Band 1000 "Der Terraner"

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Richard
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Re: Band 1000

Beitrag von Richard » 17. Mai 2018, 01:21

Haywood Floyd hat geschrieben:
Günther Drach hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:Bei den CC ist das aber auch nicht besser. :rolleyes:
Also um ehrlich zu sein, ich finde und fand das WiVo sich sehr bemüht hat hier die Fäden von Band 1 zu 1000 sauber zusammen zu bringen und das ihm diese auch gelungen ist.
Finde ich eigentlich auch. Für mich ist "Der Terraner" durchaus ein würdiger Jubiläumsband.
"sehr bemüht" liest man (ungern...) in schlechten Arbeitszeugnissen!
Spoiler:
Anmerkung: Ich sehe den Inhalt von CF's Posts nur, wenn sie jemand zitiert, denn er gehört zu den wenigen, die ich seit einiger Zeit auf "IGNORE" gesetzt habe. :nixweis: Aber leider kann die Forensoftware Zitate ignorierter Foristen nicht als solche erkennen... - Er darf sich jetzt auch gerne wieder reflexhaft über mich echauffieren (was ich daraus schließe, dass auf nahezu jeden meiner Posts postwendend einer von ihm folgt...) - ich werd's ja (wenn's keiner zitiert :bet: ) nicht lesen...
Wie (vermutlich) allgemein bekannt dürfen Arbeitszeugnisse keine negativen Formulierungen beinhalten (ich denke, dass ist auch in *.de der Fall aber wenn das nicht stimmt bitte ich um Berichtigung) aber es gibt natürlich "Codes" in Arbeitszeugnissen, die man entweder ohnehin kennt, wenn man beispielsweise im HR Bereich arbeitet oder auch nachlesen kann (da gibts vermutlich zig Bücher zu dem Thema ..).

Allerdings denke ich nicht, dass man in obigen Zusammenhang die Wertung im Sinne eines Arbeitszeugnis sehen sollte.
Natürlich könnte man auch sowas schreiben "WiVo hat eine hervorragende Zusammenführung aller Erzählstränge von Band 1 bis Band 999 geschrieben und diese in Band 1000 eingebaut."
Wenn Du (HF) meinst, dass diese Zusammenfassung nicht gut ist ist das auch ok für mich denn Deine Meingung ist eben Deine Meinung.

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Tennessee
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Re: Band 1000

Beitrag von Tennessee » 17. Mai 2018, 06:12

nanograinger hat geschrieben:Ten, wenn es nicht von dir käme, wäre ich jetzt eingesäuert.... B-)
Salut nano,

da bin ich ja schon mal froh.
nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben:[[...]
Salut,

