Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

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Richard
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard » 17. Dezember 2016, 16:19

Hm, der Anzug der Vernichtung war eine WiVo Erfindung - allerdings hatte er jetzt nicht eine Art eingebauten "Miniroboter", der zumindest einige Zeit unabhaengig vom eigentlichen AdV agieren konnte.
Aber der Name klingt natuerlich schon sehr plakativ.
Waren bei der erstmaligen Erwaehnung des AdV (Schwarmzyklus ..) solche Namen gerade in Mode?

Beim "Schwarzen Handschuh" bin ich mir jetzt nicht sicher ob du hier die das sechsfingrige Handschuhpaerchen meinst, dass die ursprünglich mal die Porleyter geschaffen haben?

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger » 17. Dezember 2016, 18:38

Richard hat geschrieben:Hm, der Anzug der Vernichtung war eine WiVo Erfindung - allerdings hatte er jetzt nicht eine Art eingebauten "Miniroboter", der zumindest einige Zeit unabhaengig vom eigentlichen AdV agieren konnte.
Aber der Name klingt natuerlich schon sehr plakativ.
Waren bei der erstmaligen Erwaehnung des AdV (Schwarmzyklus ..) solche Namen gerade in Mode?
Keine Ahnung, aber da es um Kleidungsstücke geht, ist es natürlich eine "Mode"-Erscheinung... B-)
Der ursprüngliche Anzug war aber wohl eine Billigproduktion, denn er war nicht einmal reißfest.
Richard hat geschrieben: Beim "Schwarzen Handschuh" bin ich mir jetzt nicht sicher ob du hier die das sechsfingrige Handschuhpaerchen meinst, dass die ursprünglich mal die Porleyter geschaffen haben?
Korrekt

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 17. Dezember 2016, 20:25

Heiko Langhans hat geschrieben:Dieser Roman lieferte das plakativste und überflüssigste Kleidungsstück der Serie. Da hatte Robert zuviel Comics gelesen. B-)
Meinst Du den Galornenanzug?

Der war eine Marketing-Anforderung.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard » 18. Dezember 2016, 14:59

Ja, der Galornenanzug war wohl damit gemeint.

Eine Marketinganforderung? - Interessant ... Diese "Staender" mit Perry Rhodan im Galornenanzug sah man zumindest einige Zeit relativ oft auf Confotos ... war das der Grund der Marketinganforderung?

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 18. Dezember 2016, 15:46

Richard hat geschrieben:Ja, der Galornenanzug war wohl damit gemeint.

Eine Marketinganforderung? - Interessant ... Diese "Staender" mit Perry Rhodan im Galornenanzug sah man zumindest einige Zeit relativ oft auf Confotos ... war das der Grund der Marketinganforderung?

Ja.

Dazu folgt sicher irgendwann ein »Der Redakteur erinnert sich«. Wobei ich sagen muss: Das Marketing hatte recht. Es gab davor keine (!!!!) vernünftige Beschreibung von Perry Rhodan.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Lumpazie » 18. Dezember 2016, 16:26

Klaus N. Frick hat geschrieben: Das Marketing hatte recht. Es gab davor keine (!!!!) vernünftige Beschreibung von Perry Rhodan.
An diese Aktion kann ich mich noch gut erinnern. Ohne jetzt der Redaktions-Erinnerung vorgreifen zu wollen, hier mal meine persönliche Review dazu.

Als Eckhard Schwettmann damals das Markting übernahm, wurde auf Cons (und wohl auch in der Redaktion) sehr häufig darüber diskutiert, das es keine einheitliche Darstellung Perrys als Identifikationsfigur gab. Allen voran und am bekanntesten war wohl das Motiv mit dem Raumhelm - welches aber nur das Gesicht Perrys darstellte. Man wusste nichts über die Figur, Frisur usw.

Ein Argument von Eckhard war damals: "Perry Rhodan könnte jeder Zeit hier in den Raum treten und keiner würde ihn ohne seinen Raumhelm erkennen. Dagegen war das Aussehen von Atlan oder Bully visuell genau definiert. Jeder konnte sich unter dem Aussehen der beiden etwa vorstellen. Aber ausgerechnet bei dem Titelhelden der Serie selbst, ist dies nicht der Fall."

Eckhard wollte das ändern, sah aber auch ein, das ein Kleidungsstück analog zum Helm wohl dabei sein müsste. Daher kam die Idee mit dem Galornenanzug. Ob dieser Vorschlag dazu nun von Eckhard selbst oder jemanden aus der Redaktion kam, weiß wohl Klaus N. Frick genauer......

