Spoiler "162 "Allein zwischen den Sternen" Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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GruftiHH
Zellaktivatorträger
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Spoiler:
Auf der FAUGON spricht Trinar Molat die Situation mit Tohl Bak’eru. Er sieht in Atlan eine Gefahr für das Sternenreich. Faktor 2 ist auch nicht mit den Beschlüssen von Faktor 1 einverstanden und will hinter ihrem Rücken Rhodan töten. Dazu setzt er ein Kopfgeld auf diesen aus und seinen besten Kopfgeldjäger Gekkor an. Um keine Zeugen zu haben tötet er den Artz-Dublikanten. Um die Gedanken der Bewohner besser zu verstehen mischt sich Trinar Molat auf Arendoil unter das Volk. Er begreift es nicht, ist verärgert und lässt voller Wut auf den Abschaum zwei Straßenzüge komplett vernichten.
Bei einem konspirativem Treffen bemerkt Faktor 2, dass Faktor 7 ihr eigenes Süppchen kocht, aber auch gegen Faktor 1 agiert.

Gekkoor strebt aber selber nach Macht und schmiedet Pläne nach dem Auftrag. Er möchte Faktor 2 ersetzen. Gemeinsam mit seinem Hetzgeschwader macht er sich auf die Jagd. Ihr Ziel: Multidon. Da Rhodan dort noch nicht ist, und die Piloten des Geschwaders unter Drogen und voll mit Adrenalin sind, wird ein Schmugglerschiff als Sekundärziel ausgemacht und vernichtet.

Zur selben Zeit macht sich Perry Rhodan auf der MAGELLAN auch so seine Gedanken. Können sie Atlan wirklich trauen. Baar Lun weißt auf einen Virus hin…. Und dieser wird in der Datei des Arkoniden entdeckt und übernimmt das Schiff. Durch einen Hypersprung gelangt das Raumschiff in ein System mit einem Sonnentransmitter, Mobys und einer Paddler-Plattform. PE-Hilfreich. Schnell wird klar, dass die Paddler den Zustand der MAGELLAN kennen und ein unbekannter Gönner die Kosten übernimmt. Die notwendigen Metalle würden sie von einem Moby erhalten, dem die Paddler helfen. Sie gehen dabei behutsam mit dem Abbau um. Auch Tani Hanafe ändert ihrte Meinung und arbeitet mit den Paddlern zusammen.
Einen Angriff von zwei aachaonischen Kopfgeldjägern, die der Virus befallen hat, können sie abwehren. Doch die Raumschiffe sind zerstört.

Die Reparatur schreitet voran… doch dann kommt das Hetzgeschwader. Eine Schlacht beginnt. PE-hilfreich kann entkommen. Sendet noch Koordinaten. Die MAGELLAN verliert durch den Beschuss an Energie. 15 Schiffe geraten in den Transporter Strahl des Transmitters. Die anderen werden von dem Moby angegriffen, der über seine Fühler alle Rohstoffe absorbiert. Dann kann auch die MAGELLAN in den Hyperflug. Nur Gekkoor kann entkommen und erstattet Faktor 2 Bericht. Aber beide sind sie sicher: Sie werden Rhodan jagen und vernichten.


Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Besonders das Kapitel 9, wo sich Trinar Molat unter das Volk mischt und am Ende doch nicht aus seiner Haut kann.

Der Roman spielt mit den Gedanken seiner Protagonisten. Einfach genial. Merkwürdigerweise erfährt der Leser hier mehr, als bei Roman zuvor.

Für mich ganz klar eine 2+ :st:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Plattfuss
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Für mich ein sehr guter Roman mit der richtigen Mischung aus Action und Witz. Eine Raumschlacht mit eigenen Verlusten auf der einen, Peloks Geschichte über das "Nichts" auf der anderen Seite. Auch Molats Ausflug hat mich ein wenig an den Eddie Murphy Film erinnert, in dem er einen afrikanische Prinzen spielte, der in Queens zurecht kommen musste. :lol:
Dazu einen kleinen Einblick in die Intrigen innerhalb der Faktoren und auch um sie herum. Man bekommt einen Eindruck davon, wie das Ersetzten von Faktoren abgelaufen sein muss. Da war der Vorgängerroman noch sehr ungenau.
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Onot
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Dieser Band hat aber auch eine Facette der MdI beleuchtet - oder zumindest von Trinar Molat. "Er kann nicht aus seiner Haut" ist eine Sache, aber hier liegt nicht nur eine Weltfremdheit sondergleichen vor, hier sprechen wir von einer riesigen Abstumpfung dem Leben gegenüber. Dem Anderer, aber auch dem eigenen.
Je länger ein Faktor (oder überhaupt ein relativ Unsterblicher) lebt/existiert/vegetiert - ja, was dann? Wie entwickelt er sich, was wird aus ihm, wenn der Körper jung und dynamisch bleibt aber die Seele abstumpft und "verdunstet"?

