Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 28. Oktober 2018, 20:33

Am 18. Mai 1999 erschien der 1969. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Grausame Götter von Ernst Vlcek


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Auf Thagarum werden am 24. Januar 1291 NGZ schwere Explosionen auf der Schaltwelt Huscoot geortet. Es folgt ein Hypersturm und bei der Sonne Yponiko bildet sich ein Strukturriss. Atlan gibt dem Epsaler Drugo Togosh den Auftrag, mit drei Space-Jets der MERLIN den Riss zu untersuchen. Eine vierte Jet startet vom Modul RICO und hat Myles Kantor sowie Ganzetta an Bord.

Der Todesmutant Vincent Garron fühlt sich zeitgleich von den Farben des Elysiums abgeschnitten. Dafür macht sich Soboth bemerkbar, scheinbar ein neuer Teil seiner Persönlichkeit. Zusammen beobachten sie die Jets – und als sich eines der Beiboote dem Dimensionsriss zu weit nähert, bringt Soboth den Piloten Oliver Dermont unter seine geistige Kontrolle.

Nach der Rückkehr zur GILGAMESCH sucht Dermot gezwungenermaßen Tuyula Azyk auf. In ihrer Nähe manifestiert sich Garron als semi-materielle Erscheinung, und Soboth tritt bei Dermot in den Hintergrund. Die Jülziish zieht die Parapsychologin Barbara Tovan hinzu, und gemeinsam bringen sie in Erfahrung, dass sich der Name Soboth – diesen Teil seiner Persönlichkeit nennt er Farbenkiller und Achromaten – von So'o'both ableitet. Garron berichtet des Weiteren von grellen Farben, die ein mentales Tohuwabohu ausgelöst hätten. Tage später, am 5. Februar, beschreibt Garron So'o'both mit satten Farben und als sich windendes, schlauchförmiges Etwas. Azyk vermutet, dass Garron einem Guan a Var begegnet ist – woraufhin der Todesmutant erneut verschwindet.

Während dieser Tage berichtet Vil an Desch dem Fünften Boten Mhogena weiterhin aus der Historie der Tazolen:

Vor 1503 Jahren überwindet Tarimgor zur Zeit des Scoctoren Aliv an Gome in einer Rakete das Schwerefeld seiner Heimatwelt. Sie wird von einem Speer-Raumschiff der Urungaber geborgen, die Tazolar seit Jahrzehnten beobachten. Dadurch verhindern die Urungaber den rituellen Tod Tarimgors, was die Tazolen erbost. Mehr noch, der fremde Kommandant Vegh Ishtangosson bezeichnet den tazolischen Pantheon mit seinen 123 Göttern als rückständig. Seither schwören die Scoctoren im Kloster von Clannach: »Die Götter werden nie in Vergessenheit geraten, eher werden sie die ganze Galaxis erobern«.

In der Folge machen die Urungaber die Tazolen, die sie als Söldner im Krieg gegen die Voranesen benutzen wollen, mit der Halbraumtechnik vertraut. Wie schon oft im Verlauf ihrer Entwicklung, passen die Tazolen die Zuständigkeiten ihrer Götter den neuen Gegebenheiten an. Als dann Tazolen unter Lobon aro Vish in einer 100 Lichtjahre entfernten Raumstation im Umgang mit Hyperaggregaten geschult werden, kann der urungabische Kommandant Mash Giorossatako nicht verhindern, dass die Tazolen Benostrian, Genemendevo und Ringoradet den Sonnentresor in Chearth entdecken. Es wird ihr »Tor der Erleuchtung«, das Gefängnis von Gaintanu dem Unsterblichen. Ungefähr 30 Jahre später revoltieren die Tazolen um aro Vish gegen den neuen Kommandanten Ego Daffiromidenos, weil dieser am Vorabend einer Schlacht gegen die Voranesen ein Badeverbot ausspricht. In einer Allianz mit O'Gogamesch, dem Diktator der Voranesen, werden die Urungaber besiegt, und nach dem Friedensschluss wird das Clannach-Imperium gegründet. Aro Vish ruft zum Heiligen Krieg gegen die Urungaber auf, die vollständig ausgerottet werden. Re'Nugerand, der auf O'Gogamesch folgt, lässt die Tazolen gewähren.

Im Jahre 594 der tazolischen Raumfahrt wird während eines Gewitters auf Ruegor Vilandos als Sohn des Bauern Vortios geboren. Seine Mutter Cisa stirbt. Vortios wünscht, dass sein Sohn im Kloster von Clannach aufgezogen wird. Dort werden aber keine Zöglinge mehr aufgenommen, und Vilandos kommt nach Jangrun in die Riintonische Mission, wo Gondanar sich seiner annimmt. Als Jugendlicher macht Vilandos auf sich aufmerksam, als er ein jangrunisches Mädchen lebend seziert. Er will damit deren Minderwertigkeit beweisen, denn deren Blut ist grün und nicht rot wie bei den Tazolen. Später hegt er den Wunsch, zu den Missionaren zu stoßen, die den tazolischen Glauben in Algion mit Waffengewalt ausbreiten.

