Spoiler NEO 64 Herrin der Flotte, von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste NEO-Heft, die neuesten Spekulationen!
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Robert Corvus
Oxtorner
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Das ist grundsätzlich richtig und trifft auf alle "Shared Worlds" zu.
Bei NEO ist das mehrstufig geregelt.
Als gesichertes Faktum gilt, was in den veröffentlichten Romanen steht. Wir Autoren haben Zugriff auf alle Manuskripte, sodass wir Volltext suchen können.
Als eine Art "verbindliche Idee" gilt alles, was in Datenblättern steht. Wenn ein Autor gegen etwas verstoßen möchte, was in einem Roman steht, hat er schlechte Karten - das wird nur in Ausnahmefällen möglich sein. Wenn er gegen etwas aus einem Datenblatt verstößt, kann er das mit der Redaktion absprechen, woraufhin das Datenblatt geändert wird.
Solche Festlegungen sind aber nur in den Bereichen sinnvoll, die Du auch implizit ansprichst: Für alles, was das Schreiben des konkreten Romans betrifft. Für NEO 64 zum Beispiel musste ich wissen, wie hoch die Türme sind, die um das Flottenhauptquartier stehen - das ist ein sehr markantes Merkmal, eine Art Wahrzeichen, das jeder Besucher der Kriegswelt wahrnehmen wird. Ich musste aber nicht vorgegeben bekommen, wie viele Suppenküchen es dort gibt - ein Stadtplan, in dem alle Suppenküchen eingezeichnet sind, wäre eine hinderliche Einschränkung gewesen.
Ab und zu kommen auch wir Autoren auf Ideen, wie man interessante Fragestellungen beantworten könnte. Ich bin ein wenig stolz auf die Transitionsdämpfer, die ich in NEO 64 nur kurz erwähne, zu denen ich aber ein Datenblatt beigesteuert habe, das hoffentlich den Kollegen helfen wird, bei denen diese Technologie relevant für ihre Geschichte wird.

Was bedeutend für ein Universum ist, ist nicht unbedingt auch bedeutend für die zu erzählende Geschichte. Für NEO 64 etwa war die größe der Fäuste des Dagor-Hochmeisters relevanter als die Frage, ob die Sternengötter wirklich existieren. Auch hier gilt, dass ein fiktives Universum mit dem Schreiben erforscht wird. Gerade die Kosmologie, die Du ansprichst, mit ihren Superintelligenzen, Kosmokraten, Chaotarchen etc. hat sich bei Perry Rhodan nach und nach entwickelt - das hätten sich ein Clark Darlton und ein K.H.Scheer mit Sicherheit nicht träumen lassen, als sie einen Heftroman schrieben, bei dem ein amerikanischer Raumfahrer auf dem Mond ein gestrandetes Raumschiff findet.
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Cybermancer
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Robert Corvus hat geschrieben:Der besseren Übersichtlichkeit halber fasse ich zusammen.

In meinem Roman spricht die Positronik so, wie Positroniken in den 63 NEO-Bänden zuvor auch gesprochen haben. Somit ist die Darstellung konsistent, eine andere Darstellung wäre erklärungsbedürftig. Ferner wurde bereits geschildert, dass die Positronik der TIA'IR die Persönlichkeit ihrer früheren Besitzerin = Crysalgiras imitiert. Das ist eine noble (Gesellschafts-)dame, keine Soldatin gewesen. Vor diesem Hintergrund ist die Art der Meldung plausibel.

Und wenn sich alle Positroniken in den vorhergegangenen 63 Bänden so Verhalten haben, dann das Verhalten der Positroniken in den vorhergegangenen 63 Bänden erklärungsbedürftig.
Das Crysalgira eine hohle Nuss war, die nicht alle Latten auf dem Zaun hatte, wurde ja schon in den Kommentaren zu vorhergegangenen NEO-Bänden thematisiert.
Wenn wesentliche Schutzziele für das Schiff auf dem Spiel stehen, dann muss sich die Positronik eben entscheiden wie eine hohle Nuss zu kommunizieren oder der Schiffsführung ein Maximum an Daten in einer kritischen Situation zu bieten.
Die Entscheidungung der Positronik sich weiter wie eine hohle Nuss zu verhalten finde ich unglaubwürdig.
Robert Corvus hat geschrieben:Zwar gibt es eine Trennung von Ortungs- und Waffensystem - sie ist aber eher die Ausnahme als die Regel. Panzer, Kampfjets und Schlachtschiffe empfangen durchaus Feuerleitsignale, haben aber die entscheidenden Ortungssysteme on board. Auch hier gibt es kein klares "Besser" und "Schlechter", auch hier kommt es darauf an, die jeweiligen Stärken zu nutzen. Eine entfernte Ortungsstation ist ein Schutz der eigenen Position, aber sie muss ihr Signal übertragen, und das ist störanfällig.
Noch eine Anekdote nebenbei: Ich war bei der Bundeswehr ein Melder. Ich bin also mit auf (essbarem ...) Papier notierten Meldungen von einem Truppenteil zum nächsten geflitzt. Warum? Weil es abhörsicherer und weniger störungsanfällig ist als eine Funkverbindung. Nicht immer ist die technisch fortschrittlichste auch die beste Lösung.
Auf die Argumente "Maschine-zu-Maschine-Kommunikation" und, noch wichtiger, "Show-of-Force-Prinzip" bist Du nicht eingegangen.

Mit unserer heutigen Technik ist das eher selten, aber der Trend geht doch eindeutig zu einem mehr an Vernetzung und für die arkonidische Technologie ist diese Vernetzung eben ausgereift und seit Jahrtausenden erprobt. Ich kann für diese durchdringende Vernetzung sogar Beispiel aus NEO-Romanen anführen, zum Beispiel der Band "Der Stolz des Imoperiums", wo Atlan Manolis Kampfanzug im Master-Slave-Modus fernsteuert. Somit passt dein Low-Tech-Argument (und die Bundeswehr ist aus arkonidischer Sicht Stone-Age-Tech) nicht. Zumal in der arkonidischen Raumkampftaktik eh die Notwendigkeit ergibt, Einheiten über mehrere AU's zu koordinieren.
Und ich bin auf die Argumente eingegangen, indem ich geschrieben habe, dass die Positronik die Quelle ihrer Informationen auf jeden Fall hätte offenlegen müssen.
Robert Corvus hat geschrieben:Zur Wärmedämmung: Wärme ist Energie, die ausgeglichen werden muss. Das muss aber keinesfalls durch Wärmeabstrahlung geschehen. Nimm einen PC: Üblich ist ein Luftkühler, der die Wärme nach außen leitet. Es gibt aber auch wassergekühlte PCs. Hierbei wird die Wärme vom Wasser aufgenommen. In meinem Vorstellung wird bei den Waffenplattformen die Wärme von einem Gel aufgenommen. Dieses wird dann alle Jubeljahre mal ausgetauscht. Oder aber es funktioniert als Energiespeicher und gibt die Energie wieder ab, etwa bei Steuerungsmanövern. Das Gel nimmt die Energie auf, wechselt zum Beispiel in ein energetisch höheres Kristallisationsgitter, und gibt sie auf Abruf wieder ab. Für ein paar Sekunden kann man dann die Wärmeabstrahlung orten, und jemand, der Arkon III ein paar Jahre unter Vollbeobachtung hält, wird so auch die Position der meisten Waffenplattformen errechnen können (es sei denn, wir haben Wärmesignaturverzerrer, was ich mir auch gut vorstellen kann). Ein Schiff, das gerade eintrifft, etwa, weil es mit einer Invasionsflotte ins System springt oder, wie die TIA'IR, per Intrasystemflug eintrifft, hat dazu keine Gelegenheit.

