Die unbeliebtesten Zyklen

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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Rainer Nagel » 19. Dezember 2016, 22:48

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Rainer Nagel
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Hans Kneifel verdanken wir den Zigarettenautomaten im Nullzeitdeformator - für mich eines der ewigen Highlights der Serie!
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Hegete_Hegha » 20. Dezember 2016, 07:13

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Hegete_Hegha
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Rainer Nagel hat geschrieben:Hans Kneifel verdanken wir den Zigarettenautomaten im Nullzeitdeformator - für mich eines der ewigen Highlights der Serie!

Ach das waren noch die guten alten Zeiten - wo rauchen und trinken völlig ungefährlich waren :rolleyes:

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Carrasco » 20. Dezember 2016, 17:23

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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Stalker » 11. Februar 2017, 07:31

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Rainer Nagel hat geschrieben:Hans Kneifel verdanken wir den Zigarettenautomaten im Nullzeitdeformator - für mich eines der ewigen Highlights der Serie!


Stimmt. Das ist richtig genial :D

Solche Zeitgeiststilblüten sind immer wieder herrlich. :st:
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Harzzach » 11. Februar 2017, 21:50

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Harzzach
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Das Reich Tradom

Trotz interessantem Setting und Plofre, ach Plofre *seufz* wie vermisse ich Dir ... böser, technisch massiv überlegener Invasor bekommt trotzdem nichts auf die Reihe und wird selbstredend auf der linken Hinternbacke besiegt. Wie oft hatten wir dieses Handlungsmuster schon in PR? Ich fand das derart öde und abgedroschen, dass das Abo ohne Verlängerung auslief, die letzten paar Dutzend Hefte ungelesen in der Ecke landeten und fast ... jepp ... fast 10 Jahre PR-Pause folgten.

Deswegen fand ich den Beginn der Konzilsromane auch so klasse. Böser, technisch massiv überlegener Invasor ... erobert die Milchstrasse und hält sie geraume Weile. So muss das sein, wenn man einen Zyklus mit bösen, technisch massiv überlegenen Invasoren beginnen lässt :)

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Richard » 12. Februar 2017, 00:39

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Richard
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Die Laren sind allerdings auch gleich mal mit einer recht grossen Flotte aufgetaucht ... und ganz so technisch ueberlegen waren die Leute aus dem Reich Tradom auch wieder nicht.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Harzzach » 13. Februar 2017, 11:02

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Harzzach
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Richard hat geschrieben: ... und ganz so technisch ueberlegen waren die Leute aus dem Reich Tradom auch wieder nicht.

Aus dem Perrypedia-Eintrag zu Heft 2101:

Die Krise scheint erst einmal überstanden, bis der Katamar zu feuern beginnt und Richtung Rand der Aagenfelt-Barriere beschleunigt. Die vier die LEIF ERIKSSON begleitenden Schlachtschiffe der NOVA-Klasse werden sofort vernichtet. Nur die extrem starken Schutzschirme des Entdeckers können dem ersten Feuerüberfall standhalten. In der folgenden, nur vier Minuten dauernden Schlacht werden 1321 LFT-Schiffe und 1335 Schiffe der zu Hilfe geeilten Arkoniden vernichtet. Das zeigt deutlich die waffentechnische Überlegenheit der Katamare des Reiches Tradom.

Und das nur mit einem Schiff der AGLAMAND-Klasse, einem "Scout". Noch nicht einmal mit einem AGLAZAR-Schlachtschiff.

Am Ende des Zyklus werden AGLAZARE durch die Galaktiker vernichtet, als ob man Tontaubenschiessen betreiben würde. Dieses immens schnelle Aufholen und Überholen immens hoher Technologieniveau-Unterschiede ist ein so abgedroschenes PerryRhodan-Trope ... es war mir damals zu viel, ich konnte nicht mehr.

