Spoiler 2936: Das Geheimnis von Thoo, von Wim Vandemaan

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Hathorian
Marsianer
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Die Hauptpersonen des Romans:
Opiter Quint – Der TLD-Agent erforscht eine verlassene Welt.
Ernst Ellert – Der Mann aus der Vergangenheit sieht in den kosmischen Abgrund der Zeit.
Mahnaz Wynter – Die USO-Agentin beschützt ihren Partner.
Zau – Ein Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten.

Der TLD-Agent Opiter Quint ist zusammen mit Ernst Ellert, der Zeitforscherin Aichatou Zakara, den USO-Spezialisten Mahnaz Wynter und Zau im Dolan JASON unterwegs zur Zwerggalaxis Canis Major, die sich 24.950 Lichtjahre vom Solsystem entfernt befindet. Genauer gesagt, wird der Dolan im Hangar des Ferronen-Schiffes NEÈFOR transportiert. Sie sind unterwegs zum Planeten CM-SVII-125.127, der auch unter dem Namen Thoo oder Madurant bekannt sein soll. Dieser Planet wurde von keiner bekannten Macht der Milchstraße erforscht. Zumindest finden sich keine Einträge in irgendwelchen offiziellen und inoffiziellen Datenbanken. Der Planet, wie auch Canis Major, wirkt von allem verlassen und wird zudem von einem Trümmerring umkreist.

Die NEÈFOR geht um den siebten Planeten des Systems, einer Eiswelt, die von Ernst Ellert “Schöller” getauft wird, worüber er sich königlich amüsiert. Der Dolan ausgeschleust aus und fliegt den zweiten Planeten Thoo an, wie er von Homunk genannt wird. Dieser befindet sich noch immer in dem SERUN, der ihm seine fehlenden Arme und Beine ergänzt. Beim Anblick von Thoo teilt er den Anderen mit, dass er leider keine genauen Koordinaten besitzt, da die Erinnerung blockiert ist. Er weiß aber, dass ES diesen Planeten verabscheute und fürchtete.

Beim Überflug über den Planeten spürt Zau etwas, was er allerdings nicht einordnen oder genau lokalisieren kann. Der Dolan landet und Opiter Quint schleust zusammen mit den Anderen aus. Kurz danach werden sie bereits von einem Lebewesen der einheimischen Fauna angegriffen. Die SERUNS schützen sie zuverlässig, allerdings wird der Dolan von einem Speer getroffen und vergiftet. JASON stößt das befallene Zellmaterial jedoch einfach ab und lässt neues Nachwachsen. Zau fließt der Name des Lebewesens zu - Trakkod. Ein Lebewesen, dem ein Paralyseschuss nichts ausmacht und einfach weitergeht.

Sie begeben sich zurück auf den Dolan und verschicken stattdessen tausende Sonden, die dann auch recht bald fündig werden. Sie spüren das Wrack von einem Prä-Hyperimpedanz Schiff der Haluter auf. Wynter und Quint schauen sich die Sache näher an und dringen in das Schiff vor. Sie finden schließlich den Kommandanten beziehungsweise nur dessen übel zugerichteten sterblichen Überreste. Zurecht fragen sie sich, was oder wer es vermochte, einen Haluter so zuzurichten. Recht schnell finden sie einen Speer, der dem gleicht, womit der Trakkod den Dolan getroffen hatte. Sie finden heraus, dass der Haluter vier bis fünf Trakkods unterlegen war und das der Kampf schon vor fünftausend Jahren stattgefunden haben muss. Die Bordpositronik des Schiffes lässt sich zwar aktivieren, ist aber auch keine große Hilfe. Die Speicher wurden von jemanden geradezu verwüstet und sie finden keine Anhaltspunkte. Quint und Wynter begeben sich auf den Dolan zurück.

Wenig später wird dieser erneut angegriffen, gerade als sich alle wieder außerhalb des Dolans befinden. Diesmal wird der Angriff jedoch durch mehrere Trakkods, sowie anderen Lebewesen durchgeführt. Der Schutzschirm wehrt zunächst alles ab, doch dann wird der Dolan seinen Landebeinen in die Tiefe gezogen. Opiter Quint gelingt es JASON zu befreien, so das er starten kann. Die Mannschaft schleust wieder ein, doch Homunk ist in seinem SERUN von einer Gruppe Trakkods begraben und rührt sich nicht. Quint gelingt es, auch ihn zu befreien, und wundert sich, dass dieser sich nicht gewehrt hat. Doch Homunk meint nur, dass er es nicht konnte. Auch ist er nicht mehr so mitteilsam, wie noch in den Enklaven von Wanderer. Quint bringt ihn an Bord des Dolans zurück, nachdem er sich versichert hat, dass der Androide keinen Schaden genommen hat.

