Klassiker - Die Meister der Insel

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Haywood Floyd
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Warum? Der MdI_Zyklus begann mit Heft 200 und endete mit Heft 299. Er umfasste somit 100 Hefte und begann 200 (genau genommen 199) Hefte nach Start der Serie. Aber keinesfalls nach 99... :P
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon NEX » 1. Juni 2018, 15:10

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NEX
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:wub: Ich hab heute Brückentag :o( :o( :wub:

Du hast natürlich recht.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 1. Juni 2018, 16:59

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Nisel
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Richard hat geschrieben:Ich kann mich nicht erinnern über das Schicksal von Horror was gelesen zu haben aber ich würde jetzt drauf spekulieren, dass diese Fallenstation der MDI zerstört wurde (also durch den Zusammenbruch der Transmitterstrecke).

Meine persönliche Vermutung geht dahin, daß möglicherweise ja die Sonnen den Zusammenbruch überstanden haben, aber durch die Schockwellen dürfte Horror regelrecht zerfetzt worden sein, sonderlich stabil stelle ich mir diese Kugelschalen jedenfalls nicht vor.

Schade, daß nie ein Terraner hingeflogen ist um mal nachzuschauen was aus den Fallensystemen geworden ist. Gab ja nicht nur Horror und Twin, ich meine mich zu erinnern, daß es noch mehr waren außer Schrotschuß.
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Nisel hat geschrieben:Meine persönliche Vermutung geht dahin, daß möglicherweise ja die Sonnen den Zusammenbruch überstanden haben, aber durch die Schockwellen dürfte Horror regelrecht zerfetzt worden sein, sonderlich stabil stelle ich mir diese Kugelschalen jedenfalls nicht vor.

Schade, daß nie ein Terraner hingeflogen ist um mal nachzuschauen was aus den Fallensystemen geworden ist. Gab ja nicht nur Horror und Twin, ich meine mich zu erinnern, daß es noch mehr waren außer Schrotschuß.


Ich denke, da ist sicher noch mal ein Explorer hingeflogen, man hat die Geschichte bloss noch nicht erzählt, wenn es da eine Geschichte gab, sich durch die Trümmer von Horror zu wühlen ist sicher an sich nicht besonders spannend.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 1. Juni 2018, 20:14

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Nisel
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Man muss bei sowas keinen ganzen Roman schreiben, es reicht eine nostalgische Unterhaltung.
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Haywood Floyd hat geschrieben:Wie gut, dass solche 'schwachen Zyklusplanungen' schon seit Jahrzehnten der Vergangenhet angehören und heutzutage absolut undenkbar wären! :P


Die Zyklusplanung war nach meinen Maßstäben schwach!

Dabei bleibe ich. Basta!

Es sind nicht nur gelungene Einzelideen, die zählen, wie zum Beispiel Sonnentransmitter, Mobys, die Sonneningenieure, ...., sondern auch das Zusammenspiel dieser Ideen und hier offenbart der Zyklus insgesamt gravierende Mängel.

Insbesondere in der Tatsache, dass die MDI ihre Machtmittel nicht sinnvoll einzusetzen wussten.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 1. Juni 2018, 22:06

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Nisel
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Cybermancer hat geschrieben:Insbesondere in der Tatsache, dass die MDI ihre Machtmittel nicht sinnvoll einzusetzen wussten.

Darüber habe ich auch nachgedacht und es hat mich sehr verwundert.


Grundsätzlich aber, bei allen Schwächen, muss man bei gerade diesem Zyklus auch das große Ganze betrachten, es war der erste Zyklus, man ging durchaus neue Wege und musste da eben auch erst zusammenfinden. Das soll nichts entschuldigen, es erklärt aber einige der Schwächen.

Mal abgesehen davon, daß ichs bissl sinnfrei finde, darüber heute noch zu diskutieren, wir können den Zyklus weder ändern noch alles nachvollziehen was damals in den Köpfen der Macher und Schreiber vorging. Das ist so lange schon Geschichte... :rolleyes:
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Nisel hat geschrieben:[...]
Mal abgesehen davon, daß ichs bissl sinnfrei finde, darüber heute noch zu diskutieren, wir können den Zyklus weder ändern noch alles nachvollziehen was damals in den Köpfen der Macher und Schreiber vorging. Das ist so lange schon Geschichte... :rolleyes:


Mit der gleichen Argumentation ist dann aber völlig sinnfrei über aktuelle Zyklen zu diskutieren, weil ändern tun wir eh nichts, egal ob bei historischen oder aktuellen. Und auch bei dem aktuellen Zyklus können wir nicht nachvollziehen, was in den Köpfen der Macher und Schreiber vor sich geht.

