Klassiker - Die Altmutanten (PR 570 - 599)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Clark Flipper
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Richard hat geschrieben:Irgendwo auf diversen Randwelten des Solaren Systems... nunja ... aber ausgerechnet auf Terra, der Heimatwelt der Menschheit?.


Nun das muss, allein aus Tradition.
Ist auch in den letzten Jahren immer wieder vorgekommen.

Mindestens ein Planet im Sol-System. :rolleyes:
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dandelion
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Die Erde und das Solsystem waren nun mal die Heimat der Lemurer. Da finde ich es nicht so abwegig, daß hier gehäuft Überreste der lemurischen Zivilisation zu finden sind.
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Heiko Langhans
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Am 29. September 1972 erschien der 579. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Die Psycho-Vampire

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Handlung

In der lemurischen Station holt Vauw Onacro seine 529 Kollegen aus dem konservierenden Tiefschlaf, welche allesamt von Ribald Corello unter hypnosuggestive Kontrolle gebracht werden, während der Wissenschaftler selbst unbeeinflusst bleibt. Gleichzeitig erteilt er Onacro den Auftrag, acht Normalsynthos aus dem Fundus von 1,9 Milliarden Eizellen zu Testzwecken zu erschaffen, wovon einer weiblichen Geschlechtes sein soll. Die acht Wesen sollen nicht das eigentlich vorgesehene Schulungsprogramm durchlaufen und auch keine Namen erhalten, sondern lediglich die obligatorische Standardprogrammierung erhalten.

Währenddessen kann sich Alaska Saedelaere für kurze Zeit aus der Kontrolle des Supermutanten lösen, während der er den Lemurer über die tatsächliche Situation aufklärt. Dieser führt ein »Ein-Ei-Sechs-Experiment« im Rahmen des Extremen Notprogramms durch, bei dem er aus einer Eizelle identische Sechslinge erschafft, die für ihr Wachstum nur die Hälfte der Zeit benötigen. Die so geschaffenen Psycho-Vampire hetzt Onacro am 9. Mai 3444 gegen den Supermutanten. Corello kann die Sechslinge mit der Hilfe seiner geistigen Herren jedoch vernichten.

Unterdessen kann die Gruppe um Perry Rhodan, die sich aus Atlan, Galbraith Deighton und den Mutanten Gucky, Ras Tschubai, Fellmer Lloyd, Irmina Kotschistowa, Merkosh und Dalaimoc Rorvic zusammensetzt, Energieentfaltungen orten, die unter der Unterwasserstadt Bolpole stattfinden. Sie gelangen so zu der lemurischen Station, wo sie Ribald Corello überraschen können. Jedoch gelingt es dem Supermutanten, sich gemeinsam mit Saedelaere und den acht Normalsynthos, deren Programmierung noch nicht abgeschlossen werden konnte, dem Zugriff im letzten Augenblick per Teleportation zu entziehen. Kurz darauf wird die Station durch die Explosion der Kernreaktoren zerstört, wobei auch alle Lemurer umkommen.

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Ernst Vlcek: Die Psycho-Vampire
Dieser Roman gehört zu meinen liebsten Romanen der ganzen Serie. Ist so in meinen Top 50. Das Titelbild finde ich einfach genial.
Nun müssten alle Leser wissen wer da angekommen ist.
Schade fand ich dass die Lemurer alle starben. Wäre schon schön zu lesen wie diese Lemurer die Real zeit mit dem SI empfinden würden. Da hat KHS eine gute Idee nicht weitergesponnen.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Heiko Langhans
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Auch Rainer Castor hat das in der Temur-Trilogie begonnene Szenario um "Gegenwartslemurer" nicht fortführen können - wie so vieles.
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Richard
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Hm, die "Gegenwartslemurer" der Temurtrilogie waren - meiner Erinnerung nach - doch eher mal etwas anderes als "normale" Lemurer sondern waren meiner Erinnerung nach doch vergeistigte Lemurer aus der Aera der Haluterkriege und haben sich dann zur Handlungszeit der Temur Trilogie wieder verkörperlich (ist länger her, dass ich die TBs gelesen habe). Hm - falls es diese TBs als eBooks gäbe würde ich die mir glatt nochmal kaufen.

