Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Alexandra
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Auf Thoo, der Ursprungswelt der Thoogondu, kommt die Einsatztruppe rund um Orbiter Quint tief in der Kruste des Planeten an ein Relais. Am 13. 11. 1551 NGZ gehen Ernst Ellert, Opiter Quint und Zau durch diese Querung und erfahren den Grund, warum ES und die Thoogondu Gegner wurden. Denn dieses Artefakt stellt das Protokoll des Zerwürfnisses zwischen ES und den Thoogondu dar.

In jenem Raum hinter der Querung gibt es Ernst Ellert als Nichts, als Gespenst auf Reisen, das sich an Situationen aus der Vergangenheit erinnert und irreale Situationen erlebt. Außerdem lernt er die Geschichte von Khuulespiu kennen.

Khuulespiu beobachtet das Mädchen Rochashad, wie es unbeschwert einen Ausflug erlebt, geborgen in der Liebe ihrer Eltern, die immer für die Kleine da sind. Doch sie träumt einen Heilschlaf: In Wirklichkeit geriet die Familie in den Unfall einer autokybernen Antigravgondel. Das Kind wurde schwer verletzt und sah seine Eltern verbrennen.

Nalanaodir, die Logistikdirektorin der 17. Gondunalen Flotte, erklärt Khuulespiu, ihrem in geringere hierarchische Höhen aufgestiegenen Liebstbruder, dass das Kind nie fähig sein wird, diese Erinnerungen zu verarbeiten. Er soll ihr helfen. Der Prototyp seiner Re-Engrammatik ist im Prinzip einsatzfähig. Er arbeitet mit besonderen Hyperkristallen, die aus Neutronensternen gewonnen und vom als Kristallmeister titulierten Hyperphysiker Hooronon aufbereitet werden: Diese Hooris-Kristalle sind 5-D-Strahler mit sechsdimensionaler Tastresonanz.

Khuulespiu soll das zerrissene Mentalum des Mädchens reparieren, damit ihr Weiterleben leenswert wird. So wird Rochadshaad die erste Thoogondu, die durch Re-Engrammierung einen neuen Geächtnisinhalt bekommt. Das Kind erinnert sich nicht mehr an das Entsetzliche, sondern an einen unbeschwerten Ferientag. Nalanaodir ist durch den Erfolg noch einmal sozial aufgestiegen. Zu hoch? Sie möchte Khuulespiu jemandem vorstellen.

Die Reise zum Hooris-Stern, einem mit einem Viertel der Lichtgeschwindigkeit rotierenden Pulsar, wo es die Kristalle gibt, ist beschwerlich. Zeit zum Nachdenken … In Poshcooris gibt es viele Völker, die die Bilder der Thoogndu nur verständnislos als Wärmebilder bezeichnen. Sie haben auch einen Shaur-Chor. Die Bestimmung der Thoogondu scheint zu sein, in ihren Sphärenschiffen in die Tiefen der Ewigkeit einzutauchen und vom berauschenden Elend sowie den leuchtenden Gefahren des Lebens zu singen.

Weiteres Nachdenken: Hoonoron vermutet eine Verwandtschaft zwischen dem neuronal-mentalen Bewusstseinsprozessen und dem Schwingungsmuster aktivierter Hooris-Kristalle gibt. Kann man gondische Bewusstseine darauf speichern?

Paosoydee ist kapriziös. Machtbewusst und wunderschön, die genoptimierte Tochter des Gondu und seiner wunderschönen Schwester. Die Beziehung mit ihr lässt Khuulespiu nun ebenfalls richtig hoch aufsteigen. Zugleich ist er unruhig, denkt an Telepathen, die als Gedankenspione auf das Projekt zugreifen könnten, und fragt sich, ob das Experiment außer Kontrolle gerät.

Der Stellar-Ingenieur Buutrondh beschäftigt sich mit der gravitativen Manipulation von Sonnen. Nach dem Raumbegräbnis von Hooronon spricht Khuulespiu mit seinem Freund, dem Xenopsychologen Madronoor, Sein einziger Klient ist die Superintelligenz Wanderer, der auf einem künstlichen Habitat durch die Ewigkeit kreuzt. Man weiß wenig über ihn. Was, wenn er wahnsinnig oder aggressiv wird? Es scheint sich um eine Collage von Bewusstseinen zu handeln. Ein gigantisches, sechsdimensionales Mosaik.

Khuulespiu verbessert die Re-Enprogrammierung weiter. Er wird geehrt und gewürdigt. Sogar der Gondu Baphoor kommt zu einem Fest, und Khuulespiu bekommt eine Audienz. Sie reden über die Khloy-Piraten, 5000 Nicht-Thoogondu, die man töten müsste … außer man kann sie durch Re-Engrammierung unschädlich machen. Die Tochter des Gondu, Paosoydee, hält dies für möglich.

Mit ihr beginnt eine intime Beziehung, die noch mehr Einfluss und Fördermittel bringt: Sie erzählt ihm von der Gilde des Gondus und verschafft ihm Zugang. Ein Vierteljahr später meldet sie sich: Etwas sei mit seiner Schwester Nalanaodir, er solle in den Sektor Apaaopar kommen. Extrem beunruhigt macht er sich auf den Weg, nur um vor Ort zu erfahren, dass sie tot ist.

