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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 10. Oktober 1983 erschien der Band 627 der Atlan-Serie:

Volk in Fesseln

von Peter Terrid

Handlung:

Auf dem Planeten Anterf ist in den letzten Jahren die Zivilisation zusammengebrochen. Der junge Anterferranter Grynph findet einen Unterschlupf in den Ruinen eines Hauses, den er bald mit der jungen Anterferranterin Ashda teilt. Um zu überleben, beschließt er, sich gegen seine Überzeugung den Erkennern des Wahren anzuschließen, die die stärkste Bande auf dem Planeten bilden und von einem Mann namens Dwin angeführt werden.


Grauer Lord hat geschrieben:Diese dystopischen Elemenet der Story beschreibt Peter Terrid plastisch, ein immer dunkler werdender Planet mit Regen, Schmutz und Hunger nimmt Gestalt an. Ein paar Raumschiffe gibt es noch, auf dem Mond Seleterf wird an der TEUCER gebaut.


Mit Peter Terrid hatte ich immer mal so meine Schwierigkeiten, da mir sein Stil oft zu locker gehalten ist, aber dieser Roman gefällt mir gut. Die dystopischen Elemente spielen aber nur am Anfang eine bedeutsame Rolle. Später ist der Roman eine relativ konventionelle Action-Story.

Der Planet Anterf hat einen Mond, der Mond eine Positronik (die nicht mehr aktiv ist) , das erinnert ein bisschen an Terra/Luna/Nathan und ich habe das Gefühl, diese Geschichte hätte auch außerhalb der Atlan-Serie in einer beliebigen SF-Reihe, z.B. Terra Astra, erscheinen können. Der Roman ist auch zunächst einmal nur die Vorgeschichte für den nächsten Roman, auch von Peter Terrid, wo die TEUCER auf die SOL trifft.

Grauer Lord hat geschrieben: Am Ende gibt’s für meinen Geschmack ein bisschen viel Ballerei und überflüssige Action-Szenen, wohl um den Roman vollzubekommen.

Das sehe ich jetzt nicht so, denn die Geschichte fängt ja mit der Plünderung des Waffendepots an, bei der 100 Anterferranter brutal geopfert werden, und der Roman bleibt sich da ziemlich treu. Die Hauptperson Grynph nimmt es auch nicht zu leicht, dass ausgerechnet er gezwungen ist, eine große Gruppe Anterferranter niederzuschießen und es nur Zufall war, dass die Waffe auf Paralysieren und nicht auf Töten eingestellt war.
Grauer Lord hat geschrieben: Das Prinzip der Gruppenteleportation der Katzenähnlichen ist aber interessant.


Das macht dieses Volk und den Roman wirklich interessant. Mindestens 22 Anterferranter müssen sich zu einem Block zusammenschließen, um einen weiteren Anterferranter oder etwas anderes zu teleportieren. Mit 44 Anterferrantern kann man das machen, was Grynph einfiel, um die Leute im Schiff zu retten: Erst einmal mit mindestens 22 Leuten, die den ersten Block bilden, nach und nach 22 weitere Leute irgendwohin teleportieren, die dann als zweiter Block von der anderen Seite die 22 Zurückgebliebenen des ersten Blocks nachholen.

Nicht ganz ohne schwarzen Humor, was mir sehr gut gefiel, war das mit dem Dunklen und seinem "Block"-Geschreie, das ihm am Ende zum Verhängnis wurde. Bei der kleinsten Gefahr schrie er "Block" und ließ sich in Sicherheit teleportieren. Was mit den Leuten, die ihn teleportierten, geschah, interessierte ihn dann nicht mehr. Und diese Leute waren so konditioniert, dass Grynph anstelle des Dunklen einfach nur "Block" schreien musste, damit die ihn irgendwohin wegteleportierten. Das fand ich schon sehr köstlich.

Grauer Lord hat geschrieben: Das vorliegende Einzelbeispiel für die Situation in Bars-2-Bars halte ich für ganz gut gelungen.

In Bars-2-Bars scheint alles den Bach hinunter zu gehen. Dieser Roman ist ein sehr gelungenes Beispiel für die Situation, in der aber wie der Bau der TEUCER im Fall der Anterferranter zeigt, immer noch Hoffnung besteht.

Ich befürchte aber, dass der Unterzyklus ähnlich wie Xiinx-Markant relativ schnell beendet werden wird. Vermutlich wird es keine Manifeste mehr geben, nehme ich an, dafür aber andere Gegner. Welches Kaliber die haben werden, ist noch offen. Die TEUCER jedoch dürfte für die SOL keine Gefahr darstellen.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 17. Oktober 1983 erschien der Band 628 der Atlan-Serie:

Die Retterin

von Peter Terrid

Handlung:

Die SOL fällt nach zehn Tagen, sieben Stunden und sechzehn Minuten innerhalb von Bars-2-Bars in den Normalraum zurück.

Auf der TEUCER streiten der wissenschaftliche Leiter Myrrhn und der militärische Leiter Trappezaaz, ob die SOL angegriffen werden soll. Schließlich setzt sich Trappezaaz durch, der in allem Fremden Feinde aus Farynt sieht. Die TEUCER kann die SOL mit ihrem Angriff jedoch nicht gefährden. Stattdessen fängt die SOL die TEUCER mit einem Zugstrahl ein.

Ein Trupp aus zehn Mann unter Atlans Kommando, dem sich Tyari anschließt, entert die TEUCER. Der Arkonide gerät in die Gefangenschaft der Anterferranter. Als Tyari die Zentrale betritt, erkennen die meisten Anterferranter in ihr die legendäre Wissende, die sie suchen, und stellen sich auf ihre Seite.


Der Roman heißt zwar "Die Retterin", aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt. ;) Das bloße Erscheinen, reine Äußerlichkeiten genügen schon, um zumindest 80 Prozent der Anterferranter hinter sich zu bringen. Immerhin wird die Handlung des vorangehenden Bandes zu einem gewissen Abschluss gebracht, indem Dwin, der Anführer der "Erkenner des Wahren", eigentlich die Verblendeten, zur Strecke gebracht wird.

Während des ganzen Romans wird immer wieder betont, dass der Gegner zu schonen ist, wenn möglich werden Waffen auf Betäubung gestellt, aber ausgerechnet Dwin, der sein Geheimnis dann mit in den Tod nimmt, wird von Atlan, vermutlich mit einem Desintegrator, getötet.

Ich fand den Roman nicht mehr so gut wie den Vorgänger. Vor allem Hallam Blake, Terrids eigene Figur, liegt mir nicht, und die entsprechenden Passagen fand ich wenig interessant, insbesondere den Besuch von Grynph auf der SOL.

Natürlich ist Tyari jetzt sehr wichtig. Barleona gibt es nicht mehr, ihr Schicksal hat sich in Xiinx-Markant erfüllt, so dass Atlan seine Aufmerksamkeit nun Tyari schenken kann. Dass sie eine Telepathin ist und gewissermaßen mit Bjo Breiskoll, Sternfeuer und Federspiel die Telepathen gehäuft auftreten, führt zu einem interessanten Gerangel unter Telepathen. Wer hat was telepathisch erfasst?

Grauer Lord hat geschrieben:628, Die Retterin: Ein guter Roman von Peter Terrid, den ich gerade in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Abenteuer um den jungen Anterferranter Grynph werden weitergeführt, gleichzeitig wird das Volk der Beneterlogen aus der Galaxis Farynt eingeführt.


Die Beneterlogen sind nun schon das zweite interessante Volk in Bars-2-Bars.

Grauer Lord hat geschrieben:Gut war, dass die SOL mal wieder richtig handeln und ihre Stärke beweisen konnte. Auch wenn die Triebwerke zunächst wegen der Verhältnisse in Bars-2-Bars gestört sind: der beeindruckenden Wolke aus Beibooten hatten die Beneterlogen nichts entgegenzusetzen.


Schon wieder wird die SOL ausgebremst. Nun sind es die Lineartriebwerke, aber auch SENECA hat etwas abbekommen. Die Beibootflotte ist beeindruckend, aber auch immer nur so stark, wie es der Gegner zulässt. Bisher hatte es die SOL nur mit sehr schwachen Gegnern zu tun.

Cara Doz ist wieder einmal wichtig für die SOL und deren Flug, aber das sie durch Wände gehen kann, wird nicht mehr erwähnt. Ich hatte ja mal kurz die Vermutung, dass sie nicht real, sondern eine Materieprojektion SENECAs ist, aber das wird wohl nicht stimmen.

Grauer Lord hat geschrieben:Also alles in allem ein guter Roman, ein starkes TiBi und eine ordentliche Risszeichnung, die exakt zum Inhalt passt.


Die Risszeichnung passt zum Inhalt, aber sie hätte eigentlich besser zum letzten Heft gepasst, wo es um den Bau der TEUCER ging. Dort hätte sie mehr hergemacht. In diesem Roman kommt sie ja als große Enttäuschung herüber, so schnell, wie sie von der SOL kaltgestellt wird.

Bemerkenswert bei der TEUCER sind eigentlich nur der Risszeichungspunkt Nr. 1, der Hyperenergiezapfer, der auch in einen Energiewerfer umgestellt werden kann, was die Solare Flotte bis ins Jahr 3460 wohl nicht konnte, und auch die SOL kann es nicht. Die Umstellung der SOL-Energieversorgung auf Hypertrop-Zapfer erfolgt erst 425 NGZ.

Und dann hat die TEUCER ein sagenhaftes Beschleunigungsvermögen von 1024 km/sec². Da kommt die SOL auch nicht mehr hinterher, und noch nicht einmal die Lightning-Jets. Die TEUCER sieht aus wie eine Rakete und geht ab wie eine Rakete. :lol:

Grauer Lord hat geschrieben:Was mir nicht ganz klar ist: Warum wurde eigentlich auf die Anbindung zu Band 587 verzichtet, in der HIDDEN-X sich der Teleporterfähigkeit der Anterferanter gegen die Solaner bediente? Warum denkt Atlan da kein einziges Mal drüber nach, dass er das katzenähnliche Volk eigentlich kennt? Das ist dann wohl ein klassischer Anschlussfehler - oder es passte nicht ins Konzept.


Atlan 587 stammt von Hans Kneifel. Peter Terrid wird den Roman vermutlich nicht gelesen haben, und es passte vermutlich auch nicht ins Konzept.