Dafür konnte Zau mit seiner Gabe Erinnerungen verspüren, die nicht wirklich greifbar sind, sich dafür aber auf Homunk konzentriert haben. Erinnerungen, die nirgendwo verankert sind und Zorn und Empörung ausdrücken. Erinnerungen, die sich selbst als Thoogondu bezeichnen. Aus den Eindrücken die er gewonnen hat, zeichnet Zau eine holografische mentale Landkarte des Planeten und es kristallisiert sich ein Ort heraus. Eine Quelle der nicht-animalischen Emotionen zu dem sie auch Koordinaten zuordnen können. Dieser entpuppt sich als ein schütterer Wald mit einer einhundert Meter durchmessenden Lichtung. Quint, Zau, Ellert und Zakara verlassen den außerhalb des Waldes gelandeten Dolan. In der Mitte der Lichtung finden sie einen armdicken, vier Meter hohen Stab aus Metallplastik, der blendend weiß ist. In den Stab sind unzählige Hyperkristalle eingelassen, die von Zau als Hooris bezeichnet werden. Die Kristalle seien aufnahmebereit, ihnen allerdings abgewandt. Quint möchte die Säule auf sich aufmerksam machen. Dazu zieht Zau seinen SERUN-Handschuh aus und legt seine Hand auf die Säule. Nun werden sie von etwas wahrgenommen, was sich “Monitor” nennt und den Planeten überwacht. Gigantische Holos entstehen. Die NEÈFOR meldet sich und teilt mit, dass im Trümmerring unzählige Maschinen angesprungen sind. Der Planet wird zu einer einzigen Leinwand. Sie erblicken eine ferne Metropole, Thoodid, die alte Hauptstadt des Gondunats mit dem Regierungspalast des Gondu. Sie machen sich auf die Erinnerungen zu erkunden und treffen auf die Thoogondu. Ausgiebig wird alles aus dem All erfasst und gespeichert. Alles macht den Eindruck, dass dies die Hauptwelt eines gewaltigen Sternenreiches war, das die Milchstraße beherrschte und schließlich alle seine Spuren tilgte.

Die Gruppe um Opiter Quint findet heraus, dass die einheimische Fauna gezielt mit den Hooris-Kristallen versehen wurde, so dass der Monitor es vermag, sie zu steuern. Das erklärt den gezielten Angriff auf den Haluter, sowie auf den Dolan und seine Besatzung.
Homunk gesellt sich zu ihnen und stellt fest, dass in den planetaren Holos eine Stelle fehlt, an der eigentlich das Relais stand. Das Relais kennzeichnet den Standort, an dem der Wanderer auf seinen Wegen rastete. Die Thoogondu haben diesen Platz aus der Erinnerung des Planeten getilgt. Homung möchte diese Stelle aufsuchen und das Relais bergen, um das Protokoll des Zerwürfnisses auslesen zu können. Dann wüssten sie, warum ES die Thoogondu der Galaxis verwiesen hat.