Admiral Shuutradh ist da, Madronoor und Paosoydee. Khuulespiu sieht Holos: Ein tiefschwarzes Schiff, wie aus dem immaterielle Gebilde des Raumes selber gefertigt: ein Haluterschiff. Die drei hochaggressiven Riesen wüten. Er sieht seine Schwester sterben. Aber einen einzigen Haluter können sie lebend fangen.

Als Khuulespiu den Mörder seiner Schwester trifft, ist er bewegungsunfähig: Man hat dem Haluter Nor Efech die Gliedmaßen abgetrennt und die Schädeldecke abgenommen, so dass die Gehirne freiliegen. Selbst das Ausfahren der Augenstile wird von metallischen Manschetten unterbunden. Um ihn zu strafen, bekommt er eine falsche Erinnerung an eine Krankheit, die in schmerzhaftester Weise seine Gliedmaßen zerfraß. Als – viel später – Nalanaodir stirbt, nimmt Khuulespiu nicht an der Beisetzug teil. Er arbeitet, arbeitet …. Man nennt ihn Sevkhuulespiu, den neuen Khuulespiu. Auf der Basis seiner Forschungen restauriert man den Körper des Haluters, lässt ihn einen Funkspruch über die gefährliche Krankheit in diesem Raumsektor nach Hause schicken und Selbstmord begehen.

Bhuutrondh kommt ins Spiel. Sein Forschungsgebiet sind gravitative Manipulationen an stellaren Vorgängen: wie man Materieströme durch den Einsatz künstlich induzierter Schwerkraftfelder kontrollieren lassen. Man nimmt sich einen Irrläufer vor, einsam in der Kälte des Raums. Die rote Sonne Ohut rotiert wie ein Dynamo. Man führt einen Testlauf des Gravitationssuspensors durch. Man arbeitet mit Proto-Protuberanzen. Die Maschine funktioniert, der Stern verströmt sich. Nun stellt sich die Frage: Was haben der Gravitationssuspensor und die Re-Engrammatik miteinander zu tun?

Knapp 19 Jahre später meldet Stellaringenieur Buutrondh wieder. Den Holoaufnahmen der Kinder fügt er einen Satz hinzu: „In unserem Schmerz verbergen wir uns, in unsere Glück werden wir offenbar.“ Sie machen einen Ausflug ins System der Verevaid, Waldbewohner, die Paosoydees Gunst haben: Warum um alles in der Welt hat der Gravitationssuspensor noch nicht den Ruhm geerntet, der ihm zusteht?

Dort gibt es jene Türme … und Lobpreis und Chorgesang. Die Verevaid erinnern sich an alles. Einfach alles über die Thoogondu. Durch die Türme aus Hooris-Kristallen wurde ihre Erinerun manipuliert. Und die Zweite Flotte hat Gravitationssuspensoren angefordert, acht an der Zahl. Ein Todesurteil für den Stern? Aber warum? Im Meer dort gibt es Sairillen, das sind scherenbewerte, vielbeinige Kreaturen. Khuulespiu soll sich den Namen merken, sagt Buutrondh. Später stirbt er, gemeinsam mit mehreren hochrangigen Wissenschaftlern, bei einem seltsamen Unfall, die Leichen werden nicht gefunden.

Buuttrondhs Schüler Atthaludh besucht ihn, der immer öfter Pilze zu sich nimmt, um ihm einen Datenkristall zu bringen. Dort steht der Sinnspruch von damals verkehrt herum: „In unserem Glück verbergen wir uns, in unsere Schmerz werden wir offenbar.“ So erinnert sich Khuulespiu an die Sairillen. Ihr Name ist das Losungswort, das den Speicher öffnet. So erfährt er vom Komplott gegen Wanderer: Die Gilde des Gondu plant eine feindliche Übernahme. Durch die Gravitationssuspensoren will man die Verevaid in den Untergang stürzen. Und wenn das Kollektivwesen dann kommt, um ihre Bewusstseine aufzunehmen, damit sie nicht sterben, schluckt es all die gefälschte Erinnerungen mit, wodurch sie ihn von innen heraus übernehmen. Und genauso geschieht es.

Immer wieder kommt es nun zur Sternenpest, Sonnensysteme sterben und der Wanderer muss die Bewusstseine ganzer Völker retten, damit sie nicht erlöschen. Mehr und mehr wird er von innen her mit manipuliertem Gehalt erfüllt. Khuulespiu versucht, das böse Spiel aufzudecken, doch das Gondunat spricht vom bösen Plan, einen Keil zwischen ihn und den Wanderer zu treiben. Dann kommt die Losung, alle Erinnerungen an ihn zu tilgen; alle Erinnerungen an das Gondunat in Cooris wie Poshcooris zu löschen.

Khuulespiu bleibt in einer weitgehend geräumten Stadt auf Thoo, sitzt im Sessel, schaut aus dem Fenster. Eines Tages sind nicht seine Familienmitglieder Bhliss und Shanasudh da, sondern einer mit keramisch anmutendem, weißen Schild: Er nennt sich Niemandsohn. Das Faktotum des Wanderers. Sie diskutieren, was gerechter gewesen wäre: Die Trennung oder ein Gerichtsprozess, der Gerechte von Ungerechten trennt. Niemandssohn argumentiert mit dem Respekt vor den inneren Angelegenheiten des Gondunats.

Niemandssohn bietet Khuulespiu an, sein Bewusstsein in eine hyperkristalline Struktur zu integrieren und der ewige Wächter von Thoo zu werden. Und so geschieht es.

