Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Die PR-Serie erreichte mit dem Kosmischen Schachspiel ihren Höhepunkt.
2
9%
Interessanter/besser als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
8
36%
Schlechter als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
3
14%
Vergleichbar mit Apfelkuchen
9
41%
 
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 20. Oktober 2019, 17:29

1973 erschien Band 619 der Perry Rhodan Serie:

"Jagd nach der Zeitmaschine" von Kurt Mahr.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Jagd nach der Zeitmaschine

Bild
Kol Mimo ist der Meinung, dass die PAD-Seuche eine Prüfung der Menschheit darstelle, die Teil eines Spieles zwischen zwei mächtigen Kontrahenten sei. So seien auch die Erlebnisse der MARCO POLO-Besatzung im Paralleluniversum eine Prüfung gewesen. Nach Mimos Auffassung kann die Seuche auch nur durch die mutwillige Herbeiführung eines Zeitparadoxons besiegt werden, das einen Ausbruch verhindert. Alaska Saedelaere, der eine Teilimmunität gegen die PAD-Seuche aufweist, lässt sich am 10. Mai 3457 von Mimo für seine Vorhaben gewinnen.

Um das Zeitparadoxon herbeiführen zu können, müssen sie an einen Nullzeitdeformator gelangen. Ein solcher befindet sich auf Alchimist im Euyt-System in der Eastside, 38.416 Lichtjahre von Terra entfernt. Gemeinsam mit Goshmo-Khan, Mentro Kosum und 15 weiteren Besatzungsmitgliedern verlassen Saedelaere und Mimo in der TERMIT-1083 am 13. Mai das Solsystem. Bei dem Raumer handelt es sich um einen Flottentender der neuen Baureihe der TERMIT-Klasse. Er verfügt über eine 45 Meter starke Plattform von 150 Metern Durchmesser und eine 60 Meter durchmessende Kommandokugel.

Am 20. Mai landet die TERMIT-1083 auf Alchimist. Der Planet, ursprünglich eine Stützpunktwelt der Blues, wird von etwa 100.000 Nachkommen der ehemaligen Stützpunktbesatzung bewohnt. Daneben leben auf der Dschungelwelt die Angehörigen einer Splittergruppe der Lapalisten. Diese aus der Zivilisation der Wissenschaftler von Kopernikus im Newton-System hervorgegangene Sekte unter Führung von Eucherinys von Goombay beabsichtigt, Korrekturen an der Gegenwart durch Manipulation der Vergangenheit herbeizuführen.

Nachdem sich die Expedition mit einer Gemeinschaftsintelligenz des Planetendschungels auseinandersetzen musste, die beeinflusste Blues gegen die Terraner in den Kampf geschickt hatte, gelingt es Mentro Kosum, zu den Lapalisten vorzudringen. Gegenüber Eucherinys von Goombay gibt er vor, Mitglied der Tarey-Bruderschaft zu sein und als letzter Überlebender einer Forschungsreise auf Alchimist gestrandet zu sein. Nachdem Kosum so das Vertrauen des Lapalisten-Führers gewinnen kann, kann er ihn schlussendlich dazu bringen, den Standort des Nullzeitdeformators zu verraten.

Das Gerät wird geborgen, und die TERMIT-1083 startet am 24. Mai wieder Richtung Solsystem.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 21. Oktober 2019, 00:36

Der Roman war ganz ok aber nicht mehr.Das Tibi fand ich misslungen.Wir wissen aber nun das eine Zeitreise bevorsteht.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 2. November 2019, 20:47

Den nächsten Roman fand ich ganz gut.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Klaus Eberhardt » 4. November 2019, 10:35

Eine Bitte:
Stell bitte auch die beiden nächsten "Zeit" Hefte (620, 621) rein, dann ist dieser Zyklusteil abgeschlossen, und ich nehm dann ausführlich zu den letzten drei Heft im Ganzen Stellung

Danke für die Mühewaltung!

