Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
Forumsregeln
Link

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon GECP » 19. November 2017, 22:03

Offline
GECP
Marsianer
Beiträge: 124
Registriert: 9. November 2016, 20:50
Nisel hat geschrieben:Mir kam das in dem Zusammenhang so vor, als hätte ES die Menschheit quasi gezüchtet um sie dann zu fressen...


Die Menschen wurden anschließend als Konzepte wieder freigegeben, weil ES sie nicht "verdauen" konnte. Ich würde das eher als Kurzschlußreaktion bezeichnen.

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon Nisel » 19. November 2017, 22:53

Benutzeravatar
Offline
Nisel
Kosmokrat
Beiträge: 4519
Registriert: 25. Juni 2012, 21:46
GECP hat geschrieben:
Nisel hat geschrieben:Mir kam das in dem Zusammenhang so vor, als hätte ES die Menschheit quasi gezüchtet um sie dann zu fressen...


Die Menschen wurden anschließend als Konzepte wieder freigegeben, weil ES sie nicht "verdauen" konnte. Ich würde das eher als Kurzschlußreaktion bezeichnen.

Für mich bestätigt das das Ganze eher... ES hat sich übernommen, will sagen, überfressen...
BildBildBildBildBild
Offline
Truktan
Plophoser
Beiträge: 432
Registriert: 17. September 2015, 21:14
ES ein Freund der Menschheit? Nach den letzten beiden Romanen wird das immer weniger glaubhaft.


Wenn man die ganze Entwicklung im Perryversum betrachtet, muß man eher sagen: Die Menschheit ist ein Freund von ES. Perry und Konsorten haben ES schon mehr als einmal aus irgendwelchen Bedrohungen herausgeholt und ES dann später zumindest zweimal (in den 1500ern und in den 2500ern) den superintelligenten Hintern gerettet.

Dagegen kamen die Hilfen von ES bei Bedrohungen der Menschheit und sogar der ganzen Milchstrasse eher spärlich bis gar nicht - im allgemeinen mußten die Terraner sich selbst aus Bedrohungen retten; höchstens gab es mal ein paar Andeutungen und Hinweise von ES, was man denn so machen könnte, um die Lage zu bereinigen. Die größte Leistung von ES war es, die Zellaktivatoren auszugeben und somit die ZA-Träger für die Menschheit zu erhalten.

Bestenfalls kann man sagen, daß eine Superintelligenz wie ES bei all ihren Fehlern immer noch die bessere Alternative ist. Wenn man z.B. BARDIOC oder die KAISERIN VON THERM betrachtete, dann regieren die ihre Hilfsvölker mehr oder weniger diktatorisch und haben alles in ihrem Bereich 'gleichgeschaltet'. Und über tatsächlich negative Entitäten wie ANTI-ES brauchen wir erst gar nicht zu reden ....
Benutzeravatar
Offline
Clark Flipper
Zellaktivatorträger
Beiträge: 2007
Registriert: 29. Juni 2012, 23:34
Wohnort: Nordlicht
Ich finde ja, dass das verhalten von ES dem Serientypischen Verhalten von Superintelligenzen zu ihren Hilfsvölkern entspricht. ;-)
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
Bild
Bild
Benutzeravatar
Offline
Baptist Ziergiebel
Ertruser
Beiträge: 982
Registriert: 14. August 2013, 21:55
Quinto hat geschrieben: Stattdessen wurde ES leichtfertig zur spontanen Lösung aktueller Handlungsprobleme missbraucht.
Oder zur Erschaffung solcher, wie man gerade sieht.
Truktan hat geschrieben:Bestenfalls kann man sagen, daß eine Superintelligenz wie ES bei all ihren Fehlern immer noch die bessere Alternative ist. Wenn man z.B. BARDIOC oder die KAISERIN VON THERM betrachtete, dann regieren die ihre Hilfsvölker mehr oder weniger diktatorisch und haben alles in ihrem Bereich 'gleichgeschaltet'. Und über tatsächlich negative Entitäten wie ANTI-ES brauchen wir erst gar nicht zu reden ....

Tja, was ist da die bessere Alternative, ewig unter der Fuchtel stehen, oder hin und wieder von, durch die SI verschuldete, Katastrophen heimgesucht zu werden.
Spoiler:
Ob nun indirekt an Monos schuld zu sein, die ZA Krise, Sternenozean, Paraloxarsenal und dessen Umstände, Thoregon (!), hier schon die Entvölkerung der Erde mit späterer Zweckentfremdung der Menschen, siehe Ende des Hamamesch Zyklus, ungefragt, versteht sich. Die Terraner, als "Hilfsvolk", sind da schon ganz schön zerzaust worden.