Mir fällt das bloss besonders krass auf, weil ich mir kürzlich überlegt habe, wie die MDI die Zeittransmitter wohl benutzt hätten, unter der Voraussetzung, dass Zeitreisen:

a) ein Paralleluniversum erschaffen, in dem sich die Zukunft anders entwickelt als im originalen (das hatte Kurt Mahr in einem der Zeitreiseromane das Zyklus mal angedeutet)

b) die Zeitreisen in die "echte" Vergangenheit führen.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 1. Juni 2018, 22:55

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Nisel
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Bei den aktuellen Sachen kann man zumindest über Hintergründe spekulieren und kriegt evtl. sogar eine Antwort. Bei so alten Sachen ist das aber müßig, dabei bleib ich.

Warum die MdI überhaupt diese blöden Fallensysteme geschaffen haben und warum sie ganz Andromeda unter der Fuchtel haben, aber den Terranern letzlich nichts entgegensetzen können, haben wir schon mal diskutiert, verstanden haben wirs damals schon nicht.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kardec » 2. Juni 2018, 00:01

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Cybermancer hat geschrieben:........
Die Zyklusplanung war nach meinen Maßstäben schwach!

Dabei bleibe ich. Basta!
.....................
...................., dass die MDI ihre Machtmittel nicht sinnvoll einzusetzen wussten.

Hab das schon seinerzeit (mein erster regulär am Kiosk gekaufte Roman war 199 "Arkons Ende") - und lange Jahre in der Rückbetrachtung identisch so gesehen wie du.
Erst jetzt, viel später, hab ich einen etwas anderen Blick darauf. Das liegt am einsetzenden Altersschwachsi.....äh, an der Altersweiheit natürlich. :D

Evtl. haben Scheer u. Ernsting durch Zufall oder humanistische Bildung die Wirklichkeit nicht so verfehlt wie es scheint.

Die Hauptmotive der MdI waren vordergründig Machtgier - ich behaupte Hauptmotiv ist panische Existenzangst.
Die MdI hatten keinerlei Übereinstimmung mit den Beherrschten.

Es gibt eine Analogie in der Menschheitsgeschichte. Das ist was wir als das chinesische Kaisertum bezeichnen.

Weiter entfernt von der eigenen Bevölkerung kann man nicht sein. Das Individuum zählte und zählt in China nix.
Seit dem 3. Jhdt. vor Chr. ist C. das mit Abstand volkreichste Reich der Welt - mit der fortgeschrittensten technischen Zivilisation weltweit bis ins 16. Jhdt.
Trotzdem hat nahezu jeder dahergelaufene Kameltreiberstamm China erobern können.

Das in der verbotenen Stadt abgeschottete "Mandat des Himmels" ist eine (vermutlich unbeabsichtigte) Anologie zu den 7 panischen Meistern der I., die der der eigenen Bevölkerung nicht trauten, nicht trauen konnten - und sie, wie der Kaiser von China einem Terrorregime unterwarfen und deshalb weitgehend unbewaffnet hielten.
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Sehr geehrter Kardec (immer schön höflich, wir wollen ja nicht, dass die Diskussion Seufertsche Züge annimmt, gelle :devil: ),

gerade in diesem Punkt muss ich dir wiedersprechen. Bei den technischen Möglichkeiten der MDI interessieren die Hilfsvölker garnicht mehr.