Im Alter von 20 Jahren teilt ihm Morfan ti Nosh mit, dass er auf die Wüstenwelt Kylenad, die Heimat der Prokiden, versetzt wird. Während seines dortigen Aufenthalts lässt sich sein Vorgesetzter, der Carista Kentole, mit sieben weiteren Glaubenswissenschaftlern von den Prokiden einfangen, um deren religiöse Vorstellungswelt zu studieren. Aufgrund dieser Erfahrung wird der tazolische Gott Tarimuhe, bislang Gott der Kaufleute, zum Schutzherrn für Fremde und Verirrte und damit zur geeigneten Gottheit für die Prokiden. Damit beginnt deren Bekehrung und Eingliederung ins Clannach-Imperium.

Vilandos steigt vom Pashanga, dem niedrigsten militärischen Missionarsrang, bis zum Carista auf. Auf Voorga verdrängt er die Götzen der Ruenderer durch den tazolischen Gott Shurga und als 100-Jähriger zwingt er im Rang eines Rogoren den Zytekern den Gott Vuuch auf. Seine größte Leistung ist jedoch die Integrierung der Voranesen in die tazolische Glaubensgemeinschaft. Daraufhin wird Vilandos im Alter von 200 Jahren die Scoctoren-Würde angetragen. Er lehnt ab, denn er sieht seine Mission noch nicht erfüllt.

Aus der Ferne verfolgt er die Vorbereitungen für den Feldzug nach Yeguenol/Chearth. Drei große Raumstationen werden im Leerraum installiert, dann bricht Schin an Ven mit 11.000 Einheiten auf. Zu der Zeit ist Vilandos 304 Jahre alt und im Kampf gegen die riesigen Oschongen. Dort hört er auch von der Rückkehr na Vens nach fünf Jahren. Die Tazolen sind besiegt, geschlagen von den Geisteskräften der Gharrer. Sterbend nimmt der alte Scoctore seinem Nachfolger Nan er Ovan das Versprechen ab, eine neue Flotte zu entsenden, um Gaintanu zu befreien.

Nach dem Sieg über die Oschongen nimmt Vilandos im Alter von 399 Jahren die Scoctoren-Würde an und nennt sich fortan Vil an Desch. Einige Jahrzehnte später tauchen Raumschiffe der Gharrer in Algion auf, die abgewehrt werden können. Gut 600 Jahre lang wird nach einer Waffe gegen deren Psi-Kräfte gesucht. Schließlich taucht vor 20 Jahren Jener auf, der von zahlreichen Vögeln umflogen wird – Shabazza. Die Tazolen sehen in ihm den Gott Xion, und er übergibt dem Gremium der Scoctoren die Pläne zum Bau eines Impulsgebers zur Manipulation des Sonnentresors sowie Unterlagen zur Abschirmung der psi-reflektorischen Kräfte der Gharrer. Sodann starten 200.000 Schiffe unter er Ovans Kommando. Aber noch vor dem Ziel stirbt der 1300-jährige Scoctore, und an Desch wird sein Nachfolger.


Direkt nach dem Verschwinden Garrons erklärt Mhogena, er werde erneut nach Trokan wechseln – da geht die Meldung von der Explosion Huscoots ein.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 4. November 2018, 11:04

Am 25. Mai 1999 erschien der 1970. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hiobsbotschaft von Horst Hoffmann


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die ALVAREZ unter dem Kommando von Jacho Hornung erkundet, ob die Korrago, die noch verstreut in DaGlausch existieren, durch die Zerstörung von Century I den Terminierungsbefehl erhalten haben. Das Raumschiff erreicht am 17. September 1290 NGZ das unbewohnte Kurryan-System, zwölf Lichtjahre von Hamarad entfernt, die Hauptwelt der Hamaraden. Doch erst als sich hamaradische Schiffe, die nahebei ein Manöver abhalten, zurückziehen, setzt Hornung ein Team aus zehn Personen auf dem zehnten Planeten ab.

Das Team steht unter Leitung des Wissenschaftlers Jon-Pedro Kreiloz. Es dringt in den hiesigen Korrago-Stützpunkt ein und stellt fest, dass die Roboter inaktiv sind. Zeitgleich aktiviert die ALVAREZ den Hypertrop. Das macht den Hamaradenraumer TERXEX, Kommandant Lugrea, aufmerksam, der umgehend das Kurryan-System anfliegt. Hornung landet daraufhin, um das Außenteam aufzunehmen. Da tauchen weitere Hamaradenschiffe auf und riegeln den zehnten Planeten ab. Die ALVAREZ setzt einen Notruf ab.

Unterdessen kehren am selben Tag Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta von Zophengorn nach Thorrim zurück. Sie landen mit der GLIMMER, die Eismer Störmengord ihnen zur Verfügung gestellt hat. Die Hiobsbotschaft von dem erwarteten Superbeben teilen sie nur Stendal Navajo und Gia de Moleon mit, die darüber in Streit geraten. Der Bürgermeister will die Bevölkerung umgehend informieren, die ehemalige TLD-Chefin will die Neuigkeit zurückhalten, um keine Panik auszulösen.

