Spoiler NEO 178 "Krisenzone Apas" von Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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GruftiHH
Superintelligenz
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Inhalt:

Spoiler:
Lukosta Atisi ist mit Ihrer Forschungsflotte unterwegs einen Teil des Pahlsystems zu kartographieren. Sie spürt, dass in der Nähe ihres Heimatplaneten eine Niederung entstehen könnte. Zwei dieser plötzlich auftauchenden Gravitationsverschiebungen haben den Apasos, einem Volk der Blue, hunderttausende Leben gekostet.

Die Apasos haben ein striktes System aus Blöcken. Der erste Block der Fortpflanzung, der zweite Block der Raumfahrt, der dritte Block der Statistik, der Vierte Block der Wehrhaftigkeit usw. Dazwischen befinden sich die Agenten der Neunzehnten Vorsicht.

Da ruft Waikara Atisi, die Regierungschefin, ihre Tochter zurück. Ihr Bruder ist ermordet worden.

Derweil weiht Aan Hadralok eine Zapfstation für die Katlykgewinnung auf. Er möchte damit die Flotte stärken, denn die Molkexpanzerung kann nur durch Katlyk der Kinder geformt werden. Er will dann das Volk der Gataser angreifen. Die Regierungschefin hat ähnliche Gedanken. Sie will jedoch warten, bis die Apasos zahlenmäßig den Gatasern überlegen sind.

Lukosta Atisi nimmt die Stelle ihres Bruders als neuer Bakan des Zweiten Blocks ein…. Unfreiwillig, aber Ihre Mutter besteht darauf.
Da taucht die FERNAO im System auf. Nach 700 Jahren im Tiefschlaf sehen Ussein Parkh, Gilan Kirandel und Xavi Jebo ihren Heimatplaneten Apas wieder. Schnell ist das Schiff umzingelt. Als 60 Schiffe jedoch in die Nähe der Niederung springen bricht Chaos aus. Sie müssen gerettet werden. Mit Hilfe der Terraner gelingt es auch.

Perry Rhodan bietet das Heilmittel der gelben Seuche an. Er möchte im Gegenzug 100.000 Tonnen Katlyk. Die Apasos benötigen Zeit. 3 Tage.
Während Gilan Kirandel und Xavi Jebo schnell untertauchen versucht Ussein Parkh seinen Claim eintragen zu lassen…… Ohne ID ist er jedoch machtlos. Da er vor 700 Jahren ein Bankdepot angelegt hatte ist er jedoch plötzlich ein sehr sehr vermögender Mann. Zuerst feiert er ein rauschendes Fest.

Es kommt zu Machtkämpfen und Intrigen zwischen den Blöcken.

Aan Hadralok und Waikara Atisi wissen beide von einem geheimen Katlyk Depot auf Kohnla. Die Regierungschefin schickt ihre Tochter los, diese zu stehlen. Doch schnell wechselt Atisi die Seiten, da sie in zugespielten Gesprächen meint herauszuhören, dass die Menschen sie betrügen wollen bzw. auch bei anderen Völkern Katlyk durch das Heilmittel „einkaufen“ wollen. Doch ihre Tochter spielt nicht mit. Sie will das Katlyk mit Hilfe Perry Rhodans entwenden. Aan Hadralok lässt Lügen verbreiten und die Terraner als Saboteure dastehen.

Als die Übernahme des Katlyk fasst vollendet ist, schlägt er zu. Seine Flotte greift an. Es entbrennt eine Schlacht und zwar genau in der Nähe der entstehenden Niederung.

Als Waikara Atisi ihren Fehler bemerkt und ihre Niederlage eingesteht, entleibt sie sich. Dazu kommt noch, dass das Fernsehen, die Intrige herausgefunden hat. Obwohl dadurch Aan Hadralok gewonnen hat, wühlt ihn das Geschehen um den Planeten Kohnla auf. Das Kreell tauchte nicht nur in der Niederung auf, sondern auf der der Kohnlabahn. Die Basis ist zerstört. Das Pahlsystem in Gefahr. Seine Militärflotte kommt der Forschungsflotte zur Hilfe, die in den Sog der Niederung geraten ist.