To be continued …
Zuletzt geändert von Alexandra am 30. November 2017, 15:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Alexandra
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Während des Lesens fließt alles harmonisch und fügt sich ineinander.
Aber beim Spoilern merkt man, dass das haufenweise Einzelbilder sind ... bin gespannt, welche Logik untendrunter noch sichtbar wird.

Jetzt muss ich mich erst mal um den Knoten in meinem Kopf kümmern .. aua!

Diese Speicherkristallsache und den Werdegang von Khuulespiu erinnern mich unheimlich an die Entstehungsgeschchte von KOSH; das war PR 2890 und mein allererster Spoiler. Ich glaube, der war ähnlich problematisch wie diese Geschichte.

Dringt das Konzept der maschinellen Superintelligenz in ES ein? So was G'schertes!
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Hathorian
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Danke für den Spoiler Alexandra. :st:

Ich habe den Roman sehr genossen und ihn in einem Rutsch durchgelesen. Die Kultur der Thoogondu ist detailiert dargestellt und die Sprache greift harmonisch ineinander.
Schade fand ich das doch recht aprupte Ende. Ich hätte mir gewünscht, die Folgen des Angriffs doch noch näher zu betrachten.
Wanderer / ES ist also dekontaminiert mit Milliarden von manipulierten Bewusstseinen. Ich bin gespannt, ob das noch nähere Auswirkungen auf die SI hatte.

Ich wundere mich ein wenig, dass die Haluter nichts von den Thoogondu wissen. Zumindest in ihren Archiven müssten sie Aufzeichnungen haben.
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Herr Siebentag
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Weia, die Thoogondu betätigten sich offenbar als Massenmörder geradezu tiuphorischer Dimension. Jetzt wirds aber eng für marafritsches Verteidigung xD

Re: Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 30. November 2017, 16:45

Frank Chmorl Pamo
Was ich meine aus diesem Spoiler herauslesen zu können:
ES rettet Völker vor der Sternenpest (was immer die ist, vielleicht sind meine PR-Kenntnisse nicht ausreichend), und weil die Thoogondu Angst vor einem verrückt werdenden Wanderer haben, füttern sie ihn mit manipulierten Bewusstseinen, um ihn zu beeinflussen oder gar zu beseitigen.
Dieser Spoiler liest sich sehr schwer für mich.
Dass ES da nicht besonders amused darüber ist, dürfte klar sein.
Zuletzt geändert von Frank Chmorl Pamo am 30. November 2017, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 30. November 2017, 16:46

Frank Chmorl Pamo
Herr Siebentag hat geschrieben:Weia, die Thoogondu betätigten sich offenbar als Massenmörder geradezu tiuphorischer Dimension. Jetzt wirds aber eng für marafritsches Verteidigung xD


Das wurde doch von ES gefälscht, keine Frage ... ;)
Außerdem ist das die Aussage dieses Kluu-u-u alleine gegen den Gondu, der ganz klar sagte, ES hätte sie nur wegen etwas herumgucken verjagt. Wer ist wohl vertrauenswürdiger? ... :unschuldig:
Zuletzt geändert von Frank Chmorl Pamo am 30. November 2017, 16:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Herr Siebentag
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So wie ich das verstanden habe ist die "Sternenpest" von den Thoogondu selbst verursacht, von dieser Geheimgilde, mit ihrem Sonnenzünderaparillo. Heisst, die zünden Sonnen, bringen dadurch Milliarden und Abermilliarden von Lebewesen um, die sie vorher mit falschen Erinnerungen geflutet haben, in der offensichtlich nicht unbegründeten Erwartung "der Wanderer" würde die armen Seelen der Getöteten schon in sich aufnehmen. Das ist so ne Art DDOS Attacke auf den Alten gewesen. Wenn der genug vorher manipulierte Seelen geschluckt hat kippt er um, war wohl die Erwartung.

Auf den Roman freue ich mich wieder richtig, der letzte war schon klasse.
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christianf
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Vielleicht gibt es hier auch eine Querverbindung zu Anti-ES
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Casaloki
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christianf hat geschrieben:Vielleicht gibt es hier auch eine Querverbindung zu Anti-ES

Das war auch mein Gedanke. Du warst ein bisl schneller. :st:
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner

Re: Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Beitragvon Frank Chmorl Pamo » 30. November 2017, 17:39

Frank Chmorl Pamo
Casaloki hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:Vielleicht gibt es hier auch eine Querverbindung zu Anti-ES

Das war auch mein Gedanke. Du warst ein bisl schneller. :st:


Ich wollte auch schon fragen, ob die Thoogondu einfach so böse sind, oder ob da eine Macht dahinterstand.
Anti-ES wäre damals eine Möglichkeit gewesen. Nun könne ein neuer Ungeist, ein neuer Spieler dessen Rolle eingenommen haben, da Anti-ES Geschichte ist.
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christianf
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Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:Vielleicht gibt es hier auch eine Querverbindung zu Anti-ES

Das war auch mein Gedanke. Du warst ein bisl schneller. :st:


Ich wollte auch schon fragen, ob die Thoogondu einfach so böse sind, oder ob da eine Macht dahinterstand.
Anti-ES wäre damals eine Möglichkeit gewesen. Nun könne ein neuer Ungeist, ein neuer Spieler dessen Rolle eingenommen haben, da Anti-ES Geschichte ist.