entschuldige, wenn ich jetzt ein wenig so wirke, als fiele ich mit der Tür ins Haus: In wessen Kopf, wenn nicht in dem des Lesers, findet denn ansonsten die Deutung statt?
Über solche Trivialitäten müssen wir uns doch wohl nicht austauschen. Du hast aber vielleicht überlesen, dass ich schrieb "der jeweiligen Leser statt, die das so interpretieren möchten." Soll heißen: Der Wunsch (aus welchen Gründen auch immer er beim jeweiligen Leser da ist) ist hier der Vater der Interpretation. Oder auch: Der Leser sieht, was er sehen will. Wem also das ganze Ritter der Tiefe-, Kosmokraten-, Zwiebelschalenmodell-"Gedöns" sowieso nicht zusagt, kann sich natürlich einreden, dass die Kosmokraten den neunjährigen Perry auserwählt haben. Aber im Roman steht das eben (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ganz bewusst nicht so. Und das kann man ürigens auch als bewusste Differenzierung zu Star Wars und dem dortigen Auserwählten sehen.
Hm, mir will scheinen, dass wir uns inhaltlich eher in der gleichen oder ähnlichen Meinung bewegen. Das "Problem" mit dem Kopf des Lesers hatten wir früher schon mal in einer sehr interessanten Diskussion, als das Thema "Rezeptionsästhetik" in einen Thread plumpste.
[...]
nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben: Das ist ungefähr so, um einen alten Kalauer zu variieren, als würdest du die Bibel lesen und die Textpassage erscheint: "Es kommt eine lange Dürre." und deine panische Reaktion ist: " Oh Gott, das ist nicht mein Frauentyp, ich werde schwul!"
Ist das ein Witz unter Literaturwissenschaftlern? Meine Güte, da sind ja Mathematikerwitze spritziger.
*schallend lacht*
Du müsstest dir mal die echten LW-Witze anhören! Eine Valium ist erquickend dagegen!
nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben: Abgesehen von einer sehr buchstäblichen Verstehensweise des Textes, gibt es auch die Möglichkeit, ihn in kultur- oder literaturwissenschaftliche Kontexte zu packen, daraus oder dadurch eine Art von Verstehenshypothese zu entwickeln und zu schauen, wie dies im Rahmen des gesamten Textes funktioniert und "verstehensbar" erscheint.
Mach mal. Ich nehm dir das dann auseinander, versprochen.
*grins*
Der war gut. Ich muss mich mehr mit Physikern unterhalten. Die haben mehr Humor. Wusste schon Dürrenmatt.
nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben: Ich denke mir immer wieder: Ey, wir zwei beide, wir sollten uns auf ein Glas Wein - ach was! ein Glas? eine Flache! für jeden! - treffen und folgendes abklären:
a) Wie kann man lesen ohne direkt wie ein Klempner zu wirken?
b) Wer zur Hölle ruft später den Krankenwagen?
Nach einer Flasche Wein rufe ich sicher nicht nach dem Krankenwagen, höchstens nach einer zweiten Flasche oder einem Taxi, je nach Stimmung. Und übrigens: Sind Literaturwissenschaftler nicht auch Klempner im Vergleich zu den Schriftstellern?
Zu der letzten Frage: Leider sind sie meistens nicht so schaffend wie ein Schriftsteller. Das macht mich auch traurig. Aber, um den "Klempner" zu erklären: Der stammt aus dem "Club der toten Dichter". Unser aller Carpe-diem-Lieblingslehrer sagte damals: "Gentlemen, wir sind kleine Klempner, wir haben es mir Literatur zu tun!" - Er antwortete da auf eine sehr mathematische Bemessungsskala für die Qualität von Literatur, die den Schülern den Wert von Dichtung vermitteln sollte.

Bei der zweiten Flasche Wein wäre ich übrigens dabei.
nanograinger hat geschrieben:
Tennessee hat geschrieben: Um noch auf die Personaldebatte der Kosmokraten einzugehen: Ja, da stimme ich dir sehr zu. Dies wurde aber erst differenziert, nachdem der Willi Voltz schon verstorben war. ...
Da gehen unsere Meinungen auseinander. Meines Erachtens hat Voltz die Kosmokraten von vorneherein ambivalent angelegt. Ja, sie stehen für Ordnung und Ordnung ist für Voltz' Generation wichtig und notwendig und ein Wert an sich. Aber wenn man Voltz Biografie kennt (der zwar nicht Klempner sondern Stahlbauschlosser lernte) und die von ihm kreierten Figuren kennt, dann sieht man schnell, dass er die oppressiven Aspekte der Ordnung sehr wohl kannte und darunter (wie seine Figuren) auch litt. Diese Ambivalenz zieht sich durch sein ganzes Werk, und die Darstellung von Laire, Kemoauc und den anderen Mächtigen spricht Bände. Auch Taurecs Darstellung passt dazu.
Hm... *grübel* Ich selber gehe ja nicht so gerne in die Biographie eines Autors (obwohl das ja völlig legitim ist; fällt mir halt nur schwer als Ansatz, weil ich für mich oft die Gefahr darin sehe, dass ein Text (zu stark?) biographisch gedeutet wird...) und mich würde interessieren - so gut kenne ich Voltz' Biographie ja nicht - inwieweit seine Biographie seine Konzeption der ambivalenten Kosmokraten erwirkte. Die von dir genannten Figuren, da gebe ich dir völlig recht, sind sehr ambivalent gezeichnet. Aber der Bd 1000 spricht ja nicht von einzelnen Figuren, sondern von einem Prinzip bzw. "den" Hohen Mächten als Evolutionsspitze. Einzelne Figuren - u.a. später Taurec - dürfen und sollen ja anders sein. Der ganze Kontext des Romans 1000, das Schicksal der Terraner und das Rhodans, die Hanse als Ordnungsinstrument der KK, die dargestellte Entwicklung von Rhodan hin zu ... verweist m.E. eher auf eine klare Positionierung. Das wurde später relativiert und inwieweit die um 1250 sich drehende Handlung noch von Voltz gemacht wurde, weiß ich nicht (s. Mangel in seiner Biographie).