Atlan ist nun auf dem Planeten der Anterferranter, auf dessen Mond sich die inaktive Positronik befindet, um die es wohl im nächsten Roman gehen wird. Vielleicht wird dort dann einiges Weitere zur Geschichte bzw. Beeinflussung von Bars-2-Bars aufgeklärt. Der nächste Roman "Der Geist der Positronik" ist von Kurt Mahr, da freue ich mich sehr drauf. Kurt Mahr kannt sich ja mit solchen Dingen sehr gut aus.
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Lumpazie
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Da ich am Wochenende unterwegs bin, schon ausnahmsweise heute:

Am Montag, den 24. Oktober 1983 erschien der Band 629 der Atlan-Serie:

Der Geist der Positronik

von Kurt Mahr

Bild


Handlung:

Die CHYBRAIN fliegt unter Atlans Kommando Anterfs Mond Seleterf an, um die Positronik OBO-1 zu reaktivieren. Zugang ist nur über die Stadt Seletan möglich, die von dem Anterferranter Yurrht regiert wird. Dieser verhält sich neutral in den Auseinandersetzungen auf Anterf, und so bleibt seine Unterstützung für die Solaner spärlich. Tyaris Ausstrahlung auf die Anterferranter versagt in Seletan.

Eine kleine Gruppe der Erkenner des Wahren unter dem Kommando von Teffernor befindet sich ebenfalls in Seletan. Diese verlieren ihr Mitglied Efatern, als dieser durch einen neu entdeckten Zugang zu OBO-1 vordringen soll. Die Erkenner glauben an einen Geist der Positronik namens Obolorn, der für den Tod Efaterns verantwortlich sein soll.

Der Zugang wird in Wahrheit von der beneterlogischen Prezzarerhalterin Kulia Aogi kontrolliert, die einen Fetisch namens Marcoyn bei sich hat. Aogi arbeitet an einer Umprogrammierung von OBO-1, um die Anterferranter als Bedrohung auszuschalten.

Atlan, Tyari, Hage Nockemann und Blödel beziehen Quartier in der Stadt. Blödel beseitigt gleich mehrere Abhörgeräte, die die Erkenner angebracht haben. Als Sympathisant der Aktiven schleicht sich nachts Seletans leitender Bergwerks-Ingenieur Pluuslock ein und erzählt von der Geschichte, dass Obolorn die entsandten Experten zur Reaktivierung von OBO-1 auf dem Gewissen haben soll.

Atlan kommt zu dem Schluss, dass er Shorrn als Verstärkung braucht, der sich auf der CHYBRAIN befindet. Da die örtliche Bürokratie ein Direktgespräch zwischen dem Quartier und dem Schiff nicht zulässt, muss Nockemann ein öffentliches Kommunikationszentrum aufsuchen. Sein Gespräch wird von dem reichen Erzmakler Visnjak abgehört. Als der Scientologe von Pluuslock erfährt, dass man eine Verbindung zwischen Visnjak und Teffernor vermutet, fürchtet er ein Attentat. Er kann jedoch nicht mehr verhindern, dass auf Shorrns Wagen geschossen wird. Schwer verletzt fällt der Sicherheitschef für einige Tage aus.

Als Nockemann mit Blödel in einem öffentlichen Lokal essen will, droht ihm Prügel durch den Unruhestifter Terschlakk. Zu seiner Rettung kommt der Prospektor Chodhpah, der oft tagelang verschwindet und einen sagenhaften Ruf genießt.

Zwischendurch erkennt Blödel, dass das Essen aus dem Versorgungsautomaten vergiftet ist. Das enthaltene Gift ist für Anterferranter harmlos, für Solaner aber tödlich. Offenbar ist OBO-1 für diesen Anschlag genutzt worden.

Am Tag darauf besucht Chodhpah die Solaner. Tyari kann keine Gedanken von ihm auffangen. Nockemann besorgt unauffällig eine Probe aus seinem Fell und stellt fest, dass das Fell einem echten Anterferranter gehört hat, der aber schon vor vier Jahren gestorben sein muss.

Atlan hat nun genug und macht sich mit seiner Gruppe auf dem Weg zu Yurrht. Das Stadtoberhaupt wird kurzerhand mit zu OBO-1 geschleppt. Auf dem Weg entdecken die Solaner den Unterschlupf der Erkenner und nehmen Teffernor, Visnjak, Terschlakk und Yurrhts Stadtschreiber Priparrhn gefangen.

Von den Erkennern erfährt Atlan von dem Zugang, in dem Efatern gestorben ist. Da hier nicht die automatischen Verteidigungsanlagen zugeschlagen haben, nimmt Atlan die ganze Gruppe zu dem Zugang mit. Dort finden sie die Maske Chodhpahs, die von der Prezzarerhalterin Kulia Aogi benutzt wird. Die ganze Gruppe wird unter einem Energiefeld gefangen, das Wuschel jedoch zum Zusammenbruch bringt, als es die Gruppe töten soll. Die Prezzarerhalterin glaubt, dass die Anterferranter besiegt werden müssen, damit die Beneterlogen alleine das Problem der vereinten Galaxien lösen können.

Im Kampf erschießt Tyari die Prezzarerhalterin, die seit vier bis fünf Jahren auf Seleterf gewirkt hat. Ihr Fetisch Marcoyn überlebt und wird von den Solanern mitgenommen. Das Geschöpf erwähnt immer wieder EGEN. Eine Gruppe Experten von der SOL soll die Manipulationen Aogis rückgängig machen und OBO-1 wieder in Betrieb nehmen. Die Erkenner des Wahren werden vor Gericht gestellt. Nach erfolgreicher Mission verlässt die CHYBRAIN Seleterf.


Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Grauer Lord
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„Der Geist der Positronik“ von Altmeister Kurt Mahr hat mir viel Spaß gemacht; vielleicht gerade deshalb, weil es kein „kosmischer“ Roman mit Welt- bzw. Galaxienerschütterndem Plot ist, sondern eine eigentlich recht einfache Geschichte, die während der Reparatur der SOL im Barsanter-System spielt: Atlan und seine Getreuen versuchen die auf Seleterf befindliche Mondpositronik OBO-1 wieder ans Laufen zu bekommen und stoßen dabei auf zahlreiche Probleme.
Denn eine im Mondinnern lebende Beneterlogin aus der mysteriösen Gruppe der Prezzarerhalter hat seit Jahren die Lähmung der Positronik zu verantworten, will so den Niedergang der Anterferranter zementieren bzw. beschleunigen. Als rätselhaftes, mörderisches Phantom, der Geist der Positronik eben, ging sie dabei auch über Leichen. Kurt Mahr schildert den Aufenthalt auf Seleterf spannend und mir einer Prise Humor, indem er abstruse Auswüchse des scheinbar universellen Beamten“Lebens“ am Beispiel einer witzigen Szene in einer Schalterhalle mit Kommunikationszellen und vielen Amtsträgern gehörig aufs Korn nimmt; Blödel und Nockemann kommen fast schon seriös rüber. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wie handlungsrelevant das Scientologen-Paar (bzw. Trio mit Wuschel) in dieser Phase der Serie eigentlich war. Die sind ja wirklich fast in jedem Roman mit von der Partie ....
Rätselhaft bleibt, warum Tyaris Ausstrahlung als „Retterin“ bzw. Gesandte Tyars nicht mehr funktioniert. Möglicherweise könnte das an dem merkwürdigen Fetisch liegen, den die Prezzarerhalter zur telepathischen Kommunikation mit sich führen. Denn immerhin hat diese putzige Halbintelligenz namens Marcoyn ja auch die mentale Ausstrahlung der Beneterlogin zu 100 Prozent unterdrückt.
Am Ende läuft OBO-1 wieder, die SOL wird weiter in Stand gesetzt und Atlan plant schon seine nächsten Schritte ins Reich der Beneterlogen und Prezzarerhalter.

Ich finde, ein paar bodenständige Romane ohne gigantomanischen kosmischen Überbau tuen der Serie jetzt gerade gut; auch wenn der Handlungsfortschritt dann eben in langsamerem Tempo unterwegs ist.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 24. Oktober 1983 erschien der Band 629 der Atlan-Serie:

Der Geist der Positronik

von Kurt Mahr

Handlung:

Die CHYBRAIN fliegt unter Atlans Kommando Anterfs Mond Seleterf an, um die Positronik OBO-1 zu reaktivieren. Zugang ist nur über die Stadt Seletan möglich, die von dem Anterferranter Yurrht regiert wird. Dieser verhält sich neutral in den Auseinandersetzungen auf Anterf, und so bleibt seine Unterstützung für die Solaner spärlich. Tyaris Ausstrahlung auf die Anterferranter versagt in Seletan.

Eine kleine Gruppe der Erkenner des Wahren unter dem Kommando von Teffernor befindet sich ebenfalls in Seletan. Diese verlieren ihr Mitglied Efatern, als dieser durch einen neu entdeckten Zugang zu OBO-1 vordringen soll. Die Erkenner glauben an einen Geist der Positronik namens Obolorn, der für den Tod Efaterns verantwortlich sein soll.

Der Zugang wird in Wahrheit von der beneterlogischen Prezzarerhalterin Kulia Aogi kontrolliert, die einen Fetisch namens Marcoyn bei sich hat. Aogi arbeitet an einer Umprogrammierung von OBO-1, um die Anterferranter als Bedrohung auszuschalten.


Grauer Lord hat geschrieben:„Der Geist der Positronik“ von Altmeister Kurt Mahr hat mir viel Spaß gemacht; vielleicht gerade deshalb, weil es kein „kosmischer“ Roman mit Welt- bzw. Galaxienerschütterndem Plot ist, sondern eine eigentlich recht einfache Geschichte, die während der Reparatur der SOL im Barsanter-System spielt: Atlan und seine Getreuen versuchen die auf Seleterf befindliche Mondpositronik OBO-1 wieder ans Laufen zu bekommen und stoßen dabei auf zahlreiche Probleme.


Grauer Lord hat geschrieben:Ich finde, ein paar bodenständige Romane ohne gigantomanischen kosmischen Überbau tuen der Serie jetzt gerade gut; auch wenn der Handlungsfortschritt dann eben in langsamerem Tempo unterwegs ist.


Der Roman ist sehr bodenständig, die Geschichte relativ einfach, aber es stimmt, es tut der Serie gut, die Superintelligenzen eine Weile aus der Handlung herauszunehmen. Die Anterferranter haben versucht, ihre Mondpositronik wieder zum Laufen zu bekommen, wurden aber sehr effektiv von einer beneterlogischen Prezzarerhalterin sabotiert.

Kurt Mahr schreibt explizit, dass der Mond Seleterf dem irdischen Mond Luna sehr ähnlich ist. Dasselbe gilt für die Positroniken NATHAN und OBO-1. Der Name Seleterf erinnert dabei auch an das griechische Wort Selene für Mond(göttin). Auf Seleterf hat sich die von 20000 auf 5000 Einwohner geschrumpfte Stadt Seletan mit eigenen Regeln etabliert, und Atlan stellt nun mit seinem Team einiges auf den Kopf.

Die Anterferranter werden sehr menschlich dargestellt, bis hin zur Beamtenmentalität einzelner Vertreter. Die Teleporterfähigkeiten werden überhaupt nicht mehr erwähnt, dafür spielen charakteristische Fellfärbungen (z.B. eine grellfarbige Leiter mit roten Holmen und blauen Rungen) eine Rolle.