Wärme ist eine Energieform, dies ist soweit korrekt, aber was meinst du mit ausgeglichen werden? Dies erschließt sich mir nicht.
Wärme fließt von einem wärmeren Resevoir in ein kälteres. Dieses Fließen kann über 3 Mechanismen erfolgen:
1. Konduktion
2. Konvektion
3. Wärmeabstrahlung durch elektromagnetische Wellen
Die grundlegenden Prinzipien der Thermodynamik, auf welche ich mich in meinen vorhergegangenen Posting bezog, sind für alle 3 Mechanismen des Wärmeflusses gültig. Somit habe ich gar keine Aussage über einen konkreten Mechanismus gemacht.
Der luftgekühlte PC wäre ein Beispiel für Konvektion und der Wassergekühlte ein Beispiel für Konvektion. Es ist richtig, dass das Wasser die überschüssige Wärmeenergie des Prozessors erstmal aufnimmt. Nachdem das Wasser eine gewisse Wärmemenge aufgenommen hat, steigt seine Temperatur, damit hat das Wasser eine höhere Temperatur als die Luft der Umgebung. Nun ist es so das zwei Systeme die in Kontakt miteinander sind ihrer Temperatur mit der Zeit ausgleichen, somit gibt das Wasser die in ihm gespeicherte Wärmeenergie ab, bis sich wieder ein Gleichgewicht bei gleicher Temperatur einstellt, dass heißt die Umgebung erwärmt sich und das Wasser kühlt sich ab.
Kommen wir nun zum Beispiel der Sonde. In einer groben Unterteilung gibt in dieser Sonde drei Systeme, das Innere der Sonde, die Gel-Packung, welche das Innere umschließt und den Weltraum (ich vernachlässige mal die Hülle der Sonde). Am Anfang seien alle drei Systeme im einem Gleichgewichtszustand bei gleicher Temperatur, nämlich den 3 K des Weltraums.
Nun wird in der Sonde ein Aggregat eingeschaltet, welches Energie verbraucht. Durch den Verbrauch der Energie entsteht Abwärme, die zu einer Temperatur erhöhung im Inneren der Sonde führt, abhängig von der Wärmekapazität des Inneren. Nun da sich die Temperatur im Inneren der Sonde erhöht hat, sind das Innere und das Gel nicht mehr in einem Gleichgewichtszustand, also fließt solange Wärmeenergie vom Inneren in das Gel bis sich eine neuer Gleichgewichtszustand herausbildet, bei dem Gel und Inneres wieder die gleiche Temperatur haben.
Nun hat aber das Gel eine höhere Temperatur als der Weltraum und... (wir ahnen schon was jetzt passiert.)
Wie lange die Herausbildung eines Gleichgewichtszustandes dauert hängt nun von der thermischen Leitfähigkeit der der verwendeten Komponenten ab.
Nehmen wir an das die Sonde gegenüber dem Weltraum komplett isoliert sei. Dann hat die Hülle der Sonde eine Emissivität von Null, weil der einzige Weg über den Wärme im Vakuum abgeführt werden kann über den Mechanismus der Wärmeabstrahlung laufen kann.
Dies hätte zur Folge, dass sich das Innere der Sonde immer mehr aufwärm, da Gel und Inneres von Gleichgewichtszustand zu Gleichgewichtszustand streben. Das Wärme von einem kälteren in wärmeres Reservoir fließt, dass passiert einfach nicht.
Robert Corvus hat geschrieben:Translatoren sind so ziemlich das magischste vorstellbare Gimmik, insbesondere, weil sie real-time übersetzen. Manche Liedtexte spielen mit den Missverständnissen einer solchen real-time-Interpretation. Beispiel Rammstein: "Du hasst mich", singt man dort, wiederholt diese Textzeile ein paarmal und erweitert dann zu "Du hast mich ... gefragt und ich hab 'nein' gesagt." Damit erhalten die ersten drei, phonetisch identischen, Wörter eine völlig andere Bedeutung. Wenn der Translator sie übersetzt hat, liegt er falsch. Im Englischen gibt es das natürlich auch: "You make me complete" (eine sehr positive Aussage) wird ins Gegenteil verkehrt mit "You make me complete...ly miserable." Der Translator müsste nicht nur sämtliche möglichen Wortbedeutungen kennen, sondern auch die Absicht des Sprechers, um im jeweiligen Kontext korrekt zu übersetzen.

Ich gehe nicht davon aus, das Translatoren immer die perfekte Übersetzung liefern.
Robert Corvus hat geschrieben:Die Totalüberwachung des Raumschiffverkehrs findet im Arkonsystem nicht statt. Das wird seine Gründe haben. Ich habe Dir einige Real-Life-Beispiele geliefert, bei denen desaströse Folgen ebenfalls inkauf genommen werden. Auch die Raumfahrt ist nicht frei davon, es gibt immer wieder Proteste gegen die Starts von Satelliten, die Nuklearantriebe haben, weil man bei einem Unfall während des Starts eine Verseuchung der Atmosphäre befürchtet. Dennoch werden sie gemacht.
Monokausale Erklärungsmodelle (wie beispielsweise ein Absolutsetzen des Sicherheitsbedürfnisses) greifen fast immer zu kurz.

Wir sprechen hier von der potentiellen totalen Vernichtung der arkonidischen Zivilisation durch eine Technologie, die sich in zivilen Händen befindet und in den Händen der sicher zahllosen Feinde des Imperiums und du erzählst was von "monokausalen Erklärungsmodellen"?
Sorry, aber unglaubwürdiger kann man das Thema nicht behandeln.
Robert Corvus hat geschrieben:Die lückenhafte Ermittlung der Individualsignatur widerspricht mitnichten den früheren Romanen, sondern bestätigt sie. Dort ist die Aussage, dass die Individualsignatur ermittelt wird auf ...
... Raumstationen, die als Verkehrsknotenpunkt dienen
... Militärschiffen
... Raumschiffen mit hohem, buchbarem Passagieraufkommen (dem Äquivalent zu unseren heutigen Linienmaschinen)
Und selbst in diesen Fällen vermutlich nicht flächendeckend - so wie bei den Sicherheitskameras, bei denen man auch nie weiß, welche nun aktiv sind und welche nicht.
Die TIA'IR fällt in keine der genannten Kategorien.

Ich habe das damals anders gelesen, für mich ein klarer Fall von: "Was kümmert mich mein Geschreibsel aus der letzten Staffel".
Robert Corvus hat geschrieben:Wissenschaftliche Theorien: Ich finde da die Lektüre von Stephen Hawking erhellend, zumal er allgemeinverständlich schreibt. Ich glaube, es ist "Eine kurze Geschichte der Zeit", in der er die Entwicklung verschiedener physikalischer Welterklärungsmodelle beleuchtet. Er beginnt mit der Vorstellung, die Erde stünde auf dem Rücken von vier Elefanten. Dieses Modell erklärt aber nur wenige Beobachtungen. Ich denke, man kann hier sagen: Es wurde nicht erweitert, sondern verworfen.