So habe ich es in Erinnerung.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 18. Dezember 2016, 16:32

Lumpazie hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben: Das Marketing hatte recht. Es gab davor keine (!!!!) vernünftige Beschreibung von Perry Rhodan.
An diese Aktion kann ich mich noch gut erinnern. Ohne jetzt der Redaktions-Erinnerung vorgreifen zu wollen, hier mal meine persönliche Review dazu.

Als Eckhard Schwettmann damals das Markting übernahm, wurde auf Cons (und wohl auch in der Redaktion) sehr häufig darüber diskutiert, das es keine einheitliche Darstellung Perrys als Identifikationsfigur gab. Allen voran und am bekanntesten war wohl das Motiv mit dem Raumhelm - welches aber nur das Gesicht Perrys darstellte. Man wusste nichts über die Figur, Frisur usw.

Ein Argument von Eckhard war damals: "Perry Rhodan könnte jeder Zeit hier in den Raum treten und keiner würde ihn ohne seinen Raumhelm erkennen. Dagegen war das Aussehen von Atlan oder Bully visuell genau definiert. Jeder konnte sich unter dem Aussehen der beiden etwa vorstellen. Aber ausgerechnet bei dem Titelhelden der Serie selbst, ist dies nicht der Fall."

Eckhard wollte das ändern, sah aber auch ein, das ein Kleidungsstück analog zum Helm wohl dabei sein müsste. Daher kam die Idee mit dem Galornenanzug. Ob dieser Vorschlag dazu nun von Eckhard selbst oder jemanden aus der Redaktion kam, weiß wohl Klaus N. Frick genauer......

So habe ich es in Erinnerung.
Die Erinnerung ist nicht falsch. Wichtig war halt auch, dass der damalige Verlagsleiter Bernhard Maurer eine wichtige Rolle spielte. Ich erinnere mich gut an die eine Besprechung: »Perry Rhodan könnte doch ein Auge oder eine Hand verlieren, damit er unverwechselbar ist.«

Den Anzug dachte sich dann Robert Feldhoff aus.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Lumpazie » 18. Dezember 2016, 16:40

Klaus N. Frick hat geschrieben:. Ich erinnere mich gut an die eine Besprechung: »Perry Rhodan könnte doch ein Auge oder eine Hand verlieren, damit er unverwechselbar ist.«
:lol: ....ach Du Schande! Aber in der Tat - so wäre Perry unverwechselbar geworden :D
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger » 18. Dezember 2016, 19:27

Interessante Diskussion um den Galornenanzug, der wohl zumindest den Preis für das "plakativste" Kleidungsstück erhalten sollte, wenn er denn alleine wg. eines Perry-Aufstellers erfunden wurde. (Ähnliches gilt vielleicht auch für den "Anzug der Universen" ?)

Der Tolkander-Zyklus ist hiermit abgeschlossen (natürlich nicht die Diskussion darüber), aber bevor es im neuen Jahr mit den "Heliotischen Bollwerken", dem kürzesteten Zyklus der PR-Geschichte, weitergeht (in einem anderen Thread), werden hier noch zwei thematische relevante Taschenbücher angesprochen werden, nämlich PR-TB 409 und 410. Es gibt zwar noch andere TBs, die in der Zeit NGZ 1220-1289 spielen, aber teilweise befassen sie sich mit Themen, die an die Hamamesch- oder Abruse-Zyklen anschließen (400, 413) oder völlig andere Zyklen berühren (PR 414).

Also bleibt es bei zwei TBs, deren Zusammenfassungen an Weihnachten und Silvester gepost werden.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Günther Drach » 18. Dezember 2016, 19:44

nanograinger hat geschrieben:... aber bevor es im neuen Jahr mit den "Heliotischen Bollwerken", dem kürzesteten Zyklus der PR-Geschichte, weitergeht ...
Müßte dieser Ruhm nicht dem Plophos-Zyklus (mit seinen 21 Bänden) gebühren? (Ja, mir ist klar, vor 200 gab's eigentlich keine Zyklen.)

Der blaue Galornenanzug -- ein Rhodan im blauen Strampler hat schon irgendwas von den Kostümen der Superhelden. (Ich dachte ja immer, die berühmte Narbe am rechten Nasenflügel als unverwechselbares Kennzeichen wäre ausreichend (vielleicht in Kombination mit den graublauen Glubschern). Es gab mal eine Zeit, da verging kein Roman mit ihm, in dem er sich nicht daran rieb. Am Flügel.)
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

now, take her from these stews and frozen lakes.
she will remember not what did occur,
but if it pleases you, tell her when she wakes ...
... a flower grows yet in hell that's named for her.