lg
Ten.
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von GruftiHH » 17. Mai 2018, 10:04

Es ist schon irre, wie hier diskutiert wird. Im Nachhinein kann man viel interpretieren. Aber spannend ist doch, das man von den Dingen, die nach Band 1.000 kamen, damals als Leser noch nichts wusste.

Ich freue mich aber, dass hier so reichlich Meinungen ausgetauscht werden.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Band 1000

Beitrag von Quinto » 17. Mai 2018, 11:14

nanograinger hat geschrieben:Der Leser sieht, was er sehen will.
Der gewöhnliche Leser, muss man wohl ergänzen. Der Leser namens nanograinger gehört nicht dazu sondern sieht die objektiven Tatsachen und ist völlig frei von jeder persönlichen Interpretation. In aller Bescheidenheit sieht er sich daher wegen seiner analytischen Fähigkeiten als "Bullshit detector". Und da jede Verteidigung bereits aufgedeckten bullshits wieder nur bullshit ist, sind natürlich weitere ellenlange Beiträge erforderlich.

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Re: Band 1000

Beitrag von Haywood Floyd » 17. Mai 2018, 11:44

Richard hat geschrieben: Natürlich könnte man auch sowas schreiben "WiVo hat eine hervorragende Zusammenführung aller Erzählstränge von Band 1 bis Band 999 geschrieben und diese in Band 1000 eingebaut."
Wenn Du (HF) meinst, dass diese Zusammenfassung nicht gut ist ist das auch ok für mich denn Deine Meingung ist eben Deine Meinung. [Hervorhebung von mir, HF]


Danke - ein solches Zugeständnis ist in diesem Forum ja immerhin schon mal was (leider) nicht alltägiches! :D
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Re: Band 1000

Beitrag von Haywood Floyd » 17. Mai 2018, 11:45

Quinto hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Der Leser sieht, was er sehen will.
Der gewöhnliche Leser, muss man wohl ergänzen. Der Leser namens nanograinger gehört nicht dazu sondern sieht die objektiven Tatsachen und ist völlig frei von jeder persönlichen Interpretation. In aller Bescheidenheit sieht er sich daher wegen seiner analytischen Fähigkeiten als "Bullshit detector". Und da jede Verteidigung bereits aufgedeckten bullshits wieder nur bullshit ist, sind natürlich weitere ellenlange Beiträge erforderlich.

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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Verkutzon » 17. Mai 2018, 11:49

GruftiHH hat geschrieben:Es ist schon irre, wie hier diskutiert wird. Im Nachhinein kann man viel interpretieren. Aber spannend ist doch, das man von den Dingen, die nach Band 1.000 kamen, damals als Leser noch nichts wusste.

Ich freue mich aber, dass hier so reichlich Meinungen ausgetauscht werden.
Es wurden hier auch schon Vergleiche und wertende Meinungen zwischen den Bänden 1000 und 2000 geäussert. Gab es eigentlich schon eine Heftbesprechung von Band 2000 in dieser Form wie jetzt hier für den „Tausender“...?
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Clark Flipper » 17. Mai 2018, 12:10

Mir nicht bekannt, aber ich würde das gut finden.

:gruebel:Der Thoregon Thread hat auch noch viele Hefte bis 2000, da ist man erst beim Ende des sechsten Boten.
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Re: Band 1000

Beitrag von GECP » 17. Mai 2018, 13:14

nanograinger hat geschrieben: Natürlich läuft es darauf hinaus, dass Perry diesen besonderen ZA erhält. Und mit seinen "Wert und Können bewiesen" meinte ich bspw. die Menschheit geeinigt, das kosmische Rätsel gelöst (with more than a little help from his friends) usw. Wie Perry letztlich im Posbi-Zyklus den ZA erhält, hat mit der Frage der "Auswahl" nichts zu tun.
Ich denke, ich bin lange genug dabei, um mir eine eigene Meinung erlauben zu können. Und damit meine ich nicht erst seit 2016, als ich mich hier im Forum angemeldet habe.

