Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Wie findet ihr den Zyklus im Vergleich?

Die PR-Serie erreichte mit dem Kosmischen Schachspiel ihren Höhepunkt.
2
10%
Interessanter/besser als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
7
33%
Schlechter als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
2
10%
Vergleichbar mit Apfelkuchen
10
48%
 
Abstimmungen insgesamt : 21
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thinman
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Faktor10 hat geschrieben:Ich denke in diesem Teilbereich des Zyklus gab es Koordinierung Probleme. Was später noch mehr auffällt. Wieso wissen die Protagonisten dann plötzlich was vom Schachspiel.

Man kann es nur mit dem Eingriff der Schachspieler erklären. Beide Spielen nicht völlig den Regeln gemäß. Und wir wissen ja, dass einer später eklatant gegen den Geist des Spieles handelte.
Spoiler:
Vielleicht erklärt das auch Thoregon viel, viel später. Ich hätte nie gedacht, dass man eine Douglas Adams Referenz so früh in die Serie eingebaut hat. Do I see a raised finger ?

thinman
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nanograinger
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Yman hat geschrieben:...
Was mich sehr irritiert hat, ist dieser sogenannte Antimaterieschock. Offenbar gab es eine parallele Entwicklung, und die Veränderung der Charaktere begann erst in jüngerer Vergangenheit, durch ein Ereignis, das auf das Solsystem beschränkt war. Was natürlich ein klarer Hinweis auf das kosmische Schachspiel ist, aber in den vorherigen Romanen so nicht dargestellt wurde.

Das "Ereignis" ist die Explosion der HYODPON, bei der das gesamte NUGAS durchging. Einen anderen "Antimaterie-Schock" gab es meines Wissens nicht. Dies geschah im Sol-System, insofern ist die Konzentration der Effekte auf das Sol-System nachvollziehbar. Aber in den Romane seit Band 600 gibt es Widersprüche, wie ich schon mal geschrieben hatte. Das könnte man erklären, weil unsere Helden ja auch erst nach und nach herausfinden, was eigentlich passiert ist. Nur klappt das nicht, weil die Beobachtung (und Nutzung) der Inversion des Charakters von Bount Tehera II gerade nicht zur Aussage passt, die Rhodan so normativ in diesem Roman von sich gibt.
Yman hat geschrieben:...
(Immerhin ist man hier bereits jetzt schon nach 4 Romane um einiges schlauer als im aktuellen Zyklus nach 14 Romanen).

Eine Bitte: Lass uns in diesem Thread über den Zyklus "Das Kosmische Schachspiel" diskutieren und nicht über die aktuelle EA. Sonst brauchen wir keine Struktur des Forums in unterschiedliche Bereiche und Threads.

Was das Wissen des Lesers nach vier Romanen angeht, so musst du sehr aufpassen, dass du die Infos der Romane nicht mit deinem Wissen über den gesamten Zyklus vermischst. Für den damaligen Leser ist das Paralleluniversum mit den "Paralleliten" völlig neu. Von ANTI-ES weiß er gar nichts. ES war zum damaligen Zeitpunkt seit der ZA-Verteilung über 400 Bände lang fast nicht mehr vorgekommen (etwa in einem Roman pro Zyklus). Die "Schachspieler" sind bisher nicht benannt. Ob ein Leser den einen Schachspieler als ES einschätzen konnte und damit auf ANTI-ES als Extrapolation der "Paralleliten" schließen konnte: Sofern es nicht entsprechende Werbeankündigungen gab, meine ich, dass man das aus den Romanen nicht bisher nicht herauslesen kann. Das Einzige, was man aus den "Schachspieler"-Einschüben herauslesen kann, ist, dass das alles doch kein Zufall oder Unfall war. Ansonsten weiß man nichts, bzw. wird durch widersprüchliche Angaben verwirrt. Gibt es bspw. eine stark Widerstandsgruppe um Tycho Ramath II mit "10% des Etats der Regierung des SI" (Band 600) oder baut Bount Tehera II erst eine Widerstandsgruppe auf (Band 601/602)?
Yman hat geschrieben:...
Ja, das Tibi ist schon sehr eindrucksvoll.