Sie machen sich umgehend auf den Weg, finden das Relais jedoch nicht. Homunk weist darauf hin, dass das Relais nicht den Planeten verlassen haben kann. Selbst die Thoogondu vermochten es nicht es zu vernichten. Opiter Quint folgert allerdings, dass sie es sehr gut vergraben haben mochten und fordert ein Schiff der Begleitflotte an. Zwei Raumer der SATURN-Klasse begeben sich über die Insel und fangen an den Boden mit der Hilfe von Desintegratoren freizulegen und arbeiten sich in die Tiefe vor. In ca. 21 Kilometer Tiefe stoßen sie auf ein kreisrundes Tor, dessen Alter auf mehr als 30.000 Jahre geschätzt wird und legen es frei. Gewaltsam wird das Tor geöffnet und sie dringen ein. Nach mehreren Kilometern erreichen sie endlich die Hinterlassenschaft von ES. Das Relais hat die Gestalt einer offenen dreiseitigen Pyramide von 222.7 Metern Höhe. Es sieht aus wie die vergrößerte Variante des Amuletts von Ernst Ellert. Dieses reagiert jetzt auch und weißt ihnen den Weg zu einer Stelle des Artefakts. Als das Amulett dieses berührt, öffnet sich ein Zugang, den die mitgenommenen TARAs nicht passieren können. Nur organische Wesen werden durchgelassen. Sie landen in einem grünen Garten. Aus der Spitze der Pyramide stürzt ein Wasserfall, der auf einen kleinen See trifft. Hinter dem Vorhang aus Wasser erhebt sich ein Torbogen aus Holz, in dem winzige Schnitzereien eingelassen sind. Die Gruppe möchte durch den Torbogen gehen, werden jedoch durch ein starkes Prallfeld abgehalten. Hier kommt wieder das Amulett von Ernst Ellert ins Spiel. Es löst sich von seinem Träger, entfaltet sich und wird dabei größer. Schließlich verschmilzt es mit dem Torbogen und Ellert verkündet, dass die Diabase des Tribars jetzt offen steht und die Querung passierbar sei. Die Gruppe lässt sich nicht lange bitten und betritt die Querung. Was sie dahinter erwartet, wird im nächsten Roman offenbart.
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R.B.
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Vielen Dank für den guten und informativen Spoiler. Mit dem Roman habe ich mittlerweile angefangen, er liest sich nach den ersten 10 Seiten gut.
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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Augustus
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Vielen Dank für den Spoiler :st:

Weshalb ES wohl diesen Planeten gefürchtet haben mag? Vor den Thoogondeln hatte ES offenbar nicht besonders viel Respekt oder Angst. Hmmm... :gruebel:
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Richard
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Oder Homunk interpretiert das Gefuehl halt so, er kann sich ja taeuschen.
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HerbertSeufert
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Kein schlechter Vorbereitungsroman auf - hoffentlich - einige Aufklärungen im Folgeband!
Man wird - ebenso hoffentlich - sauber erklärt bekommen, warum hier ein planetares Animationstheater vom Glanz und der ehemaligen Macht des Gondunats in seinen früheren Gefilden kündet oder dies überhaupt darf.
Angeblich war man ja mit Sack und Pack - vom Wanderer gezwungen - aus der Milchstraße abgereist, unter Vernichtung der hinterletzten Spuren.

Und, womit die Thoogondus einer gestandenen Superintelligenz potentiell gefährlich oder unangenehm wurden, das würde mich auch interessieren.

Immerhin machte man ja keinen Stich im Kampf um den Kunstplaneten Wanderer.

Der Hooris-Staub? ES’sche Stauballergie?
Das wäre echt etwas banal!
Oder ist dieses Zeugs auch eine Art »Zündpulver für Weltenbrände«?
Im Sinne einer »psionischen Staubexplosion«?
E=mc²
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Kardec
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HerbertSeufert hat geschrieben:...................................
Und, womit die Thoogondus einer gestandenen Superintelligenz potentiell gefährlich oder unangenehm wurden, das würde mich auch interessieren.
--------
Der Hooris-Staub? ..........

Warum nicht?
Kann man als Autor/Expokrat relativ leicht begründen. 5D-Strahler erzeugen 5D-Effekte. Aus was besteht ES? - genau :D

Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass eigentlich eine PR-gerechte Theorie zu den "Schwingquarzen" fehlt. 5D-strahlende Quarze sind - nun ja :D
Da könnte "man" mal kurz das Schrumpfköpfchen anwerfen und sich was ausdenken.
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Casaloki
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Da ich nur noch unregelmäßig lese eine Frage: Wenn der Torbogen 30000 Jahre alt ist, warum findet sich zu den Thoogondeln nix in den Aufzeichnungen von Halutern oder Lemurern? Wie sieht der zeitliche Rahmen aus? Ist das schlüssig? Können diese Thogos unerwähnt geblieben sein?
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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Clark Flipper
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Kardec hat geschrieben:Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass eigentlich eine PR-gerechte Theorie zu den "Schwingquarzen" fehlt. 5D-strahlende Quarze sind - nun ja :D


