Zyklus: Der Sternenozean

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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Haywood Floyd » 19. Februar 2018, 11:18

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Keine Ahnung, wer dieses für meinen Geschmack ungemein abstoßende TiBi und den IMHO wenig verkaufsfördernden Tiel zu verantworten hatte, aber ich erinnere mich noch genau, dass es, nach jahrzehntelanger PR-Abstinenz, seinerzeit genau dieser Roman war, auf den ich, anlässlich einer Zugreise mit der (auch damals schon...) DB-üblichen Abfahrtsverspätung, beim Stöbern in einer Bahnhofsbuchhandlung am Frankfurter Hauptbahnhof zufällig stiess und so bei mir dachte: "OMG! Die Titelbilder und Titel sind ja wirklich grausam schlecht geworden!" :o

Mich erinnert/e diese Figur - damals wie heute - an den mißratenen Versuch einer verzerrten Comicversion des früheren sowjetischen Parteichefs Leonid Breschnjew und ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand - außer einem Serienleser - dieses Heft, nach seiner äußeren Aufmachung, gekauft hätte :(
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 19. Februar 2018, 19:18

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Haywood Floyd hat geschrieben:
Mich erinnert/e diese Figur - damals wie heute - an den mißratenen Versuch einer verzerrten Comicversion des früheren sowjetischen Parteichefs Leonid Breschnjew


Ja! Genau!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 20. Februar 2018, 22:11

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Heft 2216

Tau Carama

Autor: Arndt Ellmer

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Ore ist eine Insel mitten im Ozean auf dem Planeten Ash Irthumo und wird regelmäßig von der »Tau Carama« bedroht. Bei dieser handelt es sich um eine riesige Flutwelle, die durch vulkanische Aktivitäten hervorgerufen wird. Sie fordert immer Opfer unter den auf Ore lebenden Motana, bis Intake geboren wird. Wie sich in ihrer Kindheit herausstellt, ist Intake eine Irthumo-Lauscherin, das heißt, sie hat die Fähigkeit, die Tau Carama zu spüren und ihr Volk zu warnen. Als die Lokale Majestät stirbt, ernennt sie Intake zu ihrer Nachfolgerin. Für die Motana bricht eine Blütezeit an, da die Population nun nicht mehr durch die Flutwelle reduziert wird.

Als sich Intakes Leben dem Ende nähert, tauchen das erste Mal seit langer Zeit Fremde auf Ore auf. Es handelt sich um Perry Rhodan, Atlan, Zephyda und Rorkhete. Diese wurden zusammen mit dem Ozeanischen Orakel von Baikhal Cain nach Ash Irthumo mitten in einen Sturm teleportiert. Die Ozeanischen Orakel gehen verloren, Atlan gelingt es, die vom Kampf auf Baikhal Cain schwer verletzte Zephyda aus den tosenden Wellen zu retten. Er erreicht Ore, wo er die dort lebenden Motana auf sich aufmerksam macht, indem er den Choral des Schutzherren singt. Die Motana bringen Zephyda zur Ärztin, die ihre schweren inneren Verletzungen heilen kann. Zephyda muss sich jedoch mindestens zwei Wochen erhohlen.

Perry Rhodan und Rorkhete werden während des Sturms getrennt, retten sich aber beide unabhängig voneinander an den Strand von Ore. Nach tagelanger Suche werden Sie schließlich von Atlan und den Motana gefunden.

In der Motana-Siedlung stellt sich dann heraus, dass auch auf diesem Planeten die Motana ohne Technik leben, um den Kybb-Cranar nicht aufzufallen. Die Lokale Majestät Intake bietet den Fremden jedoch an, ein Schiff zu bauen – ein Plan, der aufgrund der angespannten Lage in der Milchstraße sofort in Anspruch genommen wird.

Während die TERRA INCOGNITA gebaut wird, zeigt die Lokale Majestät den Unsterblichen eine Höhle, die alle Technik enthält, die die Montana hatten, aber aufgrund der Bedrohung durch die Kybb-Cranar nicht verwenden konnten. Sie bietet Perry und Atlan uneingeschränkte Nutzung der technischen Geräte an. Diese nehmen die Hilfe dankend an.

Während des Aufenthalts der Unsterblichen auf Ore kommt es zu der Tau Carama. Bei dieser Flutwelle entpuppt sich Rorkhete als wahrer Held, indem er zwei Fischer selbstlos vor den Naturgewalten rettet – eine Tatsache, die Perry Rhodan enorme Sympathien einbringt.

Atlan macht eine erstaunliche Entdeckung: Bei einen Spaziergang mit Zephyda, kurz vor dem Eintreffen der Tau-Carama, muss er feststellen, dass seine große Liebe ebenfalls eine Irthumo-Lauscherin ist, obwohl Sie nicht von Ash-Irthumo stammt.

Auch Perry macht eine seltsame Beobachtung: Er sieht Rorkhete beim Aufstellen einer Antenne und wie er etwas misst. Er hat also technische Geräte, die anscheinend trotz der erhöhten Hyperimpedanz funktionieren.

Atlans Entdeckung hat zur Folge, dass Intake Zephyda unter vier Augen anbietet, ihren Posten zu übernehmen. Dieses Angebot führt sowohl bei Atlan, der das private Gespräch der beiden Motana belauscht, als auch bei Zephyda zu einem inneren Zwiespalt.

Atlan muss sich entscheiden, ob er seine große Liebe zurücklässt und ihr damit eine Chance zum überleben gibt, oder ob er sie auf seine gefährliche Reise mitnimmt und damit ihr Leben gefährdet. Zephyda muss die Entscheidung treffen, ob sie mit Atlan kommt und so Rache an den Kybb-Cranar für die Zerstörung ihres Dorfes nehmen kann, oder ob sie bei den Motana auf Ore bleibt und diesen Schutz bietet.