-- der dämon etrigan zu swamp thing in moore/bissette/totlebens down amongst the dead men

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard » 18. Dezember 2016, 21:39

Klaus N. Frick hat geschrieben: Die Erinnerung ist nicht falsch. Wichtig war halt auch, dass der damalige Verlagsleiter Bernhard Maurer eine wichtige Rolle spielte. Ich erinnere mich gut an die eine Besprechung: »Perry Rhodan könnte doch ein Auge oder eine Hand verlieren, damit er unverwechselbar ist.«
Das klingt so als ob Bernhard Maurer die PR Serie nicht sonderlich gut kannte, denn dann muesste ihm klar gewesen sein, dass auch solche in unserer Zeit schwerwiegenden Verletzungen/Verstuemmelungen in der PR Serie mittels moderner Medizin/Klontechnik problemlos geheilt/beseitigt werden können.
Klaus N. Frick hat geschrieben: Den Anzug dachte sich dann Robert Feldhoff aus.
Ok, jedenfalls deutlich besser als die von Herrn Maurer vorgeschlagenen "Massnahmen".

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Langschläfer » 18. Dezember 2016, 22:27

Richard hat geschrieben: Das klingt so als ob Bernhard Maurer die PR Serie nicht sonderlich gut kannte, denn ...
Das Problem zieht sich iirc so ziemlich durch die gesamte real-weltliche Geschichte der Serie. :D (Man schaue sich auch mal das restliche Portfolio von VPM und Vorläufern an...)

In diversen Veröffentlichungen (Werkstattband, Foren, Logs, Interviews, SOL, noch einiges andere...) schimmerte das früher auch immer wieder ein wenig durch, und auch die Probleme, die das manchmal aufwerfen kann.
(Edit: nicht nur mit den leitenden Mitarbeitern, auch mit anderen Kollegen...)

Aber so lange man mit den Leuten drüber reden kann... und eigene Lösungen einbringen...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger » 25. Dezember 2016, 17:01

Im November 1997 erschien der 409. Planeten-Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Geheimkommando IPRASA von Peter Terrid


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Die Handlung des Romans spielt auf Arkon im Jahr 1240 NGZ. Shanar Quertamagin ist ein junger Arkonide, der zu einer verarmten Nebenlinie des Khasurn der Quertamagin gehört. Er nimmt an der Meisterschaft des Kristallimperiums im Freien Fliegen teil und gewinnt diese. Eine seiner wesentlichen Konkurrentinnen ist die attraktive Glotea Denbar.

Nach dem Gewinn des Meistertitels besucht Shanar das greise Oberhaupt des Khasurn, Orghan da Quertamagin, und bietet ihm weitere Dienste für die Familie an. Orghan geht darauf ein und meint, man werde ihm ein Angebot unterbreiten und könne als Belohnung sogar eine Wiedervereinigung der Familienstränge und damit die für Shanar höchstmögliche Ehrung erwägen.

Währenddessen führt Atlan da Gonozal ein Gespräch mit einem der wenigen ihm auf Arkon noch verbliebenen Freunde, dem Admiral Hernew da Ferchyl. Atlan wird von der Gesellschaft auf Arkon geschnitten. Er selbst macht sich Sorgen wegen der Großmachtpolitik des Kristallimperiums. Sein Freund Hernew hat ebenfalls Bedenken, aber diese gehen noch weiter: Er befürchtet, dass ein Attentat auf die Imperatrice Theta da Ariga geplant sei.

Shanar wird von zwei Unbekannten abgeholt und während der Fahrt betäubt. Er erwacht in einem luxuriösen Khasurn, wo ihn eine alte Frau erwartet und abschätzend mustert, bevor sie nickt und sich wieder zurückzieht. Es ist Jahara da Quertamagin, die, was Shanar nicht weiß, der Kopf einer Verschwörergruppe ist, die Theta durch einen anderen Imperator ersetzen will.

Alle Ausgänge aus dem Trichterhaus, aber auch alle Kommunikationsleitungen nach außen sind blockiert. Zu Shanars Überraschung ist jedoch auch Glotea Denbar anwesend. Weiterhin stellt er fest, dass sich im Haus umfangreiche Trainingsanlagen für Freie Flieger befinden. Glotea und Shanar sprechen miteinander. Tatsächlich haben sie beide ein Angebot der Quertamagins angenommen, Glotea jedoch für eine umfangreiche finanzielle Belohnung.

Atlan besucht inzwischen eine Audienz im Kristallpalast, bei der Orden und Auszeichnungen verliehen werden, unter anderem auch an Hernew. Es gibt aber keine Möglichkeit für Atlan, sich der Imperatrice zu nähern. Da fällt ihm ein Naat in der imperialen Leibgarde auf, der sich verdächtig benimmt. Er atmet schnell, schwitzt und hat einen merkwürdigen Blick.