Die beiden Mutanten informieren von sich aus die Alashaner, es kommt zu keiner Panik. Kurz darauf geben Navajo und Jedder Colusha die Information an die Thorrimer weiter. An den folgenden Tagen wird nach Rettungsmöglichkeiten gesucht. Dabei schlägt Navajo vor, die GOOD HOPE III durch Module zu vergrößern, so dass die Alashaner in die 1,4 Millionen Lichtjahre entfernte Nachbargalaxie Rokantara evakuiert werden können. Dorthin hatten sich bekanntermaßen einst die Bandaren zurückgezogen. Doch das Schiff ist für solch einen Umbau nicht tauglich.

Als Nächstes wird an einen Pendelverkehr gedacht, doch auch das ist technisch undurchführbar, und die GOOD HOPE würde eventuell im Leerraum stranden. Der TLD-Agent Gérard Davis macht dann den Vorschlag, die GOOD HOPE solle nach Rokantara fliegen, um dort im Tausch gegen terranische High-Tech ein fernflugtaugliches Schiff zu erhalten. Des Weiteren plädiert de Moleon für einen Planeten umspannenden Paratronschirm, um mehr Zeit zu gewinnen.

Nach Empfang des Notrufes wird die GOOD HOPE, die über eine Transformkanone verfügt, von de Moleon in Marsch gesetzt. Das Schiff unter dem Kommando von Jon Cavalieri kann problemlos sechs Hamaradenschiffe zerstören, zwei Einheiten fliehen. Die ALVAREZ fliegt nun den zweiten Mond des vierten Planeten an, wo das Team um Kreiloz neben den inaktiven Korrago eine Überraschung entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei 950 Meter große Birnenschiffe – die alle Alashaner bergen könnten.

Am 22. September erscheinen 600 Hamaradenschiffe im Kurryan-System. Cavalieri setzt nun VI-Torpedos ein, deren Virtuellbildner die Hamaraden derart verwirren, dass mühelos 80 gegnerische Schiffe abgeschossen werden können. Der Rest flieht in heilloser Flucht. Die ALVAREZ wird nach Thorrim entsandt, wo die Nachricht von den Birnenschiffen Begeisterung auslöst. Umgehend schiffen sich 1500 TLD-Agenten ein, um die korragischen Einheiten zu bergen.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 4. November 2018, 22:18

Bei den Korragoschiffen war ich mir damals nicht sicher, ob man die so einfach "übernehmen" können wird. - MIr wäre das jedenfalls unwahrscheinlich vorgekommen.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 4. November 2018, 22:46

Richard hat geschrieben:Bei den Korragoschiffen war ich mir damals nicht sicher, ob man die so einfach "übernehmen" können wird. - MIr wäre das jedenfalls unwahrscheinlich vorgekommen.
Von "einfach" war ja keine Rede. Aber die Flucht scheint nun prinzipiell möglich. Wie wir wissen, kommt es anders.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 11. November 2018, 11:01

Am 1.Juni 1999 erschien der 1971. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Rätselhaftes Sarkamanth von H. G. Francis


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Titelbild: Swen Papenbrock

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Handlung des Romans
Nach dem Abflug der GOOD HOPE III, die dem Notruf der ALVAREZ folgt, treten in Alashan doch noch Prediger des Untergangs auf. Sie scharen auch viele Menschen um sich, womit deutlich wird, dass die Angst vor dem Superbeben doch erheblich ist. Einer der Sektierer ist der ehemalige TLD-Agent Gorgin Han Huan, der als Parallelum auftritt und seinen Zuhörern einredet, die Rettung liege in einer Parallelwelt – zu der er den Schlüssel besitze. Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta können im letzten Augenblick verhindern, dass die Ingenieurin Vanessa Sossek sich und ihren beiden Kindern das Leben nimmt, um so in die Parallelwelt überzutreten.

In der Folge geht ein TLD-Team unter Ayvin Dakore gegen Huan vor. Zeitgleich verfärbt sich der Weltraum über Thorrim und scheint einen Regenbogen zu bilden. Daraus dringt ein 195 Meter durchmessendes, scheibenförmiges Objekt hervor. Es landet außerhalb von Alashan und verkündet in Interkosmo, Wechselbalg sei eingetroffen und werde nun Sarkamanth erbauen.

Aus der 48 Meter dicken Scheibe wächst ein Turm mit einem Durchmesser von 22 Metern und einer Höhe von 60 Metern. Des Weiteren schiebt sich aus der Scheibe eine Art Burgtor, um das ein 350 Meter durchmessendes Dorf entsteht, das an das mittelalterliche Terra erinnert. Zwischen den Häusern stehen Statuen unterschiedlichster Wesen.

Mondra Diamond sucht Gia de Moleon auf und behauptet, Wechselbalg sei ein Freund und bedeute keine Gefahr. Dies spürt sie über ihr ungeborenes Kind, was sie aber für sich behält.