Beide hadern mit sich, bis die TERRA INCOGNITA fertiggestellt ist. Einen Tag vor dem Stapellauf erscheint ein Raumschiff der Kybb-Cranar über Ore. Dieses hat mit starken technischen Problemen zu kämpfen und stürzt in den Ozean, wo es explodiert und eine Flutwelle verursacht, die die Tau Carama an Gewallt und Höhe überbietet. Da ihre Siedlung zwar hoch, aber nicht hoch genug liegt, müssen sich die Motana auf stabilen Bäumen festbinden, um die Flut zu überstehen. Alle Motana folgen den Warnungen der Unsterblichen – bis auf Intake, die eine Existenz einer Flutwelle abstreitet, weil sie keine spürt. Atlan kommt auf den Gedanken, dass Intake zu sterben versucht, um Zephyda die Wahl zu nehmen, und sie sozusagen in das Amt der Lokalen Majestät drängen will, und versucht deshalb, Intake von der Gefahr zu überzeugen, was ihm schließlich auch gelingt.

Die Motana überstehen die Flutwelle, und an nächsten Morgen sticht die TERRA INCOGNITA in See. An Bord sind Perry, Atlan, Rorkhete und Zephyda, die sich dafür entschieden hat, Rache an den Kybb-Cranar zu nehmen. Intake lässt sie ohne Widerrede ziehen, da sie in einem Traum gesehen hat, wie Zephyda sich opfert, um die Herrschaft der Kybb-Cranar zu beenden. Von diesem Traum wissen nur sie und Zephyda.

Persönliche Meinung:

Erstaunlich gut gefiel mir die erste Hälfte des Romans, die Jugendzeit von Intake und Noreike und der Überlebenskampf von Atlan, Zephyda, Perry und Rorkhete. Danach waren wir wieder in der üblichen Motana-Handlung gefangen und Perry und Atlan wollen da weg - und ich auch endlich. Leider musste dazu aber erst ein Boot gebaut werden und ganz am Schluss des Heftes kann man eeendlich in See stechen. Puuh!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 20. Februar 2018, 22:16

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Tau Carama

Autor: Arndt Ellmer

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Ore ist eine Insel mitten im Ozean auf dem Planeten Ash Irthumo und wird regelmäßig von der »Tau Carama« bedroht. Bei dieser handelt es sich um eine riesige Flutwelle, die durch vulkanische Aktivitäten hervorgerufen wird. Sie fordert immer Opfer unter den auf Ore lebenden Motana, bis Intake geboren wird. Wie sich in ihrer Kindheit herausstellt, ist Intake eine Irthumo-Lauscherin, das heißt, sie hat die Fähigkeit, die Tau Carama zu spüren und ihr Volk zu warnen. Als die Lokale Majestät stirbt, ernennt sie Intake zu ihrer Nachfolgerin. Für die Motana bricht eine Blütezeit an, da die Population nun nicht mehr durch die Flutwelle reduziert wird.

Als sich Intakes Leben dem Ende nähert, tauchen das erste Mal seit langer Zeit Fremde auf Ore auf. Es handelt sich um Perry Rhodan, Atlan, Zephyda und Rorkhete. Diese wurden zusammen mit dem Ozeanischen Orakel von Baikhal Cain nach Ash Irthumo mitten in einen Sturm teleportiert. Die Ozeanischen Orakel gehen verloren, Atlan gelingt es, die vom Kampf auf Baikhal Cain schwer verletzte Zephyda aus den tosenden Wellen zu retten. Er erreicht Ore, wo er die dort lebenden Motana auf sich aufmerksam macht, indem er den Choral des Schutzherren singt. Die Motana bringen Zephyda zur Ärztin, die ihre schweren inneren Verletzungen heilen kann. Zephyda muss sich jedoch mindestens zwei Wochen erhohlen.

Perry Rhodan und Rorkhete werden während des Sturms getrennt, retten sich aber beide unabhängig voneinander an den Strand von Ore. Nach tagelanger Suche werden Sie schließlich von Atlan und den Motana gefunden.

In der Motana-Siedlung stellt sich dann heraus, dass auch auf diesem Planeten die Motana ohne Technik leben, um den Kybb-Cranar nicht aufzufallen. Die Lokale Majestät Intake bietet den Fremden jedoch an, ein Schiff zu bauen – ein Plan, der aufgrund der angespannten Lage in der Milchstraße sofort in Anspruch genommen wird.

Während die TERRA INCOGNITA gebaut wird, zeigt die Lokale Majestät den Unsterblichen eine Höhle, die alle Technik enthält, die die Montana hatten, aber aufgrund der Bedrohung durch die Kybb-Cranar nicht verwenden konnten. Sie bietet Perry und Atlan uneingeschränkte Nutzung der technischen Geräte an. Diese nehmen die Hilfe dankend an.

Während des Aufenthalts der Unsterblichen auf Ore kommt es zu der Tau Carama. Bei dieser Flutwelle entpuppt sich Rorkhete als wahrer Held, indem er zwei Fischer selbstlos vor den Naturgewalten rettet – eine Tatsache, die Perry Rhodan enorme Sympathien einbringt.

Atlan macht eine erstaunliche Entdeckung: Bei einen Spaziergang mit Zephyda, kurz vor dem Eintreffen der Tau-Carama, muss er feststellen, dass seine große Liebe ebenfalls eine Irthumo-Lauscherin ist, obwohl Sie nicht von Ash-Irthumo stammt.

Auch Perry macht eine seltsame Beobachtung: Er sieht Rorkhete beim Aufstellen einer Antenne und wie er etwas misst. Er hat also technische Geräte, die anscheinend trotz der erhöhten Hyperimpedanz funktionieren.

Atlans Entdeckung hat zur Folge, dass Intake Zephyda unter vier Augen anbietet, ihren Posten zu übernehmen. Dieses Angebot führt sowohl bei Atlan, der das private Gespräch der beiden Motana belauscht, als auch bei Zephyda zu einem inneren Zwiespalt.

Atlan muss sich entscheiden, ob er seine große Liebe zurücklässt und ihr damit eine Chance zum überleben gibt, oder ob er sie auf seine gefährliche Reise mitnimmt und damit ihr Leben gefährdet. Zephyda muss die Entscheidung treffen, ob sie mit Atlan kommt und so Rache an den Kybb-Cranar für die Zerstörung ihres Dorfes nehmen kann, oder ob sie bei den Motana auf Ore bleibt und diesen Schutz bietet.