Also ich dachte die Inyodur sind ein Teil dieser Geschichte..
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Augustus
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Hmmm, Hooris-Staub, warum nicht... Der Gedanke, beim ominösen "Hyperagens-X", das in allerkleinsten Mengen im Material der HaLem-Armee enthalten ist, könnte es sich um ebendiesen "Hooris-Staub" handeln, liegt nicht fern. Oder der Hyperkristall in den Kästchen. Und dieser Hooris-Hyperkristall ist offenbar mental auf irgendeine Weise aktiv oder lässt sich zumindest dazu benutzen, den Geist von Lebewesen zu beeinflussen. Immerhin waren selbst die winzigen Mengen in der HaLem Armee dazu in der Lage, ganze Planetenbevölkerungen Dinge sehen zu lassen, die objektiv gar nicht da waren... Wenn man das Zeug in grossen Mengen hat könnte es vielleicht sogar der Mentalsubstanz des Wanderers gefährlich werden. Vielleicht haben die Thoogondel genau das versucht, sind aber letztlich gescheitert. Vielleicht war das der wahre Grund für die Verbannung / das Zerwürfnis :gruebel:

Und was ist im Goldenen Reich allgegenwärtig? Genau, das strahlend weisse Pedgondit. Und enthält nicht auch dieses allgegenwärtige Pedgondit als Bestandteil des Materials geringe Mengen eines Hyperstrahlers? Oder haben ich das falsch in Erinnerung, hab im Moment keinen Zugriff auf die Hefte aber ich meine mich erinnern zu können? Vielleicht auch Hooris-Staub? Dann wäre die Frage ja geklärt, auf welche Weise die Thoogondu manipuliert werden. Aus was besteht der Thron des Gondu nochmal, den dieser regelmässig aufsuchen muss? Ah ja, Pedgondit... Fragt sich, wer der Herrscher des Reiches ist, der Gondu oder der Thron? Und wer kontrolliert den Thron / das Pedgondit? Eine "höhere Macht" oder doch ein kleiner Geheimzirkel von Thoogondu selbst? Ich denke da im Moment insbesondere an unseren Lieblings Ghuogondu Puschelohr, der ja angeblich keinerlei Interesse hat Gondu zu werden. Weil er vielleicht weiss dass dieser eh nur eine Marionette ist und lieber selbst Fädenzieher bleibt? :P

Re: Spoiler 2936: Das Geheimnis von Thoo, von Wim Vandemaan

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 24. November 2017, 10:34

Trevor Casalle 839
Casaloki hat geschrieben:Da ich nur noch unregelmäßig lese eine Frage: Wenn der Torbogen 30000 Jahre alt ist, warum findet sich zu den Thoogondeln nix in den Aufzeichnungen von Halutern oder Lemurern? Wie sieht der zeitliche Rahmen aus? Ist das schlüssig?

Die Frage steht seit den HaLem - Soldaten aus Band 2900 im Raum. In der galaktischen Geschichtsschreibung ist vor 30.000 Jahren eine Lücke, was bei einer milchstraßenweiten Zivilisation mehr als ungewöhnlich ist. Bis auf die Natur und eine Säule auf Thoo scheint es ja nichts mehr zu geben, keine Ruinen, keine Überreste, nichts...

Der einzige Hinweis, dass da noch was ist, ist der tote Haluter - denn die Haluter mussten damals als noch ältere "Zivilisation" von den Thoogondus im Schach gehalten worden sein und dazu mag es Aufzeichnungen in den Tiefen von Halut geben, die dann den Haluter dazu veranlassten, nach Thoo zu suchen. Aber diese spezielle Rolle der Haluter hatten wir schon zu Beginn des Zyklus diskutiert.
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Kardec
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Clark Flipper hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass eigentlich eine PR-gerechte Theorie zu den "Schwingquarzen" fehlt. 5D-strahlende Quarze sind - nun ja :D


Also ich dachte die Inyodur sind ein Teil dieser Geschichte..

Schon, ein Teil - und zwar ein sehr kleiner Teil. Damit ist lediglich die Herkunft das Salkrits in der Charonwolke serienmäßig schlüssig erklärt.

*

Augustus hat geschrieben:.....Und enthält nicht auch dieses allgegenwärtige Pedgondit ........

Kann mich nicht erinnern dass Pedgonit näher erklärt wurde. Habe lediglich den Verdacht, dass dieExpokratur damit den Thoos eine Achillesverse untergejubelt hat.