Das Interesse an Sarkamanth endet am 29. September 1290 NGZ mit der Landung der GOOD HOPE III, ALVAREZ und der beiden Korrago-Einheiten. Unverzüglich beginnen an Bord der Birnenschiffe Umbauarbeiten, um die Evakuierung Alashans durchführen zu können. Von Zophengorn kommt indessen von den Bebenforschern die Nachricht, dass die Zahl der Bebenzonen in DaGlausch und Salmenghest von vormals zwei- bis dreitausend auf 18.000 gestiegen ist.

Es vergehen einige hektische Wochen. Mitte November dringt Sossek mit ihren Kindern in eines der Birnenschiffe ein und beseitigt eine Disharmonie in einer syntronischen Schaltung. Da erscheint ein als Clown maskierter Humanoide und macht ihre Reparatur rückgängig. Solche Clowns tauchen wenig später überall in Alashan auf und stammen offenbar aus Sarkamanth. Es kommt kein Kontakt zustande – und dann kommt es zu Zerstörungen in den Korrago-Raumern und andernorts durch die Clowns. Daraufhin lässt de Moleon diese angreifen.

Bestürzt wird festgestellt, dass terranische Waffen keine Wirkung zeigen, und die Alashaner müssen frustriert zusehen, wie die beiden Birnenschiffe fluguntauglich gemacht werden. De Moleon und Stendal Navajo setzen nun die Robinson-Plattformen gegen Sarkamanth in Marsch.

Inzwischen ist der Dezember angebrochen, und da Jacinta gelingt es, im Zerotraum nach Sarkamanth vorzustoßen. Er spricht den Clown Kar Os-thana-Tu aus dem Volk der Toraaber an. Dieser stammt aus der Galaxie Geunion-Pagawerth, die nahe Plantagoo steht. Die Toraaber schreiben das Jahr 426.999.12 und sind nach der Degeneration der Bethiker zur führenden Intelligenz in Geunion-Pagawerth aufgestiegen.

Der junge Arkonide betritt eines der Häuser und sieht dort einen gestaltlosen Nebel. Als er das Haus wieder verlässt, begegnet er Galornen, für die es das Jahr 98.131 ist.

Nachdem da Jacinta weitere Häuser besucht hat, begegnet er Mallaus, Marrhungern, Zentrifaal und weiteren Intelligenzen. Er begreift die verschiedenen Existenzebenen, findet aber nicht zu den Toraabern zurück, von wo er zurückkehren könnte. Daher betritt er den Turm – und begegnet Wechselbalg. Er ist eine Superintelligenz, die ihre Gestalt permanent ändert und dabei das Aussehen aller Wesen annimmt, die in ihrer Mächtigkeitsballung existieren. Sarkamanth ist für Wechselbalg wie eine terminale Enzyklopädie, in der Szenen aus allen Zeiten und Orten seiner Mächtigkeitsballung gespeichert sind. Die Superintelligenz erklärt unmissverständlich, dass die Alashaner bleiben müssten, wie Wechselbalg auch. Darum hat er die Evakuierung vereitelt. Im Übrigen werden sich weitere Helfer im Thorrtimer-System einfinden.

Wechselbalg versetzt da Jacinta zurück in seinen Körper, und gemeinsam mit Diamond verhindert er den Angriff auf Sarkamanth. Einige Zeit später öffnet sich eine Art Strudel in der Korona Thorrtimers – und in Gestalt eines fünf bis zehn Kilometer großen Knotens erscheint die Superintelligenz Nisaaru.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 13. November 2018, 18:49

Ich fands interessant, dass da quasi "aus dem Nichts" eine bis dato unbekannte SI auftauchte und fragte mich, warum die denn die Reparatur der Birnenraumer sabotierte.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 13. November 2018, 23:17

Richard hat geschrieben:Ich fands interessant, dass da quasi "aus dem Nichts" eine bis dato unbekannte SI auftauchte und fragte mich, warum die denn die Reparatur der Birnenraumer sabotierte.
Letzteres wird ja klar im Roman geschrieben: Die Alashaner sollen in DaGlausch bleiben. Die spätere Begründung dafür ist nicht besonders überzeugend (meiner Meinung nach), aber es ist klar, dass Wechselbalg die Flucht nicht einfach aus Bösartigkeit verhindert.

Was das Auftauchen von Wechselbalg angeht, so wird durch dessen Bezug zu den Galornen klar, dass dies natürlich im Zusammenhang von Thoregon steht und deshalb keineswegs zufällig ist. Mit Nisaruus Auftauchen ist dann endgültig klar, dass Thoregon in DaGlausch Einiges vorhat und das kann nur um Zusammenhang mit dem Kessel stehen. Bekanntlich sind ja auch die Virtuellen Schiffe auf dem Weg nach DaGlausch (PR 1963), die ja auch im Auftrag Thoregons unterwegs sind.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 18. November 2018, 23:27

Am 8. Juni 1999 erschien der 1972. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Die Kosmische Fabrik von Arndt Ellmer


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Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Reginald Bull hat seinem Freund Perry Rhodan über die Enttäuschung im Galaktikum hinweg geholfen. Sie sind mit der THOREGON SECHS zum Zentrums-Black-Hole zurückgekehrt. Dort beginnt die Suche nach der Kosmischen Fabrik MATERIA. In seinem Übermut versucht Gucky, durch eine Wand aus Carit zu teleportieren; er scheitert kläglich und wird bewusstlos.

