Zyklus: Der Sternenozean

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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pluckerwank
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von pluckerwank » 26. April 2019, 10:21

Ups, fühlt sich da wer auf die Füße getreten?
Ich habe hier nur meine subjektive Meinung abgegeben, sonst nichts.
Das mit dem Cyno-Erbe muss ich wohl übersehen haben, oder war's ironisch gemeint? In der Perrypedia steht nichts davon. (Die Geschichte vom "Hochrechnen" des Genpools auf Talan ist ebenfalls unlogisch. Bei der Erschaffung der Motana befand sich ES noch in der berühmt-berüchtigten Zeitschleife, wusste also damals genau, wer oder was auf Talan entstehen würde.)
Herr Böhmert wurde von mir nicht bewusst genannt oder hervorgehoben. Er war nur der zufällige Autor des Romans und wurde deshalb im Zitat aufgenommen.

PR ist von Anfang an eine SF-Serie im Sinne der Space Opera gewesen, ist es in meiner Wahrnehmung auch heute noch. Da möchte ich den technologisch-pseudowissenschaftlichen Aspekt im Vordergrund sehen.
Noch einmal: mich haben die Begrifflichkeiten gestört. PSI-Fähigkeiten? Warum nicht? Wenn sich eine Motana in irgendwas verwandeln kann, o.k. Muss das dann ein Drache sein? Schildwachen, Majestäten, ... ist in dieser Art der SF nicht mein Ding.
SF und Fantasy so gleich zu stellen, dass man im Grunde eines der beiden Genres abschaffen könnte, halte ich für falsch.
Mir zu unterstellen, mit Fantasy nichts anfangen zu können, in einem Ton, der klar erkennen lässt, dass mich der Verfasser der Zeilen für verbohrt und der Diskussion nicht würdig hält, ist ohne jedes Wissen über mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Und warum meine Meinung hier als "verbohrt" gewertet wird, erschließt sich mir nicht.
Ich habe die letzten Jahre wohl mehr Fantasy, als SF gelesen, auch die diversen Mischformen sind mir nicht unbekannt, sondern im Gegenteil, sie gefallen mir oft sehr gut. Und natürlich sind sich die beiden Genres sehr ähnlich.
Dass mir dies in diesem Zyklus nicht gefällt, kann ich vielleicht so erklären: wenn ich ein Glas mit Apfelsaft vor mir habe, davon trinke und dann ist Birnensaft drin, dann schmeckt das erst mal nicht. Sagt aber nichts darüber aus, ob ich normalerweise ein Fan von Birnen bin und hat auch nichts damit zu tun, dass sich beide Obstsorten ähnlich sind. Und es ist so überflüssig, wie ein Kropf, mir gegenüber die Birnen zu verteidigen.

Ich hoffe, meine Position nun noch einmal klar gestellt zu haben.
Der Diskussionsverlauf zeigt mir jedoch leider auch deutlich, dass ich es in Zukunft lassen werde, mich weiter an diesem Forum zu beteiligen.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von Tennessee » 26. April 2019, 11:06

pluckerwank hat geschrieben:Ups, fühlt sich da wer auf die Füße getreten?
Ich habe hier nur meine subjektive Meinung abgegeben, sonst nichts.
[...]
Der Diskussionsverlauf zeigt mir jedoch leider auch deutlich, dass ich es in Zukunft lassen werde, mich weiter an diesem Forum zu beteiligen.
Salut @ alle Definitionsfreunde,

vielleicht eine kleine Hilfe in dem ganzen Wirrwarr von SF-Fantasy-Science Fantasy-Horror usw ist die Dissertation des Filmwissenschaftlers Simon Spiegel, der in seinem Buch "Die Konstitution des Wunderbaren" in einem Kapitel etwas zur Definition, Gemeinsamkeiten und Unterschieden von SF und Fantasy erläutert. Die Diss ist kostenlos als pdf zu bekommen und zwar unter dem Link: https://www.simifilm.ch/pdf/Spiegel-ZFS16.pdf.

Vielleicht kann das ein paar Klarheiten verklären oder ein paar Unklarheiten erklären. *zwinker*

lg
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 26. April 2019, 11:14

pluckerwank hat geschrieben:Ups, fühlt sich da wer auf die Füße getreten?
In der Annahme, dass das in meine Richtung geht, nö. Ich habe nur meinem rein subjektiven Unverständnis dafür Ausdruck verliehen, dass man bei der Erwähnung einer drachenähnlichen Gestalt meint aus einem SF-Roman Fantasyliteratur machen zu müssen. Das hat für mich dann schon deutliche Züge von Verbohrtheit.

Und was immer du in der Perrypedia gelesen hast, der Artikel zu den Schildwachen war es sicher nicht.
Die sechs Schildwachen wurden von ES vor circa 7.000.000 Jahren aus extrapoliertem genetischen Material von Terra, damals Talan genannt, und Cyno-Erbgut erschaffen.
Kann natürlich sein, dass du den markierten Teil geflissentlich überlesen hast.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von Lumpazie » 26. April 2019, 11:56

pluckerwank hat geschrieben:..... (Die Geschichte vom "Hochrechnen" des Genpools auf Talan ist ebenfalls unlogisch. Bei der Erschaffung der Motana befand sich ES noch in der berühmt-berüchtigten Zeitschleife, wusste also damals genau, wer oder was auf Talan entstehen würde.)
.......
Das stimmt so auch nicht ganz - ES hat nicht alles Wissen der Zeitschleife gleich komplett. Das Wissen wurde von Delorian nach und nach freigesetzt (und das wohl dosiert).
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von pluckerwank » 26. April 2019, 16:29

LaLe hat geschrieben:
pluckerwank hat geschrieben:Ups, fühlt sich da wer auf die Füße getreten?
In der Annahme, dass das in meine Richtung geht, nö. Ich habe nur meinem rein subjektiven Unverständnis dafür Ausdruck verliehen, dass man bei der Erwähnung einer drachenähnlichen Gestalt meint aus einem SF-Roman Fantasyliteratur machen zu müssen. Das hat für mich dann schon deutliche Züge von Verbohrtheit.

