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Lumpazie
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Liebe Foristen,

in zwei Wochen endet der erste Teil Abschnitt des Zyklus "die Abenteuer der SOL" . Zwar hängen die Abschnitte 500-674 unter diesem Oberbegriff zusammen, dennoch erfolgt mit Band 600 ein kleiner Break. Die Solaner und HiddenX werden abgeschlossen, die Anti-ES Thematik wird angefangen.

Daher würde auch ich hier einen neuen Thread eröffnen. Das erleichtert das Suchen im Forum (sollten mal zukünftige User diesen Zyklus erneut durchsprechen wollen). Auch ist es hier eine Gelegenheit, für neue Mitstreiter beim Lesen einzusteigen, vielleicht hat er eine oder anderen Lust dazu.

Schreibt mir hier Eure Meinung! Ich denke Yman und Cardiff werden weitermachen. Wenn sich neue Foristas mit einfinden, würde uns das sehr freuen. Seit :herz: dazu eingeladen!!!

Also - wenn ich nichts Gegenteiliges höre, dann startet hier in drei Wochen der ANTI-ES-Zyklus :devil:

Lieben Gruss - Euer Lumpazie
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Daher würde auch ich hier einen neuen Thread eröffnen. Das erleichtert das Suchen im Forum (sollten mal zukünftige User diesen Zyklus erneut durchsprechen wollen). Auch ist es hier eine Gelegenheit, für neue Mitstreiter beim Lesen einzusteigen, vielleicht hat er eine oder anderen Lust dazu.


Das ist eine sehr gute Idee! Ich werde auf jeden Fall dabei sein. Schon mal danke fürs Einstellen, Lumpazie! :st:
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Lumpazie
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Sonntag in einer Woche geht es los! Ich denke Cardif wird noch mit einsteigen (er hängt ja noch ein paar Hefte mit dem SOL-Zyklus hinterher). Ansonsten wird es ein 2-Man-Show Yman. Ich stell ein und Du kommentierst :unschuldig:

Aber vielleicht gesellt sich der eine oder andere noch dazu ;)

Ab Heft Nr. 600 behandeln wir die beiden Teilabschnitte des Überzyklus "Abenteuer der SOL":

3 Unterzyklus "Anti-ES" (3807 (219 NGZ))
4 Unterzyklus "Die Namenlose Zone" (3808 (220 NGZ))

Dazu passend am Schluss den Planetenromane:

PR-TB 294 »Der lange Weg der SOL« (3808 (221 NGZ))

Die restlichen Infos zu Autoren, Zeichnern usw findet ihr hier: Klasiker-Zyklus 4: Abenteuer der SOL

Wäre nett, wenn einer der MODs den Start dieses Unterzyklus auch hier aufnehmen würde:

Wer liest zurzeit alte Romane? Links zu den Threads HIER!

Peter Griese hat sich einen Spaß gemacht und den Unterzyklus Anti-ES genau von Atlan-Heft 600-649 spielen - analog zum Zyklus "Das kosmische Schachspiel" in der Perry Rhodan Serie von Heft 600-649.
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Cardif
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Ja, bin auf jeden Fall weiter dabei. Sobald ich aufgeholt habe, steig ich mit ein.

Vielen Dank an Dich, Lumpazie, als Einsteller und Danke auch an Yman, der hier fleissig mitschreibt. :st:

Vielleicht steigt ja wirklich noch jemand ein, lohnen tut es allemal. Ich selbst bin jetzt seit Band 300 dabei und hätte ohne dies hier vermutlich ATLAN nie gelesen.
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Grauer Lord
Siganese
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Jliebe Foristen, ich lese seit X Jahren still die Nostalgie-Threads mit und war besonders von den Diskussionen zum Ptohr-Zyklus sehr angetan. Gepostet habe ich (seit 1979 bei ununterbrochen bei Perry dabei) allerdings bisher nicht. Da der Anti-ES-Zyklus damals, Mitte der 80er, aber meine wohl intensivste Atlan-Phase mit zahllosen Leserbriefen an den armen Peter Griese war, versuche ich mal, bei den anstehenden Roman-Besprechungen mitzumachen. Vieles habe ich noch erstaunlich präsent in der Erinnerung; und trotz vieler Griesescher Fehler (Stichwort Gigantomanie) bot dieser Zyklus bunte, spannende Unterhaltung mit wahrlich noch nie dagewesenen Schauplätzen. Ich krame gleich mal den 600er raus!
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Peter Griese hat sich einen Spaß gemacht und den Unterzyklus Anti-ES genau von Atlan-Heft 600-649 spielen - analog zum Zyklus "Das kosmische Schachspiel" in der Perry Rhodan Serie von Heft 600-649.


Vom Zyklus "Das kosmische Schachspiel" habe ich auch einige Romane, die ich gerne bald mal lesen würde. Vergleiche zum ANTI-ES-Zyklus zu ziehen, könnte interessant sein. Die beiden Zyklen parallel zu lesen, wäre auch sehr interessant. Würde da jemand mitmachen?
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Lumpazie
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Am Montag, den 4. April 1983 erschien der Band 600er Atlan-Serie:

Anti-ES

von Peter Griese

Bild


Handlung:

Wöbbeking will Atlan erzählen, wie sein Schicksal mit dem von ANTI-ES und Chybrain zusammenhängt. Dazu erzählt er ihm, wie ANTI-ES nach seinem Regelverstoß für zehn Relativ-Einheiten in die Namenlose Zone verbannt worden ist. Perry Rhodan hat 3587 in seinem Gespräch mit Laire davon erfahren, als Atlan auf seinen Transfer hinter die Materiequellen vorbereitet worden ist. Durch den temporären Reinkarnationseffekt erlebt Atlan noch einmal Ereignisse aus dem Jahr 3600 nach:

Atlan wacht in einer ihm unbekannten Landschaft auf. Seine letzte Erinnerung ist der Beginn der Reise mit Laire. Durch Notizen und Auskünfte eines Wesens namens Kik erfährt er, dass er sich auf der Basis des Ersten Zählers befindet. Der Erste Zähler ist seit einiger Zeit verschwunden. Immer wenn Atlan schläft, fällt er der Mnemo-Löschung zum Opfer, durch die er alle Erinnerungen an die Geschehnisse seit dem vorherigen Erwachen verliert. Ein achtbeiniger Panther namens Janvrin verhindert, dass Atlan zu viel herausfindet. Daher hat er irgendwann vor der letzten Schlafphase Olp und Kiks Bruder Verynth getötet. Der Arkonide hält sich schon über einhundert Tage auf der Basis auf.