Beide hadern mit sich, bis die TERRA INCOGNITA fertiggestellt ist. Einen Tag vor dem Stapellauf erscheint ein Raumschiff der Kybb-Cranar über Ore. Dieses hat mit starken technischen Problemen zu kämpfen und stürzt in den Ozean, wo es explodiert und eine Flutwelle verursacht, die die Tau Carama an Gewallt und Höhe überbietet. Da ihre Siedlung zwar hoch, aber nicht hoch genug liegt, müssen sich die Motana auf stabilen Bäumen festbinden, um die Flut zu überstehen. Alle Motana folgen den Warnungen der Unsterblichen – bis auf Intake, die eine Existenz einer Flutwelle abstreitet, weil sie keine spürt. Atlan kommt auf den Gedanken, dass Intake zu sterben versucht, um Zephyda die Wahl zu nehmen, und sie sozusagen in das Amt der Lokalen Majestät drängen will, und versucht deshalb, Intake von der Gefahr zu überzeugen, was ihm schließlich auch gelingt.

Die Motana überstehen die Flutwelle, und an nächsten Morgen sticht die TERRA INCOGNITA in See. An Bord sind Perry, Atlan, Rorkhete und Zephyda, die sich dafür entschieden hat, Rache an den Kybb-Cranar zu nehmen. Intake lässt sie ohne Widerrede ziehen, da sie in einem Traum gesehen hat, wie Zephyda sich opfert, um die Herrschaft der Kybb-Cranar zu beenden. Von diesem Traum wissen nur sie und Zephyda.

Persönliche Meinung:

Erstaunlich gut gefiel mir die erste Hälfte des Romans, die Jugendzeit von Intake und Noreike und der Überlebenskampf von Atlan, Zephyda, Perry und Rorkhete.

Danach waren wir wieder in der üblichen Motana-Handlung gefangen - plus ständige Tsunamis - und Perry und Atlan wollen da weg - und ich auch endlich. Leider musste dazu aber erst ein Boot gebaut werden und ganz am Schluss des Heftes kann man eeendlich in See stechen. Puuh!

Erstaunlich: Der berühmte Tsunami in Thailand war 2004, als das Heft rauskam, aber erst im Dezember, der Roman kam aber schon im Februar raus----

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon GruftiHH » 22. Februar 2018, 11:17

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Hot Hot Hot im Schweinsgalopp. Du raaaast ja durch den Zyklus.

Es ist schon erstaunlich. Jetzt wo ich die TItelbilder wieder sehe, kann ich mich an die Geschichten gut erinnern. Damals habe ich die ja alle in gedruckter Form gelesen. Später dann als E-Books weiter.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 3. März 2018, 11:40

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Heft 2217

Die Femesänger

Autor: Arndt Ellmer

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Auf dem Planeten Ash Irthumo erreichen Perry Rhodan, Atlan und ihre Begleiter mit ihrem Boot TERRA INCOGNITA das Festland, genauer gesagt den Kontinent Curhafe. Während der Seefahrt erzählt Rorkhete Zephyda von der Vergangenheit ihres Volkes. Die junge Motana erfährt, dass ihr Volk einst den Sternenozean beherrschte und sogar die Raumfahrt kontrollierte. Dabei wurden die Raumschiffe nicht durch Technik gesteuert, sondern durch den Gesang der Motana. Eine Eröffnung, die ein ganz neues Licht auf die Motana wirft. Das ganze Volk scheint Psi-Fähigkeiten zu besitzen. Schon auf der hohen See kann man das Crythumo erkennen, den Stützpunkt der Kybb-Cranar.

Am Festland angekommen, brechen die Gefährten auf, um eine Siedlung der Motana zu suchen. Dabei beobachten sie, wie eine Gruppe von Motana eine junge weibliche Motana verfolgt. Zephyda will eingreifen, wird aber von Rorkhete davon abgehalten.

Während der Wanderung durch den Wald eröffnet Rorkhete, dass er Zephyda für eine Epha-Motana hält, eine Motana, die sich besonders für die Raumfahrt eignet. Außerdem erzählt er Perry und Atlan, dass er aus dem Volk der Shoziden stammt und auf der Suche nach seinem Heimatplaneten ist, der sich im Sonnensystem Ash befinden muss.

Nach längerer Wanderung erreicht die Gruppe schließlich eine Bahnstrecke und den dazugehörigen Bahnhof, wo ihnen auch die Jägerinnen mit der mittlerweile Gefangenen begegnen. Während der Zugfahrt machen sie die Erfahrung, dass auf diesen Planeten ein Misstrauen, auch zwischen den Motana, zu herrschen scheint, das den Unsterblichen genau wie Zephyda seltsam erscheint.

In Biliend, der größten Stadt des Kontinents, angekommen, versuchen die Reisenden, Kontakt mit der Lokalen Majestät aufzunehmen, was ihnen, trotz des ihnen entgegengebrachten Misstrauens, gelingt. Die lokale Majestät Anthloza, früher eine der Jägerinnen, scheint in Zephyda eine Kraft zu erkennen, die sie dazu bringt, die Fremden als Freunde zu akzeptieren.

Auch Anthloza erzählt Zephyda, wie Intake (Lokale Majestät der Insel Ore), dass sie einen Traum hatte, in dem sie Zephyda als Raumfahrerin und Retterin der Motana sah.

Die Galaktiker erfahren nun auch, was es mit den Jägerinnen auf sich hat. Die auf Curhafe lebenden Motana müssen den Kybb-Cranar im Jahr 8000 Föten liefern, die jungen Motana im Crythumo abgesaugt werden. Die beiden Unsterblichen entscheiden sich, das Crythumo zu erkunden, und überlegen, aufgrund der schlechten Bedingungen, die für die Kybb-Cranar aufgrund des erhöhten Hyperwiderstandes entstehen, sogar einen Angriff auf das Crythumo.