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Re: Band 1000

Beitrag von nanograinger » 17. Mai 2018, 14:17

GECP hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Natürlich läuft es darauf hinaus, dass Perry diesen besonderen ZA erhält. Und mit seinen "Wert und Können bewiesen" meinte ich bspw. die Menschheit geeinigt, das kosmische Rätsel gelöst (with more than a little help from his friends) usw. Wie Perry letztlich im Posbi-Zyklus den ZA erhält, hat mit der Frage der "Auswahl" nichts zu tun.
Ich denke, ich bin lange genug dabei, um mir eine eigene Meinung erlauben zu können. Und damit meine ich nicht erst seit 2016, als ich mich hier im Forum angemeldet habe.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass im Roman es eben nicht geschrieben steht, dass die Kosmokraten den neunjährigen Perry auswählen. Da mag man mir Positivismus vorwerfen, aber nicht, dass ich irgendjemandem seine Meinung abspreche. Bitte lass solche Unterstellungen.

Ich wiederum lasse mir nicht absprechen, Aussagen in Postings zu widersprechen, die ich für falsch halte. Das tue ich deshalb, weil sich aus einem Diskurs vielfach ein Erkenntnisgewinn erzielen lässt, oft für beide Seiten des Diskurses. So auch diesmal, meine ich.

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Re: Band 1000

Beitrag von nanograinger » 17. Mai 2018, 14:39

Quinto hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Der Leser sieht, was er sehen will.
Der gewöhnliche Leser, muss man wohl ergänzen. Der Leser namens nanograinger gehört nicht dazu sondern sieht die objektiven Tatsachen und ist völlig frei von jeder persönlichen Interpretation. In aller Bescheidenheit sieht er sich daher wegen seiner analytischen Fähigkeiten als "Bullshit detector". Und da jede Verteidigung bereits aufgedeckten bullshits wieder nur bullshit ist, sind natürlich weitere ellenlange Beiträge erforderlich.

Hoffnungslos.
Quinto, wenn du alle meine 3600+ Postings durchsuchst, wirst du sicher auch Worte und Sätze zusammenstellen können, die mich für die Kennedy-Morde verantwortlich scheinen lassen. Vielleicht gibt dir das ja einen Kick, ich weiß es nicht.

Du könntest natürlich auch einfach meine Aussagen im Kontext des Austauschs mit Tennessee lesen, wo es nebenbei um Klempner und Literaten, bzw. Physiker und Literaturwissenschaftler geht, die sicher unterschiedliche Stärken (und Schwächen) in der Rezeption eines Textes haben. Könntest du vielleicht, tust du aber nicht.

So gibt es von dir nur einen höhnischen Kommentar, der diesen Thread sicher ungemein bereichert hat. Für mich zeigst du damit aber nur, dass du der "hoffnungslose" Fall bist, denn du hast offenbar nichts weiter zu sagen. Schade.

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Re: Band 1000

Beitrag von Tennessee » 19. Mai 2018, 10:24

Clark Flipper hat geschrieben:Salut Ten!

Ich sage es mal so:"Nachtigall ick hör dir ..."
Der Nano ist Elena von mir versprochen worden.

Also wirklich.
*kopfkratz*

Ich seh die Nachtigall vor lauter Lärchen nicht!

Und wieso versprichst du den ... also ... und dann an ... also .. ich... ich bin...
Spoiler:
verwirrt!
lg
Ten.