Nachdem Janvrin Atlans Notizblock vernichtet hat, macht sich der Arkonide auf den Weg zu einem auffälligen Felsmassiv, um dort versteckte Notizen zu suchen. Ein Haluter namens Beyl Transot wartet dort auf ihn und gibt ihm ausführliche Notizen, bevor er sich selbst schlafen legt und dadurch ebenfalls der Mnemo-Löschung unterliegt.

Aus den Notizen erfährt Atlan, dass der Erste Zähler auf seiner eigenen Basis gefangen gehalten wird. Er beschließt, die Quelle der Jenseitsmaterie besuchen zu wollen, die in der Nähe liegt. Mit Kik und Beyl Transot macht er sich auf den Weg. Unterwegs entdecken sie zwei Vulnurerinnen namens »Oboja, die Standhafte« und »die ungeborene Jacta«. Oboja weiß, dass sie die Lichtquelle bewachen soll, bis die geborene Jacta zurückkehrt.

Atlan rüttelt Transots Gedächtnis auf, indem er halutisch spricht. Der Haluter erinnert sich, dass er aus der Milchstraße stammt und von einem Unsichtbaren entführt worden ist, um als Helfer gewonnen zu werden. Bevor er mehr erzählen kann, wird er von Janvrin angefallen und trotz Strukturumwandlung getötet. Die beiden Vulnurerinnen flüchten.

Zusammen mit Kik besichtigt Atlan die Quelle der Jenseitsmaterie. Danach will er trotz eines Verbots in das Innere der Basis eindringen. Alleine macht er sich auf den Weg und begegnet mehreren Wartungs- und Forschungsrobotern, die von der Gefangenschaft des Ersten Zählers berichten. Vor 177 Tagen ist ein Unsichtbarer angekommen, hat Atlan mitgebracht und den Zähler eingesperrt. Roboter, die sich an die Oberfläche wagen, werden von Janvrin vernichtet. Bevor Atlan mehr erfährt, attackiert Janvrin die Roboter und vernichtet einige von ihnen.

In einem Dom wird Atlan Zeuge, wie ein mächtiges Geisteswesen ein schwächeres Wesen jagt, das einen fünf Meter großen, eiförmigen Körper hat. Das schwächere Wesen versteckt sich in Atlan und entkommt auf diese Weise. Er erfährt, dass das große Wesen ANTI-ES ist. Das schwächere Wesen ist ein geläuterter Teil von ANTI-ES, der sich abgespalten hat. Die Basis befindet sich in der Namenlosen Zone, in die ANTI-ES verbannt worden ist. ANTI-ES hat Atlan entführt, um die Kosmokraten zu erpressen. Bevor das Wesen, das sich noch keinen Namen gegeben hat, weiter flüchten muss, beauftragt es Atlan, den Ersten Zähler zu befreien.

Dazu muss er einen Wohnturm erklettern, an dem eine Gondel hängt. Darin ist der Erste Zähler gefangen. Durch eine betäubende Wirkung droht Atlan einzuschlafen. Dank des Extrasinns gelangt er zur Gondel, die von zwei Energiefeldern umgeben ist: Eines hält Metall ab, das andere körperlose Wesen. Mit Atlans Körper entkommt der Erste Zähler und schützt den Ableger von ANTI-ES durch eine Hülle aus Jenseitsmaterie. Er kehrt laut einem Roboter zum Spinar zurück. ANTI-ES entreißt Atlan zur Strafe den Extrasinn und schleudert diesen als körperloses Bewusstsein fort.

Der Ableger fängt den Extrasinn auf und trägt ihn zur Basis zurück. Er will sich nun Wöbbeking, der Suchende Starke, oder Nar'Bon, der Neugeborene, nennen. Bei der Basis kommt es zu einer kurzzeitigen Vereinigung, bei der Chybrain entsteht. In der Quelle erhält Chybrain seinen Körper aus Jenseitsmaterie, als ANTI-ES angreift und Wöbbeking zwingt, Chybrain fortzuschleudern. Der Extrasinn bleibt bei der Quelle zurück.

Atlan erwacht ohne Erinnerung und erhält den Extrasinn zurück. Als er das nächste Mal erwacht, befindet er sich in einem Gefängnis.

Wöbbeking muss die SOL verlassen und bricht die Erinnerung ab. Breckcrown Hayes entscheidet, dass die SOL nach Xiinx-Markant fliegt, um die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst zurückzuholen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Grauer Lord
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Nach 35 Jahren zum ersten Mal wieder gelesen - und restlos begeistert gewesen. Was wurde da auf den knapp über 60 Seite für ein Feuerwerk an Ideen ausgebreitet! Kanongetreu verknüpft Peter Griese den dramatischen Abschied Atlans aus der Kosmischen Fabrik in Erranternohre, die Begleitung durch Laire mit seinem kosmischen Hintergrund usw. mit dem neuen, rätselhaften Schauplatz der Namenlosen Zone, die bis dato ja wohl nur einmal, in PR 649, erwähnt wurde. Atlan erreicht die Gegend hinter den MQs also nicht, wird vorher von Anti-ES abgefangen und in die Namenlose Zone umgeleitet. Was bisher nur ein steriler Begriff für einen Verbannungsort für Anti-ES war, wird zum abenteuerlichen Hintergrund, in dem es Zähler gibt, die die Relativ-Einheiten des Verbannten "zählen" bzw. betreuen und im übrigen im sogenannten "Spinar" leben. Dazu wird die Basis des ersten Zählers als Lebens-Plattform im absoluten Nichts der Namenlosen Zone plakativ eingeführt und ist gerade groß genug, um sich bei den Wanderungen Atlans über die Oberfläche schnell heimisch zu fühlen.
Auch das Sichtbarwerden der eigentlich ja unbegreiflichen SI Anti-ES stört mich hier nicht, schließlich ist sie ja verbannt und geschwächt, vielleicht gehört gerade das ja zu den Spielregeln in der namenlosen Zone. Und dass sich bereits in kurzer Zeit ein kleiner, geläuterter Teil von nti-ES abgespalten hat, dessen Spur in Richtung Nar`Bon und Wöbbeking weist, spricht ja auch dafür, dass die "Therapie" Namenlose Zone "wirkt". Rätsel bleiben am Ende ohne Zahl, etwa die Herkunft der Quelle der Jenseitsmaterie, das Auftauchen zweier Vulnurer oder von Kik und Beyl Transot. Letzteren finde ich eher zu skizzenartig gezeichnet, denn mal ehrlich: Ein Haluter, der schlafen muss und einfach umkippt? Kann der nicht seine zweite Gehirnhälfte anschmeißen?
Warum Janvrin ausgerechnet wie ein irdischer Panther aussehen muss, hat sich mir damals auch schon nicht erschlossen, aber was soll`s.
Die Genese Chybrains als Kind von Extrasinn und Anti-Es-Abspaltung war sicher mutig und mal etwas ganz anderes, zumindest kolossal überraschend.
Alles in allem ein Prachtstück von einem JuBi-Band mit interessanter Handlung und einem Setting, das damals Lust auf mehr machte. Selten hatte sich die ATLAN-Serie so sehr frei gestrampelt und einen eigenen, unverwechselbaren Charakter entwickelt.
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Yman
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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 4. April 1983 erschien der Band 600er Atlan-Serie:

Anti-ES

von Peter Griese


Vielen Dank für's Einstellen, Lumpazie!