Atlan beobachtet den Naat und sucht sich eine Position in dessen Nähe. Plötzlich, gerade ist Hernew vorgetreten, um aus der Hand der Imperatrice eine Auszeichnung zu empfangen, bewegt sich der Naat roboterhaft in dessen Richtung. Theta da Ariga aktiviert einen Paratronschirm um sich, aber Hernew ist schutzlos. Atlan greift mit einem Dagorgriff an und entwaffnet den Naat, da warnt ihn sein Extrasinn. Er geht in Deckung und ruft auch Hernew schnell eine Warnung zu. Im nächsten Augenblick birst der Naat in Flammen und verbrennt. Hernew bleibt abgesehen von leichten Verbrennungen unverletzt. Atlan erhält als Dank für sein Eingreifen eine Gunst gewährt und entscheidet sich für eine Privataudienz bei Theta da Ariga.

Shanar und Glotea werden von Jahara über ihren Auftrag informiert. Der Khasurn der Orbanaschol hat offenbar ein Exemplar der Besatzungsliste des ersten Kolonistenschiffes, das einst von Akon nach Arkon geflogen ist, ausfindig gemacht. Da alle Großen Familien Arkons ihre Privilegien darauf zurückführen, einst an Bord dieses Schiffes gewesen zu sein, hat diese Liste ungeheure finanzielle und politische Bedeutung. Jahara eröffnet Shanar und Glotea, dass die Orbanaschols planen, die Liste in ihrem Interesse zu manipulieren. Die beiden sollen daher die Liste in ihren Besitz bringen.

Shanar sagt sofort zu, aber Glotea will nähere Informationen. Jahara kommt dem nach. Sie zeigt Bilder des Trichterhauses der Orbanaschols und erläutert dessen Sicherheitssystem, das aber eine Lücke aufweist: Die Sensoren, welche Antigravaktivitäten erkennen können, haben nur einen Erfassungsbereich, der in fünf Meter Abstand vom Haus bzw. Innenhof beginnt. Ein Freier Flieger, der Shanars besonderes Kunststück – einen Absturz, bei dem der Antigrav erst im allerletzten Moment aktiviert wird und den Fall bremst – beherrscht, könnte also in das Trichterhaus unbemerkt eindringen. Allerdings muss die Aktion nachts stattfinden, was ein Zusatzproblem zur Folge hat, nämlich die fehlende Möglichkeit, den Boden zu sehen. Die Lösung besteht in passiven Schallsensoren, aber es bleibt extrem gefährlich. Dennoch sind Shanar und Glotea einverstanden. Sie haben zwei Wochen Trainingszeit.

Untersuchungen des toten Naats ergeben währenddessen, dass keine Bombe verwendet wurde, sondern der Naat sich aus unbekannter Ursache selbst entzündet hat. Atlan vermutet eine hypnotische Beeinflussung sowie eventuell den Einsatz einer speziellen Droge.

Hernew da Ferchyl lädt Atlan zu einem Treffen mit Freunden ein. Durch einen geheimen Transmitter erreichen sie das alte Gebäude der Raumakademie von Iprasa, wo sie von circa 50 Männern und Frauen erwartet werden. Hernew stellt diese als das Geheimkommando IPRASA vor, das gegen illegale Machenschaften bestimmter Kreise auf Arkon vorgehen und außerdem die Interessen der galaktischen Völker wahren will. Atlan soll mitarbeiten, aber keineswegs sofort der Anführer werden. Er ist einverstanden.

Das Training von Shanar und Glotea geht weiter, und die Erfolgsaussichten sind gut. Auf die Frage, wie man denn nach dem Eindringen wieder aus dem Haus herauskomme, erklärt Jahara, das sei kein Problem, denn die Sicherheitssysteme würden jeden, der sich im Haus befindet, für einen legitimen Anwesenden halten.

Dann aber, wenige Tage vor dem Einsatz, erwacht Shanar mit extremen Kopfschmerzen und einer Gedächtnislücke. Glotea erklärt ihm, man habe sie beide einer Operation unterziehen müssen, um ihre Individualschwingungen zu maskieren. Shanar gefällt das Vorgehen nicht, aber ihm bleibt keine Wahl. Glotea nennt ihn einen »Jammerlappen«, der sich »endlich zusammenreißen« soll. Shanar gibt nach, wundert sich allerdings, dass alle Spiegel im Haus entfernt wurden…

Einige Tage später begibt sich Atlan zur Privataudienz. Man lässt ihn lange warten, aber Atlan bleibt ruhig. Schließlich darf er durch einen Transmitter in die Privatgemächer gehen, die auf einer Raumstation liegen. Theta begrüßt Atlan, und beide reden. Er überbringt seine Warnung, sie klagt von ihrer Einsamkeit und zeigt ihm ein Bild ihrer Tochter. Offen bleibt, ob es Atlans Kind ist. Dann verschwindet Atlan kurz auf die Toilette.