Noch schöner sind die drei Innenillustrationen, die perfekt zu Textstellen des Romans passen. Offenbar hat hier die Übergabe von Infos gut gepasst, ich würde sogar davon ausgehen, dass Bruck den Roman vorliegen hatte. Die Beschreibungen passen 100% und die Szene mit dem telekinetischen "Aus-dem-Sattel"-Werfen wird kaum im Expose gestanden haben. Das Tibi passt auch in seinem Comic-Stil zur Bemerkung Guckys über Don Roxote etc.
Yman hat geschrieben:...
Als Lückenfüller würde ich den Roman nicht bezeichnen, denn Rhodan geht hier sehr aktiv gegen Rhodan II vor, indem er versucht, ihm seine Altmutanten wegzunehmen. Der Einsatz auf WABE-1000 passt ins Schema der bisherigen Romane....

Du hast offenbar bereits Band 602 vergessen, in dem sich Perry 14 Tage mit der MP in einem Stern versteckt, um Gucky und Co. die Zeit zur Rettung Ras Tschubais zu geben. "Sehr aktiv" ist was anderes. Aktiv war offenbar Atlan II, der die Altmutanten schon 19 Tage vor dem Auftauchen der MP aus WABE-1000 holte.

Es ist lange her, dass ich einen Ewers-Roman gelesen hatte, und noch länger her ist es einen Rorvic/Hainu-Roman wiederzulesen. Es ist schon ein seltsames Lesevergnügen, dass oft in reinen Klamauk abgleitet, um dann doch wieder die Kurve zu kriegen und die Handlung fortzusetzen. Aber dass Atlan II die Abschaltung des Schutzschirms auf WABE-1000 in der Massagebettkonsole im Damenhygienebereich versteckt, ist einfach zu viel. Und nachdem sich der Roman mit all dem Klamauk und "Ritterspielen" auf Saurier abgearbeitet hat, geht zum Schluss alles hopp-hopp und zwei Altmutanten sind eingesackt. Naja. Aber der Roman ist Klassen besser als der Vorgängerroman.

Fröstelmoment des Romans: Atlan schlägt allen Ernstes vor, die Haluter zu mobilisieren. Als Perry andeutet, dass dann die Planeten des Sol-Systems möglicherweise als Schlackehaufen enden, rudert er zurück und redet von "Raumflotte zerstören" und "Quarantäne". Uff.

Noch eine Nebenbemerkung: Seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, welcher der erste Roman war, der als Ich-Erzählung Rhodans erzählt wurde. Dies ist der bisher früheste mir bekannte solche Roman. Verwirrend war dabei, dass auch Tatcher in Ich-Perspektive erzählt. Es war manchmal gar nicht so einfach herauszufinden, welcher Ich-Erzähler gerade aktiv war.
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Yman
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nanograinger hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:...
Was mich sehr irritiert hat, ist dieser sogenannte Antimaterieschock. Offenbar gab es eine parallele Entwicklung, und die Veränderung der Charaktere begann erst in jüngerer Vergangenheit, durch ein Ereignis, das auf das Solsystem beschränkt war. Was natürlich ein klarer Hinweis auf das kosmische Schachspiel ist, aber in den vorherigen Romanen so nicht dargestellt wurde.

Das "Ereignis" ist die Explosion der HYODPON, bei der das gesamte NUGAS durchging. Einen anderen "Antimaterie-Schock" gab es meines Wissens nicht. Dies geschah im Sol-System, insofern ist die Konzentration der Effekte auf das Sol-System nachvollziehbar.

So weit ist das verständlich, aber bisher war der Eindruck der, dass das "Antimaterieereignis" nur einen Wechsel der MP in ein anderes Paralleluniversum bewirkte und nicht darüber hinaus auch noch eine Veränderung im dortigen Sol-System. Davon, dass noch kurz davor, Rhodan II, Gucky II usw. dieselben Charaktere waren wie ihre positiven Gegenstücke, war nicht die Rede. Da warte ich noch auf Aufklärung, wann und wie genau Rhodan II zu dem bösen Rhodan II wurde, vor allem der Zeitpunkt interessiert mich. Die Unterschiede auf der Erde waren groß genug, damit das nicht alles mit ein paar Stunden zwischen dem Experiment und der Landung der MP auf Terra II erklärt werden kann.