Und welche Vorhersagen lassen sich aus dem Modell, das die Erde auf dem Rücken von 4 Elephanten steht gewinnen und welche Vorsagen lassen sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie gewinnen? Enough said.
Robert Corvus hat geschrieben:Wenn wir aber von der Erweiterung ausgehen, lassen sich die Effekte des NEOversums leicht erklären: Unser Stand der Wissenschaft kann sie nicht vollständig erklären, aber das bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt, sondern dass Wissenschaft sinnvoll bleibt, weil weitere Erkenntnisse zu erlangen sind.

Dies bestreite ich nicht und habe ich auch vorher nicht bestritten.
Robert Corvus hat geschrieben:Normativ sind Naturgesetze beileibe nicht. Normativ sind zum Beispiel DIN-Normen: Wenn ein Blatt nicht die vorgegebenen Abmessungen hat, ist dieses Blatt kein DIN-A4-Blatt. Bei den Naturgesetzen ist das aber genau andersherum: Wenn ein Schwan nicht weiß ist, ist er dennoch ein Schwan. Bei dem Blatt wird nicht die Norm für DIN-A4 geändert, aber mit Entdeckung des australischen Singschwans (schwarz) musste die Liste der Eigenschaften angepasst werden, die für alle Schwäne gelten.

Naturgesetze an sich sind normativ, denn sie beschreiben, wie sich die Objekte dieses Universums zu verhalten haben.
Robert Corvus hat geschrieben:Bei der dunklen Materie bleibe ich bei meiner Aussage (die auch in "Sterne und Weltraum" so getroffen wird): sie ist ein Versuch, einen unbekannten Faktor einzubringen, um die Formel nicht aufgeben zu müssen. Das ist durchaus legitim - so hat man den Neptun gefunden. Dennoch steht die Aussage: Bezieht man nur die beobachtbaren Fakten ein - also keine nur errechneten Annahmen - kann die Allgemeine Relativitätstheorie die Gestalt der Galaxien nicht erklären.

Sagte ich doch, Zusatzterme eben. Nachdem man die Zusatzterme eingefügt hat sind diese ein Teil der ART und da man sie so gewählt hat, das sie die Beobachtungen reproduzieren, reproduziert unsere neue ART mit Zusatztermen die Gestalt von Galaxien.
Ich finde das Wort erklären in diesem Zusammenhang äußerst unpassend, physikalische Theorien liefern keine Ontologien, dies wird besonders deutlich in der Quantenmechanik, zu der mehrere philosophische Interpretationen existieren. Ontologie zu physikalischen Theorien sind nicht Teil derselben.
Robert Corvus hat geschrieben:Gravitation, Antigrav, kinetische Energie: Meines Erachtens erzeugen Antigravfelder eine Aufhebung oder Modifikation (z.B. auf Standardschwerkraft) der Gravitation in einem umgrenzten Feld. Außerhalb des Feldes haben sie keine Auswirkung. Ein Raumschiff mit künstlicher Gravitation im Innern wiegt also genauso viel und hat genauso viel Masse wie ein Raumschiff ohne ein solches Feld im Innern.

Geil, damit haben wir jetzt das Perpetuum Mobile erster Art und relativistische Bomben in der Serie. Sehr gut gelöst.
Was war nochmal die Rechtfertigung den Energieerzeugungsprozess als Kernfusion zu charakterisieren?
Robert Corvus hat geschrieben:Das bedeutet auch, dass ein hochbeschleunigter Körper beim Aufprall eine planetare Katastrophe auslösen würde. Ergo sollte es eigentlich keine Siedlungszentren auf Planeten geben. Es gibt sie aber - was NEO mit anderen SF-Szenarien verbindet. Offensichtlich gibt es also einen Faktor, der die Gefährdung durch solche Crashs deutlich reduziert. Welcher das ist - da bin ich gespannt, was wir dazu noch zu lesen bekommen werden. ;)

Zu spät. Ihr habt es bereits versaut. Mit deiner Erklärung machen die zwei großen, in der Serie beschriebenen, Raumschlachten keinen Sinn.
Die von euch beschriebenen Sicherheitsarchitektur zur Sicherung von Sonnensystemen macht keinen Sinn. Die Fakten, die die Handlung doch noch hätten erklären können, hätten in die entsprechenden Romane gehört, sind dort aber nicht behandelt worden. Warum und wieso, dazu habe ich mich in meine vorherigen Postings zur Genüge ausgelassen, ich habe einfach keine Lust die ganze Argumente nochmal wiederzukäuen. Das ganze Setting von NEO ist aus meiner Sicht ein einziger inkonsistenter Müllhaufen, in dem wirklich nichts zueinander passt. Gelungenes Worldbuilding sieht anders. Das NEOversum kann so wie es beschrieben wird nicht funktionieren und die Geschichten die ihr erzählt sind aus meiner Sicht nicht gut genug, als das ich dieses ignorieren könnte. Du wirst jetzt natürlich argumentieren, dass meine Meinung aus diesem oder jenem Punkt nicht zutreffend ist. Aber lassen wir das, mein Urteil über NEO steht fest.
Robert Corvus hat geschrieben:
Methodischer Hinweis: Solange man eine Erklärung nicht für die Handlung braucht, ist man in der SF gut beraten, sie auch nicht zu liefern, weil man dadurch unnötige Festlegungen trifft, in denen man sich verheddert oder die später zu unnötigen Beschränkungen möglicher Handlungsverläufe führen. Es ist daher erzählerisch geraten, Fragen offenzuhalten.

Hyperortung: Wir wissen einfach nicht, was dort geortet wird. Vielleicht so eine Art Abrieb von einem Raumschiff? Abfallprodukte eines Antriebs? Eine Art Bugwelle? ...? Solange es nicht in einem NEO beschrieben wurde, ist jede These gleichwertig.


Cybermancer hat geschrieben:Ich denke, dass sich in dieser Zeit doch einige Best-Practices in Bezug auf die Arkonide-Maschine-Interaktionen ergeben haben und die Meldung der TIA'IR gehört nach meinem dafürhalten keinstenfalls zu diesen.

Vielleicht ist Dein Dafürhalten ja falsch ... Die gängige Praxis im NEOversum jedenfalls legt diesen Schluss nahe. ;)

Ich sehe das so, dass nicht mein Dafürhalten falsch ist, sondern das die Serie zu schrottig ist um meinen quali9tativn Anforderungen zu genügen.
Robert Corvus hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Auch ist es Konsens, dass die allgemeine Relativitätstheorie nicht der "wahre Jakob" ist, um mal Einsteins Worte zu gebrauchen, da sich das Gravitationsfeld hartnäckig seiner Quantisierung widersetzt und das Standardmodell, die Theorie der anderen bekannten Naturkräfte eine Quantentheorie ist. Dies ändert aber nichts an der Tatsache das die allgemeine Relativitätstheorie erstaunlich genaue Vorhersagen macht, die experimentell bestätigt wurden, natürlich nur bis zu einer gewissen Messgenauigkeit, da der Messprozess in der Physik immer Fehlern unterworfen ist.