Währenddessen gehen Shanar und Glotea in den Einsatz. Ein Gleiter mit geschlossener Kabine fliegt sie zum Startpunkt. Nach dem Absprung erkennt Shanar zu seinem Entsetzen, dass sie nicht über dem Haus der Orbanaschols, sondern über dem Kristallpalast sind! Glotea behauptet daraufhin, das sei in Ordnung, sie habe die Besatzungsliste dabei. Shanar gibt nach.

Beide dringen erfolgreich ein. Glotea eröffnet Shanar, er sei genauso manipuliert worden wie der kürzlich gestorbene Naat, und wenn er auch nur an Verrat oder Sabotage denke, werde er verbrennen. So erzwingt sie Shanars Kooperation. Dieser muss eine alte imperiale Uniform anziehen.

Beide bewegen sich weiter. Shanar gelingt es, in einem Teich sein Spiegelbild zu sehen, und er muss realisieren, dass man ihn zu einem Atlan-Doppelgänger gemacht hat! Glotea macht einem Roboter vor, sie sei Atlans Begleiterin, und beide hätten eine Privataudienz. Dieser führt beide daraufhin zu einem Transmitter, den sie benutzen und ebenfalls die Raumstation erreichen. Shanar realisiert, was Glotea vorhat, nämlich die Imperatrice zu töten. Glotea gibt dies zu und nimmt in einem der Privaträume eine Waffe Thetas an sich.

Kurz darauf stehen beide Theta da Ariga gegenüber. Glotea schießt die Imperatorin nieder, bevor Shanar sie entwaffnen kann. Er läuft zur Imperatrice und beugt sich über sie, da erscheint ein Sicherheitsroboter und schießt auf ihn. Shanar bricht zusammen.

Die weiteren Geschehnisse werden in einer Rückblende erzählt. Glotea berichtet Jahara von ihrem Einsatz, und dass sie fliehen musste, als Atlan und der Roboter auftauchten. Jahara macht ihr zunächst Vorwürfe, doch dann kommt eine Nachrichtenmeldung über den Mord und die Fahndung nach Atlan herein. Zu beider Überraschung wurde aber die Leiche des Attentäters nicht gefunden. Jahara ist der Meinung, Atlan habe sie mitgenommen, aber dadurch einen Fehler gemacht.

Bostich I. wird bald darauf als neuer Imperator inthronisiert. Auf Atlans Ergreifung sind 10 Millionen Galax ausgesetzt worden. Hernew da Ferchyl und das Geheimkommando IPRASA ermöglichen es Atlan jedoch unterzutauchen.

Shanar hat den Schuss des Roboters schwer verletzt überlebt und wird von Atlan und Hernew befragt. Beide halten ihn für Thetas Mörder, müssen aber erkennen, dass er es nicht gewesen ist. Weitere Aussagen macht Shanar nicht, er scheint ungeheure Angst vor etwas zu haben. Hernew wird klar, was der Grund ist: Shanar ist genau wie der Naat-Attentäter präpariert worden.

Mit den Mitteln des Geheimkommandos IPRASA ist keine Beseitigung dieser Gefahr möglich, was Atlan Shanar so mitteilt. Dieser fragt nach seinen Verletzungen und erfährt, dass er zeugungsunfähig ist und auch nie wieder als Freier Flieger aktiv sein kann. Daraufhin bittet er Atlan, ihn ab dem Hals zu betäuben, er werde ein Geständnis vor laufender Kamera ablegen.

Das entsprechende Video lässt Atlan den Verschwörern zukommen. Glotea ist inzwischen untergetaucht. Jahara erkennt an, dass sich Shanar als echter Quertamagin verhalten hat, geht aber davon aus, dass die Verschwörer ihre Ziele erreicht haben. Sie werden Atlan einige Zugeständnisse machen müssen, aber dieser würde niemals die Wahrheit öffentlich machen, da dies eine zu starke Auswirkung auf ganz Arkon hätte.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger » 1. Januar 2017, 19:30

Im Januar 1998 erschien der 410. Planeten-Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Raumschiff zu verkaufen von Arndt Ellmer


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Im Jahr 1229 NGZ halten die Zellaktivatorträger eine Konferenz im Germyr-Sektor des Mondes ab. Hier entstand einst im Jahr 3586 die BASIS. Der den Unsterblichen gegenüber sehr negativ eingestellte Erste Terraner Buddcio Grigor will nunmehr die BASIS an den Meistbietenden verkaufen. Die Unsterblichen überlegen, ob sie das Raumschiff erwerben sollten, doch Homer G. Adams rechnet einen Modernisierungsbedarf von mindestens 200 Milliarden Galax aus, und abgesehen davon, erscheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass die LFT überhaupt an die Unsterblichen verkaufen würde.

