere Autor mal was anderes geschrieben hat, was von mir aber nicht gelesen oder ernst genommen wurde.

Ja es gibt "Überlast", deshalb schrieb ich oben ja auch "Die nominale Leistung...". Geräte, die nicht ihre eigene Energieversorgung besitzen, haben eine Nominalleistung, für die sie spezifiziert werden, aber sie können auch mehr leisten, wenn man mehr Energie zugibt. Sie machen es meist nur nicht lange. Ein Beispiel davür ist ein stinknormaler Fön. Wenn du den an 400 V einer Drehstromphase anschließt, wird er kurzfristig mehr als seine Nominalleistung birngen. Bei Sicherheitseinrichtungen wie einem Schutzschirm macht es besonders Sinn, dass seine kurzfristige Leistungsfähigkeit größer ist als die Nominalleistung.

Was von dir nicht gelesen oder ernst genommen wird, ist deine Sache, aber ich würde mich sehr wundern, wenn nicht auch Kurt Mahr in seinen über 250 Romanen nicht ab und an von "geschwächten" Schutzschirmen geschrieben hätte, anstatt von "belasteten", und das vermutlich ganz ohne Star Trek-Einfluss.
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Kritikaster
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nanograinger hat geschrieben:r ich würde mich sehr wundern, wenn nicht auch Kurt Mahr in seinen über 250 Romanen nicht ab und an von "geschwächten" Schutzschirmen geschrieben hätte, anstatt von "belasteten".

Es hat schon alle möglichen Varianten gegeben. Flackernde Schirme als Zeichen, dass bald Schluss ist - ebenso wie Zeitangaben, wann der Schirm bei gleichbleibender Belastung zusammenbrechen wird etc.. Die seit etwa ein bis zwei Jahren in Mode gekommene Angabe, wieviel Prozent Leistung der Schirm noch hat bzw. umgekehrt wieviel Prozent Leistungsverlust besteht, hat es nach meiner Erinnerung aber früher so nicht gegeben. 8-)
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Robert Corvus
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Na ja, es kann ja unterschiedliche Ausführungen der Sensoren und unterschiedliche Arten der Meldung geben. Das kann von SERUN-Modell zu SERUN-Modell variieren.
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AARN MUNRO
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Der Begriff des Transferers ist, so finde ich, auch ein wenig unglücklich gewählt für ein intergalaktisches Fernschiff. Zugegebenermaßen sprachlogisch einwandfrei, spricht es sich doch nicht so gut ... ^_^
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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Raumkapitän Nelson
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AARN MUNRO hat geschrieben:Der Begriff des Transferers ist, so finde ich, auch ein wenig unglücklich gewählt für ein intergalaktisches Fernschiff. Zugegebenermaßen sprachlogisch einwandfrei, spricht es sich doch nicht so gut ... ^_^

Als ich den Titel das erste Mal las, dachte ich an die Überweisung von Devisen und eine wichtige Rolle von Homer Adams.
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Richard
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Robert Corvus hat geschrieben:Na ja, es kann ja unterschiedliche Ausführungen der Sensoren und unterschiedliche Arten der Meldung geben. Das kann von SERUN-Modell zu SERUN-Modell variieren.


Hmhmhm: das wäre jetzt nicht gerade ideal wenn sich solche doch wichtigen Angaben bei Kampfanzügen je nach Modell unterscheiden - zumindest solange diese Kampfanzüge aus den gleichen Beständen kommen (zb die Kampfanzüge an Bord der RAS TSCHUBAI oder die Kampfanzüge der LFG ...).
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Herr Siebentag
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Naja. Der Doktor mit seiner Behandlungslampe, der mit lila Licht auf Penelopes Arm herumleuchtet um die Heilung zu beschleunigen, erinnert schon stark an den Holodoc aus Star Trek. Genauso wie "Dämpfungsfelder", "Hüllenbruch" und "Schildgeneratoren" usw.. Ansonsten viel Äktschn, Bumm, Krach und Zisch und ein paar neue Rätsel. Durchschnittlich.
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