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 4. November 2019, 18:07

Ich hätte nichts dagegen :)
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 4. November 2019, 18:22

1973 erschien Band 620 der Perry Rhodan Serie:

"Reise durch den Zeitstrom" von Ernst Vlcek.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Reise durch den Zeitstrom
Bild
Am 30. Mai 3457 erreicht die TERMIT-1083 Terra. Der Tender setzt den Nullzeitdeformator in der Antarktis ab, von wo aus die Reise in die Vergangenheit starten soll. Ursprünglich war geplant, bereits die Experimente der MARCO POLO mit den Nugas-Schwarzschildreaktoren am 20. August 3456 zu verhindern. Kol Mimo entwickelt jedoch die Theorie, dass die Seuche nicht, wie bisher angenommen, von Perry Rhodan bei seiner Rückkehr aus dem Anti-Universum eingeschleppt worden sei, sondern vielmehr der Virus bereits seit längerer Zeit im Standarduniversum existiert habe. Die Krankheit sei durch das besondere Ereignis des kurzzeitigen Übergangs beider Universen lediglich ausgelöst worden. Da dieser Übergang von Rhodan durch Tötung seines Antipoden Perry Rhodan II erschaffen wurde, könne der Ausbruch der Seuche durch eine Modifizierung des Tötungsvorgangs an sich verhindert werden.

Mit dem Nullzeitdeformator starten Kol Mimo, Alaska Saedelaere, Mentro Kosum und Goshmo-Khan in die Vergangenheit, um sich heimlich an Bord der MARCO POLO zu schmuggeln, bevor diese in das Anti-Universum verschlagen wird. Es kommt jedoch zu einer Fehlbedienung der Zeitmaschine, und die Expedition gelangt in das 19. Jahrhundert, ohne das genaue Datum zu kennen. Um diese für die Reise in die richtige Zielzeit notwendige Zeitangabe in Erfahrung zu bringen, begeben sie sich nach Europa, wo sie kurzzeitig in Gefangenschaft geraten, sich mit ihren überlegenden Waffen jedoch befreien können. Sie erfahren, dass der 14. Juni 1809 geschrieben wird, und können mit dieser Information den Nullzeitdeformator zum 5. August 3456 versetzen. Knapp vierzehn Tage später gelangen sie heimlich an Bord des Flaggschiffes der Solaren Flotte.

Nachdem die MARCO POLO in das Paralleluniversum verschlagen wurde und die Ereignisse ihren bekannten Verlauf genommen haben, verlassen die vier Zeitreisenden erst wenige Tage vor dem Duell von Rhodan und Rhodan II ihr Versteck und informieren den Großadministrator über ihre Absichten. Kol Mimo legt seine Berechnungen dar und fordert den Terraner auf, sein negatives Gegenstück nicht mit einer Waffe, sondern in einem Kampf mit bloßen Händen zu töten. Diese Modifikation der Ereignisse würden ausreichen, die PAD-Seuche nicht ausbrechen zu lassen. Rhodan willigt schließlich ein, zu versuchen, entsprechend vorzugehen.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 4. November 2019, 18:24

1973 erschien Band 621 der Perry Rhodan Serie:

"Die Zeitkorrektur" von H. G. Ewers.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Die Zeitkorrektur
Bild
Während sich herausstellt, dass Kol Mimo in Wirklichkeit Markhor de Lapal ist, der Sohn von Gerinos de Lapal, der an der Entwicklung des Nullzeitdeformators mitgewirkt hat und im Jahre 3432 Selbstmord begangen hatte, laufen die Vorbereitungen zur Erschaffung des so genannten Zeitablaufes Beta. Nachdem die MARCO POLO II im Verko-Voy-System vernichtet wurde und Perry Rhodan II und Roi Danton II in einer Raumlinse den Planeten D-Muner erreicht haben, werden sie von Perry Rhodan und Atlan verfolgt. Gleichzeitig begeben sich de Lapal, Alaska Saedelaere, Mentro Kosum und Goshmo-Khan zur USO-Station Wasserball.

Eine erste Änderung zum Zeitlauf Alpha ist der Versuch Rhodans und Atlans, das Leben von Danton II zu schonen, der allerdings wenig später durch einen Meteoritenschauer getötet wird. Im weiteren Verlauf wird Rhodans Flugaggregat beschädigt und kann nur mit Komponenten aus Atlans Gerät wieder instandgesetzt werden. So stellt sich der Terraner am 31. Oktober 3456 wieder allein seinem negativen Gegenstück bei der Wasserball-Station. Im folgenden Kampf wird Rhodan II durch seinen Doppelgänger aus dem Standarduniversum in Notwehr eigenhändig getötet, womit die von de Lapal errechnete notwendige Abweichung im Zeitlauf Beta hergestellt wird.