Die Wissenschaftler stellen schließlich fest, dass MATERIA regelmäßig für 9,554 Sekunden hinter dem Ereignishorizont verschwindet. Sowohl beim Eintauchen als auch bei der Rückkehr aus der Singularität löst die Fabrik Hyperschockwellen aus, deren Echos sicherlich ES ausfindig machen sollen.

Überraschend nähert sich MATERIA der SOL, und Rhodan lässt das Feuer eröffnen. Die Kosmische Fabrik wehrt den Angriff durch ihre überlegene Technik mühelos ab. Blo Rakane prägt hierfür den Begriff punktorientierte Selektiv-Defensive (POSD). Es ist eine Art Grigoroff-Schicht, in der sich gezielt Löcher bilden und durch die das feindliche Feuer in den Hyperraum abgeleitet wird.

Die SOL kann dem Zugriff MATERIAS entkommen und empfängt kurz darauf einen Funkspruch, dem nachgegangen wird. Das Raumschiff fliegt den 1050 Lichtjahre entfernten Gevari-Nebel an, den nur Monkey kennt. Der Nebel liegt zehn Lichtjahre vom vormaligen TLD-Stützpunkt Pharos XII entfernt, den der Oxtorner während eines Einsatzes vor Jahren zerstören musste.

Vor dem Nebel erwarten Einheiten der 2. LFT-Experimentalflotte die THOREGON SECHS. Die Schiffe unter Führung der RIO TOCA wurden inoffiziell durch Paola Daschmagan und Cistolo Khan auf den Weg gebracht und sollen Rhodan unterstützen. Sie stehen unter dem Kommando von Rudo K'Renzer, bei dessen Anblick Bull an den legendären Don Redhorse denken muss. Es handelt sich um 120 unbemannte Kreuzer von 200 Metern Durchmesser, die von sechs 500 Meter durchmessenden Schlachtkreuzern ferngesteuert werden, das so genannte HOST-REMOTE-Prinzip.

Unterdessen hat Marga Rejka im Gorkan-System auf Zyan die Solmothen über Rhodans Pläne informiert. Während eines Tanzes beschließen diese, zwischen der Kosmischen Fabrik und dem Sechsten Boten von Thoregon friedlich zu vermitteln. Entsprechend starten die Solmothin Ryschantal und ihr Gefährte Purrn mit der PERLAMARIN V ins galaktische Zentrum.

Als die Solmothen eintreffen, reagiert Rhodan ablehnend, denn er hält den geplanten Kontaktversuch für zu gefährlich. Doch die Solmothen bleiben standhaft und funken MATERIA an. Dabei rufen sie nach Torr Samaho, Cairol II und Shabazza, denn wer dort weilt, ist nicht bekannt. Doch die Solmothen bezahlen ihr friedvolles Ansinnen mit dem Leben, die PERLAMARIN V wird vernichtet.

Aufgrund einer Idee des weißen Haluters und Tautmo Aagenfelts startet am 18. Januar 1291 NGZ eine Space-Jet von der SOL, die gleichzeitig mit der LFT-Flotte MATERIA angreift. An Bord der Jet befinden sich der noch immer geschwächte Gucky, Monkey und Rakane. Zusätzlich wird in Funksprüchen auf eine Geheimwaffe hingewiesen, den Exekutiv-Destruktivator.

Während die Jet schnell eine Havarie simuliert, stecken die drei Personen in Überlebenskugeln aus Ynkelonium-Terkonit. In der Zeit vernichtet die Kosmische Fabrik in schneller Folge die meisten HOST-Schiffe, aber auch vier REMOTE-Einheiten. Dann dringt die Jet in eine 100 Kilometer messende Ruhezone ein, die MATERIA vor den Schockwellen der Akkretionsscheibe schützt. Nun teleportiert Gucky mit seinen beiden Begleitern erfolgreich zu einem der Türme MATERIAS, die sich anschickt, erneut hinter dem Ereignishorizont zu verschwinden. Der Ilt verliert nach dem Sprung wieder das Bewusstsein, ihre Jet vergeht.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 19. November 2018, 02:36

Die HOST REMOTE Flotte fand ich damals wie heute fuer so einen Einsatz nicht geeignet, da klar war, dass MATERIA mit seiner überlgenen Technik die Raumschiffe der Galaktiker im Bedarfsfall schnell und kompromislos zerstoeren wird.
Da wären vermutlich reine Roboterschiffe, die auf sich selber gestellt sind, besser gewesen.