Tyaris Fähigkeiten sind eingeschränkt, sonst wäre manches auch zu einfach gewesen.

An der Positronik selbst wird gar nicht gearbeitet, da lag ich mit meinen Erwartungen vollkommen falsch. Das Rätsel, was es mit dem Geist der Positronik auf sich hat, wird schrittweise gelöst, das war schön zu lesen, und es stellt sich am Ende heraus, dass eine beneterlogische Prezzarerhalterin hinter allem steckt, die ein raffiniertes Spiel spielte und auch in der Rolle eines anterferrantischen Prospektors auftrat. Anterferranter werden zwei Meter groß, die Prezzarerhalterin ist 1,95. Das passt.

Leider wird aber wieder einmal unnötig mit einer tödlichen Waffe geschossen, so dass die Prezzarerhalterin nicht mehr befragt werden kann.
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Lumpazie
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Am Montag, den 31. Oktober 1983 erschien der Band 630 der Atlan-Serie:

Die Spur nach Farynt

von Horst Hoffmann

Bild


Handlung:

Während die SOL weiter auf Anterf repariert wird, stellt Hage Nockemann fest, dass der Fetisch Marcoyn einem Instinkt folgt, in eine bestimmte Richtung zu gehen. Als sein Ziel wird ein 102 Lichtjahre entfernter Blauer Riese identifiziert, der zu Farynt gehört. Am 10. Januar 3808 brechen die CHYBRAIN und die FARTULOON zu dem ermittelten System auf.

Bei dem Ziel-System handelt es sich um das Masilan-System. Der achte Planet heißt Schjepp und ist eine Hohlwelt, die von einem Energieschirm eingehüllt ist. Auf dem neunten Planeten Uzerfon lebt das Volk der Uzerfoner.

Das Oberhaupt der Uzerfoner, der Lin-Khan Pooch Veletta-Del, hat mit Sabotageakten durch die Karymauner zu kämpfen. Diese glauben, dass es das Ende der Uzerfoner bedeuten würde, wenn jemand Schjepp betritt, und sabotieren daher die Raumfahrt. Dabei ist diese nötig, weil Uzerfon allmählich seine Atmosphäre verliert. Als die CHYBRAIN um Landeerlaubnis bittet, erhofft sich der Lin-Khan Hilfe und lädt die Solaner in seinen Palast ein. Dazu drängt ihn auch sein Ratgeber Zymm-Fort, der jedoch für die Karymauner arbeitet und auf den Widerstand des Volkes hofft, wenn das Staatsoberhaupt mit Fremden paktiert.

Rypam, der Anführer der Karymauner, befiehlt, fünf der Solaner beim Verlassen des Palastes gefangen zu nehmen. Tatsächlich geraten Sternfeuer, Nockemann und Uster Brick in die Gewalt der Karymauner. Rypam fordert die Solaner auf, das System zu verlassen, da die drei Solaner sonst an einem verabreichten Gift sterben.

Da die Telepathen in der Umgebung der Uzerfoner Probleme mit ihren Fähigkeiten haben, sollen Gruppen mit je einem Telepathen durch die Stadt streifen, um die Verstecke der Karymauner aufzuspüren. Eine Gruppe bildet sich um Bjo Breiskoll, während Atlan mit Tyari geht. Diesen begegnet Sanym-Bloo, der Chef der Raumfahrt, der seine Hilfe anbietet. Mit einer Liste der Mitarbeiter des Raumhafens, die für den jüngsten Sabotage-Anschlag in Frage kommen, entdecken Atlan und Tyari das Haus des Technikers Goran-Lyrt. Dieser ist wie viele andere Karymauner Rypam treu ergeben, weil er sich Heilung für eine unheilbare Krankheit erhofft. In Wahrheit handelt es sich bei der Krankheit um Rypams Gift.

Beim Eindringen in das Gebäude werden Atlan und Tyari überwältigt. Sanym-Bloo eilt zum Palast, um den Lin-Khan zu alarmieren, begegnet aber dem verräterischen Berater zuerst und wird niedergeschossen.

Tyari und Atlan befreien sich und entdecken auf der Flucht einen Transmitter, den sie benutzen. Sie kommen in Schjepp heraus, wo sie sich durch die niedrige Schwerkraft unabsichtlich vom Transmitter entfernen. Ein unbekannter Einfluss schwächt sie immer mehr, so dass sie nur mit Müh und Not zum Transmitter zurückfinden.

Der Transmitter-Transport wird von Insider in der CHYBRAIN geortet. Vorlan Brick, Argan U, Wuschel, Joscan Hellmut und Blödel wollen die Insassen des Hauses kurzerhand von außen paralysieren, werden aber durch eine unbekannte Waffe lahmgelegt. Rypam will sie durch den Transmitter ins Nichts schicken. Zur gleichen Zeit wird Zymm-Fort durch Sanym-Bloo entlarvt, da dieser nicht tödlich getroffen worden ist. Zymm-Fort will den Lin-Khan töten. Dieser aktiviert das Funkgerät, das ihm die Solaner geschenkt haben. Insider kann den Herrscher retten. Der entlarvte Berater stürzt sich in den Tod. Geräte bei der Leiche beweisen, dass Rypam aus dem All gekommen ist.

Atlan und Tyari kommen rechtzeitig durch den Transmitter, um die Hinrichtung ihrer Freunde zu verhindern. Mit dem Transmitter bringen sie sich und die Paralysierten in die Nähe von Rypams Hauptquartier in der Wildnis, bevor der Keller zum Einsturz gebracht wird. Rypam will seinen Posten aufgeben und befiehlt seinem Stellvertreter Turgyn, ein Chaos in der Hauptstadt zu entfesseln. Als er mit dem Flugzeug sein Hauptquartier verlässt, wird er von Atlan abgeschossen. Umzingelt von den Solanern, tötet sich Rypam selbst und erweist sich als Prezzarerhalter mit einer komplizierten Maske. Seinen Fetisch zerstört er mit seinem Schuss gleich mit.

Kurz vor der Selbstvernichtung retten Atlan und Insider die drei Geiseln. Zusammen mit fliehenden Karymaunern retten sie sich in den Schutzschirm der CHYBRAIN vor der Explosion. Blödel entwickelt schnell ein Gegenmittel gegen das Gift. In der Stadt erweist sich Turgyn als vernünftig und stellt den Kampf schnell ein.

Die Solaner überlassen den Uzerfonern Pläne für interstellare Raumfahrt, damit diese ihren Planeten verlassen können, bevor er unbewohnbar wird. Danach wollen sie Schjepp anfliegen.


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Am Montag, den 7. November 1983 erschien der Band 631 der Atlan-Serie:

Das Ende der Hohlwelt

von Arndt Ellmer

Bild


Handlung:

Atlan will mit der CHYBRAIN endlich Schjepp anfliegen. Der Lin-Khan der Uzerfoner hält die Solaner eine Weile auf, weil er Ehrgeiz entwickelt und die uzerfonische Rakete PFLEIDERHEGGE unter Vigo Manottel-Zwark geschickt hat, um das Geheimnis von Schjepp zuerst aufzudecken. Die PFLEIDERHEGGE stürzt jedoch beim Landeanflug ab, so dass die Besatzung auf der äußeren Oberfläche von Schjepp gestrandet ist.

Mit einem kurzen Linearmanöver gelangt die CHYBRAIN in das Innere von Schjepp. Dort werden die Solaner Briss en Verzank, Tullo Wiesters und Tumy Zweuk zur Erkundung ausgeschickt. Dabei stoßen sie auf große Roboter, die technische Stationen bewachen, und bringen eine Menge Schjepper auf dem Rückweg mit an Bord. Damit ist klar, dass Schjepp die Heimatwelt der Fetische ist, die von den Prezzarerhaltern zur Mitarbeit gezwungen werden. Die Solaner versprechen ihnen Hilfe.

Der Prezzarerhalter Diphau wird auf die Aktivitäten der Solaner aufmerksam und ruft möglichst viele Prezzarerhalter nach Schjepp, um das Geheimnis der Hohlwelt zu schützen.

Derweil suchen die Solaner den Transmitter auf Schjepp, während das Trio en Verzank, Wiesters und Zweuk, verstärkt um Argan U, die technischen Anlagen untersuchen soll. Gerade als der Transmitter entdeckt ist, kommen Boote der Prezzarerhalter durch den Transmitter und greifen an. Die CHYBRAIN behält die Oberhand. Jedoch schaffen sechs Schiffe von außen einen Tunnel, um in das Innere von Schjepp vorzudringen. Atlan ruft die FARTULOON als Verstärkung.

Das Team um Argan U dringt in eine der Stationen ein und erkennt, dass die Stationen – genannt Stabilitätslotsen – den Planeten stabilisieren. Beim Ausbruch aus der Station geraten sie in die Nähe des Transmitters und werden von einem Prezzarerhalter mit diesem abgestrahlt.

Es kommt zum offenen Kampf zwischen Solanern und Prezzarerhaltern, obwohl Atlan einen Waffenstillstand vorschlägt. Diphau geht schließlich zum Schein darauf ein. Seine Abgesandten sollen jedoch Bomben in der CHYBRAIN zünden. Als die FARTULOON dazukommt, geht er kein Risiko mehr ein. Die Prezzarerhalter ziehen sich zurück und aktivieren die Selbstzerstörung des Planeten. Die Kreuzer sind gefangen, während die Schwerkraft stetig ansteigt. Die beiden Abgesandten werden rechtzeitig gefangen, zugleich werden möglichst viele Schjepper geborgen.

Beide Schiffe entkommen, als der Planet kollabiert. Die überlebenden uzerfonischen Raumfahrer werden auf einem Brocken entdeckt und gerettet. Auf dem vierzehnten Planeten des Systems werden die Schjepper ausgesetzt, worauf das Atlan-Team nach Anterf zurückfliegt.

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Band 620, „Die Spur nach Farynt“ - gepflegte Langeweile unter den Sternen von Bars-2-Bars. Und das nach dem bereits bekannten Schema F. Wieder hat sich ein Beneterloge aus der Organisation der Prezzarerhalter in Maske als geheimnisvoller Drahtzieher bei einem anderen Volk eingenistet, diesmal bei den Uzerfonern. Seine Mission: Die Zivilisation der “Körperköpfe“ mit allen Mitteln daran zu hindern, die Raumfahrt so weiterzuentwickeln, dass sie den Nachbarplaneten Schjepp erreichen kann. Auf der Hohlwelt liegt offenbar ein größeres Geheimnis der Prezzarerhalter verborgen, vermutlich ist es der Entstehungsort ihres organisch-telepathischen Kommunikationsmittels, den Fetischen. Die paar Augenblicke, die Atlan und Tyari dort verbracht haben, lasen sich spannend und mysteriös und machen neugierig auf das Kommende.
Ansonsten ist jetzt der Schwenk von den phantastisch-kosmischen Romanen (mit in der Tat wirklich schlimmen Abschnitten um Anti-Homunk und das Geraune von Anti-ES) zu eher bodenständiger Science-Fiction erfolgt. Mich fesselt es allerdings nicht, wenn die technologisch hochstehenden Solaner so einfach in die Fallen von Wesen einer viel niedrigeren Zivilisationsstufe tappen; das dürfte eigentlich nicht immer wieder so leicht passieren. Dass der enttarnte Prezzarerhalter am Ende (wieder) stirbt, war auch irgendwie klar.