P.S. Sorry für die späte Antwort. Ich hatte dein Posting erst gar nicht bemerkt. *rotwerd*
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Clark Flipper » 19. Mai 2018, 11:20

:D Na dann hat doch die gewünschte Wirkung nur etwas später eingesetzt. ;-)

Daran ändere ich jetzt auch nix! :abflug:
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zephydia
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Re: Band 1000

Beitrag von zephydia » 19. Mai 2018, 12:00

Günther Drach hat geschrieben:
GECP hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Es ist also keineswegs so beschrieben, dass die Kosmokraten einen neunjährigen Perry auswählen. Sie geben quasi eine "Jobbeschreibung" aus, und Perry passt darauf. Den ZA erhält er aber erst, nachdem er seinen Wert und Können bewiesen hat.
1. Die Kosmokraten wählen den neunjährigen Perry Rhodan aus.
2. Die Kosmokraten geben ES eine Beschreibung, ES sucht entsprechend dieser Beschreibung und findet irgendwann den neunjährigen Perry Rhodan.

Aus meiner Sicht läuft das auf das gleiche hinaus. Und das mit dem Zellaktivator ist im Posbi-Zyklus irgendwie auch ein bißchen anderes gelaufen.
Die Jobbeschreibung -- die Probanten mussten ein bestimmtes Merkmal aufweisen, ich bin mir jetzt nicht sicher, war's eine Besonderheit ihrer ÜBSEF oder dergleichen? Auf jeden Fall etwas Meßbares. Könnte dieses Ding da sein, das angeblich Atlans und Perrys ÜBSEFe mit sich herumschleppen (Tattoo? Rune? Glyphe war's).
Anyway, Perry und Atlan besaßen dieses Merkmal wohl seit ihrer Geburt. D.h. die Sucher hätten während der gesamten Lebenszeit der beiden diese finden können (als Neugeborenen aber auch auf dem Totenbett).
Kandidat Perry wurde in seinen jungen Jahren gefunden. Bisschen zu früh für den ZA. Also hat ES abgewartet -- und vielleicht auch ein bisschen die Weichen für Perrys Lebensweg gestellt.
Zumindest seh ich das so.

Eigentlich könnten noch andere existiert haben, existieren oder in Zukunft existieren, die diese Merkmale aufweisen. Die einen wurden nicht gefunden. Die anderen werden nicht gesucht (Schade eigentlich, ich mochte die Ritter der Tiefe-Idee).
Ich fände ja cool, wenn man irgendwann herausfinden würde, dass Perry gar nicht der Richtige war. Dass z.B. die Chaotarchen von der Suche Wind bekamen und den Suchenden ein Kuckucksei untergeschoben haben.
'Tschuldigung dass ich mich einmische aber geht denn aus Band 1000 nicht hervor dass die Kosmokraten nach zwei ganz bestimmten Personen suchten, nicht einfach nach Personen die bestimmte Eigenschaften aufweisen?
Ich zitiere mal die Stelle aus dem ersten Kapitel die ich meine:
"Man könnte meinen, du wüsstest nicht einmal, wie diese beiden Wesen heißen und wo sie zu finden sind!", rief ES aus.
"Genauso ist es", bestätigte Carfesch. Sobald die beiden Zellaktivatoren, die dir von den Kosmokraten zur Verfügung gestellt wurden, mit Hilfe des Memorings aktiviert und vorjustiert worden sind können sie nur noch von den dafür bestimmten Personen getragen werden."
Daraus würde ich schließen ich dass es nicht einfach um zwei Wesen ging die bestimmte Eigenschaften haben (dann hätte es vermutlich keinen Grund gegeben warum nicht z.B. jemand wie Ovaron ausgewählt worden ist) sondern um ganz speziell die beiden Personen Perry Rhodan und Atlan. Ich kann mich natürlich irren aber so wie ich das verstehe ging es hier nicht einfach nur darum neue Ritter der Tiefe zu finden, sondern auch um etwas anderes.