Wobei Rainer Castor diese TBs vor seinen Einstieg ins EA Autorenteam geschrieben hat. Sprich von dem her hätte er zumindest genügend Zeit gehabt weiterzuschreiben, wenn er diese Handlungsebene entsprechend hoch priorisiert hätte.
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Heiko Langhans
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Das siehst Du, glaube ich, nicht ganz richtig.

Zum einen wurden die Planetenromane, die zuletzt ohnehin nur noch alle zwei Monate erschienen waren, acht Monate nach dem Erscheinen von Tenmur 3 eingestellt. Eine Fortsetzung mit dem Arbeitstitel "Rückkehr nach Twin" war zwar angedacht, kam aber über einen groben Handlungsentwurf nicht hinaus. Und PR-Taschenbücher gab es erst wieder ab 2003 in einem Format, das Rainer die alleinige Gestaltung, auf die er Wert gelegt hätte, nicht möglich gemacht hätte. (Meines Erachtens war das starre Festhalten an vorgeplanten Mehrteilern ohnehin nicht die beste Idee. Wie eine lebensfhige (Heyne-)Form hätte aussehen können, lässt sich vielleicht bei einem Blick auf die Erscheinungsn der zahlreichen Einzelromane und Unterserien des Warhammer-Franchise erahnen; aber das ist notwendigerweise Spekulation.)

Aber noch mal zu 1998/99: Da war Rainer mit den letzten Zeitabenteuer-Bänden sowie dem Verfassen der Arkon-Trilogie beschäftigt; außerdem kniete er sich intensiv in den Traversan-Zyklus hinein. Mit Arkon und Traversan qualifizierte er sich u.a. für die Unterfütterung und Systematisierung des reichen Fundus -- allerdings war dies eine Aufgabe, die per Definition im Umfang nicht weniger werden konnte und über "Technikblabla" weit hausging. Das Durchbringen eigener PR-bezogener Projekte musste dahinter zurückstehen, zumal Rainer stets behauptete, ein lausiger Exposéschreiber zu sein. Da stimmte ich ihm zwar nicht zu (ich habe die PRTBs 382, 388 und 393, die auf seinen Vorarbeiten beruhen, immer sehr gerne gelesen). Fakt ist aber auch, dass ihm die Handlungsführung der Arkon-Trilogie zum Schluss entglitten ist.

:mellow:
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dandelion
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Sieben männliche und ein weiblicher Normalsyntho, die terransiche Führungsspitze rätselt noch, was das zu bedeuten hat. Langjährige Leser waren damals aber sicher schon auf der richtigen Spur. Ein Drittel des Zyklus ist ja auch schon vorbei, mit doch größtenteils gut lesbaren Romanen. So schlecht, wie sie manchmal bewertet wird, finde ich die Geschichte bis jetzt nicht.

Ja, schade um die Lemurer. Was hätten die so alles aus ihrer Zeit berichten können.
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Heiko Langhans
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Am 6. Oktober 1972 erschien der 580. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Clark Darlton: Die Zeitritter

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Handlung
Die lunare Hyperinpotronik NATHAN wertet Mitte Mai 3444 alle bisher ermittelten Daten aus und kommt zu dem Schluss, dass es die Bewusstseinsinhalte der 2909 verstorbenen Mutanten der Second-Genesis-Krise Kitai Ishibashi, Tako Kakuta, Ralf Marten, André Noir, Son Okura, Wuriu Sengu, Betty Toufry und Tama Yokida sein müssen, die Ribald Corello lenken.

Während über ganz Terra verteilt insgesamt sieben Identifikationskarten durch Manipulationen von Registraturrobotern produziert werden, taucht bei Porvenir an der Absturzstelle eines Gleiters eine Person auf, die sich als Leutnant Hatco Illroy ausgibt. In dem Küstenort lebt die 5000 Mitglieder umfassende Sekte der Zeitritter, die dort seit etwa 300 Jahren in technologiefreien Verhältnissen leben, die denen des 19. Jahrhunderts entsprechen. Da auch Illroy die Zivilisation zu scheuen scheint, wird er in die Gemeinschaft der Zeitritter aufgenommen.

In der Folgezeit bedankt sich Illroy für die Aufnahme bei den Zeitrittern durch grenzenlosen Einsatz für die Gemeinschaft bis zur Selbstaufgabe. Beispielsweise bei einem Hausbau, einer Waljagd oder einer Rettungsaktion für einen Hund bringt er sich immer wieder in akute Lebensgefahr. Als er sogar der Unmutsäußerung eines Porvenirers über eine Hilfslieferung der Regierung, die »man ihnen an den Kopf werfen und ihren Gleiter versenken sollte«, nachkommt, sieht sich der Zeitritter Ole Pat, ein ehemaliger Agent der Solaren Abwehr, gezwungen, seine alte Dienststelle über das absonderliche Verhalten Illroys zu informieren.