Letztlich konnte man nur mit einer List in MATERIA eindringen - was anderes war auch nicht zu erwarten gewesen.
Rein waffentechnisch hätten die Raumer der LFT keine Chance gehabt.
Tja und das die Solmothen scheitern war aus meiner Sicht auch zu erwarten.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Clark Flipper » 19. November 2018, 09:21

Man hatte so ein wenig den Eindruck, als sollte hier noch einmal die Gnadenlosigkeit von MATERIA vor Augen geführt werden.
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 20. November 2018, 23:56

Clark Flipper hat geschrieben:Man hatte so ein wenig den Eindruck, als sollte hier noch einmal die Gnadenlosigkeit von MATERIA vor Augen geführt werden.
Nun, das wurde auch erreicht. B-)

Aber in der Tat fand ich die Solmothen-Aktion in diesem Roman auch konstruiert. Die Solmothen waren ja schon auf Mirkandol mit ihrem Anliegen aufgelaufen und hatten dort genug Lehrgeld bezahlt (und eine Solmothin wurde von Vincent Garron ermordet). Und bei ihrer "Friedensmission" auf Mirkandol kannten sie die unterschiedlichen Seiten des Konflikts und konnten ihre Aktion vorbereiten. Dass sie sich nun einreden konnten, mit ihnen vollkommen unbekannten Akteuren an Bord von MATERIA verhandeln zu können, war für mich nicht glaubwürdig.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von thinman » 21. November 2018, 11:05

nanograinger hat geschrieben:
Aber in der Tat fand ich die Solmothen-Aktion in diesem Roman auch konstruiert. Die Solmothen waren ja schon auf Mirkandol mit ihrem Anliegen aufgelaufen und hatten dort genug Lehrgeld bezahlt (und eine Solmothin wurde von Vincent Garron ermordet). Und bei ihrer "Friedensmission" auf Mirkandol kannten sie die unterschiedlichen Seiten des Konflikts und konnten ihre Aktion vorbereiten. Dass sie sich nun einreden konnten, mit ihnen vollkommen unbekannten Akteuren an Bord von MATERIA verhandeln zu können, war für mich nicht glaubwürdig.
Ich habe während meines Lebens leider genügend Kriege mitbekommen, wo die einzige Reaktion gewisser Kreise genau eine derartige Politik war. Mit keinem Erfolg. Leider. Manchmal steigen halt die Autoren auf ihre Seifenkästen und sagen halt die brutale, unangenehme Warheit.
Now I get off my soapbox.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 21. November 2018, 11:21

thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Aber in der Tat fand ich die Solmothen-Aktion in diesem Roman auch konstruiert. Die Solmothen waren ja schon auf Mirkandol mit ihrem Anliegen aufgelaufen und hatten dort genug Lehrgeld bezahlt (und eine Solmothin wurde von Vincent Garron ermordet). Und bei ihrer "Friedensmission" auf Mirkandol kannten sie die unterschiedlichen Seiten des Konflikts und konnten ihre Aktion vorbereiten. Dass sie sich nun einreden konnten, mit ihnen vollkommen unbekannten Akteuren an Bord von MATERIA verhandeln zu können, war für mich nicht glaubwürdig.
Ich habe während meines Lebens leider genügend Kriege mitbekommen, wo die einzige Reaktion gewisser Kreise genau eine derartige Politik war. Mit keinem Erfolg. Leider. Manchmal steigen halt die Autoren auf ihre Seifenkästen und sagen halt die brutale, unangenehme Warheit.
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Interessant. Bekanntlich sind ja die Zyklen ab PR 1800 vor dem Hintergrund der Balkan-Kriege der 90er Jahre entstanden/beeinflusst, und das wird bei einigen Romanen ganz deutlich, bspw PR 1908 "Asyl im Eismeer". Dass die Solmothen eine Anspielung auf "blauäugige" oder "idealistische" Politikerkreise sein könnten, kam mir bisher noch nicht in den Sinn, weil ich die Romane erst in den letzten Jahren gelesen habe und mir der unmittelbare zeitliche Bezug fehlt.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass solch eine Anspielung eher für die "Friedensmission" der Solmothen auf Mirkandol passt als zu diesem Roman. Wie schon gesagt: Von MATERIA wissen die Galaktiker so gut wie nichts, außer dass dort die Auftraggeber von Shabazza sitzen, der die Tolkander und Dscherrro auf die Galaxis losgelassen hat. Wo hier eine Grundlage für Verhandlungen sein soll, erschließt sich mir nicht. Und das sollten auch die Solmothen wissen.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 21. November 2018, 11:38

Ja, die Solmothen waren da nur "unnoetiges Kanonenfutter" - allerdings in selbstgewaehlter Mission.

Irgendwie scheinen die Solmothen eine Art "Reinkarnation" der zu dem Zeitpunkt aus der Handlung verschwundenen Linguiden gewesen zu sein - nur halt nicht mit deren ausgepraegten Faehigkeiten (ok, die hatte bei den Linguiden jeweils nur eine relativ kleine Gruppe an Individuen pro Generation wenn man auch die Schlichter dazuzaehlt; ohne die Schlichter waren das offenbar so rund 20 +- Linguiden, die Friedensstifter waren).

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 25. November 2018, 22:58

Am 15. Juni 1999 erschien der 1973. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

MATERIA von Rainer Castor


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Titelbild: Swen Papenbrock

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Handlung des Romans

Blo Rakane erklärt seinen beiden Begleitern Gucky und Monkey, MATERIA befinde sich in einer 200 Kilometer messenden Ultrasemi-Manifestation, wo sich quasi die Bedingungen der normalen Raumzeit, die für die Kosmische Fabrik gilt, mit den Begebenheiten der Singularität überlappt. Außerhalb dieser Zone können sie ein hellgraues Rotationsellipsoid beobachten, der wahrscheinliche Standort der Superintelligenz ES.

