Spoiler NEO 152 »Der Feind meines Feindes« von Kai Hirdt

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TCai
Plophoser
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Die Komplexität eines Romans wird an der Länge ihres Spoilers gemessen. :)
Phhhu! Das war heute echte Schwerstarbeit, deshalb gibt es die Rezension zum Roman erst morgen.

Spoiler:
Die Crew der MAGELLAN berät über die weiteren Schritte in Andromeda. Die Auswertung der Daten der Paddler geht nur langsam voran, während die Schäden am Schiff immer noch nicht unter Kontrolle sind. Perry Rhodan kommt zu dem Schluss, dass sie in Andromeda einen Verbündeten und eine sichere Basis brauchen. Sie entscheiden sich mehr über die Aachaonen herauszufinden, weil sie über das Volk die wenigsten Informationen haben. Mit Hilfe eines Geräts, dass die beiden Intelligenzbestien Eric Leyden und Prof. Oxley entwickelt haben, können sie mit der FERNAO den Spuren der drei Aachaonenschiffe folgen, die die KA-Preiswert angegriffen hatten.

Als sich die Spur zwischenzeitlich verliert und dann in einem System wiederentdeckt wird, in dem eine Raumschlacht stattfindet, beschließt Rhodan mit einer Spacejet persönlich auf Erkundungsmission zu gehen. Autum Legacy besteht darauf, ihn als Leibwächterin zu begleiten, sehr zum Missfallen ihres Mannes Reginald Bull, der an Bord der FERNAO zurückbleibt. Eric Leyden mogelt sich als Dritter ins Team der Außenmission.

Die Spacejet landet nach einem Hypersprung am Rande einer Raumschlacht, in der die drei Schiffe der Aachaonen ein thetisisches Forschungsschiff angreifen. Während sich der Sprungantrieb der Jet noch regeneriert und Rhodan die Schlacht beobachtet, fallen plötzlich eine Flotte Thetiserschiffe in das System ein. Eines bricht nur wenige Kilometer von der Spacejet entfernt aus dem Hyperraum. Daraufhin brennt der Strukturfeldkonverter durch. Leyden erkennt die Gefahr und fordert Rhodan auf, den Konverter abzuwerfen und den Schutzschirm zu aktivieren. Der kann gerade noch rechtzeitig reagieren, bevor der Konverter explodiert. Die Jet und ihre Insassen werden dennoch stark in Mitleidenschaft gezogen und können nur durch einen Absturz auf einen Dschungelplaneten den Thetisern entkommen. Kurz bevor die Jet zerschellt, steigen Rhodan, Leyden und Legacy mit Schutzanzügen aus dem Schiff aus und können anschließend mittels Antigrav und Prallfeldern sicher neben der Absturzstelle landen.

Die Jet ist Schrott und außer zwei Handwaffen können sie nichts weiter aus dem Schiff bergen. Das Wrack bieten ihnen jedoch Schutz, als die Nacht hereinbricht. Mitten in der Nacht hören sie Klopfgeräusche am Schott der Außenschleuse und am nächsten Tag finden sie menschliche Fußspuren.

Legacy besteigt einen der riesigen Bäume, um sich einen Überblick zu verschaffen und sieht in ein paar Kilometern Entfernung zwei Beiboote der Thetiser in den Himmel ragen. Daraufhin schlagen sich die drei durch den Dschungel und geraten unterwegs in eine primitive Falle der Eingeborenen. Die sehen tatsächlich wie Menschen aus, verhalten sich aber wie unzivilisierten Wilde. Aggressiv gehen sie mit Stöcken, Steinen und Speeren auf Rhodans Team los, können aber durch Legacy paralysiert und vertrieben werden. Jedoch sind die Energiereserven ihres Anzugs erschöpft und sie lässt den Rückentornister, der auch das Medopack enthält im Wald zurück.

Am Rand des Waldes stoßen die drei Schiffbrüchigen schließlich auf ein Barackenlager der Thetiser. Rhodan kann mit dem letzten Energierest seines Anzugs durch die Energiebarriere schlüpfen und sie von innen so manipulieren, dass auch seine beiden Begleiter unbemerkt hindurchkommen. Eine Weile beobachten sie das Lager und werden Zeuge einer brutalen Szene, in der die Thetiser Gefangene mit Elektroschockern foltern, die sie in energieumzäunten Gehegen wie Tiere gefangen halten. Es handelt sich dabei um Aachaonen.