Nein, ich hatte andersherum gedacht, nämlich dass diese manipulierten Bewusstseinsinhalte Anit-ES erst so stark gemacht haben, dass es langfristig ein Problem für ES wurde.
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Herr Siebentag
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Ein faszinierender Gedanke, wäre schon eigenartig wenn die Expokraterie diese Gelegenheit, etwas Licht in dieses alte Rätsel zu bringen, nicht ergreifen würde xD

Das Ende vom Spoiler liest sich fast so als ob ES den Thoogondu sogar ein Mitspracherecht bei der Art der Bestrafung zugestanden hat, sehr sozial unser Alter, so wie wir ihn kennen xD
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halut
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Alexandra hat geschrieben:Während des Lesens fließt alles harmonisch und fügt sich ineinander.

Bei allem Spoilern, Analysieren und Diskutieren sollten wir eins nicht vergessen: Ich will durch Lesen unterhalten werden, und wenn ich gute lese, dann bin ich gut unterhalten.
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Günther Drach
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Herr Siebentag hat geschrieben:So wie ich das verstanden habe ist die "Sternenpest" von den Thoogondu selbst verursacht, von dieser Geheimgilde, mit ihrem Sonnenzünderaparillo. Heisst, die zünden Sonnen, bringen dadurch Milliarden und Abermilliarden von Lebewesen um, die sie vorher mit falschen Erinnerungen geflutet haben, in der offensichtlich nicht unbegründeten Erwartung "der Wanderer" würde die armen Seelen der Getöteten schon in sich aufnehmen.

Nicht ganz.
Mittels dieser Gravitationssuspensoren leiten die Thoogondu den Kollaps der Sonne ein. Der Gondu erklärt "öffentlich", dass das Gondulat sich außerstande sieht, die bedrohte Zivilisation in der verbleibenden Zeit zu retten, und bittet den Wanderer um Hilfe. Dieser greift ein und rettet die Abermillionen/Abermilliarden, in dem er ihre Bewusstseine aufnimmt.
Diese Bewußtseine wurden aber zuvor durch ständige Engrammierung konditioniert, sprich sie sind den Thoogondu völlig hörig, hassen und verabscheuen den Wanderer.
(Also handelt es sich nicht wirklich um einen Massen/Völkermord von Thoogonduseite.
Ja, es ist extrem kaltblütig und skrupellos, die Schwäche des Wanderers wird ausgenutzt. Im Endeffekt das gleiche, was unsere Helden, Perry, Atlan und Co im Atopenzyklus mit Chuv und diesen Naats auf Naatdran durchziehen.
Versuchter Völkermord?)

Khuulespiu fragt sich an einer Stelle, warum der Wanderer nicht in anderer Art und Weise eingreift -- ob er eventuell genauso gierig/hungrig nach Seelen ist wie das Gindulat anscheinend nach Hoorois-Kristalle.
Nun wissen wir, dass ES rund dreißigtausend Jahre später (waren es ein paar Hundert?) Milliarden Terraner und zwar deren Bewusstseine und Körper in sich aufnahm (während des Sturzes Terras in den Schlund) -- warum hat er dies in diesen Fällen nicht getan?
Zuletzt geändert von Günther Drach am 30. November 2017, 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

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Matthias Rose
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Sind die Thoogundo die Ahnherren des Anti-ES?
Es ist nicht möglich die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen!
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Günther Drach
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Matthias Rose hat geschrieben:Sind die Thoogundo die Ahnherren des Anti-ES?

Erscheint mir eher unwahrscheinlich. Das waren nur drei Planetenbevölkerungen, das dürfte eigentlich nur ein Tropfen im Bewusstseinspool gewesen sein.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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HerbertSeufert
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Der Roman lässt mich mit einem seltsamen Gefühl zurück!

Er ist nicht schlecht geschrieben!
Ein recht ordentlicher »Wim Vandemaan«, allerdings nicht in Autorenbestform etwa des Romans
PR Nr. 2490 DIE DUNKLEN GÄRTEN.

Vieles, was im vorliegenden Heft geschildert wird, ist so oder so ähnlich schon öfters über die PR-Bühne gegangen.
Böses ensteht in tiefer Vergangenheit aus Banalitäten, es potenziert sich und wirkt bis in die aktuelle Handlungszeit.

Hier geht es los mit der Rettung des physisch und psychisch tief traumatisierten Thoogondumädchens Rochashad durch Re-Engrammatisierung, einer Memo-Neuprogrammierumg mit Hilfe von Hooriskristallen, der Wundersubstanz des Goldenen Reichs.

Eine vielleicht durchaus gute Sache, wenn man denn mit Sicherheit wüsste, dass der »unwahrscheinliche Gleiterunfall«, bei dem die Eltern Rochashads starben und das Kind schwer verletzt wurde, wirklich ein so »normaler« war.

Khuulespiu heißt der Re-Engrammatiker.
Er ist gleichzeitig Hauptprotagonist der historischen Handlung auf
Thoo, dem Hauptplaneten der Thoogondu in Cooris.

Die Technik der Gedächtnisbeeinflussung wird im Folgenden immer weiter verfeinert, so dass man auch ganze Völker unmerklich im Sinne des Gondunats indoktrinieren und drehen kann.
Khuulespiu wirkt an dieser Entwicklung maßgeblich mit und weiß, dass irgendein Komplott ausgebrütet wird, ohne das exakte Wissen um die Ziele und die
die Beteiligten.