Zephyda wird am nächsten Tag von Anthloza auf eine Rundreise eingeladen, die bei der Gruppierung der Femesänger endet. Bei diesen handelt es sich um einige begabte Motana, die die verbotenen Gesänge ertönen lassen. Die Leiterin Garombe, eine Schwester Anthlozas, nimmt Zephyda nolens volens auf, möchte diese aber noch einer Prüfung unterziehen.

Am nächsten Morgen vertraut Garombe Zephyda, was daran liegt, dass sie denselben Traum wie Intake und Anthloza hatte. Zephyda wird in den Kreis der Femesänger aufgenommen und stellt fest, dass den Gesängen der Motana eine erstaunliche Kraft innewohnt: Sie können unter anderem Steine in die Luft heben. Außerdem wird Zephyda klar, dass sie eine besondere Begabung hat, obwohl sie dies nicht wahrhaben möchte. Nun lernt Zephyda, die Kontrolle über die Gesänge zu erlangen, und steigt zur führenden Stimme der Femesänger auf.

Währenddessen stoßen Perry, Atlan und Rorkhete verdeckt ins Crythumo vor und versuchen, dort an Informationen zu kommen. Sie stellen fest, dass der Absturz des einzigen Schiffes einen Großteil der Kybb-Cranar das Leben gekostet hat und sich nun nur noch 30 Überlebende im Crythumo aufhalten. Außerdem wird ihre Vermutung bestätigt, dass die Besatzer mit argen technischen Problemen zu kämpfen haben. Bei dem Versuch, eine Konferenz der Kybb-Cranar zu belauschen, werden Perry und Atlan gefangen genommen. Rorkhete kehrt nach Biliend zurück und informiert die Motana. Unter der Leitung Zephydas, die sowohl Garombe als auch Anthloza als übergeordnete Souveränität anerkennen, beschließen die Motana, mithilfe der Femesänger das Crythumo zu stürmen.

Mit einer enormen Leistung der Femesänger, insbesondere Zephydas, gelingt der Sieg, indem die Sänger einen Choral anstimmen, der bei den Kybb-Cranar für Desorientierung sorgt. Das Crythumo fällt in die Hände der Motana, und Perry und Atlan werden befreit.

Nun versuchen die Unsterblichen und Rorkhete, mithilfe der Femesänger ein Beiboot der Motana zum Fliegen zu bringen. Obwohl der Start funktioniert, misslingt der Versuch, weil die Femesänger das Schiff nicht lange genug unter Kontrolle halten können; es kommt zu einem Absturz, bei dem es zum Glück keine Todesopfer gibt.

Perry und Atlan sitzen auf Ash-Irthumo fest und müssen ihre Hoffnung, diesen Planeten wieder zu verlassen, auf die Ozeanischen Orakel setzen.

Am Ende eröffnet Anthloza, dass sie in Zephyda eine Kraft erkennen kann, die sie zur übergeordneten Instanz, zur »Stellaren Majestät« macht.

Persönliche Meinung:

Trotz der Andeutungen über die Rolle der Motana im Sternenozean und einigen anderen, blieb es für mich eine planetengebundene Indianergeschichte mit Fantasy-Elementen. Am Genre und meinem Geschmack vorbeigeschrieben oder zumindest endgültig zu viel des "Guten".

PS: Wie ihr gemerkt habt, habe ich meinen Schweinsgallop durch den Zyklus etwas verlangsamt und hoffte nach einer kleinen Pause könnte ich mich wieder auf diese Handlungsebene einlassen - ist mir aber nicht gelungen. Wenn ich dann auf dem nächsten Heft schon wieder Pfeil und Bogen sehe...kann ich nur beten, dass Vlcek dem Ganzen neue Aspekte abgewinnen kann und uns endlich wieder zu den Sternen führt.....

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 3. März 2018, 14:07

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Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war dieser Band der Ausloeser der "Geburt" des Begriffs "Jodelantrieb" in der PR Usenetgruppe.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon nanograinger » 4. März 2018, 00:26

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HOT hat geschrieben:Heft 2217

Die Femesänger

Autor: Arndt Ellmer

Persönliche Meinung:

...Wenn ich dann auf dem nächsten Heft schon wieder Pfeil und Bogen sehe...kann ich nur beten, dass Vlcek dem Ganzen neue Aspekte abgewinnen kann und uns endlich wieder zu den Sternen führt.....

Du siehst auf dem Tibi des nächsten Romans Pfeil und Bogen? Hmm, ist mir gar nicht aufgefallen... B-)

Aber ja: Es geht bald wieder "zu den Sternen", was angesichts der erhöhten Hyperimpedanz aber nicht nur im Sternenozean alles andere als einfach ist.
Richard hat geschrieben:Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war dieser Band der Ausloeser der "Geburt" des Begriffs "Jodelantrieb" in der PR Usenetgruppe.
Vermutlich von Leuten, die überhaupt keine Stimme haben, und wohl auch keine Ahnung, was für gewaltige Kräfte ein guter Chorgesang entwickeln kann.... B-)

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 4. März 2018, 10:14

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Die Epha-Matrix

Autor: Ernst Vlcek

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Im Sternenozean ist aufgrund der erhöhten Hyperimpedanz die Raumfahrt zum Erliegen gekommen. Raphid-Kybb-Karter, der Gouverneur von Baikhal Cain, muss seine Flotte auf dem Planeten notlanden lassen, weil diese sich wegen technischer Probleme nicht im Orbit halten kann.

Raphid-Kypp-Karter erkennt den Ernst der Situation schnell. Er holt die Motana aus dem Heiligen Berg und lässt an ihnen Tests durchführen, um zu erkennen, ob sich unter ihnen Epha-Motana, also Motana, die besonders gut für die Raumfahrt geeignet sind, befinden.

Die tausend Besten werden ausgewählt und in ein Trainingscamp gesteckt. Unter ihnen befindet sich Aicha. Die junge Motana wurde gerade von ihrer sterbenden Vorgängerin zur Leiterin des Heiligen Berges ernannt, als sie der Befehl erreicht, sie möge alle Motana des Heiligen Berges zur »Musterung« führen. Sie steht den Versprechungen von Freiheit, die Kybb-Karter macht, skeptisch gegenüber und vermutet eine Intrige.