Und was immer du in der Perrypedia gelesen hast, der Artikel zu den Schildwachen war es sicher nicht.
Die sechs Schildwachen wurden von ES vor circa 7.000.000 Jahren aus extrapoliertem genetischen Material von Terra, damals Talan genannt, und Cyno-Erbgut erschaffen.
Kann natürlich sein, dass du den markierten Teil geflissentlich überlesen hast.
Kannst du mir nicht einfach meine Meinung lassen? Warum gleich Verbohrtheit vorwerfen?
Und nein, den Artikel über die Schildwachen habe ich weder bewusst noch in böser Absicht übersehen. Ich habe einfach den über die Motana gelesen und da stand davon nichts. Sorry für den falschen Bezug, der so nicht beabsichtigt war. Da ich nichts fand habe ich ja sogar noch nachgefragt, ob's vielleicht ironisch gemeint war.
Nun gut, danke für die Diskussion, schönes Wochenende noch, ich bin dann mal weg.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 26. April 2019, 18:12

Ich habe deine Meinung lediglich hinterfragt, weil die meine aus genannten Gründen eine gänzlich andere ist. Wenn du deine behalten willst, steht dir das natürlich frei.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von pluckerwank » 27. April 2019, 19:07

Eigentlich wollte ich mich wirklich hier verabschieden, aber ich gebe es zu, die Neugier hat gesiegt.
Das alles ist jetzt völlig OT, aber manchmal kann ich etwas nicht gänzlich unkommentiert stehen lassen.

So, ich darf also meine Meinung behalten, wie freundlich, danke schön!
Manche Foristen können einfach nichts mit Techno-Gebabbel anfangen, das ist ihre gute Meinung. Ich kann nun mal in dieser Serie nichts mit Fantasy-Gebabbel anfangen und ich halte nichts davon, meine Meinung einfach so hinaus zu blasen, sondern habe versucht, sie mit ein paar Beispielen zu begründen. So halte ich es immer. Einfach irgendwelche "Tatsachen" ohne Begründung in den Raum zu stellen ist nicht mein Ding.

Ich bin nun nicht bereit, meine Meinung über den Zyklus und meine Kritikpunkte trotz Aufforderung zu ändern.
Wenn jemand dies nur "hinterfragt" und mich aber einen Satz vorher als "verbohrt" abkanzelt, nun, der hat eine in meinen Augen etwas seltsame Auffassung von höflichem und respektvollem Umgang miteinander.

Das wollte ich hier noch gesagt haben.
Falls den Moderatoren das nicht gefällt, steht es ihnen frei, meinen Account hier zu löschen, ich selber weiß nicht wie, hätte es ansonsten schon gemacht.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von nanograinger » 28. April 2019, 18:27

pluckerwank hat geschrieben:....
Ich bin nun nicht bereit, meine Meinung über den Zyklus und meine Kritikpunkte trotz Aufforderung zu ändern. ...
Das verlangt ja auch niemand, nicht einmal LaLe.
pluckerwank hat geschrieben:....
Wenn jemand dies nur "hinterfragt" und mich aber einen Satz vorher als "verbohrt" abkanzelt, nun, der hat eine in meinen Augen etwas seltsame Auffassung von höflichem und respektvollem Umgang miteinander.
...
Ich stimme dir zu. LaLe hat dich (völlig unangebracht) persönlich angegriffen und seine Formulierung oben ist zumindest sehr unglücklich.

Nur: Weshalb willst du wegen eines Foristen das Forum verlassen? Ist das nicht vollkommen überreagiert? Du wechselst ja wohl auch nicht den Bäcker, weil dich ein andere Kunde dort inkorrekt behandelt hat. Setz LaLe auf deine Ignoreliste und gut ist.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 28. April 2019, 19:21

Pfui! Sitz! Aus! Keine Streitereien hier in meinem Tread! Ich mach das hier zum Spaß und nicht um mich und andere zu ärgern.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von jogo » 28. April 2019, 19:44

pluckerwank hat geschrieben:Eigentlich wollte ich mich wirklich hier verabschieden, aber ich gebe es zu, die Neugier hat gesiegt.
Das alles ist jetzt völlig OT, aber manchmal kann ich etwas nicht gänzlich unkommentiert stehen lassen.

So, ich darf also meine Meinung behalten, wie freundlich, danke schön!
Manche Foristen können einfach nichts mit Techno-Gebabbel anfangen, das ist ihre gute Meinung. Ich kann nun mal in dieser Serie nichts mit Fantasy-Gebabbel anfangen und ich halte nichts davon, meine Meinung einfach so hinaus zu blasen, sondern habe versucht, sie mit ein paar Beispielen zu begründen. So halte ich es immer. Einfach irgendwelche "Tatsachen" ohne Begründung in den Raum zu stellen ist nicht mein Ding.

Ich bin nun nicht bereit, meine Meinung über den Zyklus und meine Kritikpunkte trotz Aufforderung zu ändern.
Wenn jemand dies nur "hinterfragt" und mich aber einen Satz vorher als "verbohrt" abkanzelt, nun, der hat eine in meinen Augen etwas seltsame Auffassung von höflichem und respektvollem Umgang miteinander.

Das wollte ich hier noch gesagt haben.
Falls den Moderatoren das nicht gefällt, steht es ihnen frei, meinen Account hier zu löschen, ich selber weiß nicht wie, hätte es ansonsten schon gemacht.
Hallo pluckerwank!
Löschen eines Accounts, auch des eigenen, kannst weder du noch die Moderation.
Ja, es ist OT, aber ich lass das Posting hier, damit du meine Antwort lesen kannst. Besser wäre im Forenrelevanten so etwas zu posten.

Nun zu deinem Thema:
So ganz klar ist mir nicht, was du nun möchtest. Falls du deinen Account nicht mehr betreiben willst... dann gib uns Moderatoren bitte im forenrelevanten Bereich Bescheid.
Im Allgemeinen kann jeder seine eigene Meinung haben und auch behalten. Allerdings muss ein jeder natürlich damit rechnen, dass der eigene Beitrag kommentiert wird. Und je provokativer etwas auf andere wirkt, desto provokativer kommt es wieder zurück.
Wir Moderatoren beobachten hier natürlich Auswüchse genauestens. Allerdings muss man nicht zwingend immer eingreifen.

Zu einem muss ich dir allerdings schon einen Kommentar geben:
Falls den Moderatoren das nicht gefällt, steht es ihnen frei, meinen Account hier zu löschen,...
Es ist natürlich hanebüchener Unsinn, dass du eine solche Meinung über uns Moderatoren vertrittst. Damit meine ich selbstverständlich nicht dich persönlich, sondern die Meinung, die du über uns Moderatoren vertrittst.
Es werden generell nur Dinge geahndet, die gegen die Netiquette verstoßen. Ob man nun eine Meinung zu den Romanen vertritt, die richtig oder falsch ist, ist für uns als Moderator nicht relevant.