Re: Spoiler 2936: Das Geheimnis von Thoo, von Wim Vandemaan

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 24. November 2017, 11:07

Trevor Casalle 839
Augustus hat geschrieben:Und dieser Hooris-Hyperkristall ist offenbar mental auf irgendeine Weise aktiv oder lässt sich zumindest dazu benutzen, den Geist von Lebewesen zu beeinflussen. Immerhin waren selbst die winzigen Mengen in der HaLem Armee dazu in der Lage, ganze Planetenbevölkerungen Dinge sehen zu lassen, die objektiv gar nicht da waren... Wenn man das Zeug in grossen Mengen hat könnte es vielleicht sogar der Mentalsubstanz des Wanderers gefährlich werden. Vielleicht haben die Thoogondel genau das versucht, sind aber letztlich gescheitert. Vielleicht war das der wahre Grund für die Verbannung / das Zerwürfnis :gruebel:

Wie auch das Verhalten von Homunk in Band 2936 zeigte, ist da vermutlich was dran - wenn selbst Homunk beeinflusst wird....

Augustus hat geschrieben:Und was ist im Goldenen Reich allgegenwärtig? Genau, das strahlend weisse Pedgondit. Und enthält nicht auch dieses allgegenwärtige Pedgondit als Bestandteil des Materials geringe Mengen eines Hyperstrahlers? [...] Vielleicht auch Hooris-Staub? Dann wäre die Frage ja geklärt, auf welche Weise die Thoogondu manipuliert werden. Aus was besteht der Thron des Gondu nochmal, den dieser regelmässig aufsuchen muss? Ah ja, Pedgondit...

Das Pedgondit wurde den Thoogondu angeblich von ES selber geliefert. Wir müssen mal sehen, ob das stimmt. Falls ja, dann könnte das die Methode von ES gewesen sein, die Thoogondus unter Kontrolle zu bekommen. Für mich ist es aber sehr ungewöhnlich, dass die Thoogondus bereit waren, ein Geschenk von ES anzunehmen, das "riecht" etwas.

Deine beiden Ansätze zur Erklärung der Thoogondu-Problematik gefallen mir sehr.

Bezüglich Achillesferse der Thoogondus: was ist mit dem ZSI? War das vielleicht eine 5. Kolonne von ES in Sevcooris, um die Thoogondus durch ES zu beobachten? Stichwort: TEIRESIAS?
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Clark Flipper
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Kardec hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:
Kardec hat geschrieben:5D-strahlende Quarze sind - nun ja :D
Also ich dachte die Inyodur sind ein Teil dieser Geschichte..

Schon, ein Teil - und zwar ein sehr kleiner Teil. Damit ist lediglich die Herkunft das Salkrits in der Charonwolke serienmäßig schlüssig erklärt.


Ja, aber auch Traitor hatte solche Quarze, ergo stellt sich die Frage ob die Inyodur und ihre Geschichte ein Verfahrensmuster darstellen. ;-)
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Augustus
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Das Pedgondit wurde den Thoogondu angeblich von ES selber geliefert. Wir müssen mal sehen, ob das stimmt. Falls ja, dann könnte das die Methode von ES gewesen sein, die Thoogondus unter Kontrolle zu bekommen. Für mich ist es aber sehr ungewöhnlich, dass die Thoogondus bereit waren, ein Geschenk von ES anzunehmen, das "riecht" etwas.


Du sagst es, so wie erzählt kann man das kaum glauben. Ist vielleicht ein Teil der Legende, um das Pedgondit, welches ja scheinbar durchaus ein Stoff mit überragenden materialtechnischen Eigenschaften ist, überall im Reich unentbehrlich zu machen und so die Kontrolle über dieses zu sichern. Wer weiss woher das Zeug ursprünglich wirklich stammt. Oder ob es von jemandem mit Hooris manipuliert wurde. Ich muss das heute Abend auch erstmal nochmal nachlesen, Kardec hat mich verunsichert, vielleicht stimmt das mit dem hyperaktiven Zusatz ja gar nicht und war nur eine falsche Erinnerung meinerseits ^_^

Bezüglich Achillesferse der Thoogondus: was ist mit dem ZSI? War das vielleicht eine 5. Kolonne von ES in Sevcooris, um die Thoogondus durch ES zu beobachten? Stichwort: TEIRESIAS?