Deswegen bin ich mit 2700 auch wieder eingestiegen. Vandemillon erschienen mir als Expose-Autoren, die keine große Lust auf alte Zöpfe haben, die bereit sind diese abzuschneiden und die PR-Serie frisch für die nächsten 1000 Bände zu machen. Gut, die eine oder andere Hoffnung auf noch mehr abgeschnittene Zöpfe haben sich leider nicht erfüllt, aber im Großen und Ganzen gefällt mir die neue Richtung. Was PR betrifft, so würde ich mich zu den radikalen Erneuerern zählen, wenn es so eine Gruppe gäbe :)

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon cold25 » 14. Februar 2017, 17:47

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so ich melde mich nach langer Zeit mal wieder zurück:

Ich bin vor einiger Zeit aus dem BARDIOC Zyklus ausgestiegen. Ich war echt enttäuscht von diesem Zyklus nach all den guten Kritiken und habe nun vor mit der Kosmischen Hanse einen nächsten Versuch zu starten. Wiederum als Hörbuch.

Meine Frage ist: Sind die einzelnen Bände in diesem Zyklus etwas erwachsener geschrieben. Band 1000 (Siberband 119) lässt sich sehr gut an, war aber nicht anders zu erwarten weil er von Volz ist.
Machen es die anderen Autoren Ihm in diesem Zyklus endlich nach oder gibt es zBsp.: wieder manchmal so Geblödel mit Gucky oder Tatcher und Rorvic?
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Clark Flipper » 14. Februar 2017, 18:28

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Humor ist immer Bestandteil von von PR.
Da kommen auch alle Spielarten, inklusive Slapstick vor.
Das zieht sich auch durch alle Zyklen.
Manches mag man mehr, manches weniger.

Zum Zyklus, ich mag die Kosmische Hanse und die Endlose Armada.
Sogar die Betschiden. :D Ein letztes Mal WiVo Pur... :ciao:
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Clark Flipper » 14. Februar 2017, 18:31

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Zu Tradom steht alles alles in meiner Signatur
und ja er steht in den Top 5 meiner unbeliebtesten Zyklen.
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon nanograinger » 14. Februar 2017, 19:35

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Clark Flipper hat geschrieben:...
Zum Zyklus, ich mag die Kosmische Hanse und die Endlose Armada.
Sogar die Betschiden. :D Ein letztes Mal WiVo Pur... :ciao:

Hmm, wieviel Romane mit Betschiden hat WiVo denn geschrieben?

(Antwort: 1027, 1041 und 1048, aber da ging es schon um das Kranenreich, das "Orakel" und Atlan, also nur noch recht wenig um die "Betschiden". 1027 war bereits der 16. Roman mit Beteiligung des betschidischen "Trio Infernale".)

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon GECP » 14. Februar 2017, 20:02

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cold25 hat geschrieben:Meine Frage ist: Sind die einzelnen Bände in diesem Zyklus etwas erwachsener geschrieben. Band 1000 (Siberband 119) lässt sich sehr gut an, war aber nicht anders zu erwarten weil er von Volz ist.
Machen es die anderen Autoren Ihm in diesem Zyklus endlich nach oder gibt es zBsp.: wieder manchmal so Geblödel mit Gucky oder Tatcher und Rorvic?


Band 1000 ist ein Meilenstein der Perry-Rhodan-Serie. Aber danach geht es steil bergab. Viren, Virenimperium, Kosmokraten usw. - damals hat die völlig verschwurbelte und zwiebelschalige Handlung angefangen und das war auch der Zeitpunkt, an dem ich aus der Erstauflage ausgestiegen bin. Und bei den Silber Editionen bin ich über die erste Hälfte von "Die Cyber-Brutzellen" auch nicht hinausgekommen. Ich habe es versucht und es hat nicht funktioniert.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon cold25 » 14. Februar 2017, 20:14

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cold25
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GECP hat geschrieben:
cold25 hat geschrieben:Meine Frage ist: Sind die einzelnen Bände in diesem Zyklus etwas erwachsener geschrieben. Band 1000 (Siberband 119) lässt sich sehr gut an, war aber nicht anders zu erwarten weil er von Volz ist.
Machen es die anderen Autoren Ihm in diesem Zyklus endlich nach oder gibt es zBsp.: wieder manchmal so Geblödel mit Gucky oder Tatcher und Rorvic?


Band 1000 ist ein Meilenstein der Perry-Rhodan-Serie. Aber danach geht es steil bergab. Viren, Virenimperium, Kosmokraten usw. - damals hat die völlig verschwurbelte und zwiebelschalige Handlung angefangen und das war auch der Zeitpunkt, an dem ich aus der Erstauflage ausgestiegen bin. Und bei den Silber Editionen bin ich über die erste Hälfte von "Die Cyber-Brutzellen" auch nicht hinausgekommen. Ich habe es versucht und es hat nicht funktioniert.