Liegt hier der Keim des Untergangs?
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irckth
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Danke schön für den Spoiler!

Wenn man sich mit dem Gedanken anfreunden kann, dass NEO zwar in Staffeln eingeteilt ist, die aber weder abgeschlossen noch rund sind und folglich eigentlich die ganze Sache mit der Einteilung Unsinn ist ... dann ist dieser Roman durchaus unterhaltsam. Der Weg ist hier ganz offenstichtlich das Ziel.

Und der wird für Perry mit jedem NEO wieder neu verlängert.

Und die Reparaturversuche der MAGELLAN sind schon lange zum Running Gag geworden.
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GruftiHH
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Aber eigentlich finde ich es schon komisch, dass wir so empfinden. Das Neo gedehnt wird. Eigentlich geht dort alles viel viel schneller als in der EA

EA

1971 Flug zum Mond
2400 MdI

Neo

2036 Flug zum Mond
2055 MdI

:rolleyes:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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irckth
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Die EA ist mit zunehmender Heftnummer noch viel mehr in die Länge gezogen worden.

Eine interessante Idee wird gern mal auf 100+ Hefte ausgewalzt, weil kein Ideenfeuerwerk mehr abgerannt werden kann wie zu Anfang der Serie noch, als sich jeder alles ausdenken konnte und es wenig bis keine Wiederholungen der Thematiken gab.

So was hätte wieder geklappt, wenn man bei (oder statt) NEO wirklich etwas Neues geschaffen hätte, aber der (betriebswirtschaftliche) Mut war offenbar nicht da. Und so hat man lieber auf Altbewährtes zurückgegriffen ... und frickelt an dem jetzt hier und da etwas rum, damit sichs ein bissi von der EA unterscheidet.

Es scheint sich ja offenbar zu rechnen, sonst wär NEO längst eingestellt worden ... nachdem erst der Versuch der Verteuerung der Hefte unternommen worden wäre.
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PeterFrankenstein
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Das stimmt so nicht ganz,
NEO sind Bücher und der Inhalt ist etwa der von 2 "normalen" Heften.
So kann man den Arkonzyklus von "Staffel 4 - 8" ungefähr auf
150 Hefte umrechnen.
Das Einstreuehen von Fremdvölkern und deren Unterschlagung bzw.
totschweigen ist in NEO Standard.
Das in NEO das Perryversum relativ schnell aufgebaut wird, z.B. die
Geschichten um SI (Es und AntiES) ist ja von Vorteil.
In der EA begann der MdI Zyklus mit Heft 200 und damit viel früher
als in NEO, ohne jetzt einige Figuren, die schon vorher in NEO aufgebaut
wurden mit einzubeziehen.
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TCai
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Vielen Dank für den Spoiler! :st:

Schöner Roman von Kai Hirdt! Ein Erlebnis nach dem enttäuschenden letzten Band.
Kurze Besprechung in meinem Blog:
http://www.christina-hacker.de/2017/12/last-der-unsterblichkeit/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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Plattfuss
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Wer hat eigentlich den Virus in die Magellan eingeschleust? Perry vermutet ja Atlan hinter der Scharade, nur, wie kann Atlan diese Sachen vorbereiten, wo er die Magellan erst ein paar Tage vorher zum ersten mal gesehen hat? Vor allem das Treffen mit PE-hilfreich? Woher wusste Atlan, das ausgerechnet diese Paddler genug Rohstoffe haben, um die Magellan reparieren zu können?

Tuire Sitareh wird ja auch "ferngesteuert", und sein Anzug sollte keinerlei Probleme gehabt haben, die Positroniken der Magellan zu manipulieren. Ich spekuliere daher, das ES ein paar Züge in Andromeda gemacht hat, um Perry unter die Arme zu greifen. Und vermutlich auch, um ein zweites Treffen mit den MdI zu verhindern. :gruebel:
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frfr
Siganese
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Der Band war ruckzuck gelesen. War er etwa kürzer? Auch einmal war es aus.
Kurzweilig zu lesen war er jedenfalls.

