Klassiker - Die Meister der Insel

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Heiko Langhans
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Vor einigen Wochen wurde die Idee geboren, die in Threads wie "Die Dritte Macht" oder "Die Linguiden" recht erfolgreich durchgezogene Zyklenlektüre um einiges zu erweitern und auch zu intensivieren. Damit soll einerseits ein wenig der Nostalgie gefrönt werden (ohne dass der kritische Blick völlig ertrübt), andererseits sollen in den jeweiligen Threads auch Themen ausführlicher behandelt werden, die immer wieder durch die Foren-Threads geistern, ohne dass Neuzugänge oder andere Quereinsteiger so recht wissen, was eigentlich gemeint ist, wenn von Begriffen wie "Konzil", "Cappins", "Gänger des Netzes" oder eben Meister der Insel die Rede ist.

Letzterer Zyklus erschien in den Jahren 1965 bis 1967 und gilt als der erste "Hunderter-Zyklus" überhaupt. Er schildert den ersten terranischen Vorstoß in die Nachbargalaxis Andromeda - auch wenn die ersten Schritte dorthin zunächst unfreiwillig erfolgen. Und er gilt als der "kriegerischste" Zyklus der Scheer-Ära. Nicht nur an ihm, auch am Folgezyklus entzündete sich der Unmut der Kritiker. Was seiner Beliebtheit keinen Abbruch getan hat, ganz im Gegenteil: Noch heute werden Andeutungen auf die Meister der Insel und ihre Hinterlassenschaften regelmäßig mit großem Interesse belohnt.

Aus dem Zyklus stammen solche legendären Handlungsträger wie der Haluter Icho Tolot, der Raumsoldat Don Redhorse, der Oxtorner Omar Hawk mit seinem autorenabhängig nur teilanwesenden Okrill Sherlock, das wasserstoffatmende Fremdvolk der Maahks mit wechselnden Grek-1´s, die imartischen Zwillingsmutanten Rakal und Tronar Woolver, Baar Lun, der letzte Modul, das uralte Volk der Lemurer, der noch ältere Hüter des Lichts Tengri Lethos, Lucky Log, der uns in wechselnden Inkarnationen noch sehr lange erhalten bleiben wird, die Mobys, die Twonoser, die Tefroder - und die titelgebenden Meister der Insel selbst.

Vielleicht können wir schon mal unsere Erwartungen kundtun, ehe ab nächstem Dienstag PR 200 eingestellt wird. Bis dahin habe ich auch noch ein wenig Zusatzmaterial zusammengetragen, das vielleicht hilft, Licht in einige dunkle Ecken zu bringen. Ansonsten freue ich mich auf 100 spannende Wochen.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 2. April 2013, 21:40

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endlich geht es los :st:
da ich 26 Wochen Vorsprung habe (bin derzeit bei Band 226) und pro Woche u.a. 1 Heft des MdI Zyklus schaffe, werde ich den Thread jede Woche mit Spannung verfolgen.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kapaun » 2. April 2013, 22:03

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Ho, ho, ho! Breitgrins ...

Da muss ich ja die Woche unbedingt noch schnell mal bei Beam vorbei. :-))

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 2. April 2013, 22:25

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Ich freue mich :st: Siehe mein meinen Forumsnahmen und Bild
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor II » 2. April 2013, 22:30

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Ich finde das eine gute Idee, da ich seit einigen Woche den MDI-Zyklus nochmal lese. (Das erste Mal hatte ich ihn in der 4 Auflage ca. 1981/1982 gelesen). Mittlerweile bin ich bei 217 (Gefahr aus der Vergangenheit) und die Romane gefallen mir sehr gut. Vor allem gibt es hier keineverwirrenden Sprünge der Handlungsebenen, keine 4er-Blöckeund keine verwirrende Handlung, bei der man sich nicht mehr auskennt (EA sammle ich nur noch, lese aber seit 100 Bänden nicht mehr). Fazit: Perry war früher tatsächlich besser ...