... und in den von uns beobachtbaren Fällen. Ein Raumschiff mit Überlichtantrieb haben wir aber noch nicht beobachtet. Vielleicht werden wir auch niemals eines beobachten, weil die allgemeine Relativitätstheorie den relevanten Bereich vollständig beschreibt. Wenn wir aber welche beobachten, wissen wir, dass die allgemeine Relativitätstheorie ... erweitert ... werden muss. Ebenso wie die Vorstellung, die Erde würde von vier großen Elefanten durch den Weltraum getragen ... modifiziert ... werden musste.

Die ART muss modifiziert werden, aber das Modell mit den Elephanten musste aufgeben werden, was auch kein großer Verlust ist, da die Vorhersagekraft des Elephanten-Modells gegen 0 geht.
It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society.
https://pgp.mit.edu/pks/lookup?op=get&s ... CC04F151DE
https://www.youtube.com/watch?v=WiMwVlpD-GU
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Cybermancer
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Sorry für das Doppelposting. :o(

Edit: Ich habe es gelöscht, so ist der Thread besser lesbar - wepe :D
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Robert Corvus
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Lieber Cybermancer,

die Wortwahl in Deinem letzten Posting lässt eine gewisse Unfähigkeit erkennen, mit Deinen Emotionen umzugehen und Dich in einer zivilisierten Weise an einer Diskussion zu beteiligen. Das ist bedauerlich, aber dafür bin ich nicht zuständig - das Personal des nächstgelegenen Kindergartens wird Dir aber sicher weiterhelfen können.

Cybermancer hat geschrieben:Und wenn sich alle Positroniken in den vorhergegangenen 63 Bänden so Verhalten haben, dann das Verhalten der Positroniken in den vorhergegangenen 63 Bänden erklärungsbedürftig.

Das ist so wie beim Mephisto in "Faust": Der erste Schritt hinein ist beliebig, determiniert aber das Folgende. NEO wird durch die Aussagen in den NEO-Romanen determiniert, daher ist nicht die Bestätigung dieser Aussagen erklärungsbedürftig, sondern die Abweichung von diesen.

Ob die Bedrohung des Großen Imperiums durch den Verlust eines Planeten größer ist als die Bedrohung der Menschheit durch eine Nuklearkatastrophe, wage ich zu bezweifeln. Auch die Menschheit geht heutzutage Risiken ein, die ihre totale Vernichtung beinhalten können - oder warum haben wir noch keinen Meteoriten-Abwehrschirm im All, obwohl kürzlich ein kleiner Brocken in Russland eingeschlagen ist, was zur Folge hatte, dass ein paar Kilometer entfernt noch Gebäudeschäden auftraten?

Das Show-of-Force-Argument hast Du offenbar nicht erfasst. Es bedeutet: Man will erkannt werden. Man will seine Waffen zeigen, um das Gegenüber zu bewegen, einzulenken. Denn das Einlenken ist das Ziel, nicht der Abschuss des Schiffs. Phase 1: "Seht her, Ihr seid erfasst, wir haben Euch im Visier. Wollt Ihr wirklich weiterfliegen?" Phase 2: Warnschuss gegen den Schild. Phase 3: Abschuss. Militärisch sinnvolles Standardvorgehen.

Cybermancer hat geschrieben: Nun da sich die Temperatur im Inneren der Sonde erhöht hat, sind das Innere und das Gel nicht mehr in einem Gleichgewichtszustand, also fließt solange Wärmeenergie vom Inneren in das Gel bis sich eine neuer Gleichgewichtszustand herausbildet, bei dem Gel und Inneres wieder die gleiche Temperatur haben.

Das ist unscharf: Die Wärmeenergie muss aufgenommen werden. Das muss nicht zwingend durch Erwärmung geschehen, es kann auch über Kristallisation oder ähnliche Prozesse erfolgen, die Energie aufnehmen.
So oder so ist die Frage, wann der Zeitpunkt erreicht ist, an dem die Energieaufnahme unvollständig wird, damit die Energie nach außen abstrahlt - bspw. als Wärme - und damit eine Ortung möglich wird. Ich habe zwei Optionen genannt: 1) Das dauert sehr lange, das Kühlmittel reicht für ein Jahr und wird dann gewechselt; 2) die Energie wird produktiv genutzt, zum Beispiel für die Manöverdüsen. Beides ist ohne Weiteres denkbar.

Cybermancer hat geschrieben:Ich gehe nicht davon aus, das Translatoren immer die perfekte Übersetzung liefern.

Davon kannst Du aber ausgehen: Wenn Perry Rhodan mit einem Arkoniden spricht, bemerkt dieser noch nicht einmal, dass ein Übersetzungsgerät im Einsatz ist - er geht als Muttersprachler durch.

Cybermancer hat geschrieben:Ich habe das damals anders gelesen, für mich ein klarer Fall von: "Was kümmert mich mein Geschreibsel aus der letzten Staffel".

Tatsächlich ist es aber ein Fall von: "Ich habe nicht genau hingesehen und ärgere mich jetzt darüber, dass ich mich umsonst aufgeregt habe."

Cybermancer hat geschrieben:Und welche Vorhersagen lassen sich aus dem Modell, das die Erde auf dem Rücken von 4 Elephanten steht gewinnen und welche Vorsagen lassen sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie gewinnen? Enough said.

Und welche Vorhersagen lassen sich mit der allgemeinen Relativitätstheorie gewinnen, wenn es überlichtschnelle Raumfahrt, Transmitter, Zeitreisen (...) gibt? Enough said.

Cybermancer hat geschrieben:Naturgesetze an sich sind normativ, denn sie beschreiben, wie sich die Objekte dieses Universums zu verhalten haben.

Nein, sie beschreiben, was wir bisher beobachtet haben. Das ist alles deduktiv.
Zum Beispiel kann man formulieren: "Die Dichte von Wasser nimmt zu, wenn man es abkühlt." Das stimmt auch für einen bestimmten Beobachtungsbereich - für diesen Bereich ist es ein Naturgesetz. Dann kommt man beim Abkühlen aber irgendwann unter vier Grad Celsius an. Beschreibt unser Naturgesetz jetzt, wie sich das Objekt Wasser zu verhalten hat? Das Wasser verhält sich aber anders, die Dichte nimmt ab. Und bei Null Grad wechselt es auch noch den Aggregatzustand. Schade, wenn wir das vorher nicht beobachten konnten, denn dann ist unser schönes Naturgesetz im neuen Beobachtungsbereich nutzlos. Nun kann ich einen pseudoreligiösen Standpunkt einnehmen, das Naturgesetz zur Norm erklären, die Messwerte löschen und sagen: "Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein." Oder ich erkenne, dass das Naturgesetz nur eine Beschreibung, mithin deskriptiv, ist und passe diese Beschreibung an.

Cybermancer hat geschrieben:Sagte ich doch, Zusatzterme eben. Nachdem man die Zusatzterme eingefügt hat sind diese ein Teil der ART und da man sie so gewählt hat, das sie die Beobachtungen reproduzieren, reproduziert unsere neue ART mit Zusatztermen die Gestalt von Galaxien.