Die Paddler haben mir diesmal auch gut gefallen. Vielleicht bleibt uns Pelok noch länger erhalten. Vielleicht satteln ja ein paar Paddler auf die Magellan um. Vielleicht gibts ja Abenteuerlustige unter ihnen.
Kurz vor dem Lesen dieses Bandes hatte ich Star Trek Beyond gesehen. Da gab es diese Anflugszene an die Raumstation. Genial inszeniert, herrliche Visuals und voller Faszination. Die Beschreibung der Paddler-Platform hatte dagegen nichts von so einer Faszination. Technisch nüchtern. Das sollte doch auch in Textform hinzukriegen sein. Bringt doch bei so was die Faszination dafür rüber. Ich will das! Schade, dass hier diese Chance vertan wurde.

Den Ausflug des Meisters in die Stadt war meiner Meinung nach umsonst. Mich hat dabei gestört, dass die Zivilisation genau wie unsere auf der Erde ist. Das sind doch raumfahrende Völker mit vielen technologischen Möglichkeiten. Das kann doch nicht gleich sein wie bei mir um die Ecke. Nie werden Städte und Zivilisationen mal anders beschrieben. Da gabs nur ganz wenige Ausnahmen bisher. Also, room for improvement.
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sonnenwind
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frfr hat geschrieben:Mich hat dabei gestört, dass die Zivilisation genau wie unsere auf der Erde ist. Das sind doch raumfahrende Völker mit vielen technologischen Möglichkeiten. Das kann doch nicht gleich sein wie bei mir um die Ecke. Nie werden Städte und Zivilisationen mal anders beschrieben. Da gabs nur ganz wenige Ausnahmen bisher. Also, room for improvement.


:st: Das stört mich auch. :(
Wer immer darüber nachdenkt, was wohl die anderen über ihn denken, der ist nie frei in seiner Entscheidung ( W. Reisberger ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).
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Kai Hirdt
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Gibt aber einen gewissen schriftstellerischen Sinn. Wenn die Gesellschaft letztlich aus Liduuri-Abkömmlingen besteht, ist die Annahme naheliegend, dass die Städte ähnlich funktionieren wie unsere. (So, wie die meisten Großstädte auf der Erde ähnlich funktionieren, egal in welchem Land und welcher Kultur wir uns bewegen.)

Das ist schon mal die handlungsinterne Logik. Jetzt könnte man natürlich sagen "Ja, aber das müssen ja gar keine Liduuri-Abkömmlinge sein, er kann doch auch irgendwelche Froschwesen als Diener haben – nimm die und gib uns Sense of Wonder!" Dann funktioniert die Szene aber emotional nicht, aus zwei Gründen.

1. Sie soll rüberbringen, dass Faktor II Dinge nicht mehr versteht, die für unsereinen völlig selbstverständlich sind. Das geht nicht, wenn die dargestellte Welt uns selbst fremd ist.

2. Sie soll (im Rahmen des Möglichen, bei mit allen Wassern gewaschenen Heftromanlesern) schockieren, wenn er am Ende rein aus verletzter Eitelkeit zwei ganze Straßenzüge ausradieren lässt, in den mit Pech wir selbst hätten wohnen können. Der Einschlag ist auch weiter weg, wenn die dargestellte Gesellschaft der unseren nicht ähnelt.
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frfr
Siganese
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Hallo Kai

Freut mich, dass du die Diskussion aufgegriffen hast.

Kai Hirdt hat geschrieben:2. Sie soll (im Rahmen des Möglichen, bei mit allen Wassern gewaschenen Heftromanlesern) schockieren, wenn er am Ende rein aus verletzter Eitelkeit zwei ganze Straßenzüge ausradieren lässt, in den mit Pech wir selbst hätten wohnen können. Der Einschlag ist auch weiter weg, wenn die dargestellte Gesellschaft der unseren nicht ähnelt.


Ich denke bei mir hätte das mit jeder Zivilisation schockieren genug gewirkt, sofern diese emotional genug näher gebracht wurde.