nanograinger hat geschrieben:Was das Wissen des Lesers nach vier Romanen angeht, so musst du sehr aufpassen, dass du die Infos der Romane nicht mit deinem Wissen über den gesamten Zyklus vermischst. Für den damaligen Leser ist das Paralleluniversum mit den "Paralleliten" völlig neu. Von ANTI-ES weiß er gar nichts. ES war zum damaligen Zeitpunkt seit der ZA-Verteilung über 400 Bände lang fast nicht mehr vorgekommen (etwa in einem Roman pro Zyklus). Die "Schachspieler" sind bisher nicht benannt. Ob ein Leser den einen Schachspieler als ES einschätzen konnte und damit auf ANTI-ES als Extrapolation der "Paralleliten" schließen konnte: Sofern es nicht entsprechende Werbeankündigungen gab, meine ich, dass man das aus den Romanen nicht bisher nicht herauslesen kann. Das Einzige, was man aus den "Schachspieler"-Einschüben herauslesen kann, ist, dass das alles doch kein Zufall oder Unfall war.

Natürlich kann man Anti-ES so noch nicht aus den Romanen herauslesen, aber das meine ich auch gar nicht. Die Verhältnisse in der Milchstraße sind einigermaßen klar.

nanograinger hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:...
Als Lückenfüller würde ich den Roman nicht bezeichnen, denn Rhodan geht hier sehr aktiv gegen Rhodan II vor, indem er versucht, ihm seine Altmutanten wegzunehmen. Der Einsatz auf WABE-1000 passt ins Schema der bisherigen Romane....

Du hast offenbar bereits Band 602 vergessen, in dem sich Perry 14 Tage mit der MP in einem Stern versteckt, um Gucky und Co. die Zeit zur Rettung Ras Tschubais zu geben. "Sehr aktiv" ist was anderes. Aktiv war offenbar Atlan II, der die Altmutanten schon 19 Tage vor dem Auftauchen der MP aus WABE-1000 holte.

Ja, aber PR 602, so langweilig er war, diente dazu, einen wichtigen Mutanten, Ras Tschubai, wieder zurück zu holen. Rhodan waren seine Leute, speziell Mutanten, schon immer wichtig. PR 602 verdeutlichte auch noch einmal die Verhältnisse auf der Erde.

nanograinger hat geschrieben:Es ist lange her, dass ich einen Ewers-Roman gelesen hatte, und noch länger her ist es einen Rorvic/Hainu-Roman wiederzulesen. Es ist schon ein seltsames Lesevergnügen, dass oft in reinen Klamauk abgleitet, um dann doch wieder die Kurve zu kriegen und die Handlung fortzusetzen. Aber dass Atlan II die Abschaltung des Schutzschirms auf WABE-1000 in der Massagebettkonsole im Damenhygienebereich versteckt, ist einfach zu viel. Und nachdem sich der Roman mit all dem Klamauk und "Ritterspielen" auf Saurier abgearbeitet hat, geht zum Schluss alles hopp-hopp und zwei Altmutanten sind eingesackt. Naja. Aber der Roman ist Klassen besser als der Vorgängerroman.

Hopp-hopp aber im typischen Tempo eines Heftromans, der immerhin den Schauplatz wechselt, von WABE-1000 zum Ritterplaneten, auf dem der Einsatz erst in der zweiten Hälfte des Romans beginnt. Ewers schreibt, wozu er Lust hat, ich denke, er hatte Spaß beim Schreiben, und ich finde, der Roman ist gut strukturiert. Der Weg zum Tempel bzw. zur Burg, gepflastert mit Klamauk, war als Rätsel interessanter als eine Verlängerung des Kampfes gegen die drei USO-Spezialisten und ein verlängertes Gezerre um die beiden Altmutanten. Das Lesevergnügen ist dennoch wirklich seltsam, aber eine gewisse Nostalgie und entsprechende Vorkenntnisse wappnen einen Leser.

nanograinger hat geschrieben:Fröstelmoment des Romans: Atlan schlägt allen Ernstes vor, die Haluter zu mobilisieren. Als Perry andeutet, dass dann die Planeten des Sol-Systems möglicherweise als Schlackehaufen enden, rudert er zurück und redet von "Raumflotte zerstören" und "Quarantäne". Uff.

Was uns zur der Frage nach Tolot II bringt. Falls ich da nichts überlesen oder vergessen habe.

nanograinger hat geschrieben:Noch eine Nebenbemerkung: Seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, welcher der erste Roman war, der als Ich-Erzählung Rhodans erzählt wurde. Dies ist der bisher früheste mir bekannte solche Roman. Verwirrend war dabei, dass auch Tatcher in Ich-Perspektive erzählt. Es war manchmal gar nicht so einfach herauszufinden, welcher Ich-Erzähler gerade aktiv war.