Nisel hat geschrieben:Mir kam das in dem Zusammenhang so vor, als hätte ES die Menschheit quasi gezüchtet um sie dann zu fressen...

So ein bisschen wie KOSH letztens... :unsure:

Gruß.
Das ist ... TERRA!
Benutzeravatar
Offline
Baptist Ziergiebel
Ertruser
Beiträge: 982
Registriert: 14. August 2013, 21:55
Damals, vor 40 Jahren...
... erschien am 23. August 1977 der 835. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Rückkehr der Vernunft von H. G. Francis.

Bild

Handlung:

Ronald Tekener und Jennifer Thyron haben an Bord der PHORA den Planeten Terzrock verlassen. Die Haluter an Bord sind trotz der Abschirmgeräte, die sie vor der Ausstrahlung der Kannibalkristalle auf Terzrock schützen sollen, immer noch extrem aggressiv. Sie planen, die Kristalle zu vernichten. Tekener und Thyron wollen die intelligenten Kristalle schützen und begeben sich per Transmitter zurück nach Terzrock, von dem Haluter Erger Darg begleitet.

Es gelingt Tekener, mentalen Kontakt mit dem Kristallwald herzustellen. Die Kristalle speichern Emotionen und strahlen sie verstärkt wieder ab. Dass sie damit das Chaos auf Terzrock erzeugen, ist den Kristallen bekannt, aber sie können nichts daran ändern. Doch sie zeigen Tekener, dass es noch eine Chance gibt: Die Brindors, die auf der Welt Nosar leben, nur 23 Lichtjahre von Terzrock entfernt. Sie sind die friedfertigsten und trägsten Geschöpfe, die Tekener je gesehen hat.

Cornor-Lerz holt sie von Terzrock ab, gerade noch rechtzeitig, bevor sie einem wahnsinnigen Riesenhaluter zum Opfer fallen. Dann begeben sich drei Raumschiffe nach Nosar und holen insgesamt 4000 Brindors ab. Die Brindors sind so träge, dass sie nicht einmal auf einen Vulkan reagieren, der etliche von ihnen tötet.

Das Experiment gelingt: Als die Brindors zu einem größeren Kristallwald gebracht werden, verlieren sie schnell ihre Trägheit. Aber auch die anwesenden Haluter werden endlich wieder normal und verlieren ihre Aggressionen. Tekener und Thyron können auch Croor Ross, den Anführer der aggressiven Haluter, zum Kristallwald bringen.

Fünf Monate später hat sich die Situation auf Terzrock wieder normalisiert. Auch den Brindors ist geholfen; sie haben ihre Trägheit verloren, die letzten Endes ihren Untergang bedeutet hätte. Nun überreden Tekener und Thyron die Haluter, mit einer Flotte von 112 Raumschiffen zur Unterstützung des NEIs und der GAVÖK zur Milchstraße aufzubrechen. Die Haluter installieren eine Zeitnische, in der die Zellaktivatoren sicher vor der Mitosestrahlung aufbewahrt werden können.

In der Milchstraße angekommen, verliert Croor Ross wieder einmal die Kontrolle über sich selbst und greift eine überlegene Gruppe von SVE-Raumern an. Sein Schiff, die TORGORTH, bleibt als Wrack zurück. Zwar werden Tekener und Thyron gerettet, doch ihre Zellaktivatoren sind auf dem zerstörten Schiff zurückgeblieben. Gerade noch rechtzeitig kann Tekener sie bergen. Dabei findet er heraus, dass die Zeitnische nicht mehr funktioniert und die Mitosestrahlung offensichtlich abgeschaltet worden ist, da sonst die Zellaktivatoren längst explodiert wären.