Sag doch nicht sowas :( ich wollte Perry Rhodan noch eine letzte Chance geben...was mach ich denn nun??
Soll Ich doch noch woanders lieber einsteigen?????
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Clark Flipper » 14. Februar 2017, 21:37

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nanograinger hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:...
Zum Zyklus, ich mag die Kosmische Hanse und die Endlose Armada.
Ein letztes Mal WiVo Pur... :ciao:

Hmm, wieviel Romane mit Betschiden hat WiVo denn geschrieben...


Als Expokrat. :st: Daher auch das Gesamtpaket aus Hanse & Armada.
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon nanograinger » 14. Februar 2017, 21:37

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Ich mag diesen Thread eigentlich überhaupt nicht, aber hierzu möchte ich etwas sagen...
Harzzach hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: ... und ganz so technisch ueberlegen waren die Leute aus dem Reich Tradom auch wieder nicht.

Aus dem Perrypedia-Eintrag zu Heft 2101:

...In der folgenden, nur vier Minuten dauernden Schlacht werden 1321 LFT-Schiffe und 1335 Schiffe der zu Hilfe geeilten Arkoniden vernichtet. Das zeigt deutlich die waffentechnische Überlegenheit der Katamare des Reiches Tradom.

Und das nur mit einem Schiff der AGLAMAND-Klasse, einem "Scout". Noch nicht einmal mit einem AGLAZAR-Schlachtschiff.

Am Ende des Zyklus werden AGLAZARE durch die Galaktiker vernichtet, als ob man Tontaubenschiessen betreiben würde. Dieses immens schnelle Aufholen und Überholen immens hoher Technologieniveau-Unterschiede ist ein so abgedroschenes PerryRhodan-Trope ... es war mir damals zu viel, ich konnte nicht mehr...

Deine persönliche PR-Historie lässt sich nun offensichtlich nicht mehr ändern, aber ich frage mich schon, ob deine Abneigung hier auf Fakten beruht oder auf andere Ursachen hat.

Du hast zwar vollkommen recht, dass das "immens schnelle Aufholen und Überholen immens hoher Technologieniveau-Unterschiede" ein abgedroschener Effekt war. Das gilt aber für viele Zyklen. Gerade die obige Darstellung ist ein Negativbeispiel, wie die Gegner sinnlos starkgeschrieben wurde. So hätte es vollkommen ausgereicht, wenn man den AGLAMAND-Raumer nicht hätte vernichten können (wg. seinem Paradim-Panzer) und er ein paar Galaktiker-Schiffe hätte außer Gefecht setzen können. Die sinnlose Vernichtungsorgie machte aus mehreren Aspekten keinen Sinn, (insbesondere von LFT-Schiffen hätte man mehr Selbsterhaltungstrieb erwartet).

Allerdings wurden die für die Umkehrung der Verhältnisse notwendigen Elemente meines Erachtens besser als in fast allen anderen Fällen eingeführt (der Cojito-Planetenjäger kam schon im Folgeband, das "Affengift" wurde von der Neuen USO eingebracht).

Aber vor allem kann man den Tradom-Zyklus nun wirklich nicht auf die militärische Auseinandersetzung reduzieren. Die Reise der Sol führt erst nach Wassermal und dann ins erste Thoregon. Die LEIF ERIKSSON und die KARRIBO reisen durch Tradom (Quinthata, die Aarus...) und dann in die Vergangenheit (das Lichtvolk...). Alaska und Monkey gehen durch Zeitbrunnen und kommen vie LEUCHTKRAFT auch ins erste Thoregon. Undsoweiter undsofort.

Und auch wenn es natürlich einige schwächere gab, so gab es auch viele absolute Spitzenromane. Darunter zähle ich übrigens auch die "Paradim-Jäger" von Feldhoff, in der zum ersten Mal AGLAZARE in Menge vernichtet werden.

Ich persönlich halte den Tradom-Zyklus für einen der besten der ganzen Serie. So können die Meinungen auseinandergehen....

