Spoiler 177 "Die Kavernen von Impos" Oliver Plaschka

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GruftiHH
Superintelligenz
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Inhalt

Spoiler:
Vor 4.000 Jahren

Der Blue Ussein Parkh ist der Tharvis des von ihm gekauften Beiboot PELLEKIT und bricht mit seiner Mannschaft auf, um in das verbotene Raumgebiet Droo Karuuhm vorzudringen. Es soll ihr letzter Flug sein, denn sie sind alle mit Choroba Nemoc erkrankt. Diese Krankheit ist für die Blue tödlich.

Das Raumschiff stürzt auf Impos ab.

Auf dem Weg durch die Anlage müssen sie Gefahren, wie die „Geister“, überwinden an deren Ende nur vier Besatzungsmitglieder überleben.
Auch sie werden von dem Wächter besucht: „Achtet die Maschine. Die Existenz erwacht.“

Die vier Azaraqs erreichen die Medostation. Doch die automatische Aktivierungssequenz ist defekt. Der junge Xavi Jebo und Gilan Kirandel begeben sich in die Schlafkammern. Pasadir Reol nimmt dem Tharvis die Entscheidung ab in dem er ihn bewusstlos schlägt, ihn in eine der Kammern legt und die Aktivierung von Hand vornimmt.

Gegenwart

Zusammen mit den Eisbrechern hält Perry Rhodan den Schutzring um die AVEDANA-NAU aufrecht. Eine Überwachung der Emitter des Walls wird notwendig. Durch einen Angriff der Hornschreckwürmer fällt der Emitter bei Kontrollpunkt zwölf aus. Gemeinsam schaffen sie es, die Stellung zu halten und Taravat gelingt es den Schutzwall neu zu konfigurieren.

Eric Leyden, Tuire Sitareh und Icho Tolot dringen derweil in die Anlage ein, auf die die Arche gestürzt ist. Unbekümmert bahnt sich der Haluter seinen Weg durch Trümmer und Steine, in dem er diese einfach aufisst. Irgendwo im Inneren muss die Steueranlage für die Antennen sein. Auf ihren Weg stoßen sie auf die sterblichen Überreste eines Blue, mit überkreuzten Armen. Als sie eine große Halle betreten, werden sie von einem Waffensystem angegriffen. Icho Tolot nutzt die Feuermuster der Systeme aus und erreicht das Portal. Das Team ist in Sicherheit. Um schneller voran zu kommen, „reiten“ Eric Leyden und Tuire Sitareh auf den Rücken des Haluters. Sie werden auf ihrem Weg immer von Drohnen oder kleinen Robotern beobachtet, die ihrer Wartungstätigkeiten nachgehen. An einer Konsole machen sie Halt.

Conrad Deringhouse und die Besatzung der MAGELLAN sind unruhig. Sie können nur warten und sind zur Untätigkeit verdammt. In der Medostation hat Sud alle Hände voll zu tun. Sie behandelt die Wirkungen des Schneekrebses.

Bei einem Treffen mit Mama Suk erzählt diese über ihre Kindheit in Vietnam, und wie sie im Vietnamkrieg ihre Familie verloren hat. Sie zeigt damit Perry Rhodan auf, dass man alles verlieren kann und nichts dagegen tun kann. Dieser stellt fest, dass Mama Suck gewusst hatte, das Ambrose Escher ein Prophet war, es jedoch um den Zusammenhalt der Gruppe nicht zu gefährden nicht gesagt hat. Das Wohl der Gruppe steht über allem.

ICHO Tolot begibt sich in die höhere Ebene zurück um mit seiner DOLAN eine Drohne umzuprogrammieren. Eric Leyden und Tuire Sitareh stehen plötzlich einem Geist gegenüber. Dieser saugt förmlich das Kreell um ihn herum auf. Dr. Leyden nennt sie Amorphos. Kreell Wesen, die Versuchen die Körper ihres gegenübers anzunehmen. Bald schon stehen sie einer großen Gruppe dieser Wesen gegenüber. Icho Tolot kommt gerade noch rechtzeitig. Die drei Dringen weiter vor.

Perry Rhodan überredet Oxford ihm Zugang zu der Positronik der Arche zu geben. Jemand an Bord der AVEDANA-NAU hat ein falsches Spiel gespielt. Er findet heraus, das die Memeter einen Genpool aller Menschen in eine Datenbank ein gepflegt haben.