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 2. April 2013, 22:32

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cold25
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Faktor10 hat geschrieben:Ich freue mich :st: Siehe mein meinen Forumsnahmen und Bild


da rätsel ich schon eine Weile drüber! :gruebel: Kannst du dazu näheres sagen?
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 2. April 2013, 22:43

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Mirona T---MDI Faktor 1
Ein Bild im Roman. Band ups weis auch nicht mehr 297 usw,
1. Auflage Band 299 als Mirona mit ihrem verliebten Gockel Atlan sprach.
Innenbild glaube es kam nur in der ersten Auflage vor.
Zuletzt geändert von Faktor10 am 2. April 2013, 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 2. April 2013, 22:44

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Faktor10 hat geschrieben:Mirona T---MDI Faktor 1
Ein Bild im Roman. Band ups weis auch nicht mehr 297 usw,
1. Auflage


AHA! na das reicht auch als Info!
Ein Teaser ist immer besser als ein Spoiler :)
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon wepe » 2. April 2013, 23:50

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wepe
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Heiko Langhans hat geschrieben:...
Vielleicht können wir schon mal unsere Erwartungen kundtun, ehe ab nächstem Dienstag PR 200 eingestellt wird. Bis dahin habe ich auch noch ein wenig Zusatzmaterial zusammengetragen, das vielleicht hilft, Licht in einige dunkle Ecken zu bringen. Ansonsten freue ich mich auf 100 spannende Wochen.

Ein großes Unterfangen - und sicher spannend!
Heiko, eventuell wäre es interessant, von dir vorab einen summarischen Abriss von den Änderungen (verschiedene Auflagen, Silberbände, Bearbeiter, spätere TaBus zum Thema) zu bekommen - vermutlich wissen einige der "Nach"-leser gar nicht, dass die Geschichte in Varianten existiert bzw. unterschiedliche Erklärungen nachgeschoben wurden ...
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de
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Kapaun hat geschrieben:Ho, ho, ho! Breitgrins ...

Da muss ich ja die Woche unbedingt noch schnell mal bei Beam vorbei. :-))

Eine gute Idee. Sollte ich auch machen. :) :)
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

Lebe, als würde die Welt morgen untergehen. Lerne, als wenn du ewig lebst.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon erzkoenig » 3. April 2013, 03:19

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Ich habe seinerzeit mit 334 angefangen, und mir den MdI-Zyklus im Nachhinein, bzw. auch gleichzeitig.. einverleibt - teils durch die 2. Auflage, aber zum größeren Teil original durch die damals durchaus verfügbaren Altbestände von überall her. Man kriegte damals alles, wenn man nur wollte. Der Trafikant hatte ältere Bände, man fragte sich auch durch und bekam.. das ist leider heute nicht mehr so. Da war PR auch öffenlich Kult.. :rolleyes:
Jedenfalls hatte ich - bevor die 300er abschlossen - schon alle zuvor erschienenen Bände erworben - bis auch 199, der war anscheinend recht schwer zu kriegen, warum, weiß ich auch nicht.

Nun - im Gegensatz zu vielen - der Zyklus hat mich nicht unbedingt begeistert.Auch heute im nachhinein nicht. Am Anfang fand ich ihn träge, wenngleich interessant. Dann kam Horror. Das war für mich schon damals - auch heute - der Unfug par excellance. Naja, dann gings immer besser.
Bis zum Scheibenschießen zum Schluss. Das war wieder furchtbar, quasi ein Faktor pro Band.. und dann noch in der richtigen Reihenfolge!! Unglaubwürdiger bzw. "plotdriven" (den Ausdruck gabs damals ja noch nicht) gehts wohl nicht mehr, melodramatischer Abschluss inklusive.
Andererseits viel Entwicklung ( die dann auch wieder sozusagen "abgewickelt" wurde :-= ) und spannende Romane :st: , quasi Erwachsenwerden des Solaren "Imperiums", Erfahrungen über die eigene Herkunft (Lemurer), und vieles mehr ..

Ich finde, man sollte darüber reden, anstatt den Zyklus per se zu glorifizieren. Das kommt mir genauso töricht vor, wie ständig von der guten alten Zeit zu reden, die wirklich nicht so gut gewesen ist.. :unsure:

Jedenfalls freue ich mich auf die Diskussion.

P.S.: Ich will nichts schlechtreden. Der Zyklus war gut, aber nicht so gut, wie manche ihn darstellen, meine ich.
Es sollte uns nachdenklich stimmen, dass "jemanden anführen" im Deutschen auch heißen kann jemanden zu betrügen
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 3. April 2013, 08:07

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wepe hat geschrieben:
Heiko Langhans hat geschrieben:...
Vielleicht können wir schon mal unsere Erwartungen kundtun, ehe ab nächstem Dienstag PR 200 eingestellt wird. Bis dahin habe ich auch noch ein wenig Zusatzmaterial zusammengetragen, das vielleicht hilft, Licht in einige dunkle Ecken zu bringen. Ansonsten freue ich mich auf 100 spannende Wochen.

