Das Mutantenkorps

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dandelion
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Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 25. Juni 2014, 21:24

Im Unterforum Spielwiese läuft bekanntlich zur Zeit das von Heiko Langhans initiierte Spiel " Haue oder Heilung", für das er dankenswerter Weise eine Liste über die frühen Miglieder des Mutantenkorps zusammengestellt hat. Für mich ist das neben dem Spiel auch eine gute Gelegenheit, mein zum Teil eingerostetes Wissen aufzufrischen und meine Sympathie- und Antipathiewerte zu testen.

Gestern bin ich über Homer G. Adams gestolpert, der mir noch nie sonderlich sympathisch war und bei dem es gleich zu Beginn seiner Karriere (PR 6) tiefe Einblicke in sein Seelenleben gab. Mit unsauberen Mitteln verursacht er einen Börsenkrach, dem einige Selbstmorde von betroffenen Anlegern folgen.

Die Reaktion von Adams spricht Bände:

"... daß ich mich für den Selbstmord anderer Menschen nicht verantwortlich fühle. Wer den Verlust materieller Werte nicht verschmerzen kann, hat das mit sich selbst auszumachen.“

So kennen wir die eiskalten Finanzhaie. Nein, dieser Adams war eigentlich kein Mann für Rhodans Gutmenschentruppe.

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Faktor10
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Faktor10 » 25. Juni 2014, 22:03

Ok, der Spruch ist etwas hart.Aber die Autoren hatten auch selber viel schlimmeres erlebt( 2.Weltkrieg). Da ist eine Pleite für sie nur ein Windchen.
Homer G. Adams als Person ist mal ein anderer Typ in der Truppe von PR. Ich mag ihn.
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Waringer » 25. Juni 2014, 22:28

dandelion hat geschrieben: So kennen wir die eiskalten Finanzhaie. Nein, dieser Adams war eigentlich kein Mann für Rhodans Gutmenschentruppe.
Mein Eindruck ist, dass die Autoren zu Beginn der Serie die Charaktere
etwas grobschlächtiger gezeichnet haben, was erst im Laufe der Zeit besser
wurde. So gab es z.B. Szenen in denen Reginald Bull Flugzeuge mit seinem
Psychostrahler zum Absturz bringt, einen mehr oder weniger mordenden Gucky
oder Andersdenkende, die mal eben deportiert worden sind. Vielleicht lag es daran,
dass die Serie zu Beginn nicht für eine lange Laufzeit konzipiert wurde und man erst
später mehr Wert auf eine durchweg positive Charakterzeichnung gelegt bzw. sich
Gedanken darüber gemacht hat.

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Haywood Floyd » 27. Juni 2014, 10:39

Waringer hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben: So kennen wir die eiskalten Finanzhaie. Nein, dieser Adams war eigentlich kein Mann für Rhodans Gutmenschentruppe.
Mein Eindruck ist, dass die Autoren zu Beginn der Serie die Charaktere
etwas grobschlächtiger gezeichnet haben, was erst im Laufe der Zeit besser
wurde. So gab es z.B. Szenen in denen Reginald Bull Flugzeuge mit seinem
Psychostrahler zum Absturz bringt, einen mehr oder weniger mordenden Gucky
oder Andersdenkende, die mal eben deportiert worden sind. Vielleicht lag es daran,
dass die Serie zu Beginn nicht für eine lange Laufzeit konzipiert wurde und man erst
später mehr Wert auf eine durchweg positive Charakterzeichnung gelegt bzw. sich
Gedanken darüber gemacht hat.
Ich glaube, es lag auch am damaligen Zeitgeist, der nicht so gezwungen-verlogen politisch korrekt war, wie unser heutiger, unter dem man alles mögliche nicht sagen, ja nichtmal andeuten darf, um nicht sofort dem Shitstorm des vereinigten #Gutmenschentums zum Opfer zu fallen! Insgeheim gehandelt wird allerdings damals wie jetzt genau gleich - nur heutzutage wird es verbrämt und mit verlogenen, aber politisch korrekt lautenden Etiketten versehen.
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 27. Juni 2014, 11:17

Die Charakerisierung von Adams sticht halt ins Auge. Bei den anderen rekrutierten Mitstreitern wurde Wert auf positive Eigenschaften gelegt.