Bevor die besten Tausend ins Trainingscamp kommen, werden sie von den übrigen Motana getrennt. Aicha soll von ihrem Zwillingsbruder Gorlin getrennt werden. Doch da die beiden ein unsichtbares Band verbindet, das über normale Verwandtschaft hinausgeht, weigert sie sich, ohne Gorlin zu gehen. Die Kybb-Cranar lassen Gorlin mitgehen, da Aicha, laut den Tests, eine überaus begabte Epha-Motana ist, und sie es nicht riskieren wollen, dieses Potenzial zu verlieren.

Im Trainingscamp geht es den Motana besser als im Heiligen Berg. Sie werden gut versorgt, und die Kranken, unter ihnen auch Gorlin, der bei einem Unfall im Heiligen Berg verwundet wurde, werden gesundgepflegt. Doch die Idylle zeigt schnell ihre Schattenseiten: Den Motana werden ihre Krin Varidh nicht abgenommen, und sie müssen innerhalb kürzester Zeit zu Raumfahrern ausgebildet werden. Sie müssen also Hochleistungen erbringen. Um die Leistungsbereitschaft hochzuhalten, lässt Raphid-Kybb-Karter in regelmäßigen Abständen die schwächsten zehn Prozent hinrichten.

Unter diesem Druck entstehen Feindschaften. Auch Aicha muss mit einer Rivalin kämpfen. Careve möchte unbedingt die Beste sein und sieht in Aicha keine Leidensgenossin, sondern nur eine Konkurrentin.

Die harte Auslese zehrt an den Nerven der Motana, eine sehr begabte Epha-Motana zieht sogar den Freitod einem Leben im Dienste der Kybb-Cranar vor. Während des harten Trainingsprogramms lernen die Epha-Motana, immer mehr ihre Fähigkeit zu kontrollieren, und schließlich können sie sogar die Epha-Matrix beherrschen, mit der sie Raumschiffe im Hyperraum kontrollieren können. Am Ende des harten Konkurrenzkampfes sind zwei Gruppen übrig: die Gruppe von Aicha und die von Careve. Beide Gruppen dürfen sich erst einmal an einem kleinen Kreuzer versuchen und schließlich mit größeren Schiffen trainieren. Es stellt sich heraus, dass Aichas Gruppe die stärkere ist.

Die erste große Aufgabe, der sich die beiden Gruppen stellen müssen, stellt ein Flug mit dem hierfür umgebauten Erkundungskreuzer SHALAVDRA dar. Diesen sollen sie ins Nachbarsystem Ash zum Planeten Ash Irthumo fliegen. Aichas Gruppe übernimmt den Flug, Careves wird als Notreserve zurückgehalten. Der Flug gelingt.

Doch auf Ash Irthumo erwartet die Kybb-Cranar nicht etwa eine Delegation des eigenen Volkes, sondern eine Gruppe Motana, die es schaffen, durch die desorientierende Wirkung der Choräle die SHALAVDRA einzunehmen.

Während des Kampfes zwischen Motana und Kybb-Cranar versucht Careve, Raphid-Kybb-Karter zu töten – ein Versuch, den sie mit ihrem Leben bezahlen muss. Aicha gelingt es, auch wegen des Zorns auf Kybb-Karter, der ihr Kraft gibt, Careves Werk zu vollenden; dank eines Chorals gelingt es ihr, ihre telekinetischen Fähigkeiten zu entfalten und Kybb-Karter mit seinem eigenen »Strahler-Arm« zu erschießen.

Nach dem Sieg der Motana über die Kybb-Cranar kommt es zu einem Wiedersehen mit Atlan und Perry Rhodan, die Aicha noch aus dem Heiligen Berg kennt. Atlan zeigt sich erstaunt darüber, wie schnell die Motana das Fliegen erlernt haben.

Es stellt sich nur noch eine entscheidende Frage: Werden die Krin-Varidh nach dem Tod des Gouverneurs wieder auf null gesetzt, oder werden sie die Motana töten?

Persönliche Meinung:

Nun, dass mit dem Pfeil und Bogen hängt natürlich davon ab, wo man seine Augen hat ... :o(

Ja: Vlcek hat es geschafft und uns endlich wieder zu den Sternen geführt, jedenfalls hat er lang genug üben lassen, um den sog. Jodelantrieb (hmm, klingt ja etwas despektierlich) in Gange zu setzen. Und kurz vor Toresschluss treffen auch Perry, Atlan und Zephyda auf dem Raumschiff ein, was sie trotz aller erhöhter Hyperimpedanz durchs All bringen wird - hoffentllich.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon nanograinger » 4. März 2018, 15:41

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HOT hat geschrieben:Heft 2218

Die Epha-Matrix

Autor: Ernst Vlcek
...
Persönliche Meinung:

Nun, dass mit dem Pfeil und Bogen hängt natürlich davon ab, wo man seine Augen hat ... :o(

Naja, ich denke schon, dass Zephyda das Titelbild dominiert, und nicht ihr Pfeil und Bogen....
HOT hat geschrieben:Ja: Vlcek hat es geschafft und uns endlich wieder zu den Sternen geführt, jedenfalls hat er lang genug üben lassen, um den sog. Jodelantrieb (hmm, klingt ja etwas despektierlich) in Gange zu setzen. Und kurz vor Toresschluss treffen auch Perry, Atlan und Zephyda auf dem Raumschiff ein, was sie trotz aller erhöhter Hyperimpedanz durchs All bringen wird - hoffentllich.

Wird es. Wobei es im nächsten Roman eher Nebensache ist, richtig weiter mit dem "Jodel-Antrieb" geht es erst in PR 2228, da andere Handlungsebenen vorher behandelt werden.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 4. März 2018, 18:09

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nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war dieser Band der Ausloeser der "Geburt" des Begriffs "Jodelantrieb" in der PR Usenetgruppe.
Vermutlich von Leuten, die überhaupt keine Stimme haben, und wohl auch keine Ahnung, was für gewaltige Kräfte ein guter Chorgesang entwickeln kann.... B-)


Nein von Leuten, die einen PSI Antrieb eines Raumschiffes nicht fuer sonderlich toll gehalten haben ....