Nachdem die bekannte Rückkehr der MARCO POLO und der auf D-Muner befindlichen Personen aus dem Paralleluniversum erfolgt ist, kann festgestellt werden, dass Saedelaere und Kosum, die ursprünglich mit dem Flaggschiff in das Anti-Universum verschlagen worden sind, verschwunden sind, während die »zeitreisenden Versionen« der beiden Terraner noch existieren. In den folgenden Monaten können keine Hinweise auf eine ausbrechende PAD-Seuche festgestellt werden. Rhodan vermutet daher, dass auch frühestens im Juni 3457 mit weiteren Maßnahmen von ANTI-ES zu rechnen ist, wenn der Zeitpunkt der Zeitreise zur Erzeugung des Zeitparadoxons im Zeitablauf Alpha erreicht ist.

Während ES die Menschheit durch das erfolgreiche Bestehen der PAD-Prüfung auf einem guten Weg zu einem evolutionären Sprung sieht, bereitet sein Gegner seinen nächsten Zug im Kosmischen Schachspiel vor.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 5. November 2019, 00:27

Mit diesen beiden Bänden endet die PAD.Der darauffolgende Band ist für mich ein zwischen Band. Erst danach fängt der Gehirn Teil richtig an.
Die PAD wurde etwas ungelenk, aber trotzdem Sinnvoll zu Ende gebracht.
Zum ersten Mal wurde bewusst ein richtig großes Zeit Paradoxon durchgeführt. Alles davor verblasst.
Egal welche Zeitreise , ob Terra gegen MdI, Cappins oder andere Begebenheiten.
Die beiden letzten Romane fand ich gut gelungen und gut zu lesen. Besonderen Spaß machte es den Zeitablauf Beta mit dem ersten Zeitablauf zu vergleichen.
Eine Frage tut sich auf, wieso sind die alten, die schon an Bord waren verschwunden. Ich meine Saedelaere und Kosum.Und nicht die Zeitbrüder. Die Tibis waren ganz ok.
Die PAD wurde von den Autoren etwas besser gehändelt als der Bereich mit dem Anti PR davor.
Woher die PAD kommt und wo sie später ist, bleibt aber im dunklen. Ist sie deaktiviert, immer noch vorhanden?
Ob Anti Rhodan oder PAD, beide Bereiche kommen mir etwas unkoordiniert vor. Als würde der Wechsel von KHS zu Voltz hinter der Bühne etwas haken. Ich weiß nicht ab wann Voltz die Zügel in der Hand hatte. Offiziell ab Band 674 ca. Aber Intern?
Im Bereich Gehirnklau ging es besser von Statten.
Die Romane habe ich im Alter von ca. 16 Jahren gelesen. Ich fand sie damals ganz gut und mag sie heute noch.
Sie gehören für mich zum Teil zwei der PR Saga.
Wer es wissen möchte. Ich teile so ein.
1-500 ist Teil eins und das ist das alte PR was ich richtig gut mag.
501- 699 ist Teil zwei und sehr interessant zu lesen. Mit tollen Geschichten und super Romanen.
Ab 700 ist Teil drei. Mit netten Geschichten und auch guten Romanen.
Man hängt halt dran.
Freuen wir uns nun auf den Gehirn Teil. Diesen finde ich, wie wohl oft schon geschrieben zu den besten Teilen der Serie.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Quinto » 5. November 2019, 17:38

621 ist erstaunlich und für mich eine von Ewers besten Leistungen. Im Prinzip ist sein Roman nur eine Nacherzählung des sehr spannenden Voltz-Romans 607. Ewers schafft es aber, die Nacherzählung so zu gestalten und zu variieren, dass ich von diesem Heft ebenso gepackt war wie vom Original. Das muss ihm erstmal jemand nachmachen.