Über einen Antennenschacht gelangen die drei Personen ins Innere der Fabrik, wo der Ilt mental die Anwesenheit von Shabazza, Torr Samaho und Cairol dem Zweiten wahrnimmt. Er spürt aber auch weitere Gedanken und geht auf Erkundung.

Im so genannten Maschinensektor MaTha 17-01, wie er hört, stößt Gucky auf den Erranten Ki thaRao, der an einen Paddler erinnert. Dieser wollte soeben einen Hypertropzapfer sabotieren, doch nun holt der Ilt Rakane und Monkey herbei. Von thaRao hören sie die »Lange Überlieferung«, die Geschichte der Erranten:

Die Kosmischen Ingenieure bzw. Erranten stammen aus der Verbindung primitiver humanoider Wesen mit den Bewusstseinen jener Porleyter, die getötet wurden, als sie in Hathorjan (M 31) die vom Frostrubin ausgehende Katastrophe beobachteten. Nach dem Rückzug der anderen Porleyter und der Gründung des Ordens der Ritter der Tiefe durch Terak Terakdschan erhielten die Kosmischen Ingenieure erste Aufträge von den hathorischen Rittern. Sie schufen Flotten, Stützpunkte, Waffen und mehr. Mit ihren Werftinseln zogen sie von Galaxie zu Galaxie, und schließlich übernahmen 80 Prozent aller Erranten einen Großauftrag und erschufen mit 35 weiteren Völkern einen Schwarm. Diese vergeistigten anschließend und wurden zu den Querionen.

Jene Querionen, die später wieder körperlich wurden, um das Suprahet abzuwehren, trafen in Hathorjan auf die übrigen Erranten. Gleichzeitig wurde in der Nachbargalaxie die Abwehr der Horden von Garbesch vorbereitet. Das geschah durch den Ritter Armadan von Harpoon und die Petronier, aus Querionen hervor gegangene Galaktische Ingenieure.

In Hathorjan traten die Hüter des Lichts auf. Angesichts des Elends, das in dieser Zeit über viele Völker hereinbrach, gaben die Hathorjan-Querionen mit Unterstützung der Kosmischen Ingenieure ihre Körperlichkeit auf und wurden zu anorganisch-hyperenergetischen Lebewesen, den Sonneningenieuren. Als solche gruppierten sie Sonnen zu mächtigen Abwehrbastionen um.

Nach der Abwehr der Garbeschianer riss der Kontakt zwischen den zwei Galaxien ab, und es begann eine Phase des Niedergangs. Die Sonneningenieure vergaßen ihre Herkunft, viele Erranten kehrten nach Hathorjan zurück, weil sie von den Ordnungsmächten keine Aufträge mehr bekamen. Dort kam es dann zu einer Invasion von Wesen aus einem anderen Kontinuum. Von den Hütern des Lichts überlebten nur Yuga und Marduk Lethos, auch viele Kosmische Ingenieure vielen den Invasoren zum Opfer. Ihre Population schrumpfte, dann kamen kleine humanoide Beauftragte der Kosmokraten und nahmen sie größtenteils fort, um eine neue Generation Kosmischer Fabriken zu erbauen. Dazu zählte auch MATERIA, von Erranten betreut. Erst als Torr Samaho das Kommando übernahm, wurde die Wartung an Roboter delegiert. Die Erranten zogen sich in ruhige Zonen MATERIAS zurück und verfolgten die weiteren Entwicklungen. Sie erlebten den Umbau der SOL und die Verschleppung der Solaner. Gleichzeitig wurden sie immer weniger, und thaRao ist inzwischen der Letztgeborene. Es gibt nur noch 202 Erranten.


Durch die Sabotage wollte thaRao beweisen, dass die Erranten bessere Reparaturen durchführen können als Roboter, rückt jetzt aber von seinem Vorhaben ab. Mit seinem Allzweckwerkzeug Errantghom, das an das altägyptische Anch-Symbol erinnert, lässt der Strukturläufer eine Transportkugel entstehen. Diese kann ebenfalls feste Materie durchdringen. Auf dem Weg zum Refugium der Erranten im Sektor ReBeo 2973-12, Errantadhur genannt, die wie die STADT am See Talsamon über eine Seele verfügt, durchqueren sie auch einen Vakupressor-Dom. Dieser dient der Gewinnung des Ultimaten Stoffes, der in kleinen Kapseln verwahrt wird und später hinter die Materiequellen transportiert werden soll.

Am 20. Januar 1291 NGZ beraten die Erranten, ob sie mit ihren drei Gästen zusammen MATERIA für immer verlassen sollen. Derweil beobachten Rakane, Gucky und Monkey, wie MATERIA in das Zentrums-Black-Hole eintaucht, wobei modifizierte Drugun-Umsetzer zum Einsatz kommen. Jenseits des Ereignishorizonts dringt die Kosmische Fabrik in das hellgraue Ellipsoid ein – und Wanderer wird erkennbar.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 26. November 2018, 02:13

MATERIA weckte bei mir die Hoffnung, dass nun viele Baende von ihm kommen werden, die mich ähnlich gut unterhalten werden. Mir hat diese Mischung aus Lösung alter Rätsel (Herkunft der Paddler) und aktueller damals wirklich gut gefallen.
Die Geschichte der Erranten war toll erzaehlt (empfand ich jedenfalls so).

