Persönliches Resüme zu STARDUST

Rund um die Stardust Miniserie
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Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Hideo » 20. November 2014, 19:57

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Hideo
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Joar, nun ist er vorbei, der Mini-Zyklus.

Erst einmal ein herzliches Danke-Schön für den guten und spannenden Abschluss-Band mit einem echten Sprecher für die Toten :D Habe den Roman in einem Rutsch durch gelesen. Klasse :st:

Meine eigene Meinung zum Zyklus:

Durchwachsen. Ich finde die Idee gut, das hier vor allem Autoren am Werk waren, die nicht EA-Stammautoren sind, gerade da sie hier ein gutes Übungsfeld hatten. Man merkte dies vor allem am Sprachstil, der subtil, aber doch deutlich anders ist als der, der "gewohnten" Autoren.
Das führt zu einer, meiner Meinung nach, auch sehr unterschiedlichen Qualität der Hefte. Im Durchschnitt würde ich sie mit gut bewerten, aber es gab doch starke Schwankungen, die vielleicht auch gerade durch die Kürze der Gesamtlänge auffiel. Ich könnte mir aber vorstellen, das dieses Team noch mehr zusammen wächst, wenn es an einer neuen Mini-Serie arbeitet, was ich mir deutlich wünschen würde!


Zur Handlung:

Spiegelt ziemlich deutlich einen "normalen" Zyklus wieder. Mit samt dem plötzlichen Ende am Schluss. ;) Für mich in Ordnung, wobei ich mich gerade durch die Hefte, die Kerat und Perry gemeinsam auf der Jaroc Welt verbracht haben, durch kämpfen musste. Im ganzen ist sie für mich Gut, auch wenn es beim nächsten mal eine Spur weniger ultimativ bedrohlich sein könnte.
Achja: Sehr schön das
Spoiler:
Eritrea überlebt hat und TALIN ja ein ziemlicher Kotzbrocken zu sein scheint. Wenn auch ein netter :D


Also: bitte mehr davon und auch gerne mit Uwe als Expokrat, und dem gleichen Team noch einmal, damit sie noch mehr Erfahrung sammeln können. :)

Wie sieht es mit anderen aus? Wie habt ihr den Zyklus empfunden???
Alles hier gepostete ist meine eigene Meinung und auch als solche zusehen. Sollte sich jemand davon angegriffen fühlen, so kann er es gerne sagen.
Noch besser wäre es dann aber, in sich hinein zu horchen, um festzustellen, wieso...


Ein bisschen Lesestoff? Bödde: Vimes für's Kindle oder Vimes Thread

Mehr Stardust?

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Atlantis » 20. November 2014, 20:41

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Atlantis
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Gut bis sehrgut. Aber nach meiner Meinung war das Expose auf drei bis vier Bücher zugeschnitten.
Umfang 3-4 Hefte. :)

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon 2008 » 23. November 2014, 22:47

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2008
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Ich kann meine Begeisterung im Zaum halten.
Klaar, dass die Einzelhefte durchaus stark schwankten, qualitätsmäßig. Aber mir mangelte es bei der Grundidee, bzw. der Anhäufung der Elemente an Überzeugendem und an Stringenz. Das Finale war dann auch wieder ein bisserl sehr, na ja, finalisierend halt.
So wirklich erarbeitet haben die Terraner den Erfolg wieder nicht.
Egal, ich habe Geld ausgegeben, es nicht bereut, mich fallweise gut unterhalten.
Länger hätts aber nicht dauern sollen.

Edit: ganz vergessen: bitte erspart uns posimonische Elemente. nach dem Blauwurm in der EA die nächste erzähltechnische Katastrophe.
Noch 1550 Heftln um die EA Lücken zu schließen.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon kingfisher » 24. November 2014, 09:01

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kingfisher
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Soweit ganz ok.
Ein klarer Vorteil gegenüber der EA ist, dass man nicht zwei Jahre "an der Nadel" hängt
und zwischendurch das eine oder andere bei der Komplexität vergißt.
Andererseits ist mir die EA lieber und ich hatte bisweilen ganz einfach Zeitprobleme mich
mit zwei Reihen zu beschäftigen. Im Zweifelsfall dann für die Erstauflage.
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Raumkapitän Nelson
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In der Summe hat man mich mit der Stardust-Mini-Serie gut unterhalten. Zu "sehr gut" fehlt noch ein wenig.