Lukosta Atisi wird neue Regierungschefin und Aan Hadralok Admiral der Raumschiff-Flotte, die Perry Rhodan und die FERNAO begleiten soll.


Persönliche Meinung

Auch Kai Hirdt hat einen stimmigen Satz in dem Roman geschrieben: „Doch zur erfolgreichen Politik gehörte manchmal eine glückliche Hand, selbst wenn Blut von ihr tropft.“ Traurig aber war: So geht Politik.

Was für ein Roman. Ein sehr guter Politischer Thriller. Anders kann man es nicht nennen. Man lernt sehr viel über die Blue und ihre Machtkämpfe.
Auch dass Ussein Parkh den TV Sender gekauft hat, Stiftungen gründet, und den Geheimdienst dadurch in Schach zu halten….. großartige Idee.

In „Gespräche über Terminus“ schreibt Alexandra Trinley etwas, was mich schon immer beschäftigt hat. Genau das tut dieser Roman auch.

„Schließlich sollte eine nostalgische Atmosphäre erzeugt werden, und der Stil der ersten paar Hundert Hefte von PERRY RHODAN wird kaum heutigen Ansprüchen gerecht…. Heutzutage wird gern Spannung durch Unübersichtlichkeit und die einfache Parallelführung von Handlungsfäden aufgebaut, abwechslungsreich wie das Rumzappen am Fernseher.“


Und vielleicht ist es genau das: Ich bin manchmal bei dem heutigen Erzählstiel überfordert. Die kurzen Kapitel sind modern… ich mag halt lieber den alten Schreibstil.

Trotzdem : Ich habe mich exzellent unterhalten gefühlt.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Plattfuss
Marsianer
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Eine weitere schöne Innenansicht der Gesellschaft der Blues. Der Titel der Staffel hält, was er versprochen hat. :D
Auch wenn es eigentlich nicht zu glauben ist, dass den Bonzen ein Licht aufgeht, haben sie ihre Position doch meist der Dunkelheit zu verdanken. :devil:
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sonnenwind
Superintelligenz
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Danke für den Spoiler, GruftiHH! :st:
Ich verfolge NEO nun schon seit Nr.1 und die "Blues"-Staffel ist diejenige, die mich mit am besten unterhalten hat.
Ich mag es, wenn außer "Krach und Wumm" tiefere Einblicke in außerirdische Gesellschaften erfolgen. Das macht Scifi mMn gerade interessant. :st:
Unterhaltsamer Roman! Gerne mehr von solcher Art. :)
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
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Wo Herzen mitentscheiden, werden gute Entscheidungen getroffen ( F. Weichselbaumer ).
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TCai
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Großartiger Roman! :st:
Genau so etwas möchte ich dann auch über die verbliebene Menschheit im Sol-System lesen. Vielleicht wird meine Bitte ja erhört.

Hier meine ausführliche Rezension im Blog:
https://www.christina-hacker.de/2018/07/bluespolitik/
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

Christinas Multiversum
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sonnenwind
Superintelligenz
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Wohnort: Sucht mich nicht auf Wolke Sieben! Bin verzogen!
@ T'Cai
Schöne Rezension! :st:
Deine beiden Fragen, weshalb die Blues nicht längst schon selbst ein Heilmittel gegen die Seuche gefunden haben und dass ein Parkh auf sehr viel mehr Hindernisse nach Rückkehr auf die Heimatwelt in derartigen Zeiträumen treffen würde, habe ich mir auch gestellt.
Aber sonst, wie schon geschrieben, ein sehr guter Roman! :st:
Der Reisende ins Innere findet alles, was er sucht, in sich selbst. Das ist die höchste Form des Reisens ( Laotse ).
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ovaron29
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TCai hat geschrieben:Großartiger Roman! :st:
Genau so etwas möchte ich dann auch über die verbliebene Menschheit im Sol-System lesen. Vielleicht wird meine Bitte ja erhört.

Hier meine ausführliche Rezension im Blog:
https://www.christina-hacker.de/2018/07/bluespolitik/

Warum haben wir in der realen Welt noch " unheilbare Krankheiten"? Den Blues geht es genauso.
Ein spannender toller Roman. Und dass sie dann doch alle Patrioten waren war ein guter Abschluß.
Seit 1961 Fan.

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