Der PAD-Seuche insgesamt konnte ich nichts abgewinnen, eine Idee ohne besondere Ausarbeitung. Außer dem Voltz-Doppelband 614/15 und schließlich 621 gab es auch kaum gut geschriebene Hefte, es plätscherte alles so dahin. Kein Vergleich zur Handlung um Cardif und die Liquitiv-Seuche in den Bänden 108 bis 116. Daran sieht man auch, woran es mangelte. Eine Seuche mit tobenden oder lethargischen Kranken ist an sich nur für Ärzte interessant. Es muss ein Bösewicht her und zwar nicht abstrakt mit Anti-ES' Getratsche im Hintergrund sondern handelnd im Vordergrund.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Klaus Eberhardt » 7. November 2019, 09:00

619 bis 621 sind recht flüssig geschrieben, im Durchschnitt besser als die meisten letzten zehn Romane. Das Titelbild von 620 gefällt mir als Bergler und Wintermensch besonders gut.

Wir ihr schon zu Recht hingewiesen habt ist das ganze zu viel Sichtum, zu wenig Feind und viel zu wenig Neues. Alles sehr altbacken, kaum ein neuer Charakter (KolMino ausgenommen), kaum ein neues Volk, nix interessantes wird vertieft, eher Bestehendes verflacht.

Ich mag Krieg und Seuche nicht. Explorertum, Geheimnisse, Geschichten, wie leben die Menschen und die anderen Wesen - das ist meins. Und gemütlich erzählt, kein Hin-und Hergehüpfe mit dem obligatorischen, am Schluss mit den Fäusten ausgefochtenen Zweikampf (die ersten Atlan-Romane nehme ich mal aus). Gern auch Krimis und Agentengeschichten.

Das was ich mag gibt es erfreulicherweise auch im PR-Kosmos, und wenn mich nicht alles täuscht kommen in den nächsten Heftchen ein paar nette und neue Geschichten.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 10. November 2019, 18:03

1973 erschien Band 622 der Perry Rhodan Serie:

"Gehirn in Fesseln" von Hans Kneifel.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Gehirn in Fesseln
Bild
Markhor de Lapal, bei dem ein fanatischer Hass auf Perry Rhodan, den er für den Selbstmord seines Vaters, Gerinos de Lapal, verantwortlich macht, immer deutlicher zutage tritt, dringt in den Nullzeitdeformator in der Antarktis ein. Unter dem Vorwand eines Gespräches mit Rhodan, Atlan und Galbraith Deighton kann er den Großadministrator an Bord der Zeitmaschine locken und in die Zukunft verschleppen. Mit einem Transmitter bringt er ihn in eine Felsenhöhle unterhalb des Nullzeitdeformators. De Lapal beabsichtigt, mit der Zeitmaschine weitere Zeitparadoxa zu erschaffen, um die Herrschaft über die Milchstraße und später über weitere Galaxien an sich zu reißen. Er hatte daher auch bei der Beseitigung der Gefahr durch die PAD-Seuche geholfen. Nun hat er sich mit ANTI-ES zusammengetan, um die Gefahr, die von Rhodan ausgeht, beseitigen zu können.

Mithilfe des PGT-Verfahrens (Parareguläre Gleichheits-Transplantation) tauscht de Lapal das Gehirn Rhodans gegen das Androiden-Gehirn Andro-Rhodan aus, das im Sinne von ANTI-ES programmiert ist. Dieses Verfahren ermöglicht einen Austausch der Organe per Entmaterialisation. Das originale Gehirn des Großadministrators wird in eine 0,5 Meter durchmessende Lebenserhaltungsvorrichtung eingesetzt. Für die Versetzung des Gehirns durch eine Art Transmitter an einen unbekannten Ort werden Energien des Nullzeitdeformators benötigt, die de Lapal durch die Sprengung des Gerätes bei der Rückkehr in die Gegenwart erzeugt. Es gelingt ihm, ein Raumschiff zu erreichen und Terra zu verlassen. Gleichzeitig nimmt Andro-Rhodan, der den Deformator vor seiner Vernichtung verlassen konnte, die Verfolgung des Flüchtigen auf.