Am ansprechendsten fand ich die Leistung der Autoren, die sich erkennbar große Mühe gegeben haben, den Plot mit Leben zu erfüllen. Für mich persönlich war schön, dass man sich große Mühe mit den Details gegeben hat. Das waren in manchen Romanen für mich die Highlights.

Die Idee der Story war interessant und angesichts der aktuellen Ebola-Epidemie auch durchaus "zeitgemäß". Natürlich habe ich den letzten Band mit Spannung gelesen. Nach einigen Tagen Abstand aber stellt sich doch das eine oder andere Fragezeichen. Kerat Tinga soll die Inkarnation von TALIN gewesen sein? Die durch Realteilung entstandene Superintelligenz ist "humorlos" und hat zu den Terranern eine völlig andere Einstellung als ES? War das Problem wirklich so groß oder hätte es nicht von TALIN mit einem "Handwedeln" gelöst werden können, wie es auch Rhodan formuliert?

Die Rolle von TALIN, Whistler und Kerat Tinga lässt mich unbefriedigt zurück. Und der Generex war der übliche oberfiese Bösewicht. Gut geschildert waren die Nebenfiguren. Und ich mochte Posimon ;-). Die Rolle von Perry Rhodan war für mich etwas zu zentral. Er hätte ruhig ein wenig mehr an der Peripherie agieren dürfen und dafür Eritrea Kush mehr Raum lassen dürfen.

"Stardust" war ein gelungener Versuch, der Appetit auf mehr macht. Das Konzept einer Mini-Serie ist ideal für PR-Leser, die sich nicht auf Plots von mehreren Jahren einlassen wollen, die aber trotzdem gerne am Perryversum teilhaben wollen. Stardust bietet noch Raum für viele weitere Handlungen, besonders wenn man sich Anthuresta in seiner Gesamtheit widmet. Hier steckt noch unglaubliches Potential!

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Teumessia » 24. November 2014, 12:23

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Teumessia
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Raumkapitän Nelson hat geschrieben:Nach einigen Tagen Abstand aber stellt sich doch das eine oder andere Fragezeichen. Kerat Tinga soll die Inkarnation von TALIN gewesen sein? Die durch Realteilung entstandene Superintelligenz ist "humorlos" und hat zu den Terranern eine völlig andere Einstellung als ES? War das Problem wirklich so groß oder hätte es nicht von TALIN mit einem "Handwedeln" gelöst werden können, wie es auch Rhodan formuliert?

Ich finde TALIN hat da eine Menge gemischter 'Nachrichten' hinterlassen. Ich Meine, erst zu sagen TALIN hätte keinen Sinn für Humor und sich dann mit einem homerischen Lachen zu verabschieden?
Hier meine persönliche Leseweise des ganzen:
Die Terraner sind nicht TALIN's Lieblingsvolk. Noch nicht. Das müssen sie sich erst noch erarbeiten, aber sie haben den ersten Test bestanden.

Hier einige Fakten und meine Vermutungen warum:
- Die zwei ZACs, das dazugehörige Rätsel und die Hinweise zu dem Rätsel sind immer noch im STARDUST System.
- Eritrea bekommt eine kleine Verjüngungskur (was mich ein wenig beruhigt, so sehr ich den Character mag, in diesem Mini-Zyklus gesehen habe zeigte wenig von dem was Betty Toufry prophezeit hat).
- TALIN ist noch ein wenig jung um schon ein Lieblingsvolk zu haben
- Die neuen ZAC Träger müssen höheren Ansprüchen genügen (ES), ein Volk, das davon ausgeht das Lieblingsvolk einer SI zu sein wird sich bei jeder Krise an die SI wenden (Ist doch eigentlich was die ZAC-Träger in der Milchstraße bei jeder großen Krise machen). Also sollte ein Lieblingsvolk dieser ebenso einem höheren Standart erfüllen. Weswegen ich den Kerat Tinga Auftritt eher als einen Dämpfer fpr die Terranische Arroganz und eine Herausvorderung es besser zu machen halte.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Atlantis » 24. November 2014, 20:40

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Atlantis
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@Teumessia,Talin ist genauso Alt wie ES !Es hat sich gespalten in zwei Hälften.Nicht ausgesondert.
Nach der Aussage von ES über seiner Teilung, müssten Sie nach meiner Meinung Zwillinge oder Duplikate sein.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Teumessia » 25. November 2014, 00:08

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Teumessia
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Atlantis hat geschrieben:@Teumessia,Talin ist genauso Alt wie ES !Es hat sich gespalten in zwei Hälften.Nicht ausgesondert.
Nach der Aussage von ES über seiner Teilung, müssten Sie nach meiner Meinung Zwillinge oder Duplikate sein.