Eine Formel ist etwas anderes als eine Inputgröße. Die Theorie der dunklen Materie postuliert eine unbeobachtete Inputgröße, womit man die Formel beibehalten kann.
Wie zuvor erwähnt ist das nicht so unseriös, wie es zunächst klingt. Die Bahn des Uranus war mit den damals bekannten Formeln nicht zu erklären. Man setzte eine nicht beobachtete Inputgröße als Ausgleich in die Formel ein: Jenseits des Uranus musste ein weiterer Planet existieren, dessen Gravitation die ungewöhnliche Bahn erklären wurde. Man suchte und fand dann diesen Planeten, den Neptun. Damit hat man jetzt neben der rein theoretisch angenommenen Inputgröße auch eine Beobachtung per Teleskop etc. Dieser Schritt steht bei der dunklen Materie noch aus, und solange ist sie ein "Faktor X" mit exakt den Eigenschaften, die er haben müsste, wenn die allgemeine Relativitätstheorie richtig wäre. Ist die aber grob fehlerhaft, könnten seine Eigenschaften komplett anders geartet sein - oder er könnte sogar ganz entfallen (ich sage nur: kosmologische Konstante - von Einstein zunächst postuliert und dann als "große Eselei" wieder zurückgenommen).

Cybermancer hat geschrieben:Zu spät. Ihr habt es bereits versaut. Mit deiner Erklärung machen die zwei großen, in der Serie beschriebenen, Raumschlachten keinen Sinn.
Die von euch beschriebenen Sicherheitsarchitektur zur Sicherung von Sonnensystemen macht keinen Sinn. Die Fakten, die die Handlung doch noch hätten erklären können, hätten in die entsprechenden Romane gehört, sind dort aber nicht behandelt worden.

Ein Roman ist kein Sachbuch. In einen Roman gehört, was ihn interessant macht, mehr nicht.

Cybermancer hat geschrieben:Ich sehe das so, dass nicht mein Dafürhalten falsch ist, sondern das die Serie zu schrottig ist um meinen quali9tativn Anforderungen zu genügen.

Du und die Serie - Ihr kommt nicht zusammen.
Ich glaube weder, dass das eine Qualitätsfrage, noch, dass das ein Problem der Serie ist.
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Schnurzel
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@ Robert:

Im Spoiler-Thread zu "Callibsos Puppen" habe ich Cybermancer, der partout nicht glauben möchte, dass Derogwanien außerhalb des Großen Imperiums liegt, auf folgenden Dialog aus deinem Roman aufmerksam gemacht:

"Wohin sind sie gesprungen?"

"In mehreren Etappen bis zum Bareon-System."

....

"Das lokale Kommando hat zwei Kreuzer in das System geschickt, um nachzusehen."

"Sehr gut. Sind die Methans noch dort?"

"Nein. Beide Schiffe sind wieder aus dem System gesprungen, Aber wir haben keine passenden Eintrittsdaten zu diesen Transitionen."

"Also haben sie vermutlich das Gebiet des Großen Imperiums verlassen."



Müsste es nicht "Austrittsdaten" heißen, Robert?
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Schnurzel
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PS. Kann sein, dass ich mich auch täusche. Vielleicht ist tatsächlich so, wie du schreibst.
Wahrscheinlich ist die Diskussion darüber genauso müßig, wie die, wo in der Garage hinten und vorne ist. :D
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Robert Corvus
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Schnurzel hat geschrieben:"Nein. Beide Schiffe sind wieder aus dem System gesprungen, Aber wir haben keine passenden Eintrittsdaten zu diesen Transitionen."
"Also haben sie vermutlich das Gebiet des Großen Imperiums verlassen."
Müsste es nicht "Austrittsdaten" heißen, Robert?

Ist die Frage konzeptionell oder sprachlich?

Konzeptionelle Perspektive:
Die eigentliche Transition, also die Bewegung jenseits des Einsteinraums, lässt sich durch die Bojen nicht beobachten. Die Bojen messen Ein- und Austritt in die Transition.

Die Grundidee ist: Ich habe 15 Sternensysteme. Ein Schiff geht in System 1 in Transition, tritt also aus dem Einsteinraum aus. Das registriert die Boje in System 1. Zur exakt gleichen Zeit taucht dieses Schiff in System 5 wieder auf. Die Bojen in System 5 messen den Eintritt. In allen anderen Systemen wird zu diesem Zeitpunkt kein Eintritt gemessen. Ergo schließt man, dass das Schiff von System 1 nach System 5 gesprungen ist.
Leider klappt das nicht so einfach, weil ...
... mehr als 1 Schiff gleichzeitig springen könnte: 2 Austritte in System 1, 1 Eintritt in System 5, 1 Eintritt in System 7 - Welches der beiden Schiffe ist nun in System 5, welches in System 7? Das lässt sich über die Bojen nicht ermitteln.
... manchmal ein wenig Zeit während des Sprungs vergeht, und man vorher nicht weiß, wieviel Zeit das ist.

Das Bareon-System ist mit Bojen ausgestattet. Die Methans (wenn sie es denn wirklich sind) werden also angemessen, wenn sie aus dem System springen = der Austritt wird erfasst.
Der dazugehörige Eintritt in ein anderes System aber nicht. Daraus schließt man dann, dass die Methans in ein System transitiert sind, das keine Bojen hat.
Die Alternativen - Versagen der Bojen oder Verlust des Schiffs im Hyperraum - sind deutlich unwahrscheinlicher.

Sprachliche Perspektive:
Ein- und Austritt sind hier aus der Sicht der beobachtenden Boje benannt. Das Schiff tritt in deren Beobachtungsbereich ein (= Eintrittsdaten), wenn es aus dem Hyperraum austritt.
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Schnurzel
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Robert Corvus hat geschrieben:
Sprachliche Perspektive:
Ein- und Austritt sind hier aus der Sicht der beobachtenden Boje benannt. Das Schiff tritt in deren Beobachtungsbereich ein (= Eintrittsdaten), wenn es aus dem Hyperraum austritt.

Das habe ich mir fast gedacht. Deshalb auch mein ergänzender Post (wo ist in der Garage hinten bzw. vorne)
Danke für die Antwort. Dadurch wird der Roman allerdings weder schlechter noch besser. (Bevor du jetzt die Augenbrauen hochziehst: der Roman, ich habe etwa ein Drittel durch, ist bis jetzt sehr gut)
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Kjeldahl
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Mal eine Frage an den Autor - und weil es ja auch in der Diskussion immer wieder vorkommt.

Du hast in Deinem Roman ja Deine Admiralin (glaube ich) sagen lassen, dass das Hypersprungmessnetzwerk der Arkoniden (mein eigener Sprachgebrauch, kann mir das Original nicht merken) bedauerlicherweise nicht weiter ausgebaut worden sei...

Ist das eine Reaktion auf die Beiträge im Forum? Insbesondere auf die, die die Position der Erde und/oder Derogwaniens betreffen?
Sechs mal Vier ist Drei mal Acht. - Null ist Null mal Hundert. Wunder werden nur vollbracht - von dem, der sich nicht wundert! (Erich Kästner).
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Schnurzel
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Kjeldahl hat geschrieben:Mal eine Frage an den Autor - und weil es ja auch in der Diskussion immer wieder vorkommt.

Du hast in Deinem Roman ja Deine Admiralin (glaube ich) sagen lassen, dass das Hypersprungmessnetzwerk der Arkoniden (mein eigener Sprachgebrauch, kann mir das Original nicht merken) bedauerlicherweise nicht weiter ausgebaut worden sei...