Eine Diskussion über dieses Statement ist in diesem Thread im übrigen nicht erwünscht. Das kann an passender Stelle des Forums erfolgen.
Danke!
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 29. April 2019, 09:03

pluckerwank hat geschrieben:Ich bin nun nicht bereit, meine Meinung über den Zyklus und meine Kritikpunkte trotz Aufforderung zu ändern.
Mir zu unterstellen, ich hätte dich aufgefordert deine Meinung zu ändern, finde ich gelinde gesagt ... irritierend.

Ansonsten hast du eine PN.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von GruftiHH » 29. April 2019, 09:22

Interessant. Wie hier unterschiedliche Meinungen vertreten werden und keiner die andere Meinung des anderen so richtig akzeptieren möchte. Aber das spiegelt unsere Gesellschaft wieder. ;)

Leute es ist eine Romanserie. Und jeder kann Kritik oder Lob üben. Jeder sollte auch seine Meinung haben dürfen. Und bitte kommt daher wieder runter. Es bringt doch nichts, sich so aufzuregen.

Zum Thema Fantasy oder SF.... Eigentlich ist im entferntesten Sinne jeder Planet oder jedes Volk, welches nicht technisch fortschrittlich ist, Fantasy. So sehe ich das. Warum sollte es auf einem Planeten nicht drachenähnliche Wesen geben? Klar kann sich da die Ausrichtung eventuell verschieben.

Mir hat damals der Sternenozean gut gefallen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 29. April 2019, 09:27

GruftiHH hat geschrieben:Interessant. Wie hier unterschiedliche Meinungen vertreten werden und keiner die andere Meinung des anderen so richtig akzeptieren möchte. Aber das spiegelt unsere Gesellschaft wieder. ;)
Ich kann akzeptieren (wenn auch nicht immer nachvollziehen), dass jemand eine andere Meinung hat. Deshalb muss ich diese andere Meinung selbst noch lange nicht akzeptieren. Die zu tolerieren (erdulden) ist mir aber durchaus zuzumuten. Das nicht unterscheiden zu können und Kritik an einzelnen Meinungen als solche an der Person als Ganzes aufzufassen spiegelt unsere Gesellschaft wider.
Die Katze grinste.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von GruftiHH » 30. April 2019, 13:17

LaLe hat geschrieben: Ich kann akzeptieren (wenn auch nicht immer nachvollziehen), dass jemand eine andere Meinung hat. Deshalb muss ich diese andere Meinung selbst noch lange nicht akzeptieren. Die zu tolerieren (erdulden) ist mir aber durchaus zuzumuten. Das nicht unterscheiden zu können und Kritik an einzelnen Meinungen als solche an der Person als Ganzes aufzufassen spiegelt unsere Gesellschaft wider.
OK. Akzeptiert. Mein Statement war zu verallgemeinert. Entschuldige bitte. Aber manchmal gehen mir im Forum die Kabbeleien einfach zu weit. Keiner will einen Schritt abweichen von seinem Standpunkt.

Und das ist mir bei Eurer Diskussion auch aufgefallen. Für mich ist Perry Rhodan eine Unterhaltungsserie. Und jeder soll seinen Spaß daran haben. Aber es stimmt. Man muss Meinungen akzeptieren und es tolerieren. Fertig. Ich z.B. kann die ewigen 6er Geber in dem EA SPoiler Thread auch nicht nachvollziehen. Muss sie aber hinnehmen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 30. April 2019, 13:22

Es gibt nichts wofür du dich bei mir entschuldigen müsstest.

Dass ich ruppig rüber kam, habe ich inzwischen mitbekommen. Das galt aber allein der Sache (kam aufgrund der Ruppigkeit wohl anders rüber) und war nicht ad hominem gedacht.
Die Katze grinste.
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von GruftiHH » 2. Mai 2019, 15:38

Dann bin ich echt froh.

Wenn wir uns bei einem Bierchen darüber unterhalten hätten, dann hätte ich auch anders reagiert. Das Geschriebene kann man auch
falsch interpretieren.

Mal schauen wann Hot das nächste Heft reinstellt.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 4. Mai 2019, 08:17

Heft 2252

Welt der Ursuppe

Autor: Arndt Ellmer

Bild

Die Planeten, auf denen die vier noch fehlenden Schildwachen versteckt wurden, sind Catiaane namentlich bekannt. Während Perry Rhodan und Lyressea mit dem Bionischen Kreuzer GRÜNER MOND zum Tan-Jamondi-System fliegen, begeben Atlan, Catiaane und Zephyda sich mit der SCHWERT ins Ortiz-System, wo sich die männliche Schildwache Hytath befinden soll. Im Sternenkatalog der Besch ist das System als verbotene Zone eingetragen.

Am Ziel angekommen, stellt Zephyda fest, dass das Ortiz-System eine waffenstarrende Festung ist. Tausende Trakenschiffe, darunter viele schwere Einheiten, bewachen die Planeten. Es fällt Catiaane schwer, ihren Bruder per Niederschwellen-Telepathie zu lokalisieren; irgendein störender Einfluss behindert sie. Schließlich fühlt sie, dass sich Hytath auf dem Planeten Etabe befinden muss. Diese Welt ist größtenteils von einem Ozean aus konzentrierten organischen Stoffen – einer Art Ursuppe – bedeckt.

Die SCHWERT kann unmöglich zu den Planeten des Ortiz-Systems gelangen. Atlan, Catiaane und einige Begleiter wechseln deshalb auf einen Frachter der Besch über, der zufällig gerade nach Etabe beordert worden ist. Die Besch haben von ihrem König den geheimen Befehl erhalten, jeden Bionischen Kreuzer, dem sie begegnen, zu unterstützen. Grund für diese Insubordination gegenüber den Machthabern des Sternenozeans ist die Verschärfung der Bedingungen, unter denen die Besch noch Handel treiben dürfen. Bisher konnten sie damit ganz gut leben, aber seit der Hyperimpedanz-Erhöhung wird die Unterdrückung durch die Kybb-Traken unerträglich. Als Egh Larini, der Oberste Preistreiber des Besch-Raumers, auch noch die Schildwache zu Gesicht bekommt, hilft er sogar unentgeltlich. Die Amphibienwesen haben offenbar genauso viel Ehrfurcht vor den Schildwachen wie die Motana.

Der Besch-Raumer landet auf Etabe und wird von Kybb-Traken durchsucht, aber Atlan und seine Leute haben sich längst im Schutz von Deflektoren auf die Suche nach Hytaths Asyl gemacht. Nebenbei finden sie heraus, dass Etabe wegen seiner reichen Hyperkristall-Vorkommen sehr wichtig für die Kybb ist. In der Ursuppe ist massenweise roter Khalumvatt gelöst, die Kristalle sind quasi zum Bestandteil der Nahrungskette geworden. Mit schwimmenden Fabriken wird die wertvolle Substanz aus der Ursuppe filtriert und gelagert. Die Ausstrahlungen der Kristalle sind auch der Grund für die Störung der telepathischen Verbindung zwischen den Schildwachen. Hytath wird trotz aller Schwierigkeiten gefunden und erweckt, seine Asylkapsel vernichtet sich selbst. Leider war sie mitten in der größten Hyperkristall-Raffinerie von Etabe versteckt, und durch die Explosion wird eine Deflagration der Hyperkristalle ausgelöst. Im entstehenden Durcheinander können die Gefährten mit Hytath entkommen – jetzt ist schon die Hälfte der Schildwachen wieder beisammen.

Persönliche Meinung:

Schöner Roman. Die Besch wurden in ihrer Fremdartigkeit gut geschildert. Eigentlich positive Charaktere auf Seiten der Befreier von den Kybb reiben sie sich doch in internen Konflikten fast auf. Sehr schrulliges Völkchen. Auf diesem Hintergrund machen Atlan und seine Einsatzgruppe ihren Job. Allerdings hoffe ich, dass wir nicht für die Erlösung jeder Schildwache ein Heft brauchen...

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 9. Mai 2019, 19:37

Heft 2253

Kybb-Jäger

Autor: Frank Borsch

Bild

Perry Rhodan und Lyressea haben mit dem Bionischen Kreuzer GRÜNER MOND die drei noch fehlenden Schildwachen Metondre (die Weinende), Eithani (die Brennende) und Atjaa (die Stählerne) befreit. Alle sechs unterziehen Rhodan und Atlan einer Prüfung, die zum Ergebnis hat, dass die Galaktiker zwar durchaus geeignet wären, die Schutzherrenwürde zu empfangen, dass aber womöglich ihre Ritteraura dabei stören könnte. Da die letzte Entscheidung ohnehin vom noch verschollenen Paragonkreuz getroffen werden muss, wird dieses Problem jedoch hintangestellt.

Hytath, die Blutende Schildwache, hat eine äußerst interessante Mitteilung zu machen. Er hat nämlich seinerzeit, noch vor dem Untergang der Schutzherren, die Erste Flotte der Motana in Sicherheit gebracht. Dieser 8000 Einheiten starke Verband ist die Flotte der Todbringer und besteht aus Raumschiffen, die den Bionischen Kreuzern vom Design her zwar ähneln, aber zehn Prozent größer sind und mit drei Todbringer-Geschützständen statt nur einem bestückt wurden. Das Stasis-Versteck der Ersten Flotte befindet sich im 138 Lichtjahre von Tom Karthay entfernten Kor-System. Eine Verstärkung dieser Art käme Zephyda gerade recht, denn sie hat inzwischen drei weitere Kreuzer bei Kämpfen gegen die Kybb verloren. Hytath macht sich daher auf den Weg. Auch die anderen Schildwachen wollen versuchen, ihre Kenntnisse über alte Stützpunkte, Ausrüstungslager usw. zu nutzen – vielleicht sind ja nicht alle von den Kybb vernichtet worden und vielleicht ist dort noch etwas zu holen.

Rhodan, Atlan und Zephyda fliegen mit der SCHWERT und der BLUTMOND zum Tan-Jamondi-System, um dort mit der Suche nach dem Paragonkreuz zu beginnen. Da sich dort ein Machtzentrum der Kybb befindet, muss eine Tarnung her. Die Bionischen Kreuzer werden ganz einfach im »entkernten« Rumpf eines eroberten Würfelschiffs der Kybb-Cranar untergebracht. Zephyda und Medillin, die weit überdurchschnittlich Psi-begabten Epha-Motana der BLUTMOND, müssen das Würfelschiff zusammen mit ihren Kreuzern steuern. Unterwegs erfährt Jospeth, Todbringer der BLUTMOND, mehr über die Biotroniken. Zusammen mit Echophage repariert er nämlich die Biotronik der BLUTMOND, deren Zentralkugel bei einem Gefecht vernichtet worden war. Echophage erklärt Jospeth, dass die Vernichtung der Kugel nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Biotronik gewesen sein muss, denn die Substanz – beziehungsweise das Bewusstsein – einer Biotronik ist in einer Art Nervengeflecht über den gesamten Bionischen Kreuzer verteilt. In der Zentralkugel ist die Konzentration lediglich am größten. Im Biotronischen Fasernetz befindet sich eine winzige Menge der Substanz 101; diese ist die biologische Komponente einer Biotronik – und in einem Fall wie diesem kann sie repariert werden; entsprechende Hilfsmittel sind auf jedem Kreuzer vorhanden. Man kann die Reparatur nur durchführen, wenn die betroffenen Stellen vollständig mit etwas Salzwasser bedeckt sind.

Jospeth macht sich sofort an die Arbeit. Die Aussage Echophages, dass die geheimnisvolle Substanz 101 von Carya Andaxi in den Schutzherren-Orden eingebracht wurde und porleytischer Herkunft ist, sagt Jospeth nicht allzu viel …

Als der Kybb-Würfel mit den beiden Bionischen Kreuzern im Tan-Jamondi-System ankommt, schöpfen die Kybb-Traken nach kurzer Zeit doch Verdacht, da sich die Triebwerksemissionen des Würfelschiffs nicht verändern, und das lässt darauf schließen, dass Epha-Motana mit ihren Psi-Kräften am Werk sind. Iant Letoxx, der das Kommando führt, misst dem nicht viel Bedeutung bei. Für ihn ist es viel wichtiger, dass just in diesen Stunden die SPURHÖFE ihre Arbeit wieder aufnehmen, so dass die DISTANZSPUR wieder in Betrieb genommen werden kann. Die reaktivierte DISTANZSPUR schickt eine hyperdimensionale Schockwelle durch das Sonnensystem, durch die vor allem die Kybb-Schiffe vorübergehend lahmgelegt werden. Dennoch ist die Übermacht, die sich auf die Spur der Bionischen Kreuzer gesetzt hat, zu groß. Die BLUTMOND opfert sich, um die Gegner von der SCHWERT abzulenken – sie fliegt direkt auf einen SPURHOF zu. Die SCHWERT kann unbemerkt entkommen. Es ist eine Flucht nach vorn: Ihr Kurs führt direkt zum Standort des ehemaligen Schutzherren-Doms auf dem Planeten Tan-Jamondi II.

Persönliche Meinung:
Juppidu, die Schildwachen sind ohne ausführliches Tam-Tam zusammen!

Frank Borsch hat einen sehr starken Roman abgeliefert. Er hat die beiden Haupt-Handlungsebenen so klug miteinander verwoben, dass er mindestens ein Dutzend Kliffhänger fabriziert. Das ist schon mal eine Leistung für sich.

Sein Thema bei Motana und Kybb sind die hierarchischen Strukturen und der Umgangs mit Autoritäten. Beides Mal haben wir mit Untergebenen zu tun, die unter ihren Vorgesetzten leiden und nicht ernst genommen werden. Beide sind Aussenseiter in ihrer Gesellschaft, leisten Besonderes und werden nicht richtig ernst genommen.

Bei den Kybb ist es in der starren Struktur der Gesellschaft angelegt, die von den Individuen entsprechend nur für eine Gegeneinander sorgt. Hier gibt es keine Solidarität der Unterdrückten untereinander. Wie kennen diese Zivilisation ja schon aus dem genialen Roman von Feldhoff über Iant Letoxx. Allerdings ist Letoxx ein Ausnahme-Kybb, der es tatsächlich schafft, deutlich aufzusteigen. Katter bleibt in dieser Struktur gefangen.

Bei den Motana gibt es zwar auch eine Hierarchie zwischen der Kommandantin Medillin und dem Todbringer Jospeth, aber es ist hauptsächlich eine persönliche Beziehung, die durch Eigeninitiative beeinflusst werden kann. Der Untergebene handelt hier etwas Spielraum für sich heraus.

Tragisch ist das Ende der beiden Rebellen: Der eine kann sein Aussenseitertum nicht ertragen und bringt sich um, der andere ist erfolgreich in seinem Tun, aber opfert sich dann freiwillig, allerdings gemeinsam mit Anderen, einer höheren Sinngebung, wird zum Märtyrer.

Als Leser identifiziert man sich natürlich gerne mit den unterdrückten Aussenseitern, nur leider wird man vom Autor nicht nur in eine glücklichere Parallelwelt entführt, sondern beide Protagonisten werden "gevoltzt", wie man im Perrversum so schön sagt. Da musste ich doch ganz schön schlucken, aber als Trost kommen die Haupthelden - Perry und die Seinen - erfolgreich davon. Doch ein Happy End.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 12. Mai 2019, 13:32

Heft 2254

Der ewige Gärtner

Autor: Horst Hoffmann

Bild

3. September 1332 NGZ, es ist ein regnerischer, stürmischer Tag, stürmischer als sonst, aber nicht ungewöhnlich. Orrien Alar klammert sich an einen Baumstamm. Seit er denken kann, ist diese Welt seine Heimat, der Wald und die Tiere sind seine Freunde. Früher, vor dem Ende der Ewigkeit, kümmerte er sich fast ausschließlich um den Uralt Trummstam. Nachdem dieser abgestorben ist, besinnt sich Alar darauf, dass auch der Wald seine Hilfe benötigt, denn Orrien Alar ist der Ewige Gärtner auf dem Planeten Tan-Jamondi II.

Nachdem der Sturm abgeflaut ist, zieht es Alar zum Dom Rogan, denn dort versucht er seit dem Ende des Ordens der Schutzherren von Jamondi einen neuen Uralt Trummstam zu pflanzen, um die Sage aufleben zu lassen und um eine neue Ewigkeit einzuläuten. Bevor der Baum starb, sicherte sich der Ewige Gärtner zwölf Samenkapseln. Doch zehn gescheiterte Versuche im Laufe vieler Jahrhunderte liegen hinter Alar, und auch dieser elfte Versuch ist vergebens. Wieder findet er nur die angefaulte Samenkapsel vor und keinen kleinen Pflanzenkeim, der aus der Erde sprießt. Gerade als er seine Qual herausschreit, geschieht das schier Unglaubliche: Orrien Alar entdeckt ein Raumschiff, das sich anschickt, auf Tan-Jamondi II zu landen.

Durch die Aktivierung der DISTANZSPUR und das daraus resultierende energetische Chaos im Tan-Jamondi-System gelingt es der SCHWERT tatsächlich, unbemerkt von den Kybb-Traken den Tabuplaneten Tan-Jamondi II zu erreichen – das ehemalige Zentrum der Macht im Sternenozean von Jamondi. Zephyda, die Stellare Majestät der Motana, steuert das Schiff sicher und zielstrebig in die Nähe des Doms Rogan. Dort erhofft sich die Mediale Schildwache Lyressea Hinweise auf den Verbleib des Paragonkreuzes zu finden. Sie geht davon aus, dass der Schutzherr Gimgon, der auch die sichere Unterbringung der Schildwachen in ihren Ewigen Asylen angeordnet hatte, einen Hinweis hinterlassen hat.

Nach der Landung machen sich Lyressea, Zephyda, Perry Rhodan und Atlan auf dem Weg zum Dom, während der Shozide Rorkhete im Bionischen Kreuzer zurückbleibt, um die Gefährten zu warnen, sollten die Kybb-Traken doch auf die Idee kommen, auf der Tabuwelt nach dem Rechten zu sehen.

Als sie den Dom erreichen, sind alle überrascht, keinerlei Zerstörung ist zu erkennen, alles wirkt aufgeräumt und gepflegt, zu gepflegt irgendwie, als ob sich jemand um die Grünanlagen kümmern würde, doch es ist niemand zu entdecken. Lyressea erinnert sich an den Ewigen Gärtner Orrien Alar, dem sie nie genügend Anerkennung für seine unermüdliche Arbeit zollten. Doch die Schildwache geht davon aus, dass der Gärtner mit dem Ende von Uralt Trummstam auch diesem Schicksal folgte. Zephyda ist davon überzeugt, dass sie beobachtet werden.

Orrien Alar beobachtet die Landung der SCHWERT und kann es nicht glauben – auf diesen Augenblick hat er seit den schlimmen Tagen gewartet – ein Raumschiff über seiner Welt zu sehen, das nicht den Kybb gehört. Diese Neuigkeit muss er in seine Chronik sprechen, die Geschichte des Ewigen Gärtners; seine Geschichte, die er seit den schlimmen Tagen nach der Blutnacht von Barinx führt. Er kehrt zurück in den Wald, den er schon seit unzähligen Jahrhunderten pflegt, dort hat er in einer alten, riesigen, hohlen Wurzel sein Quartier.

Nachdem er das neu Erlebte mit dem Aufnahmegerät festgehalten hat, taucht er ein in seine Geschichte – die Geschichte, die mit dem Ende der Ewigkeit beginnt, als die Kybb den Orden zerschlagen und alles Leben verfolgen. Er erinnert sich an die Zeit, als die Kybb unter der Führung des Verräters Tagg Kharzani den Dom Rogan durchkämmten, auf der Suche nach irgendetwas Bestimmten. Doch Alar fand nie heraus, um was es sich handelte. Es gelingt Orrien Alar, ein Funkgerät der Kybb zu entwenden und so ihren Funkverkehr abzuhören. Er will alles der Nachwelt erhalten, hofft auf ein neues Aufkeimen des Ordens, auf einen neuen Uralt Trummstam.

Über den Funk erfährt der Ewige Gärtner von der DISTANZSPUR, einem äußerst wichtigen Projekt, wie es scheint. Er erfährt vom Arphonie-Sternenhaufen und dass dieser, ebenso wie der Sternenozean von Jamondi, in einem Hyperkokon eingebettet ist. Dies gab für Orrien Alar alles wenig Sinn, doch diejenigen, für die diese Aufzeichnungen bestimmt waren, würden etwas damit anfangen können.

Die Jahre zogen ins Land, es wurden Jahrzehnte, noch immer durchsuchten die Kybb den Dom Rogan, schafften unzähliges Beutegut weg. Ab und an besuchte auch Kharzani Tan-Jamondi II, doch ein Erfolg schien sich nicht einzustellen, und irgendwann verließen die Kybb die Welt. Damit begann für Alar eine unglaublich lange Zeit der Einsamkeit. Außer ihm war kein weiteres Intelligenzwesen mehr auf dem Planeten zu finden. Die erste Zeit kümmerte sich Alar um die toten Reste des Uralt Trummstams und trug sie ab. Danach half er der Flora und Fauna des umliegenden Waldes. Doch die Einsamkeit wurde immer erdrückender, nur der Funkverkehr der Kybb brachte noch ein wenig Abwechslung. Nach Jahrhunderten erfuhr Alar, dass die Kybb bei der Erforschung der DISTANZSPUR Fortschritte machten. Es fielen Begriffe wie Fiktivtransmitterstrecke oder Fiktivtransmitterprinzip. Ab und zu versuchte Alar, einen neuen Trummstam zu pflanzen, doch er scheiterte.

Von den Kybb erfährt er, dass endlich der Kontakt nach Arphonie hergestellt werden konnte, zum Schloss Kherzesch; erst nur mittels einer Art Hyperfunk, doch später auch über die DISTANZSPUR. Er erfährt, dass Kharzani die Kybb zu seinem Schloss zurückzieht, ebenso wie er den größten Teil seiner Flotte, vor allem die gigantischen Kybb-Titanen, aus dem Sternenozean abzieht. Dadurch wird das Leben des Gärtners noch einsamer, so einsam, dass er nur noch sterben will. Da er immer wieder geboren wird, aus seinem eigenen Körper herauswächst und dabei die Erinnerungen immer mitnimmt, kann er die Einsamkeit nicht mehr ertragen.

Doch der Selbstmordversuch scheitert. Der Versuch, sich mit giftigen Beeren zu vergiften, verkehrt sich ins Gegenteil – Orrien Alar begreift, dass die Natur sein Freund ist und er ein Teil der Natur. Mit neuem Tatendrang macht er sich wieder an die Arbeit der Pflege, immer von der vagen Hoffnung beseelt, dass ein neuer Uralt Trummstam erblühen wird und damit eine neue Ewigkeit eingeläutet wird.

Nachdem Lyressea die Gefährten ein wenig durch den Dom Rogan geführt hat, stellt sie fest, dass der Dom sehr gründlich geplündert wurde. Außerdem kommen die alten Gefühle zu Gimgon wieder hoch. Sie bittet ihre Begleiter zurückzubleiben, während sie nach dem entscheidenden Hinweis sucht. Perry, Atlan und Zephyda kehren zur SCHWERT zurück.

Am nächsten Morgen macht sich Perry wieder auf den Weg zum Dom, Atlan und Zephyda dagegen begeben sich in den Wald und machen sich dort auf die Suche nach dem geheimnisvollen, unsichtbaren Beobachter. Zephyda nimmt die Fährte auf und führt Atlan durch den Wald, hier fühlt sich die ehemalige Wegweiserin immer noch gut aufgehoben.

Lyressea dagegen wird immer verzweifelter – sollte sie sich geirrt haben, hat Gimgon doch keinen Hinweis zurückgelassen? Als sie schon aufgeben will, kommt ihr dann der Zufall zur Hilfe: Einige der sehr seltenen Sonnenstrahlen verirren sich durch das Fenster von Gimgons Gemächern. Sie bestrahlen auch einen Spielzeugroboter, den Lyressea nie leiden konnte, und dieser erwacht zum Leben. In ihm ist das persönliche Tagebuch des Schutzherren gespeichert. Lyressea taucht ein in die Geheimnisse ihrer verlorenen Liebe.

Als Atlan die Suche schon einstellen will, entdeckt seine Begleiterin das 'Wurzelhaus' von Orrien Alar. Sie dringen ein und sind äußerst erstaunt über das, was sie finden. Und Atlan ist auch sehr überrascht, als ihm die Motana mitteilt, dass Alar, der Meister der Tarnung, ebenfalls anwesend ist. Dieser berichtet in wenigen Sätzen von seiner Einsamkeit und seiner Hoffnung, die sich nun zu erfüllen scheint. Zusammen machen sich die drei auf dem Weg zur SCHWERT, denn die Zeit wird langsam knapp, das Chaos im System scheint sich zu lichten.

Lyressea ist völlig abwesend, als Perry Rhodan in die ehemaligen Gemächer Gimgons eindringt. Er nähert sich ihr, und als er sie an der Schulter berührt. zuckt sie zusammen, in diesem Moment fühlt sie sich Perry nahe, so, wie sie sich früher Gimgon nahe fühlte, doch dann kehrt sie in die Wirklichkeit zurück. Der Spielzeugroboter bleibt zurück, die privaten Daten hat die Schildwache gelöscht.

Zurück an Bord des Kreuzers, wertet Echophage die Chronik des Ewigen Gärtners aus, und Lyressea berichtet vom vermutlichen Verbleiben des Paragonkreuzes. Laut Gimgon hat es sich nach Graugischt, der Welt von Carya Andaxi, zurückgezogen. Damit schwindet schlagartig die Hoffnung der Gefährten, denn Graugischt befindet sich im Arphonie-Sternenhaufen. Hoffnung keimt allerdings wieder auf, als Echophage berichtet, dass die Kybb tatsächlich die Verbindung dorthin wieder aufbauen konnten. Außerdem wird anhand der Daten Alars deutlich, dass im Hyperkokon nur circa 12.000 Jahre vergingen, während im Standarduniversum fast sieben Millionen Jahre verstrichen. Während all dieser Ereignisse verebbt das Chaos und zu allem Überfluss erscheinen auch noch zwölf Kybb-Titanen im Sternenozean. Allerdings scheint der Verkehr nicht mehr absolut sicher zu sein, oder unter der Hyperimpedanz zu leiden, denn aus aufgefangenen Meldungen wird ersichtlich, dass bei dem Transport via DISTANZSPUR sechs Kybb-Titanen verschwunden sind und als Totalverluste bezeichnet werden.

Einer der erschienenen Gigantraumer bezieht Stellung über Tan-Jamondi II, und die Gefährten sind gefangen. Nichtsdestotrotz ist der Weg vorgezeichnet.

Nachdem Orrien Alar eine Nacht im Bionischen Kreuzer verbracht hat, kehrt er, nachdem er von Zephyda verabschiedet wurde, zum Domhof zurück, an die Stelle, an der er kurz nach der Landung der SCHWERT seine letzte Samenkapsel gesät hatte. Innere Hitze ergreift ihn, als er die kleinen grünen Spitzen sieht, die sich aus der Erde bohren – er ist selig vor Glück.

Persönliche Meinung:
Der Autor führt den "ewigen Gärtner" ganz wunderbar als geheimnisvolle Persönlichkeit ein, bis er sozusagen in voller Hässlichkeit vor uns steht. Dann aber wird meiner Meinung nach die Schwäche es Exposés dem Autor zum Verhängnis: Ein ganzes Heft lang über tausend Jahre Gartenarbeit berichten? Ohje...

Den kleineren, aber sehr entscheidenden Teil des Romans, macht die Suche von Perry, Lyressea, Atlan und Zephyda nach Hinweisen aus, wie es denn nun weitergehen könnte. Leider aber können sie nicht starten, weil die Kybb hyperaktiv werden.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 12. Mai 2019, 13:42

Und gleich geht es weiter, weil ich die beiden Heft hintereinander weg gelesen habe - wollte schließlich wissen, wie es weiter geht:

Heft 2255

Die DISTANZSPUR

Autor: Uwe Anton

Bild

Im September 1332 NGZ beginnt der endgültige Rücksturz des Sternenozeans von Jamondi in den Normalraum. Julian Tifflor, der mit der FRIDTJOF NANSEN entlang der Grenze unterwegs ist, beobachtet einen Kampf zwischen drei Kybb-Raumern und einem Bionischen Kreuzer. Der Motana-Raumer vernichtet zwei der Würfelschiffe, der dritte flieht. Danach fliegt aber auch der Kreuzer nichtmehr normal weiter; Tifflor schaut sich die Sache an. Durch den Übertritt scheinen die Motana in eine allgemeine Bewusstlosigkeit gefallen zu sein. Ein Enterteam dringt in den Raumer vor, wird aber von der Biotronik gestellt. Als die Epha-Motana ein Hologramm von Tifflor sieht, meint sie erst, den kleinen Bruder von Perry Rhodan vor sich zu haben. So kommen die beiden ins Gespräch, und die Kommandantin der SCHATTENSPIEL berichtet von den Vorgängen im Sternennozean.

Im Sternenozean selbst sitzen Perry und seine Gefährten noch immer auf Tan-Jamondi II fest. Perry ist völlig deprimiert und desillusioniert in Bezug auf sich und die Terraner. Immer bekommen sie auf die Mütze, immer treffen sich die Hohen Mächte am Brennpunkt Terra und das Terranische Volk muss darunter leiden. Eigentlich ist er es satt. Er schüttet sein Herz völlig aus, bis eine unbekannte Maschinerie anspringt und Zephyda unter unmenschlichen Kopfschmerzen leidet, auch die anderen Motana an Bord sind betroffen; scheinbar wurde ein stationärer Kyber-Neutro auf der Welt in Betrieb genommen. Atlan und Lyressea machen sich daran, das Gerät zu zerstören. Atlan erlebt dabei das zweite Gesicht der Schildwache.

Danach macht sich der Rücksturz des Ozeans auch in Jamondi bemerkbar, es kommt zu Hyperbeben jeder Stärke. Der Kybb-Titan wird von Tan-Jamondi II abgezogen. Diese Chance nutzen die Gefährten zur Flucht, doch sie fliehen nicht aus dem System in die Freiheit, sondern sie begeben sich auf den nicht ungefährlichen Weg über die DISTANZSPUR. Nur so können sie den Arphonie-Sternenhaufen erreichen, wo sie sich die Anwesenheit des Paragonkreuzes erhoffen.

Nach dem Bericht der Motana bietet Tifflor ihnen an, mit auf einen Stützpunkt der LFT mitzukommen, doch die Motan lehnen ab; sie wollen weiter auf die Jagd nach Kybbraumern gehen – alleine. Auf dem Rückflug nach Hayok trifft die FRIDTJOF NANSEN dann auf einen Kybb-Titanen; die Terraner sind geschockt, werden aber vom Kybbraumer ignoriert.

Persönliche Meinung:

Super-Roman! Perry und Atlan nachdenklich ins Gespräch vertieft über den Sinn der Änderung der Hyperimpedanz und das Wirken von Superinteligenzen und Kosmokraten. Vielleicht wurde ja auf der letzten Autorenkonferenz darüber diskutiert und Uwe spinnt die Argumente hier weiter....

Seine Beschreibung vom zweiten Gesicht der Schildwache ist genial. Lyressea ist eben kein blaues Mädchen, was sich in einen Drachen verwandelt, sondern Uwe Anton beschreibt ein ausserirdisches Wesen und seine unsere Auffassungsgabe übersteigenden Fähigkeiten.

Nebenbei kracht der Sternenozean ins Normaluniversum. Was für ein Schauspiel und Spannung bis zur letzten Seite.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von HOT » 26. Mai 2019, 11:41

Heft 2256

Bahnhof im Weltraum

Autor: Thomas Ziegler

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Cilia Perish ist Wartungstechnikerin auf MORGENROT-5, einem Weltraumbahnhof, der der RICHARD BURTON den Weg in die Große Magellansche Wolke ermöglichen soll. Sie ist in ihrer Wartungskapsel unterwegs, um Schäden an der Station zu katalogisieren, die durch die Hyperstürme unterwegs entstanden sind. In ihren Gedanken ist sie allerdings bei Kortez Melander, ihrem Geliebten, der sich seit zwei Tagen nicht mehr gemeldet hat. Sie ist sauer, sehr sauer auf ihn, denn sie weiß nicht, dass Kortez Melander das Opfer eines monströsen Wesens wurde, das sich auf der Station eingenistet hat. Es ist ein seltsames Wesen mit der Fähigkeit, andere Wesen zu übernehmen. Dies geschieht über eine Art Milbe, die sich in die Haut des Opfers bohrt und dann in den Wirtskörper eindringt.

Nach ihrer Schicht wird Cillia zu ihrem Chef gerufen, der sie davon in Kenntnis setzt, dass sie eine Doppelschicht schieben muss, weil viele Leute krank sind oder blau machen. Cillia findet das seltsam, aber Nigel Nesson, ihr Supervisor, meint, dass die Belegschaft wohl eine Nacht durchgezecht hat.

Cillia geht diese Geschichte nicht aus dem Kopf. In den zwei Stunden Pause stellt sie verschiedene Nachforschungen an, wird aber von allen Seiten abgeblockt. Alle Besatzungsmitglieder, mit denen sie spricht, sind seltsam abwesend und apathisch.

Es kommt so weit, dass sie von der Kommandantin mit einem Paralysator niedergestreckt wird und in eine Arrestzelle kommt.

Die RICHARD BURTON ist auf ihrem Weg nach MORGENROT-5. Kantiran wird von Alpträumen geplagt, ein seltsames Wesen verfolgt ihn immer und immer wieder. Da es mit schlafen nichts wird, begibt sich der junge Halbarkonide in die Zentrale, wo er Zeuge eines Streitgespräches zwischen Ascari da Vivo und Bully wird. Dieser serviert die Arkonidin locker ab, was Kantiran gerne sieht. Gerade als das Raumschiff einen Zwischenhalt im Normalraum einlegt, um einen ausgebrannten Hawk zu wechseln, kommt ein Hypersturm auf und es öffnet sich ein Tryortan-Schlund und droht den Expeditionsraumer zu verschlucken. Die Emotionautin Lei Kun-Schmitt schafft es gerade noch so, den Raumer wieder in den Linearraum zu bringen.

Als die RICHARD BURTON die Raumstation erreicht, wird Bully von der Kommandantin abgewimmelt. Die Technoteams seien allesamt wegen einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht und die Wartungsroboter durch einen Hypersturm beschädigt. Diese Ausreden kommen nicht nur Reginald Bull spanisch vor. Gucky nimmt kurzerhand Kantiran per Teleportation mit in den Bahnhof im Weltraum.

Auf der Station werden sie von beeinflussten Besatzungsmitgliedern angegriffen, doch dies ist für die beiden kein Problem. Nach Durchsicht des Logbuchs stellen sie fest, dass auch die Morgenrotstation in der Nähe des Hypersturms einen Zwischenstopp machte und dabei ein Wesen namens Grafer Gelber Jamamith aus einer Rettungskapsel, die im Weltraum trieb, rettete. Danach kam es zu immer seltsameren Vorgängen.

Während Gucky den von der RICHARD BURTON übersetzenden Truppen hilft, macht sich Kantiran auf die Suche nach dem Eindringling. Er entdeckt ihn in einem Biotop. Dort versucht das an eine Gottesanbeterin erinnernde Wesen gerade die Wartungstechnikerin Cillia Perish zu fressen. Doch Kantiran lenkt das Wesen ab, das gerade dabei ist, Nachkommen zu gebären.

Mithilfe seiner Dwarmaris schafft es Kantiran, Grafer Gelber Jamamith so weit abzulenken, um Kontakt mit Gucky aufzunehmen. Dieser erscheint zusammen mit Icho Tolot und verhindert die Geburt der Brut und vernichtet das Wesen. Die beeinflussten Besatzungsmitglieder kommen wieder zu sich, da die Milben absterben.

Persönliche Meinung:
Guter Roman im klassischen Sinne. Bei Ziegler sitzt jedes Wort, seine Beschreibungen sind plastisch, seine Dialoge klar, die Emotionen schlüssig, das Szenario auf dem Weltraumbahnhof mit der grausigen, fremdartigen Bedrohung klassisch, die Lösung durch Mutanten, einschl. Gucky klassisch. Ich liebe diese Romane, die mich an die alten Zeiten der Serie erinnern.

Leider war es sein letzter Serien-Roman, der sogar noch nach dem Tod des Autors erschien. Sein anderes letztes Werk, Lemuria Band 5, von mir 2008 gelesen, hatte mich innerhalb dieser großartigen Romanfolge nicht so beeindruckt.

Er schien aber wirklich einer der Großen der deutschen SF-Szene gewesen zu sein.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von nanograinger » 26. Mai 2019, 15:23

Der letzte PR-Roman von Thomas Ziegler. Ich war bestürzt, als die Todesnachricht damals kam. Ich hatte sehr darauf gehofft, dass er wieder Teil des Autorenteams werden würde. Ich mochte seinen Stil sehr, insbesondere seine Art von Humor, die der doch oft sehr bedeutungsschweren Thematik jener Zeit eine Leichtigkeit entgegensetzte, die der Serie gut tat.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von LaLe » 27. Mai 2019, 15:05

Ich habe mit den Romanen eines Thomas Ziegler immer dann Probleme gehabt, wenn sein Humor mehr als nur durchblitzte. Wenn ich nur an den durchgeknallten Krohn Meysenhart denke...

Darüber hinaus hat er eine Schreibe gehabt, die speziell war mir aber ausnehmend gut gefiel. Ich hätte mir gewünscht, dass sein Comeback länger währte.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von nanograinger » 29. Mai 2019, 16:56

LaLe hat geschrieben:Ich habe mit den Romanen eines Thomas Ziegler immer dann Probleme gehabt, wenn sein Humor mehr als nur durchblitzte. Wenn ich nur an den durchgeknallten Krohn Meysenhart denke...

Darüber hinaus hat er eine Schreibe gehabt, die speziell war mir aber ausnehmend gut gefiel. Ich hätte mir gewünscht, dass sein Comeback länger währte.
Meysenhart als PR-Variante von Egon Erwin Kisch gefiel mir auußerordentlich gut. Vergleiche damit mal die Reporter/Journalisten-Spezies, die insbesondere H.G. Francis einbrachte, bspw. Katie Joanne.

Aber das hat mit dem Sternenozean-Zyklus nichts zu tun, also vertiefen wir das lieber nicht.

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitrag von Richard » 29. Mai 2019, 22:26

Uh, Katie Joanne ... eine der negativsten Figuren der ersten Haelfte des THOREGON Zyklusses (jedenfalls in meinen Augen, wenn es um "normale Terrraner" geht).

"Bahnhof im Weltraum" hatte in meinen Augen jedenfalls nichts vom Humor der früheren Thomas Ziegler Romane. Allerdings hat mit der Band gut gefallen.

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