Spoiler "162 "Allein zwischen den Sternen" Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
Forumsregeln
Link
Benutzeravatar
Offline
GruftiHH
Superintelligenz
Beiträge: 2246
Registriert: 9. Oktober 2013, 10:06
Wohnort: Zyx
Bild

Spoiler:
Auf der FAUGON spricht Trinar Molat die Situation mit Tohl Bak’eru. Er sieht in Atlan eine Gefahr für das Sternenreich. Faktor 2 ist auch nicht mit den Beschlüssen von Faktor 1 einverstanden und will hinter ihrem Rücken Rhodan töten. Dazu setzt er ein Kopfgeld auf diesen aus und seinen besten Kopfgeldjäger Gekkor an. Um keine Zeugen zu haben tötet er den Artz-Dublikanten. Um die Gedanken der Bewohner besser zu verstehen mischt sich Trinar Molat auf Arendoil unter das Volk. Er begreift es nicht, ist verärgert und lässt voller Wut auf den Abschaum zwei Straßenzüge komplett vernichten.
Bei einem konspirativem Treffen bemerkt Faktor 2, dass Faktor 7 ihr eigenes Süppchen kocht, aber auch gegen Faktor 1 agiert.

Gekkoor strebt aber selber nach Macht und schmiedet Pläne nach dem Auftrag. Er möchte Faktor 2 ersetzen. Gemeinsam mit seinem Hetzgeschwader macht er sich auf die Jagd. Ihr Ziel: Multidon. Da Rhodan dort noch nicht ist, und die Piloten des Geschwaders unter Drogen und voll mit Adrenalin sind, wird ein Schmugglerschiff als Sekundärziel ausgemacht und vernichtet.

Zur selben Zeit macht sich Perry Rhodan auf der MAGELLAN auch so seine Gedanken. Können sie Atlan wirklich trauen. Baar Lun weißt auf einen Virus hin…. Und dieser wird in der Datei des Arkoniden entdeckt und übernimmt das Schiff. Durch einen Hypersprung gelangt das Raumschiff in ein System mit einem Sonnentransmitter, Mobys und einer Paddler-Plattform. PE-Hilfreich. Schnell wird klar, dass die Paddler den Zustand der MAGELLAN kennen und ein unbekannter Gönner die Kosten übernimmt. Die notwendigen Metalle würden sie von einem Moby erhalten, dem die Paddler helfen. Sie gehen dabei behutsam mit dem Abbau um. Auch Tani Hanafe ändert ihrte Meinung und arbeitet mit den Paddlern zusammen.
Einen Angriff von zwei aachaonischen Kopfgeldjägern, die der Virus befallen hat, können sie abwehren. Doch die Raumschiffe sind zerstört.

Die Reparatur schreitet voran… doch dann kommt das Hetzgeschwader. Eine Schlacht beginnt. PE-hilfreich kann entkommen. Sendet noch Koordinaten. Die MAGELLAN verliert durch den Beschuss an Energie. 15 Schiffe geraten in den Transporter Strahl des Transmitters. Die anderen werden von dem Moby angegriffen, der über seine Fühler alle Rohstoffe absorbiert. Dann kann auch die MAGELLAN in den Hyperflug. Nur Gekkoor kann entkommen und erstattet Faktor 2 Bericht. Aber beide sind sie sicher: Sie werden Rhodan jagen und vernichten.


Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Besonders das Kapitel 9, wo sich Trinar Molat unter das Volk mischt und am Ende doch nicht aus seiner Haut kann.

Der Roman spielt mit den Gedanken seiner Protagonisten. Einfach genial. Merkwürdigerweise erfährt der Leser hier mehr, als bei Roman zuvor.

