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Informationspolitik für EA

Beitragvon Pan Greystat » 11. Oktober 2018, 04:34

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Pan Greystat
Terraner
Beiträge: 1475
Registriert: 17. Januar 2013, 19:10
Wohnort: Rostock
Grüße und Hallo.
Es ist ja nicht erst seit Gestern das Fragen zur Zukunft von PR in der Erstauflage abgetan werden.
Kann man machen.
Die Frage die ich stellen will ist aber Warum habt ihr euch dafür Entschieden ? Im Spoiler Teil des Forums findet man ja schon mal ein paar Happen in Form von Cover der kommenden hefte bzw deren Titel.
Die ja aber meist nur in Verbindung mit dem Roman selbst ein Aha erlebniss auslösen.

Ich kann ja verstehen das ihr wollt das man die Romane Kauft und sie daher nicht vorab Druckt ^^ soll ja auch garnicht so sein.
Mir ist auch Klar das Informationspolitik immer Kritiker haben wird. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin. Wenn ich keine Spoilter wissen will dann lese ich sie nicht.

Gibt es also einen Grund oder viele Gründe warum ihr diese Minimal Information weiter führt ?

Perry Rhodan kann man ja noch am Besten mit einer TV Serie vergleichen. Allerdings mit dem Vorteil das man keine Pausen dazwischen hat. Trotzdem , zumindest geht es mir so. Machen mich Informationen um das große ganze der kommenden Staffel viel Neugieriger als wenn so garnichts darüber verlautet wird.

Aktuell find ich es tatsächlich befriedigender zu warten bis ein Zyklus oder gar Großzyklus zu Ende ist um zuwissen in welchen Kontext ich die Entscheidungen der Protagonisten setzen muss. Denn viele der im Heft zweifelhaft Sinnvollen Entscheidungen ergeben dann aufeinmal ein Bild als hätte die Person das Skript gelesen :P
Alle Beiträge spiegel lediglich die Persönliche Meinung des Verzapfers wieder und sollen weder als Meinung der Allgemeinheit gelten noch tun sie es für gewöhnlich.

Rechtschreibfehler zum einen und Geistige Sackgassen zum anderen sind Eigentum des Verzapfers und stehen unter Künstlerischer Freiheit.

Re: Informationspolitik für EA

Beitragvon Wim Vandemaan » 11. Oktober 2018, 18:03

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Wim Vandemaan
Marsianer
Beiträge: 225
Registriert: 29. Juni 2012, 18:01
Hallo,
das Autorenteam betreibt keine „Informationspolitik“, das ist Sache der Redaktion und des Marketings. Demnach haben „wir“ hier auch nichts entschieden.
Mir persönlich können die Informationen allerdings gar nicht restriktiv genug sein: Wir schreiben Spannungsromane, und Spannungsromane leben von Informationsbeschränkungen. Ich sehe da die Kollegen von James Bond und Asterix, sehe Autoren wie Andreas Eschbach oder Agatha Christie als hell leuchtende Vorbilder: Am besten ist es, entweder so wenig wie möglich, am allerbesten ist es, gar nichts vorab zu verraten.
In der Frühzeit der Serie beschränkte sich die Vorab-Information übrigens in aller Regel auf den Werbetext für die nächste Woche. Und das ist für mich immer mehr als genug gewesen.
Kürzlich, als ich mit meinem Sohn auf dem Weg zum Stadion war, habe ich einen Satz aufgeschnappt, den ein Supporter (ein Begriff, der mir entschieden lieber ist als der „Fan“) hinter mir gesagt hatte: „Wenn wir das Ergebnis wüssten, würden wir nicht in Stadion gehen.“
„Da hat er Recht“, fand mein Sohn. Finde ich auch. Ich muss nicht vorher die Aufstellung wissen, die Taktik der Unsrigen oder des Gegners, nicht vorab wissen, wie die ersten zehn oder fünfzehn Minuten laufen, ob und wer gegebenenfalls da bereits ein Tor schießt oder ausgewechselt wird. Ich möchte das Spiel miterleben, zeitgleich und in Echtzeit. Und ich gehöre nicht zu denen, die sagen: „Ob ich mir ein Spiel anschaue, entscheide ich erst, wenn ich weiß, wie es ausgeht.“
Das kann man so halten. Aber es nimmt, finde ich, dem Spiel sein wesentliches Element: die Spannung.
Also: sollte mich Redaktion und Marketing je um Rat fragen, was eine „Informationspolitik“ angeht, würde ich als Minimalist antworten: Entscheidend ist auf dem Platz. Erzählt wird in den Romanen. Im Zweifelsfall gilt: Weniger ist mehr. :st:

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