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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Richard » 18. März 2017, 10:03

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Richard
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Hmhmhm - welche Zielgruppe man wohl mit dieser jungen Dame mit relativ freizuegiger Bekleidung des Oberkoerpers anlocken wollte ... ;).

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 20. März 2017, 22:26

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dandelion
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Auf den Titelbildern der Planetenromane war ja öfter mal weibliche Schönheit zu bewundern und das nicht nur bei den Zeitabenteuern. Weiß nciht, warum es hier freizügiger zuging als bei den Heftromanen.

Kann mich im Moment nicht erinnern, ob es im Roman eine Szene gab, die zur Abbildung passt. Schön ist auf jeden Fall das Schiff im Hintergrund.

Das der Roman aus der 2. Staffel der Zeitabenteuer stammt, ist an dem Aufdruck in der rechten oberen Ecke leicht erkennbar. Dieser auffallende Hinweis war eine gute Idee. In der 1. Staffel gab es nur im Untertitel kleingedruckt den Hinweis "Ein Atlan-Abenteuer". War leicht zu übersehen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 21. März 2017, 11:42

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piehdschäij
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Warum die Titelbilder freizügiger waren, kann ich mir schon vorstellen - gehörte ich doch damals definitiv zur Zielgruppe (männlich, 14/15 Jahre alt). Das galt auch für die Atlan-Hefte (z. B. 44 oder 135) - von den Perry-Comics ganz zu schweigen. Mein damaliges Lieblingsheft: Die Millies kommen :o(

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Heiko Langhans » 27. März 2017, 16:00

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Heiko Langhans
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Um den 4. November 1977, ungefähr zeitgleich mit PR 845 und Atlan 318, erschien der 173. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane:

Hans Kneifel: Im Bann des schwarzen Dämons

Bild

Handlung
Nachdem Atlan und seine Freunde mit der GOLDENEN ZEDER von Gubal/Byblos aufgebrochen sind (PR-TB 165), folgen sie dem Boten von ES entlang der südlichen Mittelmeerküste nach Westen. Bei einem Zwischenstopp nahe der Meerenge, die den Übergang zum Ozean kennzeichnet (Gibraltar), werden sie in einen Kampf mit den Jägern eines primitiven Stammes verwickelt. Schließlich gewinnen sie die Jäger jedoch als Verbündete, und einige von ihnen schließen sich Atlans Gruppe an.

Einige Zeit später erreicht die GOLDENE ZEDER das Land, in dem Atlans neuer Auftrag Gestalt annimmt: Auf der nördlichen Insel, die einmal England heißen wird, ist ein ungewöhnlicher Außerirdischer gestrandet. Er ist ein Wesen, wie es Atlan nie zuvor gesehen hat: Groß, schwarz, vierarmig und dreiäugig, und bereits die ersten Beobachtungen zeigen dem Arkoniden und seinen Freunden, dass er von außergewöhnlicher Kraft und Zähigkeit ist. Es scheint, als könne er seinen Körper vorübergehend zu Stein umwandeln. Einen Teil seiner Kraft setzt er nun ein, um ein Observatorium zu erschaffen, das ihm ermöglichen soll, seine Position zu bestimmen. Ohne Rücksicht auf deren Bedürfnisse, zwingt er die Eingeborenen einer nahe gelegenen Siedlung, ihm dabei zu helfen. Sobald er seine Position kennt, wird es ihm möglich sein, mit seiner letzten Energie einen gezielten Funkspruch abzusetzen und Retter herbeizurufen. Die Forderung der Superintelligenz ES, dies zu verhindern, wirft Atlan in einen Konflikt, denn auch für ihn könnte dieser Funkspruch Rettung bedeuten. Er geht daher zunächst zögerlich vor und beschränkt sich auf Beobachtungen. Es zeigt sich aus den Bildern, die Atlans Robotadler liefert, dass der Gestrandete gelegentlich Anfälle unkontrollierter Zerstörungswut erleidet. Nach einem solchen Anfall zerstört der Fremde den robotischen Vogel mit einer riesigen Energiewaffe. Das offenbart ihm die Natur des Tieres, und er ist nun gewarnt.