Mir fiel es schwer, in den Roman hineinzukommen. Im 2. Kapitel erwacht Atlan in einer seltsamen Welt, alles ist neu und rätselhaft. Vielleicht schadet es nicht, wenn man sich zuerst ganz genau die sehr gute Risszeichnung der Basis des Ersten Zählers in der Heftmitte anschaut. Dann kann man sich die Handlung sehr viel besser vorstellen. Nachdem ich alles bis dahin noch einmal gelesen hatte, gefiel mir der Roman sehr gut.

Anti-ES wurde von den Kosmokraten für zehn Relativ-Einheiten in die Namenlose Zone verbannt, die sich irgendwo zwischen dem Normaluniversum und dem Hinter den Materiequellen befindet, aber Anti-ES gelang es, die Basis des Ersten Zählers zu übernehmen, der offenbar das Verstreichen der zehn Relativ-Einheiten zählen sollte, und Atlan auf diese Basis zu entführen, bevor dieser hinter die Materiequellen wechseln konnte. Diese kleine Welt der Basis des Ersten Zählers, in der Atlan immer wieder das Gedächtnis verlor, wenn er in den Schlaf fiel, war sehr faszinierend und rätselhaft. Es war schön zu lesen, wie Atlan sich, immer einige Schritte vor und wieder zurück, alles nach und nach erschlossen hat.

Der achtbeinige Panther Janvrin (gute Innenillustration), der die Funktion eines Wächters hat und mit rein physischer Gewalt sogar einen Haluter töten kann und gegen Strahlschüsse immun ist, war für Atlan praktisch unbesiegbar. Auch gegen Anti-ES konnte Atlan nichts ausrichten, aber Anti-ES brauchte Atlan noch als Geisel. Was genau mit Atlan dann aber, nachdem er den Ersten Zähler befreit hatte, geschah, ist noch nicht klar.

Erst einmal ist nur klar, dass die SOL sich mit Atlan an Bord auf den Weg macht, sich die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst zu beschaffen. Das Ziel ist die Galaxis Xiinx-Markant. Was die SOL dort erwartet, ist völlig offen, nur der Gegenspieler, die negative Superintelligenz Anti-ES, ist nun von Anfang an bekannt. Wie stark oder geschwächt Anti-ES durch die Verbannung ist, bleibt abzuwarten. Zu erwarten ist aber, dass Anti-ES eher indirekt agiert und Helfer wie z.B. Janvrin vorschicken wird.
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Lumpazie
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Am Montag, den 11. April 1983 erschien der Band 601er Atlan-Serie:

Die Kriegsplaneten

von Horst Hoffmann

Bild


Handlung:

Ein Ableger von HIDDEN-X bemerkt die Ankunft der SOL in Xiinx-Markant. Er lässt sich von ANTI-ES das Manifest A zur Verfügung stellen.

Bei der Vermessung von Xiinx-Markant bemerkt die SOL die Dunkelzone um den Kern der Galaxie. Das Atlan-Team nimmt den Kreuzer GIRGELTJOFF mit Uster Brick und Vorlan Brick als Piloten und fliegt die Dunkelzone an. Die SOL kümmert sich um die Erkundung der Randgebiete.

Starker Funkverkehr führt das Generationenschiff zum Aulerbaul-System. Dort führen viele verschiedene Völkergruppen auf den Planeten Steinzeit, Mittelalter, Gegenwart und Zukunft Kriege gegeneinander, darunter die hier beheimateten Auler. Die Kreuzer STARBUCK, COONEY, STERNENSILBER, HAGGARD und HALO werden unter den Kommandos von Lyta Kunduran, Wajsto Kolsch, Jenner Pipelow, Stana Osikowa und Herget Blow ausgeschickt.

Die HAGGARD unter Kolsch landet bei Burg Ciosa auf Mittelalter. Da die Auler in der Burg den Kreuzer für einen neuen Angreifer halten, greifen sie unverzüglich an und töten einen Solaner. Die HAGGARD riegelt sich daraufhin mit einem Schutzschirm ab. Sonden beobachten, wie Schiffe der Auler landen und neue Gruppen von Kämpfern verschiedener Rassen als Nachschub auf den Planeten bringen. Darunter sind auch Auler mit gelöschtem Gedächtnis.

Als der Kreuzer angreifende Auler paralysiert, funkt eine Station unter der Burg. Daraufhin materialisiert Janvrin in der HAGGARD und zerstört die Technik. Solaner werden nur getötet, wenn sie Waffen benutzen, die über mittelalterliches Niveau hinausgehen. Zusätzlich legt ein Störfeld die Maschinen des Kreuzers lahm. Ohne moderne Technik sind die Auler eine ernste Bedrohung und stürmen das Schiff.

Lyta Kunduran kümmert sich mit der STARBUCK um Steinzeit. In einem Dorf werden sie und ihre Begleiter vom Schamanen überrascht, bei dem es sich um einen getarnten Raumfahrer handelt. Nachdem sie sich befreit haben und den Schamanen als Gefangenen zum Kreuzer bringen wollen, wütet in diesem bereits Janvrin. Auch hier legt ein Feld die Technik lahm.

Die COONEY gerät nach einer Landung in einem Meer auf Gegenwart ebenfalls in Schwierigkeiten, da Janvrin jede Nutzung von moderner Technik ahndet.

Die HALO beobachtet den Planeten Auler nur aus der Ferne und stellt fest, dass die anderen Planeten regelmäßig von Transporter angeflogen werden. Von der STERNENSILBER aus werden Raumschlachten um Zukunft beobachtet. Beide Kreuzer bleiben unbehelligt, weil sie nicht landen können.

Die SOL schickt sechs Kreuzer zur Rettung. Auf Mittelalter greifen die Kreuzer KOMETENSCHWEIF und METEOR ein. Kolsch schlägt vor, Janvrin durch Einsatz aller Beiboote zu überlasten. Mehrere Jäger vernichten die Burg und schalten so das Störfeld aus. So können alle Überlebenden der HAGGARD und der Auler Zettec von Navas geborgen werden. Die anderen Kreuzer schleppen die STARBUCK und die COONEY zurück zur SOL.