Bei der Zusammenstellung des Korps ging es dann allerdings auch grenzwertig zu, wenn man an die Entführung einiger japanischen Mutanten aus einem Fußballstadion denkt.

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Heiko Langhans » 27. Juni 2014, 12:15

Taam Yokida hat´s verdient - der hat das Spiel manipuliert!

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 27. Juni 2014, 13:14

Da hat mich mein Gedächtnis getrogen, wie ich beim Nachlesen festgestellt habe. Im Fussballstadion gab es nur einen Mutanten, eben Tama Yokida. Die übrigen Japaner wurden anderweitig entführt, z.B Ishi Matsu nach einem Theaterbesuch.

Von einer Spielmanipulation durch Tama Yokida steht im Heft allerdings nichts. Bleibt zu hoffen, daß auch in Brasilien keine Telekineten am Werk sind. :D

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Mi.Go » 27. Juni 2014, 13:18

dandelion hat geschrieben:... Bleibt zu hoffen, daß auch in Brasilien keine Telekineten am Werk sind. :D
Zumindest japanische kann man ausschließen. ;)
Todeskandidat: "Ich glaube nicht an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe"
Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 27. Juni 2014, 13:22

Mi.Go hat geschrieben: Zumindest japanische kann man ausschließen. ;)
Die hat Rhodan ja alle schon in den 70ern kassiert. :D

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von BrazoSurfat » 27. Juni 2014, 17:36

dandelion hat geschrieben:Im Unterforum Spielwiese läuft bekanntlich zur Zeit das von Heiko Langhans initiierte Spiel " Haue oder Heilung",.....
Gestern bin ich über Homer G. Adams gestolpert, der mir noch nie sonderlich sympathisch war........
Dort versuche ich auch, ihn "rauszuhauen"
dandelion hat geschrieben:Nein, dieser Adams war eigentlich kein Mann für Rhodans Gutmenschentruppe.
Das denke ich aber schon !
Ohne ihn hätte Rhodan wahrscheinlich ganz schön alt ausgesehen !

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 28. Juni 2014, 13:08

BrazoSurfat hat geschrieben: Ohne ihn hätte Rhodan wahrscheinlich ganz schön alt ausgesehen !
Zumindest am nötigen Kleingeld hätte es der Dritten Macht gefehlt. Adams wird zwar hier zum Mutantenkorps gezählt, aber so habe ich ihn eigentlich nie gesehen. Er war für mich eine Person im Hintergrund, die dann und wann erwähnt wurde. Die glorreichen Mutanten waren Andere, wie Marshall, Tschubai, Kakuta ... Die haben im Einsatz ihren Kopf hingehalten.

Adams hat für das Geld gesorgt, das kam mir damals gar nicht so wichtig vor. War natürlich auch nicht sonderlich prestigeträchtig.

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Mi.Go » 28. Juni 2014, 13:14

dandelion hat geschrieben:... Adams hat für das Geld gesorgt, das kam mir damals gar nicht so wichtig vor. ..
Ich hab' die Figur, zu diesem Zeitpunkt, für einen "Realitätsanker" der Serie gesehen.
Todeskandidat: "Ich glaube nicht an die abschreckende Wirkung der Todesstrafe"
Henker: "Ich hab hier noch keinen zweimal gesehen"

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Alexandra » 28. Juni 2014, 23:05

Mi.Go hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:... Adams hat für das Geld gesorgt, das kam mir damals gar nicht so wichtig vor. ..
Ich hab' die Figur, zu diesem Zeitpunkt, für einen "Realitätsanker" der Serie gesehen.
Ja.
DORGON http://www.dorgon.net/

