Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon thinman » 19. Januar 2018, 12:17

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Yman hat geschrieben:Der Schwarm-Zyklus ist ja schön, aber wo geht es weiter? Ich habe gerade Band 574 "Das Himmelsmetall" von Clark Darlton gelesen.

Das hat mir sehr gut gefallen, wie unsere Helden, allen voran ein gewisser Mausbiber, sich selbst im Inneren des PEW-Meteoriten gefangen haben! Der Meteorit, 70 km hoch, der als eine Art Splitter in der Oberfläche des Planeten der Asporcos steckt, ist aber leider viel zu wenig beschrieben worden. Leider habe ich den nächsten Roman nicht, um zu erfahren, wie Atlan, Gucky, Tschubai, Takvorian, Tolot und Corello dem Meteoriten entkommen. Ich vermute, dass nur Corello mit seinen überragenden Fähigkeiten eine Chance hat, dem PEW beizukommen.


Deine Vermutung ist so gut wie jede andere.
Es ist immer noch eine unerzählte Geschichte.

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon HOT » 19. Januar 2018, 18:46

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Yman hat geschrieben:Der Schwarm-Zyklus ist ja schön, aber wo geht es weiter?


Ich persönlich habe mit dem hervorragenden Konzil-Zyklus (Heft 650) weitergemacht und bis zu Band 1000 durchgezogen.

Meine Empfehlung!

Die beiden Mini-Zyklen dazwischen haben mir nicht gefehlt und dass die Altmutanten im PEW-Metall gefangen sind, ist ja nun schnell erklärt, und mehr brauchst du nicht zu wissen.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Yman » 24. Januar 2018, 19:07

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HOT hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Der Schwarm-Zyklus ist ja schön, aber wo geht es weiter?


Ich persönlich habe mit dem hervorragenden Konzil-Zyklus (Heft 650) weitergemacht und bis zu Band 1000 durchgezogen.

Meine Empfehlung!

Die beiden Mini-Zyklen dazwischen haben mir nicht gefehlt und dass die Altmutanten im PEW-Metall gefangen sind, ist ja nun schnell erklärt, und mehr brauchst du nicht zu wissen.


Ich wollte wissen, im welchem Thread es nach dem Schwarm-Zyklus weiter geht.

Die vier Romane

PR 574 Das Himmelmetall
PR 575 Stadt im Lavameer
PR 576 Ein Mutant verschwindet
PR 577 Ein Mutant wird gejagt

haben mir sehr gut gefallen, und ich möchte jetzt auch noch den Anfang des Zyklus nachlesen.

Es wird viel geboten, zunächst einmal die politische Situation nach der Schwarmkrise. Die Schwarmkrise wird aufgearbeitet, Perry müsste für die Wahl zum Großadministrator kandidieren, will aber nicht so richtig. Nachfolger stehen bereits bereit. Eine Frau in seinem Umfeld, Orana Sestore, hat sich in ihn verliebt, aber er zögert, da sie eine Sterbliche ist.

Und da bahnt sich nach der Schwarmkrise bereits die nächste Krise an: Die Stimmen der Qual. Ein neues interessantes Volk tritt in Erscheinung. Das neue Mutantenkorps gerät in eine sehr ernste Bewährungsprobe. Die Mutanten, die bei Second Genesis gestorben sind, hatten ziemlich langweilige Fähigkeiten. Das neue Mutantenkorps verfügt über fantastische Fähigkeiten, wirkt aber ziemlich hilflos. Besonders der neue Leiter, Fellmer Lloyd, scheint nichts zu können. Seine Führungsqualitäten lassen gegenüber einem Perry Rhodan oder Atlan sehr zu wünschen übrig.

Die Mission auf dem Planeten der Asporcos war sehr interessant und gefährlich, und mit der Rückkehr der TIMOR zur Erde ist die Gefahr längst nicht gebannt. Das war sehr spannend und gut geschrieben, wie sich Ribald Corello der fremden Macht beugen musste und anschließend gejagt wurde.

Unfreiwillige Unterstützung erhält Corello von Alaska Saedelaere, der wiederum mit Kytoma ein Abenteuer erlebt, das für sich genommen schon sehr interessant ist. Kytoma stammt aus dem Volk, das den Schwarm erbaut hat und über erstaunliche Fähigkeiten verfügt. Diese Hintergründe sind sehr interessant, auch diese Stadt, zwar nicht die Stadt Allerorten oder eine immaterielle Stadt, aber trotzdem interessant. In dieser Stadt bleibt nichts verborgen, auch keine bösen Gedanken. Wer Schaden anrichten will, wird aus der Stadt verbannt.

Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu im nächsten Roman bei der Suche nach Corello schlagen werden. Und es scheint auch so, dass Hinterlassenschaften der Lemurer in diesem Zyklus noch eine Rolle spielen könnten.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon nanograinger » 24. Januar 2018, 21:28

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Yman hat geschrieben:Ich wollte wissen, im welchem Thread es nach dem Schwarm-Zyklus weiter geht.
...

Es gibt bisher keinen "Klassiker"-Thread zum Altmutanten-Zyklus. Heiko Langhans hat nach dem Schwarm-Zyklus nicht weitergemacht und auch andere Klassiker-Threads wurden von anderen Foristen weitergeführt (oder zu Ende gebracht). Gründe siehe hier.

Wenn du also einen Klassiker-Thread zum Altmutanten-Zyklus suchst, dann heißt es hier wohl "Selbst ist der Mann" (oder die Frau).

Deine Kurz-Zusammenfassung der von dir gelesenen Romane des Altmutanten-Zyklus finde ich übrigens ziemlich gut.
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Wenn Ihr ein bisschen Geduld habt, mache ich in etwa 14 Tagen einen Altmutanten-Thread auf.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Faktor10 » 25. Januar 2018, 09:37

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Faktor10 » 25. Januar 2018, 09:51

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Faktor10 » 25. Januar 2018, 13:24

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon nanograinger » 25. Januar 2018, 14:28

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Heiko Langhans hat geschrieben:Wenn Ihr ein bisschen Geduld habt, mache ich in etwa 14 Tagen einen Altmutanten-Thread auf.

Gut von dir zu hören. :st:

Ich bin nicht dafür den Altmutanten-Zyklus zu überspringen. Dauert ja nur ein gutes halbes Jahr, dass ist doch Peanuts für PR-Leser.... B-)

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Yman » 25. Januar 2018, 20:26

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PR 578 Im Labyrinth der Toten

Heiko Langhans hat geschrieben:Wenn Ihr ein bisschen Geduld habt, mache ich in etwa 14 Tagen einen Altmutanten-Thread auf.


Ich habe Geduld, aber den heute gelesenen Band 578 "Im Labyrinth der Toten" würde ich trotzdem gerne noch hier besprechen, solange die Erinnerung frisch ist. Ich war ja gespannt, wie sich Rorvic und a Hainu bei der Suche nach Corello schlagen würden, und der Roman erwies sich dabei als ein typischer Ewers. Rorvic und a Hainu waren mehr mit sich selbst beschäftigt als mit ihrer eigentlichen Aufgabe.

Tatcher a Hainu war im Solsystem unterwegs mit einem Space-Aqua-Cruiser und durfte die Handlung von "2001 - Odyssee im Weltraum" nachspielen, d.h. in einer Raumstation einer Positronik, die versuchte, ihn mittels Vakuum umzubringen, nacheinander die Speicherchips rausziehen. Nach und nach verlor die Positronik ihr Bewusstsein und beklagte sich darüber.

Rorvic machte Urlaub in der Südsee, erwies sich einmal mehr als Scheusal im Umgang mit nichtsahnenden Menschen und wurde von Robotern in eine Unterwasserschleuse gebracht, die dann geflutet wurde. Das war dann so ungefähr das Gegenstück zu dem Erlebnis a Hainus, der dann aber mit seinem Space-Aqua-Cruiser zur Rettung Rorvics eilte. Allerdings drehten alle anderen Crewmitglieder an Bord durch und torpedierten die Unterwasserstadt, in der Rorvic Urlaub machte bzw. Ermittlungen aufgenommen hatte.

An dieser komplizierten Situation, in der Rorvic und a Hainu sich gegenseitig wieder das Leben schwer machten, während sie in der Südsee nach Corello und zwei verschwundenen Kindern suchten, war Corello nicht ganz unschuldig, der seinerseits eine uralte lemurische Unterwasserstation entdeckte und ansonsten versuchte, Verwirrung zu stiften, was ihm auch ganz gut gelang. Die Kinder wiederum entdeckten eine Station der Meister der Insel.

Alaska Saedelaere war auch wieder mit im Roman, als Begleiter Corellos, und mit der Darstellung Saedelaeres konnte man zufrieden sein. Ewers übernimmt die Figur von Voltz und führt die Saedelaere-Corello-Handlung sehr gut fort. Für das Restliche hatte er ja sein Duo Rorvic/a Hainu, mit dem er sich nach Herzenslust austoben konnte.