Daraufhin greift Janvrin auf der SOL an. Es zeigt sich, dass er Schwierigkeiten hat, gestaffelte Schutzschirme zu durchdringen. So beschränkt er sich darauf, den gefangenen Auler zu töten. Von ihm haben die Solaner nur erfahren, dass Völker gezielt ins System geholt werden, um sie in Kämpfen zu testen.

Federspiel spürt, dass Sternfeuer in großer Gefahr ist. Außerdem hat sich die GIRGELTJOFF lange nicht mehr gemeldet. Die SOL nimmt Kurs auf die Dunkelzone, um dem Kreuzer zu helfen.

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Lumpazie
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Grauer Lord hat geschrieben:Jliebe Foristen, ich lese seit X Jahren still die Nostalgie-Threads mit und war besonders von den Diskussionen zum Ptohr-Zyklus sehr angetan. Gepostet habe ich (seit 1979 bei ununterbrochen bei Perry dabei) allerdings bisher nicht. Da der Anti-ES-Zyklus damals, Mitte der 80er, aber meine wohl intensivste Atlan-Phase mit zahllosen Leserbriefen an den armen Peter Griese war, versuche ich mal, bei den anstehenden Roman-Besprechungen mitzumachen. Vieles habe ich noch erstaunlich präsent in der Erinnerung; und trotz vieler Griesescher Fehler (Stichwort Gigantomanie) bot dieser Zyklus bunte, spannende Unterhaltung mit wahrlich noch nie dagewesenen Schauplätzen. Ich krame gleich mal den 600er raus!


Hallo Grauer Lord, noch ein verspätestes "Willkommen" hier im Thread, schön das Du uns an Deinen Erinnerungen teilhaben lässt :st:

Yman hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:Peter Griese hat sich einen Spaß gemacht und den Unterzyklus Anti-ES genau von Atlan-Heft 600-649 spielen - analog zum Zyklus "Das kosmische Schachspiel" in der Perry Rhodan Serie von Heft 600-649.


Vom Zyklus "Das kosmische Schachspiel" habe ich auch einige Romane, die ich gerne bald mal lesen würde. Vergleiche zum ANTI-ES-Zyklus zu ziehen, könnte interessant sein. Die beiden Zyklen parallel zu lesen, wäre auch sehr interessant. Würde da jemand mitmachen?


Prinzipell eine gute Idee - allerdings haben beide Zyklen so gut wie keinerlei Berührungspunkte. Griese machte sich halt einen Spass und brachte Anti-ES hier wieder ins Spiel - das kosmische Schachspiel bereitet aber "nur" die Bühne dafür vor. Es gab mal im alten Forum einen Thread, in dem einige Foristen (u.a. Wepe) den Naupaum-Zyklus aufarbeiteten - allerdings weis ich nicht, ob da der ganze Zyklus oder nur der Teil mit der Gehirnodysee abgearbeitet wurde. Von daher wäre es vielleicht gar nicht schlecht, den Zyklus das kosmische Schachspiel nochmal zu besprechen. Wie ich sehe, suchst Du in anderen Threads schon fleissig Mitstreiter :st:
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Ein Haluter, der schlafen muss und einfach umkippt? Kann der nicht seine zweite Gehirnhälfte anschmeißen?
Warum Janvrin ausgerechnet wie ein irdischer Panther aussehen muss, hat sich mir damals auch schon nicht erschlossen, aber was soll`s.


@ Grauer Lord: Deinen Beitrag habe ich jetzt erst gesehen. Das liegt wohl leider daran, dass es Zeit braucht, bis deine Beiträge freigeschaltet sind, und dass nach dem Freischalten bereits andere Beiträge dazu kommen können, so dass man es nicht mitbekommt, wenn solche nachträglich freigeschalteten Beiträge dazwischenrutschen.

Dein Beitrag gefällt mir sehr gut. Dass der Haluter schlafen musste, lag sicher an dem Einfluss von Anti-ES. Dass Janvrin wie ein irdischer Panther aussieht, stimmt nicht ganz, da Janvrin ja acht Beine hat, er sieht aber nicht wie eine Spinne aus (es gibt eine schöne Illustration im Heft). Ich finde Jarvin sehr gelungen. Er ist eben sehr schnell und aggressiv und kann es mit einem Haluter aufnehmen. Ich weiß nicht mehr, ob die acht Beine bei dem Kampf gegen den sechsgliedrigen Haluter eine große Rolle spielten, aber der Haluter konnte sich gegen Jarvin nicht besonders gut wehren. Vielleicht hat Anti-ES Jarvin aus genau diesem Grund als Wächter bzw. Stellvertreter ausgewählt.
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Grauer Lord
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@Yman
@Lumpazie

Ja, das ist wirklich misslich, ich muss wohl erst 30 Postings abgesetzt haben, um freigeschaltet zu werden. Bin ich aber auch irgendwie selber schuld,
schließlich hätte ich ja nicht jahrelang bloß passiv mitlesen müssen. Melde mich in Kürze zu ATLAN 601, gegen Ende des Zyklus müsste die Kommunikation
dann ja von der Systematik des Forums her schneller laufen.
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Grauer Lord
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Klassischer Zykluseinstieg von Horst Hoffmann, der beim Nachlesen spannender war, als ich ihn in Erinnerung hatte. Die SOL erreicht die Galaxis Xiinx-Markant, in der der namenlose Ableger von HIDDEN-X, der längst dem viel mächtigeren Anti-ES anheimgefallen ist, serientypische Selbstgespräche spinnt, das „Manifest A“ anfordert und seine Fäden spinnt. Exemplarisch wird am Beispiel des Aulerbaul-Systems verdeutlicht, was in dieser Galaxis des Krieges eigentlich los ist; auf offenbar künstlich gestalteten Planeten eines Sonnensystems kämpfen diverse Völker im Rahmen unterschiedlicher Zivilisationsstufen bis zur völligen Vernichtung gegeneinander, um am Ende ein „Siegervolk“ zu ermitteln. Als die diversen Beiboote der SOL Technik einsetzen, die nicht zum jeweiligen Niveau passt, taucht Janvrin auf - und wütet gar fürchterlich unter den Solanern. Die Auftritte des monströsen, achtbeinigen Ungetüms sind an dieser Stelle überzeugend geschildert, die animalische Wildheit und das gleichzeitig unbesiegbare sowie völlig Fremde kommen gut rüber.
Am Ende wirkt die ganze Konstruktion heute auf mich allerdings wie eine Vorwegnahme des Kriegerkultes in der MB Estartu; dazu gibt’s die Erkenntnis, dass die Solaner hier auf eine uralte, eingespielte Kultur des Krieges gestoßen sind. Das angeteaserte Rätsel des Staubmantels um das galaktische Zentrum macht neugierig. Dazu gibt es Entfernungsangaben: wir sind jetzt 7,6 mio LJ von Pers-Mohandot entfernt, dazu wartet 2,4 mio LJ entfernt schon die Kreuzgalaxis Bars-2-Bars.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Klassischer Zykluseinstieg von Horst Hoffmann, der beim Nachlesen spannender war, als ich ihn in Erinnerung hatte. Die SOL erreicht die Galaxis Xiinx-Markant, in der der namenlose Ableger von HIDDEN-X, der längst dem viel mächtigeren Anti-ES anheimgefallen ist, serientypische Selbstgespräche spinnt, das „Manifest A“ anfordert und seine Fäden spinnt.