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Re: Band 1000

Beitrag von Tennessee » 19. Mai 2018, 12:38

zephydia hat geschrieben:[...]
"Man könnte meinen, du wüsstest nicht einmal, wie diese beiden Wesen heißen und wo sie zu finden sind!", rief ES aus.
"Genauso ist es", bestätigte Carfesch. "Sobald die beiden Zellaktivatoren, die dir von den Kosmokraten zur Verfügung gestellt wurden, mit Hilfe des Memorings aktiviert und vorjustiert worden sind können sie nur noch von den dafür bestimmten Personen getragen werden."
Daraus würde ich schließen ich dass es nicht einfach um zwei Wesen ging die bestimmte Eigenschaften haben (dann hätte es vermutlich keinen Grund gegeben warum nicht z.B. jemand wie Ovaron ausgewählt worden ist) sondern um ganz speziell die beiden Personen Perry Rhodan und Atlan. Ich kann mich natürlich irren aber so wie ich das verstehe ging es hier nicht einfach nur darum neue Ritter der Tiefe zu finden, sondern auch um etwas anderes.
Salut zephydia,

das meine ich eben auch. Darum ja auch der "Auserwählten-Vergleich". Und meiner Meinung nach führt auch der gesamte Kontext des Romans zu diesem Gedanken.

lg
Ten.
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Clark Flipper » 19. Mai 2018, 13:02

Mmmm

"Mann könnte meinen ..." und "Ja das ist so..."

Also irgendwie finde ich das nicht.
Genau umgekehrt eigentlich.

"Man könnte meinen der HSV wäre Abgestiegen. Ja genau das ist passiert."
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Re: Band 1000

Beitrag von zephydia » 19. Mai 2018, 14:39

Tennessee hat geschrieben:
Salut zephydia,

das meine ich eben auch. Darum ja auch der "Auserwählten-Vergleich". Und meiner Meinung nach führt auch der gesamte Kontext des Romans zu diesem Gedanken.

lg
Ten.
Da gebe ich Dir recht, wobei ich dass mit dem "auserwählt-sein" nicht ausschließlich negativ sehe.
Dadurch hatten Perry und Atlan damals einen gewissen Status, waren nicht einfach austauschbare Spielfiguren sondern wertvolle Mitarbeiter, auf die die "Firma Ordnung" nicht verzichten konnte und die darum auf ihrer Ebene die Chance hatten vielleicht auch mal Einfluss zu nehmen.

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Re: Band 1000

Beitrag von Tennessee » 19. Mai 2018, 16:51

zephydia hat geschrieben:[[...]

Da gebe ich Dir recht, wobei ich dass mit dem "auserwählt-sein" nicht ausschließlich negativ sehe.
Dadurch hatten Perry und Atlan damals einen gewissen Status, waren nicht einfach austauschbare Spielfiguren sondern wertvolle Mitarbeiter, auf die die "Firma Ordnung" nicht verzichten konnte und die darum auf ihrer Ebene die Chance hatten vielleicht auch mal Einfluss zu nehmen.
Salut zephydia,

negativ sehe ich das "auserwählt-sein" grundsätzlich auch nicht. Ist halt eine Möglichkeit, eine Figur zu gestalten. Wobei ich den "Hl. Perry" persönlich nicht ganz so gelungen finde. Was ich aber damals (Ist das noch oder schon die berühmte "gute alte Zeit"?) mochte war, dass die Menschheit einem bestimmten Prinzip folgte oder besser sich an einem "philosophischen Weg" orientierte. Zwar war die "Aufweichung" der guten Kosmokraten und der bösen Chaotarchen eine m.E. gute Sache, aber wie schon einmal erwähnt, hätte ich dann gerne eine Alternative gehabt (ESTARTU, Thoregon ...).

lg
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Tennessee » 19. Mai 2018, 16:54

Verkutzon hat geschrieben:
GruftiHH hat geschrieben:Es ist schon irre, wie hier diskutiert wird. Im Nachhinein kann man viel interpretieren. Aber spannend ist doch, das man von den Dingen, die nach Band 1.000 kamen, damals als Leser noch nichts wusste.

