Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

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ganerc
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Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von ganerc » 28. August 2014, 12:21

Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Der Terraner hat viele Fragen.
Timber F. Whistler junior – Der ehemalige Administrator hat neues Wissen.
Eritrea Kush – Die Admiralin hat diesmal eine andere Rolle zu spielen.
Kerat Tinga – Der Jaranoc hat wenig zu sagen.
Posimon – Die Kleinpositronik hat nicht nur eine spitze Zunge.

Perry Rhodan und der Jaranoc Kerat Tinga werden gerade noch rechtzeitig von Timber F. Whistler junior gerettet, bevor die aufgebrachten Jaroc sie töten.
Whistler nimmt sie mit und erzählt Perry seine Geschichte. Er ist nun TALINs Bote. Nicht dieser Anthur, der das auch von sich behauptet.
Whistler hat die Aufgabe in die Basis-Station von Connajent, der Ultramarin Stadt, einzudringen. Alle sieben immateriellen Städte stehen dadurch untereinander in Verbindung. VATROX-VAMU hatte es damals nicht nur geschafft einen Splitter seiner mentalen Substanz in die Stadt selbst einzubringen, sondern auch einen solchen in der Basis-Station zu hinterlassen. Dieser existiert noch wird mächtiger und mächtiger.
Whistler kann die Basis-Station nicht selbst betreten. TALIN hat sie nämlich speziell gesichert, damit der Splitter von VATROX-VAMU nicht entkommen kann. Zum Betreten braucht es einen besonderen Zellaktivator. So einen wie Perry Rhodan ihn besitzt.
Whistler hatte ihn unter anderem deshalb um Hilfe gebeten. Perry akzeptiert, stellt allerdings die Forderung, dass auch Eritrea Kush mit von der Partie ist. Whistler willigt ein und ruft Eritrea herbei.
Gemeinsam fliegen sie mit Yashildag, der Meergrün-Stadt, die momentan auf Jaroca weilt, zum Planeten Astogur, auf dem sich die Basis-Station von Connajent befindet. Nebenbei erfährt Perry, dass die Pahl-Hegemonie bereits vor 180.000 Jahre ebenfalls versucht hatte, sich der immateriellen Städte zu bemächtigen. Was aber misslang. Zur Steuerung der Immateriellen Stadt nutzt Whistler einen Chronogator. Ein Steuergerät mit weitreichenden Befugnissen.
Direkt nach ihrer Ankunft auf Astogur macht sich der Einfluss des mentalen Splitters von VATROX-VAMU bemerkbar. Der impulsive Jaranoc Kerat Tinga beginnt voller Wut die Einrichtung der Zeitzentrale von Yashildag zu zerstören und kann nur noch paralysiert werden. Perry bekommt Gedanken voller Hass und will Whistler an den Kragen. Aber er kann sich, noch, beherrschen. Eritrea, auch stark von diesem Einfluss beeinträchtigt, bleibt beim betäubten Jaranoc, während Whistler und Perry sich aufmachen, die Basis-Station zu besuchen. Während sie in diese eindringen, verstärkt sich der unheilvolle Einfluss mehr und mehr. Perry beginnt zu halluzinieren, zündet gar eine Brandbombe und überlebt nur dank seines Seruns. Posimon, seine schwatzhafte Armreifpositronik greift ein und beeinflusst die Medoeinheit des Seruns, damit er eine Überdosierung von entsprechenden Medikamenten bekommt. Dadurch beruhigt Perr sich ein wenig und kann weiter gehen. Wo Whistler abgeblieben ist weiß er nicht. Posimon hat herausgefunden wo die Zentrale ist. Er leitet Perry zu ihr. Als das Schott zur Zentrale sich öffnet, greift der mentale Splitter Perry in der Figur eines Stegosaurus an, der allerdings anstatt Knochenplatten Kristallstacheln aus Tiovam, dem Hyperkristall der Vatrox, am Körper hat. Perry wirft dem Untier eine Brandbombe in den Rachen und erledigt damit den mentalen Splitter. Die über gebliebenen Kristallsplitter zerstört er mit seinem Thermostrahler, damit auch wirklich nichts mehr übrig bleibt.
Der unbändige Hass, der alle beseelte, ist verschwunden. Whistlers Auftrag erledigt. Nun zeigt er Perry, dass die immateriellen Städte nicht nur hin und her reisen können, sondern auch durch die Zeit. Er dirigiert die Meergrün-Stadt ungefähr 185.000 Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit der Pahl-Hegemonie und überlässt Perry, Eritrea und Kerat Tinga ein Raumschiff. Dann verschwindet er, natürlich nicht ohne ein Ultimatum auszusprechen bis wann sie allerallerspätestens wieder am Treffpunkt sein müssen, damit er sie wieder abholen kann.
Sie fliegen nach Jaroca zurück um sich umzusehen. Dort angekommen, geraten sie prompt in einen bewaffneten Konflikt. Ein Amöbenschiff stellt sie und die Jarocs, die sich seltsamerweise dort an Bord befinden, fordern Zutritt zu ihrem Schiff.
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von ganerc » 28. August 2014, 13:03