Letzterem stimme ich zu, aber ich bin nicht sicher, dass dies der erste Roman aus der Ich-Perspektive Rhodans ist. Falls doch, ist dies ein interessanter Hinweis, jedenfalls Grund genug, darauf zu achten.
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Klaus Eberhardt
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Ein bemerkenswertes, zweigeteiltes Heft:
Bis Seite 24 ziemlicher Schmarrn. Ab der Ritterhandlung geht es viel besser. Die ungewohnte doppelte Ich-Perspektive, das liebevolle Titelbild und die hervorragenden Innenillustrationen, das Damenklo und der manchmal sogar witzige Klamauk wurden schon erwähnt. Ergänzen kann ich einen Misthaufen, die wunderschöne Risszeichnung eines terranischen Hochhauses (mit "drei Wc´s" und "Haustiergehege"), die Fast-Adoption von Perry, ein verschmähtes "Fünf-Zentner-Weib", Juckpulver, wunde Hintern, usw.

Sehr phantasievoll erzählt. Hat dem damals 13-Jährigen, dem playmobilburgenbauenden Alter grad entwachsenen Buben gut gefallen. Aus heutiger Sicht ein kurioses und vergnügliches Heftchen.
"Gegen diese Art von Pseudologik war kein Kraut gewachsen, ...)", man könnt fast glauben Perry beschreibt seine Serie.
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Faktor10
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Ich weiß nun nach den vielen Jahren nicht mehr, ob es da eine Info es gab zum neuen Zyklus. Aber ich meine mich erinnern zu können das mir damals schon klar war das der erste Schachspieler ES war. Ich bin mir aber nicht sicher.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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nanograinger
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Yman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Fröstelmoment des Romans: Atlan schlägt allen Ernstes vor, die Haluter zu mobilisieren. Als Perry andeutet, dass dann die Planeten des Sol-Systems möglicherweise als Schlackehaufen enden, rudert er zurück und redet von "Raumflotte zerstören" und "Quarantäne". Uff.

Was uns zur der Frage nach Tolot II bringt. Falls ich da nichts überlesen oder vergessen habe.

Tolot II gibt es und ist offenbar gut Freund mit Rhodan II. Er wird in Band 600 und auch in Band 604 als Besatzungsmitglied der MP II erwähnt, aber nicht mehr. Er ist nun doch recht sicher nicht im Sol-System geboren, diese Art der Begründung für die Begrenzung der Inversion fällt also definitiv flach.
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Richard
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Wer weiss ob sich KHS & Co die entsprechende Begründung warum manche Leute "negativer" waren so im Detail ausformuliert haben.
Beispielsweise Orana Sestore II wurde jedenfalls meiner Erinnerung nach längst nicht so "negativ" dargestellt wie Perry II. Vielleicht wurde die "Kernmannschaft" um Perry II von Anti-ES besonders negativ und deren Gegenspieler im Standarduniversum, die aus unseren moralischen Anspruechen heraus negativ erscheinen, positiv konditioniert.
Weiters hatte ich da auch eher den Eindruck, dass speziell dort wo dann Perry und Perry II auftauchten, die jeweils "umgekehrte" Konditionierung wirksam wurde (mit einigen Ausnahmen a la Orana Sestore II welche womöglich den Spielregeln des Kosmischen Schachspiels geschuldet waren).
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Lumpazie
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thinman hat geschrieben:………..
Spoiler:
Vielleicht erklärt das auch Thoregon viel, viel später. Ich hätte nie gedacht, dass man eine Douglas Adams Referenz so früh in die Serie eingebaut hat. Do I see a raised finger ?

thinman


Wie meinst Du das jetzt, das dies

Spoiler:
Thoregon


viel später erklärt? :???:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
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thinman
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Lumpazie hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:………..
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Vielleicht erklärt das auch Thoregon viel, viel später. Ich hätte nie gedacht, dass man eine Douglas Adams Referenz so früh in die Serie eingebaut hat. Do I see a raised finger ?

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viel später erklärt? :???:

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Das nicht ganz gemäß den Regeln spielen. ES spielte da für mich definitiv falsch.


thinman
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Wer weiss ob sich KHS & Co die entsprechende Begründung warum manche Leute "negativer" waren so im Detail ausformuliert haben.