----

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.
Das ist ... TERRA!
Benutzeravatar
Offline
Haywood Floyd
Postingquelle
Beiträge: 3490
Registriert: 24. Dezember 2013, 14:13
Wohnort: Ja
Zum Thema: "ES - ein Freund der Menschheit" gewann ich im Laufe von über 1000 gelesenen Bänden im Laufe der Zeit immer mehr den Endruck, dass ES hauptsächlich in dem Sinn ein Freund der Menschheit ist, in dem ich ein Freund des Kalbes bin: als Vorläuferstadium des Wiener Schnitzels... :yummy: :unschuldig:
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
Volksmund

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon Nisel » 26. November 2017, 11:38

Benutzeravatar
Offline
Nisel
Kosmokrat
Beiträge: 4519
Registriert: 25. Juni 2012, 21:46
Haywood Floyd hat geschrieben:Zum Thema: "ES - ein Freund der Menschheit" gewann ich im Laufe von über 1000 gelesenen Bänden im Laufe der Zeit immer mehr den Endruck, dass ES hauptsächlich in dem Sinn ein Freund der Menschheit ist, in dem ich ein Freund des Kalbes bin: als Vorläuferstadium des Wiener Schnitzels... :yummy: :unschuldig:

Ich hatte allmählich echte Zweifel... danke, das bestätigt mich, daß ich nicht alleine mit meiner Meinung dastehe :D
BildBildBildBildBild

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon GECP » 26. November 2017, 12:39

Offline
GECP
Marsianer
Beiträge: 124
Registriert: 9. November 2016, 20:50
Eigentlich hätte ich bei diesem Roman eher Clark Darlton aus Autor vermutet. Superaggressive Haluter werden durch superschlafmützige Robben befriedet. Wer denkt sich nur so einen Blödsinn aus?
Benutzeravatar
Offline
Baptist Ziergiebel
Ertruser
Beiträge: 982
Registriert: 14. August 2013, 21:55
Damals, vor 40 Jahren...
... folgte der 836. Roman der Perry Rhodan Serie, erschienen am 30. August. 1977, mit dem Titel:

Vision der Vollendung von Ernst Vlcek.

Bild

Handlung:

Sechs Komponenten des Konzeptes Kershyll Vanne sind von ES zurückgeholt worden, und ES zeigt ihnen in einer Vision, welche Zukunft sie auf EDEN II zu erwarten haben:

Albun Kmunah widmet sich erst der Kunst, dann der Parapsychologie, dann der Paranoetik. Als erster erkennt er, dass jedes Konzept die Körper sämtlicher Bewusstseine ständig mit sich führt, und er beginnt als erster die Verschmelzung mit einem zweiten Konzept.

Hito Guduka ist ein begabter Techniker. Während andere Konzepte die Paranoetik erforschen, baut er sich ein Haus, das alle vorstellbaren technischen Einrichtungen hat und jeglichen Einsatz der Paranoetik verhindert. Als sein Haus perfekt ist, ändert Hito Guduka seinen Kurs: Von nun an will er die Paranoetik erforschen, solange bis er sämtliche Fallen seines Hauses mit rein geistigen Kräften überwinden kann.

Pale Donkvent wird zu einem Künstler, der starken Einfluss auf die Entwicklung von EDEN II hat. Eines seiner Ziele ist es, so viele Lebensformen wie möglich nach EDEN II zu bringen.

Indira Vecculi wird zu einer begnadeten Gärtnerin. Sie schafft einen Park, in dem nur pflanzliches Leben besteht, von einem 500 Meter großen Baum beherrscht, und einen Saurierpark, und sie beginnt sich mit mehr und mehr Konzepten zu vereinigen.

Ankamera hat sich mit zwei anderen Siebenerkonzepten zusammengeschlossen. Doch sie ist mit dem Leben auf EDEN II nicht zufrieden. Sie verlässt EDEN II, um die primitiven Eingeborenen eines unwichtigen Sauerstoffplaneten zu fördern. Doch schließlich ist sie bereit, nach EDEN II zurückzukehren.

Jost Seidel verbringt seine Zeit mit Abenteuern auf allen möglichen Planeten, an denen EDEN II vorbei zieht.

Arcur-Beta ist nur noch wenige Monate von der Umwandlung zu einem Schwarzen Loch entfernt. Die Kelosker wären dringend auf die Hilfe von Kershyll Vanne angewiesen, doch der ist nur noch ein normaler Mensch. Er hat ein Problem: Hotrenor-Taak will Beweise, dass das Schwarze Loch funktionsfähig ist und ohne Risiko benutzt werden kann. Kershyll Vanne ist ratlos, und er hält die Flucht für den einzig möglichen Ausweg. Die Kelosker sind wenig hilfreich, sie denken nur noch daran, wie ihre Artgenossen einen Weg zur Kaiserin von Therm zu finden.