Der sechste Roman in der Minireihe Stardust bringt uns nochmal die Bedrohung von VATROX-VAMU nahe und verrät uns in diesem Zusammenhang mehr über die immateriellen Städte. Sogar andeutungsweise wer sie erbaut hat. Deshalb kann man das nochmalige Auftauchen der bereits erledigt geglaubten Bedrohung akzeptieren. Diese führt schließlich dann auch zur aktuellen Bedrohung Pahl-Hegemonie. Wir erfahren was mit Whistler junior passiert ist und das TALIN tatsächlich vor sich hin schlummert.

Für mich ist das alles von Rüdiger Schäfer in einer schön zusammengefügten Geschichte geschildert. Besonders gefallen hat mir das Vordringen in die Basis-Station. Perry am Rande des Wahnsinns und nur seine plappernde Minipositronik rettet ihn. Vom mentalen Splitter VATROX VAMUs hätte ich mir aber mehr erwartet, anstatt ein mit Kristallen gespicktes altes Saurierwesen. Aber insgesamt ist das meiner Meinung nach vernachlässigbar. Schließlich ist nun eine Bedrohung erledigt, aber nur um einer anderen noch mehr Platz einzuräumen. Was hat Anthur mit der geklauten Phiole vor? Schafft er es damit die immateriellen Städte unter die Fuchtel der Pahl-Hegemonie zu bringen? Davon hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Allerdings versöhnt mich der Titel des nächsten Heftes damit auf jeden Fall. Der dreht sich ja ausschließlich um die Pahl-Hegemonie.

Insgesamt wieder für mich ein flüssig zu lesender Roman mit genügend Spannungsmomenten. Der aber auch auf die Probleme der Boten und Beauftragten von Hohen Mächten ein wenig eingeht. Und der Running Gag "Ich habe Mittel und Wege" scheint sich in der Serie an sich fest zu setzen. :D Das sind wohl in Zukunft die geflügelten Worte jeglicher SI-Boten?
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Schnurzel » 28. August 2014, 13:23

Danke für den Spoiler, Steppenkrieger!
Klingt spannend. Ab in die Vergangenheit!