Entdecken und verwirren, das war die entscheidende Strategie, die Corello auf der Flucht vor seinen Verfolgern den Erfolg brachte, und wohl auch das Motto des durchgängig unterhaltsamen Romans. Wer Rorvic und a Hainu bzw. H.G. Ewers zuvor noch nicht kannte, der kennt sie jetzt. Perry Rhodan und Gucky werden fast zu Statisten degradiert. Die angespannte politische Situation ist im Roman auch nicht weiter wichtig, so dass Rorvic/a Hainu fast vollkommen freie Fahrt haben.

Einiges war schamlos übertrieben, z.B. dass der eigentlich ertrunkene Rorvic, von a Hainu mit Fußtritten reanimiert, einige Liter Wasser und ein Dutzend Fische ausspuckte, aus der Lunge, dem Magen, woher auch immer. Eigentlich müsste man beim Lesen den Kopf schütteln, aber irgendwie ist es auch lustig, so etwas in einem Perry-Rhodan-Roman zu lesen.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Richard » 26. Januar 2018, 20:10

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Faktor10 hat geschrieben:Können wir die alte Mutanten nicht überspringen

Ich sags mal so: Es macht schon Sinn durchgaengig weiter zu machen.
Aber wenn Du unbedingt jetzt schon mit Band 600 anfangen willst kannst du gerne den entsprechenden Thread aufmachen und die Inhalte zur Diskussion bringen. Anbei noch ein herzliches "Danke! an Heiko, Nano, etc. die die Classikerthreads am Leben erhalten.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Faktor10 » 27. Januar 2018, 00:48

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Das bekomme ich zur Zeit nicht auf die Kette, zumal ich zur Zeit Krank bin, aber das ist eine andere Geschichte.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Truktan » 29. Januar 2018, 15:04

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Einiges war schamlos übertrieben, z.B. dass der eigentlich ertrunkene Rorvic, von a Hainu mit Fußtritten reanimiert, einige Liter Wasser und ein Dutzend Fische ausspuckte, aus der Lunge, dem Magen, woher auch immer. Eigentlich müsste man beim Lesen den Kopf schütteln, aber irgendwie ist es auch lustig, so etwas in einem Perry-Rhodan-Roman zu lesen.


H.G. Ewers, der Meister des Klamauk und des Slapstick .... NUR er konnte überhaupt so etwas schreiben und noch damit noch überwiegend lesbare Romane produzieren - obwohl sogar er ab und zu mal übertrieb. Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Yman » 29. Januar 2018, 20:24

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Truktan hat geschrieben:H.G. Ewers, der Meister des Klamauk und des Slapstick .... NUR er konnte überhaupt so etwas schreiben und noch damit noch überwiegend lesbare Romane produzieren - obwohl sogar er ab und zu mal übertrieb. Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.


Bei Ewers werden die Leser sich langsam an ihn gewöhnt haben, und es ist eine Frage, wie sich das bei Ewers entwickelt hat. Wann hat er damit angefangen?

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Yman » 29. Januar 2018, 20:37

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Faktor10 hat geschrieben:Ich bin schon ganz gespannt auf die Binde 600-649


Ich auch. Vom Zyklus "Das kosmische Schachspiel" (PR 600-649) habe ich auch einige Romane, die ich gerne bald mal lesen würde. Sehr bald startet der Klassiker-Zyklus Anti-ES (Atlan 600-649). Vergleiche zum ANTI-ES-Zyklus zu ziehen, könnte interessant sein.

Die beiden Zyklen PR 600-649 und Atlan 600-649 parallel zu lesen, wäre auch sehr interessant. Würde da jemand mitmachen?

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon thinman » 29. Januar 2018, 21:58

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Yman hat geschrieben:
Truktan hat geschrieben:H.G. Ewers, der Meister des Klamauk und des Slapstick .... NUR er konnte überhaupt so etwas schreiben und noch damit noch überwiegend lesbare Romane produzieren - obwohl sogar er ab und zu mal übertrieb. Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.


Bei Ewers werden die Leser sich langsam an ihn gewöhnt haben, und es ist eine Frage, wie sich das bei Ewers entwickelt hat. Wann hat er damit angefangen?

Aus der Erinnerung - Luck Log - Band 258. Kontrollstation Modul mit Bar Lun war eigentlich überwiegend harmlos.

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Truktan » 30. Januar 2018, 08:06

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Bei Ewers werden die Leser sich langsam an ihn gewöhnt haben, und es ist eine Frage, wie sich das bei Ewers entwickelt hat. Wann hat er damit angefangen?