Die größte Überraschung des Romans steht aber auf Seite 8: „Atlan wachte neben Tyari auf und beobachtete sie eine Weile.“ Alle Achtung, das ging ja flott, nachdem die große Liebe Barleona gerade erst gestorben ist.
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Grauer Lord
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„Das Ende der Hohlwelt“: Wieder ein Roman, der mich nicht richtig anspricht. Wie es möglich ist, einen Linearflug genau inmitten der Hohlwelt Schjepp zu beenden, leuchtet mir nicht ein; von so einer präzisen Punktlandung habe ich auch in der großen Schwesterserie nie gelesen. Und der Rückflug findet genauso statt - wie soll in dem winzigen Volumen des Schjepp-Innenraums die notwendige übertrittsgeschindigkeit erreicht werden? Ich bin da zwar kein besonders penibler Leser, aber technische Plausibilität wird in dieser Phase der Serie wohl wirklich nicht eben groß geschrieben ...
Ansonsten bekommen wir einen weiteren Einblick in die Mentalität der Prezzarerhalter, die mich inzwischen mit ihrer unbedingten Entschlossenheit zum Suizid in ausweglosen Situationen bzw. zum Durchziehen ihrer Ideologie ein bisschen an die die MdI erinnern. Immerhin opfern sie am Ende kompromisslos die Heimat ihrer Fetische und läuten damit eine neue Zeit für ihre Bewegung ein. Da sie ja letztlich gegen ihr eigenes, vom Diktator EGEN manipuliertes Volk arbeiten, der offenbar die Verzahnung von Bars-2-Bars für immer aufrechterhalten will, könnte die Loge der Prezzarerhalter doch eigentlich der ideale Verbündete der Solaner werden.
Die Story mit den Fetischen selber hatte für mich eher Kinderbuchcharakter („Warbel“, „nix stinkt“), ihre näher Verwandtschaft mit den Uzerfonern blieb im Ungefähren - und ist am Ende ja eigentlich auch egal.
Wichtig für das nächste Heft: Ein typisches Einsatzkommando, ergänzt durch den schon lange nicht mehr prominent erschienenen Argan U, wurde durch einen Transmitter im inneren Schjepps ins Ungewisse abgestrahlt. Und da knüpft dann nächste Woche Expo-Meister Griese an. Ich finde, es kann derzeit nur besser werden.
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Am Montag, den 14. November 1983 erschien der Band 632 der Atlan-Serie:

Zentrale der Erhalter

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Sanny und Kik unterhalten sich in Asgard. Der Vlahreser erzählt von seiner Herkunft. Zusammen mit Asgard, der selbst keine Überlichtgeschwindigkeit erreicht, wird er von einer äußeren Macht immer wieder in andere Galaxien versetzt. Sanny vermutet, dass der neue Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen Anti-ES und Atlan Bars-2-Bars ist. Prompt wird Asgard in Richtung Bars-2-Bars bewegt.

Das Team aus Argan U und den drei Solanern Briss en Verzank, Tullo Wiesters und Tumy Zweuk findet sich im Prezzar-Mydonium, wo sie von Fesselfeldern festgehalten werden. Argan U kann jedoch mit Hilfe von geheimen Techniken in seinem Destilliergerät entkommen und sich in der Station verstecken, während die drei Solaner für Verwirrung bei dem Chef der Prezzarerhalter – Oirstel – und seinen beiden Stellvertretern Karsnyt und Alysta sorgen und Argan U so einen Vorsprung verschaffen.

Das Führungstrio der Prezzarerhalter ist sich uneins, wie die Solaner im Allgemeinen zu behandeln sind. Oirstel glaubt, dass eine Verständigung nützlich sein könnte, während seine Stellvertreter für eine Vernichtung der SOL sind.

Asgard wird zum Prezzar-Mydonium versetzt, wo er eingefangen wird. Sanny und Kik werden eingesperrt. Argan U entdeckt, dass die Prezzarerhalter mit der Station Beobachtungen in ganz Bars-2-Bars machen können. Dabei haben sie auch entdeckt, dass sich Fenster zur Namenlosen Zone öffnen und Schiffe nach Bars-2-Bars einfliegen. Als Argan U entdeckt wird, drohen die Prezzarerhalter, die Luft aus dem Teil der Station abzusaugen, in dem sich Argan U befindet. Der Puschyde kann sich jedoch mit Asgard verständigen und diesen eine Argan-U-Kopie fertigen lassen, die an seiner Stelle erstickt und gefunden wird.

Mit der neuen Bewegungsfreiheit kann Argan U die Gefangenen befreien. Kik übergibt ihm das Nymo-Tay, eine kleine Kugel, mit der man Atlan rufen kann, sofern die Impulse nicht durch Metall abgeschirmt werden. Tatsächlich kann Argan U mit der Ablenkung der anderen Solaner die Kugel aktivieren und die Kugel ins All befördern. Atlan empfängt durch das Nymo-Tay Echos seiner eigenen Gedanken. Mit dieser Hilfe finden die CHYBRAIN und die FARTULOON das Prezzar-Mydonium.

Als das Atlan-Team die Station stürmt, aktivieren die Prezzarerhalter eine Geheimwaffe. Mikrolebewesen paralysieren alles Organische, das nicht aus Prezzars Wirkungsbereich stammt. Atlan und Insider können sich jedoch in Asgard verstecken, der immun ist. Blödel arbeitet derzeit auch ohne Plasmazusatz weiter und bedroht das Logikum, den Computer der Station, mit TNT. Als Asgard die Zentrale erreicht, sind die Prezzarerhalter zu Gesprächen bereit.

Bisher haben sie vermutet, dass Prezzar in die Namenlose Zone verschwunden ist. Atlan erzählt ihnen von Anti-ES, der Bars und Farynt zusammenhält und damit Tyar und Prezzar blockiert. Die Prezzarerhalter zeigen dem Arkoniden die Fenster in die Namenlose Zone, wo Atlan zu seiner Verwunderung Sonnensysteme sehen kann. In Zukunft sind die Prezzarerhalter zur Zusammenarbeit mit den Solanern bereit.

Kik, Sanny und Asgard verlassen Atlan wieder, um ihn auf eigenen Wegen zu unterstützen. Anti-ES spürt das Trio auf und beschließt, es in seine Dienste zu zwingen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Grauer Lord
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Ein guter Roman mit überraschenden Erkenntnissen! Expo-Meister Peter Griese führt uns in das Prezzar-Mydonium, die streng geheime Zentrale der Prezzarerhalter. Mehr als 1000 Jahre sind seit der Zusammenführung von Bars und Farynt vergangen, niemand der alten Beneterlogen aus der Führungsriege an Bord der beiden Geheimsatelliten hat jemals selber die Stimme des gesuchten Prezzar vernommen. Erfolge hat die ewige Suche der Organisation bisher auch nie gezeitigt, nagende Zweifel machen sich bei dem ein oder anderen breit.
Aber: Die Beobachtung des Zentrumskern von Bars-2-Bars hat ganz andere Ergebnisse gebracht. So wissen die Prezzarerhalter, dass sich dort Übergänge in die Namenlose Zone gebildet haben. Immer wieder stoßen von dort achtteilige Segment-Raumschiffe in unseren Raum hindurch. Und - Sensation - aus Sicht der Prezzarerhalter gibt es in der Namenlosen Zone Sonnen und Planeten. Wie passt das zur lichtlosen Schwärze, die Atlan in Erinnerung hat? Die Antwort kommt, später.
Zum Personal des Romans: Gut, dass Argan U mal wieder eine Rolle spielt, die drei Leute vom Einsatzkommando Schjepp sind aber letztlich nur Staffage, ebenso das geheimnisvolle Armbändchen eines der Beteiligten. In jedem Fall bin ich froh, dass der Einsatz (weitgehend) ohne Blödel und Nockemann ablaufen konnte. Da ich für das Trio Kik, Sanny und Asgard viel übrig habe, freue ich mich über ihr Auftauchen in Bars-2-Bars; da Asgard nur sehr langsam unterwegs ist, muss er über weitere Strecken bewegt werden. Wer bei dem Sprung zur Nachbargalaxis der Beweger war, wird aber nicht erklärt; möglicherweise war‘s Wöbbeking. Kein gutes Ende versprechen die letzten Sätze des Romans: Anti-ES greift nach den dreien, eine tragische Entwicklung deutet sich an.
Bleibt noch das Nymo-Tai, bei dem es sich mal wieder um ein Gadget aus der Namenlosen Zone handelt, das Peter Griese unvermittelt aus dem Ärmel geschüttelt hat, um die Handlung voranzubringen. Ich mag so etwas nicht besonders, bei einem so straff konzipierten, kurzen Zyklus ging das aber wohl nicht ohne.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 31. Oktober 1983 erschien der Band 630 der Atlan-Serie:

Die Spur nach Farynt

von Horst Hoffmann

Handlung:

Während die SOL weiter auf Anterf repariert wird, stellt Hage Nockemann fest, dass der Fetisch Marcoyn einem Instinkt folgt, in eine bestimmte Richtung zu gehen. Als sein Ziel wird ein 102 Lichtjahre entfernter Blauer Riese identifiziert, der zu Farynt gehört. Am 10. Januar 3808 brechen die CHYBRAIN und die FARTULOON zu dem ermittelten System auf.

Bei dem Ziel-System handelt es sich um das Masilan-System. Der achte Planet heißt Schjepp und ist eine Hohlwelt, die von einem Energieschirm eingehüllt ist. Auf dem neunten Planeten Uzerfon lebt das Volk der Uzerfoner.



Grauer Lord hat geschrieben: Ansonsten ist jetzt der Schwenk von den phantastisch-kosmischen Romanen (mit in der Tat wirklich schlimmen Abschnitten um Anti-Homunk und das Geraune von Anti-ES) zu eher bodenständiger Science-Fiction erfolgt. Mich fesselt es allerdings nicht, wenn die technologisch hochstehenden Solaner so einfach in die Fallen von Wesen einer viel niedrigeren Zivilisationsstufe tappen; das dürfte eigentlich nicht immer wieder so leicht passieren. Dass der enttarnte Prezzarerhalter am Ende (wieder) stirbt, war auch irgendwie klar.