Der vorgebliche Großadministrator kann de Lapal auf Alchimist im Euyt-System stellen. Ohne zu zögern tötet er den Flüchtigen, um sich des Mitwissers zu entledigen. Atlan, völlig entsetzt über diese extreme und seiner Meinung nach unnötige Tat seines Freundes, macht Rhodan Vorwürfe. In der folgenden Auseinandersetzung entzweien sich die beiden Zellaktivatorträger.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 10. November 2019, 18:55

Ein guter Titel. Ein sehr gutes Tibi. Ab nächstem Band beginnt ein großartiger Teil der Rhodan Saga. :st:
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Nisel » 10. November 2019, 19:48

So gut ich den Zyklus an sich fand, denn spannend war er, hab ich doch mit dem Auftakt zu diesem Teil immer noch meine Schwierigkeiten.

Das war mir alles zu undurchsichtig und unverständlich irgendwie.
Grad jetzt in der Zusammenfassung, erst will de Lapal Zeitparadoxa erschaffen, dann sprengt er den Deformator, woher kommt die Technik und das Wissen um das PGT-Verfahren, wie diese enge Zusammenarbeit mit Anti-ES usw. usf.
Das hab ich bis heute nicht wirklich verstanden, ehrlich gesagt :nixweis:
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 10. November 2019, 20:02

Faktor10 hat geschrieben:
10. November 2019, 18:55
Ein guter Titel. Ein sehr gutes Tibi. Ab nächstem Band beginnt ein großartiger Teil der Rhodan Saga. :st:
Ich finde das Tibi auch sehr gut, genial sogar. Diesen Roman habe ich auch tatsächlich in meiner sehr bescheidenen Sammlung. Mir fehlen in diesem Zyklus fast die Hälfte der Bände. Diesen hier würde ich dann aber schon auch gerne lesen. Was jedenfalls nicht geklappt hat, war die Lücken mit Ebooks zu stopfen, um hier am Ball zu bleiben.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard » 10. November 2019, 21:22

Yman hat geschrieben:
10. November 2019, 20:02
Was jedenfalls nicht geklappt hat, war die Lücken mit Ebooks zu stopfen, um hier am Ball zu bleiben.
Hm? - Die entsprechenden Bände sind schon einige Jahre alle als eBooks vorhanden. - Man muss da nicht den ganzen 50iger Block kaufen, die gibt es auch einzeln (zumindest bei einigen eBook Anbietern) - aber der 50iger Block ist vermutlich günstiger als rund 25 einzelne eBooks.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 10. November 2019, 22:01

Nisel hat geschrieben:
10. November 2019, 19:48
So gut ich den Zyklus an sich fand, denn spannend war er, hab ich doch mit dem Auftakt zu diesem Teil immer noch meine Schwierigkeiten.

Das war mir alles zu undurchsichtig und unverständlich irgendwie.
Grad jetzt in der Zusammenfassung, erst will de Lapal Zeitparadoxa erschaffen, dann sprengt er den Deformator, woher kommt die Technik und das Wissen um das PGT-Verfahren, wie diese enge Zusammenarbeit mit Anti-ES usw. usf.
Das hab ich bis heute nicht wirklich verstanden, ehrlich gesagt :nixweis:
Das stimmt. PGT hat er wohl von Anti Es. Wieso er den Deformator demolierte weis ich auch nicht.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard » 10. November 2019, 22:31

Das wirklich interessante ist doch, dass PGT offenbar auf Terra funktionierte.
Im Laufe des Zyklus haben wir erfahren, dass PGT nur an den Endpunkten der Catron Ader funktioniert (wegen der damit einhergehenden hyperphysikalischen oder gar 6D Bedingungen ..).

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 10. November 2019, 22:47

Da hat wohl Anti ES stark mitgeholfen oder die Autoren haben gepennt. :unschuldig:
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Klaus Eberhardt » 11. November 2019, 09:17

zum 622:

Ein typischer Kneifel, mit Höhen und Tiefen: Der Abschnitt mit PR und KolMino/Lapal, die Hirn-Amputation, die Ängste von Rhodan ... das ist hervorragend geschildert. Die Technikbeschreibungen und das Drumherum wirken - heute würde man sagen - herunterdiktiert. Schon in den vorigen Romanen ist mir diese Diskrepanz aufgefallen, zB in 605 die wunderbare Schilderung und Gedankenwelt der schönen Orana.