Zum Punkt mit den Liduuri-Nachfahren. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Zivilisation in 2000 Jahren SEHR viel anders sein kann als jetzt. Eine Beschreibung einer solchen Gesellschaft fände ich faszinierend. Und deshalb lese ich ja SF. Die eigene Welt beschrieben zu bekommen, ist da einfach weniger faszinierend.
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Kai Hirdt
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Das ist ein Thema, das ja in vielen Threads immer wieder aufschimmert. Und natürlich hast Du da recht: Ein römischer Legionär, der um das Jahr 0 durchs Rheinland marschiert, hätte sich kaum vorstellen können, wie unsere heutige Welt 2000 Jahre später funktioniert. Genausowenig haben wir auch nur den Schimmer einer Ahnung, wie die Welt ums Jahr 4000 n. Chr. aussehen wird, wobei ich schon mal vermute, dass es die Angabe "n. Chr." nur noch in Geschichtsbüchern oder -holos geben wird.

Entsprechende Zukunftsentwürfe sind hochfaszinierend, aber m. E. ist eine serielle Veröffentlichung wie PERRY RHODAN nicht der richtige Platz dafür. Unsere Romane müssen so funktionieren, dass ein Spontankäufer am Bahnhofskiosk sich zurechtfindet. Wenn wir ganz abgedrehte und völlig fremde Settings entwürfen, müssten wir die in jedem Roman neu erklären für eventuelle Neueinsteiger und würden damit die regelmäßigen Leser in den Wahnsinn treiben.

Insofern schätze ich mal, dieser Bedarf wird an anderer Stelle besser bedient. Der Ort für groß angelegte, komplexe Zukunftsvisionen sind die 500aufwärts Seiten starken Wälzer, in den man Platz und Muße hat, eine solche Welt zu entwickeln. Wir liefern die wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Weltraumabenteuer, etwas anderes lässt das Format kaum zu.
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irckth
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Da möchte ich dann auch noch mal was dazu sagen:

- ich bezweifle, dass es so viele Neueinsteiger gibt, dass dein Argument wirklich Gültigkeit hätte. Spontankäufer sind komplett überfordert und haben schon ewig keine Chance mehr, sich richtig reinzufinden ... ohne mit einer ganz alten Heftnummer .. am besten Nr. 1 anzufangen. Spontankäufer kaufen auch eher ein Buch und keinen Heftroman einer Serie, die sie vielleicht gar nicht (mehr) kennen.

- die Autoren der Serie werden von den Heftkäufern dafür bezahlt, ihre Ideen zu präsentieren, wie sie sich die Welt in zig Jahren vorstellen. Ob der Leser das dann gut oder schlecht oder unrealistisch findet, kann er/sie ja dann für sich selbst entscheiden. Aber zu sagen, dass ihr es einfach nicht macht, weil ... passt nicht. In welchem anderen Genre denn sonst?

- seit langer Zeit schon gibts nur noch sehr wenige Ideen zu Anfang eines Zyklus/einer Staffel, die dann auf unfassbar viele Hefte/Zyklen/Staffeln ausgedehnt werden. Da zu sagen, ihr hättet nicht genug Zeit ... auch das passt nicht.

Natürlich dürfen die Autoren nur das schreiben, was in der Vorlage steht, von daher kann ich dir auch nicht wirklich einen Vorwurf machen, du hast einen Auftrag, den du erledigst und dafür wirst du bezahlt. Wenn im Exposé nichts Spannendes steht, kannst du na klar auch nichts machen ...
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Kai Hirdt
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irckth hat geschrieben:Da möchte ich dann auch noch mal was dazu sagen:

- ich bezweifle,


Mit anderen Worten, du weißt nicht, ob Deine Aussage stimmt.

irckth hat geschrieben:- die Autoren der Serie werden von den Heftkäufern dafür bezahlt,


Da bezweifle *ich*, ob Du für alle Rhodanleser sprechen kannst. Wenn wir die menschliche Gesellschaft so fremdartig beschreiben würden wie bspw. Stanislaw Lem in "Transfer", würde ich vermuten, dass viele Fans unserer Serie das ganz schön ätzend fänden.

irckth hat geschrieben:- seit langer Zeit schon gibts nur noch sehr wenige Ideen zu Anfang eines Zyklus/einer Staffel, die dann auf unfassbar viele Hefte/Zyklen/Staffeln ausgedehnt werden. Da zu sagen, ihr hättet nicht genug Zeit ... auch das passt nicht.