Die größte Überraschung des Romans steht aber auf Seite 8: „Atlan wachte neben Tyari auf und beobachtete sie eine Weile.“ Alle Achtung, das ging ja flott, nachdem die große Liebe Barleona gerade erst gestorben ist.


Erstaunlich ist auch, dass es in diesem Zyklus, der mit Band 500 begann, so lange dauerte, bis Atlan etwas Ernsthaftes mit Frauen hatte, über 100 Bände! In den Zeitabenteuern war es aber auch so, dass Atlan jedes Mal nach dem Tod einer Gefährtin oft schnell Trost bei einer neuen Gefährtin suchte.

Mir hat der Roman zwar noch gefallen, das heißt, ich fand ihn nicht langweilig, aber wie die Solaner mehrmals so leicht überwältigt wurden, insbesondere die ersten Male so richtig primitiv mit dem Knüppel über den Kopf, das hat mich auch nicht begeistert. Erst Insider zeigt dann bei seiner guten Aktion, wie es richtig geht: Erst das Schiff mit einen unüberwindbaren Schutzschirm und klaren Anweisungen an die Biopositronik absichern, draußen dann den Individualschirm einschalten und schnell und kompromisslos unter vollem Einsatz der überlegenen Technik handeln.

Die drei Telepathen, Sternfeuer, Breiskoll und Tyari waren praktisch nutzlos. Der Roman laviert dabei hin und her, was die Telepathen wahrnehmen können und was nicht, aber für wesentlich mehr als ein paar diffuse Warnungen reichte es selten.

Auch, dass der Roman nur eine Zwischenstation war, war deutlich zu spüren. Das eigentliche Ziel war Schjepp, die Hohlwelt unter dem Energieschirm, und Atlan laviert da auch hin und her, um Schjepp erst einmal außen vor zu lassen. Aber so stand es nun mal im Exposé. Dass der Prezzarerhalter am Ende stirbt, um nicht vorzeitig Informationen preiszugeben, natürlich auch.

Das Konzept, dass diese Prezzarerhalter in ihren Maskierungen bedeutende Positionen auf verschiedenen Planeten einnehmen und mit Hilfe dieser Fetischwesen kommunizieren können, gefällt mir sehr gut. Auch wenn sich das Schema dann wiederholt, ist es doch interessant genug, wenn es auf verschiedene Völker angewandt wird, und Atlan und sein Team sich erst einmal mit den lokalen Verhältnissen vertraut machen müssen, bis sie dem Prezzarerhalter nahe kommen und ihn entlarven können.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 7. November 1983 erschien der Band 631 der Atlan-Serie:

Das Ende der Hohlwelt

von Arndt Ellmer

Handlung:

Atlan will mit der CHYBRAIN endlich Schjepp anfliegen. Der Lin-Khan der Uzerfoner hält die Solaner eine Weile auf, weil er Ehrgeiz entwickelt und die uzerfonische Rakete PFLEIDERHEGGE unter Vigo Manottel-Zwark geschickt hat, um das Geheimnis von Schjepp zuerst aufzudecken. Die PFLEIDERHEGGE stürzt jedoch beim Landeanflug ab, so dass die Besatzung auf der äußeren Oberfläche von Schjepp gestrandet ist.

Mit einem kurzen Linearmanöver gelangt die CHYBRAIN in das Innere von Schjepp. Dort werden die Solaner Briss en Verzank, Tullo Wiesters und Tumy Zweuk zur Erkundung ausgeschickt. Dabei stoßen sie auf große Roboter, die technische Stationen bewachen, und bringen eine Menge Schjepper auf dem Rückweg mit an Bord. Damit ist klar, dass Schjepp die Heimatwelt der Fetische ist, die von den Prezzarerhaltern zur Mitarbeit gezwungen werden. Die Solaner versprechen ihnen Hilfe.


In der Zusammenfassung klingt das sehr vielversprechend, aber ich fand den Roman eher langweilig.

Grauer Lord hat geschrieben:„Das Ende der Hohlwelt“: Wieder ein Roman, der mich nicht richtig anspricht. Wie es möglich ist, einen Linearflug genau inmitten der Hohlwelt Schjepp zu beenden, leuchtet mir nicht ein; von so einer präzisen Punktlandung habe ich auch in der großen Schwesterserie nie gelesen. Und der Rückflug findet genauso statt - wie soll in dem winzigen Volumen des Schjepp-Innenraums die notwendige übertrittsgeschindigkeit erreicht werden?


Mich hat der Roman auch nicht richtig angesprochen. Das Thema Hohlwelt ist ja faszinierend, und es gab da auch schon Romane wie "Die Schrecken der Hohlwelt", die deutlich besser waren. Dabei beziehe ich mich ausdrücklich nicht nur auf technische Dinge.

Das Hineinfliegen mit dem Lineartriebwerk ist eine Sache, man muss stark abbremsen. Auf dem Rückweg, in der Hohlwelt, beschleunigen um auf halbe Lichtgeschwindigkeit zu kommen, ist vollkommen unmöglich. Nach vier Sekunden Beschleunigung ist Schluss, und das Schiff erreicht dabei nicht einmal ein Prozent der Lichtgeschwindigkeit.

Bei einem Raumkampf im Inneren der Hohlwelt gibt es auch keinen Rückzug zum Mittelpunkt hin, es gibt da einfach keine Deckung. Vieles in dem Roman machte keinen Sinn, jedenfalls nicht in einer Hohlwelt.

Grauer Lord hat geschrieben:Da sie ja letztlich gegen ihr eigenes, vom Diktator EGEN manipuliertes Volk arbeiten, der offenbar die Verzahnung von Bars-2-Bars für immer aufrechterhalten will, könnte die Loge der Prezzarerhalter doch eigentlich der ideale Verbündete der Solaner werden.


Das könnten sie, aber trotz einiger Ansätze ist die Verständigung ja gescheitert. Das lag auch am fehlenden Verhandlungsgeschick der Solaner.

Grauer Lord hat geschrieben: Die Story mit den Fetischen selber hatte für mich eher Kinderbuchcharakter („Warbel“, „nix stinkt“), ihre näher Verwandtschaft mit den Uzerfonern blieb im Ungefähren - und ist am Ende ja eigentlich auch egal.


Die Anwesenheit der Uzerfoner im Roman war ziemlich überflüssig, wie überhaupt das Zwischenspiel auf ihrem Planeten, aber es hätte einen Sinn haben können, wenn die Uzerfoner geschickt in die Handlung integriert worden wären. So sind sie einfach nur mit ihrer lächerlichen Rakete Schiffbrüchige auf der Oberfläche, die zu keinem Zeitpunkt in die Handlung eingreifen und am Ende bloß gerettet werden. Mit den halbintelligenten Fetischwesen ist es auch nicht viel besser.

Die Geschichte von halbintelligenten Tieren, die ihren Planeten von innen auffressen fand ich auch sehr kinderbuchartig. Lithotrophie ist zwar keine Science-Fiction, d.h. es gibt Lebewesen, vor allem Bakterien, die sich von Mineralien ernähren, und auch in der PR-Serie hat das Steinefressen eine lange Tradition, die spätestens mit den Halutern im MdI-Zyklus beginnt, vielleicht schon früher, aber hier geht es doch sehr ins Kinderbuchartige.

Das Kinderbuchartige manifestiert sich aber auch schon seit geraumer Zeit in solchen Wesen wie Wuschel, die alles wegfressen, was gerade weg muss, Stahlwände, Energiefelder, was auch immer.

Grauer Lord hat geschrieben: Wichtig für das nächste Heft: Ein typisches Einsatzkommando, ergänzt durch den schon lange nicht mehr prominent erschienenen Argan U, wurde durch einen Transmitter im inneren Schjepps ins Ungewisse abgestrahlt.


Das bunt schillernde Einsatzkommando, bestehend aus dem Hyperingenieur Tullo mit Schlangentattoo auf dem Kopf, dem Gravotechniker Briss mit Hellseherarmband und der Schirmspezialistin Tumy mit sprechender Beinprothese, dazu noch Argan U mit seinem Zuckerwasser-Destilliergerät, hätte auch in diesem Roman schon seine Chance bekommen sollen, die Handlung zu tragen.

Ich weiß zwar nicht, was durch das Exposé vorgegeben war, aber es hätte vermutlich die Möglichkeit bestanden, eine Pattsituation zwischen Atlan an Bord der CHYBRAIN und den Prezzarerhaltern herbeizuschreiben, so dass dieses neu eingeführte Solaner-Trio plus Argan U als einzige noch handlungsfähige Gruppe, unterstützt von den schiffbrüchigen Uzerfonern, die Handlung entscheidend hätte tragen können.

Die Kampfhandlungen gegen die Prezzarerhalter waren alles andere als spannend. Zuerst wird eine Space-Jet bedroht, dann die CHYBRAIN, dann die FARTULOON als Reserve herbeigeholt, aber diese Steigerung machte es auch nicht spannend, nicht so spannend, wie Kämpfe am Boden hätten sein können, Solaner und Uzerfoner gemeinsam gegen Prezzarerhalter, dazwischen die Fetischwesen, beim Kampf z.B. um eine Schaltanlage oder Transmitteranlage.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 14. November 1983 erschien der Band 632 der Atlan-Serie:

Zentrale der Erhalter

von Peter Griese

Handlung:

Sanny und Kik unterhalten sich in Asgard. Der Vlahreser erzählt von seiner Herkunft. Zusammen mit Asgard, der selbst keine Überlichtgeschwindigkeit erreicht, wird er von einer äußeren Macht immer wieder in andere Galaxien versetzt. Sanny vermutet, dass der neue Brennpunkt der Auseinandersetzung zwischen Anti-ES und Atlan Bars-2-Bars ist. Prompt wird Asgard in Richtung Bars-2-Bars bewegt.

Das Team aus Argan U und den drei Solanern Briss en Verzank, Tullo Wiesters und Tumy Zweuk findet sich im Prezzar-Mydonium, wo sie von Fesselfeldern festgehalten werden.


Grauer Lord hat geschrieben:Ein guter Roman mit überraschenden Erkenntnissen! Expo-Meister Peter Griese führt uns in das Prezzar-Mydonium, die streng geheime Zentrale der Prezzarerhalter.


Ich denke auch, es war ein guter expokratischer Roman. Für das Prezzar-Mydonium gibt es im Heft eine sehr gute, exakt zur Handlung passende Risszeichnung. Für mich mich ging das nun sehr überraschend schnell, wie Atlan und die Solaner sich plötzlich mit den Prezzar-Erhaltern verständigen. Vor kurzem waren die Prezzar-Erhalter noch erbitterte Feinde. An Bord des Prezzar-Mydonium geht es dann erstaunlich unblutig zu. Ich glaube, es wurde niemand getötet.