Im Moment der Teilung waren sie Zwillinge, stimmt. TALIN wird wahrscheinlich auch noch einige Zeit den Plänen von ES folgen, aber wie lange die beiden glcih bleiiben, oder ob alleine schon die Nachwirkungen der Teilung für Änderungen sorgen bleibt abzuwarten.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Langschläfer » 25. November 2014, 10:39

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Langschläfer
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Allein schon ab dem Moment der Teilung 1463 NGZ (nicht 1469 NGZ wie in PRST 01) dürften sie sich voneinander entfernen. Selbst "im Schlaf", weil sie ja durchaus "Verbindung" zu ihrer jeweiligen (!) Mächtigkeitsballung haben, aber nicht mehr zur MB des anderen.
Das sollte Einfluss haben imho.

Das sind jetzt über 50 Jahre gegensätzlicher Entwicklung. Und die Terries in Stardust sind wahrscheinlich ein ziemlich kleiner (und mittlerweile doch sehr friedlicher) Haufen, da wird sich TALIN wohl überlegen, wen er unterstützt. Immerhin sollen diese Leuts dann ja im Falle eines Falles auch was für ihn tun....
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Tekin » 25. November 2014, 16:05

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Tekin
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Ich fand Stardust gut.. nur das Ende irgendwie zu überhastet. Erst gibt es so gar keine Hoffnung und dann plötzlich zack zack zack... alle Probleme passé. Die immateriellen Städte und die neuen Infos über sie waren für mich das Highlight.

Meine Note: 2-

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon hz3cdv » 25. November 2014, 20:12

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Für mich ein sehr schöner Minizyklus. Von der Art könnte man mehr machen. Die brauchen nicht unbedingt in der aktuellen Handlungszeit der EA zu spielen, sondern es könnten auch Lücken aus der Vergangenheit geschlossen werden (Beispiel: die SOL und Atlan im Mahlstrom nach dem Ende des Thoregon-Komplexes).

Ich denke ein Minizyklus jedes oder jedes zweite Jahr wäre ein guter Rhythmus.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Cardif » 26. November 2014, 22:40

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Habe mich gut unterhalten gefühlt. Danke dafür.

Kurz ein paar Anmerkungen:

Positiv:
Posimon: fand ich cool :D
Perry: war klasse geschildert, richtig menschlich.
Stardust: tolles, wirklich tolles Szenario. Mehr davon.
Zeitreise: ich liebe es.

Negativ:
Die ganz große Bedrohung; unnötig.
Das Format: Kurzzyklen sollten in Einzelbänden mehr Raum bekommen (ich sachs nich gern: NEO-Format?). Es wäre mehr Platz für Charakterisierungen - Eritrea hätte sicher davon profitiert.
Für EA Leser unbefriedigend: zu wenige Auflösungen der offenen Fäden.
Starke Schwankungen im Erzählstrang.

Unterm Strich: gerne wieder. Ihr habt da alle tolle Arbeit geleistet. Thx :st:

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon hz3cdv » 26. November 2014, 22:59

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Was mir noch erwähnenswert ist: obwohl nur ein PR-Erstauflagen-Stammautor dabei war, ist das nicht negativ aufgefallen. Fast alle Stardust-Autoren könnten Gastromane in der EA schreiben. Ist als Wink mit dem Zaunpfahl gedacht angesichts der aktuellen "Personalnot" dort. Und ist vielleicht eine Alternative zu externen Gastautoren (mich haben jetzt nur Tanja Kinkel und Andreas Eschbach mitgerissen) bzw. Vertretungslösungen durch andere EA-Autoren (MMTs Vertretungsband kurz vor seinem Dreierblock war in meinen Augen schlechter als die meisten seiner anderen Romane in diesem Zyklus).