Die entsprechende Meldung wird an Perry Rhodan weitergeleitet, der sich mit Atlan und Gucky nach Porvenir begibt. Der Ilt stellt sofort fest, dass es sich bei Hatco Illroy um einen der acht entkommenen Normalsynthos handelt. Da sich parapsychische Fähigkeiten bei dem künstlichen Geschöpf als wirkungslos erweisen, gelingt es Illroy zunächst, sich dem Zugriff seiner Verfolger zu entziehen, bis Rhodan ihn paralysieren kann. Im selben Moment erscheint Ribald Corello und entkommt mit Illroy per Teleportation.

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dandelion
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Unter Zeitritter hatte ich mir doch etwas anderes vorgestellt als eine Gruppe von Zivilisationsflüchtlingen. Die Verdummung kurz zuvor hat diese Gemeinschaft anscheinend nicht beeinträchtigt.

Warum sich die Sektengründer, also Menschen aus dem 32. Jahrhundert, die Verhältnisse des 19.Jhd., zu denen sie überhaupt keinen Bezug haben konnten, als Vorbild genommen haben, erscheint mir doch seltsam.
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thinman
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dandelion hat geschrieben:Unter Zeitritter hatte ich mir doch etwas anderes vorgestellt als eine Gruppe von Zivilisationsflüchtlingen. Die Verdummung kurz zuvor hat diese Gemeinschaft anscheinend nicht beeinträchtigt.

Warum sich die Sektengründer, also Menschen aus dem 32. Jahrhundert, die Verhältnisse des 19.Jhd., zu denen sie überhaupt keinen Bezug haben konnten, als Vorbild genommen haben, erscheint mir doch seltsam.


Vielleicht waren sie Amish oder andere Anabaptisen. Bei reformierten wundert mich, seit dem ich mal eine zwinglianische Kirchentrompete gehört habe, nichts mehr. Fundamentalisten halt.
:devil: Eigentlich hätte ich gestern noch den Odel ausbringen müssen :-)

thinman
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Heiko Langhans
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Am 13. Oktober 1972 erschien der 581. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Die Geistermutanten

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Handlung
Professor Lorc Muhinau stößt in dem Asteroiden LM-411 mit dem Eigennamen Anorrom, einem Trümmerstück von Zeut, dem ehemaligen fünften Planeten des Solsystems, auf eine lemurische Forschungsstation. Diese steht offensichtlich mit der unter der Unterwasserstadt Bolpole gelegenen Einrichtung Vauw Onacros im Zusammenhang, da man Berichte des Wissenschaftler vorfindet. So kann Muhinau einer im Jahre 6332 seit der Gründung des Reiches, was dem Jahr 50.068 v. Chr. entspricht, aufgezeichneten Dokumentation entnehmen, dass den Normalsynthos eine Sicherung genetisch implantiert wurde, die sie zwischen Freund und Gegner des lemurischen Reiches unterscheiden und Feinde gegebenenfalls bekämpfen lässt.

In der nahe Terranias gelegenen Kleinstadt Sayn Shanda erscheint währenddessen der Syntho Bivar Onrain. Es gelingt ihm, die Stelle des Assistenten von Dr. Eldor Savrin, dem Leiter des Zentralamtes für Statistik, zu bekommen, um so an eine achte Identifikationskarte für die Normalsynthos zu gelangen. Der gewissenlose Privatdetektiv Rock Looman, der im Auftrag Bount Terheras den Spuren Ribald Corellos folgt, um Perry Rhodan die missbräuchliche Verwendung des Mutantenkorps nachzuweisen, findet Onrain schließlich, kann ihn aber aufgrund seiner Parafähigkeiten nicht fassen. Schließlich trifft Looman im Büro Savrins auf den Leiter, der gerade von den acht Synthos gezwungen wird, die fehlende Identifikationskarte auszustellen. Savrin kann allerdings die Solare Abwehr alarmieren, und die von den Altmutanten beseelten Wesen werden von Corello per Teleportation abgeholt. Looman tötet Savrin, damit die Abwehr die Spur der Synthos nicht weiter verfolgen kann.