Die von den Autoren gelieferten möglichen Erklärungen sind zumindest widersprüchlich, teilweise sogar innerhalb eines Romans.
Richard hat geschrieben:Beispielsweise Orana Sestore II wurde jedenfalls meiner Erinnerung nach längst nicht so "negativ" dargestellt wie Perry II.

Orana Sestore II war überhaupt nicht "negativ", sie war praktisch exakt wie Orana Sestore I. Der einzige Unterschied war, dass sie im Paralleluniversum zum Solarmarshall befördert worden war (werden wir in Band 605 lesen).
Richard hat geschrieben:Vielleicht wurde die "Kernmannschaft" um Perry II von Anti-ES besonders negativ und deren Gegenspieler im Standarduniversum, die aus unseren moralischen Anspruechen heraus negativ erscheinen, positiv konditioniert.
Weiters hatte ich da auch eher den Eindruck, dass speziell dort wo dann Perry und Perry II auftauchten, die jeweils "umgekehrte" Konditionierung wirksam wurde (mit einigen Ausnahmen a la Orana Sestore II welche womöglich den Spielregeln des Kosmischen Schachspiels geschuldet waren).

Jetzt sage mir mal, was denn die Spielregeln des Kosmischen Schachspiels waren. Achso, die wurden ja nie genannt ! Kein Wunder, dass sich die Autoren ständig ihre eigenen Regeln überlegen müssen.... B-)
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thinman
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nanograinger hat geschrieben:Jetzt sage mir mal, was denn die Spielregeln des Kosmischen Schachspiels waren. Achso, die wurden ja nie genannt ! Kein Wunder, dass sich die Autoren ständig ihre eigenen Regeln überlegen müssen.... B-)

Und deswegen wurden sie in die Namenlose Zone verbannt? :gruebel: :D :unschuldig:
thinman
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Lumpazie
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thinman hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:
Wie meinst Du das jetzt, das dies

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Thoregon


viel später erklärt? :???:

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Das nicht ganz gemäß den Regeln spielen. ES spielte da für mich definitiv falsch.


thinman


Nun, tut er ja nicht, weil er
Spoiler:
bei der Thoregon-Geschichte ein Doppelagent der Kosmokraten ist. Er geht zum Schein auf die Thoregonsache ein, um Thoregon zu unterwandern. Natürlich spielte er hier aus Sicht von Thoregon falsch ^_^



So wurde es damals in der 1.Auflage ausgesagt. Einen Zusammenhang mit dem Kosmischen Schachspiel (und deren etwaigen Regelverstößen der beiden Kontrahenten ES und Anti-ES sehe ich da nicht.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
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thinman
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Lumpazie hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:
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viel später erklärt? :???:

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Das nicht ganz gemäß den Regeln spielen. ES spielte da für mich definitiv falsch.


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Nun, tut er ja nicht, weil er
Spoiler:
bei der Thoregon-Geschichte ein Doppelagent der Kosmokraten ist. Er geht zum Schein auf die Thoregonsache ein, um Thoregon zu unterwandern. Natürlich spielte er hier aus Sicht von Thoregon falsch ^_^



So wurde es damals in der 1.Auflage ausgesagt. Einen Zusammenhang mit dem Kosmischen Schachspiel (und deren etwaigen Regelverstößen der beiden Kontrahenten ES und Anti-ES sehe ich da nicht.
Spoiler:
Doppelagent für die Kosmokraten oder für weitere, uns noch nicht bekannte Parteien?
Wir wissen es nicht und werden es vielleicht niemals erfahren. Lassen wir es damit bewenden. Es war nur eine Idee die sich aus einem schwachen Witz über Cricket entwickelt hat.

thinman
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Yman
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Am 23. März 1973 erschien der 604. Roman:

Triumph der Gewalt von Ernst Vlcek


Untertitel: Ein Volk wird betrogen – und Perry Rhodans Doppelgänger spinnt ein tödliches Netz

Hauptpersonen: Perry Rhodan, Atlan, Rhodan II, Atlan II, Gucky II, Lord Zwiebus II, Ankur, Chairat


Handlung: Die MARCO POLO ist nach wie vor auf der Suche nach Verbündeten bzw. einem Stützpunkt in der parallelen Milchstraße, unter anderem für die Aufnahme von Frischwasser usw. Atlan kommt auf die Idee, den Planeten Tchirmayn im Kugelsternhaufen M 13 anzufliegen (im Roman wird Tchirmayn stets mit ch geschrieben, nicht mit sch). Dort hat Atlan vor 150 Jahren angefangen, seinem Volk zu neuer Blüte zu verhelfen und ein Gen-Programm gestartet, um ein Volk nicht degenerierter Neu-Arkoniden zu erschaffen.