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon welle » 27. November 2014, 00:55

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welle
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Mir gefiel dieser Minizyklus auch sehr gut.
Man kann natürlich über Logikbugs und persönliche Vorlieben diskutieren,
aber das Konzept an sich sollte doch eine Fortsetzung finden.
Gefällt mir sogar besser als die altbekannten Taschenbücher, die ja auch die Hauptserie "komplettieren" sollten.
In einem anderen PR-Forum habe ich es schon geschrieben:
Das Erscheinungsdatum, 14-tägig, sollte sich doch mit NEO "verzahnen", denn alles gleichzeitig wird für Berufstätige ohne lange Bahn-Pendelverbindungen doch etwas stressig :-)
Und ja, der Umfang der Einzelhefte wie bei NEO wäre auch super!
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Troll Incorporation
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Mein Resümee hab ich hier schon gezogen:
viewtopic.php?p=325759#p325759
Troll Incorporation hat geschrieben:So wie es jetzt ist, will ich nicht mehr davon, denn ich bin mit STARDUST nicht so zufrieden.
Nicht, weil die Arbeit der Autoren etwa schlecht wäre, sondern weil es sich als in meinen Augen "ausgelutschtes" Schema entpuppt hat, was mir schon bei PR Action" misfallen hat:
- überduperböse Bösewichte
- Planetenhopping
- galaxisweite Bedrohungen
- Rhodan allein reißt alles raus
- u.v.m.

Ich hätte mir mehr "Kleine Leute" und "kleine Brötchen" erwartet. Quasi STELLARIS auf STARDUST. Aufbruchsmentalität!
Es gibt doch in dieser leeren Galaxie bestimmt noch sooo viel zu entdecken, ohne dass dadurch gleich die komplette Stardust-Menscheit in ihrer Existenz bedroht sein muss.
- Wie kommen die Völker untereinander klar
- Gibt es bereits Bestrebungen, Grüppchen oder neue Imperien zu bilden.
- wie komemn die einzelnen Gruppierungen miteinander klar, die jeweils ihre Form ihres Utopias realisieren wollen (vgl. Mormonen, Quäker, Calvinisten *)
- Was treibt das organisierter Verbrechen so
- Die "Invasioen" durch die Menschen aus der Sicht der Eingeborenen dieses einen Stardust-Planeten (weiß den Namen nciht mehr)
- *) Ich sehe da durchaus eine Analogie zur Besiedlung von Amerika. Und könnte mir so ein Wildwest-setting a la "Firefly" durchaus vorstellen.


Und irgendwie spricht mir auch Johannes Kreis vom "Kreis Archiv" aus der Seele:
http://www.kreis-archiv.de/pr/prstardust12.html
http://www.dieterbohn.eu - bohn to be wild
Die 2. Storysammlung: sefer chajim - und andere böse Geschichten (als Buch & eBook) von Dieter Bohn

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon hz3cdv » 16. Dezember 2014, 22:23

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hz3cdv
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Tja, so unterschiedlich sind die Meinungen. Ich hätte auch nichts gegen einen Expeditionszyklus oder einen Zyklus ohne Zellaktivatorträger und ohne richtigen Gegner einzuwenden. Nur: das Ganze muss sich ja auch irgendwie verkaufen, der Verlag muss damit Geld verdienen, sonst gibt es keinen Minizyklus.

Bisher sind alle Zyklen ohne klassischen Gegner (z.B. der Abruse-Komplex) eher in die Hose gegangen. Ich denke es gibt nicht umsonst in der EA derzeit mindestens zwei Gegner, einen eher kosmischen, das AT, und einen handfesten, Vetris-Molaud. Auch ein Verzicht auf PR (oder zumindest Atlan) als Protagonist dürfte ein sicherer Weg sein, die Vekaufszahlen zu halbieren.

Angesichts der heutigen unternehmerischen Randbedingungen, würde ich mich nicht wundern, wenn ein misslungener Minizyklus (misslungen nicht in Bezug auf Inhalt, sondern auf Verkaufszahlen) das Projekt Minizyklen beerdigen würden. Vielleicht wäre nach fünf bis zehn erfolgreichen Minizyklen die Basis geschaffen, um etwas experimentelles zu wagen, doch aktuell gehe ich davon aus, dass erst einmal jeder Minizyklus ein Treffer sein muss, damit es die Chance für einen nächsten Minizyklus gibt.

Daher besser keine Experimente.

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Taufik Shahab » 31. Dezember 2014, 14:25

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Taufik Shahab
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Prinzipiell erfrischend, da ein Ende abzusehen war; im Gegensatz zur Hauptserie, wo die aufgeführteUnwissenheit nun beinahe ins dritte Jahr geht.
Komme mir in der EA schon vor wie bei "Lost"!
Zig Handlungsstränge, die unmöglich bis Bd.3000 geschlossen werden können!