Die Aktivatorträger, die politisch kaltgestellt wurden, sprechen mit NATHAN, aber auch dieser empfiehlt den Verkauf, da er andernfalls ein Abwracken der BASIS befürchtet.

Währenddessen wird Phenix Dennison, Grigors Privatsekretär, von einem Unbekannten für 10 Millionen Galax als Helfer für die Operation Großer Bruder angeheuert.

Adams trifft sich mit Grigor. Das Gespräch verläuft sehr konfrontativ, aber Grigor bittet Adams aufgrund von dessen Kenntnissen und Erfahrungen, den Verkauf der BASIS zu organisieren. Das Parlament billigt inzwischen den Verkauf und stimmt einem weiteren Antrag Grigors zu, der einen Erwerb durch die Aktivatorträger untersagt. Adams nimmt dennoch an.

Am Apennin lebt eine Gruppe von BASIS-Veteranen unter Führung von Leon Zoldan. Sie nennt ihre Siedlung in alter Tradition Laubenhain. Empörung bricht aus, als die Verkaufsbeschlüsse gemeldet werden. Die Veteranen, die sich Heimattreue nennen, wollen dagegen aktiv vorgehen. Mithilfe vorbereiteter Verbindungen schleichen sie sich mit Transmittern und auf anderen Wegen an Bord der BASIS, während Hologramme vorgaukeln, dass in der Siedlung alles normal weitergeht.

Zwei Wochen vergehen. Die Louwandse-Sippe der Springer scheint interessiert, aber ansonsten hat sich niemand auf das Angebot gemeldet. Homer wird zu Verhandlungen nach Archetz eingeladen. Er nimmt Julian Tifflor mit auf die Reise. Kaum auf der Springerwelt angekommen, wird ein Anschlag im Hotel verübt. Insgesamt scheinen chaotische Zustände zu herrschen, es gibt offene Kämpfe auf der Straße, und die beiden Terraner erhalten die Drohung, dass sie am besten sofort wieder abfliegen sollten. So leicht geben Adams und Tiff aber nicht auf.

Im Solsystem kommen nun doch erste Interessenten an. Vor allem die Gataser scheinen die BASIS erwerben zu wollen. Eine Delegation unter Führung des Obersten Grenzwächters, Slüram Tylüyit, besichtigt das Schiff.

Während die Blues ihre Tour unternehmen, gibt es seltsame Energieortungen in Segmenten, die eigentlich leer sein sollten. Dies führt zu dem Verdacht, dass Fremde an Bord aktiv sind. Gucky beginnt zusammen mit Atlan nachzuforschen.

Tatsächlich hat sich Dennison, getarnt mit siganesischer Technik, darunter einem Deflektorschirm, an Bord begeben. Er soll einen Anschlag ausführen. An Bord bemerkt er einen Verfolger, der sich als Überschwerer herausstellt. Es kommt zur Konfrontation, bei der der Name Yiltampena fällt und Dennison eröffnet wird, dass er zum Risikofaktor geworden ist. Da merkt er auch schon, wie vermutlich eine Droge zu wirken beginnt, und er bricht zusammen.

Auf Archetz sind währenddessen Tifflor und Adams entführt worden, und zwar wurde ein Gleiter, mit dem sie unterwegs waren, durch Fernsteuerung übernommen. Er fliegt sie in ein abgelegenes Gebirge und dort in einen Hangar, wo eine Stimme sie auffordert, schnell auszusteigen, wenn sie weiterleben wollten. Kurz nachdem sie dies getan haben, explodiert der Gleiter. Die beiden sehen sich in der Anlage um und entdecken einen Konferenzraum, in dem zwei gerade erst getötete Springerpatriarchen liegen. Im nächsten Moment verhaftet sie eine Gruppe Bewaffneter unter Mordverdacht.

Nach einem ausführlichen Verhör und Androhung hoher Strafen tauchen plötzlich entlastende Beweise auf, und Adams und Tifflor werden wieder freigelassen.