Dann gibt Hotrenor-Taak seinen Plan bekannt: Die Kelosker werden die ersten sein, die durch das Schwarze Loch gehen. Kershyll Vanne ist entsetzt, doch für die Kelosker geht alles nach Plan: Tallmark erklärt Vanne, dass das Schwarze Loch sie zur Kaiserin von Therm bringen wird. Erst im letzten Augenblick soll dass Schwarze Loch umjustiert werden und eine Verbindung zum Dakkardimballon der Zgmahkonen herstellen.

Nachdem ES den sechs fehlenden Komponenten von Kershyll Vanne das Leben auf EDEN II schmackhaft gemacht hat, schickt er sie zurück zu Kershyll Vanne. Wieder komplett, bricht das Konzept auf, um Arcur-Beta genau zu untersuchen. Doch zurück auf Dhoom wird nun Kershyll Vanne von ES entführt. Er überzeugt die Superintelligenz, dass er zu den Menschen gehört, und nicht nach EDEN II. Kershyll Vanne kehrt nach Dhoom zurück. Nun muss er den Testflug der Kelosker zum Schwarzen Loch vorbereiten.

---

Dr obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.
Das ist ... TERRA!

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon Nisel » 1. Dezember 2017, 17:43

Benutzeravatar
Offline
Nisel
Kosmokrat
Beiträge: 4519
Registriert: 25. Juni 2012, 21:46
Also... ja... ich hab den Roman sehr gerne gelesen, muss ich sagen, die Story war interessant aufgebaut und gut zu lesen - für mich.

Aber ich hatte so meine Probleme mit dem zunehmenden Zusammenschluß der Konzepte, vor allem bei der Gärtnerin. Das war irgendwie abstrus für mich.
Da baut die so einen riesigen Garten und die anderen Konzepte vergessen sie so langsam? Und dann kommen da doch zwei vorbei, auch schon irgendwie Großkonzepte, wenn ichs richtig in Erinnerung habe, und die werden dann einfach so, ohne viel Federlesens, von ihr mit aufgenommen, natürlich unter ihrer Führung, da gibts überhaupt keine Diskussion.

Öhm... ja... nee, also das war mir dann zu strange.

Generell hab ich mit den Konzepten so meine Probleme, aber das war mir einfach irgendwo zuviel. Gut zu lesen ja, aber als Story zu abgedreht für mich, bei aller Lesefreude.
BildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Offline
Lumpazie
Postingquelle
Beiträge: 3473
Registriert: 25. Juni 2012, 21:49
Wohnort: Neben der Furth von Noricum
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Damals, vor 40 Jahren...
... folgte der 836. Roman der Perry Rhodan Serie, erschienen am 30. August. 1977, mit dem Titel:

Vision der Vollendung von Ernst Vlcek.

.............
Dr obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.


Dieser Roman erklärt wunderbar, welche Weg die Konzepte gehen werden - für mich ein Abschluss dieser Thematik. Warum genau der selbe Autor die Konzepte Jahre später wieder ausgräbt und einer ganz anderen Lösung zuführt, bleibt mir bis heute schleierhaft :unsure: Die Thematik war doch stimmig abgeschlossen. :gruebel:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
Benutzeravatar
Offline
Richard
Kosmokrat
Beiträge: 5104
Registriert: 3. Mai 2013, 15:21
Wohnort: .at & TDSOTM
Nun, da wurde doch auch der "Plan der Vollendung" angesprochen oder? - Und genau den hat EV dann Jahre später wieder ausgegraben.
Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Postingquelle
Beiträge: 3789
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
Als Jugendlicher habe ich diesen Roman sehr genossen. Und in der hier dargestellten Form ist die Existenz als Teil von ES kein "Alptraum" als belangloser Teil eines "Geistesmonsters", sondern die Individualität wird zumindest zu großem Teil bewahrt, obwohl man eben auch Teil der Gesamtheit ist.
Lumpazie hat geschrieben:
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Damals, vor 40 Jahren...
... folgte der 836. Roman der Perry Rhodan Serie, erschienen am 30. August. 1977, mit dem Titel:

Vision der Vollendung von Ernst Vlcek.

.............
Dr obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.


