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Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Richard » 9. Februar 2018, 18:23

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Richard
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Meint ihr dieses "Lexikon" mit de Erklärung diverser arkonidischer Begriffe?

Naja, Handlung ist da keine drinn ... eben nur zum Nachschlagen gut - ausser man liest gern viele Begriffserklärungen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 9. Februar 2018, 19:58

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@Richard: Ja, das meinte ich. Mich würde so ein Sonderheft zum Thema Atlan und sein Heimatplanet interessieren, auch wenn es nur Informationen enthält. Mich reizen solche Sondersachen aber sowieso, ich würde mich auch über den alten Werkstattband oder die Kosmoschroniken als Ebooks freuen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 10. Februar 2018, 14:55

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 10. November 1998 erschien der 5. Band des Traversan-Zyklus:

Hans Kneifel: Der Jagdplanet

Bild

Handlung
Kurz bevor die Otreilian-Delegation im Arkon-System ankommt, müssen Atlan alias Altao Ta-Camlo und seine traversanischen Begleiter erfahren, dass der Imperator Reomir IX. kurz zuvor das System verlassen hat. Er befindet sich auf dem bekannten Jagdplaneten Links-Aubertan nahe dem galaktischen Zentrum. Dennoch ist er bereit, die Abordnungen während der Jagdpausen zu empfangen, so dass die Delegation den Jagdplaneten anfliegt. Dort residiert der Imperator in einem fliegenden Jagdpalast, einem umgebauten Flottentender.

Dort angekommen, mischen sich Atlan und seine Begleiter ins Hofleben. Da sich im Jagdpalast viele wichtige Persönlichkeiten und unzählige Agenten der arkonidischen Geheimpolizei Tu-Ra-Cel befinden, ist es sehr schwierig, in direkten Kontakt mit dem Imperator oder dessen unmittelbaren Mitarbeitern zu gelangen. Zur Zerstreuung der Gäste gastiert der berühmte Weltraumzirkus OSA MARIGA auf Links-Aubertan. Dieser ist besonders für die Dressur der wildesten Tiere der Milchstraße bekannt. Unter anderem hält der Zirkus einen Kjörk, ein besonders gefährliches, saurierartiges Tier.

Atlan, der in seiner Jugendzeit von dem Tiermeister Corpkor den Umgang mit diesen Raubtieren gelernt hat, sieht darin eine Gelegenheit, die Aufmerksamkeit der gerade eintreffenden Imperatrix Siamanth zu erregen. Er nimmt sich einen Braten, schlüpft in den Käfig des Kjörk und füttert das Tier. Diese Aktion hat den gewünschten Erfolg, denn wenig später erhält der Zellaktivatorträger von einer Dienerin der Imperatrix die Nachricht überbracht, dass Siamanth ihn in ihren Gemächern zu sprechen wünscht. Atlan begibt sich zu diesem Treffen.

Siamanth, die offensichtlich auf eine erotische Liebschaft mit dem Arkoniden aus ist, offenbart Atlan, dass die Ehe mit Reomir IX. nicht glücklich ist. Dies überrascht den vermeintlichen Fürsten nicht, weiß er doch, dass der Imperator in nicht allzu ferner Zukunft von seiner Gattin vergiftet werden wird. Bevor es jedoch zum sexuellen Kontakt kommt, kündigt sich der Imperator an, und Atlan muss die Gemächer Siamanths verlassen. Einige Tage später kommt es zu einem weiteren Treffen. Der Zellaktivatorträger verbringt die Nacht mit der Imperatrix und kann dabei erreichen, dass sie ihm ein Gespräch mit dem Oberbeschaffungsmeister, Kemarol da Andeck, verspricht, das nach der Vorstellung des Weltraumzirkus im Jagdpalast stattfinden soll.

Währenddessen hat eine routinemäßige Überprüfung der Individualimpulse der Gäste ergeben, dass es eine Übereinstimmung der Daten von Altao Ta-Camlo mit einem vor langer Zeit verschollenen Kristallprinzen gibt. Ein Geheimagent der Tu-Ra-Cel, der eines von nur 20 Siegeln des Imperators trägt, das ihm nahezu uneingeschränkte Vollmachten einräumt, interessiert sich auffallend für den Fürsten. Um das Erscheinen eines Mannes, der einen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron des Großen Imperiums erheben und damit einen Bürgerkrieg auslösen könnte, zu verhindern, befiehlt der Agent die Beseitigung von Altao Ta-Camlo.

Als kurz darauf Siamanth Atlan den Oberbeschaffungsmeister vorgestellt hat und der Arkonide sein Anliegen vorbringen möchte, wird er von Tamarena unterbrochen. Die Traversanerin hat telepathisch von dem bevorstehenden Anschlag auf den vorgeblichen Fürsten durch die Geheimpolizei erfahren. Atlan kann mehrere Dienstroboter umprogrammieren, die den Jagdpalast in Brand setzen, um so im allgemeinen Chaos seinen Verfolgern zu entkommen. Er versteckt sich anschließend im Bauchbeutel des Kjörk. Beim Verladen des Sauriers verfällt dieser jedoch in Raserei, so dass er paralysiert werden muss. Atlan, nunmehr im Bauchbeutel gefangen, wird gemeinsam mit dem Kjörk an Bord der kurz darauf startenden OSA MARIGA gebracht.

---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.




Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Delegation erreicht zwar nicht die Hauptwelten Arkon I bis III, Atlans eigentliches Ziel, aber man gelangt dennoch an den Hof des Imperators, um dort eine Art Fürbitte für Traversan vorzutragen, um Unheil von Traversan abzuwenden.

Der Imperator hat einen mobilen Palast, einen scheibenförmigen umgebauten Flottentender mit 2800 Meter Durchmesser und 700 Meter Höhe, den er an verschiedenen Stellen des Jagdplaneten Links-Aubertan landen lässt, auch am Äquator, in der kühlen Jahreszeit. Das mit der kühlen Jahreszeit ergibt wenig Sinn, da der Planet nur eine Achsneigung von 7 Grad besitzt und somit kaum für Jahreszeiten anfällig ist, und schon gar nicht am Äquator.

Von dem Planeten war nur wenig geschrieben, die Handlung spielt fast ausschließlich in und auf dem Palast. Auf der Oberseite des Palastes befindet sich ein Trichterbau umgeben von einem Park, in dem die Festlichkeiten stattfinden. Jagdszenen auf dem Planeten selbst werden kaum beschrieben, das habe ich ein wenig vermisst.

Statt dessen freundet sich Atlan mit einem Kjörk an, in dessen Beutel er am Ende seinen Gegnern entkommt. Das musste ich erst einmal verdauen. Ein geheimnisvoller Agent mit einem ganz besonderen Siegel ist auf Atlans Fersen. Er scheint zu wissen, dass Atlan ein Kristallprinz war, der ca. 1700 Jahre vor der Zeit der Traversan-Handlung lebte. Wer Atlans Gegner sind, erfährt man nicht, aber Pyrius Bit, auch wenn er im Roman keinen Auftritt hat, befindet sich ebenfalls vor Ort. Vielleicht besteht da ein Zusammenhang.

Atlan kommt in diesem Roman gleich bei zwei Frauen zum Zuge: Bei der Imperatrix Siamanth und der traversanischen Prinzessin Tamarena. Die Beziehung zu Siamanth geht Atlan aus Kalkül ein, und mit der geweckten Eifersucht Tamarenas hat er auch bei dieser dann Erfolg. Selbstverständlich flirtet er auch noch ein wenig mit Eldrish, der Zofe Siamanths, und natürlich ist Hans Kneifel der Autor des Romans.

Atlan am Hof des (jungen) Imperators, der mobile Palast auf dem Jagdplaneten, wie er sich um einer guten Sachen willen an die Imperatrix ranmacht und dann am Ende doch überhastet die Flucht ergreifen muss, das hat mir sehr gut gefallen. Nach den Raumschlachten am Anfang und den nachfolgenden Kommandoaktionen war dieser Roman wieder eine schöne Abwechslung, und Atlan ist jetzt an Bord eines Zirkusschiffes, was ich sehr vielversprechend finde. Die Miniserie entwickelt sich sehr gut.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Februar 2018, 12:08

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Sardonyx1 hat geschrieben:@Richard: Ja, das meinte ich. Mich würde so ein Sonderheft zum Thema Atlan und sein Heimatplanet interessieren, auch wenn es nur Informationen enthält. Mich reizen solche Sondersachen aber sowieso, ich würde mich auch über den alten Werkstattband oder die Kosmoschroniken als Ebooks freuen.


Dieses Sonderheft scheint dich ja mehr zu interessieren als die Traversan-Romane.

Wenn sich hier niemand mehr mit Beiträgen zu den Romanen meldet, werde ich diese ab heute in der kürzestmöglichen Zeit zu Ende lesen und das Thema dann für mich so weit auch abschließen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Februar 2018, 22:18

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 17. November 1998 erschien der 6. Roman des Traversan-Zyklus:

Rainer Castor: Der letzte Mann der OSA MARIGA

Handlung

Altao Ta-Camlo, alias Atlan, hält sich noch immer in der Bauchfalte des Kjörk auf. Der riesige Raubsaurier ist paralysiert worden und verharrt vornübergebeugt auf seinen kräftigen Vorderarmen in dem Käfig. Der Arkonide ist in dem Beutel gefangen. Die Vibrationen verraten ihm, dass die OSA MARIGA, das Trägerraumschiff des Weltraumzirkus, gestartet ist.

An Bord des Zirkusschiffes wird der Kommandant Jautiasch von Terban darüber informiert, dass im Zielgebiet ein Hypersturm tobt, der im Kernbereich einen Durchmesser von etwa zehn Lichtjahren aufweist. Ausläufer werden ihre Wirkung noch in 100 bis 200 Lichtjahren entfalten. Der Kommandant kann seine Panikattacke nur mühsam vor der Mannschaft verbergen. Als aufstrebender Offizier hatte er eine Transition durchführen lassen, die in einem Asteroidenfeld endete. Das Raumschiff wurde zerstört, nur die Besatzung der Zentrale überlebte. Der Sprung in das Couratto-System ist wegen des Hypersturms mit einem großen Risiko behaftet. Jautiasch sucht die Zirkusdirektorin Farfanee auf.


Um die Zirkusdirektorin Farfanee hat es mir besonders Leid getan. Das ganze Schiff und vier Fünftel der Besatzung waren dem Untergang geweiht. Der geheimnisvolle Agent, der Atlan verfolgt, rastet komplett aus und befiehlt einen Angriff eines Schlachtkreuzers auf das Zirkusschiff. Welch ein Wahnsinn! Warum hat er nicht einfach das Schiff angefunkt?

Atlan, der sich aus dem Beutel des Kjörk befreien konnte, befiehlt eine Nottransition, die wegen des Hypersturms und des Angriffs des Schlachtkreuzers in einer Katastrophe endet. Die OSA MARIGA stürzt auf dem Zielplaneten ab und versinkt im Ozean. Aus dem Raumschiffsabsturz wird dann noch eine klassische Schiffskatastrophe wie beim Untergang der Titanic. Warum aber hat Atlan ein Bremsmanöver eingeleitet und nicht eine Richtungsänderung? Statt weiter voll auf den Planeten draufzuhalten und zu bremsen, hätte das Schiff doch auch einfach die Richtung etwas korrigieren und an dem Planeten vorbeifliegen können.

Was ich nicht unbedingt gebraucht hätte, waren die ganzen Beschreibungen, wie einzelne Leute an Bord zu Tode kamen. Mit dem Absturz des Schiffes und dem ganzen Drama hatte ich nicht gerechnet. Atlan ist nun wieder von seinem Verfolger eingeholt worden und muss sich wieder etwas Neues einfallen lassen.

Es ist schwer abzuschätzen, wie sich der Zyklus weiter entwickeln wird. Aber die Entwicklung scheint immer weiter von Traversan wegzugehen, und immer mehr Leute scheinen zu erkennen, wer Atlan wirklich ist. Auch der Kommandant (der letzte Mann) der OSA MARIGA, der mit seinem Schiff untergang, wusste plötzlich, wer Atlan war. Atlans Problem scheint zu sein, dass er als ehemaliger Kristallprinz identifiziert wird und Leute damit rechnen, dass er Anspruch auf den Thron erheben und ein Chaos im Imperium auslösen könnte. Diese Leute scheinen dies nicht zulassen zu wollen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 13. Februar 2018, 22:58

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@Yman: Tut mir leid daß ich mit dem Tempo nicht mitgehalten habe, hätte aber diese Woche auf jeden Fall noch was zu Band 4 und 5 geschrieben. Meinetwegen musst Du den Thread nicht fortführen. Ich war außer Dir die einzige die was gepostet hat und es gab vermute ich darum leider keine Diskussion. Ins Leere posten macht aber auch keinen Spaß. Warum es Dich störte daß ich was zu dem Sonderheft schrieb verstehe ich nicht, das Teil gehörte doch auch dazu?
Trotzdem nochmal danke für den Tip mit Traversan, die Miniserie gefällt mir sehr, sehr gut.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 13. Februar 2018, 23:50

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 24. November 1998 erschien der 7. Roman des Traversan-Zyklus:

Peter Terrid: Weltraumpiraten

Handlung
Altao von Camlo, alias Atlan, befindet sich auf dem Planeten Couratto IV und marschiert mit den Überlebenden der OSA MARIGA auf die Kontrollgebäude des Raumhafens zu. Strenge Personenkontrollen sind zu erwarten. Dabei würden auch die beiden winzigen Kristallrohlinge entdeckt werden sowie der durchgebrannte Originalchip aus der Zeitmaschine von Traversan. Der Chip kann nur auf Arkon repariert werden.

Er versucht, den Raumhafen zu umgehen und gerät in ein Gebiet, das durch radioaktiv strahlenden Abfall verseucht ist. Ein Transportfahrzeug taucht auf. Altao zieht sich mit letzter Kraft auf die Ladefläche, wo er das Bewusstsein verliert.

Als er wieder zu sich kommt, findet er sich in einer großen Lagerhalle wieder. Mit dem Lagerarbeiter Lokeag trifft er eine Vereinbarung. Gegen Bezahlung von 10.000 Chronners bringt er Altao als blinden Passagier im Inneren eines Frachtcontainers an Bord der PARINDE.


Atlan entkommt seinem Verfolger sehr viel einfacher als gedacht. Das hat mich überrascht. Er spaziert auf dem Raumhafen einfach an der Kontrolle vorbei in ein anderes Gebäude und gelangt auf ein Schiff, das ihn wegbringt. Das von seinem Verfolger befehligte Schlachtschiff ROMAN steht auf dem Raumhafen und sieht dabei praktisch zu. Den Start der PARINDE zu verhindern, bis alles geklärt ist, wäre ein Leichtes gewesen.

Atlan hat aber kein Glück, sein Schiff wird aufgebracht und vernichtet, und er kommt wieder an Bord eines anderen Schiffes, der OKA VIII. Allmählich verliert man den Überblick. Atlan wird in die brutalen Machtkämpfe an Bord der OKA verwickelt, kann aber die Kontrolle über das Schiff erringen und diese mörderische Okarz-Sippe den Behörden übergeben.

Interessant war, dass dieser Midroth, Angehöriger einer unbekannten Spezies mit dunkelgrüner Schuppenhaut und drei Augen, so geschickt die Seiten wechseln, als Zeuge auftreten, freikommen und die Okarz-Sippe übernehmen und zu einer echten Gefahr für die arkonidische Raumfahrt machen konnte. Erst mit seinem Tod fiel wieder alles zusammen und versank in Bedeutungslosigkeit. Midroths Weltraum-Schrein setzt die Reise ins Unendliche (zu einem unerforschten Sonnensystem am Rand der Galaxis) fort, das er in Jahrzehntausenden erreichen wird. Atlan ist also nicht der einzige Zeitreisende im Zyklus. Der tote Midroth reist nur auf eine andere Art. ;)

Atlan ist nun auf Zalak III, dem ursprünglichen Ziel der PARINDE, und er ist noch im Besitz einiger Hunderttausend Chronners, sowie seiner Kristalle und des defekten Zeitmaschinensteuerchips. Das Ziel ist immer noch Arkon. Das dürfte nun nicht mehr schwer zu erreichen sein, aber wer weiß, welche Schwierigkeiten als Nächstes auftauchen. Vielleicht wird sein Chip gesperrt, und er muss seine Identität als Altao von Camlo aufgeben.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 14. Februar 2018, 21:01

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Eine Frage an die Mods: Gibt es einen Grund warum mein Post von gestern Abend nicht freigeschaltet wurde? Beim Posten bekam ich die übliche "wird überprüft" Nachricht, müsste also bei Euch angekommen sein. :( Das Ihr nicht immer Zeit habt verstehe ich aber nach einem Tag frag ich doch lieber mal.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 15. Februar 2018, 19:08

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 1. Dezember 1998 erschien der 8. Roman des Traversan-Zyklus:

Hubert Haensel: Der letzte Gonozal


Handlung
An Bord der TURROSSOM versucht Altao von Camlo Arkon zu erreichen. Sein Verfolger, der unbekannte Agent des Tu-Ra-Cel, der mit einem Imperatorensiegel ausgestattet ist, bedroht den Vere'athor Kitamarsch mit einem Weltraumspaziergang ohne Raumanzug, wenn der Kommandant der ROMAN die Verfolgung Altaos verzögert. Der Namenlose wird unter dem Einfluss von Eyemalin immer aggressiver. Er stellt dem Vere'athor ein Ultimatum, indem er ihm fünf Tontas Zeit gibt, Arkon zu erreichen. Dann verlässt er die Zentrale des Schlachtschiffes.


Atlan wechselt noch mal das Schiff. Man verliert wirklich langsam den Überblick über die Schiffe. Jetzt ist es die TURROSSOM, die ihn nach Arkon bringt, und dort trifft er dann mit seinem Verfolger zusammen, so dass sich endlich alles aufklärt: Der Verfolger ist Coogar da Gonozal, der letzte Gonozal, dem plötzlich Bedenken kommen. Statt Atlan umzubringen will er nun das Geheimnis des Ewigen Lebens erfahren, aber am Ende kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod, und Coogar stirbt an seinem Eyemalin.

Der Roman ist wirklich packend geschrieben. Handwerklich war das auch hervorragend gemacht, wie die Handlungsebene Atlans mit der von Coogar zusammenläuft, und auch wie die Handlungsebene des Sonderermittlers Nuokhar mit der von Coogar zusammenläuft, und sich am Ende alles zusammenfügt.

Natürlich war es ein Riesenzufall, dass ausgerechnet dieser letzte Gonozal auf Atlan aufmerksam wurde, und am Ende hat es mich sehr verwundert, dass auf der Hauptwelt Arkon I so ein längerer Kampf mit Verfolgung, der in einer Aufbereitungsanlage endete, überhaupt möglich war, ohne dass nach wenigen Minuten bereits die entsprechenden Sicherheitsleute mit Gleitern vor Ort waren, um einzugreifen.

Atlan kommt in große Bedrängnis, ebenso seine traversanischen Gefährten, die nach Celkar abtransportiert wurden. Immerhin ist Atlan wenigstens kurz mit Tamarena zusammengetroffen, und es ist klar, dass er sie als Nächstes befreien wird. Atlan muss Arkon I also wieder verlassen.

Der Zyklus nähert sich allmählich dem Ende. Dieser verrückte letzte Gonozal mit dem imperialen Siegel, das ihm fast unbegrenzte Vollmachten gab, war ein sehr gelungenes Zwischenspiel in der Zyklusmitte, aber ein wenig lässt jetzt doch die Spannung nach. Ich könnte mir vorstellen, dass die nächste Station Celkar und die Befreiung der Gefährten ist, dass es danach zurück nach Arkon geht und es dort zu einer Konfrontation mit Pyrius Bit kommt, und es dann ja auch wieder zurück nach Traversan, zu dieser Zeitmaschine gehen muss. Die Traversan-Frage muss auch noch abschließend geklärt werden.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 15. Februar 2018, 21:14

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 8. Dezember 1998 erschien der 9. Roman des Traversan-Zyklus:

Frank Borsch: Der Preis der Freiheit


Und schon wieder ein neues Schiff, die DARIO MAUT, das Atlan nach Celkar bringt, und natürlich läuft auch dieser Flug nicht ohne Zwischenfall ab.

Im Traversan-Zyklus benutzt Atlan bis jetzt mindestens folgende Schiffe, und jedes Mal wird das Schiff angegriffen, oder es gibt Kämpfe an Bord gegen wilde Tiere, Umweltangepasste, usw.

TR-01: TRAVERSANS EHRE, Raumschlacht gegen Truppen von Pyrius Bit
TR-02: PADOM (200-m-Kreuzer), wird für Traversan erobert
TR-03: PADOM (nach BRY-24, Stützpunkt von Pyrius Bit)
TR-04: SHEA DA CAMLO (nach Schemmenstern), angegriffen von der SENTENZA
TR-05: MOND VON OTREILIAN (nach Arkon, umgeleitet nach Links-Aubertan)
TR-06: OSA MARIGA (abgestürzt über Couratto III), angegriffen von der ROMAN
TR-07: PARINDE (nach Zalak III), angegriffen von der OKA VIII
TR-08: TURROSSOM (nach Arkon), angegriffen von Methans
TR-09: DARIO MAUT (nach Celkar), Kampf mit Luccianern

Dieses Mal sind es die arkonidische Bürgerrechtlerin Tsuara und umweltangepasste Luccianer, auf die Atlan trifft. Immerhin werden die Handlungsfäden geschickt verwoben und Zusammenhänge hergestellt.

Der Imperator hat auf dem Planeten der Luccianer einen Jagdausflug gemacht und den Planeten finanziell und ökologisch ruiniert und die Luccianer gegen sich aufgebracht, deren Anführer auf Celkar der Prozess gemacht wird. Die Luccianer planen einen Angriff, die Bürgerrechtlerin will eine Rede halten, und Atlan will seine traversanischen Gefährten befreien. Dazu geht Atlan einen Handel mit dem Gerichtspräsidenten Zyndent ein. An der Spitze eines Einsatzkommandos wehrt Atlan den Angriff der Luccianer ab und befreit Tsuara, die von den Luccianern als Geisel genommen wurde. Durch den Handel kommen Tamarena usw. wieder frei.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, aber Atlan zieht hier eine Nummer ab, die viel Staub aufwirbelt. Wie lange kann er diese Rolle als Altao Ta-Camlo noch aufrecht halten? Celkar ist nicht irgend ein kleiner Planet. Celkar scheint seiner Bedeutung gemäß so etwas wie Arkon IV zu sein, ein Planet, auf dem sensationslüsterne Medien über die Prozesse berichten, die für das Imperium von Bedeutung sind. Der Imperator selbst richtet seine Aufmerksamkeit auf Celkar.

Der Roman knüpft schön an die alten Zeiten an. Seit Atlans Jugend (und den Jugendabenteuern) scheint sich nicht viel verändert zu haben. Nur Fartuloon ist nicht mehr mit dabei. Im Roman wird angedeutet, dass sich das Imperium seit dem Sieg gegen die Methans im Niedergang befindet, aber das war auch schon zur Jugendzeit Atlans so und eigentlich nie anders. Selbst in Atlans Zeit als Imperator wird es nicht zum Besten bestellt gewesen sein, und über Bostich muss man gar nicht erst reden.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Elena-Gucky » 15. Februar 2018, 23:21

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Sardonyx1 hat geschrieben:Eine Frage an die Mods: Gibt es einen Grund warum mein Post von gestern Abend nicht freigeschaltet wurde? Beim Posten bekam ich die übliche "wird überprüft" Nachricht, müsste also bei Euch angekommen sein. :( Das Ihr nicht immer Zeit habt verstehe ich aber nach einem Tag frag ich doch lieber mal.


Kannst du nachsehen, ob der Beitrag inzwischen frei ist?

Aktuell steht nichts mehr aus...

Sind beruflich zur Zeit ziemlich eingespannt :) Ich war z.B. gestern gar nicht im Forum :o(
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

"Wenn Sie nicht wissen, wie sie Gucky danken wollen, dann schicken Sie ihm einfach bei Gelegenheit eine große Mohrrübe. Das freut ihn mehr als alles andere."

EA = 2862, Aufholjagd = 976

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 16. Februar 2018, 07:22

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Sardonyx1 hat geschrieben:@Yman: Tut mir leid daß ich mit dem Tempo nicht mitgehalten habe, hätte aber diese Woche auf jeden Fall noch was zu Band 4 und 5 geschrieben. Meinetwegen musst Du den Thread nicht fortführen. Ich war außer Dir die einzige die was gepostet hat und es gab vermute ich darum leider keine Diskussion. Ins Leere posten macht aber auch keinen Spaß. Warum es Dich störte daß ich was zu dem Sonderheft schrieb verstehe ich nicht, das Teil gehörte doch auch dazu?


Das stört mich nicht wirklich, aber es hat mich sehr an die "Komplettisten" in den anderen Themen erinnert, die irgendwie "alles haben wollen", aber zu den Romanen selbst fast nichts schreiben, hier und da mal eine Bemerkung, sonst nichts. Ich verliere so langsam den Spaß an diesen Themen.

Bei dir ist es wohl so, dass deine Beiträge nicht rechtzeitig frei geschaltet werden. Ich glaube, du musst aber nur noch ein paar wenige Beiträge schreiben, um auf die Mindestzahl zu kommen, so dass du dauerhaft freigeschaltet wirst.

Ich warte dann mal noch ab, was du zu den Romanen 4 und 5 schreibst. Wenn ich weiß, dass noch Beiträge von dir zu den Romanen kommen, warte ich auch gerne noch etwas.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 16. Februar 2018, 20:35

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Ging es zuvor im Zyklus mit ständig wechselnden Raumschiffen hin und her, spielt die Raumfahrt nun keine Rolle mehr. Die nachfolgenden beiden Romane spielen auf Arkon III und Arkon I.

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 15. Dezember 1998 erschien der 10. Roman des Traversan-Zyklus:

Rainer Hanczuk: Das Zauberhirn-Projekt

Der Roman von Rainer Hanczuk hat mir sehr gut gefallen. KI-Forschung, rivalisierende Gruppen, die über Leichen gehen, das war alles sehr spannend. Atlan auf Arkon III als unfreiwilliger Mitschöpfer des Robotregenten, wer hätte das gedacht. Da Atlan mit seinen Chronners nicht mehr weiter kommt, setzt er sein technisches Wissen aus der Zukunft ein. Atlan trifft den arkonidischen Albert Einstein der Künstlichen Intelligenz und hilft ihm auf die Sprünge.

Später muss Atlan im Robotik-Testparcours gegen einen umprogrammierten Roboter um sein Leben kämpfen. Zuvor hatten es bereits einige arkonidische Dagoristas mit Naats als Unterstützung auf Atlan abgesehen. Atlan tötet dank seiner Dagorfähigkeiten zwei Arkoniden und drei Naats, die ihn angreifen. In dem Zyklus war dann so ziemlich alles drin, was Arkon irgendwie ausmacht. Am Ende erhält Atlan einen neu hergestellten Steuerchip für seine Zeitmaschine.

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 22. Dezember 1998 erschien der 11. Roman des Traversan-Zyklus:

Hans Kneifel: Duell auf Arkon

Der nachfolgende Roman von Hans Kneifel konnte da nicht mithalten. Hier wird dann plötzlich eine Art Pod-Rennen um den Kristallpalast auf Arkon I veranstaltet, an dem Atlan, Tamarena, der Kristallprinz Laschotsch und der Sonnenkur-Anwärter Timberkan teilnehmen. Wirklich spannend war das nicht, aber Hans Kneifel gelingen hervorragende Beschreibungen von Arkon I und wie es da so zugeht.

In diesem Roman wendet sich alles zum Guten, wenn da nur nicht der schlechte Verlierer da Merrit wäre, der sich ebenfalls um die Sonnenkur-Position bemühte und versuchte, Timberkan aus dem Weg zu räumen. Merrit will nun Rache um jeden Preis. Das Schicksal von Pyrius Bit, der auch noch eine Rechnung offen hat, ist auch noch nicht ganz entschieden, aber für Bit sieht es nicht gut aus, dass er noch mal Gelegenheit haben wird, sich an Atlan zu rächen.

Atlan ist nun erst mal wieder mit Tamarena zusammen, die noch eifersüchtig auf Siamanth ist, der Atlan wieder über den Weg läuft, aber Atlan wird nun ja bald Abschied nehmen. Seltsam fand ich, dass die Zofe Eldrish von Atlan ein Armband geschenkt bekommt und sich später in der Holo-Übertragung über einen Ring freut. Vielleicht ist das Armband ja beim Transport geschrumpft. Und seit wann ist Atlan größer als 1,90 (so groß ist Timberkan, der nur fast so groß sein soll wie Atlan)?

Morgen lese ich dann das große Traversan-Finale von Rainer Castor, auf das ich sehr gespannt bin.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 17. Februar 2018, 12:55

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@ Elena-Gucky: Ja, ist alles da, danke. War gestern nicht im Forum darum habe ich gar nicht gemerkt daß meine Posts inzwischen freigeschaltet wurden.

Band 4 hat mir auch wieder gut gefallen. Auf jedenfall besser als die Nummer 5 :o( . Für viele Foristen scheint Rainer Castor ein technokratischer Autor zu sein aber so schlimm fand ich daß in diesem Heft nicht, außer vielleicht am Schluss wo Atlan während eines Gefechts lange über die Funktionsweise von Deflektoren grübelt.
@ Yman: Das der D Dagorhochmeister Selbstmord beging um ein Zeitparadoxon zu verhindern fand ich auch übertrieben, war doch kaum zu erwarten daß der in irgendwelchen Raumhafenbars besoffen seine Geheimnisse ausgeplaudert hätte. Aber vielleicht wollte der Autor damit vor allem zeigen wie gefährlich ein Zeitparadoxon wäre.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 17. Februar 2018, 14:06

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Was mich an Band 4 auch überrascht hat ist daß der Dagor-Hochmeister ein Nichtarkonide war. So wie die Arkoniden meist beschrieben werden, als sich allen anderen Völkern für überlegen haltend, passt es nicht zu daß ein Mitglied einer fremden Spezies egal wie mächtig so einen Posten erhält. Auch war mir nicht klar was es mit den Gijahthrakos auf sich hat. Atlan kennt sie und sie machen ihn nervös aber sonst erfährt man nichts.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 17. Februar 2018, 14:25

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Heiko Langhans hat geschrieben:Am 29. Dezember 1998 ertschien der 12. Roman des Traversan-Zyklus:

Rainer Castor: Finale für Traversan


Mir hat dieses Finale und der ganze Zyklus sehr gut gefallen. Der Zyklus begann mit einer Zeitreise und einer Raumschlacht, und er endet mit einer Raumschlacht und einer Zeitreise, aber zwischendurch gab es sehr viel Abwechslung.

Fast alle losen Enden werden im Abschlussband noch sehr schön miteinander verknüpft: Der neue Sonnenkur Timberkan weilt auf Traversan, wo er sich sein neues Hauptquartier einrichten will, Traversan wurde also alles vergeben, aber der schlechte Verlierer Leuhar da Merrit trifft Pyrius Bit, der ihm vor seiner Hinrichtung noch ein paar Informationen mit auf den Weg gibt, und der Dagor-Großmeister Trokk mit KSOL-Erfahrung (wichtig, wichtig!) fordert Atlan auf Traversan zum Duell, während da Merrit mit seinen 120 Einheiten Traversan voll angreift.

Davor hat Atlan aber noch Zeit, seinen Steuerchip in die Zeitmaschine einzusetzen und mit der Positronik ein Schwätzchen zu halten. Der Autor geht hier noch mal so richtig ans Eingemachte und gibt einen gewissen Vorgeschmack auf seine Arkon-Trilogie. Zeitreisen sind nun mal keine einfache Sache. Vor allem die Prinzessin Tamarena kann sich nicht leicht mit Atlans Rückkehrplänen abfinden, aber am Ende kommt ohnehin alles ganz anders als geplant ... Bleibt also noch das Buch "Fluchtpunkt Schemmenstern" und danach die Arkon-Trilogie zu lesen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 18. Februar 2018, 21:47

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Wie angkündigt schnell noch meine Meinung zu Band 5. War leider gar nicht mein Fall. Die erste Hälfte bestand fast nur aus Beschreibungen des Luxus des arkonidischen Adels. In der zweiten Hälfte wurde es dann ab dem Auftauchen des Agenten zwar besser und die Stelle mit Atlan als Saurierjunges das im Beutel herumgetragen wird war witzig, aber ich fürchte daß ich mich mit Hans Kneifels Schreibstil, vor allem seinen gestelzten Dialogen nie anfreunden werde. Ausserdem hatte ich den Eindruck daß er hier damit noch mehr übertrieb als in den Planetenromanen die ich von ihm kenne.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Yman » 18. Februar 2018, 22:22

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Sardonyx1 hat geschrieben:Band 4 hat mir auch wieder gut gefallen. Auf jedenfall besser als die Nummer 5 :o( . Für viele Foristen scheint Rainer Castor ein technokratischer Autor zu sein aber so schlimm fand ich daß in diesem Heft nicht, außer vielleicht am Schluss wo Atlan während eines Gefechts lange über die Funktionsweise von Deflektoren grübelt.


Sardonyx1 hat geschrieben:Wie angkündigt schnell noch meine Meinung zu Band 5. War leider gar nicht mein Fall. Die erste Hälfte bestand fast nur aus Beschreibungen des Luxus des arkonidischen Adels. In der zweiten Hälfte wurde es dann ab dem Auftauchen des Agenten zwar besser und die Stelle mit Atlan als Saurierjunges das im Beutel herumgetragen wird war witzig, aber ich fürchte daß ich mich mit Hans Kneifels Schreibstil, vor allem seinen gestelzten Dialogen nie anfreunden werde.


Über die Autoren Hans Kneifel (1936-2012) und Rainer Castor (1961-2015) und ihre Beziehung zueinander könnte man ein eigenes Thema erstellen. Die Traversan-Romane 5 und 11 stammen von Kneifel, die Romane 4, 6 und 12 von Castor. Das ist Gelegenheit genug, beide Autoren kennenzulernen. Wer sich mit den Autoren anfreunden kann, kann wohl guten Gewissens mit den Atlan-Zeitabenteuern (Kneifel) und der Arkon-Trilogie (Castor) weiter machen. Die Zeitabenteuer habe ich schon zur Hälfte gelesen, mit der Arkon-Trilogie würde ich gerne bald anfangen.

Re: Klassiker: Traversan

Beitragvon Sardonyx1 » 19. Februar 2018, 22:49

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Sardonyx1
Siganese
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@Yman: Von Hans Kneifel habe ich ein paar Sachen gelesen, Rainer Castor war mir bisher unbekannt. Ähnlich finde ich, soweit man das nach einem Heft sagen ihren Schreibstil nicht. RCs Heft erinnerte mich aber ein ganz klein wenig an die Romane aus der Anfangszeit von PR.

Ich werde jetzt erstmal Traversan weiter lesen und dann mal schauen wie ich weiter mache.
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