Wasmich persönlich stört, ist der Tenor"dass die Menschheit nicht die bevorzugte Art sein soll! "
Hier im Forum wird gross und breit erklärt, dass seit der Teilung letztendlich für unsere (n) Superintelligenzen gerade mal ganz kurze Zeit vergangen ist.
TALIN wacht also gerade auf (eigentlich schläft er/sie ha noch).
Dafür macht er aber auf ganz schön dicke Hose; indem er sich von den Terranern helfen lässt.
Hat auch auch Whistler als Hausdiener!
Damit sich nicht alle abwenden gibt dann auch eine Art Zelldusche für unsere Protagonistin!
Die Terraner sollten aufhören den SI's in den Allerwrtesten zu kriechen.
zwei Zellaktivatoren sind dies bestimmt nicht wert!
Seit Beginn der Frequenzmonarchiezykluses gaben unsere Superintelligenzen reichlich wenig gemacht.
Ohne die Terraner und Tifflors Marsch hätte es gar nicht zu Zweien gereicht.
In der EA ist ES ja wie immer hilflos; wieso braucht er eigentlich so viel länger als TALIN, um wieder in Gang zu kommen?
Warum TALIN so negativ auf die Terraner zu sprechen ist, kann ich mir aufgrund der hier aufgeführt Teilungshypothesen nicht erklären.
Dramaturgisch aber eher schon; nämlich, daß der Trend wie in der EA zum negativen tendiert. Und auf Nachhaltigkeit beruht.Vielleicht gibt es ja auch einen Schwesternkrieg, wenn ES, sofern er jemals erwacht, mitbekommt, wie stiefelterlich TALIN die Stardustmenschheit behandelt. TALIN muss bestimmt bis Bd.4000 gerettet/bekehrt werden! Natürlich von den Terranern!
Die haben ja auch seit 1500 Jahren nichts anderes zu tun, als unglaubliche Mengen an humanen und materiellen Ressourcen in Aktivitäten zu stecken, für die unsere SI nur ein Fingerschnippen benötigte.
Vielleicht ist Delorians Weg doch der bessere?
Zumindest für Leser über 40-50!
Ein Ende bis 3000 sehe ich hier nicht!


Auch hier meines Erachtens auf extreme Langläufigkeit gestrickt.
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Baptist Ziergiebel
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Auch von mir erstmal vielen Dank für diesen Minizyklus. Der PR-Kosmos ist so groß und vielfältig, dass er geradewegs dazu einlädt, verschiedene Handlungsorte eingehender zu beleuchten. Die Menschheit breitet sich im All aus und Stardust ist ein hochinteressantes Beispiel dessen. Wir haben hier quasi eine Neuauflage der LFT in weiter Ferne mit einem spannenden Umfeld, welches Raum für zahlreiche Geschichten bietet. Far Away selbst ist zwar relativ "bereinigt", aber die wachsenden Populationen der Menschen und vor allem der mitgebrachten Blues sind dabei, dies schnell zu ändern. Mit der/dem (?) großen Anthuresta vor der Haustür breitet sich zusätzlich ein weites Feld für alle möglichen Handlungen aus. Die Serie ist mit ihrem ungeheuren Fundus an Orten, Völkern und Wesenheiten sowieso ein gewaltiger Steinbruch für Kreativität, den nicht auszubeuten geradezu sträflich ist. Von mir aus können gern zahlreiche weitere Spin-Offs, Minizyklen und dergleichen mehr kommen. Warum auch nicht lizensiert, etwa unter dem Label "Aus dem Perry Rhodan Kosmos" oder so, für all die, die Wiedererkennungswert brauchen. Ebooks bieten sich als kostengünstiger Vertrieb da doch an... mein ich mal als Laie.