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon nanograinger » 14. Februar 2017, 21:41

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Clark Flipper hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:...
Zum Zyklus, ich mag die Kosmische Hanse und die Endlose Armada.
Ein letztes Mal WiVo Pur... :ciao:

Hmm, wieviel Romane mit Betschiden hat WiVo denn geschrieben...


Als Expokrat. :st: Daher auch das Gesamtpaket aus Hanse & Armada.

Okay, hab's verstanden.

Nicht, dass ich deiner Meinung bin. Auch wenn diese Zyklen ihre Qualitäten hatten, so fand ich sie nicht so gut wie seine Zyklen vor Band 1000.
Zuletzt geändert von nanograinger am 14. Februar 2017, 21:49, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon nanograinger » 14. Februar 2017, 21:48

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cold25 hat geschrieben:
GECP hat geschrieben:
cold25 hat geschrieben:Meine Frage ist: Sind die einzelnen Bände in diesem Zyklus etwas erwachsener geschrieben. Band 1000 (Siberband 119) lässt sich sehr gut an, war aber nicht anders zu erwarten weil er von Volz ist.
Machen es die anderen Autoren Ihm in diesem Zyklus endlich nach oder gibt es zBsp.: wieder manchmal so Geblödel mit Gucky oder Tatcher und Rorvic?


Band 1000 ist ein Meilenstein der Perry-Rhodan-Serie. Aber danach geht es steil bergab. Viren, Virenimperium, Kosmokraten usw. - damals hat die völlig verschwurbelte und zwiebelschalige Handlung angefangen und das war auch der Zeitpunkt, an dem ich aus der Erstauflage ausgestiegen bin. Und bei den Silber Editionen bin ich über die erste Hälfte von "Die Cyber-Brutzellen" auch nicht hinausgekommen. Ich habe es versucht und es hat nicht funktioniert.


Sag doch nicht sowas :( ich wollte Perry Rhodan noch eine letzte Chance geben...was mach ich denn nun??
Soll Ich doch noch woanders lieber einsteigen?????

Also einerseits solltest du dich nicht von einer Einzelmeinung abbringen lassen. Wie du hier auch lesen kannst, fand bspw. Clark Flipper den "Kosmische Hanse"-Zyklus gut.

Aber wenn du aus dem BARDIOC-Zyklus ausgestiegen bist, dann sind die drei Zyklen nach Band 1000 vielleicht wirklich nichts für dich. Das lässt sich aber schwer sagen, weil ich ja nicht weiß, warum du damals nicht weitergelesen hast (ich persönlich finde Band 850/851 absolut genial).

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon GECP » 14. Februar 2017, 21:59

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nanograinger hat geschrieben:Aber wenn du aus dem BARDIOC-Zyklus ausgestiegen bist, dann sind die drei Zyklen nach Band 1000 vielleicht wirklich nichts für dich. Das lässt sich aber schwer sagen, weil ich ja nicht weiß, warum du damals nicht weitergelesen hast (ich persönlich finde Band 850/851 absolut genial).


Die Entstehungsgeschichte von BARDIOC war absolut genial, aber auch die Abenteuer in der PAN-THAU-RA - sowohl in Quostoht als auch im Rest des Schiffes. Die Biophore-Wesen, die sich in dem ehemaligen Sporenschiff ausgebreitet hatten, das hatte schon etwas. Der Anfang des Kosmische-Burgen-Zyklus hat mir auch sehr gut gefallen (Loower, Suche nach den Zusatzschlüsseln). Am Schluß ist es dann etwas zäh geworden (Horden von Garbesch). Aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Richard » 15. Februar 2017, 01:54

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Richard
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Harzzach hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: ... und ganz so technisch ueberlegen waren die Leute aus dem Reich Tradom auch wieder nicht.

Aus dem Perrypedia-Eintrag zu Heft 2101:

Die Krise scheint erst einmal überstanden, bis der Katamar zu feuern beginnt und Richtung Rand der Aagenfelt-Barriere beschleunigt. Die vier die LEIF ERIKSSON begleitenden Schlachtschiffe der NOVA-Klasse werden sofort vernichtet. Nur die extrem starken Schutzschirme des Entdeckers können dem ersten Feuerüberfall standhalten. In der folgenden, nur vier Minuten dauernden Schlacht werden 1321 LFT-Schiffe und 1335 Schiffe der zu Hilfe geeilten Arkoniden vernichtet. Das zeigt deutlich die waffentechnische Überlegenheit der Katamare des Reiches Tradom.