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Faktor10 » 28. Juni 2014, 23:51

Mercant war auch so ein Anker
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Waringer » 29. Juni 2014, 09:26

Alexandra hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:... Adams hat für das Geld gesorgt, das kam mir damals gar nicht so wichtig vor. ..
Ich hab' die Figur, zu diesem Zeitpunkt, für einen "Realitätsanker" der Serie gesehen.
Ja.
Yup, Adams ist mit seiner GCC (General Cosmic Company) der Architekt der dritten Macht gewesen. Später ist er das Finanzgenie des Solaren Imperiums geworden und letztendlich hat er sich zur grauen Eminenz im Hintergrund gewandelt. Eigentlich eine der wichtigsten Figuren aus Rhodans Umgebung. B-)

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Richard » 29. Juni 2014, 10:18

Waringer hat geschrieben:
Alexandra hat geschrieben:
Mi.Go hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben:... Adams hat für das Geld gesorgt, das kam mir damals gar nicht so wichtig vor. ..
Ich hab' die Figur, zu diesem Zeitpunkt, für einen "Realitätsanker" der Serie gesehen.
Ja.
Yup, Adams ist mit seiner GCC (General Cosmic Company) der Architekt der dritten Macht gewesen. Später ist er das Finanzgenie des Solaren Imperiums geworden und letztendlich hat er sich zur grauen Eminenz im Hintergrund gewandelt. Eigentlich eine der wichtigsten Figuren aus Rhodans Umgebung. B-)
Homer war eigentlich bei fast allen Organisationen/Staatsgebilden/... in denen Perry (federfuehrend) beteiligt war fuer die Finanzen zustaendig.
Bei den GdN, RdT und aehnlichen war Perry nicht wirklich so 100%ig federfuehrend und folgerichtig auch Homer nicht fuer die Finanzen zustaendig ;).
Aber waehrend des "Camelot Exils" der ZACies war er mit der Organisation Taxit wieder mal der Beschaffer der Finanzmitteln - was meine These erneut erhaertet.
Dass Homer inzwischen auch immer wieder eine Art Geheimdiensttaetigkeit uebernimmt ist tatsaechlich eine Erweiterung des Charakters von HGA - ebenso wie seine Taetigkeit als Chef der Widder im Cantarozyklus.

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Waringer » 29. Juni 2014, 12:05

Richard hat geschrieben: Homer war eigentlich bei fast allen Organisationen/Staatsgebilden/... in denen Perry (federfuehrend) beteiligt war fuer die Finanzen zustaendig.
Bei den GdN, RdT und aehnlichen war Perry nicht wirklich so 100%ig federfuehrend und folgerichtig auch Homer nicht fuer die Finanzen zustaendig ;).
Aber waehrend des "Camelot Exils" der ZACies war er mit der Organisation Taxit wieder mal der Beschaffer der Finanzmitteln - was meine These erneut erhaertet.
Dass Homer inzwischen auch immer wieder eine Art Geheimdiensttaetigkeit uebernimmt ist tatsaechlich eine Erweiterung des Charakters von HGA - ebenso wie seine Taetigkeit als Chef der Widder im Cantarozyklus.
Nun ist es den Zellaktivatorträgern ja aus verständlichen Gründen verboten aus Geldanlagen Erträge also z.B. Zinsen zu ziehen. Aus einem Solar würden nach 3000 Jahren bei einem Zinsatz von 1,0% mehrere Billionen werden. Mich würde wirklich einmal interessieren, wie das Konstrukt der Geldverwaltung unter Adams für die Zellaktivatorträger derzeit aussieht. Gilt dieses Verbot nur für den Wirkungsbereich der LFT? Haben die Strohmänner? Haben die Unsterblichen jetzt ihr Geld nach Andromeda oder in irgendwelche dunklen Kanäle verschoben? :D