Ein Holo eines Gesandten erzählt derweil dem Außenteam vom Bau der Anlage, von über 500 Jahre Geschichte. Von Intrige und Verrat und Vergessenheit. Die Erbauer sind Stolz auf das, was sie geschaffen haben. Eine riesige Anlage, die die Katastrophe verhindern soll. Moloch entstand aus dem größten je bekannten Redrift-Ereignis. So etwas, wie in der benachbarten Galaxis darf sich nicht wiederholen. Sie nennen sie die Ödnis. Jahrzehnte vergehen, das Kreell wächst weiter. Automaten sollen die Station weiter führen und das Suprahet eindämmen.
Da brechen die Hornschreckwürmer wieder durch und dringen in die Arche ein. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Während der Haluter versucht, die Schaltanlage wieder zu aktivieren, treffen Eric Leyden und der Alore auf die im Tiefschlaf befindlichen Blue. Eric Leyden findet durch einen Selbstversuch heraus, dass die Amorphos harmlose Kreell Wesen sind, die versuchen, ihr „Opfer“ zu kopieren. Das Team gelingt es mit Hilfe der Geister einen wichtigen Teil der Memeteranlage zu reaktivieren, der für die Kontrolle des Suprahets und für alle kreellbasierenden Lebensformen verantwortlich ist. Das hat zur Folge, dass die Hornschreckwürmer erstarren und die Amorphos zerfallen. Desweiteren sind die Stürme innerhalb des Sonnensystems nicht mehr so störend und man kann die MAGELLAN wieder erreichen.

Zurück an Bord der MAGELLAN beschließt Perry Rhodan, dass Tuire Sitareth und Tim Schablonski mit einem Team noch einmal die Anlage besuchen soll um die Maschine in Gang zu setzen. Eric Leyden und Icho Tolot soll die Besatzung der Arche aufwecken und Perry Rhodan soll versuchen mit der FERNAO noc mehr Katlyk, zu beschaffen.


Persönliche Meinung

Oliver Plaschka hat mir den schönsten Satz der Perry Rhodan NEO Geschichten überhaupt geschenkt. „Die alte Vietnamesin saß klein und einsam in der Unendlichkeit aller Menschen.“ Dieser Satz sagt sooo viel aus. Danke dafür. Und auch das Gespräch mit Mama Suk und Perry Rhodan war für mich ein Highlight. Ich habe beim Schreiben des Spoilers schon wieder etwas feuchte Augen.

Das Zusammenspiel zwischen Vergangenheit der Blues und der Gegenwart der Eisbrecher und Terraner ist sehr gut gelungen. Erschwert aber die Arbeit eines Spoiler-Schreibers. ;)

An einem Beispiel wird deutlich, was ich meine. Die Blue Erkas Ennaxeja stürtzt in den Tod. Die anderen richten den Leichnam mit überkreuzten Armen her. 4000 Jahre später finden das Außenteam um Icho Tolot die sterblichen Überreste.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Schorsch Bernhard
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Danke für den schönen Spoiler :st:

Ein spannender Roman. Bin sehr gespannt auf die letzten drei Bände der Staffel :D
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Klenzy
Marsianer
Beiträge: 149
Registriert: 26. November 2013, 11:57
GruftiHH hat geschrieben:Gemeinsam schaffen sie es, die Stellung zu halten und Taravat gelingt es den Schutzwall neu zu konfigurieren.


Wer oder was ist Taravat?
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.
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El Natiner
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Taravat ist die KI der DOLAN, als des Raumschiffes von Icho Tolot.
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TCai
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Klenzy hat geschrieben:Wer oder was ist Taravat?

Die KI der DOLAN.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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Plattfuss
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Klenzy hat geschrieben:Wer oder was ist Taravat?

Die KI der Dolan. Da war ich wohl etwas spät dran ;)

Es geht voran. Bleibt die Frage, wie die Blues auf die Nachricht reagieren, das Schwarze Ei ist nicht mehr so gefährlich.
Meine einzige Kritik am Roman ist die Wiederholung vom letzten. Zweimal hintereinander waren die Hornschrecken bereits in der Arche, und konnten dank Hilfe von außen wieder zurückgetrieben werden. Das hätte es diesmal nicht gebraucht, der Roman war auch so spannend genug. Leider, leider kein Observatorium :( ... bis jetzt.
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Klenzy
Marsianer
Beiträge: 149
Registriert: 26. November 2013, 11:57
Ach je ... Taravat (Neo) wie Taravatos (EA), ich hätte es ahnen können.
Aber bei den Perrypedia-Handlungszusammenfassungen möchte ich lieber sicher sein.
Danke euch allen! :st:
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.
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TCai
Oxtorner
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Registriert: 14. Dezember 2014, 11:20
Wohnort: Südostoberbayern
Sehr schöner Roman von Oliver Plaschka, der mich wieder gut unterhalten hat.
Ich stimme GruftiHH zu, das Gespräch zwischen Rhodan und Mama Suk war der Hammer. Vielen Dank dafür! :st:

Die vollständige Rezension wie gewohnt in meinem Blog:
https://www.christina-hacker.de/2018/07/die-zehn-gesaenge/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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