Und das nur mit einem Schiff der AGLAMAND-Klasse, einem "Scout". Noch nicht einmal mit einem AGLAZAR-Schlachtschiff.

Am Ende des Zyklus werden AGLAZARE durch die Galaktiker vernichtet, als ob man Tontaubenschiessen betreiben würde. Dieses immens schnelle Aufholen und Überholen immens hoher Technologieniveau-Unterschiede ist ein so abgedroschenes PerryRhodan-Trope ... es war mir damals zu viel, ich konnte nicht mehr.

Deswegen bin ich mit 2700 auch wieder eingestiegen. Vandemillon erschienen mir als Expose-Autoren, die keine große Lust auf alte Zöpfe haben, die bereit sind diese abzuschneiden und die PR-Serie frisch für die nächsten 1000 Bände zu machen. Gut, die eine oder andere Hoffnung auf noch mehr abgeschnittene Zöpfe haben sich leider nicht erfüllt, aber im Großen und Ganzen gefällt mir die neue Richtung. Was PR betrifft, so würde ich mich zu den radikalen Erneuerern zählen, wenn es so eine Gruppe gäbe :)


Meiner Erinnerung nach war einer der Hauptgruende, warum die galaktischen Schiffe nicht so einfach Abschuesse erziehlten, der Reflektorschild (oder wie das halt genau hiess).
Letztlich waren es nur 2, 3 Dinge in denen halt die Technik des Reich Tradoms ueberlegen war und da die Terraner bzw. Galakiker das relativ schnell "hinbekommen" haben kann die Ueberlegenheit letztlich doch nicht so toll gewesen sein.

Aber es ist halt ein altbekanntes "Spiel" das zu Beginn eines Zyklusses ein Gegner uebermaechtig beschrieben wird und dann - oftmals eben im Lauf des gleichen Zyklusses - diese Ueberlegenheit (mehr als) gut gemacht wird.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Lumpazie » 15. Februar 2017, 08:07

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Richard hat geschrieben: Meiner Erinnerung nach war einer der Hauptgruende, warum die galaktischen Schiffe nicht so einfach Abschuesse erziehlten, der Reflektorschild (oder wie das halt genau hiess).
Letztlich waren es nur 2, 3 Dinge in denen halt die Technik des Reich Tradoms ueberlegen war und da die Terraner bzw. Galakiker das relativ schnell "hinbekommen" haben kann die Ueberlegenheit letztlich doch nicht so toll gewesen sein.

Aber es ist halt ein altbekanntes "Spiel" das zu Beginn eines Zyklusses ein Gegner uebermaechtig beschrieben wird und dann - oftmals eben im Lauf des gleichen Zyklusses - diese Ueberlegenheit (mehr als) gut gemacht wird.


Und war da nicht auch noch etwas mit AGLAZAR-Schlachtschiff-Dummys - sprich, Tradom hatte gar nicht so viele richtige AGLAZAR-Schlachtschiff zur Verfügung. Oder täuscht mich da die Erinnerung :gruebel:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Clark Flipper » 15. Februar 2017, 08:51

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nanograinger hat geschrieben:... so fand ich sie nicht so gut wie seine Zyklen vor Band 1000.


Kein Problem, da sind wir gar nicht weit auseinander, die ersten 1000 sind mir
persönlich der liebste Block mit den wenigsten Zyklen die ich nicht so mag.

Nach WiVo hat mich dann nur Robert so mit genommen,
allerdings ist in der Feldhoff Ära leider das Zyklusfinale immer mehr zum Problem geworden,
woran das auch immer gelegen haben mag. :rolleyes:

Mein Traum war es damals das man das was man am Anfang so toll aufgebaut hatte,
am Ende einfach weiter gemacht hätte. Leider wurde das Aufräumen am Ende in dieser
Zeit ein Pflichtpunkt in der Zyklenentwicklung.

Ich finde seit dem ist, was die Entwicklung angeht, die Serie stehen geblieben.
Und hätte alles passieren können ... B-) Ne, keine Sorge, ich bin schon ruhig.