Grauer Lord hat geschrieben: Zum Personal des Romans: Gut, dass Argan U mal wieder eine Rolle spielt, die drei Leute vom Einsatzkommando Schjepp sind aber letztlich nur Staffage, ebenso das geheimnisvolle Armbändchen eines der Beteiligten. In jedem Fall bin ich froh, dass der Einsatz (weitgehend) ohne Blödel und Nockemann ablaufen konnte. Da ich für das Trio Kik, Sanny und Asgard viel übrig habe, freue ich mich über ihr Auftauchen in Bars-2-Bars; da Asgard nur sehr langsam unterwegs ist, muss er über weitere Strecken bewegt werden. Wer bei dem Sprung zur Nachbargalaxis der Beweger war, wird aber nicht erklärt; möglicherweise war‘s Wöbbeking.


Im Roman ist sogar von KING die Rede. Ich denke, ich weiß, wer KING ist.

Argan U mochte ich in diesem Roman auch sehr gerne, aber ich fand es sehr bedauerlich, dass die drei Neuen, dieses bunt schillernde Trio, bestehend aus dem Hyperingenieur Tullo (mit Schlangentattoo auf dem Kopf), dem Gravotechniker Briss (mit Hellseherarmband) und der Schirmspezialistin Tumy (mit sprechender Beinprothese) nur als Ablenkung taugte und nur in diesen Fesselfeldern hing.

Das andere Trio Kik, Sanny und Asgard hatte da schon etwas mehr Bewegungsfreiheit. Das Duo Nockemann/Blödel wurde auf das Wesentliche reduziert: Blödel gelingt es wieder einmal im Handumdrehen, eine auf seine (vorrangig im Bereich organische Chemie angesiedelten) Fähigkeiten zugeschnittene Bedrohung (die Mikrowesen, die auf mysteriöse Weise auch Individualschirme durchdringen) zu eliminieren. Auch Anti-ES, dargestellt durch knapp formulierte Gedanken ganz am Ende, ein längerer Monolog oder fürchterlicher Dialog bleibt uns erspart, war auf das Wesentliche reduziert: Eine diffuse mächtige Bedrohung im Hintergrund.
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Im Roman ist sogar von KING die Rede. Ich denke, ich weiß, wer KING ist.


Ja klar, man kann es sich denken , bzw. weiß ich es als Atleser noch. Ein bisschen ungewöhnlich ist dieser Tipp aber schon. Der eigentliche Clou des Romans ist für mich aber der Hinweis auf Sterne und Planeten in der Namenlosen Zone. Das wird ab Band 650 ziemlich interessant!
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Lumpazie
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Am Montag, den 21. November 1983 erschien der Band 633 der Atlan-Serie:

Mjailam, der Hüne

von Horst Hoffmann

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Handlung:

Es ist der 22. Januar und die Reparaturarbeiten an der SOL auf Anterf halten unvermittelt an. Atlan ist bereit, als Mittler zwischen den Beneterlogen und Prezzarerhaltern aus Farynt und den Anterferrantern zu agieren, doch selbst Tyari ist voller Misstrauen gegenüber den Faryntern. Trotzdem ist Narrm, der Regierungschef der Anterferranter, bereit, einen Unterhändler zu empfangen. Dies teilt der Arkonide über Funk Oirstel im Prezzar-Mydonium mit, der Konink den Weisen ankündigt.

Mehrfach wird ein Fremder auf Anterf – auch auf der SOL – gesichtet. Dabei handelt es sich um einen zwei Meter großen Hünen, der ein schwarzbraunes Fell trägt und durchaus humanoid wirkt. Er spricht die Sprache der Beneterlogen, was neues Misstrauen sät, und fragt danach, ob die Anterferranter Diener der wahren Kraft sind.

Konink landet schließlich mit der 120 Meter durchmessenden LOGE-1 auf dem Raumhafen von Karn-Ant. Ausgerechnet als der Prezzarerhalter mit seinem Fetisch Bauwan und Narrm sich die Hände reichen wollen, taucht der Unbekannte wieder auf und sorgt für Unruhe. Während Atlan versucht, zwischen Beneterlogen und Anterferrantern zu schlichten, operieren im Hintergrund Federspiel, Sternfeuer und Bjo Breiskoll. Sie versuchen, das Geheimnis des Fremden zu lüften, der sich Mjailam nennt und für Atlan wie ein Neandertaler wirkt. Mjailam kann übersetzt aber auch soviel wie »der letzte Versuch« bedeuten. Das wiederum klingt irgendwie bedrohlich.

Narrm und Konink einigen sich darauf, die eigentlichen Friedensverhandlungen im Prezzar-Mydonium als neutralem Ort, stattfinden zu lassen, denn als neutral sehen sich die Prezzarerhalter, auch wenn sie Beneterlogen sind. Doch zunächst sollen die Fragen um Mjailam, der ein Instrument von Anti-ES sein kann, geklärt werden. Und dann gibt es noch einige radikale Anterferranter, die die Verhandlungen verhindern wollen.

Die Situation wird noch heikler, als bekannt wird, dass zu den Radikalen auch Beneterlogen gehören. Die Radikalen erhalten von Atlan den Namen Anti-Gruppe, weil sie telepathisch nicht erfassbar sind. Trotzdem wird der Start der LOGE-1 in Begleitung der CHYBRAIN und FARTULOON mit der anterferrantischen Delegation (Shorrn, Daynnth, Ptarrh und Lokhr) zum Prezzar-Mydonium vorverlegt.

Die Übergriffe der Anti-Gruppe gehen im Prezzar-Mydonium weiter. Die dabei eingesetzte Technik lässt keinen Zweifel daran, dass hinter allem Anti-ES steckt. Die Verhandlungsdelegation der Prezzarerhalter wird im Übrigen nicht von Oirstel geleitet, sondern von Schabacker. Des Weiteren taucht auch Mjailam wieder auf und wird endlich als das erkannt, was er ist, nämlich der körperlich gewordene Instinkt von Prezzar. Wie Tyari ist der Hüne ein Gesandter.

Schließlich werden die letzten Mitglieder der Anti-Gruppe gestellt, wozu nicht nur Beneterlogen und Anterferranter, sondern auch Fetische gehören. Damit ist Anti-ES zunächst ein weiteres Mal geschlagen und der Frieden zwischen den Völkern der Teilgalaxien Farynt und Bars kann endlich in die Wege geleitet werden. Dazu kommt sogar das Okay von EGEN. Nur Atlan, der nun Tyari als Geliebte an seiner Seite hat, ist unzufrieden. Von dem sterbenden Prezzarerhalter Karsnyt erfuhr er nämlich noch den Namen des Auftraggebers der Anti-Gruppe: »Sannykik« (Sanny und Kik)...

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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 21. November 1983 erschien der Band 633 der Atlan-Serie:

Mjailam, der Hüne

von Horst Hoffmann

Handlung:

Es ist der 22. Januar und die Reparaturarbeiten an der SOL auf Anterf halten unvermittelt an. Atlan ist bereit, als Mittler zwischen den Beneterlogen und Prezzarerhaltern aus Farynt und den Anterferrantern zu agieren, doch selbst Tyari ist voller Misstrauen gegenüber den Faryntern. Trotzdem ist Narrm, der Regierungschef der Anterferranter, bereit, einen Unterhändler zu empfangen. Dies teilt der Arkonide über Funk Oirstel im Prezzar-Mydonium mit, der Konink den Weisen ankündigt.

Mehrfach wird ein Fremder auf Anterf – auch auf der SOL – gesichtet. Dabei handelt es sich um einen zwei Meter großen Hünen, der ein schwarzbraunes Fell trägt und durchaus humanoid wirkt. Er spricht die Sprache der Beneterlogen, was neues Misstrauen sät, und fragt danach, ob die Anterferranter Diener der wahren Kraft sind.


Nun hat also auch Prezzar, die geistige Entität der Galaxis Farynt, einen Gesandten geschickt: Mjailam, den Hünen. Während Tyar Intelligenz verkörpert und als gutmütig und distanziert charakterisiert wird (Atlan 630), gilt Prezzar als Verkörperung des Instinktes, launisch, übermütig und unberechenbar.

Mjailam, der eine Art übergeordnete Teleporterfähigkeit besitzt, richtet erst einmal Chaos an, ebenso wie die von Anti-ES initiierte Anti-Gruppe, die die Friedensverhandlungen zwischen Anterferrantern und Beneterlogen unterminieren soll.

Atlan und den Telepathen gelingt es, das Schlimmste zu verhindern, unter anderem die Zerstörung des Prezzar-Mydoniums, aber am Ende ist Atlan schwer getroffen, da er erfahren hat, wer sein neuer Gegner ist: Sannykik, gebildet aus Sanny und Kik, die unter den Einfluss von Anti-ES geraten sind.

Anfangs verlief die Handlung eher zäh, und auch das Auftauchen Mjailams erzeugte mehr Verwirrung als Spannung, aber am Ende wurde es noch spannend, bei der Frage, wie viel Schaden die Anti-Gruppe anrichten kann.

Dass Sanny und Kik die neuen Gegner sind, ist nicht schön für Atlan, aber man kann ahnen, dass sie sich möglicherweise im entscheidenden Moment von dem Einfluss Anti-ES befreien können. Dieses Hintertürchen ist ja automatisch immer offen, wenn ehemalige Freunde auf der Seite des Gegners stehen.
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Grauer Lord
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„Mjailam, der Hüne“: Ein Horst Hoffmann-Roman ohne skurrile Nebenfiguren und verrückte Namen; es geht eher ernsthaft zu, weil ein zunächst noch unbekannter Strippenzieher mit aller Macht die sich anbahnenden Friedensverhandlungen zwischen Beneterlogen und Anterferrantern verhindern will. Das ist z.T. originell umgesetzt, wenn man an den raffinierten Zeitzünder mittels Eisenfresserwurms in der CHYBRAIN denkt. Ziemlich kompromisslos dann die Schilderung der Explosion an Bord des Prezzar-Mydoniums, bei der sogar Atlan ausnahmsweise mal verletzt wurde. Alles in allem war es bei diesem Aspekt des Romans aber schon ein bisschen sehr viel Hin und Her. Absurd finde ich es, dass eine Station wie das Prezzar-Mydonium eine eigene Selbstvernichtungsanlage (mit einem Hebel daran!) hat; als ob nicht auch ein programmiertes, nicht anzuhaltendes Hochfahren von Kraftwerken reichen würde ...

Dazwischen geistert noch die mysteriöse Figur des Mjailam durch die Handlung, der Bote bzw. die Esssenz oder Repräsentanz von Prezzar, des Geistes der Galaxis Farynt. Der zottelige, an einen Neanderthaler erinnernde Hühne erscheint zwar zunächst als orientierungslos Suchender. Seine Schilderung umweht aber auch ein kosmischer Hauch, kann Mjailam sich doch offenbar an jedem Ort der Galaxis Prezzars manifestieren. Irgendwie war es ja klar: Wo ein Geschöpf wie Tyari ausgesandt wird, muss ja auch die andere Hälfte von Bar-2-Bars mit einer Inkarnation vertreten sein. Was das für Tyaris Lebensdauer in der Handlung bedeutet, ist aktuell noch nicht ersichtlich.