Es ist nicht rational sie in irgendeiner Weise in die Verteidigungsbemühungen einzubinden. Mittels Multiduplikatoren konnten sich die MDI von allen was interessant war eine Kopie ziehen und die Atomschablonen dann auch noch beliebig lange lagern (geniale Wissenschaftler, geniale Flottenstrategen, interessante technische Gerätschaften, von allem nur das Beste). Also wird alles, was mit der Verteidigung von Andromeda und den vorgelagerten Galaxien zu tun hat, mittels Duplos ausgeführt. Da Duplos loyalitätskonditiniert sind, ist das auf jeden Fall die bessere Lösung, anstatt sich auf Hilfsvölker zu verlassen, deren kulturelle Identität und interne Politik eventuell den Zielen der Meister entgegensteht. Das entspricht auch mehr der zutiefst paranoiden Geisteshaltung der Meister.
Anstatt auf die Maahks, wäre die Solare Flotte bei der Auseinandersetzung um die Sonnentransmitter in der Milchstraße direkt auf multispezies (so zusammengestellt das sich die Fähigkeiten der verschiedenen Spezies optimal ergänzen, höchstwahrscheinlich durch Jahrtausende der Genmanipulation optimiert) Duploverbände getroffen, ausgerüstet mit der besten Technologie die die MDI zur Verfügung haben (da Duplos eh konditioniert sind, muss man sich auch nicht bei der Technologie zurückhalten, mit der man sie ausstattet).
Zur Technologie ist zu sagen, dass die MDI direkt dort einsteigen, wo die Lemurer aufgehört haben. Dank Zeittransmitter gibt es eine technologische Kontinuität zwischen Lemurern und MDI. Die MDI können aus der Spätphase der Haluterkriege die neuesten technologischen Entwicklungen der Lemurer direkt abgreifen, wie zum Beispiel KNK-Geschütze und Schwarzschildreaktoren.
Dank derselben Zeittransmitter gibt es für die Meister auch keinen Fog of War. Die Meister wissen genau, mit wem sie es zu tun haben und wann und wo große Offensiven zu erwarten sind.
Wegen der Multiduplikatoren haben die Meister auch nicht einen Kalup oder Waringer sondern Milliarden davon und wenn einen mal das Zeitliche segnet, auf Multidon steht schon Ersatz bereit. Und das es nur eine Welt wie Multidon gibt, halte ich für ein Gerücht. Eher wahrscheinlich ist, dass tausende Planeten mit Multiduplikatorfabriken existieren.
Auch die all die Bestrafungsaktionen, mit denen unterstrichen werden sollte, was für völkermordende Bastarde die Meister doch waren, komplett
überflüssig. Mittels Duplos hast man sowohl die offizielle Stellen der untergeordneten Völker als auch die Opposition komplett infiltriert. Alle hängen eh an den Marionettenfäden. Wozu Strafaktionen?
Und selbst wenn ein Volk, wie zum Beispiel die Paddler, aus was für Gründen auch immer, ausgelöscht werden soll, mittels Multiduplikatoren können die Meister den Kuchen essen und ihn trotzdem behalten.
Einfach eine Schablone ziehen, bevor die Opfer atomisiert werden und die Aussenwelt merkt nicht einmal, dass die große Säuberung stattgefunden hat. Und man hat Paddlerplattformen als Flottentender für die eigenen Duploflotten.
Ach ja, Transformkanonnen und Relativschirme haben die Meister natürlich auch in ihrem Arsenal. Woher kamen die Posbis nochmal?

Unter diesen Gesichtspunkten sollte man dann eventuell die Chancen des Solaren Imperiums, den Krieg zu gewinnen neu bewerten.
Ich bin ja der Meinung, der Zyklus war eine einzige große Geschichtsfälschung, bloss von wem und was hat sich damals wirklich abgespielt?
:gruebel: :gruebel:
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Richard » 2. Juni 2018, 14:56

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Richard
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Hm, ein Punkt sollte nicht uebersehen werden: man konnte anscheinend nicht unbegrenzt viele Duplos aus einer Atomschablone ziehen. Irgendwie "nutzten sich die ab". Klingt jetzt bloed, ich weiss ... Aber ich möchte da an die Story rund um Band 262 - Der Meisterplan und Band 263 - Sieben Stunden Angst zeigt kommt es dann irgendwann mal zu einer Loyalitätskrise bei den Duplos.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 2. Juni 2018, 15:14

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Mal dumm gefragt, konnten sich die Duplos eigentlich fortpflanzen?
Dann wären da - zwecks Loyalität - gezielte Züchtungen möglich gewesen um Intelligenz etc. zu fördern. Von diesem Nachwuchs wiederum Schablonen angelegt, wird das Original überflüssig. Skrupel kannten die Meister ja nicht.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Richard » 2. Juni 2018, 15:26

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Richard
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Ich kann mich jetzt nicht an eine konkrete Aussage dazu erinnern aber mich würde es jetzt wundern wenn die MDI den Duplos Sexual- und Fortpflanzungstriebe gelassen hätten, die stören doch nur bei der Erfüllung der Aufgaben für die die Duplos üblicherweise geschaffen wurden.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Kardec » 2. Juni 2018, 20:07

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Cybermancer hat geschrieben:Sehr geehrter Kardec (immer schön höflich, wir wollen ja nicht, dass die Diskussion Seufertsche Züge annimmt, gelle :devil: ),.......