Auf der BASIS ist die Führung der Blues in vollem Gange. Alaska Saedelaere, der eine Gruppe betreut, wird plötzlich mit dieser eingeschlossen und erlebt, wie die Blues mithilfe eines Traktorstrahls entführt werden. Er kann nichts tun, nicht einmal einen Notruf absetzen. Auch in anderen Bereichen sind merkwürdige Effekte wie zum Beispiel Technikstörungen zu bemerken.

Gucky findet heraus, dass sich eine Gruppe BASIS-Veteranen an Bord geschlichen hat und Atlan diese entdeckt hat. Er teleportiert mit Perry Rhodan in den entsprechenden Bereich des Trägerschiffes. Neben Leon Zoldan sind drei Beausoleils, darunter Joseph Broussard jr., führende Köpfe der Gruppe. Sie wollen die BASIS verteidigen. Rhodan kann sie nicht von ihren Plänen abbringen, so dass er sich mit Gucky und Atlan wieder zurückbegibt. Gucky kann auch einige Blues befreien.

Die Unsterblichen diskutieren, was sie unternehmen sollen. Insbesondere befürchten sie, dass Grigor ihnen jeden Fehlschlag beim Verkauf anlasten wird. Sie sind aber andererseits gegen harte Maßnahmen gegen die Heimattreuen.

Auf Archetz wurden mittlerweile fünf Patriarchen tot aufgefunden, alles Befürworter des BASIS-Ankaufs. Offenbar versucht eine unbekannte Macht, die Transaktion mit allen Mitteln zu verhindern. Tatsächlich findet ein Treffen mit den Springerpatriarchen statt, aber nur 40 von über 600 nehmen an der Versammlung teil. Adams eröffnet die Verhandlungen mit einem Angebot von 140 Milliarden Galax. Nach längerem Feilschen geschieht, woran er nicht mehr glauben wollte: Die Springer kaufen die BASIS für 115 Milliarden. Der Vorvertrag wird sofort ausgefertigt. Adams und Tifflor reisen zur Erde zurück.

Auf der BASIS machen immer neue Vorfälle eine sinnvolle Präsentation fast unmöglich. Die tendenziell abergläubischen und leicht erregbaren Blues werden in Aufregung versetzt. Währenddessen macht aber Leon Zoldan eine merkwürdige Entdeckung: Seine Heimattreuen scheinen nicht als Einzige in der BASIS aktiv zu sein. Beim Versuch, den oder die Unbekannten in die Enge zu treiben, gibt es heftige Explosionen. Gucky teleportiert sofort zum Eingreifen, doch er kann nichts mehr unternehmen. Acht Veteranen sind tot, andere verletzt. Von den Unbekannten fehlt jede Spur.

Inzwischen ist auf Archetz wieder die Gegenpartei aktiv. Ein Agent tarnt sich als Springerin und tötet vier führende Patriarchen, darunter Louwandse, in einer Sauna.

Die Heimattreuen geben angesichts der Todesfälle ihren Widerstand auf, doch die Blues haben mittlerweile die Abreise beschlossen. Sie werden die BASIS nicht erwerben. Kurz darauf stürmen bewaffnete Truppen der SAH unter Gia de Moleon die BASIS. In der Nähe des Explosionsortes entdecken sie zusammen mit einigen BASIS-Veteranen die Leiche von Dennison. Der zweite Attentäter scheint aber entkommen zu sein, wie Daten der Raumüberwachung zeigen. Grigor wird nach diesem Vorfall, in den sein Privatsekretär verwickelt war, durch den SAH verhört, doch kann ihm nichts nachgewiesen werden.

Als die Unsterblichen glauben, der Verkauf sei dank Adams' und Tifflors Mission auf Archetz endlich erledigt, trifft eine dringende Botschaft der Springer ein. Nach dem Attentat haben sich wichtige Geldgeber zurückgezogen, und der Vertrag ist nicht mehr zu erfüllen. Sie werden aber die vereinbarte Abstandszahlung von 10 Milliarden Galax leisten.

Vier Wochen vergehen, ohne dass die SAH etwas über die Hintergründe der Bombe herausfinden kann. Es sieht nicht so aus, als ob die BASIS noch zu verkaufen wäre, doch wiederum einige Wochen später erhält Homer G. Adams zuhause Besuch. Es handelt sich um einen Boten des »Konsortiums«, das schon im Oktober 1222 NGZ die BASIS erwerben wollte. Jetzt legt es ein neues Angebot vor.