Die Tchirmayner sind gut gerüstet, unter anderem haben sie eine schlagkräftige Flotte von 300 Schiffen unter dem Befehl von Admiral Ankur. Leider aber kommt Atlan II auf die Idee, dass sein Doppelgänger sich nach Tchirmayn wenden wird und schlägt Rhodan II vor, sich als ihre positiven Antipoden aus dem Paralleuniversum auszugeben. Sie mobilisieren 3000 Schiffe, die sich im Ortungsschutz von Sonnen verstecken sollen, und wollen der MARCO POLO eine Falle stellen.

Auf dem Weg dorthin droht Fellmer Lloyd II zu sterben, da ihm Gucky II den Zellaktivator abgenommen hat. Er bekommt ihn kurz vor dem Tod zurück. Irmina Kotschistowa konnte mit ihren Kräften Lloyd II nicht vor dem Tod bewahren. Kotschistowa empfindet so etwas wie Sympathien für Lloyd. Gucky II hingegen wird von den anderen Mutanten gehasst.

Mit einer Space-Jet landen Rhodan II, Atlan II und Zwiebus II, sowie zwei Soldaten mit Schauspieltalent auf Tchirmayn und werden gefangen genommen. Rhodan II, der mit dem Schauspielen große Probleme hat, geht ein hohes Risiko ein, aber der Plan geht auf. Sie erschleichen sich das Vertrauen der Tchirmayner und werden in all deren Widerstands-Pläne eingeweiht, u.a. die Existenz einer "Hasskolonie", Neuarkoniden, die genetisch darauf programmiert sind, die Führer des Solaren Imperiums zu hassen, und prompt werden Rhodan II, Atlan II und Zwiebus II von ihnen angegriffen. Rhodan II, Atlan II und Zwiebus II wehren sich mit Paralysatoren. Der Leiter des Gen-Programms heißt Chairat.

Die MARCO POLO I nähert sich derweil dem System. Sie hat Korvetten und Space-Jets ausgeschleust und überprüft die Lage in M 13. Die Vorsicht zahlt sich aus. Es werden Schiffe im Ortungsschutz von Sonnen erkannt. Rhodan gibt Befehl, alle Korvetten und Space-Jets wieder einzuschleusen, mit der Absicht, sich aus dem Staub zu machen. Die gegnerischen Einheiten werden mit einem Funkspruch getäuscht.

Als die letzte Space-Jet mit einem Gewaltmanöver unter der Hilfe von Traktorstrahlen eingeschleust wird, eröffnet die MP das Feuer auf 15 gegnerische Einheiten und entkommt. Dabei sterben offenbar die 15 Kommandanten und ein Großteil der Besatzungen. Rhodan II erfährt davon, bekommt einen Wutanfall und lässt die Maske fallen. Der Planet Tchirmayn wird ausgelöscht, der Großteil der tchirmaynischen Flotte vernichtet und die Sonne des Systems in eine Nova verwandelt, während alle diese Vorgänge von Kameras zur Abschreckung in die Milchstraße übertragen werden.
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Faktor10
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Klaus Eberhardt
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Dieses Heft lässt mich etwas ratlos. Eigentlich gut geschrieben, aber so böse ...

Der Schluss ist eine typische schnell schnell bombenwerfende
Gewaltorgie.

Nix für mich. Erstaunlich dass die letzten 2 Hefte nicht in den Silberband kamen, dieses aber schon.
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AARN MUNRO
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Faktor10 hat geschrieben:Ich weiß nun nach den vielen Jahren nicht mehr, ob es da eine Info es gab zum neuen Zyklus. Aber ich meine mich erinnern zu können das mir damals schon klar war das der erste Schachspieler ES war. Ich bin mir aber nicht sicher.