50 €-Cent ins Bösewort-Schwein :P

Nun, werter "Cybermancer", ich wollte den Sieg Terras nicht als zwingend darstellen :lol:, sondern lediglich, dass und evtl. warum, die Wahrscheinlichkeit nicht bei Null liegt.
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Richard hat geschrieben:Hm, ein Punkt sollte nicht uebersehen werden: man konnte anscheinend nicht unbegrenzt viele Duplos aus einer Atomschablone ziehen. Irgendwie "nutzten sich die ab". Klingt jetzt bloed, ich weiss ... Aber ich möchte da an die Story rund um Band 262 - Der Meisterplan und Band 263 - Sieben Stunden Angst zeigt kommt es dann irgendwann mal zu einer Loyalitätskrise bei den Duplos.


Bei dem Roman der Meisterplan frage ich mich allerdings, wieso das Gas auch auf den Metabolismus des Haluters gewirkt hat.

Ausserdem eines der Argumente dafür, bei Kampfansätzen immer den Helm des Kampfanzuges geschlossen zu halten.
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Faktor10 » 4. Juni 2018, 14:23

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Lieber Cybermancer.
An sich hast du recht. Die MdI konnten eigentlich nicht besiegt werden. Zeitreisen, Waffen, Duplos und viele Multidone. Aber die Autoren wollten es einfach nicht. Sie haben es wohl auch nicht hinterfragt zu der Zeit als die Romane geschrieben wurden.
Auch die ULEB konnten eigentlich nicht besiegt werden. Sie hätten in Band 350 nachdem sie bemerkten wie stark Terra ist einfach die gesamte Dolan Flotte aktivieren können. Auch das wollten die Autoren nicht.
Es ist eigentlich müßig darüber nach zu denken. Es ist wie es ist ,die Autoren schrieben es halt so.
Natürlich ist es für Fans spannend alternativen zu untersuchen. Dies macht auch Spaß.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Haywood Floyd
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Ich meine mich zu erinnern, dass Scheer die Terraner in ihrem Dualismus zu den Arkoniden im Speziellen (und anderen hochentwickelten galaktischen Spezies im Allgemeinen) gerne in Analogie mit (idealisierten!) Germanen und deren Verhältnis zum römischen Reich (Imperium) betrachtete. Wohl nicht zufällig hießen IIRC gleich mehrere terranische Flaggschiffe THEODERICH: Ostgote und damit letztlich Germane!

Andere Expokraten einer anderen Serie dichteten versprengten Kelten in einem kleinen Dorf in Gallien letztlich ebenfalls erfolgreich daselbe an: David gegen Goliath...

Und auch gegen die MdI siegten die Teraner ja nicht in 'offener Feldschlacht', sondern durch eine Mischung aus Chuzpe, Heimtücke und Schläue.

Und war es denn in späteren Zyklen gegen spätere Gegner (bis hin zum Atopischen Tribunal) so viel anders? Mit gesundem Menschenverstand betrachtet, hätten die Terraner (Galaktiker) eigentlich immer die Verlierer sein müssen - genau das macht ja die Serie überhaupt erst spannend...
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Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Richard » 4. Juni 2018, 23:25

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Richard
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Dann & wann haben die Terraner / Galaktiker auch Unterstützung bekommen.
Auch im MDI Zyklus ... ohne die Maahks wäre der Kampf gegen die MDI auch ander ausgegangen. Ohne die Haluter hätten wohl die Dolans die Erde zerstoert. Ohne die Ganjasen hätten sich die Takerer wohl viel eher mal um die Milchstrasse geküommert .. Ohne die Cappins wäre das Solare System womoeglich in den Schwarm integriert worden .... usw usf.
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Günther Drach
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Richard hat geschrieben:Dann & wann haben die Terraner / Galaktiker auch Unterstützung bekommen.
Auch im MDI Zyklus ... ohne die Maahks wäre der Kampf gegen die MDI auch ander ausgegangen. Ohne die Haluter hätten wohl die Dolans die Erde zerstoert. Ohne die Ganjasen hätten sich die Takerer wohl viel eher mal um die Milchstrasse geküommert .. Ohne die Cappins wäre das Solare System womoeglich in den Schwarm integriert worden .... usw usf.