Und hier sehe ich dich fröhlich durchs Land der unzulässigen Verallgemeinerung tänzeln.
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Cybermancer
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Nicht, dass ich mich einmischen will, aber irgendwoher kenne ich diese Diskussion.

:devil: :devil: :devil:
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
https://www.youtube.com/watch?v=WiMwVlpD-GU
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frfr
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Meine Beiträge zu diesem Thema sind natürlich meinem persönlichen Egoismus geschuldet. Ich möchte nämlich, dass die PR Serie genau das enthält was mich am meisten erfreut. :-)
Objektiv bin ich da halt nie.

Kai Hirdt hat geschrieben:Insofern schätze ich mal, dieser Bedarf wird an anderer Stelle besser bedient. Der Ort für groß angelegte, komplexe Zukunftsvisionen sind die 500aufwärts Seiten starken Wälzer, in den man Platz und Muße hat, eine solche Welt zu entwickeln. Wir liefern die wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Weltraumabenteuer, etwas anderes lässt das Format kaum zu.


Hier glaube ich aber schon das PR das bieten könnte. Die Thetiser als Volk, oder auch die Arkoniden begleiten uns ja auf mehreren Tausend Seiten durch die Serie. Ist da nicht Raum genug vorhanden, diese Welten der Thetiser zu entwickeln? Halt nicht in einem Band, aber in mehreren.
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Kai Hirdt
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Denkbar. :-) Aber wenn ich an Band 151 bis 160 denke: Da haben wir uns viel Zeit genommen, um die ziemlich gut durchkonzipierten Verhältnisse in Andromeda zu beleuchten. Und dann wurde gemeckert, dass die Handlung nicht schnell genug vorangeht. Insofern: Wie man's macht, macht man's falsch, und es wird immer einen meinungsstarken Foristen geben, der es mistig findet.

Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion über die Serie insgesamt aus. Da bin ich sowieso nicht der richtige Gesprächspartner für. Über den Roman gerne, aber ich sehe mich nicht als Sprecher der Kollegen oder der Expokraten, insofern beschränke ich mal mal darauf, auf Dinge zu antworten, die mit meinem Roman zu tun haben.
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PJoppen
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Cybermancer hat geschrieben:Nicht, dass ich mich einmischen will, aber irgendwoher kenne ich diese Diskussion.

:devil: :devil: :devil:



.. nicht zu vergessen das Ergebnis ..
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
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irckth
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> Mit anderen Worten, du weißt nicht, ob Deine Aussage stimmt.

Ja sicher, woher sollte ich das auch wissen? Sind alles Vermutungen, gerade WEIL ich nur für mich sprechen kann und will, auch wenn du mir gern etwas anderes unterstellen möchtest. Außerdem veröffentlicht Klaus keine Zahlen, damit keiner weiß, wie gut oder schlecht es um die einzelnen Schienen steht. Ich kann nur den kleinen Kreis von Perry-Fans beurteilen, mit dem ich Kontakt habe und denen gehts wie mir.

> Und hier sehe ich dich fröhlich durchs Land der unzulässigen Verallgemeinerung tänzeln.

Nö, alles basierend auf eigenen Erfahrungen. Ich hab nämlich auch mal die EA gelesen (bis ich von dem ganzen In-die-Länge-ziehen genug hatte, weils mich gelangweilt hat). Wenn du das unzulässig findest ...

> Da haben wir uns viel Zeit genommen, um die ziemlich gut durchkonzipierten Verhältnisse in Andromeda zu beleuchten. Und dann wurde gemeckert, dass die Handlung nicht schnell genug vorangeht.

Dir ist schon bewusst, dass du dir Antwort selbst gegeben hast, richtig? Klar, dass du dafür bezahlt wirst und das Ganze abfeiern musst .. du willst ja schließlich weiter dafür bezahlt werden. Daher kann ich schon verstehen, dass du nicht kritisch sein kannst/willst und alles super und tuffig findest, was im Exposé steht.

> Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion über die Serie insgesamt aus. ...

Der Klassiker. . :)

> (...) und es wird immer einen meinungsstarken Foristen geben, der es mistig findet.

Eine Meinung sollte immer stark sein ... finde ich. Aber hey, die Käufermasse scheints doch genauso zu sehen wie du und nicht wie ich, sonst wär NEO schon lange eingestampft worden. Die Serie kann noch so toll sein, wenn sie kein Geld generiert, wird sie eingestellt. BWL 101.
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Kai Hirdt
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irckth hat geschrieben:> Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion über die Serie insgesamt aus. ...