Die Idee würde mir gefallen. Im Moment siehts aber leider eher danach aus als würden die ebenfalls von den Thoos manipuliert :unsure:
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Kardec
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Clark Flipper hat geschrieben:......
Ja, aber auch Traitor hatte solche Quarze, ergo stellt sich die Frage ob die Inyodur und ihre Geschichte ein Verfahrensmuster darstellen. ;-)

Wäre ich Expokrat, würde ich was Salkrit betrifft (übrigens kein n-Quarz, sondern an Gold angehaftete PSI-Materie), als Verfahrensmuster festlegen. Also als "Rückstand" PSI-begabter Lebewesen.

Für das übrige n-Quarz-Zeugs würde ich mir eine griffige, nach Wissenschaft klingende :D Erzählung ausdenken. Nicht zwingend was Nekrophiles wie beim Salkrit :P
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Clark Flipper
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Kardec hat geschrieben:Nicht zwingend was Nekrophiles wie beim Salkrit :P


Wie jetzt!? Kein Hexenblut, keine geriebenen Haluterknochen oder Thoogondufussnägel mit Gondunathirn?

Langweilig! Wo soll da der Handlungsfortschritt herkommen? :rolleyes:
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Kardec
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Mann, iss doch hier die SF-Weltraumabenteueräktschundobnteiaabteilung! Horror ist die untere Etage :D
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Clark Flipper
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Kritikaster
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Nette Geschichte. Der Autor hat viel Phantasie und kann seine Vorstellungen auch wortreich rüberbringen. Dschungelwelterlebnisse, mentale Beeinflussungen, Holoprojektionen als quasireale Gegner, Geheimgänge, zeitlose Artefakte - alles sehr schön ineinander verwoben. Ein wirklich angenehmer Roman......
- wenn da nicht mal wieder die terranische speak-control massenhafte Aussetzer gehabt hätte, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. Sätze wie "Die Wand der Grube wurden mit einer schnell aushärteten Beschichtung versehen" lassen vermuten, dass der Leser hier die Anzahl der Fehler errätseln soll. Insbesondere zum Ende des Romans häufen sich die Fehler immer mehr und lenken vom Inhalt ab.

Aber auch die mir teils unverständlichen Beschreibungen haben meine Lesefreude gemindert.
"Er entdeckte zahllose winzig kleine Poren, die jeweils nur Bruchteile von Millimetern tief reichten."
Unter Bruchteil eines Millimeters könnte ich mir ja noch etwas vorstellen. Aber Bruchteile von Millimetern? Was ist das? 2,35 mm? 755,12mm? Ein sieben-zwölftel von 330mm? Nee.
"Sie flogen von Westen auf die Skyline zu, eine östliche Grenze war nicht abzusehen, und auch nach Süden und nach Norden erstreckte sich das urbane Territorium."
Ja, wer hätte das gedacht. Wie weit denn? Eine Nebenstraße und dann kommt Wüste und Steppe? Oder doch so weit man schauen kann? Oder was? So eine unklare Formulierung erlaubt mir nicht, in der Phantasie dem Blick des Autors zu folgen. Sie vermittelt mir auch kein Bild von der Größe der Stadt.
"Geschütze eines überschweren Kalibers wiesen in den Himmel."
Ohne jede Kenntnis des Betrachters von der zugrundeliegenden Waffentechnik, scheint mir eine solche Klassifikation etwas zweifelhaft. Was sieht er da wirklich? Ein dickes Rohr? Ein überdickes Rohr - gemessen an was? Nicht wirklich, oder?
"Wynter schaute über das Meer, das wie ein Spiegel aussah, den ein unsichtbarer Riese in jedem Augenblick mit einem unsichtbaren Hammer in Scherben schlug."
Also der Reihe nach: Meer wie ein Spiegel - also unbewegt. Unwahrscheinlich, da Wynter schon nach kürzester Zeit auf dem Felsen nasse Haare hat. Aber es schlägt ja auch der Riese. Und zwar nicht "jeden Augenblick" also in kürzester Zukunft, sondern "in jedem Augenblick" also eigentlich dauernd. Und so wird das Meer zu Spiegelscherben, also spiegelnd glatt und zugleich scharfkantig. Das könnte höchstens passieren, wenn das Meer aus glasigem Eis bestünde. Wasser jedenfalls wird mit dieser Beschreibung nicht erfasst.
Formulierfreude ist ja was Schönes, aber um so mehr sind die entsprechenden Kontrollleser dann gefordert.
Allerdings haben Schreibfehler auch mitunter ihr Gutes, dann nämlich, wenn sie uns innehalten und das dargebotene Bild in Ruhe auskosten lassen:
"Zwei umkreisten ihn wie Raumkatzen".
Na denn, guten Flug! 8-)
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Haywood Floyd
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Trevor Casalle 839 hat geschrieben:Bezüglich Achillesferse der Thoogondus: was ist mit dem ZSI? War das vielleicht eine 5. Kolonne von ES in Sevcooris, um die Thoogondus durch ES zu beobachten? Stichwort: TEIRESIAS?