Ist das eine Reaktion auf die Beiträge im Forum? Insbesondere auf die, die die Position der Erde und/oder Derogwaniens betreffen?

Das habe ich mich, ehrlich gesagt, auch gefragt, wie ich das gelesen habe. Aus Kostengründen sei dieses Netz nicht weiter ausgebaut worden.
Ich möchte wetten, dass diese Aussage den Widerspruch von Cybermancer herausfordern wird, so von wegen uralte Zivilisation, unendliche Ressourcen etc. pp....
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Robert Corvus
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Kjeldahl hat geschrieben:Du hast in Deinem Roman ja Deine Admiralin (glaube ich) sagen lassen, dass das Hypersprungmessnetzwerk der Arkoniden (mein eigener Sprachgebrauch, kann mir das Original nicht merken) bedauerlicherweise nicht weiter ausgebaut worden sei...
Ist das eine Reaktion auf die Beiträge im Forum? Insbesondere auf die, die die Position der Erde und/oder Derogwaniens betreffen?

Nein, das ist meinem Hang geschuldet, Unperfektheiten in die Welten einzubauen, die ich schildere. Durch solche Schattierungen ergeben sich in meinen Augen mehr Möglichkeiten.
Die Erde wäre ohnehin kaum erfasst, einfach weil sie zu weit außerhalb des Großen Imperiums liegt.

Es gibt aber ein anderes Element, bei dem ich durch eine Forendiskussion inspiriert etwas einbauen wollte. Das Gerät, mit dem die Mascantin umgebracht werden soll, ist in meiner ersten Fassung eine winzige Antimateriebombe. Hier im Forum wurde irgendwo diskutiert, dass Arkoniden recht gut mit Antimaterie umgehen können, weil sie schließlich Positroniken verwenden (Positron = Antiteilchen zum Elektron).
Das gefiel aber nicht - the Expokrat himself bat mich, das Fass "Antimaterie" geschlossen zu halten. Deswegen habe ich mir etwas anderes ausgedacht, was, wie ich rückblickend finde, sogar besser in die Geschichte passt, weil es ein zuvor in dieser Geschichte etabliertes Gerät aufgreift.
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Schnurzel
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Robert Corvus hat geschrieben:
Kjeldahl hat geschrieben:Du hast in Deinem Roman ja Deine Admiralin (glaube ich) sagen lassen, dass das Hypersprungmessnetzwerk der Arkoniden (mein eigener Sprachgebrauch, kann mir das Original nicht merken) bedauerlicherweise nicht weiter ausgebaut worden sei...
Ist das eine Reaktion auf die Beiträge im Forum? Insbesondere auf die, die die Position der Erde und/oder Derogwaniens betreffen?

Nein, das ist meinem Hang geschuldet, Unperfektheiten in die Welten einzubauen, die ich schildere. Durch solche Schattierungen ergeben sich in meinen Augen mehr Möglichkeiten.
Die Erde wäre ohnehin kaum erfasst, einfach weil sie zu weit außerhalb des Großen Imperiums liegt.

Na, das halte ich jetzt für etwas übertrieben. Lediglich 300 LJ von KE'MATLON entfernt halte ich die Erde jetzt nicht für "weit außerhalb", sondern für "relativ nah".
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Robert Corvus
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Schnurzel hat geschrieben:Lediglich 300 LJ von KE'MATLON entfernt halte ich die Erde jetzt nicht für "weit außerhalb", sondern für "relativ nah".

300 Lichtjahre ist zwar relativ nah, wenn man die Gesamtgröße der Milchstraße als Vergleich nimmt, aber eine enorme Distanz, wenn man die Anzahl der in einer entsprechenden Kugel vorhandenen Sternensysteme bedenkt.
Die Bojen messen Transitionen in 35 Lichtjahren Entfernung an (was übrigens auch bedeutet, dass es Ortungsmethoden gibt, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit messen - diese Frage kam ja bereits in diesem Diskussionsfaden auf).
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bmc
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Cybermancer hat geschrieben:Naturgesetze an sich sind normativ, denn sie beschreiben, wie sich die Objekte dieses Universums zu verhalten haben.


Naturgesetze als normativ zu bezeichnen, ist zumindest ein ungewöhnlicher Sprachgebrauch. In allen Büchern und Aufsätzen, die ich zur Wissenschaftstheorie allgemein und speziell zu Methodologien der Einzelwissenschaften bisher gelesen habe, wird unterschieden zwischen deskriptiven (beschreibenden) Gesetzen und normativen Gesetzen (die ein „So-sollte-es-sein“ vorgeben). Gegen normative Gesetze kann man verstoßen. Zu ihrer Durchsetzung bedarf es Polizei und Staatsanwaltschaft, bedarf es Sanktionen. Und wenn der Regelverstoß überhand nimmt, dann ändern sich die normativen Gesetze – man spricht dann von der „normativen Kraft des Faktischen“.

Naturgesetze dagegen bedürfen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft.
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Schnurzel
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Robert Corvus hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:Lediglich 300 LJ von KE'MATLON entfernt halte ich die Erde jetzt nicht für "weit außerhalb", sondern für "relativ nah".

300 Lichtjahre ist zwar relativ nah, wenn man die Gesamtgröße der Milchstraße als Vergleich nimmt, aber eine enorme Distanz, wenn man die Anzahl der in einer entsprechenden Kugel vorhandenen Sternensysteme bedenkt.
Die Bojen messen Transitionen in 35 Lichtjahren Entfernung an (was übrigens auch bedeutet, dass es Ortungsmethoden gibt, die schneller als mit Lichtgeschwindigkeit messen - diese Frage kam ja bereits in diesem Diskussionsfaden auf).

Die Frage, ob die Erde entdeckt hätte werden müssen bei "nur" 300 LJ Entfernung, hatten wir schon oft in den NEO-Threads; darauf will ich jetzt auch nicht abzielen. Ich finde nur, dass für ein Imperium, das angeblich etwa ein Drittel der Milchstraße umspannt (stimmt das überhaupt? Was geben da eure Datenblätter her? Wäre mal interessant zu erfahren), eine Entfernung von 300 LJ "relativ nah" anstatt "weit außerhalb" ist (zumal KE'MATLON, was man bisher über die Station gelesen hat, nicht wie ein Hinterwäldlerposten wirkt, sondern von allen möglichen Rassen gut besucht ist, so als wäre die Station im Herzen Imperiums (was natürlich nur ein subjektiver Eindruck ist)
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Robert Corvus
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Schnurzel hat geschrieben:Ich finde nur, dass für ein Imperium, das angeblich etwa ein Drittel der Milchstraße umspannt (stimmt das überhaupt? Was geben da eure Datenblätter her? Wäre mal interessant zu erfahren)

Ich habe mal eine Volltextsuche über alle NEO-Manuskripte nach dem Begriff "Drittel" gemacht; in diesem Zusammenhang habe ich ihn nicht gefunden. Meine Volltextsuche ist aber relativ dumm; wenn es auch nur ein wenig anders geschrieben ist (z. B. Genitiv "Drittels"), habe ich keinen Treffer.
Im entsprechenden Datenblatt ist die Ausdehnung nicht angegeben, aber ausgesagt, dass das Große Imperium die bestimmtende Macht im Bereich der momentanen Handlung ist. Es ist sehr heterogen, gemeinsamer Nenner ist die Oberherrschaft des Imperators, die aber in manchen Bereichen des Großen Imperiums hohles Gerede ist. Ständig gibt es irgendwo Aufstände und Bürgerkriege, auch wenn das Imperium im Großen und Ganzen stabil ist.
Also in etwa so wie das britische Empire - irgendeine Volksgruppe in irgendeiner Kolonie revoltiert immer, aber das stört die Tea Time in London nicht.
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Loborien
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Mann kann es doch am besten mit einem Vergleich aus unserer heutigen Zeit vergleichen.