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Aristipp » 29. Juni 2014, 12:57

Waringer hat geschrieben:
Richard hat geschrieben:
Nun ist es den Zellaktivatorträgern ja aus verständlichen Gründen verboten aus Geldanlagen Erträge also z.B. Zinsen zu ziehen.
Wo steht das?
Aus einem Solar würden nach 3000 Jahren bei einem Zinsatz von 1,0% mehrere Billionen werden. (...)
9.207.076.948.198,73 Solar wohl so über Pie mal Daumen. :P Bei einer jährlichen Inflation von 2 bis 3 Prozent (was bei dem Militärhaushalt des Solaren Imperiums wirklich wenig gewesen sein würde) und diversen Finanzkrisen nach diversen mehr oder weniger gründlichen Untergängen des Reiches und der Einführung des Galax mit einem Umwechselkurs von 1:1.000.000.000 - ich schätze, wir sollten mal eine Sammlung für die verbliebenen Aktivatorträger veranstalten. Nicht, dass die uns einfach weghungern. :devil:

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Richard » 29. Juni 2014, 13:06

Aristipp hat geschrieben:
Waringer hat geschrieben:
Nun ist es den Zellaktivatorträgern ja aus verständlichen Gründen verboten aus Geldanlagen Erträge also z.B. Zinsen zu ziehen.
Wo steht das?
Stimmt, das wuerde mich auch interessieren.
Ich kann mich da an eine Passage aus der Kosmochronik ueber Bully erinnern wo Bully gerade mit den Zinseszinsen argumentiert als es um das Vermoegen der ZA Traeger geht (ich glaube, da haben irgendwelche Reporter eine - hm - "bloede" Frage hinsichtlich des Gehalts bzw. dem Vermoegen von Bully und anderen ZA Tragern gestellt).

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Slartibartfast » 29. Juni 2014, 15:25

Das ist mir auch neu, aber der Gedanke bietet Stoff für interessante Überlegungen.

Einerseits könnte es laufen wie bei normalsterblichen Menschen, die Vermögen ansparen und es dann vererben. Warum sollten die Aktivatorträger das nicht auch dürfen?

Per Gesetz könnte eine zeit- oder betragshöhen-gestaffelte Sonderzinsabgabe, alternativ eine virtuelle Erbschaftssteuer auf 'Unsterbliche Kapitalanlagen' eingeführt werden, alle 40 oder 100 Jahre z.B. 60% Vermögensabgabe. Was wären angemessene Zeitspannen und Abgabequoten?

Was sieht es mit Goldbarren, Ynkelonium- und Salkrit-Anleihen aus? Was ist mit dem Wertzuwachs bei Grundbesitz auf Terra und neu erschlossenen Planeten, wie mit Immobilien?

Firmenbeteiligung an intergalaktischen Speditionen, Teilhaberschaften an wertvollen Patenten und Knowhow an geklaut... äh adaptierter Alientechnologie aus? Die Aktivatorträger sind schließlich auch Geheimnisträger der Vertrauensstufe Omega VII/B und höher, kennen alles was die terranischen Top-Forscher erforschen.

Die Unsterblichen könnten eng verschlungene, schwer zu durchschauende Netze knüpfen.
Gibt es gesetzlich verbotene Verflechtungen / Interessenskonflikte, falls Aktivatorträger über Generationen enge Freunde / Verwandte in die Vorstände großer Konzerne bugsieren wollen?

Nimmt ihnen die kosmokratische Aktivatorstrahlung die Begierde auf Geld und Macht?

Hm, das hat direkt Potenzial für einen eigenen Thread, Unsterbliche(n)-Geldgeschäfte. :D Mag jemand?