Ich freue mich aber, dass hier so reichlich Meinungen ausgetauscht werden.
Es wurden hier auch schon Vergleiche und wertende Meinungen zwischen den Bänden 1000 und 2000 geäussert. Gab es eigentlich schon eine Heftbesprechung von Band 2000 in dieser Form wie jetzt hier für den „Tausender“...?
Salut Verkutzon,

m.E. wurde Bd 2000 nicht in einem eigenen Thread besprochen. Kurz und knapp:
Spoiler:
Ein m.E. missratenes Heft, das ein großes Geheimnis entpacken wollte und letztendlich ein Rohrkrepierer wurde.
lg
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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Verkutzon » 20. Mai 2018, 08:33

Tennessee hat geschrieben:Salut Verkutzon,

m.E. wurde Bd 2000 nicht in einem eigenen Thread besprochen. Kurz und knapp:
Spoiler:
Ein m.E. missratenes Heft, das ein großes Geheimnis entpacken wollte und letztendlich ein Rohrkrepierer wurde.
lg
Ten.
Guten Morgen Tennessee,
Spoiler:
Auf die Diskussionen über Heft 2000 wäre ich trotzdem neugierig!
:unschuldig:
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Band 1000 "Der Terraner"

Beitrag von Tennessee » 20. Mai 2018, 09:11

Verkutzon hat geschrieben:[...]

Guten Morgen Tennessee,
Spoiler:
Auf die Diskussionen über Heft 2000 wäre ich trotzdem neugierig!
:unschuldig:
Salut Verkutzon,

dann erstell doch einfach einen Thread dazu. Nach Band 1000 und mit Band 3000 vor der Brust (oder den Augen) ist ja eine Diskussion über Bd 2000 durchaus interessant.
Ich habe zu dem ja eine recht klare Meinung und werde, wenn ich mitdiskutieren mag, ganz sicher sehr viele :devil: Dinge sagen können.
*grinst wie eine satte Katze*

lg
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Re: Band 1000

Beitrag von Verkutzon » 20. Mai 2018, 09:26

zephydia hat geschrieben:dass es nicht einfach um zwei Wesen ging die bestimmte Eigenschaften haben (dann hätte es vermutlich keinen Grund gegeben warum nicht z.B. jemand wie Ovaron ausgewählt worden ist) sondern um ganz speziell die beiden Personen Perry Rhodan und Atlan. Ich kann mich natürlich irren aber so wie ich das verstehe ging es hier nicht einfach nur darum neue Ritter der Tiefe zu finden, sondern auch um etwas anderes.
Dazu bin ich auf nachfolgende Stelle gestossen. Carfesch sagt: Die beiden Wesen, für die die besonderen Zellaktivatoren gedacht sind, besitzen ungewöhnliche Fähigkeiten... (Seite 22, linke Spalte)
Atlan und Perry scheinen sich durch rätselhafte Eigenheiten von anderen fähigen und tatkräftigen Wesen zu unterscheiden.
Ein anderer Punkt, der mich dagegen immer etwas verwirrt hat: Carfesch aktiviert mit dem Memoring der Kosmokraten die Zellaktivatoren, damit diese nur noch von den dafür vorgesehenen Personen getragen werden können. Später erfahren wir jedoch, dass das Schiff, welches Atlan gefunden hat, höchstselbst die individuellen Schwingungen des Arkoniden auf den Zellaktivator überträgt (Seite 30 linke Spalte). Meine Meinung war immer, dass dies schon am Anfang der Suche mit dem Memoring geschah. Die Schiffe suchten ja mit den Schwingungsmustern die zwei handverlesenen Kandidaten... Ist das nun ein Widerspruch, oder kapiere ich hier etwas nicht...?
Auf Seite 21 steht noch ein Satz, der meiner Meinung nach die Absicht von WiVo vorwegnimmt, einen leibhaftigen Kosmokraten im Einsteinraum auftreten zu lassen. Es handelt sich um einen Gedankengang von Carfesch: Warum eigentlich, so fragte er sich spontan, übernahmen die Kosmokraten derartig schwierige Aufgaben nicht selbst? Für Carfesch war es also nicht abwegig, dass ein Kosmokrat sich persönlich in der Geschichte einbringen kann (Das „Selbst“ würde ja auf ein Individuum hindeuten). Voltz hatte hier das Auftreten eines Kosmokraten wie Taurec schon im Hinterkopf...
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