Die SOL in einer neuen Galaxis, ein spannender Roman von Horst Hoffmann, das klingt sehr viel versprechend. Die zwei aktuellen Romane 601 und 602 werde ich morgen lesen und dann etwas dazu schreiben. Ein klassischer Zykluseinstieg, das gefällt mir. Über Anti-ES weiß ich sehr wenig. Vielleicht ist es auch mal spannend, zuerst den Atlan-Zyklus und erst danach den PR-Zyklus "Das kosmische Schachspiel" zu lesen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 18. April 1983 erschien der Band 602er Atlan-Serie:

Vorstoß ins Chaos

von Horst Hoffmann

Bild


Handlung:

Die GIRGELTJOFF stößt bei ihrem Flug zur Dunkelzone am 11. Oktober 3807 auf eine Raumschlacht. Der Kreuzer bleibt zur Erkundung in der Nähe. Es stellt sich heraus, dass verschiedene Gruppen von Schiffen eintreffen, von denen jede gegen jede kämpft. Als Atlan, Bjo Breiskoll, Joscan Hellmut und der Bordmutant Tennert Slafft in ein lahmgelegtes Schiff eindringen, führt dies fast zur Katastrophe, weil weitere Schiffe eintreffen, die dem Kreuzer überlegen sind. Die Bergung des Enterkommandos gelingt nur, weil wiederum überlegene Schiffe eintreffen und in den Kampf eingreifen. Xiinx-Markant erweist sich im Gegensatz zu den geschaffenen Friedenszellen als Kriegszelle.

Am Rand der Dunkelzone entdecken die Solaner das Skuz-System, dessen einziger Planet Skuzavar immer für einige Tage durch das Dunkelgebiet fliegt. Die GIRGELTJOFF fliegt im Orbit des Planeten in das Dunkelgebiet, wo eine künstliche Sorglosigkeit die Besatzung befällt. Dadurch fliegt das Schiff wesentlich tiefer als beabsichtigt in die Wolke. Dadurch kann Janvrin an Bord kommen und die technischen Einrichtungen zerstören. Erst als man auf Sannys Vorschlag mit einem Raumjäger Flüchtende vortäuscht und Janvrin zu dem Jäger teleportiert, der sich daraufhin selbst zerstört, wird man ihn los.

Schwer angeschlagen, landet der Kreuzer hart auf Skuzavar, wo das Schiff von der einheimischen Flora und Fauna angegriffen wird. Cpt'Carch begegnet dem Skuzavarer Eilender und kann mit ihm kommunizieren, da er eine geistige Verwandtschaft spürt. Eilender berichtet von einer Botschaft, die zum Kampf auffordert. Seitdem sind seine Artgenossen allesamt aggressiv, während er als einziger immun ist. Als er von Cpt'Carch erfährt, dass die Solaner im Frieden leben, paktiert er mit den Pflanzen gegen seine Artgenossen, um die Solaner zu retten, was er mit dem Leben bezahlt.

Die überlebenden Solaner können sich dafür auf einem Plateau verschanzen. Als der Planet in die Dunkelwolke eintritt, greift Janvrin an. Die Schutzschirme halten gerade die viereinhalb Tage statt, bis Janvrin verschwindet. Der Rest wird von der SOL geborgen.

Am 25. Oktober 3807 zieht sich die SOL in den Ortungsschutz eines Blauen Riesen, wenige Lichtjahre vom Rand der Dunkelzone entfernt, zurück.

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Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 11. April 1983 erschien der Band 601er Atlan-Serie:

Die Kriegsplaneten

von Horst Hoffmann


Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 18. April 1983 erschien der Band 602er Atlan-Serie:

Vorstoß ins Chaos

von Horst Hoffmann


Die beiden Titelbilder gefallen mir sehr gut!

Der Doppelroman von Horst Hoffmann ist eine gute Einführung in den neuen Zyklus bzw. in die neu von der SOL angeflogene Galaxis Xiinx-Markant, in der Krieg und Chaos herrschen und eine geheimnisvolle Dunkelzone existiert, die von dem achtbeinigen Wunder-Panther Janvrin bewacht wird, der auch eine Schiedsrichterrolle im Aulerbaul-System einnimmt.

Das Aulerbaul-System hat folgenden Aufbau:

Planet 4: Auler
Planet 5: Steinzeit
Planet 6: Mittelalter
Planet 7: Gegenwart
Planet 8: Zukunft

Auf den Planeten 5 bis 8 herrscht Krieg, aber es dürfen nur Waffen der entsprechenden Technologiestufe eingesetzt werden. Das bekommen die von der SOL entsandten Kreuzer zu spüren, die von Janvrin angegriffen werden. Janvrin ist fast unbesiegbar und kann scheinbar an mehreren Orten zugleich eingreifen.

Das hat mir sehr gut gefallen, dass sich die SOL-Kreuzer STARBUCK, HAGGARD und COONEY auf den Planeten Steinzeit, Mittelalter und Gegenwart gegen Angriffe sowohl der Einheimischen als Janvrins wehren mussten, und dabei die Technik nicht einfach so ausgefallen ist, sondern gezielt nach bestimmten Regeln von Janvrin (mit roher Gewalt) zerstört wurde.

Janvrin ist furchterregend und animalisch, aber gleichzeitig sehr schlau. Trotzdem ist er nicht ganz unbesiegbar. Die Idee, ihn durch eine Vielzahl von gleichzeitigen Aktionen zu überfordern, hat mir sehr gut gefallen, und an Bord der SOL ist man mit Hilfe dichtgestaffelter höherdimensionaler Schutzschirme einigermaßen mit Janvrin fertig geworden.