Für mich ganz klar eine 2+ :st:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
Offline
Plattfuss
Marsianer
Beiträge: 144
Registriert: 2. August 2016, 20:41
Für mich ein sehr guter Roman mit der richtigen Mischung aus Action und Witz. Eine Raumschlacht mit eigenen Verlusten auf der einen, Peloks Geschichte über das "Nichts" auf der anderen Seite. Auch Molats Ausflug hat mich ein wenig an den Eddie Murphy Film erinnert, in dem er einen afrikanische Prinzen spielte, der in Queens zurecht kommen musste. :lol:
Dazu einen kleinen Einblick in die Intrigen innerhalb der Faktoren und auch um sie herum. Man bekommt einen Eindruck davon, wie das Ersetzten von Faktoren abgelaufen sein muss. Da war der Vorgängerroman noch sehr ungenau.
Benutzeravatar
Offline
Onot
Ertruser
Beiträge: 838
Registriert: 27. Juni 2012, 18:26
Wohnort: Husum, (NF, S.-H.)
Dieser Band hat aber auch eine Facette der MdI beleuchtet - oder zumindest von Trinar Molat. "Er kann nicht aus seiner Haut" ist eine Sache, aber hier liegt nicht nur eine Weltfremdheit sondergleichen vor, hier sprechen wir von einer riesigen Abstumpfung dem Leben gegenüber. Dem Anderer, aber auch dem eigenen.
Je länger ein Faktor (oder überhaupt ein relativ Unsterblicher) lebt/existiert/vegetiert - ja, was dann? Wie entwickelt er sich, was wird aus ihm, wenn der Körper jung und dynamisch bleibt aber die Seele abstumpft und "verdunstet"?

Liegt hier der Keim des Untergangs?
Benutzeravatar
Offline
GruftiHH
Superintelligenz
Beiträge: 2246
Registriert: 9. Oktober 2013, 10:06
Wohnort: Zyx
Aber eigentlich finde ich es schon komisch, dass wir so empfinden. Das Neo gedehnt wird. Eigentlich geht dort alles viel viel schneller als in der EA

EA

1971 Flug zum Mond
2400 MdI

Neo

2036 Flug zum Mond
2055 MdI

:rolleyes:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
Benutzeravatar
Offline
PeterFrankenstein
Marsianer
Beiträge: 179
Registriert: 1. Juli 2012, 09:28
Das stimmt so nicht ganz,
NEO sind Bücher und der Inhalt ist etwa der von 2 "normalen" Heften.
So kann man den Arkonzyklus von "Staffel 4 - 8" ungefähr auf
150 Hefte umrechnen.
Das Einstreuehen von Fremdvölkern und deren Unterschlagung bzw.
totschweigen ist in NEO Standard.
Das in NEO das Perryversum relativ schnell aufgebaut wird, z.B. die
Geschichten um SI (Es und AntiES) ist ja von Vorteil.
In der EA begann der MdI Zyklus mit Heft 200 und damit viel früher
als in NEO, ohne jetzt einige Figuren, die schon vorher in NEO aufgebaut
wurden mit einzubeziehen.
Benutzeravatar
Offline
TCai
Oxtorner
Beiträge: 595
Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
Vielen Dank für den Spoiler! :st:

Schöner Roman von Kai Hirdt! Ein Erlebnis nach dem enttäuschenden letzten Band.
Kurze Besprechung in meinem Blog:
http://www.christina-hacker.de/2017/12/last-der-unsterblichkeit/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction
Offline
Plattfuss
Marsianer
Beiträge: 144
Registriert: 2. August 2016, 20:41
Wer hat eigentlich den Virus in die Magellan eingeschleust? Perry vermutet ja Atlan hinter der Scharade, nur, wie kann Atlan diese Sachen vorbereiten, wo er die Magellan erst ein paar Tage vorher zum ersten mal gesehen hat? Vor allem das Treffen mit PE-hilfreich? Woher wusste Atlan, das ausgerechnet diese Paddler genug Rohstoffe haben, um die Magellan reparieren zu können?