Allerdings scheint die disrupte Geheimorganisation »Gilde des Gondus« eine wichtige Rolle zu spielen, ob der Garant Baphoor selbst eingeweiht ist oder Auftraggeber, bleibt unklar.
Es könnte auch »nur« ein »Handeln im Sinne der Ziele des Gondunats sein«, das den Herrscher als Popanz nutzt, quasi als Frühstücksdirektor eigener Pläne.

Khuulespiu - , wenngleich selbst irgendwie dazugehörig, wird zunehmend kritisch und zweifelnd.

Den Gesamtplan erkennt er lange nicht, ahnt nur schwach, dass es letztlich gegen den WANDERER gehen soll. Richtig verstehen kann er das nicht.

Weitere wichtige Figuren sind der Hooris-Kristallmeister Hooronon, der die Erntemethodik der mächtigen 5D-/6D-Splitter aus einem ganz besonderen Pulsar entwickelt hat.

Daneben aber auch der Stellaringenieur Bhuutrondh, der die Technik der Sternzerstörung durch Gravitations-Suspension schuf und der Xenopsychologe Madronoor, der den WANDERER mit Injektion indoktrinierter Bewusstseine beeinflussen und die Superintelligenz unterjochen will.

Welche Rolle der Garant Baphoor selbst und seine Tochter Paosoydee spielen, wird nicht ganz klar.

Jedenfalls scheinen zu dem lockeren Geheimbund Spitzenwissenschaftler und Spitzenmilitärs zu gehören.

Agiert wird stets unter Vortäuschung positiver Ziele.
Opfer zählen nicht viel.
Und deren Zahl ist Legion.
Bedenkenlos werden Abermilliarden Intelligenzwesen geopfert oder die potentielle Opferung als planerisches Kalkül benutzt!

Klandestines Endziel: Unterwerfung des WANDERERS.
Eine SI im Dienst des Gondunats.

Wer diese Paranoia letztlich zuerst gedacht hat, ist nicht klar!
War es wirklich Madronoor, der vorgebliche WANDERER-Xenopsychologe?

Mir scheint all das ziemlich hanebüchen.
Das Gondunat existierte in Pracht und Herrlichkeit über Jahrtausende in Cooris und Poshcooris.

Man war das Günstlingsvolk der Superintelligenz, die wir ES nennen, wenngleich man sich rabiater Machtmethoden bediente.
Zudem mischte sich diese Entität kaum direkt in die Tagesgeschehnisse ein, war bei den Thoogondu mehr Legende als Alltagsrealität.

Was wollte man eigentlich?

War es das Luzifer-Prinzip: »Non serviam«?
Man »diente« doch nicht wirklich.

War es pathologische Furcht, eines Tages die Gunst des Wanderers zu verlieren, wenngleich es keine stärkeren Hinweise dazu gab?

Oder war es wirklich die surreale Hybris von Wesen der Niederungen, eine höhere Geistesentität instrumentalisieren zu können?

Alles absurd!
Wie konnte man glauben, ein Wesen aus Billionen verschmolzener Individuen durch Masseneinschleusung von geprägten Trojanerbewusstseinen besiegen zu können?

Andererseits wird dieser WANDERER anders geschildert als wir ES kennen.
Die SI ist technisch kontaktierbar und besucht sogar für einen seltsamen »Stop over« Thoo!

Die getarnten Sonnenzündungen der Gondunats-Geheimbündler und die »Rettungsernte«
von Abermilliarden Bewusstseinen von Planetenbewohnern dieser Systeme durch die provokativ banal funktechnisch zu Hilfe gerufene SI erinnert mich fatal an
den Teslym-Geschoss-Angriff Imperator Bostichs auf Naatsdraan, der erpresserisch die CHUVANC herbeirufen sollte, um diese zu entern.

Tatsächlich nimmt bei solchen Aktionen der herbeigerufene WANDERER mehrfach Abermilliarden von im gondischen Sinne präparierten Bewusstseinen der Bewohner der untergehenden Planeten auf.

Was dies bewirkt, weiss man nicht, die SI ahnt anscheinend nichts, letztlich wird sie per Hyperfunk vom reuigen Khuulespiu informiert,
nachdem diesem per Aufzeichnung vom angeblich getöteten Sternenmanipulator Bhuutrondh die waren Pläne der Gondu-Gilde geoffenbart worden waren.

Danach wird‘s knapp.

Zwar kommen per namentlicher Erwähnung die aus Heft 2905 bekannten Gestalten des Gondu Baphoor und des Ghuogondu Thotoolar vor und auch das Raumschiff Aanichoor wird erwähnt, aber eine nennenswerte Rolle spielt das nicht.
Es klingt nur an, dass es ein kleines Sperrgebiet um den 2. Ellipsenbrennpunkt des Kunstplaneten Wanderer gebe und, dass man dort PEW-Metall gefunden habe.
Das deutet auf Zeut im Solsystem. Also waren die Thoogondu dort.

Aber in der Schilderung des Relais auf Thoo spielt dieser gravierende Regelverstoß gegen die sanften Auflagen der SI keine nennenswerte Rolle.
Hier geht‘s einzig um den Angriff auf die Mentalsubstanzintegrität des WANDERERS.
Auch der Tod Baphoors und die Schlacht um die Scheibenwelt werden nur gestreift!