Rhodan will wissen, was hier los ist und so dringen sie in eine der Baracken ein, paralysieren die Wachen und eine Wissenschaftlerin und versuchen eine der Gefangenen zu befreien, die dort wie ein Versuchskaninchen untersucht werden sollte. Doch die gebärdet sich wie wild und ist nicht kommunikativ. Stattdessen gelingt es Leyden der thetisischen Wissenschaftlerin ein paar Informationen zu entlocken. Der Dschungelplanet ist ein Gefängnis, in dem mit einem aggressivmachenden Retrovirus infizierte Aachaonen beobachtet und studiert werden. Die Grausamkeit, mit der die Thetiser dabei an Werk gehen, entsetzt Perry Rhodan und er will unbedingt etwas dagegen unternehmen. Da schlägt die Thetiserin Alarm. Rhodan und Leyden können jedoch zusammen mit den drei paralysierten Thetisern und der Aachaonin fliehen. Dem Physiker gelingt es zuvor noch eine Notabschaltung der »Zäune« um die Gehege zu programmieren, um ein Ablenkungsmanöver zu starten, doch das brauchen sie nicht, weil niemand sie entdeckt.

Sie tauschen die drei paralysierten Thetiser gegen drei Aachaonen aus dem »Gehege«, während es Leyden gelingt, das Virus zu identifizieren und mittels des Medopacks seines Anzugs ein Gegenmittel zu entwickeln. Damit behandeln sie die befreite Aachaonin. Sie kommt zu sich und ist plötzlich nicht mehr so aggressiv wie zuvor. Die Terraner erfahren von ihr, dass die Thetiser die Aachaonen gnadenlos verfolgen, um aus ihnen eine Kriegerrasse zu züchten. Die Frau nennt sich Zarna Hark und ist Pharmakologin, sie wurde von den Thetiser verhaftet, weil sie verbotene Kräuter gekauft hat. Leyden zeigt ihr, wie der Virus bekämpft werden kann. Da steigen plötzlich Gleiter der Thetiser auf. Rhodan glaubt sich schon entdeckt, als Hark ihnen erklärt, dass die Thetiser nur auf die Jagd gehen, um die im Wald lebenden vom Virus befallenen Aachaonen abzuknallen.

Rhodan sieht darin ihre Chance mit einem der thetisischen Schiffe zu entkommen. Sie lassen Hark zurück und schlüpfen in die Uniformen der Thetiser und versuchen mittels ihrer inzwischen aufgeladenen Anzüge einen der Gleiter zu übernehmen. Nach Ende des Einsatzes hoffen sie so unerkannt an Bord eines der Beiboote zu kommen. Doch es geht schief und sie werden erkannt, festgenommen und über Stunden gefoltert und beinahe hingerichtet. Nachdem ein Offizier festgestellt hat, das sie den thetisischen Soldaten und der Wissenschaftlerin die schwarzen Armbänder abgenommen haben. Rhodan bekommt leider nicht heraus, was es mit den Armbändern auf sich hat, denn Leyden kann die programmierte Notabschaltung der Energieschirme um die Gehege auslösen.

Jetzt bricht das totale Chaos aus. Die befreiten Aachaonen stürzen sich auf die Thetiser und auch aus dem Wald kommen Aachonen unter der Führung von Hark hinzu. Sie hat mit dem liegengebliebenen Medopack aus Legacys Anzug und den Erkenntnissen von Leyden das Gegenmittel erzeugt und verteilt.

Die Aachaonen stürzen sich in die Schlacht und attackieren die Landestützen der Beiboote. Rhodan begreift erst nicht, warum sie ihre Übermacht nicht nutzen, um mit den Beibooten zu fliehen, da erzählte ihm Hark, dass die Wirkung des Gegenmittels nur kurze Zeit anhält. Und sie den Planeten nicht verlassen können, ohne jemanden anzustecken. Deshalb sterben sie lieber, als sich wieder in aggressive hirnlose Bestien zu verwandeln. Sie rät Rhodan zur Flucht, so lange sie noch können und sich noch nicht angesteckt haben.

Als Rhodan seine Freunde zu einem der Gleiter geleiten will, fallen sie plötzlich übereinander her. Sowohl Legacy als auch Leyden verhalten sich irrational und aggressiv, und sind für kein vernünftiges Argument mehr offen. Offensichtlich haben sie sich mit dem Virus infiziert. Wenn er die beiden hier rausschaffen will, kann er das nur, wenn er ihnen vorher das Gegenmittel verabreicht. Bei der inzwischen gefallenen Hark findet er noch zwei Injektionen und verabreicht sie seinen Freunden. Da hüllt ihn eine Drohne der Thetiser in ein Parallfeld. Er wird gefragt, was er da tue. Rhodan gibt sich als Thetiser aus und erklärt, dass die Wissenschaftler auf dem Planeten ein Gegenmittel für das Virus gefunden haben. Da lässt ihn die Drohne frei und eines der Beiboote beginnt damit die Umgebung mit Thermostrahlen zu bestreichen, dabei ist den Thetisern egal, dass sie damit auch ihre eigenen Leute umbringen. Rhodan sieht das Ende vor sich, als sich die Thermostrahlen ihm und seinen Freunden nähern.