Soweit ich meiner Erinnerung trauen kann, gab es Werbe-Ankündigungen zum Kosmischen Schachspiel. Über ES wurde aber wahrscheinlich noch Nichts gesagt. Guckt doch mal auf den Werbeseiten des Altmutantenzyklus der damaligen Erstauflage. Werbeblätter in Illustrierten liegen ja nicht mehr vor ... aber vielleicht bei TA oder TN oder wie immer die Nebenreihen der/des Verlage(s) im SF-Bereich damals hießen.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
AARNs PR- Artikel auf http://zauberspiegel-online.de
Three Cheers for the "incredible Campbell"!
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch
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AARN MUNRO
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Ist jetzt OT aber Mahn war nicht der einzige Autor mit Physik-Durchhängern.Obwohl er immerhin Fachmann war. Ich lese gerade den Hondro-Zyklus und Voltz verpasste dem in 9 Stunden um sich selbst rotierenden Gasplaneten Pulsa an der Äquatorebene eine höhere Schwerkraft als am Pol.Obwohl er selbst erwähnt, dass der Planet "keine Kugel war, sondern eher wie eine Ellipse aussah."(Wörtliches Zitat). Er meinte natürlich ein Rotaionsellipsoid.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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Günther Drach
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AARN MUNRO hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Ich weiß nun nach den vielen Jahren nicht mehr, ob es da eine Info es gab zum neuen Zyklus. Aber ich meine mich erinnern zu können das mir damals schon klar war das der erste Schachspieler ES war. Ich bin mir aber nicht sicher.


Soweit ich meiner Erinnerung trauen kann, gab es Werbe-Ankündigungen zum Kosmischen Schachspiel. Über ES wurde aber wahrscheinlich noch Nichts gesagt. Guckt doch mal auf den Werbeseiten des Altmutantenzyklus der damaligen Erstauflage. Werbeblätter in Illustrierten liegen ja nicht mehr vor ... aber vielleicht bei TA oder TN oder wie immer die Nebenreihen der/des Verlage(s) im SF-Bereich damals hießen.

Auf die Schnelle fand ich nur was auf der LKS von PR 594, Werbeblöckchen und PR Privat. In PR 599 wiederholt sich der kleine Vorschau-Textblock.
Interessant: der Zyklus firmierte damals als ES-Zyklus.

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Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

nolite te bastardes carborundorum.
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nanograinger
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Klaus Eberhardt hat geschrieben:Dieses Heft lässt mich etwas ratlos. Eigentlich gut geschrieben, aber so böse ...

Vlcek konnte hier so richtig den inneren Sadisten.. ääh Schweinehund rauslassen. Das ist zwar schwer verdaulich, aber da habe ich an sich kein Problem mit, es ist ja Literatur.

Ein Problem habe ich mehr mit der Logik des Vorgehens und dem Szenario allgemein. Beide Seiten gehen ja davon aus, dass die jeweilige andere Seite genau die gleichen Kenntnisse über die Resourcen haben. Also versuchen sie sich natürlich in die andere Seite hineinzudenken, das ist in diesem Roman von der Seite der "Bösen" ausführlich ausgeführt. Aber damit kommt man natürlich sofort in das Problem, das man weiß, was die andere Seite denkt, die aber das auch weiß, also macht man etwas Unerwartetes, was die andere Seite aber auch annehmen muss, also macht man ... was?

Hier also nehmen Atlan II und Perry II an, dass Tschirmayn ein gutes Ziel für die MP I sein könnte und entwerfen den Plan, sie zu fangen. Dabei verstecken sie ihre Flotte in den Sternen nahe Tschirmayn. Aber natürlich sind Atlan I und Perry I vorsichtig, und nähern sich auch durch Hüpfen von Stern zu Stern (und senden Beiboote aus). Und prompt wird die Flotte der "Bösen" gefunden. Hätten sich das Atlan II und Perry II nicht denken können? Hmm....

Auch finde ich den persönlichen Einsatz von Atlan II, Perry II und LZ II auf Tschirmayn nicht plausibel. Die Gefahr, dass die Tschirmayner die Leute umbringen, ist doch relativ hoch, da stimme ich Roi Danton II ausdrücklich zu. Sind es die hiesigen Diktatoren, würde vermutlich das Regime fallen. Sind es die bisher unbekannten Paralleliten, ist das zwar schade, aber man hat sich beim Regime lieb Kind gemacht.

Wie geschildert sind die Tschirmayner doch recht blauäugig.
Klaus Eberhardt hat geschrieben:Der Schluss ist eine typische schnell schnell bombenwerfende
Gewaltorgie.

Nix für mich. Erstaunlich dass die letzten 2 Hefte nicht in den Silberband kamen, dieses aber schon.

Das wundert mich wiederum nicht. Viel klarer als in diesem Roman kann man ja nicht zeigen, dass es hier nicht zu einer auch nur irgendwie gearteten Einigung mit dem Regime der Bösen kommen kann.
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Yman
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nanograinger hat geschrieben:Auch finde ich den persönlichen Einsatz von Atlan II, Perry II und LZ II auf Tschirmayn nicht plausibel. Die Gefahr, dass die Tschirmayner die Leute umbringen, ist doch relativ hoch, da stimme ich Roi Danton II ausdrücklich zu.


Steht bei dir im Roman Tschirmayn mit sch? Bei mir wird es mit ch geschrieben. Der Einsatz auf Tchirmayn ist riskant, aber dennoch im Rahmen des Üblichen, wie man es von der Serie her kennt. Ernst Vlcek konnte sich hier wunderbar austoben und ein wirklich böses Spiegelbild von Rhodan zeichnen, einen bösen Rhodan II, der aber dem Original sonst sehr ähnlich ist. Um die leichtgläubigen Tchirmayner kann es einem sehr leid tun, aber ich fand den Roman sehr gut, sehr böse, aber sehr gut.

Die Chemie zwischen Rhodan II, Atlan II usw. war sehr stimmig. Der arme Lloyd II konnte einem auch fast leid tun, wie er von Rhodan II als Gedankenschnüffler bezeichnet wurde und nach dem Diebstahl des Zellaktivators durch Gucky II leiden musste. Mein Problem ist eher, wie es sein kann, dass die sich noch nicht längst alle gegenseitig umgebracht haben, wenn das schon, wie im Roman angedeutet, seit 1500 Jahren so geht. Die Zeitlinie ist mir immer noch nicht klar.
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AARN MUNRO
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Klaus Eberhardt hat geschrieben:
Dieses Heft lässt mich etwas ratlos. Eigentlich gut geschrieben, aber so böse ...


Vlcek konnte hier so richtig den inneren Sadisten.. ääh Schweinehund rauslassen. Das ist zwar schwer verdaulich, aber da habe ich an sich kein Problem mit, es ist ja Literatur.


Der Ernst kam ja eigentlich vom Horror her ... daher vielleicht seine "Bösartigkeiten". :D
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Lumpazie
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Günther Drach hat geschrieben:
Spoiler:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Faktor10 hat geschrieben:Ich weiß nun nach den vielen Jahren nicht mehr, ob es da eine Info es gab zum neuen Zyklus. Aber ich meine mich erinnern zu können das mir damals schon klar war das der erste Schachspieler ES war. Ich bin mir aber nicht sicher.


Soweit ich meiner Erinnerung trauen kann, gab es Werbe-Ankündigungen zum Kosmischen Schachspiel. Über ES wurde aber wahrscheinlich noch Nichts gesagt. Guckt doch mal auf den Werbeseiten des Altmutantenzyklus der damaligen Erstauflage. Werbeblätter in Illustrierten liegen ja nicht mehr vor ... aber vielleicht bei TA oder TN oder wie immer die Nebenreihen der/des Verlage(s) im SF-Bereich damals hießen.

Auf die Schnelle fand ich nur was auf der LKS von PR 594, Werbeblöckchen und PR Privat. In PR 599 wiederholt sich der kleine Vorschau-Textblock.
Interessant: der Zyklus firmierte damals als ES-Zyklus.

Bild

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Die Milchstraße wird zur Schutthalde - da blitzt anscheinend noch das angedachte Konzept des "Müllzyklus" von Karl-Herbert Scheer durch. Wurde dann nicht umgesetzt...ich kann mich zu mindestens nicht daran erinnern, das sich die Milchstraße am Schluss in eine Müllhalde verwandelte. Dennoch schlugen sich Reste dieses Konzepts in der Handlung nieder:
Spoiler:
z.B. im Roman "die falschen Itrinks" von Ernst Vlcek und viel später noch von Exprokrat Voltz aufgegriffen, die Thematik um die Zeitweiche und den Zeitmüll als Waffe von Seth-Apophis.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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AARN MUNRO
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NUn, der Rest von der Schutthalde war wohl die PAD-Seuche ... immerhin lag die Milchstraße kurz vor der Zeitkorrektur recht darnieder ...dafür gab es ja viel später Seth-Apophis und ihren Hypermüll, den sie aus Impulswellen des Hyperraumes abzapfte ... ...
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Moonbiker
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Schutt und Müll sind nicht das selbe. ;)

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