Was soll man sich unter der »Gilde des Gondus« vorstellen?
Sind das klandestine Hochranggehilfen des Garanten oder ist der Gondu nur das offizielles Marionetten-Frontend einer Art Bilderberger-Organisation im tiefen Hintergrund?

Eine Art MdI für die Ewigkeit des Goldenen Reichs? Mächtiger als jeder Herrscher?

Der WANDERER/ES ist jedenfalls ganz anders aufgestellt als sonst in der PR-Serie:
Man kann ihn in besonderen Fällen »telefonisch« direkt kontaktieren, die SI macht sogar einen offiziellen Staatsbesuch auf Thoo bei seinem Hilfsvolk!

Und er reagiert zum Schluss via Niemandssohn argumentativ merkwürdig, jedenfalls nicht sonderlich differenziert und human.

Human schreibt auch der Expokratenautor nicht gerade:
Die Verhörszenerie des gefangenen Haluters ist wirklich bestialisch:
Abgetrennte Extremitäten, geöffneter Schädel, freiliegendes Doppelhirn.

Da hat wohl jemand zu oft den Film »Hannibal« geguckt!

Das Ganze dient offensichtlich dazu, durch die mentale Memo-Präparation des Gefangenen, der noch in einem Funkspruch nach Halut vor einem
»Seuchensektor« warnt bevor er Selbstmord begeht, eine plottechnische Erklärung herbeizuführen, warum selbst das große Altvolk der Haluter en gros und en detail nichts vom Altgondunat weiß und es über Jahrtausende zu keinem echten Kontakt kam.

Sehr, sehr unwahrscheinlich und konstruiert wirkend.
Vielleicht hat auch die ominöse Haluterseuche etwas damit zu tun!? Wer weiß!

Alles sehr merkwürdig, falls nicht auch dies eine Fake-Version der wahren Geschichte sein sollte.

Dass eine gestandene SI derart leicht von einem Hilfsvolk betrogen und effektiv bedroht werden könnte, ist kaum vorstellbar.

Und, dass man sie erst per Hyperfunk informieren muss, bevor sie überhaupt stutzig wird, auch nicht.

Soweit dies uns bekannt ist, scheint die gesamte heutige Quintessenztechnik des Gondunats aus einer oder anderthalb Generationen der Altzeit zu stammen.
Die »Golden Generation« des Goldenen Reichs und dann über 30 000 Jahre nicht mehr viel!
Für mich ziemlich absurd!

So langer Stillstand und Einfrieren der letzten Cooris-/Poshcooris-Verhältnisse.
Das ist - trotz der Langlebigkeit der Gondus - einfach nur noch märchenhaft!

Unter Narashim ist‘s letztlich wie damals unter Baphoor.
Das ist - selbst unter Berücksichtigung des Generationenmemoübertrags der Gondus - mehr als verwunderlich.

Und der WANDERER, er rettet »im Normalbetrieb und im Alltag« so viele Wesen nicht, hier lässt er sich herbeizitieren und erntet Seelen ab, ohne Nachforschungen über die extraordinären Sonnenexplosionen zu erheben.
Das ist nicht das Niveau einer positiven gereiften SI, es sei denn, wir hatten Anti-ES vor uns, dieses Wesen fingierte ja gelegentlich den Auftritt des Bruders.
Zuletzt geändert von HerbertSeufert am 30. November 2017, 22:46, insgesamt 3-mal geändert.
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Herr Siebentag
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Günther Drach hat geschrieben:Nicht ganz.
Mittels dieser Gravitationssuspensoren leiten die Thoogondu den Kollaps der Sonne ein. Der Gondu erklärt "öffentlich", dass das Gondulat sich außerstande sieht, die bedrohte Zivilisation in der verbleibenden Zeit zu retten, und bittet den Wanderer um Hilfe. Dieser greift ein und rettet die Abermillionen/Abermilliarden, in dem er ihre Bewusstseine aufnimmt.


Für mich ist das trotzdem Mord. Die betroffenen Lebewesen wurden von den Thoogondu nicht gefragt ob sie sich vergeistigen lassen wollen. Und auch nicht, ob sie mit der Sprengung ihres Heimatsystems einverstanden sind, inklusive der totalen Vernichtung nicht nur ihres biologischen Lebens, sondern allen Lebens im gesamten System. Ich mag da auch gar keine Haare spalten, für mich ist das auf Tiu-Niveau und glasklar Mord. Mal ganz davon ab dass man diese Engrammierung vorher auch schon als geistigen Mord werten könnte.

Diese Bewußtseine wurden aber zuvor durch ständige Engrammierung konditioniert, sprich sie sind den Thoogondu völlig hörig, hassen und verabscheuen den Wanderer.


Das spricht für christianfs These, dass diese konditionierten Bewusstseinsinhalte irgendetwas mit der Erstarkung des Anti-ES zu tun haben könnten...

Nun wissen wir, dass ES rund dreißitausend Jahre später Milliarden Terraner und zwar deren Bewusstseine und Körper in sich aufnahm (während des Sturzes Terras in den Schlund) -- warum hat er dies in diesen Fällen nicht getan?


Ging dem nicht massive, zeitaufwendige Hilfe durch Nathan voraus? Ich meine das mit dem Zählen und das mit der Pille? Dies war in den durch die Thoogondu ausgelösten Katastrophen aufgrund Mangels an Zeit möglicherweise so nicht durchführbar.