Noch interessant: Unter den Solanern macht sich nach wie vor Unmut über den Kurs des Schiffes und von Atlans Mission breit. Was geht uns Anti-ES an, wird in den Messen geflüstert. Der Wunsch nach einer Rückkehr in die Milchstraße macht sich breit ..

Der Schock am Schluss: Das Bindeglied zwischen Anti-ES und den Ereignissen in Bars-2-Bars hat einen Namen: Sannykik. Aus Freunden sind Feinde geworden.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Noch interessant: Unter den Solanern macht sich nach wie vor Unmut über den Kurs des Schiffes und von Atlans Mission breit. Was geht uns Anti-ES an, wird in den Messen geflüstert. Der Wunsch nach einer Rückkehr in die Milchstraße macht sich breit ..


Außer Atlans Team steht eigentlich niemand wirklich hinter Atlan und seiner Mission. Die gewöhnlichen Solaner haben selbst keinerlei erkennbares Ziel, deswegen wehren sie sich auch kaum gegen Atlans Entscheidungen. Atlans Auftrag ist aber auch zu seltsam, um die Solaner zu begeistern: Sie sollen an einem unbekannten Ort eine unbekannte Ladung aufnehmen. Atlan selbst führt solche Aufträge der Kosmokraten pflichtbewusst aus, aber wie will er die Solaner dazu motivieren?

Nebenbei, fand ich es im vorhergehenden Roman bemerkenswert, dass Argan U mit großer Selbstverständlichkeit das Kommando über die drei Solaner (Hyperingenieur Tullo, Gravotechniker Briss, Schirmspezialistin Tumy) des Erkundungstrupps übernahm, indem er sich darauf berief, Mitglied des Atlan-Teams zu sein.

Eine ganz klare Hierarchie scheint es an Bord der SOL nicht mehr zu geben. Neben dem High Sideryt und den Stabsspezialisten scheint das Atlan-Team in der Hierarchie weit oben zu stehen, aber auch innerhalb des Atlan-Teams gibt es keine klare Hierarchie. Bjo Breiskoll scheint nach Atlan wohl die Nummer Zwei zu sein, Sternfeuer vielleicht Nummer Drei.
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Lumpazie
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Am Montag, den 28. November 1983 erschien der Band 634 der Atlan-Serie:

Die Schattenwesen

von Hans Kneifel

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Handlung:

Die Heimat der Duusnorzer ist das Czett-System, das zu Bars gehört. Dort verschwinden seit Jahren immer wieder einzelne Individuen oder auch ganze Raumschiffsbesatzungen spurlos. Dabei wird vom Feind aus Farynt gesprochen, eine Definition, die die Duusnorzer von den Anterferrantern übernommen haben. Als der Frachtraumer VRAUNX nun den Mond Lootyndol anfliegt, verschwindet dieser von einem auf den nächsten Moment. Das Geschehen wird nach Anterf gemeldet, von wo Hilfe zugesagt wird.

An Bord der SOL wird inzwischen der 2. Februar geschrieben. Breckcrown Hayes sieht dem Ende der Reparaturen entgegen, das Hantelschiff wird bald wieder in sein angestammtes Element zurückkehren. Der Friede zwischen den Völkern von Bars und Farynt steht vor den Toren, die Anterferranter sind bemüht, überall bekannt zu machen, dass die Solaner für das Ende von HIDDEN-X verantwortlich sind, der aus den beiden Galaxien Bars-2-Bars machte. Allerdings macht Atlan deutlich, dass Tyar und Prezzar nicht zu ersetzen sind. Des Weiteren, dass Anti-ES ein ernstzunehmender Gegner sei.

Bevor die zugesagte Hilfe aus dem 43.000 Lichtjahre entfernten Barsanter-System auf Duusnorz eintrifft, geschehen noch schlimmere Dinge. Schattenwesen tauchen auf und verbreiten Angst und Schrecken. Als dann die SOL eintrifft, halten die tropfenartigen, 30 Zentimeter großen Duusnorzer, die dank eines Antigravorgans schweben können, die Solaner für die Schattenwesen. Nur wenige Duusnorzer schenken den Ankömmlingen Vertrauen, wie etwa DN'Carx 4. Atlan entsendet zunächst den Kreuzer SZ-2-018 TRASH CAN nach Duusnorz. Im Übrigen wird das Geschehen im Czett-System mit dem so genannten Nabel in Verbindung gebracht, dem irgendwo existierenden Zugang zur Namenlosen Zone.

Gemeinsam mit den vertrauensvollen Duusnorzern kann ein Schattenwesen eingefangen werden. Es erweist sich als menschenähnlich, scheint ein von Anti-ES hergestelltes Duplikat zu sein und spricht von einem Multiplan, den es umzusetzen gilt. Mehr ist nicht in Erfahrung zu bringen, denn plötzlich erscheint Mjailam und tötet den Schattenmann. Nichtsdestotrotz kommt es zu einer Vertrauensbildung und DN'Ajarm 6 von der Regierung erlaubt sogar die Landung der SOL. Mehr noch, der High Sideryt erhält einen Ehrennamen, nämlich SL'Breck 1. Indessen sind die Astronomen damit beschäftigt, mittels SPARTAC die Überlappungszone der Doppelgalaxie zu überprüfen.

Plötzlich ist der Mond Lootyndol wieder da und rast auf Duusnorz bzw. die SOL zu. Er wird durch Transformfeuer zerstört, aber einige Brocken schlagen auf dem Planeten ein. Im Nachhinein können Fragmente zerstörter Maschinen in den Trümmern des Mondes ausgemacht werden, die für das Verschwinden verantwortlich gemacht werden. Doch die Gefahr scheint nun gebannt.

Die SOL macht sich am 5. Februar auf den Rückflug zum Barsanter-System. Da vermelden die Astronomen an Atlan, sie hätten zufällig gemachte Bilder aus dem Zentrum. Diese zeigen ein tiefschwarzes Loch im All – die Namenlose Zone.

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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 28. November 1983 erschien der Band 634 der Atlan-Serie:

Die Schattenwesen

von Hans Kneifel

Handlung:

Die Heimat der Duusnorzer ist das Czett-System, das zu Bars gehört. Dort verschwinden seit Jahren immer wieder einzelne Individuen oder auch ganze Raumschiffsbesatzungen spurlos. Dabei wird vom Feind aus Farynt gesprochen, eine Definition, die die Duusnorzer von den Anterferrantern übernommen haben. Als der Frachtraumer VRAUNX nun den Mond Lootyndol anfliegt, verschwindet dieser von einem auf den nächsten Moment. Das Geschehen wird nach Anterf gemeldet, von wo Hilfe zugesagt wird.


Auf Anterf befindet sich die SOL, die dann weniger als 24 Stunden benötigt, um die 43000 Lichtjahre zu den Duusnorzern zu überwinden, wo sie aber erst einmal für den Feind gehalten wird.

Die Duusznorzer sind 30 cm große, durch ein Antigravorgan schwebefähige Tropfenwesen mit eigener Raumfahrt, die mir gut gefallen haben. Hans Kneifel erlaubt sich hier keine Albernheiten und schildert die Tropfenwesen aus verschiedenen Ich-Perspektiven.

Daran, dass Atlan in der Namenlose Zone (in Atlan 605 von Peter Griese) schon einmal einem Duusnorzer begegnete, konnte ich mich jedoch nicht erinnern. Etwas seltsam fand ich, dass die eingeschlechtlichen Duusnorzer ein Selbstverständnis von sich als Männer hatten. Ist wohl ähnlich wie bei Halutern. Die Duusnorzer sind auch recht kriegerisch.

Der Feind, das sind Schattenwesen, seltsame humanoide Duplikate aus der Namenlosen Zone, wie man im Lauf des Romans erfährt. Die Schattenwesen können überall überraschend zuschlagen und sind zunächst unangreifbar, bis man lernt, Hypertechnik gegen sie einzusetzen. Der Kampf gegen die Schattenwesen war spannend. Interessant war die Taktik, erst einmal alle Hyperfunkanlagen der Duusnorzer zu zerstören.

Allmählich formt sich eine von der SOL geführte Allianz verschiedener Völker aus beiden Teilen der Doppel-Galaxis gegen Anti-ES, aber noch ist nichts wirklich Entscheidendes passiert.

Als ein Schattenwesen gefangengenommen wird, taucht völlig überraschend Mjailam, der Gesandte Prezzars, auf und tötet das Wesen, indem er durch einen Paratronschirm hindurch mit der Faust zuschlägt. Offenbar sollten Atlan und die Leser nichts weiter erfahren.

Am Ende taucht der verschwundene Mond über dem Planeten Duusnorz auf und wird von der SOL gerade noch so vernichtet, und es scheint, dass der Mond rätselhafte Technik beherbergte, mit der man zwischen der Namenlosen Zone und dem Normalraum, genauer gesagt, dem Nabelbereich der Doppel-Galaxis Bars-2-Bars hin- und herwechseln kann. Von der Idee her ist dies für die nachfolgenden Romane sehr spannend.
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Lumpazie
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Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 634 der Atlan-Serie:

Geschöpfe des Nichts

von Peter Terrid

Bild


Handlung:

Das dritte Auge, das ihm Anti-ES aktiviert hat, wird auf Kerness Mylottas Stirn auch sichtbar und er muss es verbergen. Der Solaner wird von Gewissensbissen gequält, denn er hat gemordet. Zuletzt war es die Stabsspezialistin Ursula Grown. Doch er kommt nicht dagegen an und wird weiter morden – weil die negative Superintelligenz es so will.

Als Nächstes weist Mylotta in Bezug auf die Nabelwelten auf das Trisker-System (Farynt zugehörig) hin, circa 6200 Lichtjahre von Anterf entfernt, wo die SOL parkt. Breckcrown Hayes und Atlan stimmen sich ab und der Arkonide startet mit seinem Team auf den Beibooten CHYBRAIN und FARTULOON. Schon nach kurzem Flug vermeint der Zellaktivatorträger eine mentale Warnung zu empfangen, die er Chybrain zuordnet (der doch gestorben ist). Sie spricht von einem Feind im Inneren.

Indessen wird an Bord der SOL Solania von Terra von einem Roboter paralysiert und durch eine Doppelgängerin ersetzt. Das geschieht in der Folge auch mit Myrna Elloy, Tyrn Prow und Wajsto Kolsch. Es bleibt der Schiffsführung verborgen und nur Hallam Blake äußert sich gegenüber dem High Sideryt und spricht von einer Gefahr. Dies teilt Hayes über Hyperfunk auch Atlan mit, als dieser auf Yan gelandet ist und ersten Kontakt zu der dortigen Regierung geknüpft hat.

Die Merbell-Yaner sind avoide Lebewesen und bewohnen den Planeten Yan. In der Hauptstadt Yan-Tan-Dhor bewohnt der Flugbote Ferner Proch eine gemütliche Nestblüte. Er ist zurzeit auf der Suche nach einer neuen Partnerin und lernt die hübsche Gendra kennen. Die aber ist eine Aufsässige und spekuliert sogar über eine Macht der Schatten, die die Merbell-Yaner im Stillen unterdrückt. Nichtsdestotrotz ist Proch an ihr interessiert und sie kommen zusammen. Nicht viel später finden sie heraus, dass die Macht der Schatten tatsächlich existiert. Deren Mitglieder können nicht von Yan stammen, arbeiten aber Hand in Hand mit Merbell-Yanern und anderen Raumfahrern, die ein diskusförmiges Raumschiff besitzen.

Nur die FARTULOON landet auf Yan. Die CHYBRAIN verharrt im All und Mylotta ist mit einer Space-Jet unterwegs, um nach der Nabelstation zu suchen. Den Kontakt zu den Vogelartigen nimmt Atlan persönlich auf. Bjo Breiskoll hält die Mitglieder der Regierung für irgendwie beeinflusst. Er kann sich aber nicht konkretisieren. So gerät der Arkonide in eine Falle der Schatten, die die Solaner schon bei den Duusnorzern kennen lernten.

In der Folge lernt der Katzer Proch und Gendra kennen, die zur Hilfe bereit sind. Doch bevor die Schatten angegriffen und Atlan befreit werden kann, muss ein Enttarngerät konstruiert werden. Als es dann soweit ist, taucht ein Pulk Kugelschiffe aus der Sonnenkorona auf, die 450 Meter durchmessen. Sie ähneln den Einheiten, die die Solaner schon bei den Beneterlogen kennen lernten.

Zwar können die Schatten auf Yan vertrieben bzw. getötet und Atlan befreit werden, aber die zehn Kugelschiffe vertreiben die CHYBRAIN, vernichten Mylottas Jet und positionieren sich im Orbit über der FARTULOON. Die Lage für die Merbell-Yaner hat sich dadurch verbessert, die der Solaner allerdings nicht.

Tatsächlich weilt Mylotta noch auf der SOL und ersetzt mehr und mehr Persönlichkeiten der Führungscrew. Dass die FARTULOON festsitzt – der Gegner in den Kugelschiffen wird als Gyranter identifiziert, die weder aus Farynt noch aus Bars stammen – kommt ihm zugute. Nun allerdings muss der unfreiwillige Helfer von Anti-ES erkennen, dass ihm Grenzen gesetzt sind. Er kann nämlich die Emotionautin Cara Doz nicht durch eine Doppelgängerin ersetzen.

Ohne dass die Gyranter es erkennen, verlassen die Merbell-Yaner ihre Stadt, die sie zu opfern bereit sind. So startet die FARTULOON und erhält Unterstützung von der CHYBRAIN. Doch bevor die beiden Schiffe das Trisker-System verlassen können, tauchen weitere Kugelschiffe auf. Da erscheint die SOL zu ihrer Hilfe – doch das Blatt wendet sich nur kurz. Auf dem Hantelschiff muss etwas Außerordentliches geschehen sein.

Tatsächlich kommt es zur Meuterei der gedoppelten Stabsspezialisten (was zunächst weiterhin nicht erkannt wird). Aber Hayes sitzt sicher in seiner Klause und hat SENECA auf seiner Seite. Trotzdem herrscht eine Pattsituation an Bord. In dieser Situation wagt Atlan ein Experiment mit unwägbaren Risiken. Er lässt sich von einer Transformkanone nahe der SOL transportieren – überlebt und geht heimlich an Bord.

Als Erstes sucht der Arkonide Blake auf und gemeinsam kommen sie dem Geheimnis der Doppelgänger auf die Spur. Dann gehen sie in einer Aktion mit Hayes und SENECA, die ebenfalls informiert werden, gegen die Doppelgänger vor. Diese scheinen ihr Versagen einzusehen und sterben ohne erkennbaren Grund. Allerdings wird dabei von den Verantwortlichen nicht erkannt, das Mylotta der wahre Feind im Inneren ist.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Yman
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Hallo Lumpazie, danke fürs Einstellen, aber ich glaube, da stimmt etwas nicht.

Der richtige Roman/Titel/Autor, der jetzt an die Reihe kommt, ist

Atlan 635 "Die Nabelwelt - In der Gewalt von Anti-ES" von Hubert Haensel.

Bist du gerade auf dem Oktoberfest? :D
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Lumpazie
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Yman hat geschrieben:Hallo Lumpazie, danke fürs Einstellen, aber ich glaube, da stimmt etwas nicht.

Der richtige Roman/Titel/Autor, der jetzt an die Reihe kommt, ist

Atlan 635 "Die Nabelwelt - In der Gewalt von Anti-ES" von Hubert Haensel.

Bist du gerade auf dem Oktoberfest? :D


Ei - verflixt, Du hast Recht. Da bin ich beim Datum nachschauen (die sind in der Perrypedia falsch eingepflegt), eins weitergesprungen, als eins zurück :unsure:

Bleed.....
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Lumpazie
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Also - etz aber richtig - danke für den Hinweis Yman

Am Montag, den 05. Dezember 1983 erschien der Band 635 der Atlan-Serie:

Die Nabelwelt

von Hubert Haensel

Bild


Handlung:

Die SOL parkt wieder auf Anterf im Barsanter-System und an Bord herrscht eine trügerische Ruhe. Da machen Atlan und Tyari im Bereich von SOL-City ein Objekt aus, das organisch oder aber auch technisch sein könnte. Der Extrasinn nennt es Porter und mental stellt es sich als Sendbote Wöbbeking-Nar'Bons vor. Während Wöbbeking den Solanern das galaktische Epos von Bars und Farynt berichtete, will Porter von Sanny, Kik und Asgard erzählen, deren Schicksal den Arkoniden natürlich interessiert:

In ihrem planetaren Gefängnis sehen die Entitäten Tyar und Prezzar einer ungewissen Zukunft entgegen. Gemeinsam wären sie vielleicht stark genug gewesen, dem Gegner zu widerstehen. Doch daran war inzwischen nicht mehr zu denken. Tyars letzte Hoffnung war das von ihm erzeugte Wesen Tyari. Dies erkannte auch Prezzar – handelte instinktiv und erschuf Mjailam.
Im Überlappungsbereich der beiden Galaxien Farynt und Bars operieren Sanny und Kik an Bord von Asgard. Vor allem die Molaatin stellt Berechnungen an und begreift, weshalb HIDDEN-X Bars-2-Bars erschaffen hat. Vor Ort existieren Nabelwelten, die den Eingang zur Namenlosen Zone darstellen. Dort wiederum existiert die für HIDDEN-X wichtige Quelle der Jenseitsmaterie. Sie war das Ziel der Superintelligenz – die inzwischen der Vergangenheit angehörte. Aber die Tätigkeit des ARCHITEKTEN erbrachte für eine andere Superintelligenz die Gelegenheit – Anti-ES.
Eine solche Nabelwelt wird zum Ziel von Asgard. Der knapp 2000 Kilometer durchmessende Planet umkreist einen Doppelstern aus einer roten und einer gelben Sonne und erhält den Namen Zwielicht. Dort entdecken Sanny und Kik pflanzenfressende Saurier. Kurz darauf werden die beiden von Fremden gefangen genommen, die wie Solaner aussehen. Sie benutzen einen künstlichen Saurier als Fortbewegungsmittel.
Die Multis wie Tega und Pork sind Pflanzenwesen. Als die Natur ihrer Welt sich ändert, müssen sie um ihre Existenz fürchten. Aber die Natur beruhigt sich wieder, Pork und Tega überleben und bekommen Setzlinge. Doch das ganze katastrophale Schauspiel beginnt bald von Neuem und wieder beginnt der Überlebenskampf. Dann erscheinen fremde Wesen in silbernen Vögeln. Sie töten Tega und verschleppen Pork und andere Multis. Pork begreift, dass die Vögel wieder fliegen und sieht seine Welt von weit oben – die dann zerbricht (dazu erläutert Porter, dass die Welt der Multis einem Übergangspunkt in die Namenlose Zone im Wege stand).
Kik und Sanny werden in eine subplanetare Anlage gebracht, verhört und gefoltert. Dabei beweist der Vlahreser einmal mehr seine vielfältigen Begabungen und bewahrt sich und Sanny vor allzu großen Schmerzen. Einige Zeit später erreicht Zwielicht auf seiner Bahn den gemeinsamen Schwerpunkt der beiden Sonnen. Dadurch kommt es zu einigen Kapriolen, die Sanny und Kik zur Flucht nutzen können. Dabei begegnen sie dem Pflanzenwesen Pork, der vom Schicksal seiner Welt berichtet und die Solanerähnlichen als Gyranter bezeichnet.
Über einen Transmitter erreichen sie zu dritt eine Station auf einer weiteren Nabelwelt. Damit zeichnet sich ab, dass Anti-ES diese Welten unter seiner Kontrolle hat und die Gyranter sein Hilfsvolk sind. Des Weiteren spürt Pork die Anwesenheit zweier Gefangener: Tyar und Prezzar. Sie können aber weder zur Intelligenz von Bars, noch zum Instinkt Farynts gelangen. Dafür machen sie Prezzars Ableger Mjailam ausfindig.
Vor allem Sanny gewinnt schnell das Vertrauen des Hünen. Mjailam begreift auch, dass nicht Tyar die Gefahr ist, sondern Anti-ES. Damit wendet er sich sogleich gegen die Gyranter. Das geht einige Zeit gut, doch dann erscheint die negative Superintelligenz und fordert mental Gehorsam. Pork reagiert umgehend, aber bevor Sanny und Kik kapitulieren, schickt die Molaatin Mjailam fort. Er soll in Farynt für Prezzar kämpfen.

Anti-ES macht Sanny und Kik zu seinen Dienern. Sie sollen den Frieden zwischen Beneterlogen und Anterferrantern verhindern. Geschützt durch den Schattenschirm der Gyranter entführen sie Porter von der SOL, der ein Ableger von Pork ist und von Wöbbeking konditioniert wurde. Bevor sich Sannykik zurückziehen, fordern sie Atlan auf, Bars-2-Bars zu verlassen.
Tyari sucht in der Folge Mjailam auf und schließt einen Pakt mit ihm. Anschließend ruft sie nach Asgard. Das organische Raumschiff erweist sich als Falle von Anti-ES, was Tyari aber durchschaut. Sie befreit es und fliegt damit Zwielicht an. Aber die Nabelwelt explodiert vor ihren Augen, womit sich die Spur zu Tyar und Prezzar zunächst wieder verliert.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
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