Tuire Sitareh wird ja auch "ferngesteuert", und sein Anzug sollte keinerlei Probleme gehabt haben, die Positroniken der Magellan zu manipulieren. Ich spekuliere daher, das ES ein paar Züge in Andromeda gemacht hat, um Perry unter die Arme zu greifen. Und vermutlich auch, um ein zweites Treffen mit den MdI zu verhindern. :gruebel:
Offline
frfr
Siganese
Beiträge: 57
Registriert: 9. Juli 2015, 15:51
Der Band war ruckzuck gelesen. War er etwa kürzer? Auch einmal war es aus.
Kurzweilig zu lesen war er jedenfalls.

Die Paddler haben mir diesmal auch gut gefallen. Vielleicht bleibt uns Pelok noch länger erhalten. Vielleicht satteln ja ein paar Paddler auf die Magellan um. Vielleicht gibts ja Abenteuerlustige unter ihnen.
Kurz vor dem Lesen dieses Bandes hatte ich Star Trek Beyond gesehen. Da gab es diese Anflugszene an die Raumstation. Genial inszeniert, herrliche Visuals und voller Faszination. Die Beschreibung der Paddler-Platform hatte dagegen nichts von so einer Faszination. Technisch nüchtern. Das sollte doch auch in Textform hinzukriegen sein. Bringt doch bei so was die Faszination dafür rüber. Ich will das! Schade, dass hier diese Chance vertan wurde.

Den Ausflug des Meisters in die Stadt war meiner Meinung nach umsonst. Mich hat dabei gestört, dass die Zivilisation genau wie unsere auf der Erde ist. Das sind doch raumfahrende Völker mit vielen technologischen Möglichkeiten. Das kann doch nicht gleich sein wie bei mir um die Ecke. Nie werden Städte und Zivilisationen mal anders beschrieben. Da gabs nur ganz wenige Ausnahmen bisher. Also, room for improvement.
Offline
sonnenwind
Superintelligenz
Beiträge: 2385
Registriert: 7. August 2013, 12:54
Wohnort: Sucht mich nicht auf Wolke Sieben! Bin verzogen!
frfr hat geschrieben:Mich hat dabei gestört, dass die Zivilisation genau wie unsere auf der Erde ist. Das sind doch raumfahrende Völker mit vielen technologischen Möglichkeiten. Das kann doch nicht gleich sein wie bei mir um die Ecke. Nie werden Städte und Zivilisationen mal anders beschrieben. Da gabs nur ganz wenige Ausnahmen bisher. Also, room for improvement.


:st: Das stört mich auch. :(
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).
Offline
Kai Hirdt
Plophoser
Beiträge: 331
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
Gibt aber einen gewissen schriftstellerischen Sinn. Wenn die Gesellschaft letztlich aus Liduuri-Abkömmlingen besteht, ist die Annahme naheliegend, dass die Städte ähnlich funktionieren wie unsere. (So, wie die meisten Großstädte auf der Erde ähnlich funktionieren, egal in welchem Land und welcher Kultur wir uns bewegen.)

Das ist schon mal die handlungsinterne Logik. Jetzt könnte man natürlich sagen "Ja, aber das müssen ja gar keine Liduuri-Abkömmlinge sein, er kann doch auch irgendwelche Froschwesen als Diener haben – nimm die und gib uns Sense of Wonder!" Dann funktioniert die Szene aber emotional nicht, aus zwei Gründen.

1. Sie soll rüberbringen, dass Faktor II Dinge nicht mehr versteht, die für unsereinen völlig selbstverständlich sind. Das geht nicht, wenn die dargestellte Welt uns selbst fremd ist.

2. Sie soll (im Rahmen des Möglichen, bei mit allen Wassern gewaschenen Heftromanlesern) schockieren, wenn er am Ende rein aus verletzter Eitelkeit zwei ganze Straßenzüge ausradieren lässt, in den mit Pech wir selbst hätten wohnen können. Der Einschlag ist auch weiter weg, wenn die dargestellte Gesellschaft der unseren nicht ähnelt.
Offline
frfr
Siganese
Beiträge: 57
Registriert: 9. Juli 2015, 15:51
Hallo Kai

Freut mich, dass du die Diskussion aufgegriffen hast.