Da es bisher nicht gelungen ist, die Stimmen der Qual einzufangen, lässt Rhodan über die Medien am 22. Mai 3444 einen offenen Appell an die Altmutanten ausstrahlen. Dabei bietet der Großadministrator ein Treffen für den folgenden Tag im Komplex 14 an, einem einstigen Geheimstützpunkt des Overhead. Tatsächlich erscheinen die acht Normalsynthos zu dem Treffen und beschreiben ihre derzeitige Lage, die von einem Zwiespalt zwischen ihrem jeweiligen Bewusstsein und dem des Wirtskörpers geprägt ist, was an der Programmierung der Synthos liegt. Unterdessen gelingt es Rock Looman jedoch, den Standort hinter der Bezeichnung Komplex 14 ausfindig zu machen, so dass Truppen Bount Terheras die Zusammenkunft unterbrechen. Obwohl Atlan den Tako Kakuta-Syntho vor einem Strahlenschuss retten kann, vermuten die Altmutanten einen Hinterhalt Rhodans und verschwinden wiederum mit Corellos Hilfe.

Rhodan verzichtet trotz entsprechender Beweise auf eine Anklage Terheras.

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dandelion
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War schon gespannt auf die Begegnung Rhodans mit seinen alten Gefährten. Kakuta, Sengu usw. gehörten (natürlich) zu den Helden meiner frühen Rhodanzeit. Andre Noir war einer von Rhodans Gefährten auf der Flucht vor den Plophosern. Habe ich nie vergessen.

Kaum glaublich, daß die Mutanten, die solange im Dienst der Menschheit im Einsatz waren, Böses im Schilde führen könnten. Allerdings sind sie nach eigener Aussage nicht mehr "dieselben Personen" wie früher.

Schön geschrieben sind die Zeut betreffenden Passagen.

Auch über die Haarmode des Jahres 3444 wird berichtet. Professor Muhinau trug "entgegen der Mode das Haar kurzgeschoren und verzichtete auf die Zierde eines Bartes". Wie haben Rhodan und Bull zu dieser Zeit ausgesehen? Waren wohl auch Modemuffel, mit langen Haaren und Bart kann ich sie mir nur schwer vorstellen.

Bei diesem Einschub hat sich Mahr wohl von den Verhältnissen im Veröffentlichungsjahr 1972 inspirieren lassen.
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thinman
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dandelion hat geschrieben: Wie haben Rhodan und Bull zu dieser Zeit ausgesehen? Waren wohl auch Modemuffel, mit langen Haaren und Bart kann ich sie mir nur schwer vorstellen.


Beim Barte des Proleten :-)
Die Rotzbremse ist ja auch nicht so weit weg vom Wiedergänger Hipsterbart oder ihrem Vorbild dem Kaiser-Wilhelmbart [1].

[1] nein, nicht den gezwirbelten Schnautzer - ich meine dessen Opa.

thinman
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Heiko Langhans
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Am 20. Oktober 1972 erschien der 582. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hans Kneifel: Die Mutantenfänger

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Handlung
Nach dem gescheiterten Treffen bei Komplex 14 befinden sich die Altmutanten mit Ribald Corello und Alaska Saedelaere auf Sardinien. Obwohl sie die Körper der Normalsynthos mittlerweile recht gut beherrschen können, weisen diese immer mehr Zerfallserscheinungen auf, die von der nicht ordnungsgemäßen Züchtung der Körper herrührt. Am 25. Mai 3444 begibt sich Tako Kakuta daher zu Dr. Gianni Degosciu, dessen Klinik sich in Cagliari befindet. Der Biomed-Modulator erkennt allerdings, dass er einen der gesuchten Synthos vor sich hat und alarmiert Perry Rhodan.