Die SAH recherchiert noch einmal gründlich, kann aber nichts über das Konsortium und insbesondere zu Verbindungen mit den Attentaten feststellen. Am 2. August 1229 NGZ wird bekannt gegeben, dass die BASIS für 108 Milliarden Galax an das Konsortium verkauft wurde. Sie wird nach Stiftermann III fliegen. Alle Heimattreuen, die interessiert sind, sollen an Bord Arbeitsverträge erhalten.

Grigors politische Zukunft sieht nach seiner möglichen Verwicklung in die Affäre nicht mehr rosig aus. Die Unsterblichen beschließen dennoch, die Erde zu verlassen.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Ce Rhioton » 21. April 2019, 15:30

Klaus N. Frick hat geschrieben:Bei dem Roman musste ich unbedingt eine winzige Redakteurserinnerung in den Blog setzen:

http://perry-rhodan.blogspot.de/2016/12 ... ellen.html
Zum Glück setzte sich Bre Tsinga durch:
"Zerfetzte Zellen" erinnerte doch eher an "Dr. Morton" denn an die größte SF-Serie. ^_^
:(

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 21. April 2019, 17:44

Ce Rhioton hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Bei dem Roman musste ich unbedingt eine winzige Redakteurserinnerung in den Blog setzen:

http://perry-rhodan.blogspot.de/2016/12 ... ellen.html
Zum Glück setzte sich Bre Tsinga durch:
"Zerfetzte Zellen" erinnerte doch eher an "Dr. Morton" denn an die größte SF-Serie. ^_^
Ich muss immer noch grinsen, wenn ich an unseren damaligen Konflikt denke.

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 28. Juni 2019, 14:15

In meiner Serie »Der Redakteur erinnert sich« schrieb ich über eine Exposébesprechung im Sommer 1995 und die Pläne, die wir damals schmiedeten. Vieles davon wurde eingelöst, nicht alles ging jedoch so in Erfüllung, wie wir uns das vorstellten. Es ging um die Bände ab Nummer 1800.

Hier:

https://perry-rhodan.net/aktuelles/erin ... n-herreach

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger » 28. Juni 2019, 15:52

Klaus N. Frick hat geschrieben:In meiner Serie »Der Redakteur erinnert sich« schrieb ich über eine Exposébesprechung im Sommer 1995 und die Pläne, die wir damals schmiedeten. Vieles davon wurde eingelöst, nicht alles ging jedoch so in Erfüllung, wie wir uns das vorstellten. Es ging um die Bände ab Nummer 1800.

Hier:

https://perry-rhodan.net/aktuelles/erin ... n-herreach
Es ist für mich immer wieder überraschend, in wie vielen Details (aber nicht nur Details) die Planung noch offen war, und das ein halbes Jahr vor dem Zyklusstart. Das lag vielleicht an dem Umbruch in der Redaktion und der Änderung bei den Expokraten, vielleicht aber auch nicht.

Übrigens wurde bereits Ende März in diesen Erinnerungen über die gleiche Exposébesprechung berichtet. Die "Zucht und Hege der Cortez" (aka Tolkander) war schon deutlich detaillierter ausgearbeitet, wel die Ideen dazu schon ein halbes Jahr früher diskutuert wurden (zumindest zwischen Marzin und Vlcek).

Zwischen den beiden Erinnerungen gibt es zumindest scheinbar einen Widerspruch. In der aktuellen Erinnerung steht:

"Immerhin machten wir uns schon Gedanken zur weiteren Handlung, ohne zu diesem Zeitpunkt aber etwas von Goedda zu ahnen: »Gegen Zyklusende könnten sie (die Herreach, meine Einfügung) so die große Invasion der Cortez stoppen.«

Aber in den Erinnerungen vom März ist die "Mutter" (aka Goedda) schon klar ausgearbeitet:

»Wichtig ist, dass die Mutter quasi immer dieselbe ist«, fügte ich hinzu. Die Philosophen sollten wie ein Datenträger funktionieren, der immer wieder die Erinnerungen der gesamten Cortez-Kultur in die neue Mutter einlegen würden. Diese würde dann von Mal zu Mal größer.

»Auf diese Weise wurde schon mindestens eine Galaxis verwüstet (die unsere Helden auch finden)«, notierte ich sehr knapp in diesem Konzept. Die Mutter werde von Mal zu Mal größer. Ihr Ziel sei, »irgendwann einmal eine Superintelligenz zu werden«.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick » 28. Juni 2019, 16:21

nanograinger hat geschrieben: Zwischen den beiden Erinnerungen gibt es zumindest scheinbar einen Widerspruch.
Grumbl.

Ich müsste wohl immer vorher den einen Text lesen, bevor ich Monate später zum gleichen Thema einen neuen Text schreibe. Oder meinen Gedankenpalast öfter mal aufräumen.

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