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon nanograinger » 4. März 2018, 22:49

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Richard hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war dieser Band der Ausloeser der "Geburt" des Begriffs "Jodelantrieb" in der PR Usenetgruppe.
Vermutlich von Leuten, die überhaupt keine Stimme haben, und wohl auch keine Ahnung, was für gewaltige Kräfte ein guter Chorgesang entwickeln kann.... B-)


Nein von Leuten, die einen PSI Antrieb eines Raumschiffes nicht fuer sonderlich toll gehalten haben ....

Schon klar (Humor ist wirklich nicht deine Stärke... B-) )

Ich fand die Idee eigentlich ziemlich gut, eine schöne Kombination von Mensch und Maschine, die Vor- und Nachteile hatte (wie wir noch sehen werden).

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 5. März 2018, 02:25

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Mir ist der Teil des Sternenozeanzyklusses damals ziemlich auf den Geist gegangen (v.w.Jodelantrieb) und das hat sich nicht veraendert. Da nuetzen auch deine humoristischen Versuche nichts.

So betrachtet war - zumindest aus meiner Sichtweise - der Sternenozean mit deutlich mehr Fantasyaspekten durchsetzt als es der Tiefenz(teil-)zyklus war. In der Tiefe wurde nach meinem Empfinden nach zumindest immer versucht diverse Dinge mit Technik zu erklaeren oder eben mit der Verwendung von Vitalenergie. Ich empfand das zumindest als einigermassen nachvollziehbar.
Die Überhandnahme der PSI Kräfte bei den Motana in dem Ausmass überschritt so gesehen aus meiner Sichtweise einen Schwellwert, den ich nicht mehr ok fand, der mich eben nervte.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 17. März 2018, 10:29

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Heft 2219

Rorkhete

Autor: Frank Borsch

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Zephyda wird von Aicha im Umgang mit der Epha-Matrix unterwiesen und lernt, diese zu bedienen und damit ein Raumschiff zu fliegen. Auf ihrem dritten Testflug nähert sich das Raumschiff einem Planeten. Rorkhete erkennt diesen als seinen Heimatplaneten Shoz, verschweigt dieses jedoch erst einmal.

Wieder auf Ash Irthumo, übermannt ihn die Sehnsucht, und er bittet Zephyda, seinen Heimatplaneten noch einmal anzufliegen. Diese stimmt zu, weil sie auf Ash Irthumo Veränderungen in der Epha-Matrix spürt und deshalb ein schlechtes Gefühl hat.

Also fliegen die Motana mit der SHALAVDRA, mit den Galaktikern und Rorkhete an Bord, Shoz an. An Bord befindet sich auch Selboo – ein Motana, der im Gegensatz zu den anderen seiner Art eine Beziehung zur Technik der Kybb-Cranar aufbauen konnte, und nun eine Möglichkeit sucht, diese mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

Auf den Hinflug geraten sie in ein Raumbeben, das Zephyda aber mit etwas Mühe meistert. Auf Shoz angekommen, bittet Rorkhete um Landung, betritt zum ersten Mal in seinem Leben seinen Heimatplaneten und lässt seiner Freude freien Lauf.

Wieder an Bord der SHALAVDRA, entscheiden sich unsere Protagonisten, einem Flusslauf zu folgen, um Spuren von einer Zivilisation zu entdecken. Nach einigen Stunden finden Sie auch eine Stadt. Es werden Gruppen gebildet, um die Stadt zu erkunden.

Wie sich herausstellt, handelt es sich um eine hochtechnisierte Stadt, die die technikfremden Motana natürlich begeistert, und in der nur eines fehlt – die Bewohner. Anscheinend hat auch der letzte Shozide den Planeten vor langer Zeit verlassen.

Rorkhete kann sich mithilfe seines Helmes in das Netz der Stadt einklinken und führt die Motana mitsamt Perry Rhodan und Atlan zu einer Flugkapsel. Sie beginnen einen »Rundflug« über den Planeten. Die erste Station ist eine riesige Statue, die einem Motana ähnelt. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei dem dargestellten Wesen um Homunk, einen Boten von ES.

Da es bei der Statue nichts herauszufinden gibt, fliegt Rorkhete die »Feste von Shoz« an, eine Anlage, die mitten im Ozean, großteils unterirdisch liegt und in der früher die Macht der Shoziden konzentriert war.

Die Feste wird von Zephyda und Rorkhete erkundet. Als sie einen Datenkristall finden, rufen sie die anderen in die Feste, damit alle die Informationen erhalten können.

Während Selboo sich absetzt, um in der Feste von Shoz nach Waffen gegen die Kybb-Cranar zu suchen, lauschen die anderen der letzten Ansprache von Admiral Troshmoud. Dieser erzählt ihnen, dass er vor der letzten Schlacht gegen die Kybb-Cranar steht, und dass sein Volk wohl verlieren wird, weil das wirklich letzte Aufgebot kämpft – eine Annahme, die aufgrund des shozidenleeren Planeten als verifiziert gelten muss. Er teilt den Zuhörern in seiner Ansprache auch mit, dass die Shoziden auf der Seite der Schutzherren von Jamondi kämpfen und den Feind nicht kennen, sondern nur seine Handlanger, die Kybb-Cranar. Außerdem erfahren Lauschende von Troshmoud, dass die Schutzherren von Jamondi gegen eine andere Macht kämpften, das Imperium Orbhon, das in der Bastion von Parrakh seinen Hauptsitz hat; und dass der Sternenozean von der Milchstraße abgetrennt wurde, um endlich Frieden zu schaffen. Verkündet wurde dieses von Homunk, der auf allen Planeten des Sternenozeans erschien.

Auffällig ist, dass der Admiral den Begriff Ammandul verwendet, ein Ausdruck für die Milchstraße der vor Millionen von Jahren in Gebrauch war. Da die Abtrennung laut den Informationen Rorkhetes aber erst Jahrtausende zurückliegt, schließen Perry und Atlan daraus, dass im Sternenozean die Zeit langsamer vorangeht. Aufgrund des Namens Homunk vermuten sie, dass ES für die Abtrennung verantwortlich gewesen sein könnte.