Zum Vergleich mit den Naats kann ich nichts sagen, das habe ich nicht gelesen. Aber mir stünden die Haare zu Berge wenn dies, was sowohl Motivation als auch Ausmaß angeht auch nur ansatzweise vergleichbar wäre :/

Re: Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 30. November 2017, 22:38

Trevor Casalle 839
Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:
Casaloki hat geschrieben:
christianf hat geschrieben:Vielleicht gibt es hier auch eine Querverbindung zu Anti-ES

Das war auch mein Gedanke. Du warst ein bisl schneller. :st:

Ich wollte auch schon fragen, ob die Thoogondu einfach so böse sind, oder ob da eine Macht dahinterstand.
Anti-ES wäre damals eine Möglichkeit gewesen.

Matthias Rose hat geschrieben:Sind die Thoogundo die Ahnherren des Anti-ES?

Wer weiß. Und wären damit indirekt die Wegbereiter der Meister der Insel?

Herr Siebentag hat geschrieben:Ein faszinierender Gedanke, wäre schon eigenartig wenn die Expokraterie diese Gelegenheit, etwas Licht in dieses alte Rätsel zu bringen, nicht ergreifen würde xD

____________________________________________________

Frank Chmorl Pamo hat geschrieben:ES rettet Völker vor der Sternenpest (was immer die ist, vielleicht sind meine PR-Kenntnisse nicht ausreichend)

Herr Siebentag hat geschrieben:So wie ich das verstanden habe ist die "Sternenpest" von den Thoogondu selbst verursacht, von dieser Geheimgilde, mit ihrem Sonnenzünderaparillo. Heisst, die zünden Sonnen, bringen dadurch Milliarden und Abermilliarden von Lebewesen um

Genau.

Sternenpest: Wirkung des Gravitationssuspensors, wie es scheint, der die Sonnen quasi "zündet", alles andere macht keinen Sinn. Und dein Begriff "Sonnenzünderaparillo" bringt uns dann direkt zur IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN....

Den Gravitationssuspensor, damit wohl den Sonnenzünder und damit wohl wiederum die IWAN IWANOWITSCH GORATSCHIN und damit letztendlich wohl die Sternenpest haben wir in Band 2900 in Aktion erlebt. Da waren es mehrere Novae, was darauf hindeuten könnte, dass es (Beiboote der IIG?) mehrere Gravosuspensoren / Zünder gibt.... Das wird noch lustig...
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Augustus
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@Trevor: Hmmm, der GravSuspensor ist wohl auf der Liste der Geheimen Rüstungsgüter der Gondels ziemlich weit oben zu finden, ob die den Zweities wohl einfach so ein paar davon überlassen? Gut, sie haben 10 Aufpasser Berater an Bord, aber trotzdem? Wir dürfen auch nicht vergessen dass wohl die ganzen Jahrtausende über, und sicher auch im Augenblick, eine oder mehrere Pentasphären versteckt in der Milchstraße operieren, die könnten auch für das Leuchtfeuer verantwortlich sein. Vielleicht lassen wir uns von dem Wort "Zündung" in Q-Zündung viel zu sehr in die Irre führen und es ist was ganz anderes, aber nicht weniger gemeines, damit gemeint :gruebel:

Wegen der Zweifel an der Identität: Wenn "der WANDERER" gar nicht unser ES war sondern irgend eine andere Entität müssten ja eigentlich auch das aktuelle Wanderer (die Bleibe) mit seinen Enklaven, Homunk und Ernst Ellert samt Eiris-Amulett Fakes sein. Wer sollte dieser Fälscher sein, der dafür verantwortlich zeichnet? Die Gondels wohl eher nicht, das übersteigt dann doch ihre Möglichkeiten (vermute ich). Und weshalb sollten sie sich selbst auch in so einem schlechten Licht darstellen wie im Zerwürfnisprotokoll? Anti-ES gibts nicht mehr, kann also auch nicht für Ellert & Co. verantwortlich gemacht werden. Und es ist auch nur schwer vorstellbar dass so eine gross angelegte Charade über viele Jahrtausende dem "echten" ES nicht aufgefallen wäre...

Re: Spoiler 2937: Das Zerwürfnis, von Wim Vandemaan

Beitragvon Trevor Casalle 839 » 1. Dezember 2017, 01:27

Trevor Casalle 839
Augustus hat geschrieben:@Trevor: Hmmm, der GravSuspensor ist wohl auf der Liste der Geheimen Rüstungsgüter der Gondels ziemlich weit oben zu finden, ob die den Zweities wohl einfach so ein paar davon überlassen? Gut, sie haben 10 Aufpasser Berater an Bord, aber trotzdem? Wir dürfen auch nicht vergessen dass wohl die ganzen Jahrtausende über, und sicher auch im Augenblick, eine oder mehrere Pentasphären versteckt in der Milchstraße operieren, die könnten auch für das Leuchtfeuer verantwortlich sein. Vielleicht lassen wir uns von dem Wort "Zündung" in Q-Zündung viel zu sehr in die Irre führen und es ist was ganz anderes, aber nicht weniger gemeines, damit gemeint :gruebel:

Ja, der G-Suspensor muss nicht zwingend mit der Q-Zündung zu tun haben. Von der Beschreibung der Novae her in Band 2900 war das damals aber auf jeden Fall der G-Suspensor. Und die Q-Zündung?