Der Doppelroman war sehr gut aufgeteilt. Der zweite Teilroman zeigt Atlans Erkundungsaktion zur Dunkelzone. Zuerst begegnet Atlans Kreuzer GIRGELTJOFF fremden Raumschiffen, deren blaue Schutzschirme nicht so besonders vor Paralysatoren schützen, aber dann tauchen andere Schiffe auf, die der GIRGELTJOFF gefährlich werden, die auf einem primitiven Saurierplaneten, wo ebenfalls Krieg und Chaos herrschen, notlanden muss.

Eine der Saurierspezies ist telepathisch und telekinetisch begabt und wird Atlans Team sehr gefährlich, ebenso wie Janvrin. Auch hier gelingt mit Hilfe von gestaffelten Schutzschirmen die Rettung. Eine besondere Rolle spielt Cpt'Carch, der wieder einmal Probleme mit seiner Existenzform hat, von der er nicht weiß, ob sie seine endgültige ist, und er scheint nun eine Metamorphose anzustreben, was ich sehr interessant finde. Zu Cpt'Carchs Merkwürdigkeiten zählt, dass er gewisse paranormale Begabungen hat, die sehr unregelmäßig auftreten, wenn es gerade zur Handlung passt. ;)

Am Ende des Doppelromans hat die SOL etliche Tote zu beklagen, geschätzt etwa um die 40-50, und zwei Kreuzer verloren: Die HAGGARD und die GIRGELTJOFF, wobei die STARBUCK und COONEY auch nur noch Schrottwert haben. Wenn es so weiter geht, dürfte Atlan sehr bald ein Problem haben, die Besatzung der SOL für weitere Aktionen, die der Wiederbeschaffung der Varnhagher-Ghynnst-Koordinaten dienen, zu motivieren.
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Lumpazie
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Am Montag, den 25. April 1983 erschien der Band 603er Atlan-Serie:

Der Plan des Rächers

von Peter Terrid

Bild


Handlung:

Auf dem Planeten Terv steuert die Unterwasser-Stadt Astarnam den Dephner-Graben an. Dort hilft der Terver Gusthar Irrido gemeinsam mit Kerban dem Tangmeister Juccan Bresalph, einen Schneidfisch als weitere Waffe neben dem Schweißtang einzufangen. Astarnam geht eilig auf eine Tarnposition, als die SOL den Planeten ansteuert.

Auf der SOL hat Hallam Blake eine Vorahnung und darf deshalb mit einem Kreuzer einen Erkundungsflug unternehmen. Der Kreuzer kann die SOL gerade noch rechtzeitig vor einem Hypersturm warnen, der von der Sonne ausgeht, die von dem Generationenschiff als Versteck genutzt wird. Vierzig zylinderförmige Schiffe greifen an und zerstören mit ihrer Spezialwaffe, dem Hypervereiser, den Kreuzer ULTRAHEXE. Der Kreuzer, zu dessen Besatzung Blake gehört, kann die Überlebenden bergen. Lediglich Hage Nockemann, Blödel und Argan U bleiben zurück und gelten seitdem als verschollen. Die Fremden werden nach ihrer Waffe, die auch Schutzschirme durchdringt, Vereiser genannt.

Als neues Versteck fliegt die SOL Terv an und nennt den scheinbar unbewohnten Planeten Ocean. Die SOL und der nachkommende Kreuzer tauchen in den Ozean ein.

In Astarnam taucht ein Androide auf, der sich Anti-Homunk nennt. Er beauftragt die Terver, die SOL an der Flucht zu hindern. Die Terver setzen ihren Schweißtang gegen den Kreuzer ein und zerstören eine ausgeschleuste Space-Jet, die vom Tang zerquetscht wird. Jedoch wiegen sie die Solaner in Sicherheit, indem sie den Tang abfallen lassen, als der Kreuzer Schwachstrom durch seine Hülle fließen lässt.

Anti-Homunk bringt ein Kunstwesen auf die SOL, das allen, die es ansehen, als Chart Deccon erscheint. Selbstverständlich akzeptieren die Betroffenen seine Befehlsgewalt, als er die totale Evakuierung der SOL einleiten will. Atlan und Hallam Blake spüren ihn innerhalb der Kugelschale SENECAS auf, wo er sich mit Anti-Homunk berät. Da der Tod des echten Deccon Anti-Homunk nicht bekannt gewesen ist, muss das Deccon-Wesen viel Energie zur Beeinflussung aufwenden. Anti-Homunk verschwindet beim Auftauchen Atlans. Das Wesen wird getötet, als es Hallam Blakes »Perseus-Optik« aufsetzt, die einen direkten Blick auf die Umgebung durch integrierte Spiegel verhindert.

Die SOL wird von mehreren Städten am Start gehindert. Anti-Homunk befiehlt den Angriff. Auf Astarnam wird ein Angriffsversuch mit dem Schneidfisch durchgeführt. Durch Rückkoppelung der Gedankensteuerung wird Gusthar Irrido jedoch aggressiv und lässt den Fisch die eigene Stadt angreifen. Dafür wird er verhaftet.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
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Grauer Lord
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Noch zu 602: Dschungelabenteuer sind eigentlich nicht so meins. Überraschend finde ich die große Zahl der Todesopfer auf Seiten der Solaner, das würde heute wohl etwas anders, mehr auf den Einzelfall fokussiert, geschildert. Dass Janvrin die SOL-Beiboote wie Weißblech zerfetzt, am Ende aber doch den kürzeren zieht, finde ich dramaturgisch schwierig. Hier haben wir es von Anfang an mit einem Gegner zu tun, der Atlas Mission mit einem Prankenhieb beenden könnte, es aber (natürlich) nicht tut, weil er er bestimmten, exposetechnisch nötigem Einschränkungen unterliegt. Typisch ist auch das selbstverliebte Selbstgespräch des Drahtziehers im Hintergrund, Motto: Alles läuft nach Plan, werde meinen Auftrag erfüllen etc.
Man muss aber natürlich auch berücksichtigen, dass der Roman vor gut 35 Jahren geschrieben wurde. Gut und typisch für die damalige Zeit ist die Konferenz der Protagonisten am Ende des Romans, bei der alles bisher Geschehene eingeordnet wird. Das habe ich zuletzt bei PR, vor allem im Tribunals-Zyklus, sehr oft schmerzlich vermisst. Das Setting Xiinx-Markant ist jedenfalls durch Hoffmanns Doppelroman eindrucksvoll vor uns ausgerollt worden.
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Yman
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Grauer Lord hat geschrieben:Noch zu 602: Dschungelabenteuer sind eigentlich nicht so meins. Überraschend finde ich die große Zahl der Todesopfer auf Seiten der Solaner, das würde heute wohl etwas anders, mehr auf den Einzelfall fokussiert, geschildert.