Nehmen wir mal einen Landstrich der so gut wie unerforscht ist. Vor ein paar Jahrzehnten sind dort Kundschafter gewesen und haben bei einem Urvolk eine Mission aufgebaut die aber wieder in Vergessenheit geraten ist nach einem Krieg. Nun hat man nicht weit von diesem Gebiet eine Schwebebahn gebaut.
Die Fahrzeuge auf dieser Schwebebahn werden aber dieses Urvolk kaum wahrnehmen können, Da es sich nicht bemerkbar machen kann (Trasse nicht erreichen) und man ihre Rauchzeichen auch nicht als das Interpretiert was sie sind..
Meine eigene Welt : https://lobosworlds.wordpress.com/
Es ist leider leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil. - Albert Einstein
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Kjeldahl
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bmc hat geschrieben:
Cybermancer hat geschrieben:Naturgesetze an sich sind normativ, denn sie beschreiben, wie sich die Objekte dieses Universums zu verhalten haben.


Naturgesetze als normativ zu bezeichnen, ist zumindest ein ungewöhnlicher Sprachgebrauch. In allen Büchern und Aufsätzen, die ich zur Wissenschaftstheorie allgemein und speziell zu Methodologien der Einzelwissenschaften bisher gelesen habe, wird unterschieden zwischen deskriptiven (beschreibenden) Gesetzen und normativen Gesetzen (die ein „So-sollte-es-sein“ vorgeben). Gegen normative Gesetze kann man verstoßen. Zu ihrer Durchsetzung bedarf es Polizei und Staatsanwaltschaft, bedarf es Sanktionen. Und wenn der Regelverstoß überhand nimmt, dann ändern sich die normativen Gesetze – man spricht dann von der „normativen Kraft des Faktischen“.

Naturgesetze dagegen bedürfen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft.


Kicher...

das erinnert mich an einen Quasi-Witz, den ich ´mal gehört habe:

"Murphy´s law ist das einzige Gesetz, das auch im Bundestag mit einer 2/3 Mehrheit nicht abgewählt werden kann"....
Sechs mal Vier ist Drei mal Acht. - Null ist Null mal Hundert. Wunder werden nur vollbracht - von dem, der sich nicht wundert! (Erich Kästner).
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Schnurzel
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Loborien hat geschrieben:Mann kann es doch am besten mit einem Vergleich aus unserer heutigen Zeit vergleichen.

Nehmen wir mal einen Landstrich der so gut wie unerforscht ist. Vor ein paar Jahrzehnten sind dort Kundschafter gewesen und haben bei einem Urvolk eine Mission aufgebaut die aber wieder in Vergessenheit geraten ist nach einem Krieg. Nun hat man nicht weit von diesem Gebiet eine Schwebebahn gebaut.
Die Fahrzeuge auf dieser Schwebebahn werden aber dieses Urvolk kaum wahrnehmen können, Da es sich nicht bemerkbar machen kann (Trasse nicht erreichen) und man ihre Rauchzeichen auch nicht als das Interpretiert was sie sind..

Ich hatte eigentlich nicht vor, die Diskussion darüber wieder aufzuwärmen, ob man die Erde (und auch Wega) aus 300 LJ Entfernung hätte entdecken müssen oder nicht. Mir ist nur Roberts Formulierung "weit außerhalb" aufgefallen, und darüber habe ich einen kleinen Kommentar abgegeben.

@ Robert: das "Drittel" kam definitiv aus dem Forum, aber der betreffende Post hat so auf mich gewirkt, als wäre das "Drittel" Kanon. Aber wie auch immer, das Große Imperium ist, wie schon der Name sagt, GROSS :D
Und die Raumschiffkommandanten im Großen Imperium müssten über einen halben Sprung über 300 LJ eigentlich müde lächeln. "Weit draußen" ist für mich Derogwanien, da die Reisezeit bis dorthin 2 Monate betragen hat (soweit ich mich erinnere).
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Papageorgiu
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Irgendwie scheint sich Neo mehr und mehr auf einem Kursvektor zu bewegen, der orthogonal zu meinen Vorstellungen von interessanter SF steht. Schade eigentlich. :( Ich finde die Handlung im Moment einfach nur langweilig.
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Kjeldahl
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Schnurzel hat geschrieben:
Loborien hat geschrieben:Mann kann es doch am besten mit einem Vergleich aus unserer heutigen Zeit vergleichen.

Nehmen wir mal einen Landstrich der so gut wie unerforscht ist. Vor ein paar Jahrzehnten sind dort Kundschafter gewesen und haben bei einem Urvolk eine Mission aufgebaut die aber wieder in Vergessenheit geraten ist nach einem Krieg. Nun hat man nicht weit von diesem Gebiet eine Schwebebahn gebaut.
Die Fahrzeuge auf dieser Schwebebahn werden aber dieses Urvolk kaum wahrnehmen können, Da es sich nicht bemerkbar machen kann (Trasse nicht erreichen) und man ihre Rauchzeichen auch nicht als das Interpretiert was sie sind..

Ich hatte eigentlich nicht vor, die Diskussion darüber wieder aufzuwärmen, ob man die Erde (und auch Wega) aus 300 LJ Entfernung hätte entdecken müssen oder nicht. Mir ist nur Roberts Formulierung "weit außerhalb" aufgefallen, und darüber habe ich einen kleinen Kommentar abgegeben.

@ Robert: das "Drittel" kam definitiv aus dem Forum, aber der betreffende Post hat so auf mich gewirkt, als wäre das "Drittel" Kanon. Aber wie auch immer, das Große Imperium ist, wie schon der Name sagt, GROSS :D
Und die Raumschiffkommandanten im Großen Imperium müssten über einen halben Sprung über 300 LJ eigentlich müde lächeln. "Weit draußen" ist für mich Derogwanien, da die Reisezeit bis dorthin 2 Monate betragen hat (soweit ich mich erinnere).



Das ist jetzt nicht direkt eine echte Quelle aber doch ein Hinweis:
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Gro ... s_Imperium

dort steht:
...Der Einflussbereich des Imperiums umfasste vor allem die Northside, aber auch etwa die Hälfte der Westside der Milchstraße...

North-, South-, East- und Westside sind 4/4 der Milchchstraße

North- und die Hälfte der Westside macht dann etwa (nicht genau 0,375) 1/3 der Galaxis. Wie gesagt, das ist keine offizielle Quelle, aber irgendwas in der Art meine ich auch in der EA gelesen zu haben. NEO ist zwar nicht die EA aber es werden doch starke Anleihen aus dem EA-Konstrukt genommen. Solltet Ihr mal klären, Ihr Autoren :o)
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Schnurzel
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Kjeldahl hat geschrieben:
Schnurzel hat geschrieben:
Loborien hat geschrieben:Mann kann es doch am besten mit einem Vergleich aus unserer heutigen Zeit vergleichen.