Deine weitere Frage ist berechtigt: warum gibt es keine sichtbaren Pentasphären in der Milchstraße? Operierten die die ganzen Jahrtausende über unsichtbar? Oder waren die sichtbar, haben aber stattdessen immer wieder die Gedächtnisse der Betroffenen gelöscht? Wo kamen dann die HaLem her? Warum dann werden die ZSI-Leute vorgeschickt? Gibt es vielleicht ein von ES erzeugtes (technologisches) Hindernis, das die Anwesenheit der Thoogondus in Pentasphären in der Milchstraße unmöglich macht? So dass sie die ZSI-Leute vorschicken müssen? -etc- -etc-
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Kardec
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Herbert Seufert hat geschrieben:....Was soll man sich unter der »Gilde des Gondus« vorstellen?........

Mich erinnert es an die Ebene der direkten Umgebung des Habsuchtsburger Kaisers in Wien. Die Herren Schwarzenberg, Radetzky, Metternich etc. haben auch schon erst mal gemacht und danach die durchlauchte Majestät...... :D

Das mit den Abermilliarden manipulierten Bewusstseinen zur Destabilisierung find ich eine pfiffige Idee. Das künstlich herbeigeführte "Auslaufen" von Sonnen darf ES, auch eingedenk seiner Zeitmanipulationsfähigkeiten, sofort durchschauen.
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halut
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HerbertSeufert hat geschrieben:Das Ganze dient offensichtlich dazu, durch die mentale Memo-Präparation des Gefangenen, der noch in einem Funkspruch nach Halut vor einem
»Seuchensektor« warnt bevor er Selbstmord begeht, eine plottechnische Erklärung herbeizuführen, warum selbst das große Altvolk der Haluter en gros und en detail nichts vom Altgondunat weiß und es über Jahrtausende zu keinem echten Kontakt kam.

Macht das die Haluter nicht erst richtig wach?

Auch die Arkoniden hatten keinen richtigen Kontakt, nur Drangwäschekämpfe.

Dass eine gestandene SI derart leicht von einem Hilfsvolk betrogen und effektiv bedroht werden könnte, ist kaum vorstellbar.

Und, dass man sie erst per Hyperfunk informieren muss, bevor sie überhaupt stutzig wird, auch nicht.

Musste sie? Oder wusste sie schon? Oder kannte sie schon das Problem und die Lösung aus der großen Zeitschleife?

Hat sich einer schon mal darüber Gedanken gemacht, weshalb die Thoogondu-Geschichte zwischen den Lemurer-Kriegen und dem Aufstieg der Arkoniden, Maahks und Blues angesiedelt ist, obwohl eine zeitliche und räumliche Enge besteht und die freie Entfaltung eingeschränkt ist? Und nicht beispielsweise 30000 Jahre vor den Lemurern, wo Autoren frei fabulieren können?
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Harzzach
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halut hat geschrieben:Hat sich einer schon mal darüber Gedanken gemacht, weshalb die Thoogondu-Geschichte zwischen den Lemurer-Kriegen und dem Aufstieg der Arkoniden, Maahks und Blues angesiedelt ist, obwohl eine zeitliche und räumliche Enge besteht und die freie Entfaltung eingeschränkt ist? Und nicht beispielsweise 30000 Jahre vor den Lemurern, wo Autoren frei fabulieren können?

Gut erkannt. Ja, die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Warum in diese vergleichsweise enge Lücke quetschen, wenn man doch einfach VOR dem Aufstieg der Lemurer verdammich viel Zeitraum gehabt hätte?

Mögliche Antworten? Zumindest ich habe hier keine. Blank im Kopf. Ich gehe aber davon aus, dass man diese Epoche ganz bewusst gewählt hat. Gut, ich hoffe zumindest, dass man gute Gründe dafür hatte diese und keine andere Epoche auszuwählen :)
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Casaloki
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Augustus hat geschrieben:Wegen der Zweifel an der Identität: Wenn "der WANDERER" gar nicht unser ES war sondern irgend eine andere Entität müssten ja eigentlich auch das aktuelle Wanderer (die Bleibe) mit seinen Enklaven, Homunk und Ernst Ellert samt Eiris-Amulett Fakes sein. Wer sollte dieser Fälscher sein, der dafür verantwortlich zeichnet? Die Gondels wohl eher nicht, das übersteigt dann doch ihre Möglichkeiten (vermute ich). Und weshalb sollten sie sich selbst auch in so einem schlechten Licht darstellen wie im Zerwürfnisprotokoll? Anti-ES gibts nicht mehr, kann also auch nicht für Ellert & Co. verantwortlich gemacht werden. Und es ist auch nur schwer vorstellbar dass so eine gross angelegte Charade über viele Jahrtausende dem "echten" ES nicht aufgefallen wäre...

Ja, aber hier geistert ja weiterhin die Scherung durchs Universum. Also ist dies vielleicht gar nicht "unser" WANDERER, sondern ähnlich wie bei der Geschichte mit der Tonne oder ausgehend vom "neuen" Ernst Ellert eine dieser nicht mehr existenten (oder jetzt wieder existenten (meine Kopfschmerzen, die ich seit dem Ende der JZL im Griff hatte, nehmen wieder zu)) ehemaligen, jetzt plastinierten, Zeitlinien mit anderen Versionen von ES. :???: :help: :nein: Bitte nicht. Bild
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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