Ein großes Unterfangen - und sicher spannend!
Heiko, eventuell wäre es interessant, von dir vorab einen summarischen Abriss von den Änderungen (verschiedene Auflagen, Silberbände, Bearbeiter, spätere TaBus zum Thema) zu bekommen - vermutlich wissen einige der "Nach"-leser gar nicht, dass die Geschichte in Varianten existiert bzw. unterschiedliche Erklärungen nachgeschoben wurden ...


da ich die Sibas gehört habe, kann ich da vielleicht auch die eine oder ander Anregung beisteuern. Vor allem am Anfang des Zykluses wurden da gravierende Änderungen vorgenommen. Beim nachlesen des betreffenden Heftes in der Perrypedia habe ich mich manchmal gefragt, ob ich dasselbe (in den Sibas umgesetzte) Heft gelesen habe :lol:
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 08:52

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Schnurzel
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erzkoenig hat geschrieben:Ich habe seinerzeit mit 334 angefangen, und mir den MdI-Zyklus im Nachhinein, bzw. auch gleichzeitig.. einverleibt - teils durch die 2. Auflage, aber zum größeren Teil original durch die damals durchaus verfügbaren Altbestände von überall her. Man kriegte damals alles, wenn man nur wollte. Der Trafikant hatte ältere Bände, man fragte sich auch durch und bekam.. das ist leider heute nicht mehr so. Da war PR auch öffenlich Kult.. :rolleyes:
Jedenfalls hatte ich - bevor die 300er abschlossen - schon alle zuvor erschienenen Bände erworben - bis auch 199, der war anscheinend recht schwer zu kriegen, warum, weiß ich auch nicht.

Nun - im Gegensatz zu vielen - der Zyklus hat mich nicht unbedingt begeistert.Auch heute im nachhinein nicht. Am Anfang fand ich ihn träge, wenngleich interessant. Dann kam Horror. Das war für mich schon damals - auch heute - der Unfug par excellance. Naja, dann gings immer besser.
Bis zum Scheibenschießen zum Schluss. Das war wieder furchtbar, quasi ein Faktor pro Band.. und dann noch in der richtigen Reihenfolge!! Unglaubwürdiger bzw. "plotdriven" (den Ausdruck gabs damals ja noch nicht) gehts wohl nicht mehr, melodramatischer Abschluss inklusive.
Andererseits viel Entwicklung ( die dann auch wieder sozusagen "abgewickelt" wurde :-= ) und spannende Romane :st: , quasi Erwachsenwerden des Solaren "Imperiums", Erfahrungen über die eigene Herkunft (Lemurer), und vieles mehr ..

Ich finde, man sollte darüber reden, anstatt den Zyklus per se zu glorifizieren. Das kommt mir genauso töricht vor, wie ständig von der guten alten Zeit zu reden, die wirklich nicht so gut gewesen ist.. :unsure:
Jedenfalls freue ich mich auf die Diskussion.

P.S.: Ich will nichts schlechtreden. Der Zyklus war gut, aber nicht so gut, wie manche ihn darstellen, meine ich.

Im Abstand von mehr als 30 Jahren kann ich deinen heutigen Ausführungen zu Horror und der "Zehn kleine Negerlein"-Geschichte durchaus zustimmen, aber in den 70ern war der Zyklus für mich das Non-Plus-Ultra, noch vor M87 und erst recht den späteren Zyklen. Die Silberbände zum Zyklus habe ich bis einschl. Nr. 25 durch, habe seitdem allerdings aus Zeitgründen eine Weile pausiert. Dieser Thread ist der geeignete Moment, den Faden wieder mal aufzunehmen.

Wie ich den Zyklus aus heutiger Sicht (bisher) sehe? Mit gemischten Gefühlen: einserseits Spannung pur (bis auf die Geschichte mit Horror - "nicht schon wieder eine neue Etage!"), andererseits doch etwas antiquiert. Bei der Technik lasse ich mir das ja noch gefallen (in den Sixties wusste man vieles eben nicht besser), aber bei den Charakterzeichnungen weniger. Don Redhorse z.B. war für mich, der ich mich an Fasching eh lieber als Indianer verkleidet habe, in den 70ern der Hero schlechthin. Heute kommt er mir doch ziemlich eindimensional daher.

Aber insgesamt immer noch eine lohnende Lektüre und wegen meiner damaligen Begeisterung einer der besten Zyklen. Und Band 200 ist einer der besten Scheers ever! Legendär auch der Abschluss mit Faktor 1.

Plotdriven? Natürlich war vieles plotdriven in diesem Zyklus, aber schau dir mal die anderen Zyklen an, bis in die heutige Zeit hinein, was da nicht alles plotdriven ist. Aber das gehört dazu, meine ich, sonst wären viele Geschichten unnötig in die Länge gezogen und langweilig.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 3. April 2013, 09:03

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Schnurzel hat geschrieben: (bis auf die Geschichte mit Horror - "nicht schon wieder eine neue Etage!"),


:lol: das kommt mir doch sehr bekannt vor!
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kapaun » 3. April 2013, 10:18

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Ja, Horror war eher einer der schwächeren Momente. Aber dafür hatte dieser Zyklus wirklich auch einige unsterbliche Sub-Stories: Der Vorstoß der Zentrumspestler ins Reich der Maahks, der Vorstoß nach Andro-Beta (Mobys etc.), der Flug der DINO III, die Weltraum-Bahnhöfe ...

Ganz ohne Viererblocks und -zig Handlungsebenen ...

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon cold25 » 3. April 2013, 10:31

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im moment sagt mir nur die erste Story um die "Zetrumspestler" was, da kommt ja noch einiges auf mich zu :)
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kapaun » 3. April 2013, 12:46

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cold25 hat geschrieben:im moment sagt mir nur die erste Story um die "Zetrumspestler" was, da kommt ja noch einiges auf mich zu :)


Freu dich drauf! Der Andro-Beta-Vorstoß ist mit einer der spannendsten Schleich-Operationen (Geheimsatellit Troja) verbunden, die die Serie je zuwege gebracht hat, und die Mobys sind absolut faszinierend. Die DINO III ist der wohl legendärste Flottentender der terranischen Geschichte, und die Weltraum-Bahnhöfe der Maahks, die an verschiedenen Stellen eine Rolle spielen, sind ebenfalls in sehr spannende Geschichten verpackt worden. Es gibt noch weitere Highlights, wie zum Beispiel die Geschichten um die ANDROTEST-Schiffe, um Baar Lun und Tengri Lethos und noch weitere ... ;-)

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 13:29

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Kapaun hat geschrieben:Ja, Horror war eher einer der schwächeren Momente. Aber dafür hatte dieser Zyklus wirklich auch einige unsterbliche Sub-Stories: Der Vorstoß der Zentrumspestler ins Reich der Maahks, der Vorstoß nach Andro-Beta (Mobys etc.), der Flug der DINO III, die Weltraum-Bahnhöfe ...

Ganz ohne Viererblocks und -zig Handlungsebenen ...

Da kann ich eigentlich nur zustimmen! Bis auf die Tatsache, dass ich die Mobys im Nachhinein für etwas übertrieben halte; damals allerdings nicht. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich zuerst den Comic mit dem Moby las und dann erst den Roman. Im Comic hatte er etwas tierhaftes an sich, im Roman dann nicht mehr. Dennoch hat es mich als Teenager ziemlich fasziniert.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Thoromir » 3. April 2013, 14:13

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Tja, als in der 4. Auflage der MDI Zyklus begann, hatte ich natürlich auch schon viel von ihm gehört, wusste, das er als der Beste galt.
Letztlich war meine Erwartungshaltung dann aber doch größer, als das, was der Zyklus halten konnte.
Ich hatte ursprünglich erwartet, dass die Meister der Insel nach und nach in detektivischer Kleinarbeit enttarnt werden.
Dem war dann aber nicht so. Meist tauchte ein MDI auf, und als Leser wusste man dann auch schon, dass es ein MDI war und im selben Heft verlisss er dann auch schon wieder das Geschehen.
Einzige Ausnahme war Faktor 1, aber auch dieser Faktor tauchte nur in 2 Heften auf.
Da wäre es wirklich spannender gewesen, wenn eine Figur schon lange mitspielt und sich dann als Bösewicht herausstellt.

Nein, mein Lieblingszyklus ist das nie gworden, aber vielleicht doch der Beste aus der Scheer Ära.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 14:18

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Thoromir hat geschrieben:Da wäre es wirklich spannender gewesen, wenn eine Figur schon lange mitspielt und sich dann als Bösewicht herausstellt.


Was man dann im Cantaro-Zyklus mit Monos aka Pedrass Foch gemacht hat. Aber auch diese "Lösung" war nicht optimal.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon ganerc » 3. April 2013, 14:25

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Ja, damals gab es noch keine 4er-Blöcke und die Handlungsebenen waren nicht galaxienweit voneinander getrennt. Alles war ein wenig dichter gedrängt und manches blieb dann einfach links liegen, oder man hat gar keine Story daraus gemacht. Also z.Bsp. das Solsystem nach "Irgendwo" ins "Nirgendwo" versetzt während Perry und Co. ihren Weg nach Andromeda suchten.

Es sei aber die Frage erlaubt, ob man das heute noch so hinnehmen würde. Spätestens kurz vor dem 50er Band würden sich vermutlich die Stimmen mehren, die endlich ein Ende dieses "Feldzuges" fordern würden und ein Ende des Zyklus. Und die Timeline, wo man Faktor für Faktor erledigte ist auch ein wenig "plotdriven". Wie man heute so sagt.

Mir hat der Zyklus damals gefallen. Und zwar weil plötzlich das Universum noch viel größer und weiter wurde. Boah! Bis zur nächsten Galaxie! Hammer! Heute ist das eher zum gähnen, egal wie weit die Galaxie entfernt ist.
Horror war der Horror, weil es immer noch eine Ebene gab. Das hat mich damals schon genervt. Und wenn man sich heute die Hefte durchliest, gerade Horror, dann ist das immer noch so.

Genial war, zur damaligen Zeit, die Idee, Andromeda von Lemurern, also eigentlich auch Terranern, beherrschen zu lassen. Und die Gefahr, dass diese Fieslinge die heimatliche Milchstraße unterwerfen wurde ziemlich gut dargestellt. Zumindest für mich als Leser damals.

Und ich bin gerade am überlegen, ob ich mir das Ganze nicht nochmal antue, so Woche für Woche das entsprechende Heft zu lesen.

Und es würde mir gefallen, wenn man das, genauso wie die aktuelle EA behandeln würde. Vielleicht sogar mit Spoiler, und man diskutiert danach das "aktuelle" Heft und wie sich der Zyklus entwickelt usw.
Einfach ganz so, als ob es die folgenden Hefte noch gar nicht gäbe. Es müsste sich halt jeder dran halten und nichts posten was in den kommenden Heften passiert.

Also ich meine, wenn wir alle so tun, als wären wir nochmal in dieser Zeit und gieren danach das aktuelle Heft endlich in Händen halten zu können :D

Ich fände das sehr interessant! :D
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 14:46

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Wie lange hat man sich Zeit gelassen, die Identität der Tefroder aufzudecken? Ich glaube, diese Vorgehensweise würde heutzutage einen shitstorm auslösen.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 3. April 2013, 15:12

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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Schnurzel » 3. April 2013, 15:29

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Faktor10 hat geschrieben:Fandest du es zu lange?

Das nicht, aber dass ausgerechnet Pedrass Foch Monos war, hat nicht nur mich gewundert. Mir kam das irgendwie an den Haaren herbeigezogen vor, plotdriven halt. Mich würde mal interessieren, ob dem Expokraten/Autorenteam zu dem Zeitpunkt, als Pedrass Foch noch "zu den Guten gehörte", schon klar war, dass er dereinst als Monos entlarvt werden würde.
Aber diese Diskussion gehört eigentlich in einen anderen Thread.
PS: Mit deinem Avatar bist du prädestiniert, an diesem Thread teilzunehmen!

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kapaun » 3. April 2013, 16:56

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Schnurzel hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Da wäre es wirklich spannender gewesen, wenn eine Figur schon lange mitspielt und sich dann als Bösewicht herausstellt.


Was man dann im Cantaro-Zyklus mit Monos aka Pedrass Foch gemacht hat. Aber auch diese "Lösung" war nicht optimal.


Allerdings nicht. Aber man muss auch dazu sagen, dass diese Lösung hier wirklich extrem konstruiert und sogar unlogisch wirkte. Nicht so, dass man sich hinterher sagte: "Wow, stimmt eigentlich, darauf hätte ich eigentlich auch schon kommen können." Sondern eher so, dass man sich gesagt hat: "Häää? Gehts noch?"
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