Die empirische Erforschung der Perrytechnik und Perrylogik - da ist schon so viel geschrieben worden, da halt ich mich raus. :)

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 11. November 2019, 18:02

Richard hat geschrieben:
10. November 2019, 21:22
Yman hat geschrieben:
10. November 2019, 20:02
Was jedenfalls nicht geklappt hat, war die Lücken mit Ebooks zu stopfen, um hier am Ball zu bleiben.
Hm? - Die entsprechenden Bände sind schon einige Jahre alle als eBooks vorhanden. - Man muss da nicht den ganzen 50iger Block kaufen, die gibt es auch einzeln (zumindest bei einigen eBook Anbietern) - aber der 50iger Block ist vermutlich günstiger als rund 25 einzelne eBooks.
Das Kaufen der Ebooks hat hervorragend geklappt, nur das Lesen leider nicht.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Nisel » 11. November 2019, 19:38

Richard hat geschrieben:
10. November 2019, 22:31
Das wirklich interessante ist doch, dass PGT offenbar auf Terra funktionierte.
Im Laufe des Zyklus haben wir erfahren, dass PGT nur an den Endpunkten der Catron Ader funktioniert (wegen der damit einhergehenden hyperphysikalischen oder gar 6D Bedingungen ..).
Das kam dann noch obendrauf, das ließ mich einfach ratlos zurück beim Lesen.

Klar, wie Faktor 10 schreibt, Anti-ES war da wohl stark beteiligt, aber für mich wars einfach zu unglaubwürdig irgendwie.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman » 17. November 2019, 21:40

1973 erschien Band 623 der Perry Rhodan Serie:

"Markt der Gehirne" von William Voltz.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Markt der Gehirne
Bild
Doynschto der Sanfte ist einer der wenigen Yaanztroner, die jeden Tag Datenauszüge vom Markt der Gehirne bekommen. Seit Jahren sucht er etwas besonderes, das Gehirn eines Ceynach, doch an diesem Tag findet er nur drei neue Bordin-Gehirne. Er hat den Verdacht, dass es einen illegalen Markt für Gehirne gibt, der am GOK vorbei geht.

Perry Rhodan, dessen Gehirn von Markhor de Lapal mittels des speziellen PGT-Verfahrens aus seinem Körper entnommen und gegen ein mithilfe von ANTI-ES gezüchtetes Gehirn vertauscht wurde, findet sich mit Blick auf Gehirne in Behältern, die in Regalen stehen, wieder. Sofort wird ihm klar, dass er, sein Gehirn, sich ebenfalls in einem derartigen Behälter in einem Regal stehend befindet. Diese Erkenntnis lässt ihn beinahe in den Wahnsinn abgleiten. Nach einiger Zeit gelingt es ihm, mit den anderen Gehirnen zu kommunizieren. Er erfährt, dass er sich auf Yaanzar im System Zoornom in der Galaxie Naupaum befindet, im Markt der Gehirne. Weiterhin erfährt er von den anderen Gehirnen, die dem Volk der Bordins angehören, dass der Markt der Gehirne quasi der »Ersatzteilversorgung« überalterter Yaanztroner dient. Er wird als Ceynach bezeichnet und stellt sich als Danro aus der Galaxie Moolk vor.

Mittlerweile erfährt Doynschto, dass sich ein Gehirn im Markt mit den anderen Gehirnen über Nullzeitenergie unterhalten hat. Er wird aufmerksam und setzt sich mit dem Roten Anatom in Verbindung. Doynschto entwickelt Interesse, das Gehirn zu kaufen. Er begibt sich also zum Markt, in der Stadt Nopaloor, kauft das Gehirn, und nimmt es mit in seine Klinik am Südrand der Stadt. Nach einiger Zeit in der Klinik eröffnet Doynschto dem Gehirn, dass er es in einen Körper implantieren möchte, den Körper eines Bordins. Als Rhodan den Bordin sieht, gerät er in helle Panik. Er möchte nicht in diesen Körper, der ihn an einen behaarten Riesenaffen erinnert. Aber Rhodans Gehirn wird in den Körper von Tecto transplantiert.

