Spoiler NEO 171 »Brennpunkt Eastside« Arno Endler

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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TCai
Oxtorner
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Lange genug hat es gedauert. Hier ist endlich der Spoiler:

Spoiler:
Der Transmitter lässt die MAGELLAN nicht wie geplant im Zentrum der Milchstraße materialisieren, sondern in der Eastside. Zudem hat der Sprung große Schäden an Schiff und Mannschaft hinterlassen. Es gibt viele Verletzte, unter denen sich auch die schwangere Autuum Legacy befindet. Besonders schlimm ist der Ausfall der Hauptpositronik, die das Schiff einigermaßen wehrlos macht. Nach und nach bekommen die Techniker das Schiff wieder auf Kurs. Leyden entdeckt Spuren von Kreell in dem System, ohne das er sagen kann, woher es kommt.

Da taucht plötzlich eine Flotte fremder Schiffe auf, die eine merkwürdige Panzerung aufweisen. Der Oberbefehlshaber Kerrek fordert die Kapitulation der MAGELLAN, weil sie unerlaubt in ihr Territorium eingedrungen ist. Die Außerirdischen haben Tellerköpfe und blaues Fell, was Reginald Bull veranlasst, sie Blues zu nennen. Als Rhodan der Forderung der Blues nicht nachgibt, entbrennt eine Schlacht, in der sich die beiden gleichstarken Gegner eher »beschnüffeln«, um möglichst viele Informationen über die Kampfstärke herauszufinden. Erst ein Einsatz der Transformkanone beendet die Kampfhandlungen und die Blues bieten Verhandlungen an. Dazu laden sie die Terraner in ihr Heimatsystem ein und versorgen die MAGELLAN mit Kartenmaterial, da die Menschen keine Navigationsdaten über die Eastside besitzen.

Eine Abordnung aus Perry Rhodan, Reginald Bull, Gabrielle Montoya, Luan Perparim, Abha Prajapati, Sicherheitsoffizier Maxwell T. Muller sowie Icho Tolot und Gucky landen auf Gatas, der Welt der Blues, auf der sie den Rat des geheiligten Ovarions, die Regierung der Gataser, treffen sollen. Sie können zwar viele Informationen über das fremde Volk sammeln, doch die Blues verzögern ein Treffen mit dem Rat und veranstalten dafür ein mehrtägiges Fest für die Ankömmlinge.

Während der Feierlichkeiten entdeckt Gucky im Keller eines Gebäudes einen vertrauten Gedankenimpuls. Eine Blueswissenschaftler bemerkt ihn, schlägt aber keinen Alarm, sondern zeigt ihm und Rhodan, woran sie forscht. Es ist ein Block aus Kreell in dem ein menschlicher Körper eingeschlossen ist, es handelt sich dabei um Tuire Sitareh. Der Aulore ist noch am Leben, aber die Blues hat bisher keine Möglichkeit gefunden, ihn zu befreien. Rhodan bittet sie, ihm den Block auszuhändigen. Sie willigt ein, weil sie eine Kriegsgefangene der Gataser ist. Es gibt verschiedene Bluesvölker, die sich gegenseitig bekämpfen.

Gerade als sie den Block aufs Dach schaffen, bekommen die Gataser Wind von der Angelegenheit. Besonders der Flottenchef Kerrek hat es auf die Terraner und im Speziellen auf deren Transformkanone abgesehen und versucht sie mit allen Mitteln aufzuhalten. Die Korvette mit dem Außenteam kann von Gatas fliehen und im letzten Moment in die MAGELLAN einschleusen, bevor diese eine Nottransition macht. Doch die Gatasische Flotte kann das Flaggschiff der Terraner aufspüren und durch ihre schiere Übermacht in die Knie zwingen. Rhodan bleibt kein Ausweg, er befielt die Kapitulation.

... und nein, die Lektüre hat mir keinen besonderen Spaß bereitet. :(

Meine Rezension folgt.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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TCai
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Der vollständigkeitshalber hier nun auch meine Rezension.

Der Roman war ein zäher Brocken, mit einigen Unzulänglichkeiten, vor allem was die Leichtsinnigkeit der Terraner angeht, mit der sie auf dem fremden Planeten agieren. Zum Glück sind die Blues so berechenbar, dass keinem aus dem Außenteam etwas passiert. Einzig positiver Lichtblick ist die Rückkehr des Auloren.