Pucky
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Re: Band 1000

Beitrag von Pucky » 20. Mai 2018, 09:38

Verkutzon hat geschrieben:Carfesch aktiviert mit dem Memoring der Kosmokraten die Zellaktivatoren, damit diese nur noch von den dafür vorgesehenen Personen getragen werden können. Später erfahren wir jedoch, dass das Schiff, welches Atlan gefunden hat, höchstselbst die individuellen Schwingungen des Arkoniden auf den Zellaktivator überträgt (Seite 30 linke Spalte). Meine Meinung war immer, dass dies schon am Anfang der Suche mit dem Memoring geschah. Die Schiffe suchten ja mit den Schwingungsmustern die zwei handverlesenen Kandidaten... Ist das nun ein Widerspruch, oder kapiere ich hier etwas nicht...?
Der von dir aufgezeigte offenbare Widerspruch existiert. War für mich aber, damals beim Lesen, "kein Drama". Zwar wurde Atlan gesagt "dauert jetzt ne Weile, wir müssen erst ..." (oh, das ist jetzt doppeldeutig! Also lieber den Satz weiterführen ...) "müssen erst deine Individualschwingungen übertragen". Was man aber wirklich in dieser Zeit erledigt hat, kann ja 'was ganz Anderes gewesen sein.

Hätt' doch auch blöd geklungen, wenn man die Wahrheit gesagt hätte: "Dauert jetzt mal ne Weile, wir haben hier Probleme im Schiff. Der Kahn ist bei Kämpfen derart ramponiert worden, daß er fast auseinanderfällt".

Nee - "wir übertragen deine Inviviualmuster" klingt da besser. Ist ähnlich höflich wie "Zur Zeit sind alle Apparate besetzt. Wir verbinden Sie so bald wie möglich, bitte haben Sie noch etwas Geduld".

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Re: Band 1000

Beitrag von Verkutzon » 20. Mai 2018, 09:53

Pucky hat geschrieben:Ist ähnlich höflich wie "Zur Zeit sind alle Apparate besetzt. Wir verbinden Sie so bald wie möglich, bitte haben Sie noch etwas Geduld".
Und während Atlan wartete, lief in der Leitung Helene Fischer, Atemlos durch die Nacht... :lol:
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Nisel
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Re: Band 1000

Beitrag von Nisel » 20. Mai 2018, 10:50

Pucky hat geschrieben:
Verkutzon hat geschrieben:Carfesch aktiviert mit dem Memoring der Kosmokraten die Zellaktivatoren, damit diese nur noch von den dafür vorgesehenen Personen getragen werden können. Später erfahren wir jedoch, dass das Schiff, welches Atlan gefunden hat, höchstselbst die individuellen Schwingungen des Arkoniden auf den Zellaktivator überträgt (Seite 30 linke Spalte). Meine Meinung war immer, dass dies schon am Anfang der Suche mit dem Memoring geschah. Die Schiffe suchten ja mit den Schwingungsmustern die zwei handverlesenen Kandidaten... Ist das nun ein Widerspruch, oder kapiere ich hier etwas nicht...?
Der von dir aufgezeigte offenbare Widerspruch existiert. War für mich aber, damals beim Lesen, "kein Drama". Zwar wurde Atlan gesagt "dauert jetzt ne Weile, wir müssen erst ..." (oh, das ist jetzt doppeldeutig! Also lieber den Satz weiterführen ...) "müssen erst deine Individualschwingungen übertragen". Was man aber wirklich in dieser Zeit erledigt hat, kann ja 'was ganz Anderes gewesen sein.

Hätt' doch auch blöd geklungen, wenn man die Wahrheit gesagt hätte: "Dauert jetzt mal ne Weile, wir haben hier Probleme im Schiff. Der Kahn ist bei Kämpfen derart ramponiert worden, daß er fast auseinanderfällt".

Nee - "wir übertragen deine Inviviualmuster" klingt da besser. Ist ähnlich höflich wie "Zur Zeit sind alle Apparate besetzt. Wir verbinden Sie so bald wie möglich, bitte haben Sie noch etwas Geduld".
Es könnte auch schlicht ein psychologisches Manöver gewesen sein.
Wenn man Atlan das Ding einfach umgehängt hätte, vielleicht noch mit den Worten "Wilkommen Auserwählter, hier ist Deine Unsterblichkeit", wäre einiges vielleicht anders verlaufen.

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