In einer Besprechung wird Sandal Tolk mit einer Waffe ausgestattet, mit der man die Altmutanten überrumpeln will. Das Parabi-Narkotikum wurde von dem Ara und Psi-Spezialisten Paih Terzyu entwickelt und dient dazu, Mutanten sowohl körperlich als auch parapsychisch zu betäuben. Terzyu transportiert die Kapseln mit dem Parnomotio-B-Forte in einem kleinen, weißen Koffer, auf dem das Gemälde Anatomie einer Pille abgebildet ist. Tolk, der mit dem Wirkstoff bestückte Pfeile bei sich trägt, begleitet Perry Rhodan neben Atlan, Gucky und Ras Tschubai nach Sardinien. Die Gruppe findet das Versteck der Altmutanten, wo sich derzeit neben Kakuta, Corello und Saedelaere noch Tama Yokida, Wuriu Sengu und Kitai Ishibashi aufhalten. Tolk kann den Supermutanten mit einem seiner Pfeile ausschalten, während die Altmutanten mithilfe Kakutas per Teleportation fliehen können. Rhodan lässt den zurückgebliebenen Maskenträger und Corello nach Imperium-Alpha bringen.

Wenige Tage später startet ein USO-Raumschiff nach Quinto-Center, das Ribald Corello aus der Reichweite der Altmutanten bringen soll, um ihnen damit ihren parapsychischen Stabilitätsfaktor zu nehmen. Die Normalsynthos versuchen daraufhin, den Handelsraumer TOMPARINI in ihre Gewalt zu bringen, um dem Supermutanten zu folgen. Gucky und Sandal Tolk können jedoch gleichzeitig in das Raumschiff eindringen und die gesamte Besatzung betäuben, so dass die Flüchtlinge niemanden zur Steuerung des Schiffes zwingen können. Die Altmutanten stellen sich nun und werden Paih Terzyu anvertraut.

Kurz darauf kehrt Sandal Tolk mit Chelifer Argas, Edmond Pontonac und Joaquin Manuel Cascal endgültig nach Exota-Alpha zurück.

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Letzter Auftritt in der Heftserie für Chelifer Argas, Joaquin Manuel Cascal, Edmond Pontonac und Sandal Tolk.
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Clark Flipper
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Clark Flipper hat geschrieben::ciao: Sandal Tolk

Na jaaaaaaaaaaa :rolleyes:

Günther
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Clark Flipper
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Heiko Langhans
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dandelion
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Auch der Mann mit der Maske ist mit von der Partie. Wer in sein unbedecktes Gesicht blickt, wird wahnsinnig und stirbt, so heißt es. In diesem Heft ist das nicht so. Alaska nimmt vor einem Polizisten die Maske ab um Alarm zu schlagen, dem Polizisten passiert nichts. Allerdings erfolgte der Blickkontakt nicht direkt sondern über einen Bildschirm. Hat das die fatale Auswirkung verhindert?
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Clark Flipper
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idaho
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Wenn ein Roman zu einem guten Teil auf Sardinien spielt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Hans Kneifel der Verfasser war. Ich finde, man merkt dem Roman auch an, dass der Autor den Schauplatz nicht nur vom Hörensagen kannte. Das Zeitabenteuer, das Atlan u.a. nach Sardinien verschlägt, wird in diesem Roman angedeutet, „Schon längst beschrieben worden, Roi!" lässt Kneifel Atlan sagen. Hans Kneifel spielt sich also quasi selbst den Ball zu. Der dazugehörige Planetenroman 116 Söldner für Rom erscheint allerdings erst im Juli 1973, also etwa 9 Monate später. Keine Ahnung, wie weit der Vorlauf bei den Taschenbüchern war, aber ich hatte den Eindruck, dass zum Zeitpunkt des Erscheinens des Heftromans das Zeitabenteuer schon ziemlich weit geschrieben war. Wenn nicht auf Papier, dann zumindest in Kneifels Kopf.
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dandelion
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idaho hat geschrieben:Das Zeitabenteuer, das Atlan u.a. nach Sardinien verschlägt, wird in diesem Roman angedeutet, „Schon längst beschrieben worden, Roi!" lässt Kneifel Atlan sagen. Hans Kneifel spielt sich also quasi selbst den Ball zu. Der dazugehörige Planetenroman 116 Söldner für Rom erscheint allerdings erst im Juli 1973, also etwa 9 Monate später.


Erfahrene Leser wußten damals sicher, daß nach diesem Einschub ein Zeitabenteuer zu erwarten war. Warum Kneifel so früh Eigenwerbung betrieb, ist allerdings schon rätselhaft. Vor "Söldner für Rom" erschien im November 1972 ja auch noch TB 108 - Der Arkonide und der Sonnenkönig.

Stichwortgeber Roi Danton sagt auch noch den schönen Satz: "Atlans Erzählungen sind stets voller Dramatik". Also, Taschenbuch unbedingt lesen. ;)
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