Jup: TEIRESIAS - klingt ein bissle wie ein vernuscheltes: "There ES is!" :devil:

Das ist sog. 'English' ein wohl auf Terra früher mal recht verbreiteter, regionaler Dialekt. Was der Satz auf Interkosmo bedeuten mag ist - außer evtl. einigen ganz wenigen Ex-Nativespeakern wie Rhodan - nur Paläolinguisten bekannt.

[Eigennamen wie ES werden nicht in andere Sprachen übersetzt]
Do not go gentle into that good night,
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Clark Flipper
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:gruebel: Müsste es dann mit eher "There is ES the ass" heißen... :saus:
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Carrasco
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Kritikaster hat geschrieben:
Aber auch die mir teils unverständlichen Beschreibungen haben meine Lesefreude gemindert.
"Er entdeckte zahllose winzig kleine Poren, die jeweils nur Bruchteile von Millimetern tief reichten."

"Sie flogen von Westen auf die Skyline zu, eine östliche Grenze war nicht abzusehen, und auch nach Süden und nach Norden erstreckte sich das urbane Territorium."

"Wynter schaute über das Meer, das wie ein Spiegel aussah, den ein unsichtbarer Riese in jedem Augenblick mit einem unsichtbaren Hammer in Scherben schlug."


Unter Bruchteilen von mm tät ich mir z.B. 0.5 oder 0.2mm vorstellen.

Die Stadt erstreckt sich in allen Himmelsrichtungen (außer der, aus der man kam) so weit das Auge reicht. Was ist daran nicht zu verstehen? :D

Ein silbrig funkelndes, glitzerndes Meer - ich hab das Bild ganz deutlich vor meinem inneren Auge.

Ansonsten: ja, die Korrekturleser waren wahrscheinlich so von dem Roman angetan (so wie ich), dass sie das Korrekturlesen vergessen haben ... :devil:
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Kritikaster
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Carrasco hat geschrieben:
Unter Bruchteilen von mm tät ich mir z.B. 0.5 oder 0.2mm vorstellen.

Die Stadt erstreckt sich in allen Himmelsrichtungen (außer der, aus der man kam) so weit das Auge reicht. Was ist daran nicht zu verstehen? :D

Ein silbrig funkelndes, glitzerndes Meer - ich hab das Bild ganz deutlich vor meinem inneren Auge.


Du listest Teile eines Millimeters, nicht mehrerer.
Warum sich die Stadt nach Norden und Süden nur begrenzt erstreckt, wird später im Roman dann doch noch geschildert. Nur in diesem Bild fehlt es.
Das von dir beschriebene Meeresbild habe ich auch ähnlich wie du vor Augen. Aber das ist nicht das im Romantext beschriebene.
Für mich sind es Textschwächen, du gehst mit Eigeninitiative drüber hinweg und siehst, was du sehen willst. Ich möchte aber sehen, was der Autor sich vorstellt. Und diesen Wunsch äußere ich hier. 8-)
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Elena
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Haywood Floyd hat geschrieben:...
[Eigennamen wie ES werden nicht in andere Sprachen übersetzt]

Ach nee, wieso heißt der doofe Clown denn dann IT im Original? :devil:
Ein bisschen gesunder Menschenverstand, Toleranz und Humor - wie behaglich es sich dann auf unserem Planeten leben ließe.
- William Somerset Maugham


Ich bin wie ich bin - Wise Guys

Immer für Dich da - Wise Guys
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Clark Flipper
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Elena hat geschrieben:
Haywood Floyd hat geschrieben:...
[Eigennamen wie ES werden nicht in andere Sprachen übersetzt]

Ach nee, wieso heißt der doofe Clown denn dann IT im Original? :devil:

:psst: Weil das Original (Buch) in Englisch geschrieben ist, vielleicht?
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