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dandelion
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 29. Juni 2014, 15:53

Erfahren wir da auch, was so ein Großadministrator verdient (im Vergleich zu Angela) oder ein Mutantenkorpschef. Oder Sonderoffizier Gucky oder...
Höggschte Zeit mal die Gehälter offen zu legen. :D

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Alexandra » 29. Juni 2014, 17:27

dandelion hat geschrieben:Erfahren wir da auch, was so ein Großadministrator verdient (im Vergleich zu Angela) oder ein Mutantenkorpschef. Oder Sonderoffizier Gucky oder...
Höggschte Zeit mal die Gehälter offen zu legen. :D
Gute Idee.
Statt der überbordenden Beziehungskisten mal paar andere Ebenen Alltag.
Fände ich toll.
Für eine nachträgliche Einarbeitung ist es natürlich zu spät, aber es gibt aktuell sicher viele Möglichkeiten dafür.
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Langschläfer » 29. Juni 2014, 17:47

dandelion hat geschrieben:Erfahren wir da auch, was so ein Großadministrator verdient (im Vergleich zu Angela) oder ein Mutantenkorpschef. Oder Sonderoffizier Gucky oder...
Höggschte Zeit mal die Gehälter offen zu legen. :D
:D :D :D :st:

Wobei man bezüglich übergroßer Privat-Vermögen ja durchaus was machen kann... so eine Art "Vermögensdeckel", könnte zum Beispiel eine Negativ-Verzinsung (bzw. eine Steuer auf das Vermögen selbst - nicht nur auf die Vermögenserträge) sein, ab einem bestimmten Betrag, mit Progression im Zinssatz...
Müsste man natürlich auch begrenzen, weil Firmen davon nicht in vollem Umfang betroffen sein dürften. Man stelle sich vor was bei Whister & Co los wäre, wenn Perry an denen 5% hielte und dieser Anteil plötzlich auf den freien Markt geschmissen würde, weil der Kerl sonst seine Steuern nicht zahlen kann... ;)
(Natürlich würde der Anteil erst einmal nur an den Gläubiger fallen, also die LFT bzw. an die Regierung von Terra. Aber immer noch ein Schock, der an der (interstellar handelnden) Börse arg gefährlich sein könnte...)

Auf jeden Fall waren Perry und Co mal sehr reich - eine der Expeditionen zur Großen Leere haben die ZACies ja zu großen Teilen selber finanziert iirc, danach waren sie aber alle ziemlich blank... und das ist ja noch gar nicht mal so lange her... 300 Jahre oder so... minus Zeitsprung nach Neuroversum, Beinahe-Zusammenbruch der Wirtschaften am Beginn der HI... das dürfte nochmals ziemlich den Kontostand gedrückt haben...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von Kardec » 29. Juni 2014, 22:34

Das hab ich mal spaßeshalber im Spoilerthread geschrieben
Von Atlans 9-Bändigen Lebenserinnerungen wurden pro Band im Schnitt 1,2 Billionen Exemplare verkauft.
Ähnlichen Verkaufserfolg hatte er in Andromeda mit dem Erotikthriller "Mirona - eine Liebe auf Tamanium"

Die Erträge wurden vom Finanzberater Gershwin angelegt und haben sich mittlerweile verhundertfacht. :D

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Re: Das Mutantenkorps

Beitrag von dandelion » 30. Juni 2014, 13:58

Kardec hat geschrieben:Das hab ich mal spaßeshalber im Spoilerthread geschrieben
Von Atlans 9-Bändigen Lebenserinnerungen wurden pro Band im Schnitt 1,2 Billionen Exemplare verkauft.
Ähnlichen Verkaufserfolg hatte er in Andromeda mit dem Erotikthriller "Mirona - eine Liebe auf Tamanium"

Die Erträge wurden vom Finanzberater Gershwin angelegt und haben sich mittlerweile verhundertfacht. :D
Und jetzt ist Atlan verschollen, vielleicht für immer. Wer hat jetzt das Geld? Die Schweizer Banken ??? :unschuldig:

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