Er hat früh angefangen - schon in den frühen 200ern hat er seine Figuren teilweise skurrilen Situationen ausgesetzt und ausgeflippten Humor mit eingebracht (z.B. die "Schwangerschaft" eines Kommandanten, der unwissentlich und ungewollt den Nachwuchs eines Okrill als "Leihmutter" ausgetragen hatte). Aber seinen Höhepunkt erreichte er dann mit dem legendären Duo A Hainu/Rorvic ab den 400ern
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Eigentlich hat er (Ewers) bereits in seinem ersten PR-Heft (198, Die letzte Bastion) sein Tatcher/Dalaimoc-Paar vorweg genommen, in der Weise, wie er die Beziehung Nome Tschatos und Dan Picots darstellte.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Quinto » 30. Januar 2018, 10:54

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Truktan hat geschrieben:Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.

Ich möchte ergänzen: nicht "wären" sondern "sind gescheitert". Ein Beispiel ist Francis mit seiner Figur Galto Quohlfahrt. Die Ausnahme ist Voltz, der einen außerordentlichen Sinn für Situationskomik besaß. Ansonsten meine ich mich an einige gute Szenen von Thomas Ziegler zu erinnern, aber nur ganz verschwommen.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon thinman » 30. Januar 2018, 15:54

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Günther Drach hat geschrieben:Eigentlich hat er (Ewers) bereits in seinem ersten PR-Heft (198, Die letzte Bastion) sein Tatcher/Dalaimoc-Paar vorweg genommen, in der Weise, wie er die Beziehung Nome Tschatos und Dan Picots darstellte.

Auch eine WiVo-Paarung wie Hainu und Rorvic. Aber bei dem Kommandanten und seinem 1O mußte ich mehr an KHS Figuren wie Kasom und Danger denken.
Halt überwiegend harmlos. Definitv nicht mehr harmlos war ein dichtender Roboter....

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon nanograinger » 30. Januar 2018, 16:13

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Yman hat geschrieben:
Truktan hat geschrieben:H.G. Ewers, der Meister des Klamauk und des Slapstick .... NUR er konnte überhaupt so etwas schreiben und noch damit noch überwiegend lesbare Romane produzieren - obwohl sogar er ab und zu mal übertrieb. Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.


Bei Ewers werden die Leser sich langsam an ihn gewöhnt haben, und es ist eine Frage, wie sich das bei Ewers entwickelt hat. Wann hat er damit angefangen?

Ich möchte auch an Guy Nelson, Mabel Nelson und George erinnern. PR-TB 18 erschien erstmals 1965, vermutlich fast ein Jahr vor PR 258 mit "Lucky" Log....

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon nanograinger » 30. Januar 2018, 16:14

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Quinto hat geschrieben:
Truktan hat geschrieben:Aber fast jeder andere Autor wäre schon mit dem Versuch gescheitert, sowas in PR einzubauen.

Ich möchte ergänzen: nicht "wären" sondern "sind gescheitert". Ein Beispiel ist Francis mit seiner Figur Galto Quohlfahrt. Die Ausnahme ist Voltz, der einen außerordentlichen Sinn für Situationskomik besaß. Ansonsten meine ich mich an einige gute Szenen von Thomas Ziegler zu erinnern, aber nur ganz verschwommen.

Was ist mit Ernst Vlcek und Walty Klackton?

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon George » 30. Januar 2018, 17:35

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Günther Drach hat geschrieben:Eigentlich hat er (Ewers) bereits in seinem ersten PR-Heft (198, Die letzte Bastion) sein Tatcher/Dalaimoc-Paar vorweg genommen, in der Weise, wie er die Beziehung Nome Tschatos und Dan Picots darstellte.

Sind nicht beide von Voltz eingeführt worden? Ich meine schon.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon Richard » 30. Januar 2018, 20:09

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Den ersten Roman mit den beiden hat WiVo meiner Erinnerung nach geschrieben: https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die_W%C3%A4chter_der_Einsamkeit.

Wer die beiden Figuren jetzt als Handlungstraeger "erfunden" hat ist damit nicht wirklich klar.

Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitragvon thinman » 30. Januar 2018, 21:50

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Richard hat geschrieben:Den ersten Roman mit den beiden hat WiVo meiner Erinnerung nach geschrieben: https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die_W%C3%A4chter_der_Einsamkeit.

Wer die beiden Figuren jetzt als Handlungstraeger "erfunden" hat ist damit nicht wirklich klar.


Wenn sie nicht im Expose ausgearbeitet waren, dann dürften sie von WiVo sein. Und zwar so wie man sie bis in die Kosmischen Burgen hinein kannte. Es sind keine Brüche in der Charakterisierung feststellbar.
Was natürlich nicht ausschließt, daß WiVo und Evers über ein paar Bier diese beiden gemeinsam entwickelt haben. Ein Blick in die Exposes dürfte deshalb für diese Frage sehr interessant sein.

thinman
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