Das gab es früher auch schon, als Spezialität von William Voltz, das muss aber, abhängig vom Autor, nicht besser laufen als in diesem Roman, in dem es Horst Hoffmann ganz gut gelang, die Schrecken eines plötzlichen Todes zu veranschaulichen. In vielen Fällen traf es vor allem Leute, die die Regel, keine Technik einzusetzen, die nicht in die Zeit passt, nicht beachtet haben. Das war schon spannend.

Grauer Lord hat geschrieben:Dass Janvrin die SOL-Beiboote wie Weißblech zerfetzt, am Ende aber doch den kürzeren zieht, finde ich dramaturgisch schwierig. Hier haben wir es von Anfang an mit einem Gegner zu tun, der Atlas Mission mit einem Prankenhieb beenden könnte, es aber (natürlich) nicht tut, weil er er bestimmten, exposetechnisch nötigem Einschränkungen unterliegt. Typisch ist auch das selbstverliebte Selbstgespräch des Drahtziehers im Hintergrund, Motto: Alles läuft nach Plan, werde meinen Auftrag erfüllen etc.

Gelegenheiten, Atlans Mission zu beenden, gab es für seine Gegner bereits genügend. Allein Hidden-X selbst hatte zahlreiche Gelegenheiten, verlor sich aber nur zu gerne in diesen selbstverliebten Selbstgesprächen. Realistisch betrachtet dürfte Atlan die gut geschützten Bereiche der SOL gar nicht mehr verlassen, und selbst die SOL würde gegen ein Wesen wie Janvrin oder Anti-ES selbst kaum Schutz bieten. Auf der anderen Seite sind schwache Gegner, die der SOL nichts anhaben könnten, sehr langweilig, und das würde mir noch weniger gefallen. Horst Hoffmann hat das ganze Problem in diesem Doppelroman jedenfalls sehr gut gelöst.



Lumpazie hat geschrieben:Am Montag, den 25. April 1983 erschien der Band 603er Atlan-Serie:

Der Plan des Rächers

von Peter Terrid

Handlung:

Auf dem Planeten Terv steuert die Unterwasser-Stadt Astarnam den Dephner-Graben an. Dort hilft der Terver Gusthar Irrido gemeinsam mit Kerban dem Tangmeister Juccan Bresalph, einen Schneidfisch als weitere Waffe neben dem Schweißtang einzufangen. Astarnam geht eilig auf eine Tarnposition, als die SOL den Planeten ansteuert.

Auf der SOL hat Hallam Blake eine Vorahnung und darf deshalb mit einem Kreuzer einen Erkundungsflug unternehmen. Der Kreuzer kann die SOL gerade noch rechtzeitig vor einem Hypersturm warnen, der von der Sonne ausgeht, die von dem Generationenschiff als Versteck genutzt wird. Vierzig zylinderförmige Schiffe greifen an und zerstören mit ihrer Spezialwaffe, dem Hypervereiser, den Kreuzer ULTRAHEXE. Der Kreuzer, zu dessen Besatzung Blake gehört, kann die Überlebenden bergen. Lediglich Hage Nockemann, Blödel und Argan U bleiben zurück und gelten seitdem als verschollen.


Nockemann, Blödel und Argan U sind also diejenigen, die von den Übrigen getrennt, dann im nächsten Roman ihr eigenes Abenteuer erleben. Blödel finde ich ja oft nervig, manchmal auch gut, aber mit Peter Terrids Alter Ego Hallam Blake kann ich nichts anfangen. Den finde ich nervig, und es hat mich schon ziemlich genervt, dass dieser Hallam Blake so vertraulich an Atlans Seite auftaucht. Für mich gehört er definitiv nicht zu Atlans Team, und er hat auch keine besonderen Fähigkeiten, mit denen er unbedingt dazu gehören müsste.

Auf jeden Fall war der Roman sehr abwechslungsreich. Terrid hielt sich nicht lange mit etwas auf, es ging immer gleich weiter mit der nächsten Herausforderung.

Auf dem Planeten Terv gibt es diese gigantischen pilzförmigen Unterwasserstädte, die auch manövriert werden können. Das hat mir gut gefallen, auch diese Angriffe mittels Flora und Fauna des Planeten (Schweißtang, Schneidfische). Auch das Titelbild, wie die SOL in den Ozean des Planeten eintaucht, gefällt mir sehr gut. Wie aber auf einem solchen Ozeanplaneten eine fortgeschrittene technische Zivilisation entstehen kann, wird nicht erklärt.

Eine ganz nette Idee war, den Leichten Kreuzer mit Hallam Blake an Bord, das einfach lichtschnelle Funksignal mit einer Botschaft des SOL, die verpasst worden war, einholen zu lassen. In der Realität geht das kaum. Ein Funksignal kann man da mit einem Raumschiff nicht mehr einholen. Man kann nur auf eine Reflektion hoffen. Warum aber hatte Hallam Blakes Kreuzer keinen Namen?

Die SOL verliert nun einen anderen Kreuzer, die ULTRAHEXE, durch einen Vereiser, den unbekannte Walzenschiffe einsetzten. Das Element der Kälte lässt grüßen. Ein Raumbereich, z.B. die Zentrale eines Schiffes, kann durch diese Waffe auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt werden. Auch das ist eine sehr interessante Idee, aus der sich noch einiges machen lässt.

Vorerst sitzt die SOL nun auf dem Planeten Terv fest, und ganz in der Nähe ist nun Anti-Homunk aufgetaucht, ein vermutlich sehr mächtiger Helfer von Anti-ES. Seine Aktion mit dem falschen Chart Deccon hatte keinen Erfolg, aber es war doch knapper als es eigentlich hätte sein dürfen. Atlan kann ja nicht der einzige Mentalstabilisierte an Bord der SOL sein. Was ist mit den Mutanten, mit SENECA, diversen Extras usw.?
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Grauer Lord
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Ein locker-flockig von Peter Terrid verfasster Roman mit einem ausgezeichneten Titelbild; schon faszinierend, wie viele Versionen der SOL Jonny Bruck gemalt hat, dieses Modell gefällt mir jedenfalls besonders gut. Der Roman reißt mehrere Themen an, von denen mir die Ebene der Unterwasserstädte gut gefallen hat, auch wenn am Ende offen bleibt, wie sich die Zivilisation der Terver in ihren Kilometergrossen Pilzstädten eigentlich entwickeln konnte. Vermutlich wurden sie im Rahmen der Kriegszelle Xiinx-Markant in der Vergangenheit einfach hier „abgeladen“. Das Auftauchen Anti-Homunks macht auf die weiteren Romane neugierig, ebenso die Waffe der Vereiser. Was mir immer wieder störend auffällt, sind Details wie an Kabeln von der Decke baumelnde Lautsprecher und explodierende Bildschirme - das war auch damals eigentlich ziemlich unsinnig, an Bord eines Raumschiffes, dessen Lichtjahre überbrücken kann.
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Cardif
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So, jetzt bin ich auch hier angekommen :)