Kai Hirdt hat geschrieben:2. Sie soll (im Rahmen des Möglichen, bei mit allen Wassern gewaschenen Heftromanlesern) schockieren, wenn er am Ende rein aus verletzter Eitelkeit zwei ganze Straßenzüge ausradieren lässt, in den mit Pech wir selbst hätten wohnen können. Der Einschlag ist auch weiter weg, wenn die dargestellte Gesellschaft der unseren nicht ähnelt.


Ich denke bei mir hätte das mit jeder Zivilisation schockieren genug gewirkt, sofern diese emotional genug näher gebracht wurde.

Zum Punkt mit den Liduuri-Nachfahren. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Zivilisation in 2000 Jahren SEHR viel anders sein kann als jetzt. Eine Beschreibung einer solchen Gesellschaft fände ich faszinierend. Und deshalb lese ich ja SF. Die eigene Welt beschrieben zu bekommen, ist da einfach weniger faszinierend.
Offline
Kai Hirdt
Plophoser
Beiträge: 331
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
Das ist ein Thema, das ja in vielen Threads immer wieder aufschimmert. Und natürlich hast Du da recht: Ein römischer Legionär, der um das Jahr 0 durchs Rheinland marschiert, hätte sich kaum vorstellen können, wie unsere heutige Welt 2000 Jahre später funktioniert. Genausowenig haben wir auch nur den Schimmer einer Ahnung, wie die Welt ums Jahr 4000 n. Chr. aussehen wird, wobei ich schon mal vermute, dass es die Angabe "n. Chr." nur noch in Geschichtsbüchern oder -holos geben wird.

Entsprechende Zukunftsentwürfe sind hochfaszinierend, aber m. E. ist eine serielle Veröffentlichung wie PERRY RHODAN nicht der richtige Platz dafür. Unsere Romane müssen so funktionieren, dass ein Spontankäufer am Bahnhofskiosk sich zurechtfindet. Wenn wir ganz abgedrehte und völlig fremde Settings entwürfen, müssten wir die in jedem Roman neu erklären für eventuelle Neueinsteiger und würden damit die regelmäßigen Leser in den Wahnsinn treiben.

Insofern schätze ich mal, dieser Bedarf wird an anderer Stelle besser bedient. Der Ort für groß angelegte, komplexe Zukunftsvisionen sind die 500aufwärts Seiten starken Wälzer, in den man Platz und Muße hat, eine solche Welt zu entwickeln. Wir liefern die wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Weltraumabenteuer, etwas anderes lässt das Format kaum zu.
Offline
Kai Hirdt
Plophoser
Beiträge: 331
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
irckth hat geschrieben:Da möchte ich dann auch noch mal was dazu sagen:

- ich bezweifle,


Mit anderen Worten, du weißt nicht, ob Deine Aussage stimmt.

irckth hat geschrieben:- die Autoren der Serie werden von den Heftkäufern dafür bezahlt,


Da bezweifle *ich*, ob Du für alle Rhodanleser sprechen kannst. Wenn wir die menschliche Gesellschaft so fremdartig beschreiben würden wie bspw. Stanislaw Lem in "Transfer", würde ich vermuten, dass viele Fans unserer Serie das ganz schön ätzend fänden.

irckth hat geschrieben:- seit langer Zeit schon gibts nur noch sehr wenige Ideen zu Anfang eines Zyklus/einer Staffel, die dann auf unfassbar viele Hefte/Zyklen/Staffeln ausgedehnt werden. Da zu sagen, ihr hättet nicht genug Zeit ... auch das passt nicht.


Und hier sehe ich dich fröhlich durchs Land der unzulässigen Verallgemeinerung tänzeln.
Benutzeravatar
Offline
Cybermancer
Superintelligenz
Beiträge: 2471
Registriert: 11. Juli 2012, 15:47
Nicht, dass ich mich einmischen will, aber irgendwoher kenne ich diese Diskussion.