Rhodan findet sich ziemlich gut im Körper von Tecto zurecht und führt ein erstes Gespräch mit Doynschto. Später gelingt es Rhodan-Tecto, Spercamon, den Assistenten von Doynschto, zu übertölpeln, und vom Klinikgelände nach Nopaloor zu fliehen.

Doynschto beschließt, die Jagd auf den entkommenen Rhodan-Tecto aufzunehmen, er möchte das wertvolle Ceynach-Gehirn nicht verlieren. Rhodan-Tecto begegnet mittlerweile in Nopaloor dem Yaanztroner Foylschtrack. Schnell realisiert Foylschtrak, dass Rhodan-Tecto von Doynschto gesucht wird, eine Belohnung ist ausgesetzt, und bedroht ihn mit einer Waffe. Mithilfe des Sachverständigen Groyschmann kann Rhodan wieder entkommen. Als er wieder entdeckt wird, kann er ins Kanalsystem von Nopaloor flüchten. Die Verfolger verlieren fürs Erste die Spur von Rhodan-Tecto.

Doynschto wird mittlerweile von Vermoyn, der im Auftrag der GOK handelt, unter Druck gesetzt, er möge kooperieren, was er dann schließlich auch tut. Rhodan-Tecto gelangt ins Haus der verunglückten Gehirne, in dessen Katakomben sich wahnsinnige Gehirne befinden.

Zwischen ES und ANTI-ES spielt sich ein Gespräch ab, dass sich ANTI-ES wiederum nicht an die Abmachungen gehalten hätte. ES wird klar, dass es ein großes Problem ist, dass Rhodan von der Menschheit getrennt wurde. ES hat eigene Existenzängste, nur ein aufglühender und möglicherweise schnell erlöschender Funke zu sein. ES wünscht sich, ein Mensch zu sein.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von LaLe » 18. November 2019, 15:06

Mit der Gehirnodyssee begann für mich trotz des arg abstrus anmutenden Grundplots der Teil dieses Zyklusses, der ihn für mich lesbar machte.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 » 18. November 2019, 18:38

Markt der Gehirne von W .V.
Das Tibi ist ganz witzig. Dieses könnte aber auch in den 50 er gemalt worden sein.
Nun fängt also der für mich grandiose Teil an.
Naupaum,eine neue Galaxis ein ganz neues Setting.
Unser Held wird einfach hineingestoßen in eine neue Umgebung und Begebenheit, zumindest ein Teil von ihm.
Wie sagte Wim Vandemann so schön und zitiert Bostich „ PR lässt sich sein bestes Stück klauen, sein Gehirn. „
Wie PR in die neue Situation eingeführt wird finde ich genial. Hier spricht für mich die Handschrift Exposé Autor KHS.
Er schafft es schnell sich in diese Situation zu Recht zu finden.
Dies ist wohl etwas unglaubwürdig. Nur Gehirn zu sein. Da würden wohl alle Anderen etwas verzweifeln.
Die Person Doynschto wird eingeführt, eine Person die uns im gesamten Teilzyklus erhalten bleibt.
Wann hatte unser Freund Perry es schon mal so schwierig es gehabt.
Also ich fand den Roman als Einführung in die Abenteuer in Naupaum und Catron richtig gut und und spannend.
Ich warte schon sehnsüchtig auf die Vertonung dieser Geschichte.
Aber dieser Teil Zyklus ist wieder ein Stück weg von der Geschichte von Band 1 bis ca. 499. Aufgefallen war es mir damals noch nicht so, weil ich erst mit Band 498 eingestiegen bin. Die alten Romane habe ich nachgelesen.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Quinto
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Quinto » 18. November 2019, 19:23

Über die Handlung von Nummer 622 muss man wohl sagen: Augen zu und durch. Immerhin hat Kneifel ein ordentliches Heft geschrieben, das kam für mich eher unerwartet. 623 war dann eine richtige Erholung, ein klassischer Rhodan-Roman im besten Sinne: kurzweilig, spannend, Handlung mit innerer Logik in neuartiger Umgebung. Da meine Erinnerung an die Folgehandlung sehr lückenhaft ist, bekam ich auch gleicher wieder Vorfreude auf das nächste Heft.

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