Nehmen wir mal einen Landstrich der so gut wie unerforscht ist. Vor ein paar Jahrzehnten sind dort Kundschafter gewesen und haben bei einem Urvolk eine Mission aufgebaut die aber wieder in Vergessenheit geraten ist nach einem Krieg. Nun hat man nicht weit von diesem Gebiet eine Schwebebahn gebaut.
Die Fahrzeuge auf dieser Schwebebahn werden aber dieses Urvolk kaum wahrnehmen können, Da es sich nicht bemerkbar machen kann (Trasse nicht erreichen) und man ihre Rauchzeichen auch nicht als das Interpretiert was sie sind..

Ich hatte eigentlich nicht vor, die Diskussion darüber wieder aufzuwärmen, ob man die Erde (und auch Wega) aus 300 LJ Entfernung hätte entdecken müssen oder nicht. Mir ist nur Roberts Formulierung "weit außerhalb" aufgefallen, und darüber habe ich einen kleinen Kommentar abgegeben.

@ Robert: das "Drittel" kam definitiv aus dem Forum, aber der betreffende Post hat so auf mich gewirkt, als wäre das "Drittel" Kanon. Aber wie auch immer, das Große Imperium ist, wie schon der Name sagt, GROSS :D
Und die Raumschiffkommandanten im Großen Imperium müssten über einen halben Sprung über 300 LJ eigentlich müde lächeln. "Weit draußen" ist für mich Derogwanien, da die Reisezeit bis dorthin 2 Monate betragen hat (soweit ich mich erinnere).



Das ist jetzt nicht direkt eine echte Quelle aber doch ein Hinweis:
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Gro ... s_Imperium

dort steht:
...Der Einflussbereich des Imperiums umfasste vor allem die Northside, aber auch etwa die Hälfte der Westside der Milchstraße...

North-, South-, East- und Westside sind 4/4 der Milchchstraße

North- und die Hälfte der Westside macht dann etwa (nicht genau 0,375) 1/3 der Galaxis. Wie gesagt, das ist keine offizielle Quelle, aber irgendwas in der Art meine ich auch in der EA gelesen zu haben. NEO ist zwar nicht die EA aber es werden doch starke Anleihen aus dem EA-Konstrukt genommen. Solltet Ihr mal klären, Ihr Autoren :o)

Guter Fingerzeig, Kjeldahl, Danke :st:
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Robert Corvus
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bmc hat geschrieben:Naturgesetze dagegen bedürfen weder Polizei noch Staatsanwaltschaft.

Ein Gesetz ist eine fixierte Regel. Das verbindet es mit der Allgemeinen Relativitätstheorie. Im Unterschied zu dieser ist das Gesetz jedoch nicht "richtig" oder "falsch" - diese Kategorien treffen auf ein Gesetz nicht zu. Es ist "rechtmäßig erlassen", "gerecht", "sinnvoll", etc.
Ein Naturgesetz ist eine Beschreibung, oft formuliert in einer Formelsprache. Hier treffen die Kategorien "richtig" und "falsch" zu. Faktisch ist nicht das Naturgesetz, faktisch sind die Fakten, die es zu beschreiben versucht. Wenn die Fakten vom formulierten Naturgesetz abweichen, sind deswegen nicht die Fakten falsch, sondern das Naturgesetz ist innerhalb der Parameter, unter denen die Beobachtung gemacht wurde, falsch. Weil es deskriptiv ist, nicht normativ - und weder Polizei noch Staatsanwaltschaft hat, die es durchsetzen könnten, wie Du richtig formulierst.

Papageorgiu hat geschrieben:Ich finde die Handlung im Moment einfach nur langweilig.

Dann gibt es Hoffnung für Dich: Wie gesagt befinden wir uns in einer Erntephase. Handlungsbögen werden abgeschlossen - danach kommt etwas Neues.

Loborien hat geschrieben:Mann kann es doch am besten mit einem Vergleich aus unserer heutigen Zeit vergleichen.

Nehmen wir mal einen Landstrich der so gut wie unerforscht ist. Vor ein paar Jahrzehnten sind dort Kundschafter gewesen und haben bei einem Urvolk eine Mission aufgebaut die aber wieder in Vergessenheit geraten ist nach einem Krieg. Nun hat man nicht weit von diesem Gebiet eine Schwebebahn gebaut.
Die Fahrzeuge auf dieser Schwebebahn werden aber dieses Urvolk kaum wahrnehmen können, Da es sich nicht bemerkbar machen kann (Trasse nicht erreichen) und man ihre Rauchzeichen auch nicht als das Interpretiert was sie sind..

:st:

Kjeldahl hat geschrieben:North- und die Hälfte der Westside macht dann etwa (nicht genau 0,375) 1/3 der Galaxis. Wie gesagt, das ist keine offizielle Quelle, aber irgendwas in der Art meine ich auch in der EA gelesen zu haben. NEO ist zwar nicht die EA aber es werden doch starke Anleihen aus dem EA-Konstrukt genommen. Solltet Ihr mal klären, Ihr Autoren :o)

Ohne Ironie gefragt: Welche Relevanz hätte diese Information? Für die bisherige Handlung scheint die genaue Festlegung unnötig ...
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Kjeldahl
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Robert Corvus hat geschrieben:
Kjeldahl hat geschrieben:North- und die Hälfte der Westside macht dann etwa (nicht genau 0,375) 1/3 der Galaxis. Wie gesagt, das ist keine offizielle Quelle, aber irgendwas in der Art meine ich auch in der EA gelesen zu haben. NEO ist zwar nicht die EA aber es werden doch starke Anleihen aus dem EA-Konstrukt genommen. Solltet Ihr mal klären, Ihr Autoren :o)

Ohne Ironie gefragt: Welche Relevanz hätte diese Information? Für die bisherige Handlung scheint die genaue Festlegung unnötig ...


Nun, ich schreibe natürlich keine Romane - und schon gar kein Expose - aber ich würde denken, dass eine Festlegung nicht viel Gehirnschmalz kostet und man damit eine feste Größe gewinnt, mit der man im Folgenden herumspielen kann. Ihr könnt ja auch nur 1/8, 1/16 oder sonst was nehmen.
Oder gar nichts. Ist ja nicht mein Bier :P
Sechs mal Vier ist Drei mal Acht. - Null ist Null mal Hundert. Wunder werden nur vollbracht - von dem, der sich nicht wundert! (Erich Kästner).
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Kjeldahl hat geschrieben:North- und die Hälfte der Westside macht dann etwa (nicht genau 0,375) 1/3 der Galaxis. Wie gesagt, das ist keine offizielle Quelle, aber irgendwas in der Art meine ich auch in der EA gelesen zu haben. NEO ist zwar nicht die EA aber es werden doch starke Anleihen aus dem EA-Konstrukt genommen. Solltet Ihr mal klären, Ihr Autoren :o)

Ohne Ironie gefragt: Welche Relevanz hätte diese Information? Für die bisherige Handlung scheint die genaue Festlegung unnötig ...

Es wurde darüber diskutiert, ob Terra "weit außerhalb" oder "relativ nah" zum Großen Imperium liegt. Um dies zu beantworten, hätte Kjeldhals Aussage schon eine gewisse Relevanz. Ironiefrei jetzt gesagt :saus:
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