Während dies alles passiert, wird Selboo auf seiner Suche von seinem alten Freund Resar aufgespürt. Dieser bittet ihn, die Finger von den Waffen zu lassen. Zwischen den Beiden kommt es zu einem Handgemenge, an dessen Ende der Tod Resars steht.

Am Ende passiert etwas Unglaubliches – der Planet Ash Irthumo verschwindet aus der Epha-Matrix und aus dem Sternenozean.

Persönliche Meinung:
Etwas lustlos habe ich den Roman angefangen zu lesen und auch erst mal für ein völlig anderes Buch unterbrochen. Letztendlich fand ich ihn aber ganz gut und zum Ende hin dramatisch und viele Geheimnisse enträtselnd und eine Perspektive aufzeigend, wonach wir eigentlich suchen und was Perry & Atlan da für eine Rolle spielen könnten. Dahin zu kommen hat mir aber einfach zu lange gedauert, aber nun hoffe ich, der Zyklus geht in die richtige Richtung. Ich hätte gerne den Schwung vom Anfang wieder zurück.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Günther Drach » 17. März 2018, 11:12

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Ro(h)rkhete -- der Roman mit dem wohl bekanntesten Schreibfehler der Serie. Eng gefolgt von der Negaspähre -- aber die war ja nicht direkt im Titel.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 17. März 2018, 20:18

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Jep ... ein so eklatanter Schreib/Tippfehler auf dem TiBi ist hoffentlich eine einmalige Angelegenheit.
Es gab dazu dann auch eine - hm - Entschuldigung auf der PR Homepage, die eine Kollegin von KNF verfasst hat.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon nanograinger » 18. März 2018, 10:47

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Tippfehler hin oder her, den Roman fand ich aus mehreren Gründen sehr gut. Zunächst einmal die Darstellung des "Lonesome Cowboy" Rorkhete, der hier zum ersten Mal (glaube ich) aus Innensicht geschildert wird, und überhaupt weiter Tiefe gewinnt (obwohl er ja eher ein schlichter Charakter ist). Aber richtig "erwachsen" wird er in etwa 30 Wochen.
Dann wird der düstere Charakter des Selboo eingeführt, der auch gleich noch Schuld auf sich lädt, wenn in einem Streit sein Freund Resar umkommt.
Und schließlich wird ein Teil der Geschichte des Sternenozeans enthüllt, der vor allem die Verbindung mit der Handlungsebene Sol-System herstellt, als des "Imperium Orbhon" als Gegner der Motana, Shoziden und Schutzherren genannt wird.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 18. März 2018, 19:57

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Heft 2220

Tote leben länger

Autor: Hubert Haensel

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Malcolm Scott Daellian ist einer der begabtesten Wissenschaftler Terras, seine Promotion über »Die heutige Technik unter dem Blickpunkt eines erhöhten Hyperwiderstandes« schließt er mit summa cum laude ab. In jungen Jahren tritt er, für viele aus unerfindlichen Gründen, in die Neue USO ein und wird zum USO-Agenten und QuinTech ausgebildet. Bei einer Mission kommt es auf seinem Raumschiff zu einer Explosion. Malcolm überlebt das Unglück, ähnelt nun aber mehr einem Toten als einem Lebenden. Das Einzige, was ihn am Leben erhält, ist sein Regenerationstank, über den er aber dank einer SERT-Haube die Kontrolle ausüben kann. Dadurch gleicht er mehr einem Roboter mit menschlichem Gehirn als einem Menschen. Er selbst bezeichnet sich als Leichnam in einem Sarg. Nun vegetiert Daellian in seinem Sarg dahin und sehnt sich nach dem Tod. Diese Einstellung ändert sich, als Homer G. Adams und Myles Kantor ihm die Leitung über Terras neues Vorzeigeprojekt anbieten: die Waringer-Akademie. Bei dieser handelt es sich um ein Institut, das die Elite der Forscher vereinen soll und der Menschheit wieder eine Perspektive gibt. Nach kurzem Zweifeln geht Malcolm auf das Angebot ein.

Die Waringer-Akademie verhilft nicht nur M. S. Daellian zu einer neuen Lebensaufgabe, auch Tausende von Terranern, unter ihnen der Bauleiter Morgem Feburo, finden eine Aufgabe darin, beim Bau der Akademie zu helfen. Sie alle haben das Gefühl, an etwas Großem mitzuwirken, und als Homer G. Adams jedem Arbeiter ein T-Shirt mit der Aufschrift »Aufbauhelfer Waringer-Akademie« zukommen lässt, wissen die Schuftenden, dass ihre Arbeit geschätzt wird. Zudem entwickeln die T-Shirt-Träger ein Gemeinschaftsgefühl und werden geachtet, weil auch die Bevölkerung ihre Arbeit für Terra schätzt.

Mit der Fertigstellung des Rainbow Domes, dem Hauptgebäude der Akademie in Form einer Zackenkrone, auf die zwei Regentropfen fallen und die von einem künstlichen Regenbogen überspannt wird, nimmt die Akademie den Lehrbetrieb auf. Malcolm S. Daellian erweist sich als ideale Besetzung für den Posten als Direktor. Nur einer sieht das anders: Roghard Shebenyer. Der Ressortleiter sieht seine Kompetenzen beschnitten und setzt beim Ausbau der Akademie andere Prioritäten als Daellian. Trotz der Meinungsverschiedenheit der beiden geht der weitere Ausbau der Akademie gut voran.

Als Daellian eines Tages ein Kraftwerk begutachtet, das kurz vor der Fertigstellung steht, kommt es zu einer Explosion. Acht Menschen sterben und Malcolms "Sarg" wird beschädigt, kann aber im letzten Moment repariert werden. Der Direktor der Akademie ist wieder einmal ganz knapp am Tod vorbeigeschrammt. Da eine Bombe als Ursache der Explosion gefunden wird, steht fest, dass es sich um einen Anschlag auf das Leben Daellians handelte. Der TLD sucht den Täter bis Hogam Murkisch, der Verantwortliche für die Außengestaltung der Akademie, ein Gespräch von Professor Hoshmann mit einem Unbekannten belauscht. Dieser wirft Hoshmann vor, dass der Anschlag fehlgeschlagen ist. Murkisch teilt seine Entdeckung Daellian mit. Als Daellian Hoshmann zur Rede stellt, schluckt dieser eine Giftkapsel.