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Clark Flipper » 26. November 2018, 08:30

Gerade dieser Roman ist mir zweierlei in Erinnerung geblieben.
Ich fand das TiBi wie für ein Pixibuch. :rolleyes:
Und ein Roman der mich weiter für Thoregon einnahm. Wie wahrscheinlich gewünscht bekam ich das Gefühl, ob KK oder CC, die Individuen sind bei beiden immer die Loser.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Haywood Floyd » 26. November 2018, 11:33

Welch absolut gräßliches Titelbild! Wen sollte das denn damals wohl ansprechen: Vorschulkinder? :(
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Klaus N. Frick » 26. November 2018, 12:39

Haywood Floyd hat geschrieben:Welch absolut gräßliches Titelbild! Wen sollte das denn damals wohl ansprechen: Vorschulkinder? :(
Hey, schreib so was doch nicht. Früher war doch alles besser, das lese ich seit Jahren in diesem Forum. Also muss dieses Bild einfach viel toller sein als die heutigen Titelbilder.
^_^

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Negasphäre » 26. November 2018, 15:57

Hachja, MATERIA. :rolleyes:
Etliche 10.000 Raumer werden vernichtet, Millionen/Milliarden von Leben vergehen im Kampf gegen MATERIA........und am Ende ätsch, war ja alles nur ein Doppelspiel....ärgerlichster Zyklusende ever (noch vor Norman und KOLTOROC :lol: ).
Noch heute geistert das Jahrtausend der Kriege durch die Hefte.... :unschuldig: ....ansonsten waren die ersten 200 Hefte des Thoregon-Großzykluses wirklich großartig! :) :) :)

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von nanograinger » 26. November 2018, 16:24

Negasphäre hat geschrieben:Hachja, MATERIA. :rolleyes:
Etliche 10.000 Raumer werden vernichtet, Millionen/Milliarden von Leben vergehen im Kampf gegen MATERIA........und am Ende ätsch, war ja alles nur ein Doppelspiel....ärgerlichster Zyklusende ever (noch vor Norman und KOLTOROC :lol: ).
Nur nicht so zurückhaltend mit den Vorgriffen.... B-)
Negasphäre hat geschrieben: Noch heute geistert das Jahrtausend der Kriege durch die Hefte.... :unschuldig: .
Tut es das? Wohl eher im Forum dann und wann. Ich kann mich nicht erinnern, wann das JdK letztmals in einem Roman erwähnt worden wäre.

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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Clark Flipper » 26. November 2018, 17:05

JdK und die Scherung habe viele Gemeinsamkeiten. Im Forum.
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Ce Rhioton » 26. November 2018, 17:25

Haywood Floyd hat geschrieben:Welch absolut gräßliches Titelbild! Wen sollte das denn damals wohl ansprechen: Vorschulkinder? :(
Nun ja, uns - die wir durch PERRY RHODAN IM BILD sozialisiert wurden - bescherte(!) diese Mausbiber-Darstellung ein Deja-Vu.
Wobei ich mir seinerzeit die Frage stellte, was Gucky da rückseitig verliert.
Bis ich erkannte, was es tatsächlich darstellen soll. ^_^
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Clark Flipper » 26. November 2018, 20:05

Naja, das war halt damals die gängige Darstellung...Bild

:D
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Re: Klassiker - MATERIA (PR 1950-1999)

Beitrag von Richard » 27. November 2018, 01:08

nanograinger hat geschrieben:
Negasphäre hat geschrieben:Hachja, MATERIA. :rolleyes:
Etliche 10.000 Raumer werden vernichtet, Millionen/Milliarden von Leben vergehen im Kampf gegen MATERIA........und am Ende ätsch, war ja alles nur ein Doppelspiel....ärgerlichster Zyklusende ever (noch vor Norman und KOLTOROC :lol: ).
Nur nicht so zurückhaltend mit den Vorgriffen.... B-)
Negasphäre hat geschrieben: Noch heute geistert das Jahrtausend der Kriege durch die Hefte.... :unschuldig: .
Tut es das? Wohl eher im Forum dann und wann. Ich kann mich nicht erinnern, wann das JdK letztmals in einem Roman erwähnt worden wäre.
Stimmt: Davon, dass ES als Doppelagent der KK agierte, war uns Lesern noch nichts bekannt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob das schon so von den Expokraten geplant war.

Und mit der Beendigung des Thoregeons wurde - nach meinem Dafürhalten - auch das Jahrtausend der Kriege auch gleich mal wieder beendet. Immerhin mischten die Hohen Maechte sich auch wieder in die Geschehnisse der MB ES ein. Als Beispiel führe ich mal das Eintreffen von TRAITOR an.

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