Der Klassiker. . :)

> (...) und es wird immer einen meinungsstarken Foristen geben, der es mistig findet.

Eine Meinung sollte immer stark sein ... finde ich. Aber hey, die Käufermasse scheints doch genauso zu sehen wie du und nicht wie ich, sonst wär NEO schon lange eingestampft worden. Die Serie kann noch so toll sein, wenn sie kein Geld generiert, wird sie eingestellt. BWL 101.


Jo. Sehr nett auch, beim Zitat ausgerechnet die Begründung für mein Handeln wegzunehmen.
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NEX
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irckth hat geschrieben:... Außerdem veröffentlicht Klaus keine Zahlen, damit keiner weiß, wie gut oder schlecht es um die einzelnen Schienen steht. ...

Klaus veröffentlicht keine Zahlen, weil es Geschäftsgeheimnisse sind. Ihm obigen Grund zu unterstellen, halte ich für - gelinde gesagt - unredlich.

An anderer Stelle behauptest du, dass du die Autoren bezahlst. Du bezahlst keinen Autor. Du kaufst ein Produkt.
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Plattfuss
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Hm, sollten wirtschaftliche Überlegungen des Verlages tatsächlich im Spoiler-Bereich diskutiert werden?
Und was das Tempo der Serie angeht, so kann man es eh nie allen recht machen. Die erste MdI-Staffel beschrieb die Situation sehr ausführlich, vor allem natürlich die Kriegsvorbereitungen. Nun geht es um den Kampf gegen die bzw. zwischen den MdI. Was die Handlung für mich so langsam macht sind die elendigen 2 Wochen Wartezeit auf den nächsten Band. B-)
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TCai
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irckth hat geschrieben:Dir ist schon bewusst, dass du dir Antwort selbst gegeben hast, richtig? Klar, dass du dafür bezahlt wirst und das Ganze abfeiern musst .. du willst ja schließlich weiter dafür bezahlt werden. Daher kann ich schon verstehen, dass du nicht kritisch sein kannst/willst und alles super und tuffig findest, was im Exposé steht.

Da muss ich widersprechen. Die Autoren werden zuallererst vom Verlag bezahlt, nicht von den Heftkäufern. Und Kai und die anderen müssen nichts abfeiern. Jeder Autor hat die Möglichkeit aus dem Exposé eine Geschichte zu machen, hinter der er steht. Oft genug wurde aus einem suboptimalen Exposé eine tolle Geschichte, weil der Autor die Gewichtung anders gelegt hat. Und ich denke die Autoren sind kritisch genug. Wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, werden sie das nur nicht hier übers Forum klären, sondern mit demjenigen, dem es etwas angeht und das sind die Expokraten.

Zu deinem Einwand, dass die Zivilisation zu menschlich dargestellt wurde: Zum einen sind die Thetiser Menschen, sie werden ihre menschliche Verhaltensmuster auch über Jahrtausende nicht ablegen. Schau unsere Gegenwart an, manche von uns zeigen immer noch die gleichen Verhaltensmuster wie in der Steinzeit. So viel hat sich da nicht getan. Nur das wir nicht mit Knüppeln aufeinander losgehen, sondern mit hochentwickelten Waffen. Kai hätte die Untergebenen von Faktor II als eine Zivilisation von Amöben darstellen können, das hätte sicher fremdartig und exotisch geklungen. Damit hätte aber das, was Kai in seinem Roman beabsichtigt hat, nicht funktioniert – den Meister mit seinen Wurzel zu konfrontieren. Er ist Thetiser, er stammt aus dieser Zivilisation. Kai wollte zeigen, wie sehr er sich von seinen Wurzeln (dem einfachen Volk) entfernt hat. Das hätte mit einer völlig anderen Zivilisation nicht funktioniert. Weil man dem Leser sonst nicht hätte vermitteln können, was Faktor II antreibt. In dem Sinne war es nur legitim, die Thetiser als menschliche Zivilisation zu zeigen.

Ich bin auch nicht immer einverstanden was in NEO passiert, aber ich versuche mich mit dem, was ich bekomme, zu arrangieren und den tieferen Sinn zu suchen, den die Exporkraten verfolgen.

So, wie du und andere hier argumentieren, ist es kein Wunder, dass sich die Autoren immer weniger ins Forum trauen.
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