Bei einem erneuten Anfall des Fremden gelingt es Atlan, die Energiewaffe aus seinem Schiff zu stehlen. Als er zurückkehrt, muss er jedoch feststellen, dass der Raumfahrer nicht nur Teile des Dorfes zerstört, sondern auch einige seiner Männer getötet hat. Nun steht sein Entschluss fest: Der Fremde muss getötet werden. Während dieser die letzten Vorbereitungen für seinen Funkspruch trifft, dringt Atlan erneut in dessen Schiff ein, um die Energiezuleitungen zu unterbrechen. Unter Einsatz der Energiewaffe und aller Ausrüstung, die Atlan mitbringen konnte, greifen seine Männer und er den schwarzhäutigen Riesen daraufhin an und können ihn in einem langwierigen Kampf vernichten.

Eine Weile bleiben Atlan und seine Freunde noch bei den Einheimischen, um die schlimmsten Schäden zu beheben, die der fremde Riese angerichtet hat. Nachdem sichergestellt ist, dass das Dorf den nächsten Winter überleben wird, lehren sie die Menschen zudem neue Techniken. Auf diese Weise wird vielleicht auch diese Insel eines Tages zu einem lohnenden Ziel für Händler und in das wachsende Netz der Zivilisationen eingebunden werden. Somit wird sich die Menschheit um einen weiteren winzigen Schritt dem Ziel nähern, auf das Atlan all seine Hoffnung setzt: die Fähigkeit, eigene Raumschiffe zu bauen. Doch bis dahin werden noch viele Jahrtausende vergehen, und nach der Rückkehr der ZEDER in die Gewässer des Mittelmeeres nutzt der Arkonide einen winzigen Teil dieser Zeit, um das Leben mit seiner Gefährtin zu genießen, ehe beide wieder in die stählerne Fluchtkuppel zurückkehren.

---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 27. März 2017, 19:57

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Der untere Teil des Titelbildes erinnert mich doch stark an "Die 73. Eiszeit".

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 29. März 2017, 20:55

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Nach den ganzen Wüsten und heißen Gegenden ist eine graue, wolkenverhangene Landschaft mal eine nette Abwechslung - jedenfalls für einen Norddeutschen. Und nach den ruhigen Aufbau-Romanen ist endlich mal wieder Spannung angesagt - und wie! Uns Lesern - auch denen der damaligen Zeit - sind Haluter ja als superintelligent sowie körperlich und technologisch nahezu unschlagbar bekannt. Und auch Atlan wird schnell klar, wie schwer die von ES gestellte Aufgabe ist. Deswegen geht es zunächst langsam voran, mit sorgfältiger Aufklärung. Und trotz der erbeuteten halutische Superwumme gibt wohl letztlich die Erkrankung von Ternal Malat und sein planloses Verhalten den Ausschlag.

Man hätte natürlich auch einfach miteinander reden können. Wir (und ES) wissen, dass die Haluter nie auf die Idee kämen, eine Primitivwelt zu kolonialisieren. Warum es also unbedingt zum Kampf kommen soll, ist mir nicht klar. Ich hoffe, ich zerstöre nicht das Weltbild von Wanderer777 :unschuldig: , wenn ich feststellen muss, dass ES anscheinend über beliebig viele Leichen geht, um Atlan als Mentor "seiner" Terraner auf der Erde zu halten. Oder ist es vielleicht doch ANTI-ES?

Bemerkenswert fand ich noch, wie groß der kulturelle Unterschied ist, den Kneifel hier zwischen den Südländern und den Bewohnern Britanniens zeichnet. Am Ende müssen die mitgebrachten Jäger den nördlichen Barbaren noch das Jagen beibringen. Das scheint mir höchst unplausibel und ist vermutlich historisch nicht haltbar. Aber klar: Hier war Atlan, unser Lichtbringer, ja noch nie gewesen...

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 30. März 2017, 00:10

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Wanderer777
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piehdschäij hat geschrieben:...
Man hätte natürlich auch einfach miteinander reden können. Wir (und ES) wissen, dass die Haluter nie auf die Idee kämen, eine Primitivwelt zu kolonialisieren. Warum es also unbedingt zum Kampf kommen soll, ist mir nicht klar. Ich hoffe, ich zerstöre nicht das Weltbild von Wanderer777 :unschuldig: , wenn ich feststellen muss, dass ES anscheinend über beliebig viele Leichen geht, um Atlan als Mentor "seiner" Terraner auf der Erde zu halten. Oder ist es vielleicht doch ANTI-ES?...



Das Weltbild von Wanderer777 ist ein Bild - eine wahrscheinliche Interpretation über das Verhältnis einer Superintelligenz (hier ES) zu seinen Schützlingen (Wesen auf der unteren Zwiebelschale wie die Terraner) - das durch die von mir so benannte "Unschärfe der Berichterstattung" natürlicherweise öfters in Frage gestellt wird. Nicht nur Hans Kneifel, sondern bis in die heutige Zeit, wird von Machern und Autoren so ziemlich alles "breit" dargestellt. Das ist aber auch dem Umstand geschuldet, dass die Kenntnis über Superintelligenzen von Wesen dieser unteren Zwiebelschale begrenzt ist, und daher diese eben andere moralische und ethische Richtlinien haben.
Um also zu unterstützen das eben von ES gesetzte Ziel (die Terraner zu ihrer kosmohistorischen Rolle heranzuführen) zu erreichen, muss offensichtlich nicht unbedingt die negative Seite von ES (eben Anti-ES) bemüht werden ...
:( :( :(


piehdschäij hat geschrieben:...
Bemerkenswert fand ich noch, wie groß der kulturelle Unterschied ist, den Kneifel hier zwischen den Südländern und den Bewohnern Britanniens zeichnet. Am Ende müssen die mitgebrachten Jäger den nördlichen Barbaren noch das Jagen beibringen. Das scheint mir höchst unplausibel und ist vermutlich historisch nicht haltbar. Aber klar: Hier war Atlan, unser Lichtbringer, ja noch nie gewesen...



Sicherlich, historisch (nach aktuellen Forschungsergebnissen) waren der Unterschied zwischen den Barbaren des Nordens und der zivilsatorischen Höhe der Südländer nicht derart hoch. Aber aus der Sicht der Sechziger und Siebziger war solche eine Überzeichnung in einer Unterhaltungsgeschichte - so nehme ich an * - damals ziemlich normal gewesen ...


* wenn ich mich nicht irre: denn eine solche nötige Gesamtübersicht über die triviale Unterhaltungsliteratur habe ich nicht, um das zu belegen.

Man bedenke, dass es nach dem Untergang Lemurias noch nordische Barbaren gab, und nach dem Untergang der Arkon-Siedlung Atlantis ebenso eine kulturelle Unterschiedlichkeit zwischen den Barbaren im Norden und den am Äquator sich befindlichen (u.a. Nachfahren von Arkoniden) Menschen eben gab. Und dort wurde unter Aufsicht von ES diese Kultur gefördert ... in der Welt des Perry Rhodan ...

;)
Bin dabei im Goldenen Reich
und schaue mich weiterhin in allerorten (=alle Zyklen aus dem Perry Rhodan Universum) rege um ...


Er ist ein echter Nirgendsmann,
sitzt in seinem Nirgendsland,
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 30. März 2017, 16:57

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Wanderer777 hat geschrieben:... dass die Kenntnis über Superintelligenzen von Wesen dieser unteren Zwiebelschale begrenzt ist, und daher diese eben andere moralische und ethische Richtlinien haben.

Oder wie es die Engländer so hübsch ausdrücken: "The Lord works in mysterious ways, his wonders to perform". :D
Auf der anderen Seite: Mir als Ameise ist es ziemlich gleichgültig, warum mich der Gärtner zertritt - ich finde sein Verhalten einfach nur mies. :(

Wanderer777 hat geschrieben:... in der Welt des Perry Rhodan ...

Klar, das Perryversum unterscheidet sich natürlich auch schon vor der Zeit von Perrys Start zum Mond von "unserer" Welt. Der Reiz gerade der Zeitabenteuer ist aber ja - zumindest für mich - auch die Nähe zu unserer wirklichen Geschichte. Für die Überzeichnung der "Barbaren" sind aber wohl (das vermute ich wie Du) der Zeitgeist und mangelnde historische Kenntnisse verantwortlich.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 1. April 2017, 19:47

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dandelion
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Es ist schon erstaunlich, wer in den alten Zeiten so alles auf der Erde gelandet ist. Welches große Milchstraßenvolk war noch nicht dran? Bemerkenswerterweise blieben aber die Koordinaten des Sol-Systems doch weitgehend unbekannt.

Ein Haluter, noch dazu ein kranker und deswegen unberechenbar, das sah wirklich nach einem nicht zu bezwingenden Gegner aus, aber Atlan schaffte auch das. Natürlich stellt sich die Frage, warum es keinerlei Verständigungsversuch gab und Atlan annahm, daß die Ankunft eines halutischen Rettungskommandos unbedingt üble Auswirkungen für die Menschheit gehabt hätte.

Spannend war mitzuverfolgen, wie Atlan es schaffte ein so gut wie unverletzliches Lebewesen doch zu besiegen. Eine wirkliche Ruhmestat war dieses sich hinziehende Abschlachten aber nicht. Trotzdem ein guter und fesselnder Roman.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Richard » 2. April 2017, 11:31

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Richard
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Ich habe den Band nicht gelesen und ich kann mich ehrlich gesagt auch nicht daran erinnern ob diese TB Handlung in den Blaubaenden vorkam.

Wurde der Haluter tatsaechlich als krank beschrieben oder war seine fallweise Zerstoerungswut die Folge einer Drangwaesche, die der Haluter nicht immer unterdruecken konnte?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 2. April 2017, 11:50

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Richard hat geschrieben:Ich habe den Band nicht gelesen und ich kann mich ehrlich gesagt auch nicht daran erinnern ob diese TB Handlung in den Blaubaenden vorkam.

Wurde der Haluter tatsaechlich als krank beschrieben oder war seine fallweise Zerstoerungswut die Folge einer Drangwaesche, die der Haluter nicht immer unterdruecken konnte?


Ja in beiden Fällen. Klickst Du:

Blauband Nr.3

Zitat:"Ein gestrandeter, von periodischem Wahnsinn befallener Haluter wurde von ihm ausgeschaltet "
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Richard » 2. April 2017, 19:33

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Richard
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Ahja ok. Der Blauband mit diesem Abenteuer ist also 1993 erschienen. Dann duerfte ich denselbigen also auch 1993 oder 1994 gelesen haben; zu der Zeit habe ich die Blaubaende noch nicht sofort nach dem Erscheinen gekauft ;).
Trotzdem .. wow - der Blauband erschien also vor noch nicht ganz 24 Jahren.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 3. April 2017, 11:13

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Hurra, das letzte noch fehlende Zeit-Abenteuer ("Kristallprinz in Not") ist auch als Ebook erschienen:

http://www.perry-rhodan.net/newsreader/items/kristallprinz-in-not-erscheint-als-e-book.html

Ich habe es gleich gekauft - auch wenn es wohl noch etwas dauern wird, bis wir hier soweit sind :o)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 3. April 2017, 13:43

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dandelion
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Atlan trifft eine "schöne Frau". Wer hätte das gedacht? :D

Klar, das dieser Roman zum (angenehmen) Plichtleseprogramm gehört.
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dandelion hat geschrieben:Atlan trifft eine "schöne Frau". Wer hätte das gedacht? :D


Grins. Das musste doch sein, oder?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 27. April 2017, 14:56

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dandelion
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Atlan ohne schöne Frau an seiner Seite, das geht gar nicht. An Mirona Thetin reichte aber wohl keine seiner Gespielinnen aus der terranischen Frühzeit heran.

Interessant ist, daß manche dieser Frauen länger an Atlans Seite blieben, als es ihre normale Lebenserwartung zugelassen häte. ES sei Dank. Hans Kneifel war es wohl leid, ständig neue Gefährtinnen erfinden zu müssen, die noch schöner, liebreizender, anziehender waren als ihre Vorgängerinnen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon atlanundelvira » 28. April 2017, 13:58

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piehdschäij hat geschrieben:Atlan als Adonis kann ich mir jetzt doch nicht vorstellen - so hübsch habe ich ihn nicht vor mir (vor dem geistigen Auge oder auf etlichen Titelbildern) :nein: .

Aber vielleicht ist er doch die Ursache des Adonis-Kults: Bei seinen immer ausnehmend attraktiven Gefährtinnen könnte das ja ein Sohn (oder später Nachkomme) von ihm sein - der Mix macht's :D .

Na, na, der Atlan sieht doch selbst ganz gut aus, also, selbst auf einigen der Titelbilder, z.B. seine berühmteste Darstellung von Bruck auf Blauband 14 oder dem Sonderheft zu Traversan bzw auf Traversan Hardcover 1: http://www.rgross.de/bootskins/atlan.jpg oder Centauri-Roman1 http://www.pr-materiequelle.de/atlan/atlanris/ap863.htm ... Jetzt sagt doch mal selbst, das IST doch Atlan-Adonis! :st:

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon atlanundelvira » 28. April 2017, 14:11

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dandelion hat geschrieben:Es ist schon erstaunlich, wer in den alten Zeiten so alles auf der Erde gelandet ist. Welches große Milchstraßenvolk war noch nicht dran? Bemerkenswerterweise blieben aber die Koordinaten des Sol-Systems doch weitgehend unbekannt.

Ein Haluter, noch dazu ein kranker und deswegen unberechenbar, das sah wirklich nach einem nicht zu bezwingenden Gegner aus, aber Atlan schaffte auch das. Natürlich stellt sich die Frage, warum es keinerlei Verständigungsversuch gab und Atlan annahm, daß die Ankunft eines halutischen Rettungskommandos unbedingt üble Auswirkungen für die Menschheit gehabt hätte.

Ich unterstelle jetzt mal fies, dass Kneifel sich nicht die tiefgründigsten Gedanken gemacht hat. Aber vielleicht unterschätze ich ihn und er hat er daran gedacht, dass Atlan als junger Admiral im Maahk-Krieg die Haluter auf dem Planeten Dolphart kennengelernt hat, ein halutisches Drangwäschekommando hat Arkoniden und Maahks zur Schonung der Bevölkerung gezwungen. in PR 200 (erschienen 1965) war Atlan total wuschig, als Icho Tolot auftauchte - und zwar aufgrund seiner Erlebnisse auf Dolphart. Der Vorfall wird auch in PR 287 erwähnt.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 28. April 2017, 16:05

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atlanundelvira hat geschrieben:Jetzt sagt doch mal selbst, das IST doch Atlan-Adonis! :st:


Tja, über Geschmack lässt sich bekantlich nicht streiten - vielleicht sollte man da auch mal eine weibliche Mitforistin fragen :unsure: Ich würde mir jedenfalls Adonis deutlich jünger und knitterfreier vorstellen. Wie alt ist Atlan eigentlich gewesen, als er seinen Zellaktivator bekam?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 28. April 2017, 17:55

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atlanundelvira hat geschrieben:Jetzt sagt doch mal selbst, das IST doch Atlan-Adonis! :st:

piehdschäij hat geschrieben:Tja, über Geschmack lässt sich bekantlich nicht streiten - vielleicht sollte man da auch mal eine weibliche Mitforistin fragen :unsure: Ich würde mir jedenfalls Adonis deutlich jünger und knitterfreier vorstellen. Wie alt ist Atlan eigentlich gewesen, als er seinen Zellaktivator bekam?



Das hat ja eine weibliche Foristin gefragt ... :D

Im Prinzip ist Atlan auch so männlich wie eben der Adonis aus der Mythologie. Die Assoziation ist nicht weit hergeholt ...
finde ich auch als männlicher Forist ...
;)

Atlan hat seinen ZA mit 40 bekommen, Perry mit 35 ...

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Heiko Langhans » 29. April 2017, 17:08

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Um den 24. Februar 1978, ungefähr zeitgleich mit PR 861 und Atlan 334, erschien als 177. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane das 12. Zeitabenteuer:

Hans Kneifel: Kämpfer für den Pharao

Bild

Handlung
Wieder einmal hat ES seinen Diener im Hapi-Land eingesetzt: Als Baumeister und Stratege hat Atlan das Vertrauen des Gottkönigs Amenemhet II. errungen. Wenig später besucht ihn ein Botschafter des Herrschers, der ihm zwei Aufträge erteilt: Der Arkonide soll eine Expedition in das sagenhafte Land Punt weit im Süden ausrüsten. Während die Vorbereitungen für dieses Unternehmen laufen, soll er jenseits der südlichen Grenze den »Schwarzen Koloss« angreifen, der droht, vom Land Kusch aus das Hapi-Land zu überfallen und zu verwüsten. Kaum hat Atlan den Auftrag übernommen, wird auch schon mittels vergiftetem Wein ein Anschlag auf sein Leben verübt: Der Herrscher aus dem Süden ist gut informiert und nicht zimperlich in der Wahl seiner Mittel. Nun ist Atlan erst recht entschlossen, ihn zu besiegen.

Er leitet alle notwendigen Vorbereitungen für den Feldzug und die spätere Expedition in die Wege. Dann macht er sich mit seinen Männern auf den Weg nilaufwärts. Zunächst prüft er die Vorbereitungen entlang des Weges zur Küste des Roten Meeres, wo die Reise nach Punt beginnen soll. Dann bricht er zur Grenzfeste Buhen auf. Je weiter er nach Süden kommt, umso öfter trifft er auf Zeugnisse der verheerenden Überfälle des Schwarzen Kolosses. Ein Zeichen der Selbstsicherheit und des Ehrgeizes des Gegners sind auch die Statuen, die er überall aufrichten lässt, wohin er seinen Fuß gesetzt hat: Hochmütig und hasserfüllt blickt dort das Abbild des Kolosses nach Norden. Atlan lässt die Statuen zerstören. Langsam erahnt er, welche Gefahr für die Kultur der Menschheit ES in diesem zerstörerischen Eroberer sieht. Nahe einem, bei einem Überfall zerstörten, Bauernhof gelingt es ihm und seinen Männern, einige der Feinde gefangen zu nehmen. Sie werden zur späteren Befragung nach Buhen mitgenommen.

In der Grenzfeste erwartet Atlan eine Überraschung: Die schöne Verwalterin ist Asyrta-Maraye, seine Gefährtin aus mehreren vergangenen Abenteuern. Nun, da sie vereint sind, meldet sich auch ES. Seine Informationen geben dem Kampf gegen den Koloss noch weitere Dringlichkeit: Es handelt sich um den wahnsinnig gewordenen Wanderer-Androiden Dancredi, dessen ganze Existenz auf Kampf, Eroberung und Zerstörung ausgerichtet ist.

Während Atlan das Wiedersehen mit Asyrta-Maraye feiert, befragen seine Leute die Gefangenen und erhalten wertvolle Informationen für den Feldzug. Sie erfahren, dass der Koloss einen riesigen Feldzug vorbereitet, bei dem er aus der Wüste heraus an allen Stellen des Hapi-Landes zugleich zuschlagen will. Zudem finden sie die Lage der Festung des Kolosses heraus. Atlan beschließt, den Feind so schnell wie möglich in seinem eigenen Land anzugreifen und zu vernichten, bevor er seinen gefährlichen Plan durchführen kann.

Wenige Tage später hat das Heer die Zuflucht des Kolosses erreicht. Er hat sich auf ihre Ankunft vorbereitet, doch er ahnt nichts von den Möglichkeiten, die Atlan hat: Mittels seiner Ausrüstung gelingt es Atlan, die vorbereitete Falle unschädlich zu machen und die Männer des Gegners aus ihren schützenden Felshöhlen ins Freie zu treiben, wo sie von Atlans Bogenschützen erwartet werden. Nach einer Weile erscheint auch der Koloss, bemüht, den Kampf wieder zu seinen Gunsten zu beeinflussen. In einem schweren Duell gelingt es Atlan, den übermächtigen Androiden zu besiegen und zu vernichten. Daraufhin gibt auch sein Heer den Kampf auf. Alle überlebenden Aufständischen werden zusammengetrieben, um nach Norden gebracht zu werden, wo sie im Reich Amenemhets verteilt werden sollen.

Eine Frau des Stammes warnt Atlan, dass viele Mörder von Dancredi gegen ihn ausgesandt wurden. Bald bestätigen sich ihre Worte: Als Atlan mit Asyrta-Maraye zu seinem Haus zurückkehrt, werden sie kurz vor der Anlegestelle angegriffen, entkommen jedoch dem Anschlag. Einige Wochen später jedoch erfolgt ein weiterer Anschlag während der Ehrung der Beteiligten des Feldzuges im Tempel. Dieses Mal überlebt nur Atlan; der für Asyrta-Maraye bestimmte Speer trifft sein Ziel, und auch er kann ihr nicht mehr helfen.

Tiefe Trauer befällt Atlan, aus der ihn auch Amenemhet selbst nicht reißen kann. Der Gottkönig bringt ihn jedoch in Begleitung der Sklavin Ne-Tefnacht auf den Weg nach Punt. Nachdem sie einen weiteren Anschlag auf Atlans Leben überstanden haben, erreichen sie den natürlichen Hafen, von dem aus die Reise beginnen soll. Hier erweist ES dem Arkoniden seine besondere Art von Gefallen, um ihn wieder zu seinem alten Selbst zurückzuführen: Er löscht alle Erinnerungen an Asyrta-Maraye aus Atlans Gedächtnis.

---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Der Roman wurde auf die Blaubände 3 und 4 aufgeteilt.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 29. April 2017, 18:46

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Wenn man die Geschichten von Atlan´s Zeit auf Erden chronologisch abarbeiten möchte, müsste man eigentlich den Kreta-Zyklus noch vorher behandeln ...

>> http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Kreta_(Zyklus)


:gruebel:
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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Heiko Langhans » 29. April 2017, 20:55

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Grundsätzlich hast Du recht, aber wir gehen erst die Romane in den Blaubänden durch. Die sieben Nachgeburten werden nachgereicht. B-)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon atlanundelvira » 29. April 2017, 22:23

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piehdschäij hat geschrieben:
atlanundelvira hat geschrieben:Jetzt sagt doch mal selbst, das IST doch Atlan-Adonis! :st:


Tja, über Geschmack lässt sich bekantlich nicht streiten - vielleicht sollte man da auch mal eine weibliche Mitforistin fragen :unsure: Ich würde mir jedenfalls Adonis deutlich jünger und knitterfreier vorstellen. Wie alt ist Atlan eigentlich gewesen, als er seinen Zellaktivator bekam?

Knapp 43 Terrajehre bzw 36,4 Arkonjahre (Blauband 1, S. 9, Atlan-Extra 1, S. 12) Wenn man bedenkt, wie alt Arkoniden damals schon werden konnten (stimmt das eigentlich? - Rainer?) ist er ein Jungspund. Aaaaber da gibt es die zusätzlichen Knitterfalten aus PR96, DER ANTI, der ihm den Aktivator klaute, auch, wenn Perry behauptete, die Knittererscheinungen gingen zurück. Dürften sie eigentlich gar nicht, denn Fan hat gelernt, dass der Zellaktivator nur konserviert, nicht aber jünger macht. :devil:

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Heiko Langhans » 30. April 2017, 10:49

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Stimmt so nicht ganz -- denn der Zellaktivator "sieht" Altern als Krankheit an und ist prinzipiell bemüht, den beim Erstanlegen herrschenden Gesundheitszustand wiederherzustellen. B-)

Da spielt natürlich auch eine gewisse geistige Rückkopplung mit dem Träger eine Rolle.

Siehe PR 472: ZA: Ups, was soll ich an einem Rukal? -- Atlan: Ich will violettes Feuer sehen - mach das Vieh alle! :devil:

Oder auch Mory Abro: Perry, ich bin schwanger. -- PR: Schatz, das klingt jetzt blöd, ist aber wichtig: Think positive! :D

Die in PR 96 geschilderte Faltenglättung ist allerdings schon der Dramatik geschuldet B-)

Ich habe mich allerdings immer schon gefragt, ob die einem ZA impliziert innewohnenden "Gestaltungsmöglichkeiten" nicht bis heute ignoriert worden sind ... :gruebel:
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