Abschließend muss ich sagen, das ich dir mit Tradom durch aus recht geben,
wie immer waren auch damals Phantastische Romane dabei, mein Favorit war Atlan in Wassermal.

Aber es geschieht weil es geschah!? Neee :devil:
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Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Langschläfer » 15. Februar 2017, 09:17

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Lumpazie hat geschrieben:
Richard hat geschrieben: Meiner Erinnerung nach war einer der Hauptgruende, warum die galaktischen Schiffe nicht so einfach Abschuesse erziehlten, der Reflektorschild (oder wie das halt genau hiess).
Letztlich waren es nur 2, 3 Dinge in denen halt die Technik des Reich Tradoms ueberlegen war und da die Terraner bzw. Galakiker das relativ schnell "hinbekommen" haben kann die Ueberlegenheit letztlich doch nicht so toll gewesen sein.

Aber es ist halt ein altbekanntes "Spiel" das zu Beginn eines Zyklusses ein Gegner uebermaechtig beschrieben wird und dann - oftmals eben im Lauf des gleichen Zyklusses - diese Ueberlegenheit (mehr als) gut gemacht wird.


Und war da nicht auch noch etwas mit AGLAZAR-Schlachtschiff-Dummys - sprich, Tradom hatte gar nicht so viele richtige AGLAZAR-Schlachtschiff zur Verfügung. Oder täuscht mich da die Erinnerung :gruebel:

Nein, tut sie nicht.
Es gab zwar "offiziell" (tradummsen-offiziell) noch etwa 300.000 AGLAZARE - davon waren aber 150.000 Nachbauten, die wesentlich schwächer waren.
http://www.perrypedia.proc.org/wiki/AGL ... Schreckens (letzter Absatz).
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.

"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin

Polls sind doof. ;)

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Vivian-von-Avalon » 20. April 2017, 20:47

Vivian-von-Avalon
In meinem Empfinden sind die schlechtesten Zyklen:
Atopisches Tribunal und Jenzeitige Lande

und die besten:
M 87, Traitor und MdI in genau dieser Reihenfolge.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon Andreas Möhn » 11. Mai 2017, 10:00

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Bei mir sieht es wieder ganz anders aus:

Ganz tief unten rangieren bei mir die Endlose Armada, Tarkan und die Große Leere. Das endgültige Aus brachte für mich der endlos dröge Tolkander-Zyklus, bei dem ich das Gefühl hatte, man habe das alles schon etliche Male gelesen und die Serie liefe sich endgültig tot. Mit Mühe schleppte ich mich bis Band 2000 durch und verabschiedete mich dann stillschweigend.

Auf der anderen Seite ist mein absoluter Lieblingszyklus bis heute der Vironauten/Kriegerkult, gefolgt von den Hamamesch, den Cantaro und Aphilie/BARDIOC. Aber da haben andere Leute eben andere Präferenzen. Ganz normal.
Festplattenbackup? Wozu? Für mich erledigt das die NSA.

Re: Die unbeliebtesten Zyklen

Beitragvon thinman » 11. Mai 2017, 20:57

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Andreas Möhn hat geschrieben:Bei mir sieht es wieder ganz anders aus:

Ganz tief unten rangieren bei mir die Endlose Armada, Tarkan und die Große Leere. Das endgültige Aus brachte für mich der endlos dröge Tolkander-Zyklus, bei dem ich das Gefühl hatte, man habe das alles schon etliche Male gelesen und die Serie liefe sich endgültig tot. Mit Mühe schleppte ich mich bis Band 2000 durch und verabschiedete mich dann stillschweigend.

Auf der anderen Seite ist mein absoluter Lieblingszyklus bis heute der Vironauten/Kriegerkult, gefolgt von den Hamamesch, den Cantaro und Aphilie/BARDIOC. Aber da haben andere Leute eben andere Präferenzen. Ganz normal.

Wenigsten noch einer den 1250er und 1300er mag. Die thematik hat man zu schnell abgewürgt. Den abschnitt Stygian in der Milchstraße, den hätte man durchaus länger bringen können. Das erste Viertel Hamgays erst ab 1380. Das wäre ein Shock für uns Leser gewesen.
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