Dieser Roman erklärt wunderbar, welche Weg die Konzepte gehen werden - für mich ein Abschluss dieser Thematik. Warum genau der selbe Autor die Konzepte Jahre später wieder ausgräbt und einer ganz anderen Lösung zuführt, bleibt mir bis heute schleierhaft :unsure: Die Thematik war doch stimmig abgeschlossen. :gruebel:

Tatsächlich stellt sich die hier vorgestellte Vision schon in PR 968 teilweise als Makulatur heraus, denn da
Spoiler:
verschmelzen die Konzepte zu "Jane" und "Last" und danach zusammen mit ES.
Nix mehr mit Rumspazieren auf EDEN II und ab und an mal ein Ausflug auf andere Planeten, wie hier beschrieben, sondern eher "Futter für ES" wie hier schon geschrieben wurde. Und das ist nur gut drei Jahre Handlungszeit in der Zukunft.

Möglicherweise gab es hier auch einen Ideenkonflikt zwischen Voltz und Vlcek. Die nochmalige Umdeutung des "Plans der Vollendung" unter Vlceks Expokratie (PR 1749 und 1799) nimmt dann die Ideen der "Vision der Vollendung" wieder auf, und sie macht auch klar, dass selbst nach über 1000 Jahren die von ES aufgenommenen Menschen ihre Individualität behalten haben. (Bull spricht bspw. mit Vater Ironside
Spoiler:
und Trevor Casalle
in PR 1799).

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon GECP » 3. Dezember 2017, 10:28

Offline
GECP
Marsianer
Beiträge: 124
Registriert: 9. November 2016, 20:50
Ich würde "Vision der Vollendung" als Werbesendung von ES ansehen, mit dem Kershyll Vanne die Vorzüge des Konzeptseins nahegebracht werden sollen. Und wie es immer mit der Werbung ist: mehr Schein als Sein.
Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Postingquelle
Beiträge: 3789
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
GECP hat geschrieben:Ich würde "Vision der Vollendung" als Werbesendung von ES ansehen, mit dem Kershyll Vanne die Vorzüge des Konzeptseins nahegebracht werden sollen. ....

Eigentlich soll doch das Aufgehen in ES schmackhaft gemacht werden, oder täusche ich mich da? Vanne kämpft doch gerade für die "Eigenständigkeit" als Konzept. Und ES zeigt den Konzeptteilen: "Fürchtet euch nicht, ihr werdet eure Individualität bewahren können, so ihr wollt."

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon Nisel » 3. Dezember 2017, 16:01

Benutzeravatar
Offline
Nisel
Kosmokrat
Beiträge: 4519
Registriert: 25. Juni 2012, 21:46
Häh?

Das beschreibt so ziemlich mein Problem mit den Konzepten, die Individualität wird im Endeffekt doch aufgegeben. Man muss sich mit den Leuten doch arrangieren, die freie Entscheidung, eigene Wege zu gehen, fällt definitv weg.
BildBildBildBildBild
Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Postingquelle
Beiträge: 3789
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
Nisel hat geschrieben:Häh?

Das beschreibt so ziemlich mein Problem mit den Konzepten, die Individualität wird im Endeffekt doch aufgegeben. Man muss sich mit den Leuten doch arrangieren, die freie Entscheidung, eigene Wege zu gehen, fällt definitv weg.

Das gilt erst einmal nur für die Konzepte, die ES in den bisherigen Romanen aus Not hat"abstoßen" müssen. Hier werden Leute zusammengewürfelt (oder auch nicht, das wird m.W. nicht besonders thematisiert), die sich dann in einem Körper arrangieren müssen. Aber in den Visionen von PR 836 ist das dann nicht mehr so. Teilweise sind die Personen einzeln in ihrem Körper unterwegs, teilweise scheinen sie sich abzuwechseln in Führung des Konzepts als auch in der Realisierung des Körpers (Ankamera und Indira Vecculi laufen definitiv in Vannes Körper durch die Gegend). In der "Vision der Vollendung" ist Freiwilligkeit gegeben, ob man sich zu Superkonzepten zusammenschließt oder alleine durch die Welt zieht, ist die eigene Entscheidung und diese ist (in Grenzen) wohl auch noch reversibel (zumindest schickt ES immer wieder mal einzelne Personen los.) .

Sicher, es ist nicht mehr das Leben, dass die Leute davor hatten, aber dafür haben sie überhaupt ein Leben, das auch noch ewig dauern könnte, (aber siehe, was viel später im Stardust-Zyklus passiert und die Konsequenzen in PR 2779 "Schattenspiel der Ewigkeit").
Deine "Futter"-Bemerkung trifft meines Erachtens für ES nicht zu, das ist weder von den jeweiligen Expokraten so konzipiert, noch wird es in den Romanen so geschrieben. Der "Futter"-Aspekt wird später bei den negativen SIs stärker betont, bei SETH-APOPHIS noch indirekt, bei QIN SHI aber dann explizit.

Caveat: Ich habe den Roman nicht vor mir, deshalb schreibe ich das aus Erinnerung heraus, die vielleicht nicht ganz präzise ist.

Re: Klassiker: Der BARDIOC-Zyklus (PR 800-867)

Beitragvon GECP » 3. Dezember 2017, 21:59

Offline
GECP
Marsianer
Beiträge: 124
Registriert: 9. November 2016, 20:50
nanograinger hat geschrieben:Eigentlich soll doch das Aufgehen in ES schmackhaft gemacht werden, oder täusche ich mich da? Vanne kämpft doch gerade für die "Eigenständigkeit" als Konzept. Und ES zeigt den Konzeptteilen: "Fürchtet euch nicht, ihr werdet eure Individualität bewahren können, so ihr wollt."


Wenn ich mich nicht ganz irre, dann war Kershyll Vanne das einzige Konzept, das nicht so wollte, wie ES wollte ("Rebell gegen ES"). Vielleicht hat ES Angst gehabt, daß auch noch andere Konzepte aufsessig werden. Keine Ahnung. Aber insgesamt würde ich "Vision der Vollendung" als gut geschriebenen Roman ohne größere Verbindung zu anderen Roman sehen.
Benutzeravatar
Offline
Baptist Ziergiebel
Ertruser
Beiträge: 982
Registriert: 14. August 2013, 21:55
Aahr, verflu....e Schinderei, da vergesse ich hier glatt das Einstellen. Aber ab jetzt wird`s wieder regelmäßiger, Indianerehrenwort!

Am 6. September 1977 erschien der 837. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Im Bann des Neutronensterns von Kurt Mahr.

Bild

Handlung:

Im Oktober 3584 beginnt die Sonne Arcur-Beta sich als Schwarzes Loch zu stabilisieren. Nach den Berechnungen der Kelosker und Laren wird das Schwarze Loch für kurze Zeit transmitterähnliche Effekte erzeugen. Die, so schlägt Hotrenor-Taak vor, sollen genutzt werden, um die Funktionstauglichkeit des Schwarzen Lochs zu prüfen: Die Kelosker sollen in der GÜROSOLL einen Transmittersprung durch das Schwarze Loch ausführen. Wenn der Sprung gelingt, braucht man die Kelosker nicht mehr. Gelingt der Sprung nicht, dann werden die Kelosker zwar sterben, aber in dem Fall waren sie ohnehin nutzlos. Und Kershyll Vanne soll die Kelosker begleiten.

Julian Tifflor, zusammen mit dem Bewusstsein des Altmutanten Tako Kakuta, Roctin-Par und Anson Argyris, fliegt nach Houxel, nur 11,3 Lichtjahre von Dhoom und 3,8 Lichtjahre von Arcur-Beta entfernt, und begibt sich zu der längst verlassenen Kuppel, wo vor einiger Zeit die Kelosker untergebracht worden waren. Doch noch jemand ist da: Kempah, der Wächter einer Neunturmanlage der Loower, ist durch die Aktivität von Arcur-Beta aus einem fremden Universum nach Houxel versetzt worden. Äußerlich sieht Kempah wie ein Stück Fels aus.

Der Transmittersprung entspricht genau dem Plan der Kelosker, die damit zur Kaiserin von Therm gelangen wollen. Doch dass Kershyll Vanne mitkommen soll, war nicht geplant. Für ihn wäre der Sprung tödlich. Die Kelosker wollen lieber die Vereinigung mit der Kaiserin von Therm aufgeben, als die Schuld am Tod von Kershyll Vanne auf sich zu nehmen, und sie planen im letzten Moment mit der GÜROSOLL zu fliehen. Vanne weiß, dass Hotrenor-Taak das verhindern will.

Kempah, der Aufpasser, will zur Neunturmanlage zurückkehren. Er denkt, dass die Laren ihm helfen können und geht recht rücksichtslos gegen Julian Tifflor und Roctin-Par vor. Doch als er auch Anson Argyris betäuben will, gelingt ihm das natürlich nicht, und er wird stattdessen selbst betäubt. Er beginnt nun, über sein Verhalten nachzudenken, denn er weiß, dass Anson Argyris ihn ohne weiteres hätte töten können.

Als die GÜROSOLL etwas früher als geplant abfliegt, ahnt Vanne, dass Hotrenor-Taak an Bord ist, um die Kelosker zu beobachten. Das ist tatsächlich der Fall, und Hotrenor-Taak hat die Steuerung des Raumschiffes unter Kontrolle. Die kleinste Abweichung vom Flugplan, und das Schiff wird explodieren. Vanne überzeugt Hotrenor-Taak, dass alles in Ordnung ist, und Hotrenor-Taak verlässt mit seiner Begleitung von vier weiteren Laren die GÜROSOLL in Richtung Houxel.

Tako Kakuta versucht, Kershyll Vanne aus seiner Notlage zu befreien. Das geht wegen der Energieeffekte des Schwarzen Loches beinahe schief, aber schließlich gelingt es beiden, nach Houxel zurückzukehren. Kempah sorgt dafür, dass die fünf Laren die Terraner nicht entdecken, dann kann er durch einen Strukturriss wieder zur Neunturmanlage zurückkehren.

Die GÜROSOLL tritt die lange Reise zur Kaiserin von Therm an. Tallmark und die anderen Kelosker haben ihr Ziel erreicht. Als es zu einer kleinen Raum-Zeit-Erschütterung auf Houxel kommt, nimmt Kershyll Vanne die Gelegenheit wahr und inszeniert einen Auftritt als Projektion. Er gibt den Laren angeblich eine letzte Nachricht der Kelosker: Das Schwarze Loch funktioniert wie geplant. Hotrenor-Taak ist überzeugt; die Falle der Kelosker am Ende ihres Achtzigjahresplanes ist damit fertiggestellt.

---

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Das ist ... TERRA!
Benutzeravatar
Offline
Baptist Ziergiebel
Ertruser
Beiträge: 982
Registriert: 14. August 2013, 21:55
Am 13. September 1977 erschien der 838. Roman der Perry Rhodan Serie, mit dem Titel:

Paradies der Feuerflieger von Kurt Mahr.

Bild

Handlung:

Die Konzepte treffen ihre Vorbereitungen, um den Planeten Goshmos Castle in zwei Hälften zu zerlegen und in die Kunstwelt EDEN II umzuwandeln. Ein wichtiges Problem ist die Evakuierung der Mucierer von Goshmos Castle. Man will die Feuerflieger nicht gegen ihren Willen von ihrem Heimatplaneten entfernen.

Mitsino, das Oberhaupt des Stammes der Iti-Iti, hat einen seltsamen Traum: Er träumt vom Paradies, von einer fruchtbaren Welt, voll von riesigen Felsen, und mit einer Thermik, die den Feuerfliegern das Fliegen leicht macht. Wunderbarerweise haben alle Mitglieder seines Stammes den gleichen Traum – dafür sorgt der »programmierbare Traumprojektor« der Konzepte. Auch andere Stämme haben den gleichen Traum.

Vertreter aller 112 Stämme der Mucierer werden zur Besichtigung des Planeten Kytholg im Chanquor-System eingeladen. Das Ergebnis: Einstimmig bitten sie die Konzepte, sie in dieses Paradies umzusiedeln, genau wie es die Konzepte geplant haben. Und der Ruhm von Mitsino ist ungeheuerlich gewachsen: Die Mucierer ernennen ihn zum Ältesten unter den Allerältesten – er ist nun ein Halbgott.

Homer G. Adams erkundet die Pläne der Konzepte. Und er findet heraus, dass auf Goshmos Castle riesige Anlagen installiert worden sind, ähnlich den Situationstransmittern, wie sie von den Meistern der Insel verwendet wurden. Die Terraner sind äußerst beunruhigt, und Homer G. Adams beschließt, eine der Anlagen kritisch zu beschädigen. Das wird jedoch von den Konzepten verhindert.

Zur gleichen Zeit werden die Mucierer mit acht neugeschaffenen Großraumschiffen nach Kytholg evakuiert. Nur Mitsino bleibt zurück: Er hat erkannt, dass er in seiner Rolle als Halbgott seinem Volk nur Schaden zufügen wird. Um das zu verhindern, stürzt er sich von der Spitze einer Felsenburg und findet so den Tod.

Endlich geben die Konzepte ihren Plan bekannt. Und am 15. November 3584 um 17:34 Uhr beginnen die Transmitteranlagen zu arbeiten: Goshmos Castle wird in zwei Hälften zerlegt. Die Hitze im Planeteninneren wird in Hyperenergie umgewandelt und gespeichert, und schließlich sind zwei Halbkugeln entstanden, die einander im Abstand von 300.000 km umkreisen.

----

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Gruß.
Das ist ... TERRA!
Benutzeravatar
Offline
nanograinger
Postingquelle
Beiträge: 3789
Registriert: 18. Mai 2013, 16:07
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:...
Zu den Konzepten. Das selbstherrliche Vorgehen der Konzepte auf Goshmos Castle wirkt abstoßend. Mit einer frechen Selbstverständlichkeit, von oben herab, verkünden sie den Mucierern, dass sie deren Heimatwelt halbieren wollen und diese sich mal bereitmachen sollen, demnächst deportiert zu werden. Man stelle sich vor, den Terranern auf der Erde hätte irgendein dahergelaufener Invasor so etwas verkündet, der würde seines Lebens nicht mehr froh. Ich kann nur hoffen, dass die Mucierer diesen aberwitzigen Plan nicht einfach hinnehmen und Grukel und den Seinen Feuer unterm Hintern machen! ....

Wie du siehst war es nichts mit Feuer unter den Hintern der Konzepte. Der Plan wird durchgezogen, Goshmos Castle geteilt, die Feuerflieger auf einen für sie paradiesischen Planeten umgesiedelt. Hat aber alles seine Gründe, wie du bald sehen wirst (und man eigentlich auch erahnen kann, wenn man die Entwicklungen in der Milchstraße kennt).

Tatsächlich wurde die Begeisterung der Feuerflieger für ihr "Paradies" wohl auch dadurch motiviert, dass Goshmos Castle beim Sturz durch den Schlund gelitten hatte, so steht es in der PP im Artikel zu Goshmos Castle. Ein Verweis dazu geht auf PR 784 "Die Rache der Feuerflieger", leider habe den Roman nicht vorliegen.
Offline
Quinto
Plophoser
Beiträge: 333
Registriert: 4. Juli 2012, 08:16
Zitat aus Nummer 838:
"Die Riesenflotten der Vergangenheit wird es nicht mehr geben!" erklärte Grukel Athosien mit großem Ernst. "Es besteht eine Übereinkunft zwischen ES und NATHAN, daß die Produktion an Kriegsschiffen auf das Notwendigste beschränkt wird."

Man kann das als eine Belanglosigkeit betrachten, zumal unklar ist, ob es so im Exposé stand. Aus heutiger Sicht ist es eindeutig ein Hinweis auf die geänderte Richtung, in die PR inzwischen geschoben worden war und die sich dann ab Band 1000 in krasser Form manifestierte. Man muss kein Militarist sein, um zu kritisieren, dass ein Werkzeug (Nathan) und eine außerirdische Macht darüber befinden, was der Menschheit zugestanden wird und was nicht. Es ist ein grundlegender Wechsel gegenüber dem ursprünglichen Konzept Scheers. In der klassischen Serie war ES der freundliche Beobachter im Hintergrund, der sich nicht in die menschliche Entwicklung einmischte. Jetzt darf die Menschheit dabei zuschauen, wie andere über ihr Schicksal bestimmen. Voltz hat die Rollen vertauscht. Das mag kurzfristig interessante Handlungen ermöglicht haben, aber ob es für die langfristige Entwicklung der Serie von Vorteil war, mag jeder für sich beurteilen. Ich jedenfalls habe das nie für eine gute Idee gehalten. In diesem Wechsel sehe ich übrigens auch das Ende der klassischen PR-Zeit.
Benutzeravatar
Offline
Haywood Floyd
Postingquelle
Beiträge: 3490
Registriert: 24. Dezember 2013, 14:13
Wohnort: Ja
Jep! Auf seine Weise hat Voltz auch als Expokrat die klassische PR-Serie gevoltzt. Das war der Beginn meines Austiegs...
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
Volksmund
Benutzeravatar
Offline
Haywood Floyd
Postingquelle
Beiträge: 3490
Registriert: 24. Dezember 2013, 14:13
Wohnort: Ja
... aber der BARDIOC-Zyklus war noch richtig gut und ich habe ihn verschlungen! :st:
Do not go gentle into that good night,
Old age should burn and rave at close of day;
Rage, rage against the dying of the light.

Dylan Thomas

Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben.
Samuel Langhorne Clemens AKA Mark Twain

Windeln und Politiker sollten regelmäßig ausgetauscht werden - aus dem selben Grund!
Volksmund
VorherigeNächste

Zurück zu PERRY RHODAN Classics

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste