Klassiker - Der Sechste Bote (PR 1900-1949)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Tiberius
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Richard hat geschrieben:Mich würde die damalige Motivation interessieren - sprich warum wollte man zum aktuellen Zeitpunkt seitens der Expokraten die Syntrons so entscheidend schwächen? - Gab es da schon eine "Zurück an die Anfänge" Bewegung?

Es sind noch fünf Real-Jahre bis Band 2200. Ich denke, die Hyperimpedanzerhöhung (oder ein anderer Technikdegrader) war noch nicht angedacht.
Vermutlich hat thinman Recht mit seiner Vermutung, dass Viren damals einfach bekannt genug waren, so dass sie nun in PR auftauchen konnten.

Richard hat geschrieben:Die Story bzw Stories rund um die Träumerin fand ich weniger toll.

Die habe ich damals einfach übersprungen.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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Klaus N. Frick
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Tiberius hat geschrieben:[
Vermutlich hat thinman Recht mit seiner Vermutung, dass Viren damals einfach bekannt genug waren, so dass sie nun in PR auftauchen konnten.


Robert Feldhoff war sehr interessiert an den aktuellen Entwicklungen im Computerbereich. Einer seiner Freunde, Roman Mülchen, arbeitete auch im Rechenzentrum der Uni Oldenburg, wenn ich mich recht erinnere.
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Richard
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Hm, ok. - Fuer mich waren Viren 1998 quasi ein alter Hut und entsprechen fehlt mir da wohl die entsprechende Impulserinnerung.

Computerviren wurden aber schon deutlich frueher in PR thematisiert Band 1008 bis 1011 handeln von den Computerbrutzellen - einer Waffe von Seth-Apophis. Hier waren es zwar mikroskopisch kleine Roboter .. aber nun ja - man koennte das auch als Nanotechnologie interpretieren.
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Hm, ok. - Fuer mich waren Viren 1998 quasi ein alter Hut und entsprechen fehlt mir da wohl die entsprechende Impulserinnerung.

Innerhalb der IT waren Cpomputerviren oder Malware allgemein natürlich ein alter Hut (wie ein Blick hierauf zeigt), aber für die breite Öffentlichkeit wurde Malware erst in den 2000er bekannt (ILOVEYOU, Anna Kournikova etc.).
Richard hat geschrieben:Computerviren wurden aber schon deutlich frueher in PR thematisiert Band 1008 bis 1011 handeln von den Computerbrutzellen - einer Waffe von Seth-Apophis. Hier waren es zwar mikroskopisch kleine Roboter .. aber nun ja - man koennte das auch als Nanotechnologie interpretieren.

Das Wort Nanotechnologie gab es zu Zeiten von PR 1008-1011 Ende 1980 noch nicht.

Wie du schreibst waren die Computerbrutzellen materiell und keine Software. Sie waren eher Vorbilder für die im hiesigen Zyklus aktuellen "Nanokolonnen" und viel später die Indoktrinatoren.
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Richard
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Ad den Begriff "Nanotechnologie": ja damals gabs den wohl wirklich noch nicht aber eben aus heutiger Sicht haette man das wohl als Nanotechnologie bezeichnet.

Die Computerbrutzellen waren zwar materiell aber immerhin wurde hier bereits über die Manipulation von Computern durch externen Einfluss geschrieben.. Ich sehe das sozusagen als "Vorlaeufer" von "Softwarecomputerviren". Wir nehmen Software als immateriell wahr. In aktiver Form "existiert" Software wohl in .. hm .. elektronischer Form im jeweiligen Rechner. im Hauptspeicher. Sicher ein interessantes Thema um darueber etwas zu schreiben aber eigentlich passt das nicht so recht in den Thread .
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Richard hat geschrieben:...
Die Computerbrutzellen waren zwar materiell aber immerhin wurde hier bereits über die Manipulation von Computern durch externen Einfluss geschrieben.. Ich sehe das sozusagen als "Vorlaeufer" von "Softwarecomputerviren". ....

Die Besonderheit der Computerbrutzellen war ja der Zusammenhang als Pendant zu den ebenfalls materiellen (biologischen) Viren, die im "Virenimperium" auch zu einen riesenhaften Computer zusammengefasst werden sollten. Beide, Computerbrutzellen wie auch die Viren des Virenimperiums, waren also sowohl Hardware als auch Software (im heutigen Sprachgebrauch).

Du hast aber recht, dass dies nicht hierher gehört, und mit KorraVir hat es ebenfalls nicht viel zu tun.
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Clark Flipper
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Also mich haben die immer an die Naniten aus STNG erinnert. Dr. Crusher und ihr Sohn haben schon in den Achtzigern viel damit gemacht. :rolleyes:

Ich empfand Korravir auch inspirierte von dem damals gerade wieder aktuellen Wellen der damaligen Computerviren.
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Clark Flipper hat geschrieben:Also mich haben die immer an die Naniten aus STNG erinnert. Dr. Crusher und ihr Sohn haben schon in den Achtzigern viel damit gemacht. :rolleyes:

Ich empfand Korravir auch inspirierte von dem damals gerade wieder aktuellen Wellen der damaligen Computerviren.

Du bist zeitlich etwas durcheinander. Die Computerbrutzellen waren ende 1980, STNG startete in den USA 1987. Und die "Wellen" von Computerviren kamen erst in den 2000ern, während der Korragische Virus Mitte 1998 erstmals erwähnt wurde.
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Clark Flipper
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:gruebel: Ich glaube ich bin aktuell allgemein durcheinander ...
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nanograinger
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Am 25. August 1998 erschien der 1931. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Traumdämmerung von Ernst Vlcek


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Titelbild: Alfred Kelsner

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL

Handlung des Romans

Die OKKURA unter dem Kommando des Koraw Kran-Hoka (Ogal-Borstik blieb auf Wanseroo zurück, um nun doch für seine Regentschaft zu lernen) ist mit knapper Not Jii'Nevever entkommen. Die Koalition der noch freien Puydor-Völker ist aber sicherlich zerbrochen. Icho Tolot, Gucky und Julian Tifflor sehen ihre letzte Chance in der INTURA-TAR, die hoffentlich noch im Makkal-System weilt. Sie langen am 4. Juni 1290 NGZ dort ein, und das Generationenschiff startet soeben aus dem Orbit von Farrangu. Gucky teleportiert mit den Freunden hinüber, die OKKURA macht sich auf den Rückflug nach Wanseroo.

Auf der INTURA-TAR erfährt der Arrorer Cio gerade seine Reinigung und Salbung und gesteht noch einmal seine Verfehlungen. Dann wird er zum Laienprediger erhoben, lernt die Ritualsprache der Orr-Sippe kennen und hört vom Paradies im Zentrum des Universums.

An Bord des Generationenschiffes sondiert der Ilt sogleich die Lage. Dabei stößt er auf den Yamma-Hüter Pezzo-Orr, der zugleich auch Sippenoberhaupt ist. Gucky teleportiert zu ihm und gibt sich als Beobachter von Yammamihu aus. Anschließend holt er Tolot und Tifflor nach, aber Pezzo-Orr schlägt Alarm. Doch die Drohungen des riesigen Haluters wirken, und der Yamma-Hüter ist bereit, die uralten und verbotenen Gesänge aus der Positronik abzurufen:

Erster Gesamg: Bobo-Agmem war Oberhaupt der Agmem-Sippe und sah sich als Diener von Guu'Nevever, die INTURA-TAR als heiliges Transportmedium des Träumers. Oft führten Missionen zu den Gojomern, die im Vaasac-System lebten und Favoriten Guu'Nevevers waren. Die pflanzenartigen Wesen sollten Guu und Jii ersetzen, wenn diese zu den Hohen Mächten aufbrechen würden. Dann war es die Orr-Sippe, die vor einem Großangriff der Varmiren auf die Gojomer warnte. Guu'Nevever besetzte wieder einmal das Heckteil des Generationenschiffes, wo auch Tronium-Azint lagerte, und ließ sich ins Vaasac-System fliegen. Der Angriff war aber schon in vollem Gange. Schlimmer war jedoch, dass Guu die Varmiren in seinen Träumen nicht erreichen konnte. Das Heckteil der INTURA-TAR wurde von den Kriegern abgetrennt, das Bugteil geentert. Bobo-Agmem traf nun auf den Kriegsherrn Garmor Kasistan und auf den Verräter Pranko-Orr. Sie behaupteten, eine neue Waffe habe Guu getötet, und die Kreuzschiffe flögen automatisch, so dass manipulierte Varmiren nicht eingreifen konnten. Die Orr-Sippe übernahm die INTURA-TAR als Zweitschiff, ihre eigentliche Einheit hieß TACCHO-RUNA. Die Agmem wurden versklavt und starben nach und nach aus. Viele Jahre später war die Orr-Sekte auf der Flucht vor Jii'Nevever, zeigte dabei späte Reue, die sich in religiösen Eifer wandelte.

Zweiter Gesang: Eine namenlose Giftwelt wurde Heimstatt vieler Wissenschaftler. Kriegsherr Lovo Kasistan ließ sie einsammeln und offiziell sterben, damit sie heimlich eine Waffe gegen Jii und Guu entwickeln konnten. Auch Vago Intaren kam auf diese Welt, und in seinen Gedanken hatte er schon die Theorie eines Tronium-Azint-Aufladers. Seine Theorien fanden Anerkennung, und Intaren durfte sogar bis nach Ketchorr reisen. Schließlich war der sogenannte Tronizator theoretisch fertig. Da kam die Nachricht vom Tode des Kriegsherrn und dass dessen Sohn Garmor die Geheimloge auf der Giftwelt auslöschen wollte.

Dritter Gesang: Slirten Tuugara war Berater von Lovo Kasistan und schloss sich auch Garmor an. Es gab zu der Zeit Streit um die Nachfolge im Varmiren-Tamijakum, deren Residenzwelt Kinkart hieß. Garmors ältere Brüder Lorkin, Sento, Bussor und Kirken wollten selbst die Macht. Tuugura gelang es, die Brüder nach und nach auszuschalten und Frieden zu schaffen.

Vierter Gesang: Der geistig verwirrte Sohn des toten Kriegsherrn Lovo Kasistan sah ein, dass er mit dem Tod der Wissenschaftler einen Fehler begangen hatte. Aber Intaren lebte noch und wurde ausfindig gemacht. Er bekam alles, was er sich wünschte, und erbaute einen Tronizator. Es kam zum Angriff auf die Gojomer und zum Ersteinsatz der Wunderwaffe. Aber sie tötete den Träumer nicht, sondern hielt ihn im Tronium-Azint gefangen. Garmor ließ Intarem töten, und Tuungara wurde auf die INTURA-TAR verbannt, damit er nicht noch mächtiger wurde. Ihn zu töten, wagte Garmor nicht.

Die drei Galaktiker fragen sich am 5. Juni, wohin Guu'Nevever, dessen Hilferuf Jii als Todesschrei missverstanden haben muss, seinerzeit gebracht wurde. Anzunehmen ist, dass die Varmiren einen zweiten Tronizator bauen wollten, Jii'Nevever dem aber mit ihrer Rache zuvorkam. Vielleicht erbringt ein Flug ins Zentrum Puydors neue Erkenntnisse.
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Am 1.September 1998 erschien der 1932. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Schiff am Abgrund von Arndt Ellmer


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Titelbild: Alfred Kelsner

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Handlung des Romans

Nach der Not-Metagravetappe erfährt Fee Kellind, wie schlimm es um die GOOD HOPE III steht. Der Hypertrop, die Gravitrafspeicher, die HÜ-Schirm-Projektoren und die Grigoroff-Projektoren sind defekt, ebenso die sekundären Energieanlagen und der Hyperfunk. Schwerwiegender ist jedoch der Tod von 20 Männern und Frauen. Weitere 20 Personen sind schwer verletzt. Die dezentralisierte Selbstzerstörungsanlage der Korrago hat, wie zuvor die Waffe gegen die SERUNS, ganze Arbeit geleistet. Aber zumindest die Pikosyns einiger SERUNS funktionieren noch. Die Besatzung trägt derweil weiter ihre Maskierung, um Alashan zu schützen. 120 einsatzfähige Menschen hoffen, dass der unverletzte Mediker Logan Poseider den Verletzten helfen kann, darunter dem Ingenieur Tuck Mergenburgh und dem Chefmediker Laati, der im Koma liegt.

Auf Thorrim werden inzwischen Gia de Moleon und Stendal Navajo ungeduldig. Die GOOD HOPE III ist überfällig, und die ALVAREZ unter Jacho Hornung, einem TLD-Agenten, befindet sich noch auf Kristan. Da gibt es Systemalarm, und de Moleon muss erneut Mandreko Tars in den Einsatz schicken.

Poseider reißt auf Druck Kellinds Laati quasi aus seinem Koma. Der Chefmediker überlebt die Tortur und operiert anschließend sieben Stunden lang Mergenburgh. Der Ingenieur schläft hinterher noch heilsame zwölf Stunden und gibt dann erste Anweisungen zur Rettung des Schiffes.

Im Thorrtimer-System sind 30 Hamaraden-Schlachtschiffe aufgetaucht. Tars ist auf das Dscherro-Hauptschiff gewechselt und übernimmt fernsteuertechnisch alle 55 Boliden. Er kann so kleinere Manöver durchführen und seine Hauptwaffe ist wiederum das Holo des vorgeblichen Taka Mandreko. Der Hamarade Gvarenbrolch lässt sich bluffen und zieht mit seinen Schiffen wieder ab.

Der Hypertrop der GOOD HOPE III wird teilweise repariert, und provisorische Energieleitungen zu den Feldtriebwerken versorgen diese mit Energie. Das Schiff kann in einen stabilen Orbit um einen Jupiter-großen Gasplaneten gebracht werden, der eine weißblaue Sonne umkreist. Inzwischen sind vier weitere Menschen gestorben, aber die anderen werden überleben. Als Nächstes wird der Hyperfunk repariert. Anhand der optisch sichtbaren Sternbilder weiß die Besatzung, dass sie sich noch immer nahe dem Kre-System befinden. Entsprechend kann ein SOS-Ruf in Richtung Kristan und Thorrim gesendet werden.

Nachdem die ALVAREZ nach einem perfekten Handel von Kristan gestartet ist, wird der SOS-Ruf empfangen. Hornung fliegt 514 Lichtjahre weit und findet die angeschlagene GOOD HOPE III. Sie wird energetisch an der ALVAREZ verankert und in Schlepp genommen. Am 9. Juni 1290 NGZ sind beide Schiffe wohlbehalten zurück in Alashan. Es bleibt die Frage, wer als Nächstes auftauchen wird, um die Nation zu bedrohen: die Hamaraden, die Dscherro, die Korrago oder Shabazza höchstselbst.
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Am 8.September 1998 erschien der 1933. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Jagd auf Unischtbare von Horst Hoffmann


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Titelbild: Alfred Kelsner

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Handlung des Romans

Die Companeii Grader, Bluke und Ipay sind Lehrer in der Rekrutenstadt des Rings von Zophengorn und hegen einen Verdacht gegen die sieben Logiden, die sie in den drei Jahren, die diese schon Novizen sein wollen, nie zu Gesicht bekamen und die sich auffällig oft mit einem Bebenforscher aus dem Volk der Goldner treffen.

Die vorgeblichen Logiden um Perry Rhodan wiederum haben den Verdacht der Companeii erkannt, und Reginald Bull soll sich zusammen mit Mondra Diamond diesbezügliche Gedanken machen. Doch wichtiger an diesem 4. Juni 1290 NGZ ist die Frage, welcher der Direktoren – eine neue Nummer eins ist noch nicht gewählt – mit Shabazza kooperiert.

Die Companeii stellen mit Hilfe des Ring-Großrechners fest, dass es weder in DaGlausch noch in Salmenghest ein Volk namens Logiden gibt. Sie wollen der Angelegenheit weiter auf den Grund gehen, wobei aber ihr Unterricht, den sie abzuhalten haben, ihre Ermittlungen verzögert.

Eismer Störmengord weilt unterdessen im Empirium und verschafft den Logiden ein neues Versteck. Er entscheidet sich für ein Diskussionsforum, das zurzeit umgebaut wird.

Grader, Ipay und Bluke wollen ihren Verdacht weitermelden. Doch an wen sollen sie sich wenden? An das Volk der Rinetten, die so etwas wie eine Polizei im Ring von Zophengorn bilden, an die Touffx, die die Verteidigungsforts bedienen, an einen Bebenforscher oder gleich einen Direktor? Sie sind alles andere als entschlossen.

Trabzon Karett schafft vom neuen Versteck aus eine Standleitung zum Ringrechner. Gleichzeitig bekommen sie von Störmengord detaillierte Beschreibungen der Direktoren zwei bis neun. Einer von ihnen gibt in der Halle von Bandaß einen täglichen Bericht ab, was Rhodan sich zunutze machen will.

Ein Einbruch der drei Companeii in das Quartier der logidischen Novizen erbringt nichts, und Ipay, die von Bluke schwanger ist, denkt schon an Aufgabe, um das Ungeborene zu schützen.

An den folgenden Tagen ist es immer Direktor sechs, der, von einem Dienerrobot begleitet, die Halle von Bandaß aufsucht. Er ähnelt einem Wesen zwischen Haluter und Maahk, ist aber nur zwei Meter groß und entstammt dem Volk der Mullett. Diamond schlägt vor, den Roboter zu entführen, was vielleicht neue Informationen bringt. So geschieht es, aber die falschen Logiden werden dabei von den Companeii beobachtet, die ihr neues Versteck entdecken. Der Oxtorner Monkey handelt eigenständig und blitzschnell. Er tötet die drei Lehrer, was vor allem Tautmo Aagenfelt und Nico Knobloch gegen ihn aufbringt. Doch es ist geschehen, und Monkey lässt die Toten im Weltall verschwinden.

Am nächsten Tag tauchen Touffx im Empirium auf, die nach dem verschwundenen Roboter suchen. Rhodan, Bull und Diamond legen eine falsche Spur zur Rekrutenstadt. Aber die Touffx stellen ihre Suche schon am nächsten Tag, es ist der 15. Juni, wieder ein. Karett hat derweil die Befehlskodes der Direktoren eins, der soeben neu gewählt wurde, bis Neun herausgefunden. Nicht viel später steht fest, dass die Manipulationen am Ringrechner nur von Direktor zehn durchgeführt worden sein können.

Störmengord taucht wieder auf und teilt mit, dass am folgenden Tag die Direktoren eine Konferenz abhalten werden. Das bringt die Möglichkeit, alle zusammen zu observieren. So geschieht es auch, und nacheinander erscheinen die Direktoren eins bis neun. Wenig später erscheint auch Direktor zehn. Es ist ein Humanoider, dessen Gestalt von Lamuuni-Vögeln umflogen wird. Rhodan bläst sofort zum Rückzug, denn Direktor zehn ist kein Gehilfe, sondern Shabazza selbst.
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Richard
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Der Roman war relativ spannend, meiner Erinnerung nach - und Monkey hat sich mal in der Aufgabe "betaetigt" in der er im TLD ausgebildet wurde.
Und klar - die Lamuuni haben Shabazza eindeutig identifiziert.
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Richard
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nanograinger hat geschrieben:
Clark Flipper hat geschrieben:Also mich haben die immer an die Naniten aus STNG erinnert. Dr. Crusher und ihr Sohn haben schon in den Achtzigern viel damit gemacht. :rolleyes:

Ich empfand Korravir auch inspirierte von dem damals gerade wieder aktuellen Wellen der damaligen Computerviren.

Du bist zeitlich etwas durcheinander. Die Computerbrutzellen waren ende 1980, STNG startete in den USA 1987. Und die "Wellen" von Computerviren kamen erst in den 2000ern, während der Korragische Virus Mitte 1998 erstmals erwähnt wurde.


Nur um es der Vollstaendigkeit halber zu Erwaehnen: Im Cantarozyklus war auch bereits von Computerviren die Rede - das war der mittlere "Wall" - der Virenwallmit dem die Cantaro die Milchstrasse abschotteten. Der Äussere Schutzwall war der Chronopuls-Wall und der innere der Funkwall.
So gesehen: von wegen das erste Erwaehnen von Viren, die auf Syntrons einwirkten. Man hat das Thema nach dem Cantarozyklus nur einige Zeit nicht mehr weiterverfolgt.
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nanograinger
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Richard hat geschrieben:Nur um es der Vollstaendigkeit halber zu Erwaehnen: Im Cantarozyklus war auch bereits von Computerviren die Rede - das war der mittlere "Wall" - der Virenwallmit dem die Cantaro die Milchstrasse abschotteten. Der Äussere Schutzwall war der Chronopuls-Wall und der innere der Funkwall.
So gesehen: von wegen das erste Erwaehnen von Viren, die auf Syntrons einwirkten. Man hat das Thema nach dem Cantarozyklus nur einige Zeit nicht mehr weiterverfolgt.

Ich meine, dass hier schon ein deutlicher Qualitätsunterschied besteht. Es wird (soweit ich erinnere) nie gesagt, wie der Virenwall funktioniert, aber er ist eher nicht syntron-spezifisch, soll heißen, eine Umrüstung auf Positroniken hätte nicht grundsätzlich geholfen (geholfen hat ein "Antivirenprogramm"). Gegen den KorraVir gab es aber keinen "Antivirenschutz" für beliebige Syntrons, der K-Damm war Großsyntrons vorbehalten. Und KorraVir hatte keinen Einfluss auf Positroniken (inkl. Hyperinpotroniken).

Ich habe auch nicht behauptet, dass mit KorraVir zm ersten Male Syntron-Viren erwähnt werden, sondern nur festgestellt, dass die Syntrons seit KorrrVir auf dem absteigenden Ast waren. Der Virenwall der Cantaro war dagegen nur eine Episode über ein paar Bände.
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Richard
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Jedenfalls wurde da bereits über "richtige" Computerviren - im Gegensatz zu den Computerbrutzellen - geschrieben und es war dann auch schon von Antivirenprogrammen die Rede. Sprich: es mag zwar stimmen, dass Computerviren bzw. deren Auftreten der Grund für das Auftauchen des KorraVir war ... aber es war eben nicht das erste Mal, dass "richtige" Computerviren auftauchten.
Ich wurde in der Zeit, als der Cantarozyklus aktuell war und damit eben auch der Virenwall das erste Mal mit der Thematik von Computerviren konfrontiert - insofern war eben aus meiner Sicht die Zeit des Auftretens von KorraVir nicht mit dem Auftreten von Computerviren in der Realzeit verknüpft, da bei mir das zu der Zeit eben kein nachhaltiges Erlebnis war weil ich das eben schon deutlich früher kennenlernte.
Im Nachhinein betrachtet war es schon relativ "früh", dass man damals die Thematik Computerviren im Sinne von Schadsoftware ansprach - auch wenn das Thema dann nicht wirklich nachhaltig weiterbehandelt wurde.
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nanograinger
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Am 15.September 1998 erschien der 1934. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Shabazzas Tagebuch von Horst Hoffmann


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Titelbild: Swen Papenbrock

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Handlung des Romans

Skill Morgenstern untersucht im TLD-Tower den toten Korrago. Von der auf Kre'Pain eingesetzten Waffe ist inzwischen bekannt, dass es sich um selbstmodifizierende Computerviren handelte, für die die Bezeichnung KorraVir geprägt wird. Diese Erkenntnisse veranlassen Stendal Navajo und Gia de Moleon, zwei TLD-Agenten zum Ring von Zophengorn zu entsenden, um Perry Rhodan zu informieren. Morgenstern und Fee Kellind melden sich freiwillig und legen die Masken von Logiden an. Ein thorrimsches Schiff nimmt sie an Bord, um sie auf einer Peripher-Welt abzusetzen.

Es ist der 18. Juni 1290 NGZ, und bei den sieben vorgeblichen Logiden sitzt der Schock der Erkenntnis, dass Direktor zehn mit Shabazza identisch ist, tief. Rhodan und Reginald Bull gehen davon aus, dass sie ihre Position im Ring von Zophengorn nicht mehr lange halten können. Trotzdem wird im Bereich des Direktoren-Trakts im Empirium von Trabzon Karett eine Wanze installiert. Am nächsten Tag melden sich überraschend aus der Rekrutenstadt zwei weitere Logiden. Kellind und Morgenstern werden von Nico Knobloch und Mondra Diamond ins Empirium geholt, und Karett sorgt dafür, dass auch sie als Novizen im dritten Jahr gelten. Es verwundert, dass die beiden Alashaner nur acht Tage benötigten, um bis zum Ring vorzudringen. Rhodans Gruppe brauchte dafür 14 Tage.

Karett findet heraus, dass die Direktoren zwei, drei, acht, neun und zehn eine Konferenz im Situarion abhalten wollen. Währenddessen wollen die Galaktiker den Wohnbereich von Direktor zehn untersuchen. Im Forum werden Tautmo Aagenfelt und die beiden Neuankömmlinge zurückbleiben. Außerdem wollen sie sich ab sofort nur noch in Deflektorfeldern bewegen.

Kellind, Morgenstern und Aagenfelt müssen wenig später feststellen, dass sie im Forum nicht allein sind. Es handelt sich um zwölf Echsenwesen, die fünf Lehrer als Geiseln genommen haben. Die Echsen sind Novizen des vierten Jahres und kamen nur, um Rache zu üben. Sie verlangen, dass ihnen drei bestimmte Bebenforscher ausgeliefert werden, die eine falsche Prognose bezüglich ihrer Heimat stellten, die von einem Kesselbeben getroffen wurde, bevor die Evakuierung abgeschlossen war. Sollte ihre Forderung nicht erfüllt werden, wollen sie das Empirium teilweise sprengen.

Die Wohneinheit von Direktor zehn ist mit tödlichen Fallen gespickt, und nur dank Karret können sie sich dort bewegen. Die Situation im Forum wird bekannt, dann entdecken sie einen Würfel, der sich als Computer herausstellt. Das entsprechende Passwort, »Helter Baaken«, öffnet das Notebook.

Kellind, Aagenfelt und Morgenstern paralysieren die zwölf Echsenwesen, und als die Touffx das Forum stürmen, entkommen sie im Schutz ihrer Deflektoren. Sie suchen Eismer Störmengord auf, und ihr neuer Treffpunkt soll die Halle von Bandaß sein, was den anderen mitgeteilt wird.

Die unbekannte Sprache, die aus dem Notebook zu hören ist, wird schnell von den Translatoren übersetzt. Der Würfel ist das persönliche Notizbuch von Sha Bassa. Die freigelegten Textpassagen enthalten einige Lücken, aber vor allem nicht entzifferbare Zeitangaben. Es ergibt sich folgendes Bild:

Hauptaufgabe ist und bleibt die Zerstörung der Koalition von Thoregon ... Sha Bassa beglückwünscht sich, die Gilde der Bebenforscher vor Jahrhunderten schon unterwandert zu haben ... DaGlausch wird nach dem Konstituierenden Jahr ein Ort von kosmischer Bedeutung ... Sha Bassa bekommt von seinem Auftraggeber schwere Vorwürfe wegen mehrmaligen Versagens ... Das, was in DaGlausch geschehen soll, muss unbedingt verhindert werden und Jii'Nevever soll gegen das sechste Thoregon-Volk und den Sechsten Boten eingesetzt werden ... Kontaktaufnahme mit dem Dscherro-Fürsten Kephigor, nachsinnen über das Volk der Gestalter ...

Direktor zehn kehrt in seine Unterkunft zurück – und reagiert unheimlich schnell. Doch Monkey ist noch schneller und tötet ihn, woraufhin die Lamuuni verschwinden. Doch es war gar nicht Direktor zehn, sondern ein Korrago in Maske mit einem Holo der Vögel. Etwas später entdecken sie den Fluchttransmitter, den sich Shabazza angelegt haben muss. Dessen Zielkoordinaten können eruiert werden. Es folgt der Rückzug mit dem Gehirn des toten Korrago.

Direktor sechs besitzt einen starken Geruchssinn. So ist es ihm nicht entgangen, dass Direktor zehn einmal so und einmal anders riecht. Er nennt ihn bei sich den Geruchswandler. Aber noch weitere Geheimnisse umgeben Direktor zehn, der schon seit Jahrhunderten an der Macht sein soll. Nun aber riecht Direktor sechs jene im Trakt, die seinen Robotdiener entführt haben sollen. Er informiert nach einer Zeit des Zögerns die anderen Direktoren, und sie wenden sich der Wohnung von Direktor zehn zu. Urplötzlich stürmen daraus die Logiden, die die überraschten Direktoren paralysieren. Aber Direktor sechs hat Glück und bleibt beweglich. Er gibt Alarm für das Empirium – und tritt unerlaubt in die Wohnung von Direktor zehn. Doch dieser ist nicht anwesend, wohl durch den Transmitter an einem anderen Ort. Das tote Wesen zählt er zu den Eindringlingen. Direktor sechs zieht sich wieder zurück.

Von der Halle von Bandaß geht es zur GLIMMER, von wo Rhodan Direktor sechs anfunkt. Er gibt vor, Störmengord töten zu wollen, wenn sie nicht starten dürfen. Der Mullett gibt klein bei und lässt sie ziehen.

Kellind hat auch die Karte, auf denen die Korrago-Stationen verzeichnet sind, mitgebracht. Eine davon wird am 21. Juni zum neuen Ziel erkoren: das Poroniu-System, dessen Sonne ein starker Hyperstrahler ist. Dort existiert weiterhin der Planet Lokyrd, 1307 Lichtjahre von Kamarr entfernt.
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Richard
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Fuer mich war in dem Band die Infos über Shabazza das interessanteste.
Und ja ..ein Notebook wurde erwaehnt. Aktuell waere da wohl ein Tablet erwähnt worden.
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thinman
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Mullet ist ein schöner Name. Erinnert mich an Mattenwillies.

thinman
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Am 22.September 1998 erschien der 1935. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Gesang der Stille von Andreas Eschbach


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Titelbild: Swen Papenbrock

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Handlung des Romans

Reginald Bull ist zusammen mit den TLD-Agenten Skill Morgenstern in einem Beiboot der GLIMMER unterwegs zum Planeten Lokyrd. Dort wollen die beiden einen Korrago-Stützpunkt auskundschaften. Sie entdecken einen großen Stützpunkt, in dessen Nähe sie landen. Unterwegs sprechen die beiden über die Relative Unsterblichkeit Bulls und andere Dinge, die Unsterbliche von Sterblichen gefragt werden. Doch Morgenstern ist anders; es stellt sich heraus, dass er am Dagöer-Syndrom leidet, einer äußerst seltenen, unheilbaren Nervenkrankheit, die in ihrem Verlauf das gesamte Gehirngewebe zersetzt. Die einzige Behandlungsmethode besteht darin, die abgestorbenen Hirnregionen durch syntronische Elemente zu ersetzen.

Die beiden Terraner entdecken einen riesigen Stützpunkt auf Lokyrd, ein Areal von 16 mal 30 km, das Zentrum wird vom Herzdom gebildet, wie Morgenstern es bezeichnet.

Die beiden machen sich im Schutz ihrer Deflektorfelder auf zum Zentrum. Als blinde Passagiere nutzen sie eine Art Zug, um den Mittelpunkt des Stützpunktes zu erreichen.

Es gelingt Skill Morgenstern, dem Korrago-Experten, den Sprachcode der Korrago zu knacken und mit ein wenig Gewalt schaffen es die beiden auch in den Herzdom hinein. Dort bauen die Korrago an einem Raumschiff. Wie Morgenstern von der Zentralpositronik erfährt, wird es gebaut, um in den PULS von DaGlausch einzudringen. Weiter findet der TLD-Agent heraus, dass der Stützpunkt seit ungefähr fünfhundert Jahren existiert und seitdem immer je ein Raumschiff gebaut wird, um in den PULS vorzudringen – die jeweiligen Bauzeiten schwanken dabei zwischen zwanzig und fünfzig Jahren. Außerdem entdecken sie einen sehr starken Hyperfunksender, der nur einem Zweck dienen kann und zwar bei entsprechendem Erfolg das Korrago-Hauptquartier zu benachrichtigen.

Auf der Suche nach den Koordinaten, die in der Sendeanlage gespeichert sein müssen, erleidet Morgenstern einen Dagöer-Anfall, und die beiden Terraner werden entdeckt. Während Bull sie verteidigt, zieht sich Skill zur Hauptpositronik zurück. Er ist sich sicher, diese beherrschen zu können und damit alle Korrago auf dem Stützpunkt. Doch einen direkten Kontakt mit seinen syntronischen Schaltstellen gibt es nicht. Skill Morgenstern sieht nur einen Weg: Er führt die Kontakte durch seine halbkünstliche Augenhöhle. Im letzten Moment erreicht er so das Einstellen der Angriffsbemühungen. Bull will ihn mit zurücknehmen und verschwinden, doch Skill Morgenstern will zurückbleiben – er will die Korrago weiter beherrschen; das ist seine Bestimmung, wie er meint.

Er lässt Reginald Bull von einem Korragogleiter zum Beiboot der GLIMMER zurückbringen. Gerade als Bully das Beiboot erreicht, bemerkt er, dass der Korragogleiter zurückkommt; scheinbar hat Skill doch nicht alles unter Kontrolle. Es gelingt Bully zu verschwinden. In der Umlaufbahn wartet er auf eine Botschaft des ehemaligen TLD-Agenten, diese will aber nicht kommen. Erst beim vierten Überflug erkennt Bully, wie das Korragoraumschiff startet, seltsamerweise mit nicht abgeschirmten Impulstriebwerken. Dadurch wird der Stützpunkt zerstört. In der Umlaufbahn meldet sich Skill Morgenstern, er sei nun dieses Schiff; mit etwa hundert Korrago, die er leicht unter Kontrolle halten kann, will er den Kosmos erforschen. Die beiden nun noch ungleicheren Wesen wünschen sich ein frohes Lebwohl, dann übermittelt Skill noch die Koordinaten des vermeintlichen Korragohauptstützpunktes und fliegt davon.
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Klaus N. Frick
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Eher eine Randbemerkung, aber ...

Im Redaktionsblog blickt der Redakteur heute mal wieder in die Vergangenheit – das Hypertakt-Triebwerk wurde 1998 mit einem umfangreichen Datenblatt in die PERRY RHODAN-Serie gehievt. Hier:
http://perry-rhodan.blogspot.de/2018/03 ... apier.html
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nanograinger
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Klaus N. Frick hat geschrieben:Eher eine Randbemerkung, aber ...

Im Redaktionsblog blickt der Redakteur heute mal wieder in die Vergangenheit – das Hypertakt-Triebwerk wurde 1998 mit einem umfangreichen Datenblatt in die PERRY RHODAN-Serie gehievt. Hier:
http://perry-rhodan.blogspot.de/2018/03 ... apier.html

Hmm, um den 15. Juli 1998 kam PR 1925 heraus. Wenn ich den Briefauszug richtig lese, dann war zu dem Zeitpunkt das Expose zu PR 1942 schon an die Autoren mit einem kürzeren Datenblatt verschickt, das nun durch das 14 Seiten + Tabellen "Datenblatt" zum Hypertakt-Triebwerk erweitert wurde. Also etwa 20 Wochen Expose-Vorlauf.

Klaus, was spricht dagegen, dieses inzwischen fast 20 Jahre alte Dokument öffentlich zu machen? Das wäre doch ein Fest für die Castor-Fans....
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Klaus N. Frick
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nanograinger hat geschrieben:Hmm, um den 15. Juli 1998 kam PR 1925 heraus. Wenn ich den Briefauszug richtig lese, dann war zu dem Zeitpunkt das Expose zu PR 1942 schon an die Autoren mit einem kürzeren Datenblatt verschickt, das nun durch das 14 Seiten + Tabellen "Datenblatt" zum Hypertakt-Triebwerk erweitert wurde. Also etwa 20 Wochen Expose-Vorlauf.

Klaus, was spricht dagegen, dieses inzwischen fast 20 Jahre alte Dokument öffentlich zu machen? Das wäre doch ein Fest für die Castor-Fans....


Das Datenblatt wurde damals zu einem großen Teil auch in einem PR-Report veröffentlicht. (Aber grundsätzlich überlegen wir uns schon, solche Datenblätter in einer sinnvollen Form als E-Books zu veröffentlichen.)
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R.B.
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nanograinger hat geschrieben:Am 22.September 1998 erschien der 1935. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Der Gesang der Stille von Andreas Eschbach


Einer meiner Allzeit - Favoriten und gleichzeitig einer der besten Romane der ganzen Serie. Das kriegt mir niemand ausgeredet. Der Unsterbliche und der kranke junge Mann. Morgenstern nimmt die Rolle des Lesers ein, als er Bull die Dinge fragt, die Unsterbliche eben gefragt werden. Ich denke, das wäre bei mir auch nicht anders.

Und seit diesem Roman hoffe ich immer wieder mal, dass sich Reginald Bull und Skill Morgenstern irgendwo in den Tiefen das Alls nochmal begegnen. Der Autor könnte dann ruhig wieder Andreas Eschbach heißen.
Wie wärs?
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.
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nanograinger
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Klaus N. Frick hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:Hmm, um den 15. Juli 1998 kam PR 1925 heraus. Wenn ich den Briefauszug richtig lese, dann war zu dem Zeitpunkt das Expose zu PR 1942 schon an die Autoren mit einem kürzeren Datenblatt verschickt, das nun durch das 14 Seiten + Tabellen "Datenblatt" zum Hypertakt-Triebwerk erweitert wurde. Also etwa 20 Wochen Expose-Vorlauf.

Klaus, was spricht dagegen, dieses inzwischen fast 20 Jahre alte Dokument öffentlich zu machen? Das wäre doch ein Fest für die Castor-Fans....


Das Datenblatt wurde damals zu einem großen Teil auch in einem PR-Report veröffentlicht. (Aber grundsätzlich überlegen wir uns schon, solche Datenblätter in einer sinnvollen Form als E-Books zu veröffentlichen.)

Das wäre dann PR-Report 327 aus PR 2068? Wie sieht der Vergleich zu RCs Beitrag zum Hypertaktriebwerk im PR-Technikforum aus?
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