Am besten gefielen mir in dieser Hinsicht die Ploohns. Sie hätten keinen Finger krümmen müssen, die Erde mit Milliarden von Menschen wäre vernichtet worden. Nun ja, man kann sagen, sie fühlten sich verantwortlich für die Situation -- ich nenn es Menschlichkeit oder Barmherzigkeit.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men
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Klaus N. Frick
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GruftiHH hat geschrieben:Lese den Zyklus gerade noch mal als SBs und bin zur Zeit auf dem Planeten Horror. :D


Als ich diese Romane in den 70er-Jahren zum ersten Mal las – so mit 13 Jahren –, fand ich die unglaublich spannend. Als ich sie irgendwann um 1980/81 noch einmal las, fand ich sie auch noch richtig gut. Unlängst hörte ich sie in der Silber Edition an. Natürlich haben sie irrsinnige Schwächen, die ich euch hier alle ersparen will, aber ich mag die Geschichten immer noch. Klar, weil in meinem Hinterkopf der Dorfjunge von damals mitliest ... aber ...
:o(

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Quinto » 5. Juni 2018, 13:57

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Klaus N. Frick hat geschrieben:Natürlich haben sie irrsinnige Schwächen, die ich euch hier alle ersparen will

Nur keine falsche Scham. Immer raus damit.

Re: Klassiker - Die Meister der Insel

Beitragvon Nisel » 5. Juni 2018, 15:12

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Klaus N. Frick hat geschrieben:
GruftiHH hat geschrieben:Lese den Zyklus gerade noch mal als SBs und bin zur Zeit auf dem Planeten Horror. :D


Als ich diese Romane in den 70er-Jahren zum ersten Mal las – so mit 13 Jahren –, fand ich die unglaublich spannend. Als ich sie irgendwann um 1980/81 noch einmal las, fand ich sie auch noch richtig gut. Unlängst hörte ich sie in der Silber Edition an. Natürlich haben sie irrsinnige Schwächen, die ich euch hier alle ersparen will, aber ich mag die Geschichten immer noch. Klar, weil in meinem Hinterkopf der Dorfjunge von damals mitliest ... aber ...
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Mit anderen Worten, Du hast Deinen eigenen Geschmack, was Dir gefällt muss mir noch lange nicht gefallen und umgekehrt, und wenn uns beiden etwas gefällt, ist es noch schöner :D
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
GruftiHH hat geschrieben:Lese den Zyklus gerade noch mal als SBs und bin zur Zeit auf dem Planeten Horror. :D


Als ich diese Romane in den 70er-Jahren zum ersten Mal las – so mit 13 Jahren –, fand ich die unglaublich spannend. Als ich sie irgendwann um 1980/81 noch einmal las, fand ich sie auch noch richtig gut. Unlängst hörte ich sie in der Silber Edition an. Natürlich haben sie irrsinnige Schwächen, die ich euch hier alle ersparen will, aber ich mag die Geschichten immer noch. Klar, weil in meinem Hinterkopf der Dorfjunge von damals mitliest ... aber ...
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Den MdI-Zyklus las ich Anfang der 70er zum ersten Mal. Auch ich fand ihn damals superspannend und hervorragend. Aus heutiger Sicht mache ich davon ein paar Abstriche, man ist ja inzwischen reifer geworden und sieht einiges anders. Dennoch ist die Faszination ungebrochen, was diesen Stoff prinzipiell ausmacht. Sicherlich wurden Fehler gemacht - und das ist heute nicht anders. In 30 jahren wird man über die Schwächen der 2900er Bände lächeln, heute jedoch staunen wir über den Ideenreichtum unserer Autoren. Zeiten ändern sich, Weltansichten und Geschmäcker auch. Gemießen und schwelgen wir doch einfach in diesen alten, "guten" Zeiten und stehen Neuem aufgeschlossen gegenüber.

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