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ganerc
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von ganerc » 28. August 2014, 14:33

Jep, der Spoiler kommt direkt aus der Steppe! Genießt ihn, so oft wird es das auch nicht mehr geben. :lol:

Für mich nimmt die Story mehr und mehr Fahrt auf und deutet an, dass die immateriellen Städte weit mehr sind, als wir bisher vermuten konnten. Interessant wird sein wer sie erbaut hat. Sieben mächtige Entitäten haben daran mitgewirkt. So so. Das kann uns doch was sagen, vermute ich mal :D
Aber gleichzeitig knallt uns Rüdiger Schäfer die Bemerkung, dass es, wortwörtlich, "an dieser Stelle" gar nicht wichtig wäre zu wissen was diese "Sieben" damit bezweckt haben, wozu die Städte gut sein sollen usw.
So so, also momentan nicht wichtig.
Aber hoffentlich bald! Ich bin tierisch gierig! Neugierig! Und will endlich wissen was diese seltsamen Städte darstellen und warum man ihre Bewohner künstlich in einen Zustand versetzt, den man lächelnde Lethargie nennen könnte, der aber doch eher ein vor sich hin vegetieren ist. Mehr oder weniger.
Dass man diese Städte gut als Truppentransporter nutzen kann, das ist vorstellbar. Aber das kann ja nicht ihr Zweck sein.
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Maneki-Neko » 28. August 2014, 18:08

danke fürs spoilern ganerc !

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Schnurzel » 28. August 2014, 18:53

ganerc hat geschrieben:Jep, der Spoiler kommt direkt aus der Steppe! Genießt ihn, so oft wird es das auch nicht mehr geben. :lol: .
Weil es nur noch 6 Stardust-Romane geben wird, oder bezieht sich das auch auf die EA? Das wäre natürlich schade.

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von wepe » 28. August 2014, 20:12

Ein schöner Spoiler, ganerc!
Und anscheinend ein gut nachvollziehbarer Einstieg in eine Zeitreise. Die "Zeitzentralen" der Städte ... eben, was sollte wohl sonst diese Bezeichnung, wenn die Städte immer nur im Kreis rumfliegen würden. :st:
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Atlantis » 28. August 2014, 23:54

Spitzen Roman :respect: :clap: Eine 1+

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Atlan » 29. August 2014, 09:17

Herzlichen Dank für den immer wieder tollen Spoiler, mein mächtiger Freund... ;)

Ein toller Roman von Rüdiger, den ich gestern Abend in einem Rutsch verschlungen habe.

So, jetzt ist Halbzeit (Bergfest). Auf den weiteren Handlungsstrang bin ich sehr gespannt. Und es kann nur noch besser und spannender werden... :st:
Arkonide aus Überzeugung ... :D

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Fireblade » 29. August 2014, 16:49

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wepe
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von wepe » 29. August 2014, 23:28

Ich bin noch mitten im Lesen, habe aber bereits 4 oder 5 "schönste Sätze" für mich gefunden! Sehr beeindruckend z.B. die Weltsicht von Talin (gerichtet an Whistler):
"Es freut mich, dass du zu verstehen beginnst. ... Du musst entschuldigen, wenn mich das Prinzip der Unumkehrbarkeit temporaler Ereignisse nach wie vor verwirrt. Kausalität ist ja so schrecklich widersinnig."
:clap:
Warum muss ich da spontan an die EA denken? :unschuldig: :D

Bin gespannt, welche Sequenz Rüdiger für sich auswählt!
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Tostan » 30. August 2014, 08:55

Atlan hat geschrieben: So, jetzt ist Halbzeit (Bergfest). Auf den weiteren Handlungsstrang bin ich sehr gespannt. Und es kann nur noch besser und spannender werden... :st:
Wer weiß, wer weiß ;-)

:aa:

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2014, 12:53

Sehr schön schnell und spannend von Rüdiger geschrieben. Sowohl Rhodan als auch Whistler sind überzeugend geschildert: auch Whistlers Lebensprobleme, bevor TALIN ihn "rettet". Kleines Manko: mit der geringen Energiedichte von Materie-Antimaterie-Reaktionen kann man keine Raumzeitrisse erzeugen; dazu muss man die Dunkle Energie der kosmologischen Konstante manipulieren, bis die RZ ruptiert. Aber wenn man darüber hinwegsieht, ein sehr schöner, flotter Band, der wirklich neugierig auf die Fortsetzung(en) macht. Nur schade, dass TALIN ebenfalls als old man auftaucht, wie ES, aber das liegt wohl an der engen Verwandtschaft. Und natürlich ist es keine Mächtigkeitsballung, sondern eine Ohnmachtsballung, da TALIN ja (gääähn) noch soo lange den Regenerationsschlaf machen muß. Aber ansonsten wirklich ein guter, schneller, schöner Roman, der auf die Fortsetzung hoffen läßt. :st:
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von GREK987 » 30. August 2014, 15:40

Sehr schöner Roman.
Aber ein paar Sachen hab ich nicht verstanden.

Ich hatte irgendwie in Erinnerung, das seit der HI in Seruns keine Paratron-Schutzschirme mehr eingesetzt werden können?
Und Perrys Paratron-Schutzschirm hatte seltsame Eigenschaften. Werden durch diesen Schirm nicht alles, was es berührt in den Hyperraum abgeleitet?
Wie kann dann diese Echse dann Perry in die Brust rammen?

Also mal der Reihe nach:
Rhodan schaltete den Paratronschirm seines SERUNS ein und zog den Kombistrahler.
Posimon verstummte, schwebte zu einem schmalen Bedienfeld hinüber, das seitlich des Schotts in die Wand eingelassen war, und machte sich daran zu schaffen.
Rhodan warf sich im letzten Moment zur Seite, wurde aber dennoch an der verletzten Schulter getroffen und herumgeschleudert.
Rhodan erhielt einen mörderischen Schlag gegen die Brust.
Der Paratronschirm schützte Rhodan, als er sich umsah,
Das Posimon durch eine automatisch geschaltete Strukturlücke raus kommt, muss nicht extra erwähnt werden. Aber für einen Angreifer wird sicher keine Strukturlücke geschaltet. Wie kann der Angreifer dann den durch einen Paratron geschützen an der Schulter und an der Brust treffen?

Und dann würde mich Interessieren, wo ES und TALIN ihr Equipment einkaufen? Wo gibt es so tolle Raumschiffe zu kaufen? Oder hat Talin selbst Hand angelegt und das Spindelschiff gebaut?
Und wenn es einen Supermarkt für Superintelligenzen gibt, villeicht kann Perry als Beauftragter einer SI da auch mal einkaufen gehen?

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von pallmall » 31. August 2014, 01:50

Gut gemachter Roman, wow und ich hab Anfang der 80èr mal mit nem echten PR Autor telefoniert :rolleyes: :st:
Jetzt bin ich mal echt auf den nächsten Report gespannt.

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Rüdiger Schäfer
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Rüdiger Schäfer » 31. August 2014, 08:35

Wie immer erst einmal vielen Dank für die Blumen; diese - und der Sieg meiner Leverkusener gegen die Hertha :-) - haben mir das Wochenende echt versüßt ...

Was die Paratronschirme angeht: Ich sehe dass so, dass diese Dinger in der Anwendung idiotensicher sein müssen, sprich: Nicht jeder und alles, was den Schirm berührt, darf sofort in den Hyperraum abgestrahlt werden. Dafür haben wir doch Positroniken, die Entscheidungen im Nanosekundenbereich treffen, oder?
Ich könnte mir zudem vorstellen, dass so eine Hyperraum-Abstrahl-Reaktion auch für den zu beschützenden SERUN-Träger gefährlich werden kann. Man muss sich in einem solchen Anzug schnell und sicher bewegen können (vor allem im Gefecht), ohne ständig darauf achten zu müssen, dass man nicht die halbe Umgebung versehentlich in höhere Dimensionen versetzt.

Ansonsten gebe ich zu, dass ich nicht der große Technikfreak bin. Technik hat für mich zu funktionieren. Pseudotechnik, wie wir sie bei PR benutzen, erst recht! Dass dann der ein oder andere technik-affine Leser enttäuscht sein könnte, muss ich akzeptieren.

So, für mich ist das Abenteuer PR Stardust schon wieder Vergangenheit (habe gestern Band 10 abgegeben). Jetzt beginnt die Arbeit an meinem nächsten NEO ...

Euch allen noch viel Spaß mit den kommenden Heften!

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Richard
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Richard » 31. August 2014, 10:35

Ruuudi007 hat geschrieben:Wie immer erst einmal vielen Dank für die Blumen; diese - und der Sieg meiner Leverkusener gegen die Hertha :-) - haben mir das Wochenende echt versüßt ...

Was die Paratronschirme angeht: Ich sehe dass so, dass diese Dinger in der Anwendung idiotensicher sein müssen, sprich: Nicht jeder und alles, was den Schirm berührt, darf sofort in den Hyperraum abgestrahlt werden. Dafür haben wir doch Positroniken, die Entscheidungen im Nanosekundenbereich treffen, oder?
Ich glaube, das es da mal die Aussage gab, dass im Normalfall über den Paratronschirm ein Prallschirm gespannt wird, damit nicht alles sofort im Hyperraum landet, dass mit den Schirmfeld in Beruehrung kommt.
Die Idee mit der Positronik, die das quasi "vor Ort" entscheidet, halte ich fuer nicht gut, stell Dir mal die notwendige Rechenleistung vor, wenn ein Raumschiff wie die RAS TSCHUBEI den Paratron einschaltet. Hinzu kommt, dass meiner Erinnerung nach noch nie die Rede davon war, dass man die Eigenschaften eines Paratrons partiell "ein- und ausschalten" kann. Es gab schon sowas wie eine Schuesselfeldschaltung aber da gehts eigentlich auch nur um die Verstärkung bereits vorhandener Eigenschaften.

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von GREK987 » 31. August 2014, 12:02

Ruuudi007 hat geschrieben:...
Vielen Dank für deine Antwort
Richard hat geschrieben:... snip ...
Die Idee mit der Positronik, die das quasi "vor Ort" entscheidet, halte ich fuer nicht gut, .. snip ...
In bestimmten Fällen muss die Positronik schon eingreifen. Also Freund/Feind Erkennung. Wenn der durch einen Paratron beschützte nun verletzt ist und ein Freund/Verbündeter kommt zu hilfe, dann sollte die Positronik das schon zulassen und das Feld abschalten.
Richard hat geschrieben: Ich glaube, das es da mal die Aussage gab, dass im Normalfall über den Paratronschirm ein Prallschirm gespannt wird, damit nicht alles sofort im Hyperraum landet, dass mit den Schirmfeld in Beruehrung kommt.
Ja, das habe ich auch so in Erinnerung.

Ansonsten wäre so ein Paratron-Schirm ja auch eine ultimate Waffe. man läuft durch die Atmosphäre eines Planeten und saugt die Feinde einfach auf :P

Vielleicht gibt es auch Einschränkungen (Energieversorgung) bei Personenschutzschirmen. Soviel Energie für den Schirm trägt man ja nicht gerade mit sich herum. Möglich, das man dann auch Einschränkungen bei der Wirksamkeit hat.
Aber wenn so ein Hochleistungsschirm ganz einfach von festen Stoffen durchdrungen wird, na dann werden Angreifer sehr schnell auf Explosivgeschosse umstellen. Wobei diese dann wahrscheinlich wieder von einem Prallfeld aufgehalten werden.
Aber warum wurde die Echse dann nicht von einem Prallfeld aufgehalten?
oder hat die Echse einfach das ganze Prallfeld incl. Insasse umgehauen?

Ruuudi007 hat geschrieben:... snip ... Ansonsten gebe ich zu, dass ich nicht der große Technikfreak bin. Technik hat für mich zu funktionieren. Pseudotechnik, wie wir sie bei PR benutzen, erst recht! Dass dann der ein oder andere technik-affine Leser enttäuscht sein könnte, muss ich akzeptieren.
...snip...
Für so Technik-Affine halte ich mich nicht. Ich wünsche mir nur, das PR-Pseudo-Technik einheitlich beschrieben wird.
Es kann sehr gut sein, das die beschriebene Wirkungsweise so auch schon woanders beschrieben wurde und Kanon ist.
Aber es wirft mich aus dem Lesefluss, wenn der Paratron-Schirm einmal eine Explosion abhält und danach einen Fausschlag nicht verhindern kann.

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von wepe » 31. August 2014, 13:18

Ich hatte eigentlich auch gedacht, der aktuelle Serun könnte nur Prall- und Hü-Schirme ... (plus kompletten Kunstherzersatz, natürlich!). Das war mir aber in der Szene egal, weil Perry beim Eindringen in die Station ja eh ziemlich durch den Wind ist, weil der Splitter ihn massivst beeinflusst. Da könnte er auch aus alten Zeiten den falschen Schutzschirm herbeiphantasieren! :unschuldig: :lol:

Die Stoßverletzungen sehe ich auch als mechanisches Durchschlagen von Prallschirm auf Träger, ich erinnere mich an Schilderungen, wo Kämpfer mit Schutzschirm durch massiven Beschuss mittels kinetischem Druck über den Boden getrieben oder gar durch die Luft gewirbelt werden. Ich tippe da allerdings auch auf Unschärfen bei der Schilderung von Prallschirmen durch verschiedene Autoren, die ja in unterschiedlichen Szenen den von ihnen gewünschten Effekt "herbeischreiben". ;)
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von GREK987 » 31. August 2014, 13:54

wepe hat geschrieben:... snip ... durch verschiedene Autoren, die ja in unterschiedlichen Szenen den von ihnen gewünschten Effekt "herbeischreiben". ;)
Das wird es sein :unsure:

Eine andere Frage, warum hat man nicht einfach ein paar Roboter da reingeschickt? Die Anzugspositronik und Posimaxi schienen ja nicht beeinflusst zu sein. Dann hätten das ganze ja auch ein paar Taras erledigen können. Vielleicht sogar per Fernbeobachtung überwacht.

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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von ganerc » 31. August 2014, 13:56

Paratronschirm hin oder her, Fakt ist doch, dass der Angreifer ein mentaler Splitter ist. Und kein realer Stegosaurier. Zudem hat dieses mentale Splitterdingenssauriergerätteil Hyperkristalle an sich. Da wir auch noch wissen, ich so rudimentär im Hinterkopf, konnte Vatrox Vamu sogar durch einige Schutzschirme durchkriechen (oder so ähnlich). Was liegt da näher, dass der mentale Splitter in seiner seltsamen Form (die doch nur dem wahnigen Hirn des Angreifers, in dem Fall Perry Rhodan, entsprungen sein kann) ganz anders mit dem Paratronschirm reagiert als ein stinknormales Lebewesen! Dazu kommt, dass Perry dann eben auch durch kinetische Energie einen vor den Latz bekommt.

Soweit meine vergorenen Vorstellungen :D
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von wepe » 31. August 2014, 22:53

GREK987 hat geschrieben:...
Eine andere Frage, warum hat man nicht einfach ein paar Roboter da reingeschickt? Die Anzugspositronik und Posimaxi schienen ja nicht beeinflusst zu sein. Dann hätten das ganze ja auch ein paar Taras erledigen können. Vielleicht sogar per Fernbeobachtung überwacht.
Es war ja eine ziemlich gut begründete These Whistlers, dass nur ein ZAC-Träger wie Perry Zugang erhalten würde. (Naja, wer will uns jetzt noch das Gegenteil beweisen? :D )
Deine Roboter-Idee ist natürlich richtig, aber dramaturgisch langweilig: Dann wäre Perry nur der Türöffner ...
Allerdings bahnst du in deinem letzten Satz eventuell eine kleine Katastrophe an: Die TARAs haben doch Plasmazusätze, oder? Wenn diese von V-VAMU beeinflusst werden könnten, dann bleibt nur noch eilige Flucht! :devil:
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von GREK987 » 31. August 2014, 23:46

wepe hat geschrieben:
GREK987 hat geschrieben:...
Eine andere Frage, warum hat man nicht einfach ein paar Roboter da reingeschickt? Die Anzugspositronik und Posimaxi schienen ja nicht beeinflusst zu sein. Dann hätten das ganze ja auch ein paar Taras erledigen können. Vielleicht sogar per Fernbeobachtung überwacht.
Es war ja eine ziemlich gut begründete These Whistlers, dass nur ein ZAC-Träger wie Perry Zugang erhalten würde. (Naja, wer will uns jetzt noch das Gegenteil beweisen? :D )
Deine Roboter-Idee ist natürlich richtig, aber dramaturgisch langweilig: Dann wäre Perry nur der Türöffner ...
Allerdings bahnst du in deinem letzten Satz eventuell eine kleine Katastrophe an: Die TARAs haben doch Plasmazusätze, oder? Wenn diese von V-VAMU beeinflusst werden könnten, dann bleibt nur noch eilige Flucht! :devil:
Die Plamazusätze hätte man ja solange schlafen legen können.
Und Perry erstmal als Türöffner und dann als Lenker der Taras im Hintergrund wäre eine Option gewesen.
Stattdessen hat man den Weg gewählt, Perry als sabbernden Idioten dadurch gehen zu lassen :abflug:

Und das Whistler überhaupt keinen Plan hatte, hätte Perry mit seiner Erfahrung auch früher erkennen können. Wofür sind 3.000 Jahre denn sonst gut?
Obwohl, wen würde es wundern, wenn es in den höheren Gefilden nicht schon einen geflügelten Spruch gibt:

"Willst du eine SI zum schweigen bringen,
  musst du dir den Rhodan dingen.
Ausrüstung braucht der keine,
  das macht er mit den Händen ganz alleine."
:saus:

Ich will nun nicht weiter meckern, denn trotz allem haben mir haben die Stardust-Romane bisher ganz gut gefallen. :st:

Teumessia
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von Teumessia » 1. September 2014, 02:29

Ich würde sagen, dass das Problem hier eher darin, dass nicht bekannt ist, was einen darin erwartet. Wenn man Pech hat, schickt man Roboter rein, die umprogramiert werden um nur ein Beispiel zu nennen. Ohne zu wissen was der Bewußtseinssplitter kann is es unmöglich sich vorzubereiten. In diesem Fall war es das Beste auf Perry zu setzen. Nur wenige haben schon so oft in der Nähe von starken Entitäten gestanden und haben seine Erfahrung im Umgang mit denselben.

hz3cdv
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Re: Spoiler Stardust 06: Whistlers Weg von Rüdiger Schäfer

Beitrag von hz3cdv » 1. September 2014, 08:42

So. Gelesen. Der Roman hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen.

Einerseits war er gut geschrieben und flüssig zu lesen. Andererseits gefiel mir das Setting nicht so ganz. Der Splitter von VATROX-VAMU als zusätzliche Bedrohung wirkte auf mich irgendwie herbeigezwungen, um in den Roman Action-Szenen einzubauen und - vielleicht - um die Abwesenheit Whistlers zu erklären. Bei der Kürze des Zyklus hätte ich es allerdings für besser gefunden, auf einen Nebenschauplatz, auch einen kurzen, zu verzichten und sich ganz auf die Pahl-Hegemonie zu konzentrieren. Man hätte dann vielleicht in diesem Roman mehr Raum gehabt, um "Whistlers Weg" zum Boten der Superintelligenz zu schildern.

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