Was hat mir gefallen?
Überhaupt mit Stardust ein neuer frischer Handlungsort. Siehe oben. Die Leistungen der Autoren waren durchweg in Ordnung, am besten gefiel mir dabei Nr. 9 von Dennis Matthiak. Sehr schön war auch, dass die Terraner/Stardustianer das Problem zum Ende hin fast alleine gelöst bekommen haben. Gut fand ich auch, dass man sich über einige selbständige technische Entwicklungen Gedanken gemacht hat. Gerade die Data Lenses fand ich gut, bei denen anscheinend heutige Ansätze mal weiter gedacht wurden. Na sowas, Science Fiction! Die würde ich gerne in der EA wieder finden, auch wenn Rhodan in Band 12 unverständlicherweise daran denkt, die nicht weiter zu propagieren... warum auch immer. Fantasievolle Handlungsorte und farbige Nebencharaktere kommen mit auf die Plusseite.

Was hat mir nicht gefallen?
Leider auch so einiges. TALIN und Konsorten waren fehl am Platz. Als Grundthema dieses Minizyklus habe ich das Ausbreiten der Menschheit und die beginnenden Konflikte mit bereits ansässigen Kulturen oder Mächten ausgemacht. Bei der Kürze des Zyklus ist das bereits ausreichend Stoff, da muß man nicht -zig Nebenkriegsschauplätze eröffnen. Das Behandeln der Wanderstädte, der VATROX-VAMU Splitter, das TALIN-Erwachen usw. hätte gut in eine eigene Reihe gepasst. So nahm es der eigentlichen Handlung Platz weg und, schlimmer noch, diente zum Teil als deus ex machina, siehe diese haarsträubende Zeitreise.
Nicht zuletzt von daher hatte ich auch den Eindruck, dass es zuviel Stoff für 12 Bände war. Nach einem recht gemächlichen Beginn folgte in der Mitte ein übler Bruch, Rhodan wurden schnell die nötigen Infos herbeigezaubert und danach ging es Knall auf Fall weiter. Anstelle dieser Zeitreise wären wohl 4 -6 Romane, in denen sich die Stardustianer die Informationen erarbeiten, überzeugender gewesen.
Auch dass Rhodan mal wieder der Hauptprotagonist war, gefiel mir weniger. Warum nicht mal andere Unsterbliche, die sonst irgendwo weggeparkt sind, hier eine Chance zum Austoben geben? Oder wenn schon, dann delegierend von anderen Charakteren? Als positiv sei hier Band 11 herausgehoben, wo Rhodan aus dem Hintergrund agiert und der Autor Gelegenheit hatte, interessante Nebenfiguren handeln zu lassen. Das ist spannender und auch glaubwürdiger.
Etwas unschön waren auch einige Abstimmungsfehlerchen zwischen den einzelnen Romanen.

Unterm Strich bin ich aber nicht unzufrieden, bereue den Kauf nicht und von mir aus können gerne weitere Projekte dieser Art folgen.

Gruß.
Das ist ... TERRA!

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Elena-Gucky » 15. Januar 2017, 20:11

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An sich ein interessanter Minizyklus (gerade zu Ende gehört), wie einige andere schon schrieben etwas unbefriedigend am Schluss.

Mir haben die Nebencharaktere (also nicht Rhodan / Eritrea) durchaus sehr gefallen, bis auf den Prof :D

Ich will mehr von Posimon :st:

Und ich will nie wieder Eritrea lesen / hören müssen. Wie kommt man mit solch einer labilen Persönlichkeit ins Militär? Im Laufe des Zyklus wurde sie mehr und mehr zu einer Person, die ich am liebsten mal durchgeschüttelt hätte. Aber nun ja, vielleicht hab ich ja Glück und es dauert sehr lange (wenn überhaupt), bis dieser Name wieder auftaucht.
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

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Elena-Gucky hat geschrieben: [...]

Mir haben die Nebencharaktere (also nicht Rhodan / Eritrea) durchaus sehr gefallen, bis auf den Prof :D

Ich will mehr von Posimon :st:

[...]


Meinst du Varrim-Ga? Dabei hat er mir recht viel Spaß bereitet.

Und Posimon ... was habt ihr nur mit Posimon? Keiner meiner Mitautoren mochte den. [emoji16]
Ad Astra,

Dennis

Re: Persönliches Resüme zu STARDUST

Beitragvon Elena-Gucky » 16. Januar 2017, 14:58

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Ja, genau den mein ich. Da ich das ja gehört habe, wusste ich nicht genau wie der sich schreibt. Kann mir sehr gut vorstellen, dass es Spaß gemacht hat, den zu schreiben.

Aber ich hätte den nur sehr ungern in meiner Nähe... so als Persönlichkeit. :unschuldig:

Posimon macht Spaß, mir zumindest. :wub:
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

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