Die vollständige Rezension wie immer im Blog:
http://www.christina-hacker.de/2018/04/gestrandet-zwischen-den-blues/
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Casaloki
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Mir ist nicht ganz klar, wer denn nun dafür gesorgt hat, dass die MAGELLAN (beinahe hätte ich RAS TSCHUBAI geschrieben :o( ) in der East Side herauskommt. Wurde dazu im letzten Heft noch was gesagt?
"Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen." Blade Runner
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ovaron29
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Casaloki hat geschrieben:Mir ist nicht ganz klar, wer denn nun dafür gesorgt hat, dass die MAGELLAN (beinahe hätte ich RAS TSCHUBAI geschrieben :o( ) in der East Side herauskommt. Wurde dazu im letzten Heft noch was gesagt?

Die sind durch den Sonnentransmitter Richtung Milchstrasse geflogen und das war es. Sie glaubten sie kommen im Transmitter Kahalo raus; oder wie der heißt.
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ovaron29
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Sie sollten im Transmitter des Orbonsystem im Milchstrassenzentrum rauskommen.
Die Steuanlage des Transmitters steht auf dem dritten Planeten Kahalo und sendete Empfangsbereitschaft. Und dann durchflogen sie das Transportfeld.
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Plattfuss
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Na, da sind Parry und Co mal wieder direkt am richtigen Ort gelandet. B-)
Leider hat die Magellan mal wieder schwere Schäden erlitten. und jetzt musste man auch noch kapitulieren. Naja, vielleicht greift ja eine der anderen Blues-Fraktionen in den Kampf ein.
Die Story kommt natürlich bekannt vor, nur mit dem Unterschied, dass diesmal von Anfang an eine Waffe gegen das Molkex zur Verfügung steht.
Die Autoren haben diesmal keine ganze Staffel Zeit, das neue Umfeld langsam einzuführen, sondern wir werden direkt ins kalte Wasser geworfen. Die Blues als Zwischen-Staffel? Da ist Hektik vorprogrammiert. Ich erinnere mich noch, wie dem ein oder anderen die Handlung in den letzten 20 Bänden nicht schnell genug voran kam. Zumindest das sollte in der Blues Staffel kein Problem sein. ;)
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GruftiHH
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Boah. Wie soll ich es umschreiben, ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen.

ich habe jetzt die Hälfte durch und bin total enttäuscht. Es liegt nicht an der Story. Das haben wir zwar schon so oder ähnlich schon mal gelesen.
Normalerweise mag ich auch immer gerne Stories aus der Sichtweise der "kleinen Leute".... aber das hier.......

Es kam überhaupt kein Lesefluss auf. Die kleinen Absätze, Kapitel. Die vielen Protagonisten. Das Hin und Her. Einfach nur gruselig.

Da fehlt mir wirklich die Freude am Lesen.

Vielleicht war ich auch einfach nur überfordert.

Wenn dies mein Einstieg zu PERRY RHODAN NEO gewesen wäre, dann hätte ich die Serie nicht weiter verfolgt. :sn:

Vielleicht bin ich auch nur zu alt für NEO. :(
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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ovaron29
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Solange du unter 100Jh. bist, bist du nicht zu alt. Ich bin wahrscheinlich älter als du und mir gefällt NEO.
Ich frage mich wie die untereinander kämpfen, wenn die Molkexpanzerung unbezwingbar ist.
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TCai
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GruftiHH hat geschrieben:Vielleicht bin ich auch nur zu alt für NEO. :(


Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Qualität des Romans.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
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ovaron29
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TCai hat geschrieben:
GruftiHH hat geschrieben:Vielleicht bin ich auch nur zu alt für NEO. :(


Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Qualität des Romans.

Mir hat der Roman gefallen. Für mich ist wichtig, dass er unterhaltsam ist. Ich habe EA 2956 und diesen hintereinander gelesen. Der EA war eine Qual und ich war froh, dass ich danach den NEO lesen konnte.
Ich finde die NEO-Autoren schreiben gute SF-Geschichten. Aber ihr wisst ja wie das mit dem Geschmack ist.
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sonnenwind
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Durch PRNEO habe ich zum ersten Mal von den Blues gelesen. Eine ambivalente Rasse... mal laut, mal liebenswert, mal kriegerisch etc., aber immer interessant. :st:
Der Roman hat mich super unterhalten. Klasse Schilderung der Blues-Lebensumstände ( Gelege, Kampfspiele etc. ). Gucky wird von dem Blues-Nachwuchs geliebt, weil er klein ist und Pelz trägt. :wub:
Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Seit Nr.1 lese ich NEO. Im Großen und Ganzen wurde ich nie enttäuscht. :st:
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
Der wahre Mut besteht darin, gerade dann Mut zu zeigen, wenn man nicht mutig ist ( J. Renard ).
Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).

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