600 – Anti-ES – Peter Griese
Da ist er nun, der Jubiläumsband. Umfang und Ausstattung wissen schon mal zu gefallen. Die Eröffnung ist relativ klassisch: der Held (Atlan) wird in ein unbekanntes Gebiet ohne Ausrüstung geworfen und – neu – auch ohne Gedächtnis. Wissen, welches er sich aneignet, verschwindet nach der nächsten Schlafperiode. Sehr reizvoll zu lesen, man fiebert mit. Das Ganze findet dann noch in der Vergangenheit statt (aus Sicht von Atlans aktueller Zeitebene), und, quasi als Bonbon für alle PERRY RHODAN Kenner, verzahnt es sich dann wunderbar mit Themen der Hauptserie. Prima Ideen, gut umgesetzt. Für mich war dies ein würdiger Jubiläumsband, vergleichbar mit der 300 oder - nicht ganz heranreichend – mit der 500. Wer den Band noch nicht kennt, dem sei er hier dringend empfohlen.
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Lumpazie
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Am Montag, den 2. Mai 1983 erschien der Band 604er Atlan-Serie:

Der Kampf mit Janvrin

von Falk-Ingo Klee

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Handlung:

Beim Kampf zwischen der SOL und den Vereisern, die sich selbst Haawer nennen, nimmt die TEPPEW unter Vollik am 28. Oktober 3807 Hage Nockemann, Argan U und Blödel auf. Blödel wird aufgrund der Lebenszeichen Wuschels ebenfalls für ein Lebewesen gehalten. Die Gefangenen lassen Wuschel ein Loch in die Tür fressen und überwältigen den Wächter Glogg.

Bei der Untersuchung des Gehirngewebes des Haawers entdeckt Blödel Energiekörperchen in den Zellen, die künstlich erzeugt sind und für die Aggressivität der Haawer verantwortlich sind. Nach der Überwältigung zweier weiterer Wachen wird Glogg mit dem von Blödel entwickelten Neutralpolator geheilt. Danach erkennt der Haawer die Manipulation seines Volkes und hilft bei der weiteren Flucht.

Den Kommandanten Vollik ereilt das Kreeoson, so dass er das Kommando an seinen Bruder Bannt abgibt. Als er seine Nebenfrau Rassa aufsucht, betrügt die ihn mit Bannts Sohn Bestonn. Vollik erschießt beide, wie es ihm das Gesetz in einem solchen Fall erlaubt. Danach sucht er seine Nebenfrau Happes auf. Die Flüchtenden schalten ihre Verfolger mit von Blödel erzeugtem Betäubungsgas aus. Kurz vor dem Beiboot der TEPPEW scheint die Flucht zu Ende zu sein, denn der Eingang des Hangars ist durch einen Energieschutzschirm abgeriegelt. Erneut frisst Wuschel den Weg frei. In der Zentrale des Beiboots ZACK entdecken die Solaner eine Statue Janvrins. Glogg erklärt, dass man diese Figuren in jedem Schiff unter dem Namen Arrbos anbetet, dem die Haawer vor zwei bis drei Generationen begegnet sind.

Die ZACK startet und flüchtet in die nahegelegene Dunkelzone, wo sie jedoch die Orientierung verliert. Das Schiff begegnet einem Schwarm aus Lebewesen, den Staubfliegern, die die ZACK zu ihrem Heimatasteroiden führen. Nockemann und Blödel werden zu mehreren Figuren geführt: Einer schwarzen Scheibe, einem Androiden, einem Menschen, Janvrin und einem undefinierbaren Gebilde. Ohne Vorwarnung erscheint Janvrin und greift die Staubflieger an. Argan U kann ihn mit dem Hypervereiser der ZACK lahmlegen. In diesem Zustand kann Wuschel ihn verspeisen. Dabei zeigt sich, dass Janvrin unter dem Fell aus Jenseitsmaterie besteht. Als er stirbt, verwandelt sich diese jedoch in Nickel.

Die Figuren haben sich nach diesem Vorfall verändert. Anstelle eines Menschen ist Atlan abgebildet, die Figur Janvrins zeigt nun eine Vierkantsäule, das unfertige Gebilde ist jetzt eine Darstellung Wöbbekings. Danach fliegt die ZACK weiter. Nach einer Linear-Etappe kommt sie bei dem Original der Vierkantsäule heraus, die verschwindet und dabei die ZACK aus der Dunkelzone heraustransportiert. Dort muss zuerst Glogg erneut behandelt werden, der wieder die alte Aggressivität verspürt.

Anti-Homunk wird von seinem Herrn für die Vernichtung Janvrins gerügt. Es sei unbekannt, ob das Manifest B ebenso effektiv sei. Am 2. November 3807 meldet sich Wöbbeking heimlich auf der SOL und löst erneut den temporären Reinkarnationseffekt aus.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
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Cardif
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601 – Die Kriegsplaneten – Horst Hoffmann
Das Szenario stellt sich wie folgt dar: ersetze Hidden-X durch unbekannten neuen Gegner und stelle Anti-ES dahinter. Noch hat sich nicht viel verändert in den Rahmenbedingungen. Schade. Aber es kann ja noch werden. Zu Hoffmann: damals einer meiner Lieblingsautoren kann ich heute wenig damit anfangen. Die Figuren wirken alle aufgeregt, streiten miteinander und verbreiten Hektik. So soll wohl Spannung erzeugt werden, was aber nur zum Teil funktionert. Aus der Zentrale der SOL verabschiedet sich gar schreiend eine Besatzungskraft, welche die Anspannung nicht mehr ertragen kann, ob der Panther nun erscheint oder nicht. Völlig danaeben. Auch die anderen Darsteller agieren nicht wirklich sinnvoll.
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Heiko Langhans
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Das Aulerbaul-System erinnert mich an den ersten hierzulande erschienenen Star-Trek-Roman Notruf aus dem All von Mack Reynolds, in dem the good ship Enterprise nacheinander drei Planeten eines Systems anfliegt - Neolithia, Mythra und Bavaria (!); die Benennung besonders des letzteren war schon damals für einen Lacher gut. B-)
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