:devil: :devil: :devil:
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
https://www.youtube.com/watch?v=WiMwVlpD-GU
Offline
frfr
Siganese
Beiträge: 57
Registriert: 9. Juli 2015, 15:51
Meine Beiträge zu diesem Thema sind natürlich meinem persönlichen Egoismus geschuldet. Ich möchte nämlich, dass die PR Serie genau das enthält was mich am meisten erfreut. :-)
Objektiv bin ich da halt nie.

Kai Hirdt hat geschrieben:Insofern schätze ich mal, dieser Bedarf wird an anderer Stelle besser bedient. Der Ort für groß angelegte, komplexe Zukunftsvisionen sind die 500aufwärts Seiten starken Wälzer, in den man Platz und Muße hat, eine solche Welt zu entwickeln. Wir liefern die wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Weltraumabenteuer, etwas anderes lässt das Format kaum zu.


Hier glaube ich aber schon das PR das bieten könnte. Die Thetiser als Volk, oder auch die Arkoniden begleiten uns ja auf mehreren Tausend Seiten durch die Serie. Ist da nicht Raum genug vorhanden, diese Welten der Thetiser zu entwickeln? Halt nicht in einem Band, aber in mehreren.
Offline
Kai Hirdt
Plophoser
Beiträge: 331
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
Denkbar. :-) Aber wenn ich an Band 151 bis 160 denke: Da haben wir uns viel Zeit genommen, um die ziemlich gut durchkonzipierten Verhältnisse in Andromeda zu beleuchten. Und dann wurde gemeckert, dass die Handlung nicht schnell genug vorangeht. Insofern: Wie man's macht, macht man's falsch, und es wird immer einen meinungsstarken Foristen geben, der es mistig findet.

Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion über die Serie insgesamt aus. Da bin ich sowieso nicht der richtige Gesprächspartner für. Über den Roman gerne, aber ich sehe mich nicht als Sprecher der Kollegen oder der Expokraten, insofern beschränke ich mal mal darauf, auf Dinge zu antworten, die mit meinem Roman zu tun haben.
Offline
PJoppen
Oxtorner
Beiträge: 715
Registriert: 7. Juli 2014, 20:09
Wohnort: in der Nähe von Soest
Cybermancer hat geschrieben:Nicht, dass ich mich einmischen will, aber irgendwoher kenne ich diese Diskussion.

:devil: :devil: :devil:



.. nicht zu vergessen das Ergebnis ..
aktueller Status der EA: Bild .. Die Dekonstruktion des Blues schreitet voran...

.. die IT .. schläft nie.., weshalb ich mehr als oft nicht Antworte. Keine Absicht und ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch..
Offline
Kai Hirdt
Plophoser
Beiträge: 331
Registriert: 22. Januar 2015, 22:01
irckth hat geschrieben:> Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion über die Serie insgesamt aus. ...

Der Klassiker. . :)

> (...) und es wird immer einen meinungsstarken Foristen geben, der es mistig findet.

Eine Meinung sollte immer stark sein ... finde ich. Aber hey, die Käufermasse scheints doch genauso zu sehen wie du und nicht wie ich, sonst wär NEO schon lange eingestampft worden. Die Serie kann noch so toll sein, wenn sie kein Geld generiert, wird sie eingestellt. BWL 101.


Jo. Sehr nett auch, beim Zitat ausgerechnet die Begründung für mein Handeln wegzunehmen.
Benutzeravatar
Offline
NEX
Oxtorner
Beiträge: 546
Registriert: 30. Juni 2012, 11:43
Wohnort: Hochsauerlandkreis
irckth hat geschrieben:... Außerdem veröffentlicht Klaus keine Zahlen, damit keiner weiß, wie gut oder schlecht es um die einzelnen Schienen steht. ...

Klaus veröffentlicht keine Zahlen, weil es Geschäftsgeheimnisse sind. Ihm obigen Grund zu unterstellen, halte ich für - gelinde gesagt - unredlich.

An anderer Stelle behauptest du, dass du die Autoren bezahlst. Du bezahlst keinen Autor. Du kaufst ein Produkt.
Offline
Plattfuss
Marsianer
Beiträge: 144
Registriert: 2. August 2016, 20:41
Hm, sollten wirtschaftliche Überlegungen des Verlages tatsächlich im Spoiler-Bereich diskutiert werden?
Und was das Tempo der Serie angeht, so kann man es eh nie allen recht machen. Die erste MdI-Staffel beschrieb die Situation sehr ausführlich, vor allem natürlich die Kriegsvorbereitungen. Nun geht es um den Kampf gegen die bzw. zwischen den MdI. Was die Handlung für mich so langsam macht sind die elendigen 2 Wochen Wartezeit auf den nächsten Band. B-)
Benutzeravatar
Offline
TCai
Oxtorner
Beiträge: 595
Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
irckth hat geschrieben:Dir ist schon bewusst, dass du dir Antwort selbst gegeben hast, richtig? Klar, dass du dafür bezahlt wirst und das Ganze abfeiern musst .. du willst ja schließlich weiter dafür bezahlt werden. Daher kann ich schon verstehen, dass du nicht kritisch sein kannst/willst und alles super und tuffig findest, was im Exposé steht.

Da muss ich widersprechen. Die Autoren werden zuallererst vom Verlag bezahlt, nicht von den Heftkäufern. Und Kai und die anderen müssen nichts abfeiern. Jeder Autor hat die Möglichkeit aus dem Exposé eine Geschichte zu machen, hinter der er steht. Oft genug wurde aus einem suboptimalen Exposé eine tolle Geschichte, weil der Autor die Gewichtung anders gelegt hat. Und ich denke die Autoren sind kritisch genug. Wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, werden sie das nur nicht hier übers Forum klären, sondern mit demjenigen, dem es etwas angeht und das sind die Expokraten.

Zu deinem Einwand, dass die Zivilisation zu menschlich dargestellt wurde: Zum einen sind die Thetiser Menschen, sie werden ihre menschliche Verhaltensmuster auch über Jahrtausende nicht ablegen. Schau unsere Gegenwart an, manche von uns zeigen immer noch die gleichen Verhaltensmuster wie in der Steinzeit. So viel hat sich da nicht getan. Nur das wir nicht mit Knüppeln aufeinander losgehen, sondern mit hochentwickelten Waffen. Kai hätte die Untergebenen von Faktor II als eine Zivilisation von Amöben darstellen können, das hätte sicher fremdartig und exotisch geklungen. Damit hätte aber das, was Kai in seinem Roman beabsichtigt hat, nicht funktioniert – den Meister mit seinen Wurzel zu konfrontieren. Er ist Thetiser, er stammt aus dieser Zivilisation. Kai wollte zeigen, wie sehr er sich von seinen Wurzeln (dem einfachen Volk) entfernt hat. Das hätte mit einer völlig anderen Zivilisation nicht funktioniert. Weil man dem Leser sonst nicht hätte vermitteln können, was Faktor II antreibt. In dem Sinne war es nur legitim, die Thetiser als menschliche Zivilisation zu zeigen.

Ich bin auch nicht immer einverstanden was in NEO passiert, aber ich versuche mich mit dem, was ich bekomme, zu arrangieren und den tieferen Sinn zu suchen, den die Exporkraten verfolgen.

So, wie du und andere hier argumentieren, ist es kein Wunder, dass sich die Autoren immer weniger ins Forum trauen.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
ST-EBOOKS Fanfiction
Benutzeravatar
Offline
NEX
Oxtorner
Beiträge: 546
Registriert: 30. Juni 2012, 11:43
Wohnort: Hochsauerlandkreis
irckth hat geschrieben:... So wies scheint, bin ich mit meiner Meinung wirklich allein ...

Warum wohl?
Benutzeravatar
Offline
Yman
Ertruser
Beiträge: 803
Registriert: 6. März 2016, 09:48
Kai Hirdt hat geschrieben:Entsprechende Zukunftsentwürfe sind hochfaszinierend, aber m. E. ist eine serielle Veröffentlichung wie PERRY RHODAN nicht der richtige Platz dafür. Unsere Romane müssen so funktionieren, dass ein Spontankäufer am Bahnhofskiosk sich zurechtfindet.


Seit es NEO gibt, versuche ich, bei NEO Fuß zu fassen. Das heißt, genau genommen, bin ich einer dieser Spontankäufer am Bahnhofskiosk.

Jedes Jahr kaufe ich ein NEO, um der Serie noch mal eine Chance zu geben und stelle jedes Mal fest, wie langweilig und uninteressant die Serie ist. Das merke ich zwar nicht unbedingt sofort beim Lesen des Heftes, sondern meist dann, wenn ich zwei Wochen später eigentlich das nächste Heft kaufen müsste, aber nicht die geringste Lust dazu verspüre.

Trotz einiger guter Ansätze hatte ich immer das Gefühl, einen müden Abklatsch des Originals oder sonstiger bekannter SF zu lesen. Es bleibt dann immer beim Kauf von maximal drei aufeinander folgenden Heften.

Gerade, wenn ich in einem Bahnhofskiosk nach Science-Fiction suche, kann ich bedenkenlos ein beliebiges SF-Taschenbuch aus dem Regal nehmen und ziemlich sicher sein, dass es besser geschrieben und wesentlich interessanter ist als NEO.
Benutzeravatar
Offline
Rainer Nagel
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1913
Registriert: 1. Juli 2012, 12:19
irckth hat geschrieben:> Du bezahlst keinen Autor. Du kaufst ein Produkt.

... von dessen Erlös, der Autor bezahlt wird, oder nicht? Natürlich bezahle ich so einen Autor.


Oder die Exposéautoren. Oder den Titelbildzeichner, Oder den Lektor. Oder (etwas indirekter) den Drucker oder den Vertrieb. Oder gar den Redakteur.
The return of the Effin' Flying Green Pig!
Benutzeravatar
Offline
Clark Flipper
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2159
Registriert: 29. Juni 2012, 23:34
Wohnort: Nordlicht
Und nicht zu vergessen das Benzin im Wagen des Vorstandsmitglied.

Den Autor bezahlt der Verlag.

Das hat aber wenig mit Kritik zu tun.
Man kann Romane nicht mögen.
Man kann den Still bestimmter Autoren nicht mögen.
Und man kann auch das Exposé eines Zyklus nicht mögen.

Ich für mich, kann sogar sagen das ich das ganze Konzept von NEO nicht mag.

Aber da muss ich das dann doch nicht persönlichen nehmen.

Es scheint so als gäbe es Leute dehnen das gefällt und die werden vom Verlag bedient. Und wenn alle Seiten damit zufrieden sind ist doch alles gut!?

Ich für mich finde im PR-Univerum immer eine Geschichte an der ich mich erfreuen kann, was wahrscheinlich an den oben genannten Gründen liegt, nur das in diesen Bereich ich davon profitiere.

Es bleibt festzuhalten, das im Verlag Menschen ihren Job machen, unter anderen um Leser zu erfreuen.

Und wenn das mal nicht gelingt, dann wird eben versucht dieses durch andere Geschichten zu kompensieren.

Und du als Leser hast dadurch die Möglichkeit dir entweder den Spass durch "sich darüber aufzuregen" oder aber durch das lesen von anderen Geschichten zu hohlen.

All das geht auch ohne dafür jemanden wild zu attackieren.

Sogar die Verweigerung ist eine mögliche Option.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
Bild
Bild
Nächste

Zurück zu Spoiler NEO

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste