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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Richard » 5. Februar 2018, 03:57

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Richard
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K.a.ö aber du koenntest das im entsprechendem Thread (https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?f=16&t=330) fragen - dort lesen das wohl mehr Leute als nur hier im Thread.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 6. Februar 2018, 17:58

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GruftiHH
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So. Am WE den ersten Blauband beendet und jetzt schon auf Seite 70 beim zweiten. Och jo. Wußte gar nicht (mehr), dass die Zeitabenteuer so klasse sind. :st:
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 6. Februar 2018, 18:14

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Yman
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GruftiHH hat geschrieben:So. Am WE den ersten Blauband beendet und jetzt schon auf Seite 70 beim zweiten. Och jo. Wußte gar nicht (mehr), dass die Zeitabenteuer so klasse sind. :st:


Hallo GruftiHH,

was hat dir denn so gut gefallen?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon GruftiHH » 8. Februar 2018, 12:47

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GruftiHH
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Hallo Yman.

Ich hatte ganz vergessen, das ES Atlan in den Jahren auf der Erde unter seine Fittiche genommen hatte. Er hat ihm ja auch Aufträge gegeben. Androiden von Wanderer aufzuspüren und zu eleminieren. Irgendwie ein Bladerunner in der Frühzeit der Menschen.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 8. Februar 2018, 19:02

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Yman
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GruftiHH hat geschrieben:Hallo Yman.

Ich hatte ganz vergessen, das ES Atlan in den Jahren auf der Erde unter seine Fittiche genommen hatte. Er hat ihm ja auch Aufträge gegeben. Androiden von Wanderer aufzuspüren und zu eleminieren. Irgendwie ein Bladerunner in der Frühzeit der Menschen.


Da hast du recht. Schreib das noch ausführlicher! Zu jedem Zeitabenteuer drei Sätze, was dir am besten gefallen hat. B-)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 11. Februar 2018, 09:48

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Im Dezember des Jahres 1983 erschien das chronologisch 24te Zeitabenteuer (der Reihe der Planetenromane als Nr.83):

Die Festung der Dämonen

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Handlung
Auf dem Planeten Nicoja-Cuaualan im Miraflores-System ist eine Stufenpyramide entdeckt worden, deren Herkunft unklar ist. Das historische Korps der USO hat eine Expedition gestartet, welche die Ursprünge dieses Bauwerks erforschen soll. Grund dafür sind Erinnerungen des Lordadmirals Atlan, die ihm Grund geben, mehr dahinter zu vermuten als das Relikt einer vergangenen Kultur. Während die eigentliche Expeditionsgruppe noch Vorbereitungen für die Untersuchungen trifft, treibt es Atlan bereits den Fluss hinauf zum Ziel der Unternehmung. Noch während sie den Dschungelfluss hinauffahren, beginnt Atlan, aus seinen Erinnerungen zu berichten:

Nahezu achttausend Jahre nachdem der Kristallprinz auf der Erde gestrandet ist, zeigen die Geräte der Fluchtkuppel einmal wieder Werte an, die möglicherweise auf die Landung eines Raumschiffs zurückzuführen sind. Chefroboter Rico weckt Atlan aus seinem Kälteschlaf, und dieser beschließt, den Anzeichen nachzugehen. Zugleich will er die Zeit nutzen, um einmal wieder einem der Völker des Planeten auf ihrem zivilisatorischen Weg ein Stück weiterzuhelfen. Eine Gruppe von Bewohnern der Verbindungsbrücke zwischen den zwei Großkontinenten im Westen hat sich daran gemacht, eine Siedlung zu bauen, die den Neid der umliegenden Nomadenvölker erweckt. Bei einem Überfall greift Atlan zum Schutz des Dorfes ein und wird aufgrund seiner Hilfsmittel für den Gott Quetzalcoatl gehalten. Er lässt sich im Dorf nieder und hilft ihnen bei der Planung einer neuen, besseren Siedlung für mehr Menschen. Zu den neuen Einwohnern soll unter anderem die Besatzung eines punischen Schiffes gehören, das Atlan aus einem Sturm zur Insel unter seiner Fluchtkuppel gelotst hatte. Alle Menschen des Schiffes haben von den Robots der Kuppel Pflege und Schulung erhalten, ehe sie auf die Reise über den Ozean geschickt wurden. Mit dem Wissen aus ihrer Heimat und dem zusätzlich Gelernten sollen sie helfen, die Menschen der Landbrücke weiterzubringen.

Indessen kümmert sich Atlan darum, den Spuren zu folgen, die Rico aufgefangen hat. Von den Dorfbewohnern erfährt er, dass es andere Götter wie ihn gibt, denen die Nomaden folgen, die Tlatilco angegriffen haben. Auch die Tlatilco-Bewohner selbst scheinen diese Götter zu fürchten, ohne ihnen jedoch zu dienen. Atlan macht sich auf die Suche nach diesen Göttern. Sein Robot-Kondor findet jedoch weit und breit keinen Hinweis auf fremde Raumfahrer. Lediglich einige seltsame, riesenhafte Zeichnungen und Linien in einer unbewohnten Gegend westlich der Siedlung geben Hinweise darauf, dass hier etwas Ungewöhnliches vorgeht. Doch dann kommt ihm der Zufall zu Hilfe: Beim Baden belauscht er ein Gespräch, aus dem hervorgeht, dass zum nächsten Vollmond den Göttern ein Mädchen geopfert werden soll. Atlan folgt dem Nomaden-Mädchen und gelangt zu einer Stufenpyramide, in deren Umgebung sich tausende Nomadenkrieger gesammelt haben. Mittels seiner Ausrüstung gelingt es Atlan, im letzten Moment vor der Opferung einzuschreiten. Bei seinem Auftritt fliehen die Krieger, nicht jedoch der Medizinmann. Atlan stellt ihm Fragen über die Götter und die Pyramide und wie man hineingelangt, und beinahe gelingt es Ahuitzotla, den Arkoniden zu überlisten und zu töten. Doch im letzten Moment wird er von seinem Kondor gerettet, der ihn zurück zur Siedlung bringt.

Nachdem Atlan wieder genesen ist, widmet er sich zunächst weiter dem Ausbau der Siedlung. Mehrere hundert Nomadenkrieger schließen sich den Arbeiten an, von Ahuitzotla geschickt: Da sie den roten Göttern beim Bau ihrer Pyramide geholfen haben, müssen sie auch diesem Gott helfen. Atlan vermutet Spione unter ihnen und lässt sie seinerseits ausspionieren. So erfährt er von einem Kalender, der einen wichtigen Termin zeigen soll. Er lässt sich diesen Kalender zeigen. Auf der Reise dorthin verliert er im Kampf mit einem Krokodil seinen Zellaktivator und beinahe sein Leben. Beides kann jedoch mit Hilfe des punischen Kapitäns gerettet werden. Der Kalender erweist sich als eine Reihe von Symbolen, die in einen Fels geschlagen wurden. Atlan kopiert sie und nimmt sie mit sich, um ihre Bedeutung zu entschlüsseln. Nach einigen Tagen hat er Erfolg und bereitet nun seine Krieger auf den Tag vor, an dem er ihre Hilfe brauchen wird.

Als der Tag kommt, sind alle Krieger der Tlatilco-Bewohner und der Punier mit Atlan wieder in der Nähe der Stufenpyramide. Sie warten ab, um zu sehen, was geschieht. Auch unzählige Nomaden und der Medizinmann Ahuitzotla haben sich wieder eingefunden. Als Grund für den Befehl zu dieser Versammlung vermutet Atlan, dass die Raumfahrer die Menschen bei ihrem Abflug als Sklaven mit sich nehmen wollen. Dies will er in jedem Fall verhindern, und zudem hofft er, die Kontrolle über das Raumschiff der Fremden erhalten zu können. Ihre Geduld wird schließlich belohnt: Ein Robot-Raumschiff fliegt heran, wirft eine Ladung ab und verschwindet wieder im All. Wenig später öffnet sich die Stufenpyramide, und mehrere Gestalten treten daraus hervor – die fremden Götter. Ungünstigerweise für die Fremden hat das Schiff die Ladung nicht an der Pyramide abgeworfen, sondern in einiger Entfernung, da das Navigationssystem gestört wurde. Die Raumfahrer machen sich auf den Weg, um sie zu bergen, und Atlan trennt sie mittels eines Kraftfeldes von ihren Gefolgsleuten. Er überwältigt unbemerkt den Anführer der Fremden und erfährt von ihm, dass sie Galaktische Händler sind, die hier ohne Funkverbindung gestrandet waren und mittels ihrer optischen Symbole Ersatzteile angefordert haben. Diese befinden sich in der Ladung. Atlan will den Springer leben lassen, doch die Tlatilco-Männer nehmen Rache für die lange Unterdrückung. Auch die anderen Raumfahrer werden von ihnen getötet, ehe Atlan einschreiten kann. Nun bleibt ihm nur noch, das Raumschiff in Besitz zu nehmen und zu hoffen, dass er es selbst reparieren kann. Auf der Ebene um die Pyramide ist inzwischen dank einiger gezielter Maßnahmen Atlans Chaos ausgebrochen. Die Nomaden sind erneut auf der Flucht, und ungehindert kann der Arkonide die Pyramide erreichen. Im Inneren steht das Sternenschiff, offen und scheinbar ungeschützt. Doch wieder stellt sich Ahuitzotla ihm entgegen. Er warnt Atlan: Er würde sterben, sollte er es wagen, die Pyramide zu betreten. Atlan beachtet ihn nicht und geht weiter. Er hört die Flöte des Medizinmanns und misst dem zunächst keine Bedeutung bei, bis er bemerkt, dass das Gestein der Pyramide zu bröckeln beginnt. Nun tritt er in Aktion und versucht, den Medizinmann zu finden, doch dieser ist nicht aufzufinden, obwohl seine Flöte noch immer zu hören ist. Schließlich bricht die Stufenpyramide zusammen, und das unter ihr begrabene Raumschiff wird in einer Explosion zerstört.

Nachdem Atlan sich von seiner Wut und Enttäuschung erholt hat, widmet er seine Zeit wieder der Siedlung und ihren Bewohnern. Doch einige Wochen später wird seine Gefährtin Hyksa vermisst, und als er sie endlich findet, ist es bereits zu spät: Ahuitzotla hat sie mit Hilfe des von Atlan geretteten Nomadenmädchens bereits seinen Göttern geopfert. Der Tod des Medizinmannes und seiner Helferin gibt dem Arkoniden keinen Trost. Nichts hält ihn mehr, und er kehrt in die Fluchtkuppel zurück.

Anmerkung
Gemäß der (nur bedingt kanonischen) Archiv-CD1 spielt die Rahmenhandlung 3420.


Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon thinman » 11. Februar 2018, 13:05

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thinman
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Lumpazie hat geschrieben:Im Dezember des Jahres 1983 erschien das chronologisch 24te Zeitabenteuer (der Reihe der Planetenromane als Nr.83):

Die Festung der Dämonen

von Hanns Kneifel

Bild




Ich frage mich, ob das Model auf dem Titelbild das gleiche ist wie für die Innenillu von PR 720.
Nevertheless, für mich war es das erste Zeitabenteuer, was ich persönlich gelesen habe.
Dennoch frage ich mich, wie die Springer das optische Notsignal wahrgenommen haben. Diese Methode ist nur bei einer Nahüberwachung erfolgversprechend.

thinman

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 17. Februar 2018, 08:09

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Yman
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piehdschäij hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Am Ende liefert ES immerhin auch [...] eine glaubwürdige Begründung, warum ES Atlans Gedächtnis immer wieder blockiert hat.


Ich vermute, Du beziehst Dich auf folgende Aussage:

ES erwiderte: Die Terraner oder Gäaner würden, wenn sie jedes Wort lesen und auswerten, der Meinung sein, dass sie von mir beschützt und ausgezeichnet worden sind. Diesen Eindruck will ich vermeiden!


Für mich erschließt sich das nicht: Dass die Menschen schon lange von ES als Lieblings-Hilfsvolk aufgebaut werden, ist ja nun kein Geheimnis. Und die Befürchtung, dass die Terraner oder Gäaner im Vertrauen auf ihren Schutzgeist die Hände in den Schoß legen, ist angesichts der bisherigen Erfahrungen mit "Unterstützungen" durch ES wenig plausibel. :P


Was genau ist denn in den Jahren 1976 bis 3561 über ES in der Milchstraße bekannt geworden? Der Mann auf der Straße, was wusste der über ES?


Ich will noch mal auf den Blauband "Wolken des Todes" eingehen. Der vorherige Blauband "Strafkolonie Erde" endet mit dem Zeitabenteuer "Strafkolonie Erde", das aber aus einer früheren Schaffensperiode stammt.

Chronologisch sind die Zeitabenteuer so angelegt:

217 "Das Mittelmeer-Inferno"
074 "Strafkolonie Erde"
227 "Wolken des Todes"
229 "Im Tödlichen Schatten"
Tamaran 1
Tamaran 2
Tamaran 3
238 "Kampf der Tausend Schiffe"
242 "Herr der Hundert Schlachten"
245 "Das Ende eines Herrschers"

Aber aus der Sicht von Charis gibt es die sechs aufeinanderfolgenden Charis-Abenteuer (die letzten fünf bilden den Blauband "Wolken des Todes"):

217 "Das Mittelmeer-Inferno"
227 "Wolken des Todes"
229 "Im Tödlichen Schatten"
238 "Kampf der Tausend Schiffe"
242 "Herr der Hundert Schlachten"
245 "Das Ende eines Herrschers"

Dies stellt insgesamt eine stimmige in sich geschlossene Geschichte dar, nämlich die von Charis. Charis ist keine von Atlan freigekaufte Sklavin, mit der er sich dann vergnügt, sondern eine ehemalige Fürstin, die ihm von ES mehr oder weniger gleichberechtigt zur Seite gestellt wurde, um vor dem Mittelmeer-Inferno zu warnen. Danach ziehen die Wolken des Todes auf, Wolken des Todes für Charis, ihr Schicksal verdüstert sich, aber so schnell geht es dann doch nicht.

Charis erlebt während des Doppelabenteuers 227/229 mit Atlan eine schöne Weltreise, die sicher auch gefährlich war, aber das Unheil, das ihr den Tod bringen wird, entwickelt sich dann fast quälend langsam in den letzten drei Abenteuern, in denen keine außerirdischen Gegner zu bekämpfen sind, sondern Krieg herrscht. Griechen, Perser, Xerxes, Makedonen, Alexander, und Charis, an Atlans Seite, muss dieses Grauen miterleben, und es deutet sich immer mehr an, dass all dies kein gutes Ende für sie nehmen wird. Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil ich das Unheil kommen sah und wissen wollte, wie wird das alles für Charis enden?


piehdschäij hat geschrieben:Das Ende des Blaubands hat mich etwas mehr überzeugt als die beiden vorigen Geschichten; Die Kämpfe standen nicht im Vordergrund, die Episode in Pattala brachte etwas Exotik, aber vor allem: Atlan (Kneifel) bezieht ganz klar Stellung:

Für uns hatte diese Gewalt Namen: Darius, Alexander, Parmenion, Satibarzanes. Zu anderen Zeiten hießen sie anders, die Könige und Eroberer. Sie gingen so nackt wieder zurück in den Schoß der Erde, wie sie geboren worden waren, aber diese Erfahrung machten sie auf Kosten geschundener Mitmenschen.


Ich hasse alles, was er als Mann verkörpert. Es ist zuviel Blut an seinen Händen.


Atlan ist völlig klar, dass Alexander auch nur einer aus einer langen Kette brutaler Eroberer ist. Warum ES ausgerechnet ihm einen Zellaktivator verleiht, ist völlig rätselhaft. Die Schändung von Charis ist dann der Anlass, den Zellaktivator auszuschalten. Das ist menschlich verständlich, aber verglichen mit den zahllosen anderen Verbrechen lächerlich.


Beim Lesen der Zeitabenteuer ist doch eigentlich klar, wie Hans Kneifel vorgeht. Er hat seine Bücher zur realen Geschichte, in denen sicher auch ein paar Fehler drin sind, und er nutzt einen gewissen Spielraum für seine Mischung aus Science-Fiction und historischem Roman, um Atlan, Rico, ES usw. vor dem realgeschichtlichen Hintergrund agieren zu lassen.

Kneifels Geschichtswissen ist ganz ordentlich, und er gibt sich wirklich Mühe, diese Mischung aus Science-Fiction und historischem Roman hinzubekommen. Dabei hält er sich an Regeln, z.B. dass Atlan, ES und Rico die Geschichte, wie wir sie kennen, nicht völlig verändern. Damit ist z.B. klar, dass die arkonidische Flotte nun mal nicht zu Cäsars Zeit auf der Erde landen und die Erde als Larsaf III wieder zu einer arkonidischen Kolonie machen wird, obwohl das damals eine günstige Gelegenheit gewesen wäre. Erst am Ende, bei der Mondlandung ergibt sich dann eine große Abweichung.

Atlan hätte sich auch sicher selbst irgendwann zum Herrscher der Welt aufschwingen können, z.B. als Imperator im alten Rom auf dem Thron sitzen können. Aber so sind nicht die Regeln. Es macht dann auch keinen Sinn, bei jedem Zeitabenteuer zu fragen, warum Atlan nicht noch mehr und mehr in die Geschichte eingreift, warum er Alexander so lange freie Hand lässt, usw. Man kann auch lange darüber diskutieren, warum ES als Superintelligenz, die Entwicklung der Menschheit nicht schneller vorantreibt.

Hans Kneifel hat sich überlegt, wie eine gute Atlan-Geschichte in Verbindung mit Alexander dem Großen aussehen könnte, mit dem selben Ergebnis, dass Alexander bereits in jungen Jahren stirbt, und ich finde, er hat eine sehr gute Geschichte abgeliefert. Er ändert, was er ändern kann, und lässt sein, was er lassen muss.

Dass Alexander versuchsweise einen Zellaktivator bekommt, kann man als Experiment sehen. ES ist nicht zimperlich. Wie Alexander ein Riesenreich zusammenerobert, scheint ES erst einmal relativ egal zu sein. Hier zählt erst einmal nur das Ergebnis. Die Idee ist wahrscheinlich, dass in einem großen Reich mit einheitlicher Verwaltung, Infrastruktur, Sprache, usw. der Fortschritt schneller kommen könnte als in einem Flickenteppich kleiner Fürstentümchen. Das ist dann eben das Experiment.

Atlan und ES lassen Alexander freie Hand, aber Atlan ist zunehmend sehr enttäuscht von Alexander, und er definiert dann eben eine rote Linie. Wenn Alexander nicht einmal vor Charis halt macht, was ist ihm dann überhaupt noch heilig? Atlan hat erkannt, dass Alexander sich selbst nicht beherrschen kann, nicht einmal ein bisschen mehr.

ES hat auch Atlan freie Hand gelassen, über Alexander zu entscheiden, aber es ist nun mal nicht vorgesehen, dass Atlan Alexanders Platz an der Spitze eines solchen Reiches einnimmt, und genau das wäre eigentlich logisch gewesen.

Yman hat geschrieben:Was ist eigentlich mit dandelion, Cardif und Wanderer777?

Kommen die irgendwann in absehbarer Zeit noch einmal zurück, oder sind die jetzt hier endgültig ausgeschieden?


Cardif und dandelion sind noch im Forum aktiv, scheinen aber kein Interesse mehr an diesem Thema zu haben. Auch von GruftiHH scheint nicht mehr viel zu kommen. Ich finde, wir sollten darüber nachdenken, eine Pause zu machen, bis sich das geklärt hat, ob der eine oder andere wieder zurückkommt oder sich sonst jemand beteiligt.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon dandelion » 18. Februar 2018, 00:04

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dandelion
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Yman hat geschrieben:Cardif und dandelion sind noch im Forum aktiv, scheinen aber kein Interesse mehr an diesem Thema zu haben.


Das Interesse an den Zeitabenteuern habe ich nicht verloren, aber den Lesefaden. War zuviel Stoff, so daß ich auf den Nachkauf mir fehlender Romane verzichtet habe. Einige alte Taschenbücher habe ich aber noch, die werde ich lesen, wenn sie an der Reihe sind. Das nächste wäre die Nr. 259 (chronologisch die Nr. 26). Auch Tb 116 (chronol. Nr. 27) habe ich.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 18. Februar 2018, 12:07

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Yman
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dandelion hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Cardif und dandelion sind noch im Forum aktiv, scheinen aber kein Interesse mehr an diesem Thema zu haben.


Das Interesse an den Zeitabenteuern habe ich nicht verloren, aber den Lesefaden. War zuviel Stoff, so daß ich auf den Nachkauf mir fehlender Romane verzichtet habe. Einige alte Taschenbücher habe ich aber noch, die werde ich lesen, wenn sie an der Reihe sind. Das nächste wäre die Nr. 259 (chronologisch die Nr. 26). Auch Tb 116 (chronol. Nr. 27) habe ich.


Meine Idee war es nicht, alle 14 Tage ein Zeitabenteuer zu besprechen.

Dafür war vor allem Wanderer777, der in einem anderen Internetforum noch sehr aktiv ist, aber eben nicht mehr hier. Um es mal höflich zu formulieren, ich finde das nicht sehr nett, sich hier einfach still und leise herauszuschleichen, wenn keine triftigen Gründe vorliegen.

Wanderer777 hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:Ich würde Heiko gerne vertreten, wenn er das möchte - kein Problem.

piehdschäij hat geschrieben:Heiko hat ja nun inzwischen darum gebeten, dass ihn andere bei den Classic-Threads vertreten mögen. Steht Dein Angebot noch, Lumpazie? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn es hier weiterginge - auch wenn das allgemeine Interesse doch spürbar abgeflaut ist.


Mein Interesse ist durch die langen Pausen zwar nicht abgeflaut, aber man vergisst dann die Zeitabenteuer und ist mit dem Goldenen Reich ...

Freue mich auf eine 14tägige Betrachtung der Zeitabenteuer von Atlan ...

:wub: :st:


Ich hatte dann geschrieben, dass ich Zweifel habe, dieses Tempo halten zu können, habe es dann aber so gut wie möglich versucht und eigentlich auch zu allen Zeitabenteuern ziemlich viel geschrieben.

Yman hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:
piehdschäij hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:Ich würde Heiko gerne vertreten, wenn er das möchte - kein Problem.


Heiko hat ja nun inzwischen darum gebeten, dass ihn andere bei den Classic-Threads vertreten mögen. Steht Dein Angebot noch, Lumpazie? Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn es hier weiterginge - auch wenn das allgemeine Interesse doch spürbar abgeflaut ist.


Selbstverständlich steht mein Angebot noch - ich würde die Zeitabenteuer dann immer alle 14 Tage zusammen mit den Atlan 500ern einstellen.


Auch von meiner Seite herzlichen Dank für dieses Angebot. Ich habe Zweifel, dass ich dieses Tempo mitgehen kann, aber ich versuche mal, mit Band 4 hier wieder einzusteigen. Diese Phase der Zeitabenteuer gefällt mir sehr gut.


Daraufhin haben aber ein gewisser dandelion und ein Wanderer777 und piehdschäij folgendes geantwortet:

dandelion hat geschrieben:Mit dem zweiwöchentlichen Turnus kann ich gut leben. Wenn sich aber durch Umstellung auf drei- oder vierwöchigen Rhythmus eine stärkere Beteiligung errreichen läßt, kann ich mich auch damit anfreunden.


Wanderer777 hat geschrieben:
Das wäre schade, wenn es so lange dauert, bis die nächste Geschichte besprochen werden kann.
Diese großen Pausen der letzten Monate ließen mich sozusagen bereits die Zeitabenteuer (fast) vergessen ...
:( :( :(


piehdschäij hat geschrieben:Ich würde mich auch über einen zweiwöchigen Rhythmus freuen, lese aber auch bei längeren Pausen mit.


Wir sollten uns wirklich mal auf etwas Realistisches einigen. Wanderer777, der am meisten auf 14-tägig gedrängelt hat, ist ja nicht mehr da.

Mein Vorschlag wäre, am ersten Sonntag eines Monats das neue Zeitabenteuer (in chronologischer Reihenfolge) einzustellen, und darüber hinaus auch hier im Thema klare Ansagen zu machen, wenn jemand ein Zeitabenteuer nicht besprechen kann oder will, damit sich die anderen darauf einstellen können.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 18. Februar 2018, 14:52

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Kaum schaue ich mal drei Tage nicht ins Forum, schon brechen die Debatten los - gut so :st: Wie üblich meine drei Cent-Meinungen, aufgeteilt in Cent-Häppchen, um die Übersicht zu behalten. First things first: Wie soll es mit den Zeitabenteuern weitergehen?

Dass das Interesse bei einem Lesezyklus im Lauf der Zeit abnimmt, ist eine allgemeine Erfahrung. Und dagegen kann man wohl auch nicht viel machen - sollte man überhaupt? Schließlich ist das hier keine Schule, sondern Hobby. Jeder kann sich jederzeit einfach so äußern, ohne "festes Mitglied" der aktiven Lesergruppe zu sein - und genauso kann man jederzeit aufhören oder länger pausieren, einfach so. Es gibt viele gute Gründe dafür, die uns andere vielleicht auch überhaupt nichts angehen - keine Lust mehr zu haben oder keine Zeit, sind zwei davon. Also lass gut sein, Yman, und freu Dich über alle Beiträge, die kommen. ^_^

Ich persönlich habe bei diesem ersten Lesezirkel, an dem ich aktiv teilnehme, auch gemerkt, das dass Schreiben - und das vorhergehende Notizen machen - fast so zeitaufwändig sind wie das Lesen selbst. Und bei vielen Klassikerzirkeln lese ich gerne mit und lasse mich an alte Zeiten erinnern - aber zu mehr reicht meine Zeit nicht.

Yman hat geschrieben:...im Thema klare Ansagen zu machen, wenn jemand ein Zeitabenteuer nicht besprechen kann oder will, damit sich die anderen darauf einstellen können.

Das halte ich für keine gute Idee - es schreckt eher ab als zu motivieren mitzumachen. Und worauf willst Du Dich einstellen? Ich schreibe, wenn ich das möchte, und freue mich über andere Beiträge und Diskussionen. Wenn keine kommen, mache ich genauso weiter... B-) Vielleicht lesen unsere Beiträge andere und freuen sich und denken sich ihr Teil - schön. Und vielleicht auch nicht - egal, mir hat das Schreiben und Nachdenken darüber schon Spaß gemacht.

Und was eine Änderung des Turnus angeht, gilt meine Aussage von früher:
piehdschäij hat geschrieben:Ich würde mich auch über einen zweiwöchigen Rhythmus freuen, lese [und diskutiere!] aber auch bei längeren Pausen mit.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 18. Februar 2018, 15:31

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piehdschäij
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Nun zur Diskussion über die Alexander-Geschichten:

Yman hat geschrieben:Was genau ist denn in den Jahren 1976 bis 3561 über ES in der Milchstraße bekannt geworden? Der Mann auf der Straße, was wusste der über ES?

Keine Ahnung! Ich stelle mir das immer so vor, dass in einer Demokratie die Abenteuer der Kanzlerin / des Großadministrators / des Ligabeauftragten für Spannende Artefakte in den Zeitungen oder Foren (oder was man da in 1500 Jahren so hat) verfolgt werden und - bei hinreichender Bedeutung - irgendwann in den Geschichtsbüchern stehen. Ich vertraue da auf Hoschpian und seine Kollegen :D Also gehe ich davon aus, dass das, was wir wissen, in der Regel allgemein verfügbar ist. Ob das etwas über das Wissen "des Manns auf der Straße" aussagt, sei heutzutage mal dahingestellt... :(

Yman hat geschrieben:Beim Lesen der Zeitabenteuer ist doch eigentlich klar, wie Hans Kneifel vorgeht....

Ich habe mich wohl nicht klar genug ausgedrückt, welche Kritikpunkte innerweltlichen oder außerweltlichen Bezug hatten.

Zum Außerweltlichen: Kneifel hat sich bewusst für das Thema "Alexander" mit all seinen Schlachten entschieden und hatte dafür sicher viele gute Gründe (von denen ich mir einige denken kann). Ich persönlich hätte mich aber mehr über Abenteuer mit "wirklich bedeutenden Griechen" gefreut - sprich: den Geistesheroen dieser Zeiten, auf deren Gedanken wir heute noch wesentlich aufbauen. Sicher liegen da die Action-Elemente nicht auf der Hand, aber darüber hinreichend spannend zu schreiben, hätte ich Kneifel natürlich zugetraut.

Zum Innerweltlichen:
Yman hat geschrieben:Dass Alexander versuchsweise einen Zellaktivator bekommt, kann man als Experiment sehen. ES ist nicht zimperlich. Wie Alexander ein Riesenreich zusammenerobert, scheint ES erst einmal relativ egal zu sein. Hier zählt erst einmal nur das Ergebnis. Die Idee ist wahrscheinlich, dass in einem großen Reich mit einheitlicher Verwaltung, Infrastruktur, Sprache, usw. der Fortschritt schneller kommen könnte als in einem Flickenteppich kleiner Fürstentümchen. Das ist dann eben das Experiment.

Solche Riesenreiche gab es ja schon früher (wir wollen uns nicht um ein paar 1000 km^2 streiten ;) ) , und das Perserreich war sicher eines davon. Ich fand auch gerade die Beschreibung dieses Vielvölkerreiches besonders gelungen! Und Alexander hat es zerstört - ohne etwas Neues aufzubauen. Sein "Reich" zerfiel ja sofort - man könnte diskutieren, ob es je Bestand hatte...

Dagegen wäre ein Zellaktivator für Euklid oder Archimedes schon mal ein neuer Gedanke. Aber natürlich habe ich innerweltlich keine Chance beim Diskutieren über die Beweggründe einer Superintelligenz. :o)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 18. Februar 2018, 17:04

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Jetzt aber endlich zum aktuellen Abenteuer:

Nach den zusammenhängenden Geschichten bei den Griechen kommt zur Abwechslung mal wieder ein Abenteuer der "alten Schule": kurz und knackig - und ohne weiterreichende Verknüpfungen: Am Ende sind alle tot und Atlan zieht sich frustriert in den Tiefschlaf zurück.

Er war ja auch schon reichlich verbittert aufgestanden:
Ich, Atlan, Kristallprinz aus dem Geschlecht der Gonozal, war das einzig wirklich intelligente Wesen auf diesem Planeten.

Tja, auch ein Arkonidenprinz hat mal schlechte Laune.

Dann geht es aber ganz vielversprechend los: Ein fremdes Raumschiff muss irgendwo gelandet sein! Also macht sich unser Held auf und bringt nebenbei den äußerst primitiven Wilden Mittelamerikas (schon gut) etwas Kultur, unterstützt von zivilisierten Puniern - irgendwo muss ja guter Wein herkommen! :D Aber kaum ist das Raumschiff in seiner Pyramiden-Garage entdeckt, wird es auch schon von Ahuitzotla vernichtet, mit einer Flöte, die Felsen zum Einsturz bringen kann - wer glaubt denn sowas? Und das Springerschiff wird von ein paar Felsen auch gleich komplett zerstört - das muss eine ziemlich elende Sippe gewesen sein...

Dass Linien im Boden als Wegmarkierung für Raumschiffe dienen, hat Kneifel sicher bei von Däniken aufgeschnappt, dessen Thesen bei den PR-Autoren ja mit Begeisterung aufgenommen und weitergetragen worden waren.

Ein Schmankerl zum Schluss: Zeitlich wohl ganz gut passend (nach heutigem Kenntnisstand), entwickelt Atlan die Maya-Schrift. Da der Roman 1970 veröffentlich worden war (nicht 1983, Lumpazie!), die Maya-Schrift aber erst 10 Jahre später allmählich entschlüsselt worden ist, konnte Kneifel die Schriftzeichen seines Helden selbst gar nicht lesen! :devil:

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 19. Februar 2018, 12:18

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piehdschäij hat geschrieben:Ich persönlich hätte mich aber mehr über Abenteuer mit "wirklich bedeutenden Griechen" gefreut - sprich: den Geistesheroen dieser Zeiten, auf deren Gedanken wir heute noch wesentlich aufbauen. Sicher liegen da die Action-Elemente nicht auf der Hand, aber darüber hinreichend spannend zu schreiben, hätte ich Kneifel natürlich zugetraut.


Ich bin da skeptisch. Welche Geistesheroen sollen das sein, auf deren Gedanken wir heute noch wesentlich aufbauen?

piehdschäij hat geschrieben:Dagegen wäre ein Zellaktivator für Euklid oder Archimedes schon mal ein neuer Gedanke.


Was sollte das bringen? Wie lange würde ein Archimedes mit Zellaktivator brauchen, um etwas Interessantes zu erfinden, das Atlan und Rico noch nicht bekannt ist? Wenn Atlan einen schnellen Fortschritt möchte, dann kann er einfach gleich selbst Archimedes die Baupläne für eine Dampfmaschine mit angeschlossenem Wechselstromgenerator übergeben.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 19. Februar 2018, 13:23

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Yman hat geschrieben:Was sollte das bringen?

Realweltlich nicht so viel. Aber in PR-Manier eine Menge! Denke nur an Kalup, Waringer, Daellian, Dorksteiger,... Wissenschaftler haben bei PR schon immer eine besondere Rolle gespielt - warum nicht auch mal bei Atlan?

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 19. Februar 2018, 13:27

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Yman
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piehdschäij hat geschrieben:Wissenschaftler haben bei PR schon immer eine besondere Rolle gespielt - warum nicht auch mal bei Atlan?

Weil es keinen Sinn macht. Atlan, der außerdem über einen aktivierten Extrasinn verfügt, ist ihnen Jahrtausende voraus.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 23. Februar 2018, 04:31

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Wanderer777
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Yman hat geschrieben:...
Meine Idee war es nicht, alle 14 Tage ein Zeitabenteuer zu besprechen.

Dafür war vor allem Wanderer777, der in einem anderen Internetforum noch sehr aktiv ist, aber eben nicht mehr hier. Um es mal höflich zu formulieren, ich finde das nicht sehr nett, sich hier einfach still und leise herauszuschleichen, wenn keine triftigen Gründe vorliegen.
...



Was muss ich da lesen?

Nach langer Zeit wieder ins Perry Rhodan Forum geschaut
(letzte Beiträge von mir findet man hier vom 8.8.2017, 18.9.2017, 5.10.2017 und 26.11.2017)

Yman meint also, dass ich in einem anderen Internetforum noch sehr aktiv bin !!

Das einzige Forum dass ich überhaupt besuche - als Wanderer777 - ist dieses * (früher mal als Galaktisches Forum benannt - Perry Rhodan Forum Galaktische Diskussionen, von mir schlicht als Perry Rhodan Forum benannt!) hier ...

Eine sogenannte Abmeldung habe ich ja bereits hier in diesem Thread eingebracht, daher ist diese Sichtweise als falsche Einschätzung zu bezeichnen.

Da ich seit einigen Monaten keine Geschichten aus dem Perry Rhodan Universum mehr lese, also auch keine Zeitabenteuer, kann ich nichts hier beitragen - ich hoffe ich hole meine Betrachtung mal nach ...

Die letzten beiden Monate habe ich aus Geldmangel und Distanz den kaputten Monitor meines Desktop-PC´s nicht ausgewechselt. :mellow:

Das habe ich nun getan, dennoch kann ich nicht sagen wann von mir wieder ein Beitrag kommt!

Die Unterstellung das ich irgendwo ** noch sehr aktiv bin möchte ich hier nicht als Unhöflichkeit anprangern, wundere mich aber über solch einem Tonfall. Auch Dandelion oder andere dürfen bei solchen Besprechungen aus meiner Sicht mal aussteigen, pausieren etc. ohne sich abmelden zu müssen, meint Wanderer777!

* offensichtlich meint er kein Perry Rhodan Forum, wovon es sicherlich noch ein paar - aber auch nur gering besuchte - gibt
** Man sollte durchaus einfordern dürfen, dass solch eine Behauptung auch mit "Beweisen" untermauert wird. Und es ist nur dies Perry Rhodan Forum, dass Wanderer777 besucht ... nirgendwo anders gibt/gab es ihn ...
Aber bin nicht wirlich beleidigt ...
;)
Befinde mich derzeit im Pause-Modus ... :muede:

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 23. Februar 2018, 08:36

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Yman
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Es muss sich dann bei dem Wanderer777 in einem anderen Forum um eine zufällige Namensgleichheit handeln. Kommt vor.

Wanderer777 hat geschrieben:Eine sogenannte Abmeldung habe ich ja bereits hier in diesem Thread eingebracht, daher ist diese Sichtweise als falsche Einschätzung zu bezeichnen.

Da ich seit einigen Monaten keine Geschichten aus dem Perry Rhodan Universum mehr lese, also auch keine Zeitabenteuer, kann ich nichts hier beitragen - ich hoffe ich hole meine Betrachtung mal nach ...


Im Prinzip kannst du das alles gerne tun und lassen, wie du wilst. Was du eine Abmeldung nennst, war wohl das hier:

Wanderer777 hat geschrieben:
Yman hat geschrieben:Was ist eigentlich mit Cardif und Wanderer777 los?


Lumpazie hat geschrieben:Also Cardif legt ja öfters mal ein Pause ein, weil er dann wieder einige Romane im Block liest (er hat sich ja in letzter Zeit auch wieder im Nachbar-Threath der SOL-Abenteuer gemeldet).

Aber bei Wanderer777 wundere ich mich langsam auch! Er schaut zwar regelmässig ins Forum (letzte Anmeldung: 13 September) - aber er postet schon seit gut einem Montat nichts mehr (letztes Posting: 8.August) :(

Was ist den da los? Hoffentlich nichts ernsthaftes! Wanderer777 zwischen den PR-Welten - gib Laut von Dir! Wir vermissen Deine Kommentare und Meinungen!!! :troest:



Der Grund für mein Schweigen ist folgender: Ich habe in den letzten Wochen weder den laufenden Zyklus GENESIS verfolgt, noch habe ich die Atlan-Zeitabenteuer, die derzeit behandelt werden angeschaut.

Mein Eindruck ist, daß Hans Kneifel - viele Jahre später - sicherlich bei diesen Erzählungen nicht in seiner alten Sichtweise geschrieben hat. Soviel kann man bei groben querlesen erkennen - mag mich auch irren - ist die Präsenz von ES, also seine unmittelbare Beeinflussung der Handlungsträger nicht so ausgeprägt wie in den in diesem Zeitraum bei den früher geschriebenen Geschichten der Fall war.

Vielleicht ändert sich mein Eindruck noch ...

Aber - es sind keine grundsätzlich gesundheitliche Gründe warum ich da sozusagen "ausfalle", aber ich werde das alles noch nachholen und habe jedenfalls vor den gesamten Komplex der Zeitabenteuer auf dessen Beitrag zur kosmohistorischen Entwicklung in der Milchstraße zu beleuchten ...

Dank für eure Aufmerksamkeit mir gegenüber ...
:wub: :) :wub: :) :wub:



Da heißt es noch, du wirst das alles nachholen. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vergangen, und ich erinnere daran, dass vor allem du es damals, kurz vor deiner "Pause" so haben wolltest, dass die Zeitabenteuer alle 14 Tage besprochen werden, obwohl mir das eigentlich zu schnell ging, aber ich habe mich der Gruppe, d.h. auch deinen Wünschen untergeordnet, nur um dann allmählich festzustellen, dass ich offenbar von dir zum Narren gehalten wurde.

Das Lesen der Zeitabenteuer kostet Zeit, in der ich auch anderes lesen könnte, und das Schreiben von Beiträgen kostet auch viel Zeit, Zeit, um die es mir nicht zu schade ist, wenn man hier zuverlässige Leute zum Diskutieren findet. So wie sich das hier aber entwickelt hat, denke ich auch mal darüber nach, vor allem mit dem Schreiben von Beiträgen hier im Thema eine "Pause" zu machen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 23. Februar 2018, 14:24

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Yman hat geschrieben:Es muss sich dann bei dem Wanderer777 in einem anderen Forum um eine zufällige Namensgleichheit handeln. Kommt vor.
...
Im Prinzip kannst du das alles gerne tun und lassen, wie du wilst. Was du eine Abmeldung nennst, war wohl das hier:
...
Da heißt es noch, du wirst das alles nachholen. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vergangen, und ich erinnere daran, dass vor allem du es damals, kurz vor deiner "Pause" so haben wolltest, dass die Zeitabenteuer alle 14 Tage besprochen werden, obwohl mir das eigentlich zu schnell ging, aber ich habe mich der Gruppe, d.h. auch deinen Wünschen untergeordnet, nur um dann allmählich festzustellen, dass ich offenbar von dir zum Narren gehalten wurde.

Das Lesen der Zeitabenteuer kostet Zeit, in der ich auch anderes lesen könnte, und das Schreiben von Beiträgen kostet auch viel Zeit, Zeit, um die es mir nicht zu schade ist, wenn man hier zuverlässige Leute zum Diskutieren findet. So wie sich das hier aber entwickelt hat, denke ich auch mal darüber nach, vor allem mit dem Schreiben von Beiträgen hier im Thema eine "Pause" zu machen.



Selbstverständlich kann ich dann das auch "schneller" nachholen, damit mit einem 14tägigen Rythmus die Zeitabenteuer in einem vertretbaren Zeitraum abgehandelt werden können. Damit das nicht viele, viele Jahre dauert war ich dieser Meinung!

Auch in jedem Posting hier ist unten das "Pausezeichen" gesetzt ...

Was diese Namensgleichheit betrifft, wäre ich Dir dankbar wenn Du das Internetforum nennst, wo ein Wanderer777 - eine fiktive Figur von mir kreiert und dargestellt - noch sich rumtreibt. In "meinem" Namen etwas zu verfassen wird man da jetzt natürlich nicht mit einer Urheberrechtsklage ahnden, aber ich möchte mit demjenigen Kontakt aufnehmen, der da denselben Namen "Wanderer777" verwendet ...
Danke im voraus ---

Ich glaube, ihr solltet so weitermachen wie bisher --- und eines Tages werde ich alle Postings lesen und die anstehenden Texte durchgehen, und meine Betrachtung zu den Zeitabenteuern nachholen und letztlich vervollständigen ... *

* upps ... ein Versprechen wo ich wieder getadelt werde wenn ich es nicht einhalte! Drum: Das ist meine Absicht, was tatsächlich kommt, werden wir sehen ...

:gruebel:

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon ParaMag » 23. Februar 2018, 20:30

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@Wanderer777

ich hoffe Dir geht es gut, eigentlich vermisse ich Deine Beiträge etwas im Spoiler der aktuellen Serie. :st:
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
Kodo Sawaki (Zen Meister)

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Wanderer777 » 23. Februar 2018, 21:17

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Wanderer777
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ParaMag hat geschrieben:@Wanderer777

ich hoffe Dir geht es gut, eigentlich vermisse ich Deine Beiträge etwas im Spoiler der aktuellen Serie. :st:



Danke für die Nachfrage!

Den Umständen entsprechend geht es mir gut. Ich teile mir alles so ein, dass ich ein zufriedenes Leben in meiner neuen Lebensphase * führen kann. Die Medikamentation und der Lebenstil ist an die Erfordernisse für ein gesundes Leben angepasst ** - im Grunde bin ich auch seelisch im Lot ...
:st:

Alle neuen Geschichten aus dem Perry Rhodan Universum werden zwar ungelesen aber lückenlos in der Bibliothek abgelegt, um eines Tages ...


* mal "vorläufig" als Lebensabend betitelt, in dem alles letztlich neu geordnet und in einer neuen Art gelebt wird ...
** Hier wäre zu erwähnen, dass die Probleme an meiner Wirbelsäule - u. a. zwei der Halswirbel - dazu geführt haben, dass von seiten der Ärzte abgeraten wird mit dem PC intensiv zu arbeiten, wie ich es viele Jahre zu Erwerbszwecken, aber auch zu Studienzwecken ziemlich ausgiebig getan habe. Aber Kommentare in PR-FB-Gruppen oder PR-Foren zu schreiben ist ja nicht so eine unvernünftige Belastung, als das ich das aufgeben werde/sollte ...
^_^
[sind leider nicht die einzigen Probleme, deren 7 an der Zahl allerdings ich im Griff habe]
[etwas Galgenhumor hilft da ...]

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Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 23. Februar 2018, 22:21

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Yman
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Wanderer777 hat geschrieben:
ParaMag hat geschrieben:@Wanderer777

ich hoffe Dir geht es gut, eigentlich vermisse ich Deine Beiträge etwas im Spoiler der aktuellen Serie. :st:



Danke für die Nachfrage!

Den Umständen entsprechend geht es mir gut.


Offenbar geht es dir ja doch nicht ganz so gut, wie es den Anschein hatte. Das tut mir sehr Leid. Meinerseits können wir gerne mit der Besprechung der Zeitabenteuer warten, bis es dir wieder besser geht. Wenn es jemandes Herzenswunsch ist, kann ich aber auch mal in nur einer Woche ein ganzes Zeitabenteuerbuch lesen und besprechen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon piehdschäij » 24. Februar 2018, 11:27

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Yman hat geschrieben: Meinerseits können wir gerne mit der Besprechung der Zeitabenteuer warten, bis es dir wieder besser geht. Wenn es jemandes Herzenswunsch ist, kann ich aber auch mal in nur einer Woche ein ganzes Zeitabenteuerbuch lesen und besprechen.


Mein Wunsch wäre, dass wir in einem Rythmus blieben, am liebsten von zwei Wochen, aber notfalls auch etwas länger. Mehr schaffe ich nicht (schon gar nicht einen Blauband in einer Woche), aber ein Rhythmus ist nötig, nicht nur wegen Lumpazie, sondern auch, damit der Thread nicht einschläft (wäre nicht der erste). Wenn man mal nicht mitkommt, kann man doch jederzeit sich auch zu einem älteren Roman äußern und damit die Diskussion erneut anfachen.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Yman » 24. Februar 2018, 21:07

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piehdschäij hat geschrieben:Mein Wunsch wäre, dass wir in einem Rythmus blieben, am liebsten von zwei Wochen, aber notfalls auch etwas länger. Mehr schaffe ich nicht (schon gar nicht einen Blauband in einer Woche), aber ein Rhythmus ist nötig, nicht nur wegen Lumpazie, sondern auch, damit der Thread nicht einschläft (wäre nicht der erste). Wenn man mal nicht mitkommt, kann man doch jederzeit sich auch zu einem älteren Roman äußern und damit die Diskussion erneut anfachen.


Dein Wunsch bzw. deine Einschätzung ist nachvollziehbar, aber ich bezweifele, dass noch eine Diskussion zustande kommt, wenn das Einstellen des betreffenden Zeitabenteuers längere Zeit zurück liegt. Mir etwa bleiben die Texte nicht ewig im Gedächtnis.

Mal sehen, wie weit ich morgen mit den aktuellen Zeitabenteuern

PR-TB 83 Die Festung der Dämonen
PR-TB 254 Berichte eines Unsterblichen

komme.

Re: Klassiker - Die Zeitabenteuer

Beitragvon Lumpazie » 25. Februar 2018, 09:49

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Im Mai des Jahres 1984 erschien das chronologisch 25te Zeitabenteuer (der Reihe der Planetenromane als Nr.254):

Berichte eines Unsterblichen

von Hanns Kneifel

Bild

Handlung:

Es ist mehr wie ein Urlaubsausflug, als Atlan dieses Mal von ES geweckt wird: Ohne spezifischen Auftrag wird er gemeinsam mit Rico in der Maske von Händlern in die Welt geschickt. Es bieten sich für ihren Einsatz zur Förderung der Zivilisation mehrere Brennpunkte zur Auswahl: der aufsteigende Stadtstaat Rom, das gerade von diesem besiegte, aber immer noch mächtige und aufstrebende Karthago und weit im Osten davon das ebenfalls wachsende Reich Ch'in. Atlan und Rico beschließen, als Erstes die Gebiete Karthagos zu besuchen. Zunächst wollen sie jedoch einen Blick auf die gallischen Barbaren werfen, die nördlich der iberischen und römischen Gebiete leben. Als Händler getarnt, folgen sie im als Boot getarnten Gleiter den Flüssen und legen schließlich nahe einer Siedlung an. Ihre Waren wecken das Interesse der Barbaren, und als sie den Bewohnern gegen den Überfall eines Nachbarhäuptlings beistehen, sind sie endgültig willkommene Gäste. Die Freunde sehen hier jedoch keinen geeigneten Ansatzpunkt für zivilisatorische Fortentwicklung und reisen daher weiter.

Nach einem Jahr Reise quer durch die Länder von Barbarenstämmen und das karthagische Gebiet auf der Iberischen Halbinsel erreichen sie schließlich Neu-Karthago. Man erwartet sie dort bereits, denn ihr Ruf ist ihnen vorausgeeilt. Beilarx, der Verwalter der herrschenden Barkiden-Familie, eröffnet Atlan, dass der Regent Hasdrubal ihn als Lehrer für seinen Neffen Hannibal einstellen will, den zukünftigen Herrscher von Neu-Karthago. Atlan sagt zu, und sie erhalten ein Haus und Dienerschaft gestellt. Atlan und Arconrik unternehmen mithilfe von Hasdrubal einiges zur Förderung der Schifffahrt und des Handels. Atlan ist jedoch schnell klar, dass Hannibal andere Interessen hat als sein Onkel. Er will den Einfluss Karthagos nicht auf wirtschaftlichem, sondern wie sein Vater auf militärischem Weg erweitern. Als Hasdrubal ermordet wird, sehen Atlan und Arconrik daher ihre Pläne am Ende. Einzelne Häuser konzentrieren sich zwar weiter auf den Handel, doch Hannibal setzt schnell alles daran, ein Heer aufzubauen, um den Einfluss Roms auf der Iberischen Halbinsel zu brechen. Atlan und Rico sehen, dass sie nicht mehr viel ausrichten können, und brechen mit einer Gruppe junger Punier mit der FERNE LÄNDER nach Osten auf.

Ihr nächstes Ziel liegt am Gelben Fluss, den Atlan bereits einmal mit der Wunderbaren Karawane aufgesucht hatte. Dort ist es einem Herrscher gelungen, die sieben Reiche zu vereinen und ein gemeinsames Großreich zu gründen. Sein Ziel und das seiner engsten Berater ist es, dieses Reich zu einer festen Einheit zu formen. Dazu muss er es jedoch zunächst gegen die ständig wiederkehrenden Einfälle der Barbaren aus dem Norden schützen. Er will eine Mauer bauen lassen, und Atlan sichert ihm seine Hilfe zu. Gemeinsam mit einigen punischen Spezialisten reist er nach Norden und trifft dort auf den General des Kaisers. Gemeinsam entwerfen sie die neue Befestigung und beginnen mit dem Bau. Als die ersten Befestigungen gerade fertig sind, stellt Atlan durch seine Sonden fest, dass die Barbaren sich wieder einmal sammeln. Im Gegensatz zu den früheren Überfällen scheinen sie dieses Mal aber ein großes gemeinsames Heer zu bilden. Sie wissen offensichtlich um den Mauerbau und wollen den Bau der Befestigung verhindern. Mittels seiner Informationen, taktischer Ratschläge und einiger technischer Hilfsmittel kann Atlan helfen, den Angriff zurückzuschlagen. Die nomadischen Barbaren werden dabei stark dezimiert, und der Bau der Mauer ist gesichert. Die Freunde kehren nach Karthago zurück, um gemeinsam mit Beilarx weiter den Austausch von Wissen und Waren unter den Völkern zu unterstützen.

Nun meldet sich auch ES wiederum. Hannibal hat während Atlans Abwesenheit den Krieg gegen Rom begonnen, indem er die vertraglich vereinbarte Grenze mit seinem Heer überquert hat. Nun will er bis ins Kernland des Feindes vorstoßen. Dazu muss er jedoch zunächst die Alpen überqueren, da alle Seewege von Rom beherrscht werden. Atlan soll nach dem Willen von ES Hannibal bei seinem Vorhaben unterstützen. Obwohl er diese Unternehmung nicht gutheißt, befolgt der Arkonide den Befehl. Er gibt Hannibal Karten und Hinweise, wie er mit seinem Heer die Pässe überqueren kann. Dabei versucht er, den Feldherrn von seinem Vorhaben abzubringen, doch es erweist sich als sinnlos. Enttäuscht kehrt Atlan zu seinen Begleitern zurück.

Gemeinsam widmen sie sich nun einem neuen Projekt: Mitten in der Wüste, fernab von allen anderen Siedlungen, soll in einer Oase ein Rückzugsort entstehen, eine Art oberirdische Heimat für die »Zeitreisenden« der Fluchtkuppel. Rico hat den passenden Platz entdeckt, und bald beginnen mithilfe der freigelassenen Sklaven, die Beilarx Atlan überlassen hat, die Arbeiten. Rico und Atlan besorgen alles, was gebraucht wird, um eine sich selbst erhaltende Gemeinschaft aufzubauen. Bald entsteht eine kleine blühende Siedlung. Handwerker beginnen, ihre Fertigkeiten einzusetzen, und lernen von den Freunden neue Techniken. Alle sind frei und gleich, und es gelingt Atlan, ihnen das Streben nach Wissen und Verbesserung nahe zu bringen. Die Freunde sind sicher, sich einen guten Rückzugspunkt geschaffen zu haben.

Hannibal hat inzwischen unter großen Verlusten die Alpen überquert und beginnt seinen Zug nach Rom. Noch einmal will Atlan zu ihm stoßen und versuchen, ihn von der Unsinnigkeit seines Weges zu überzeugen. Er beobachtet eine entscheidende Feldschlacht gegen die Römer, die Hannibal gewinnt. Ohne viel Zuversicht sucht Atlan den Feldherrn am nächsten Morgen auf und redet mit ihm. Doch auch dieses Mal kann er den jungen Mann nicht von seinen Plänen abbringen. Hannibal bittet Atlan sogar, ihm wiederum zu helfen, doch der Arkonide lehnt ab und verlässt das punische Heer wieder.

In der Oase geht derweil alles seinen geplanten Gang. Während Hannibal seinen jahrelangen Zug durch Italien beginnt, kehren Atlan, seine Geliebte Narnia und sein robotischer Freund Rico zufrieden mit ihrem Werk für eine Weile in die Fluchtkuppel zurück.

Anmerkung

In der Archiv-CD1 ist abweichend 223–218 v. Chr. angegeben.

Personenregister


Atlan-Demetrion- Gemeinsam mit Rico zieht Atlan als Händler wundersamer Dinge aus, um den Menschen zu mehr Zivilisation zu verhelfen
ES- Die Superintelligenz
Rico alias Arconrik- Er begleitet Atlan auf diesem Abenteuer, ausgestattet mit vielerlei Waren, die das Interesse der Menschen wecken und ihr Leben etwas einfacher machen sollen.
Beilarx- Verwalter in Diensten von Hamilkar; zieht später in die Oase
Hasdrubal- Hamilkars Schwiegersohn, nach dessen Tod Regent Neu-Karthagos und Kopf der Barkiden-Familie.
Hannibal- Hamilkars älterer Sohn und Erbe

Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.[/quote]
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)
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