Für längere Zeit bleibt es ruhig. Daellian ruft ein Projekt ins Leben, das sich um eine neue Art der Energiegewinnung kümmert. Dabei holt er auch Studenten ins Boot, die vorher von der Akademie abgewiesen wurden. Das Projekt erzielt erstaunliche Fortschritte und Daellian kann sehr schnell einen Prototyp des Mikro-Transitions-Hyperkonverters (MTH) präsentieren. Beim letzten Check vor der öffentlichen Präsentation stellt er fest, dass sich in einem Aggregat ein Fehler befindet, der eine Explosion verursachen soll. Dank seiner Erfahrung als USO-Agent weiß er sofort, dass es sich wieder um einen Anschlag auf ihn handelt. Über eine Kamera sieht er, wie sich Shebenyer und ein Professor unterhalten und am MTH herummanipulieren. Er schaltet schnell und nutzt die technischen Hilfsmittel seines Sarges, um Shebenyer und seinen Komplizen zu eliminieren, weil die Zeit für eine Warnung nicht mehr ausreicht. Der TLD nimmt Daellian bis zur Aufklärung der Vorfälle erst einmal in Gewahrsam. Bei den Untersuchungen stellt sich heraus, dass Shebenyer und seine Komplizen Mitglieder in der Sekte des Gottes Gon-Orbhon waren und dass Daellian aus Notwehr gehandelt hat. Er übernimmt pünktlich zum Jahreswechsel wieder die Leitung der Akademie.

Die Akademie stellt ein Symbol der Hoffnung für die Bewohner Terras dar und an Silvester gibt es auch eine zweite Erfolgsmeldung: Eine neu installierte Hyperfunkstrecke funktioniert störungsfrei, wenn auch nur über 500 Lichtjahre. Doch zum ersten Mal nach langer Zeit kann man wieder ohne Probleme mit Ferrol kommunizieren.

Es geht wieder aufwärts mit Terra und die Waringer-Akademie wird zum Wahrzeichen des Aufschwungs.

Persönliche Meinung:

Sehr guter Roman und Einführung einer starken Persönlichkeit: Malcolm Scott Daellian. Hubert Haensels Romane zeichnen sich durch präziese Sprache, spannendem Plot und stimmige Persönlichkeiten, sowie viel PR-Background aus. Sowas lese ich gerne!

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 18. März 2018, 22:20

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Gehört für mich persönlichen in die Top Ten. :D

Interessant war das mich der Roman damals sehr beschäftigt hat.

Ich kann mich erinnern, das mir die ganze nächste Woche Episoden daraus durch den Kopf gingen. :gruebel:

;-)
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 19. März 2018, 02:02

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In der EA war meiner Erinnerung nach Daellian die erste Person, die mit einer "Vollprothese" quasi unsterblich eingeführt wurde. Deighton war zwar bei seinem Ende auch nicht mehr viel anderes als ein in einer Vollprothese lebendes Gehirn aber immerhin wurde er als ZA Träger eingeführt....

In der Atlanserie gab es da schon Jahrzehnte vorher Kennon ...

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon HOT » 19. März 2018, 06:31

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Clark Flipper hat geschrieben:Interessant war das mich der Roman damals sehr beschäftigt hat.


Die Idee eines Cyborgs, wo nur das Gerhirn in einer Maschine weiterlebt hat mich schon als Jugendlicher fasziniert. Es gab mal eine Zeitschrift "Hobby", die damals so verschiedene Themen, die Technik angingen unter sich vereinte - vom Test des neuen Motorrads bis zur Raumfahrt - am Ende auch noch in Fortsetzungen den neuen Asterik-Comic. Dort wurde schon über Cyborgs und ob man die am besten zur Erforschung des Weltraums nutzen sollte, spekuliert. Wohlgemerkt als wissenschaftlichen Artikel, nicht als Sci-Fi. Bereitete mir auch schlaflose Nächte. Hier ist Daellian in seiner Sitution sehr gut beschrieben. Konnte an meine damaligen Gedanken anknüpfen.

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon GruftiHH » 20. März 2018, 10:48

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Erinnert Ihr Euch noch an "Captain Future" ? Dort war der Professor doch auch nur ein Gehirn in einer fliegenden Maschine.

Mich hat der Roman auch damals sehr gut gefallen..... und Danke, dass Du, HOT, mir Malcolm Scott Daellian noch mal wieder in Erinnerung geholt hast. :st:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 20. März 2018, 11:39

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Professor Simon Wright ist aber dann doch etwas anders. :rolleyes:

Der alternde Wissenschaftler Simon Wright, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kybernetik, war ein guter Freund von Captain Futures Vater, Roger Newton. Gemeinsam arbeiteten sie an ihrem Projekt zur Entwicklung künstlicher Menschen. Als sich herausstellte, dass Wright an einer unheilbaren tödlichen Krankheit litt, separierte Roger Newton das Gehirn seines Freundes auf dessen Wunsch von seinem Körper, verpflanzte es in einen schwebenden Behälter und ermöglichte ihm so das Weiterleben. Simon Wright ist nicht nur der engste Freund des Captains, er fungiert in der Future-Mannschaft als wissenschaftlicher Berater.


Aber der Gedanke kam mir damals auch, muss ich zugeben. :D
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Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Richard » 20. März 2018, 22:26

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Richard
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Dalleian dachte von sich als lebender Toter und wäre lieber mal "vollständig" gestorben (zumindest wurden immer wieder mal entsprechende Überlegungen eingebaut). Solche Gedankengänge sind mir bei dieser "Captain Future" Figur nie aufgefallen - und wären wohl auch im Hinblick auf das eher jüngere Zielpublikum - nicht "angebracht" gewesen (sprich zu schwere Kost für Kids).

Re: Zyklus: Der Sternenozean

Beitragvon Clark Flipper » 21. März 2018, 08:05

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