Währenddessen treibt Bully an Bord der FERNAO die Sorge um seine Frau um und er überredet Cel Rainbow dazu, mit einer weiteren Jet in das System zu springen, um nach Rhodan und seinen Begleitern zu suchen. Sie nehmen Gucky, Josue Moncadas und den Biologen Abha Prajapati mit auf die Rettungsmission. Rainbow bringt sie in das System, das noch immer von Thetiserschiffen wimmelt. Gucky und Sid Gonzales (im Körper von Mocandas) teleportieren Bull und Prajapati an Bord eines kleinen Wissenschaftsschiffs der Thetiser, während Rainbow aus dem System flieht. Mit Hilfe der Mutanten kann die Gruppe zur Hauptpositronik vordringen und einiges an Daten sammeln. Hier erfahren sie auch von dem Virus sowie dem Absturz von Rhodan auf den Gefängnisplaneten. Sie nehmen mit Hilfe von Gucky den Kommandanten des Schiffes als Geisel, um Rhodan zu befreien, können jedoch dessen Loyalität für die Meister der Insel nicht brechen. So fliehen sie mit Hilfe eines Beiboots und kommen gerade noch rechtzeitig, das Gucky Leyden, Legacy und Rhodan vor den herannahenden Thermostrahlen retten kann.

An Bord werden Leyden und Legacy auf die Quarantänestation verfrachtet, in der sich der Biologe mit ihnen beschäftigt. Rhodan und Bully fliegen derweil das Beiboot aus dem Gefahrenbereich. Außerhalb des Systems treffen sie auf Rainbow. Steigen aber erst in die Spacejet um, als sie sicher sind, das Leyden und Legacy außer Gefahr und nicht mehr ansteckend sind. Dennoch werden die beiden ihr Leben lang das Retrovirus in sich tragen.

Alle kehren zur FERNAO zurück, die sich mit der MAGELLAN in einem System mit einer Riesensonne treffen will, doch die Sonne existiert plötzlich nicht mehr und auch von der MAGELLAN fehlt jede Spur …
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
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irckth
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Registriert: 29. Juni 2012, 19:55
Danke dir für den ausführlichen und schnellen Spoiler! -daumen-hoch-emoji-

Bislang hab ich erfreulich wenig zu meckern. Es gibt Action, Handlungsfortschritt, Informationssammlung ... und alles in einem für mich angenehmen Tempo erzählt.
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TCai
Plophoser
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Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
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Der Vollständigkeit halber, ist hier noch meine Besprechung zum Roman.
Spannend, informativ und lesenswert, aber nicht ohne Schwächen.

http://www.christina-hacker.de/2017/07/versuchskanichen-auf-einem-gefaengnisplaneten/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
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Plattfuss
Siganese
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Registriert: 2. August 2016, 20:41
Das einzige, was mich ein wenig an dem Roman gestört hat, ist die klare Beschreibung der Tefr... Thetiser als "böse". Nun kann man einwenden, dies sei bei den Mhaaks und den Bestien nicht anders gewesen, aber in beiden Fällen handelte es sich um gezüchtete Kämpfer, ein Volk aus der Retorte und nicht Ergebnis einer kulturellen Entwicklung. Wobei ja immer noch der Verdacht im Raume steht, die Soldaten der MdI werden produziert, bzw dupliziert. Ich bin jedenfalls gespannt, ob die MAGELLAN auch ne Zeitreise machen muss... B-)
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dandelion
Kosmokrat
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Registriert: 15. August 2013, 22:23
Bin noch in der ersten Hälfte des Romans, der bis jetzt gut geschrieben und flüssig zu lesen ist. Besonderen Spaß machen mir die verbalen Reibereien zwischen Perry und Erich Leyden. Diese Dialoge sind wirklich geglückt.

Ein wesentliches Spannungselement im ersten Teil des Romans ist die unzureichende Energiereserve der Schutzanzüge Rhodans und seiner Begleiter. Diese Anzüge haben zwar viele Funktionen, die aber in ihrer Vielfalt kaum nutzbar sind, ohne ständig auf den Energieanzeiger schielen zu müssen. Einerseits realistisch, denn nichts ist unerschöpflich, andererseits kommt mir die mißliche Situation aber doch ein wenig herbeigezwungen vor. Werden diese Anzüge in anderen Romanen ebenso beschrieben oder dient die eher bescheidene Verwendungsmöglichkeit nur hier zur Spannungserzeugung?
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sonnenwind
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Registriert: 7. August 2013, 12:54
Wohnort: Sucht mich nicht auf Wolke Sieben! Bin verzogen!
Bin mit den NEO-Heften endlich wieder aktuell! :D
Fand den Roman sehr lesenswert. :st: Leyden ist einer meiner Lieblingscharaktere. :st:
Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen ( Meister Eckhart ).

Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
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transmit
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Registriert: 11. Juli 2012, 12:58
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Toller Roman. Viel Action, gegen Ende hin für meinen Geschmack zu viel Kuddelmuddel - konnte fast nicht mehr verfolgen, wer da gegen wen kämpfte. Eine Ungereimtheit ist mir aufgefallen: Eric Leyden hat doch gemeinsam mit seinem Team eine Zelldusche erhalten. Wenn nun diese Zelldusche dieselbe Wirkung wie ein Zellaktivator hat - sollte er dann nicht genauso wie Rhodan immun gegen das neue Virus sein? Kann das jemand aufklären? Und mich hat auch gefreut, dass Gucky wieder mal voll im Einsatz war. Es wäre toll, wenn die Mutanten überhaupt mehr in den Vordergrund gerückt würden - besonders bei diesem Einsatz in Andromeda.
Der Urknall, der unser Universum ins Leben rief, liegt rd. 13,8 Mrd. Jahre zurück. Warum es dazu kam, ist für uns das größte Geheimnis. Dass es dazu kam, steht aus verschiedenen Gründen ziemlich fest (Carl SAGAN).
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El Natiner
Siganese
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Wohnort: Larsaf III
Das mit der Zelldusche ist mir auch aufgefallen... Bin stillschweigend davon ausgegangen, dass diese nicht so wirkt wie ein Zellaktivator, eventuell dadurch, da jener ständig "belebt"?
Fand den Roman auch sehr kurzweilig - Spannung, Action, Dialoge...
Das finde ich das Gute an NEO: Der Facettenreichtum. Mal eher Action, mal eher kosmische Zusammenhänge...
Und meine Hoffnung, dass mein größtes Ärgernis an NEO, die versandete Duploproblematik (siehe NEO 100) wieder aufgegriffen wird, ist durch diverse Anspielungen wieder erwacht... ;)
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dandelion
Kosmokrat
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Registriert: 15. August 2013, 22:23
transmit hat geschrieben: gegen Ende hin für meinen Geschmack zu viel Kuddelmuddel


Habe ich auch so empfunden, einige Szenen wirkten da auch arg konstruiert. Die Glaubwürdigkeit leidet zugunsten der Spannung, wie TCai in ihrer Rezension schreibt. Das mindert den guten Gesamteindruck des Romans doch ein wenig.

Leyden und Legacy, also zwei Hauptpersonen, sind vom Virus befallen, das hat mich ein wenig überrascht. Wird sich zeigen, ob und welche Rolle das noch spielen wird. Leyden ist für mich die Hauptfigur des Romans, noch vor Rhodan oder Bull. Legacy wirkt auf mich eher blass, Gucky ist erfrischend.
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Kai Hirdt
Marsianer
Beiträge: 258
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
dandelion hat geschrieben:Bin noch in der ersten Hälfte des Romans, der bis jetzt gut geschrieben und flüssig zu lesen ist. Besonderen Spaß machen mir die verbalen Reibereien zwischen Perry und Erich Leyden. Diese Dialoge sind wirklich geglückt.

Ein wesentliches Spannungselement im ersten Teil des Romans ist die unzureichende Energiereserve der Schutzanzüge Rhodans und seiner Begleiter. Diese Anzüge haben zwar viele Funktionen, die aber in ihrer Vielfalt kaum nutzbar sind, ohne ständig auf den Energieanzeiger schielen zu müssen. Einerseits realistisch, denn nichts ist unerschöpflich, andererseits kommt mir die mißliche Situation aber doch ein wenig herbeigezwungen vor. Werden diese Anzüge in anderen Romanen ebenso beschrieben oder dient die eher bescheidene Verwendungsmöglichkeit nur hier zur Spannungserzeugung?


Das steht jedenfalls alles im Einklang mit unserem Datenblatt zu den Anzügen. Normalerweise gehen die Kollegen da nicht so ins Detail, wie die Anzüge zusammengestellt werden und welche Fähigkeit welches Modul hat. Würde im Roman als sinnloser Infodump stören, weil es bei den meisten Einsätzen, wo man für relativ kurze Zeit und mit vollgeladenen Batterien startet, einfach irrelevant ist. Hier wurde ein Großteil der Energie halt schon für das Landemanöver verbraucht – dass das in der Folge Probleme nach sich zieht, gibt m. E. Sinn. Gibt ja einen Grund, warum man dieses Landeding normalerweise mit Raumschiffen macht und nicht in batteriebetriebenen Raumanzügen. :)

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